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Satzveyer Grundschule brachte Kinderbücher per Video zu den Schülern nach Hause

Mechernich-Satzvey, 02.02.2021 – Den beliebten Vorlesetag ausfallen lassen? Das kam für die Grundschule Satzvey nicht in die Tüte. Lehrer und Schulleitung produzierten mit viel Liebe zum Detail eigene Videos zu ausgewählten Kinderbüchern und setzten sie für ihre Schützlinge online. Am großen Tag brauchten die Kinder zu Hause nur auf den Link zu klicken und schon starteten Spaß, Spannung und schöne Geschichten.

Alle Lehrerinnen und Lehrer der Schule machten bei der Aktion mit und legten sich mächtig ins Zeug. Die Geschichten von Hummeln, Katern & Co. lasen sie vor laufenden Kameras ein. Dadurch entstanden viele Schmuckstücke und ein Fundus an Geschichten und Videos.

„Jeder durfte nach seinen Ideen und technischen Möglichkeiten ran“, erklärte Dorothea Sina, stellvertretende Schulleiterin. Der eine arbeitete mit selbstgebasteltem Stativ und provisorisch befestigtem Handy. Der andere nutzte im Hintergrund einen professionellen „Greenscreen“, auf dem – passend zur Geschichte – Bilder eingeblendet werden können. Wieder jemand blätterte Seite für Seite des Buches um und zeigte damit auch Bilder zur Geschichte.

Auch Benedikt (4. Klasse) und seine Zwillingsbrüder Frederik und Jonathan (beide 1. Klasse) sind begeistert und lauschten gespannt dem „Harry Potter“-Plot bebildert mit zauberhaften Szenen aus dem Film. Sie saßen am Wohnzimmertisch und hatten den Laptop vor sich. Genauso konnte das Video aber auch am PC, Tablet oder Handy abgerufen werden.

Inklusive Backrezept

Die stellvertretende Schulleiterin hatte sich mit „Das Safrangeheimnis“ für ein schwedisches Kinderbuch rund um das Detektivbüro LasseMaja in ihrem Video-Beitrag entschieden. Dem Kriminalfall fügte sie sogar zusätzlich ein passendes Backrezept für Safran-Weckchen hinzu. „So hat sich jeder noch etwas Besonderes für das Video überlegt“, berichtet sie. Auch Blätter zum Ausmalen als Erinnerungsstücke waren darunter.

„Wir wollten den Kindern so viel wie möglich bieten, was wir sonst auch gehabt hätten“, erklärte Sina: „Die Liste mit den Buchtiteln und den dazugehörigen Links gingen den Eltern und ihren Sprösslingen schon vorbereitend zu. Auch eine Altersempfehlung haben wir gleichzeitig an die Hand gegeben.“

Die Kinder konnten ihre Favoriten selbst wählen. Jeder durfte mindestens zwei Stück abrufen. Die Auswahl fiel nicht leicht. Reizvolle Geschichten von der kleinen Hummel Bommel, dem Kater in geheimer Mission und Wanja lockten. Aber auch Klassiker von Astrid Lindgren, Michael Ende oder Erich Kästner standen zum Abruf bereit.

Diesmal keine „Prominenten“

Zu den normalen Vorlesetagen zog es sonst auch Prominente und bekannte Gesichter aus dem Stadtgebiet in die Schule, wie zum Beispiel auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der zwar bedauerte, dass Corona-bedingt die Veranstaltung ausfallen musste. „Die Aktion der Schule ist aber tatsächlich ein großartiger Ersatz. Ein großes Lob an die Lehrerinnen und Lehrer, dass sie so einen Vorlesetag neben all dem, was aktuell noch organisiert werden will und muss, auf die Beine gestellt haben“, so Schick.

Genau vierundzwanzig Stunden standen die Videos auf der Internetplattform zur Verfügung. „Die Aktion sollte schon Eventcharakter für die Kinder haben und eben etwas Besonderes sein“, so Sina. Zur Freude der stellvertretenden Schulleiterin konnten auch die Kinder in der Notbetreuung die Videos schauen. „Für sie haben wir die Videos auf den Smartboards in den Klassenräumen laufen lassen.“

Außerdem bedankte sich Sina ausdrücklich bei der Stadt Mechernich: „Wir konnten die Kinder, die kein Laptop oder ähnliches zu Hause haben, mit Tablets leihweise ausstatten.“

24 Stück wurden durch den Schulträger, die Stadt, der Satzveyer Schule für solche Einsatzfälle dauerhaft zur Verfügung gestellt. Aber nicht nur Satzvey, sondern letztlich allen schulischen Einrichtungen im Stadtgebiet „Um das möglich zu machen, hat sich die Stadt wirklich ein Bein ausgerissen“, konstatierte Sina.

Die Bücher-Vorlese-Videos sind nicht die ersten, die die Grundschule Satzvey online gestellt hat. Sina dazu: „Wir haben unseren Schülern auch schon Lernvideos speziell für die Unterrichtsfächer Mathe, Deutsch und Englisch über die Plattform zur Verfügung gestellt.“ Die Klick-Zahlen seien hoch. „Das können nicht nur unsere Schüler gewesen sein“, freut sich Sina über den Erfolg.

Nach dem Vorlesetag sind Sina und Schulleiterin Alexandra Offermann stolz auf das Erreichte und loben ihr Team: „Alle haben sich mutig und mit kreativen Ideen an die Umsetzung gegeben und vor technischen Hürden nicht zurückgeschreckt. Im Ergebnis war es ein toller Tag für uns und die Kinder.“

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Jagd auf Wildschweine fortan auch mit künstlichen Lichtquellen und Nachtsichtgeräten möglich

Region/Düsseldorf, 02.02.2021 – Ministerin Heinen-Esser: Die Regulierung des Wildschweinbestandes ist ein wichtiger Baustein zur Vorsorge vor der Afrikanischen Schweinepest. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Zur Vorsorge vor der Afrikanischen Schweinepest ist bei der Bejagung von Wildschweinen fortan der Einsatz künstlicher Lichtquellen erlaubt. Gleichzeitig wird der Einsatz von Nachtsichtgeräten in Form von Nachtsichtvorsätzen und Nachtsichtaufsätzen zugelassen, die Restlicht verstärken und sofern sie ohne eigene Montageeinrichtung mittels Adapter an Zielfernrohren befestigt werden. Eine entsprechende Änderung der ASP-Jagdverordnung Nordrhein-Westfalen tritt am 30. Januar 2021 in Kraft.

In einer Sondersitzung des Umweltausschusses hatte der Landtag der Anpassung der ASP-Jagdverordnung am 27. Januar 2021 zugestimmt. Nach Unterzeichnung durch Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen Esser und der heutigen Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt tritt die Neuregelung am Samstag, 30. Januar 2021 in Kraft. Ziel der Zulassung von künstlichen Lichtquellen sowie des Einsatzes von Nachsichtgeräten ist die Unterstützung der verstärkten Bejagung zur Reduktion der nach wie vor hohen Wildschweinbestände.

„Diese kann zu einer Absenkung der Infektionsgefahr mit der Afrikanischen Schweinpest beitragen. Die Regulierung des Wildschweinbestandes ist ein wichtiger Baustein zur Vorsorge vor einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Durch die Jagd und Hege des Wildbestandes sind Jägerinnen und Jäger wichtige Partnerinnen und Partner, um eine Ausweitung des Ausbruchsgeschehens zu verhindern. Wir dürfen in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, um durch eine intensive Bejagung zu große Wildschweinepopulationen zu verhindern“, so Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Die Möglichkeit zur Bejagung von Schwarzwild auch mit Hilfe von Nachtsichtgeräten dient als zusätzliche Unterstützung und erfolgt im Vorgriff auf die geplante Änderung des Bundesjagdgesetzes. Zudem übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen weiterhin auch die Kosten für die Trichinen-Untersuchungen. In der zurückliegenden Jagdperiode wurde in Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Wild erlegt als in den Vorjahren. Unter anderem überstieg die Schwarzwild-Strecke deutlich den Wert des Vorjahres. Konkret erreichte die Strecke beim Schwarzwild im Jagdjahr 2019/2020 mit 64.736 Stück den bisher zweithöchsten Wert.

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Neues LED-Flutlicht installiert – Strahlendes Licht am Sportplatz in St. Jöris

Eschweiler, 02.02.2021 – Im Zuge der vom Rat der Stadt Eschweiler beschlossenen Umgestaltung der Sportplatzbeleuchtungen auf energieeinsparendes LED-Flutlicht wurde jetzt der Sportplatz St. Jöris mit einer neuen hochmodernen Platzbeleuchtung ausgestattet.

Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem SV 1919 St. Jöris e.V. und der Stadt Eschweiler wurden auf sechs Flutlichtmasten je zwei Fluter mit insgesamt 72 LED-Leuchten montiert. Damit wird der Rasenplatz nun perfekt und energie-sparend ausgeleuchtet.

Weitere Beleuchtungsanlagen sollen noch in diesem Jahr auf den Sportplätzen in Bergrath, Dürwiß (Naturrasenplatz mit Laufbahn), Hastenrath, Hehlrath und Pumpe-Stich umgerüstet werden.

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Innenminister Lewentz: Zulauf im „Reichsbürger“- Spektrum hält an

Region/Mainz, 02.02.2021 – Der Zulauf im „Reichsbürger“-Spektrum hat sich nach Beobachtung des Verfassungsschutzes in Rheinland-Pfalz auch 2020 fortgesetzt. Wurden diesem Spektrum zum Jahresende 2019 noch rund 650 Personen zugerechnet, stieg die Zahl bis Ende 2020 auf nunmehr etwa 700 Personen an – Tendenz weiter steigend. Damit verläuft die Entwicklung parallel zu der im übrigen Bundesgebiet.

Rheinland-Pfalz bildet im bundesweiten Vergleich nach wie vor keinen Schwerpunkt ab. Ein Grund zur Entwarnung sieht Innenminister Roger Lewentz darin jedoch nicht und mahnt: „Wir wissen, dass es innerhalb dieser Szene von Staatsverweigerern und Rechtsleugnern ein großes Aggressionspotenzial und eine ausgeprägte Waffenaffinität gibt“. Nicht wenige „Reichsbürger“ zeigten auch sonst auffällige Verhaltensmuster.

Es gelte daher, das „Reichsbürger“-Spektrum weiter aufmerksam im Blick zu behalten und alle rechtlich möglichen Mittel auszuschöpfen, um etwaigen Gefahren entschieden und rechtzeitig zu begegnen. Mit besonderem Nachdruck werden daher der Entzug waffenrechtlicher Erlaubnisse und der Einzug von Waffen fortgesetzt. „Rheinland-Pfalz beschreitet hierbei einen erfolgreichen Weg“, so Lewentz. Ganz wesentlich zu dem Erfolg beigetragen haben die enge Zusammenarbeit von Verfassungsschutz, Polizei, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ADD und den örtlichen Waffenbehörden.

Die Zahlen sprechen für sich: Im Rahmen von Einzelfallprüfungen seien seit November 2016 mit Stichtag 31.12.2020 bereits in 50 von insgesamt 73 Fällen waffenrechtliche Erlaubnisse bestandskräftig entzogen oder freiwillig abgegeben worden. Dabei wurden 132 erlaubnispflichtige Waffen, die in privatem Besitz waren, eingezogen. Weitere rund 800 erlaubnispflichtige Waffen wurden in zwei Fällen des Entzugs von Handelserlaubnissen eingezogen. Die 23 noch laufenden Verfahren werden konsequent zu Ende gebracht. „Erklärtes Ziel ist es: Keine Waffe in Reichsbürgerhand!“, betonte Lewentz.

Auch in anderer Hinsicht bleibe im Hinblick auf das „Reichsbürger“-Spektrum Wachsamkeit geboten: Im Zuge der Corona-Krise beobachtet der Verfassungsschutz ein entgegen bisheriger Praxis verstärktes, öffentlichkeitswirksames Auftreten von Personen aus dem „Reichsbürger“-Milieu bei Protesten, die sich gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie richten. Dabei instrumentalisierten sie die Proteste, um die freiheitliche Demokratie anzugreifen. „Die schändlichen Bilder wehender Reichsflaggen vor dem Deutschen Bundestag in Berlin sind Symbol für eine zunehmende Demokratiefeindlichkeit. Das muss uns alle wachrütteln“, so Lewentz.

Besonders bedenklich sei die Melange aus Hetze, Verschwörungsdenken und Lügen, die sich auch, aber eben nicht nur, in der „Reichsbürger“-Szene zunehmend verbreite und nach außen getragen werde. Gleiches treffe aktuell für eine sich abzeichnende neue Form des Extremismus innerhalb der Corona-Protestszene zu, die sich keinem der der bekannten ideologischen Muster zurechnen lässt. Es bleibe abzuwarten, inwieweit sich hieraus gefährliche Synergieeffekte zwischen Teilen des „Reichsbürger“-Spektrums und besagtem Umfeld ergeben könnten, unterstrich der Minister. „Der Verfassungsschutz wird das demokratiefeindliche Geschehen weiter im Auge behalten und analysieren“, hält der Innenminister fest und appelliert: „Alle Demokratinnen und Demokraten sind aufgefordert, dem Treiben der Hetzer und Lügner eine klare Absage zu erteilen“.

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Frauenhaus Ahrweiler – Verlässliche Finanzierung gesichert – Kreis investiert seit Gründung der Einrichtung rund eine Million Euro

Ahrweiler, 02.02.2021 – Der Kreis Ahrweiler wird das Frauenhaus Ahrweiler auch in diesem Jahr finanziell unterstützen. Das stellte jetzt Landrat Dr. Jürgen Pföhler klar. Anlass ist ein Schreiben der Staatssekretärin Dr. Christiane Rohleder vom rheinland-pfälzischen Ministerium für  Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, in dem sie die Befürchtung geäußert hatte, dass der Kreis angesichts der erhöhten Landesförderung in diesem Jahr sein finanzielles Engagement zurückfahren könnte.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler betont: „Ich freue mich, dass das Land ebenfalls die Notwendigkeit einer weiteren finanziellen Unterstützung der Frauenhäuser anerkannt und eine Erhöhung seiner Zuschüsse zugesagt hat. Die Frauenhäuser leisten eine enorm wichtige Arbeit und verdienen unsere Anerkennung und eine verlässliche Finanzierung“.

Landrat Dr. Pföhler weist in seinem Antwortschreiben an die Staatssekretärin darauf hin, dass der Kreis als Standortkommune das Frauenhaus seit seiner Gründung 1995 mit bislang insgesamt fast einer Million Euro gefördert habe. Der Landrat macht weiter deutlich, dass der Kreis schon vor Jahren in einer Zuwendungsvereinbarung festgelegt habe, dass der Kreiszuschuss regelmäßig dynamisiert und damit der Kostenentwicklung angepasst werde. „Ich würde mir wünschen, dass das Land diesem Beispiel folgt, denn auch die Ausgaben für Personal und Unterhalt in den Frauenhäusern steigen kontinuierlich an“, so Pföhler weiter.

Der Kreistag hatte im Rahmen seiner Haushaltsberatungen für das Jahr 2021 beschlossen, dem Verein „Frauen für Frauen e. V.“, der Träger des Frauenhauses Ahrweiler ist, in diesem Jahr eine Zuwendung von rund 70.000 Euro zur Finanzierung seiner laufenden Ausgaben zu gewähren. Im Frauenhaus Ahrweiler gibt es vier Plätze für Frauen und ihre Kinder, die wegen Gewalterfahrung dort Schutz suchen.

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Brand in Flüchtlings-Unterkunft

Schleiden-Vogelsang. 01.02.2021 – Kein fremdenfeindlicher Hintergrund: Eine Person leicht verletzt im Krankenhaus – Hundert Feuerwehrleute sowie Rotkreuz- und Rettungsdienst-Kräfte im Einsatz. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes NRW für Flüchtlinge in Vogelsang zu einem Feuer in einem Bewohnerhaus. Eine Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes wurde leicht verletzt.

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren nach der Alarmierung um 5.31 Uhr mit über hundert Einsatzkräften „zeitnah vor Ort“, so die Pressestelle der Kölner Bezirksregierung, die für die vom Roten Kreuz betreute Einrichtung mit zurzeit 182 Bewohnern zuständig ist. Die Feuerwehr habe den Brand um 6.35 Uhr unter Kontrolle gehabt.

Gleichwohl meldet die Pressestelle der Regierungspräsidentin Gisela Walsken: „Das Bewohnerhaus ist jedoch komplett abgebrannt.“ Es gebe „keine Schwerverletzten – aktuell befindet sich eine leichtverletzte Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes im Krankenhaus. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden alle erstversorgt und in der Kantine der ZUE Schleiden betreut.“

„Komplett abgebrannt“

Nach Absprache würden mindestens 94 Bewohnerinnen und Bewohner in die ebenfalls vom Roten Kreuz im Kreis Euskirchen betreute Zentrale Unterbringungseinrichtung in die Kreisstadt verlegt. Die Polizei ermittele am Brandort.

„Kölnische Rundschau“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ schreiben in einem gleichlautenden Bericht: „Meterhoch schlugen die Flammen in den Himmel, als gegen 5 Uhr am Freitagmorgen die ersten Einsatzkräfte der Schleidener Feuerwehr an der Flüchtlingsunterkunft Schelde auf dem Vogelsang-Gelände eintrafen. Das Haus Nummer 21 der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) brannte lichterloh. Nach Angaben der Polizei und der Bezirksregierung Köln ist die Brandursache zwar noch unklar. Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund gebe es jedoch nicht.“

Neben der Feuerwehr waren auch der Verpflegungsdienst des Roten Kreuzes aus Kall und der Rettungsdienst des Kreises Euskirchen und der Städteregion Aachen mit zahlreichen Kräften vor Ort. Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker eilte ebenso zum Einsatzort wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Johannes Gebertz. Auch der Schleidener Bürgermeister Ingo Pfennings und Landrat Markus Ramers machten sich vor Ort ein Bild der Lage.

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Corona – Verfahren zu Einzelfall-Entscheidungen bei Priorisierung aus humanitären Gründen

Region/Mainz, 01.02.2021 – Bei der Priorisierung innerhalb der COVID-19-Impfempfehlung der STIKO können derzeit noch nicht alle Krankheitsbilder und Impfindikationen berücksichtigt werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, in begrenzten Ausnahmefällen Einzelfallentscheidungen zu ermöglichen, die eine Einstufung in eine der Priorisierungs­gruppen der Corona-Impfverordnung regeln.

„Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit Ernst Merz, dem früheren langjährigen Präsidenten des Landessozialgerichtes Rheinland-Pfalz, ein entsprechendes Ver­waltungs­verfahren entwickelt, um Personen, die nicht explizit in der Empfehlung der STIKO genannt sind, in die jeweilige Priorisierungskategorie einzuordnen“, informierte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

In eng begrenzten Ausnahmefällen können Anträge auf Priorisierung für eine Corona-Schutzimpfung eingereicht werden. Nach einer Vorprüfung durch das Gesundheits­ministerium wird dieser Einzelfallantrag vom Ethikbeirat medizin-ethisch anhand eines strengen, auf der Impfverordnung des Bundes sowie den Empfehlungen der STIKO basierenden Prüfungs- und Bewertungskatalogs geprüft. Nach Abschluss dieser Prüfung spricht der Ethikbeirat eine Empfehlung an das Gesundheitsministerium aus, das über den Einzelfallantrag entscheidet.

Durch die Priorisierungsentscheidung wird die anspruchsberechtigte Person einer Impfindikationsgruppe der Corona-Impfverordnung des Bundes zugeordnet.

„Es ist uns ein Anliegen, in begründeten Einzelfällen aus humanitären Gründen durch Einzelfallentscheidungen zu ermöglichen, dass Betroffene in eine Gruppe mit höherer Priorität eingeordnet werden“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Dies betreffe insbesondere Menschen mit seltenen, schweren Vorerkrankungen in besonderen Versorgungs- oder Pflegesituationen, für die ein erhöhtes Risiko angenommen werden kann.

Nähere Informationen sowie den Antrag finden Sie unter www.corona.rlp.de.

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Schnee und Eis fordern den Bauhof seit Mitte Dezember

Kall, 01.02.2021 – Corona hin, Lockdown her: Das Wetter lässt sich davon nicht beeindrucken. Und so haben die Kaller Bauhofmitarbeiter seit Wochen ordentlich zu tun. Schnee, Frost und Glätte sorgen ebenso für viel Arbeit wie die Unterstützung des Ordnungsamtes bei der Sperrung von Waldwegen sowie der Umzug der Kaller Grundschule ins frisch renovierte ehemalige Hauptschulgebäude. „Alles andere wird dem momentan untergeordnet“, berichtet André Kaudel.

Zum Pressetermin erschien Bauhofleiter André Kaudel (Mitte) mit den Kollegen Heiko Söhnchen (links) und Michael Dreßen. Die restlichen Winterdienstmitarbeiter, die ebenfalls auf dem Foto vertreten sein sollten, waren allesamt für die Bürger im Einsatz. „Wir ordnen dem Winterdienst momentan alles unter“, so Kaudel. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Der Bauhofleiter ist an dem Freitag, an dem der „Rundblick“ den Bauhof besucht, bereits seit 6 Uhr im Dienst und sperrt mit einem Mitarbeiter diverse Durchfahrten ab, um mögliche Wintertouristen von gefährlichen Stellen fernzuhalten. „Gesperrt werden Wege, an denen Häuser etwas außerhalb liegen, etwa Forsthäuser. Die Anlieger können dann im Bedarfsfall selbst die Sperrung verschieben“, so Kaudel. Rund um Sistig und Krekel prüfen Bauhof und Ordnungsamt außerdem weitere Bereiche, auf denen Schneetouristen in den Ferien wild parkten.

Für einen Bauhofmitarbeiter beginnt der Arbeitstag im Winter bereits um 2 Uhr nachts. Der Schichtleiter begibt sich an neuralgische Punkte und überprüft die Situation. „Wenn er aus der Haustür tritt und es liegen bereits 20 Zentimeter Neuschnee, dann alarmiert er die Kollegen vom Winterdienst sofort. Ansonsten fährt er in die Höhenlagen, überprüft Busrouten und den Zustand der Straßen vor Schulen, Kindergärten und im Gewerbegebiet“, erklärt Kaudel.

„Bei Schnee arbeiten wir durch“

Je nach Witterung beginnen zwischen 3 und 3.30 Uhr die anderen Bauhofmitarbeiter mit dem Winterdienst. „Gegen 5 Uhr beginnt im Gewerbegebiet der Zulieferverkehr“, weiß Kaudel. Im Regelfall sollte im Gemeindegebiet zwischen 8 und 8.30 Uhr geräumt sein. „Wenn es aber weiterschneit, wird weitergefahren. Dann arbeiten wir durch“, so Kaudel, der erklärt, dass eine Räumung durch den Bauhof morgens verpflichtend ist. In den Abendstunden wird bei extremer Wetterlage gegebenenfalls nochmal ausgerückt. Klar ist aber: Gerade im Winter sammeln die Bauhofmitarbeiter Überstunden an.

Wichtig zu wissen: Der Kaller Bauhof ist nur für die Gemeindestraßen verantwortlich. Der Winterdienst auf den Kreisstraßen ist Sache des Kreises Euskirchen, auf den Landes- und Bundesstraßen sind die Straßenmeistereien von Straßen.NRW zuständig. „Weil wir diese Straßen aber auch nutzen müssen, greifen wir bei Bedarf ein“, berichtet Kaudel.

Doch nicht nur Mitarbeiter des Bauhofes sind mit dem Winterdienst betraut. Auch zwei Landwirte sowie ein Lohnunternehmen sind für die Gemeinde im Einsatz. Einen Bezirk konnte der Bauhof wieder übernehmen, da seit 2019 ein neuer Fendt-313-Traktor im Winterdienst eingesetzt wird. „Hier müssen wir dem Gemeinderat danken, dass die Politiker damals die Entscheidung getroffen haben, das Altfahrzeug zu behalten. Normalerweise werden diese veräußert“, erzählt Kaudel.

Seitdem setzt die Gemeinde drei große Maschinen im Winterdienst ein. Hinzu kommen zwei Schmalspurschlepper, die hauptsächlich im Kernort verwendet werden. „Den Rest macht der Handdienst, der per Hand Fußgängerbrücken und Treppenanlagen räumt sowie abstreut“, sagt Kaudel. An Salz mangelt es momentan nicht. Die Silos seien voll. Und selbst wenn nicht, sei eine Nachlieferung innerhalb von 24 Stunden möglich. Dort, wo kein Salz eingesetzt werden darf, etwa auf Holzbrücken oder in der Nähe von Gewässern, wird mit Maisspindelgranulat gestreut. „Naturschutz hat Vorrang, Salz darf nicht in Flüsse und Bäche gelangen“, so Kaudel.

Fortschritt durch Technik

Die modernen Geräte erlauben übrigens eine elektronische Regulierung der Salzmenge im Gegensatz zu früher, wo der Regler von Hand bedient wurde und nur die Optionen „Auf“ oder „Zu“ kannte. Auch sonst ist die Technik fortgeschritten. Am neuen Schlepper ist zwischen dem Räumschild und der Motorhaube ein Kamerasystem angebracht, mit dem man an Kreuzungen nach rechts und links in die Straße schauen kann. „Wir überlegen, das auch bei weiteren Fahrzeugen einzusetzen, weil wir so eine viel größere Übersicht haben“, berichtet André Kaudel.

Sowohl der Bauhof als auch das Ordnungsamt setzen übrigens auf die Unterstützung der Bürger. Das gilt zum einen, wenn gefährliche Stellen entdeckt werden. „Wir sind über Hinweise dankbar, da wir nicht überall gleichzeitig sein können“, sagt der Bauhofleiter, der unter Tel. 02441/ 888-44 erreichbar ist. Der Bauhof selbst hat die Nummer 02441/ 6851, die Verwaltung kann unter Tel. 02441/ 888-0 erreicht werden.

Ordnungsamtsleiter Harald Heinen bittet außerdem Anwohner darum, bei Schnee nicht in Wendehämmern zu parken, weil sonst die Schneepflüge nicht wenden können. Auch in Wohngebieten sollte, wenn möglich, nicht so eng geparkt werden. „Bitte parken Sie auf Ihren Grundstücken. Und wo das nicht möglich ist, bitten wir darum, dass man einen kleinen Fußweg in Kauf nimmt, damit die Schneepflüge durchkommen“, so Heinen.

Freuen können sich die Bürger im neuen Jahr darüber, weniger für den Winterdienst zahlen zu müssen: Auf Grund vergleichsweise milderer Winter in den vergangenen Jahren und dementsprechend gesunkener Kosten bzw. Aufwendungen konnten die Winterdienstgebühren um 25 Cent je laufender Meter (lfdm) reduziert werden. Sie betragen nun 1,10 Euro/ lfdm, 2020 lagen sie noch bei 1,35 Euro/ lfdm.

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Weyer wird 1150 Jahre jung

Mechernich-Weyer, 01.02.2021 – Pünktlich im 1150. Jahr nach urkundlicher Ersterwähnung können im Mechernicher Höhenort Weyer neue Ortsfahnen wehen. Mit finanzieller Unterstützung des NRW-Heimatschecks war es dem Vereinskartell Weyer um den Vorsitzenden und Ortsbürgermeister Björn Wassong möglich, neue rot-blaue Flaggen mit dem Ortswappen zu beschaffen.

Der Weyerer Ortbürgermeister Björn Wassong mit neuer Ortsfahne und Kalender. Foto: Jenny Wassong/Vereinskartell Weyer/pp/Agentur ProfiPress

„Man glaubt nicht, wie kostenintensiv es ist, solche hochwertigen Fahnen herstellen zu lassen“, schreibt Wassong in einer Pressemitteilung: „Sie müssen schließlich auch Wind und Wetter standhalten.“ Nun könnten alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ihre Heimatverbundenheit zum Ausdruck bringen, in dem sie an Festtagen wie dem 1. Mai oder Kirmes ihre Häuser mit den Ortsfahnen schmücken, so der Ortsvorsteher. Erhältlich sind die Fahnen bei ihm.

„Älter als die Ersterwähnung“

Weyer wurde 871 erstmals als „villa viveri“ („Siedlung bei den Fischteichen“) urkundlich erwähnt. Diese Urkunde findet man im „Goldenen Buch von Prüm“. Ab 1599 erscheint der Ortsname in der heutigen Form. Björn Wassong: „Sicher ist Weyer älter als diese erste urkundliche Erwähnung, aber vom genannten Zeitpunkt an beginnt die durch ein Schriftzeugnis belegte Existenz der Siedlung.“

Die Vorgeschichte des Ortes sei durch Funde und von Menschenhand entstandene Veränderungen im Boden nachweisbar. Zum Beispiel durch den Fund des Matronensteins im Jahr 1991 bei Restaurierungsarbeiten im Altarraum der Pfarrkirche St. Cyriacus. Da „erst“ vor 25 Jahren eine Ortschronik vom jüngst verstobenen Heimatforscher Anton Könen herausgegeben worden sei, werde es im Jahr 2021 keine weitere Chronik geben, so der Ortsvorsteher.

Allerdings sammelt Wassong weiterhin alte Bilder und Erinnerungsstücke für ein „Ortsarchiv“. Zudem sind verschiedene Aktionen und Feste – sofern diese pandemiebedingt überhaupt stattfinden können – vorgesehen, in denen die Ortsgeschichte gefeiert und präsentiert werden soll.

So wurde mit Hilfe zahlreicher Kinder und Jugendlichen ein Kalender zum Jubiläum herausgebracht. Der Nachwuchs war seit Sommer 2020 aufgerufen, Bilder unter dem Motto „Mein Weyer“ zu malen oder sonst wie kreativ zu gestalten.

Firmen gaben Gutscheine

Neben der Abbildung der gemalten Bilder und Fotografien im Kalender gab es auch Preise in Form von Gutscheinen lokaler Unternehmen, wie der Eifel-Therme, dem Mechernicher Bergbaumuseum oder der Bowl-Fabrik zu gewinnen. Ergänzt wurden die Bilder der Kunstaktion mit Bildern von David Rosenbaum aus Weyer, der mit seiner Bildbrett-Aktion in diesem Jahr durchstartete.

Rund um Weyer fand vermutlich schon in vorrömischer Zeit Eisen-steinabbau statt, so der Mechernicher Regionalforscher Anton Könen, der erst vor 25 Jahren eine dezidierte Ortschronik über Weyer verfasst hatte. Ebenso wurde Kalkstein in verschiedenen Steinbrüchen abgebaut. Die Pfarrkirche wurde 1187 erstmals urkundlich erwähnt, die Burg Weyer, an die nur noch die Straßenbezeichnung „Burgring“ erinnert, 1371. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mit einem Verkaufserlös möchten die Initiatoren eine wohltätige Organisation unterstützen. „Die schönen Bilder aus und um Weyer schaut man sich bestimmt auch gerne in anderen Orten an“, meint Wassong schmunzelnd. Die Kalender gibt es zum Preis von 11,50 Euro in der Konditorei Arns.

In Anton Könens Weyerer Ortschronik heißt es: „Am 20.Oktober 871 bestätigt König Ludwig II. »der Deutsche« in Frankfurt durch Kanzler Hebarhard dem Kloster Prüm den Besitz der Kapellen der hl. Justina und der hl. Maria in Bachem im Jülichgau mit den ihnen von Otbert geschenkten Besitzungen, darunter in »uilla Uiueri« (Weyer), unter Vorbehalt der lebenslänglichen Nutznießung durch Ortberts Gemahlin Hildigard.“ In dieser Urkunde wird der Ort Weyer zum ersten Mal schriftlich erwähnt.

Anton Könen weiter: „Bei dem in der Urkunde von 871 genannten Ortsnamen »Uilla Uiueri« müssen wir lesen »villa viveri«. Für »u« und »v« wurde damals nur ein Zeichen verwendet. Die Diplomatiker (Urkundenforscher) einigten sich bei Urkunden-Editionen auf »v«.“

„Viveri“ bedeute demnach Siedlung bei den Fischteichen, aus lateinisch „vivus“, das auch Tierpark und Gehege bedeuten kann. Das im Falle Weyer „bei den Fischteichen“ angenommen werden kann, legen der dortige Wasserreichtum und die römische Besiedlung des Ortes nahe, so Regionalhistoriker Könen.

Von der Burg blieb nur der Name

Rund um Weyer fand vermutlich schon in vorrömischer Zeit Eisenerzabbau statt, so der Mechernicher Chronik-Autor. Ebenso wurde Kalkstein in verschiedenen Steinbrüchen abgebaut. Die Pfarrkirche wird im Jahr 1187 erstmals urkundlich erwähnt. In einer schriftlichen Überlieferung aus dem Jahr 1372 wird die Burg Weyer genannt. Heute ist von diesem Gebäude nichts mehr vorhanden: nur die Straßenbezeichnung „Burgring“, die ziemlich genau die Lage der ehemaligen Burganlage umfasst.

Auf der Tranchotkarte von 1809 ist die Anlage als freistehende Burg dargestellt. Fundamentreste der Burg sind bei Grabungen heute noch zu finden. Das Mauerwerk einiger Hof-Anwesen – die heute noch stehen – entstand aus den Steinen der Burg. Beim Ausschachten eines Kellers wurden ein Glockenkern und die Reste eines Hochofens freigelegt. Man nimmt an, dass hier 1584 die Cyriakus-Glocke gegossen wurde. Ein schriftlicher Beleg fehlt allerdings für diese Annahme.

Wie Anton Könen schreibt, wurde Weyer beim zweiten Raubkrieg Ludwig XIV. 1677 durch die Franzosen eingeäschert. Nur drei Häuser „Am Jülicherend“ und die Pfarrkirche überstanden das Flammeninferno. Pfarrer Lindweiler, erst wenige Wochen im Amt, konnte nur das 1601 von Pfarrer Heid angelegte Kirchenbuch aus dem brennenden Pfarrhaus retten, während die anderen Bücher und die alten Akten dem Brand zum Opfer fielen. Weyer war lange eigenständige Bürgermeisterei bzw. Gemeinde, ehe das Dorf im Zuge der kommunalen Neugliederung 1969 – 1975 Teil der heutigen Stadt Mechernich wurde.

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Bundeswehr im Schnelltest-Einsatz im Kreis Euskirchen

Euskirchen, 01.02.2021 – 26 Soldatinnen und Soldaten unterstützen Seniorenheime. Schulung durch DRK. Die Bundeswehr bleibt in der Pandemiebekämpfung ein starker Partner für den Kreis Euskirchen: Am Montagmorgen begrüßte Landrat Markus Ramers ein Kontingent von weiteren 26 Soldatinnen und Soldaten. Sie werden ab sofort in Senioreneinrichtungen im Kreisgebiet eingesetzt, um das dortige Personal bei den Schnelltests zu unterstützen.

Nach der Begrüßung durch Landrat Markus Ramers (Mitte) übernahm das DRK die Schulung der Soldatinnen und Soldaten. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung

Neun Seniorenheime hatten beim Kreis Euskirchen einen Bedarf zur Unterstützung durch die Bundeswehr bei Corona-Schnelltests angemeldet. Deshalb helfen die Soldatinnen und Soldaten ab heute beim Testen von Besuchern, Personal und Dienstleistern wie Handwerkern. „Die Bundeswehr unterstützt uns ja bereits seit Längerem bei der Kontaktnachverfolgung und auch im regionalen Impfzentrum“, so Landrat Ramers. „Ich freue mich, dass wir jetzt Verstärkung für unsere Alten- und Pflegeheime begrüßen können.“

Vor ihrem „Schnelltest-Einsatz“ in den Heimen wurden die Soldatinnen und Soldaten im Kreishaus geschult. Dr. Heiner Schierbaum und Daniel Hermanns vom Deutschen Roten Kreuz erklärten das genaue Verfahren. Eine weitere Produktschulung folgte in den Heimen, da dort unterschiedliche Schnelltestsysteme im Einsatz sind.