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Kostenlos mit Bus und Bahn zum Impfzentrum in Nettersheim-Marmagen

Euskirchen, 02.02.2021 – Am 8. Februar beginnen die Corona-Schutzimpfungen im regionalen Impfzentrum der ehemaligen Eifelhöhenklinik in Nettersheim-Marmagen. Das Impfzentrum ist über Bahn und Bus sowie den TaxiBusPlus an alle Kommunen im Kreisgebiet angeschlossen.

Von den Haltestellen Nettersheim Bahnhof/Gleis 1 und Nettersheim Bahnhof/Zutendaalplatz fährt ein Shuttle-Bus zum Impfzentrum in Marmagen (Haltestelle: Eifelhöhenklinik, Impfzentrum). Hierfür wird ein zusätzlicher Bus auf der Linie 820 eingerichtet, der auf direktem Weg zum Impfzentrum fährt und vorher nicht bestellt werden muss. Von Nettersheim fährt der Bus stündlich zwischen 13:40 Uhr bis 19:40 Uhr nach Marmagen. Von Marmagen zurück nach Nettersheim fährt der Bus ebenfalls stündlich von 14:05 Uhr bis 20:05 Uhr. Die letzte Fahrt von Marmagen fährt um 20:40 Uhr bis Kall Bahnhof.

Am Bahnhof in Nettersheim besteht Anschluss an die Bahn in Richtung Weilerswist und Dahlem. Für die letzte Fahrt nach Kall besteht am Bahnhof in Kall ebenfalls Anschluss an die Bahn in Richtung Weilerswist und Dahlem.

Wichtig: An den Tagen der Impfungen können der „Impfling“ (Menschen über 80 Jahre) und die Begleitperson den ÖPNV (TaxiBusPlus, Bus, Bahn sowie den Shuttle-Bus) im Kreisgebiet kostenlos für die Hin- und Rückfahrt nutzen. Die schriftliche Terminbestätigung für die Impfung gilt zusammen mit dem Personalausweis als Fahrkarte für den Impfling und die Begleitperson. Diese sollen bereitgehalten werden.

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Siedler- und Bürger-Gemeinschaft sagt Wohltätigkeits-Konzert für den Tierpark Alsdorf ab

Alsdorf, 02.02.2021 – Angesichts des anhaltenden Lockdowns hat die Siedler- und Bürgergemeinschaft Broicher Siedlung ihr geplantes Wohltätigkeitskonzert mit dem Heeresmusikkorps Koblenz  abgesagt. Am 10. März hätte das Wohltätigkeitskonzert zugunsten des Alsdorfer Tierparks in der Stadthalle am Denkmalplatz stattfinden sollen, nachdem es bereits vom ursprünglich geplanten Termin am 7. April 2020 verschoben worden war. „Wir haben uns nun für eine Absage der Veranstaltung entschieden, die als Höhepunkt unseres 85-jährigen Bestehens im Jubiläumsjahr 2020 gedacht war“, sagt der Vorsitzende der Siedler- und Bürgergemeinschaft, Thomas Lausberg. „Eine Veranstaltung, die für ein Jubiläum geplant ist, kann nicht endlos nach hinten geschoben werden.“ Nicht nur er bedauert die Absage. Auch Bürgermeister Alfred Sonders hätte das Konzert gerne genossen und die daraus resultierenden Spenden als Vorsitzender des Tierparkvereins begrüßt. „Für mich war es keine Frage, für dieses Konzert die Schirmherrschaft zu übernehmen. Es ist sehr schade, dass es nicht stattfinden kann.“

Natürlich können Karteninhaber nun ihr Geld zurückerhalten, betont Thomas Lausberg, „aber wir würden uns sehr freuen, wenn viele Karteninhaber auf die Rückerstattung ihres Geldes verzichten würden. Wir garantieren, dass jeder nicht zurückgeforderte Euro für den Tierpark in Alsdorf gespendet wird!“  Bei Verzicht auf Geldrückerstattung könne die Siedlergemeinschaft gerne eine Spendenbescheinigung ausstellen. Karteninhaber die ihre Karten über das Kartenhaus erworben haben, können diese auf Wunsch auch dort zurückgeben. Für Karteninhaber, die ihre Karten bereits bei dem Siedlerfest 2019 erworben haben, gibt es die Möglichkeit, diese an mehreren Terminen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln in der Gemeinschaftshalle der Broicher Siedlung zurückzugeben. Geld oder Spendenquittungen werden nur nach Vorlage der Originalkarten ausgehändigt. Rückgabezeiten in der Gemeinschaftshalle an der Osterfeldstraße sind: 27. Februar, 10 bis 14 Uhr; 13. März, 10 bis 12 Uhr; 27 März, 14 bis 16 Uhr; 10 April, 10 bis 12 Uhr sowie 24. April, 14 bis 16 Uhr. (apa)

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Wirtschaft

Online-Steuererklärung: Der neue Service der KSK Ahrweiler

Ahrweiler, 02.02.2021 – Ab sofort können Sparkassenkunden mit ihrem Online-Banking-Zugang die Befüllung und Abgabe ihrer Steuerklärung mithilfe der vielfach ausgezeichneten Steuer­software WISO steuer:WEB des Steuer-Dienstleisters „Buhl Data“ online starten.

Die neue Funktion „Online-Steuererklärung“ wird nur für Online-Banking-Kunden bereitgestellt. Im Online-Banking selbst werden keine Eingaben für die Steuererklärung gemacht oder Berechnungen erstellt. Der Kunde wird lediglich bei der Auswahl und Auslese der Daten unterstützt, die er innerhalb einer Steuerperiode produziert hat und für die Steuererklärung online benötigt. Der Kunde muss dieser Datenauslese selbstverständlich ausdrücklich zustimmen und per TAN bestätigen. Erst dann erfolgt eine vollautomatische Analyse aller Zahlungsvorgänge auf steuerrelevante Inhalte. Zudem erhalten Sparkassenkunden einen vergünstigten Preis mit 10% Rabatt auf die Anwendung “WISO steuer:WEB” der Buhl Data.

Der neue Service der Sparkasse in Zusammenarbeit mit dem Steuer-Dienstleister und Softwareanbieter “Buhl Data” bietet viele Vorteile. Die Nutzung der Funktion im Online-Banking ist komplett kostenlos und es ist kein Download auf dem eigenen PC notwendig. Durch die vollautomatische und verschlüsselte Übernahme der erfassten steuerrelevanten Zahlungsvorgänge und der persönlichen Daten entfällt ein Großteil des Arbeits- und Zeitaufwands für die jährliche Steuererklärung.

Sparkassenkunden können die Online-Steuererklärung sofort ohne Risiko ausprobieren. Kosten fallen erst bei einer abschließenden Nutzung an. Mithilfe der Software erledigt sich die Steuererklärung fast wie von selbst- man spart lästiges Suchen, Abtippen, Zeit und Arbeit. Zudem helfen clevere Tipps dabei, Steuern zu sparen. Weitere Informationen zum Ablauf gibt es auf der Homepage der KSK Ahrweiler: www.kreissparkasse-ahrweiler.de

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Deutsche Rentenversicherung und die Kreisstadt Euskirchen warnen vor Betrügern

Euskirchen, 02.02.2021 – Ein täuschend echt wirkender Brief, ein unangekündigter Besuch zuhause oder ein unerwartetes Telefonat: Getarnt als Mitarbeitende der Rentenversicherung versuchen Betrüger, an persönliche Daten oder sogar die Bankverbindung von Versicherten zu kommen. Mit Jahresbeginn wurde die Grundrente eingeführt und daraus versuchen Trickbetrüger aktuell einen Vorteil zu ziehen.

Derzeit werden gefälschte Vordrucke versendet, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund mitteilt. Sie warnt deshalb ganz besonders vor Trickbetrügern, die gefälschte „Fragebögen zur Grundrente“ verschicken. Darin werden Rentnerinnen und Rentner aufgefordert, persönliche und sensible Angaben zu machen, um den Grundrentenzuschlag zu erhalten.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund betont, dass niemand einen Antrag auf Grundrente stellen muss. Ob Rentnerinnen oder Rentner einen Anspruch auf die Grundrente, also auf den Zuschlag zu ihrer Rente haben, wird von der Rentenversicherung automatisch geprüft. Die Auszahlung erfolgt ebenfalls automatisch. Sie müssen nichts unternehmen.

Um ihre Kundinnen und Kunden zu unterstützen, stellt die Deutsche Rentenversicherung die gängigsten Tricks in ihrer Broschüre „Vorsicht Trickbetrüger“ vor und erklärt, wie man sich am besten schützen kann. Die Broschüre wendet sich nicht nur an Rentnerinnen und Rentner, sondern ausdrücklich auch an Angehörige und Nachbarn älterer Menschen sowie Mitarbeiter von Pflegediensten, denn in Zweifelsfällen können sie wertvolle Ansprechpartner sein.

Die Broschüre „Vorsicht Trickbetrüger“ kann direkt unter

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/vorsicht_trickbetrueger.html

heruntergeladen sowie am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 4800 bestellt werden. Unter dieser Telefonnummer hilft das Team der Deutschen Rentenversicherung gerne weiter.

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Bürgermeister Jörg Schmidt stellt neuen Referenten vor

Wachtberg, 02.02.2021 – Am 01. Februar hat der neue Persönliche Referent des Bürgermeisters,  Benedikt Bungarten, seinen Dienst im Rathaus Wachtberg angetreten. In erster Linie wird er die Arbeit im Büro des Bürgermeisters koordinieren und den Verwaltungsvorstand bei der Prüfung und Bearbeitung von besonderen strategischen Aufgaben innerhalb und außerhalb der Verwaltung unterstützen.

Dabei obliegt ihm auch die Geschäftsführung des Verwaltungsvorstandes, wozu unter anderem die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen, die Schriftführung sowie die Aufbereitung, Recherche und Vorbereitung von anstehenden Themen gehört. Zudem wird er die Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinderates und der Ausschüsse überprüfen. Aber auch Themen wie die Digitalisierung des Rathauses und der Internetauftritt der Gemeindeverwaltung werden zu seinem Aufgabengebiet zählen.

Benedikt Bungarten bringt durch sein rechts- und wirtschaftswissenschaftliches Studium an der Universität Bonn die notwendige fachliche Expertise mit. Zu seinen Schwerpunkten zählen das Verwaltungsrecht, insbesondere Kommunalrecht, aber auch volks- und betriebswirtschaftliche Themen. Darüber hinaus hat er Erfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gesammelt und als Ratsmitglied in Sankt Augustin bereits starke Berührungspunkte mit der Kommunalpolitik. Vor diesem Hintergrund wird er an der Schnittstelle zwischen Verwaltung, Bürgerschaft und Politik arbeiten.

„Ich bin sehr froh, dass die Gemeinde Wachtberg Benedikt Bungarten für diese Aufgabe gewinnen konnte“, erläutert Bürgermeister Jörg Schmidt. „So verspreche ich mir, dass mit seiner Expertise einige Aufgaben, die wir vor der Brust haben, jetzt angeschoben werden können. Gerade die Digitalisierung der Gemeindeverwaltung liegt mir mit hoher Priorität am Herzen. Und das ist eine riesige Aufgabe.“ Der Personalrat der Gemeinde Wachtberg hat der Berufung des Persönlichen Referenten einmütig zugestimmt. „Das“, so Jörg Schmidt, „ist auch ein Vertrauensvotum, das mich schon sehr freut.“

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14 Jahre für Ordnung gesorgt: Detlev Fröhlke geht in den Ruhestand

Aachen, 02.02.2021 – Detlev Fröhlke konnte an seinem letzten Arbeitstag, am 29. Januar, auf über 47 Dienstjahre bei der Stadt Aachen zurückblicken. Die letzten 14 Jahre leitete er den Fachbereich Sicherheit und Ordnung. Nicht nur in diesem Fachbereich hat er in seinen Dienstjahren einiges bewegt.

Im Jahr 1973 begann Fröhlke seine Ausbildung als Verwaltungsbeamter im gehobenen Dienst. Nach der Ausbildung machte er zunächst Station im Hochbauamt, dem heutigen Gebäudemanagement und im Liegenschaftsamt, heute Immobilienmanagement, bevor er für den Personalrat der allgemeinen Verwaltung freigestellt wurde.

Massagen am Arbeitsplatz

1999 übernahm Fröhlke die Leitung des Bezirksamts Laurensberg. Dort legte er im Jahr 2000 den Grundstein für das heutige betriebliche Gesundheitsmanagement „Gesunde Verwaltung“. Zu dem Zeitpunkt vielleicht etwas eigenartig anmutend, aber immer das Wohlbefinden der Kolleginnen und Kollegen im Blick, führte er eine Massage am Arbeitsplatz ein. Eine weitere Verbesserung für Mitarbeitende sowie Bürgerinnen und Bürger war die Einführung des neuen Service- und Arbeitszeitmodells. Dies ermöglichte den Laurensbergern Termine „auf dem Amt“ vorauszuplanen und zu reservieren. Eine Kombination aus Terminsprechzeiten und offenen Sprechstunden erweiterten das Serviceangebot auf 56 Stunden in der Woche. Die Zeit in Laurensberg hinterließ auch bei Fröhlke gute Erinnerungen. „Ich bin im Herzen Aachener“, sagt er „eigentlich Burtscheider, denn dort bin ich aufgewachsen. Aber im zweiten Herzen bin ich durch die Zeit im Bezirksamt auch Laurensberger geworden.“

Aachen als deutschlandweiter Vorreiter

Von 2007 bis zum Eintritt in den Ruhestand 2021 leitete Fröhlke den Fachbereich Sicherheit und Ordnung. Als Mensch und Fachbereichsleiter war und ist er stets den Menschen zugewandt. Er ist überzeugt: „Die Stadt lebt von den Menschen, deshalb muss man vor allem im Ordnungsamt vernünftig mit Ihnen umgehen. Ein Leben ist mehr als der Inhalt zwischen zwei Aktendeckeln.“ Für seine Mitarbeitenden ist er nicht nur rückblickend dankbar und auch stolz auf sein Team. Ihm war immer klar, dass in der Verwaltung und in seinem Fachbereich viel Potential steckt. Viele Menschen, die bereit sind etwas für die Stadt zu tun und die es wert sind, gefördert und unterstützt zu werden. So ist das Aachener Ordnungsamt in vielen Dingen Vorreiter auf Bundes- und Landesebene:

Als erste Großstadt Deutschlands erfasst Aachen seit dem Jahr 2011 alle „Knöllchen“ mit dem iPhone und überträgt sie online ins System. Dies führte zu Arbeitserleichterung bei den Überwachungskräften des ruhenden Verkehrs und zu 40 % Effizienz-Gewinn. Im selben Jahr wurden neue Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen, welche nach dem Unglück bei der Loveparade 2010 gefordert wurden, umgesetzt. Auch die Neuaufstellung und Professionalisierung der Außendienste, insbesondere des OSD, trieb Fröhlke voran. Aachen war ebenfalls die erste Stadt mit Hochsicherheitspollern. Pünktlich zum Weihnachtmarkt 2017 konnten diese automatisch an den entscheidenden Stellen rauf- und runtergefahren werden.

Vertrauen und starker Zusammenhalt

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen bedankt sich persönlich bei Fröhlke für sein Tun als Leiter des Ordnungsamtes: „Mit ihrer Souveränität, ihrem Frohsinn und ihrer Verbindlichkeit, haben sie sich für die Sicherheit und Ordnung in dieser Stadt eingesetzt. Ein solcher Einsatz, unermüdlich und wertschätzend, ist für das Zusammenleben und den Zusammenhalt in unserer Stadt und gerade in der aktuellen Situation unerlässlich.“

Sein letztes Dienstjahr war geprägt von der Coronakrise. Nach über 100 Krisenstabsitzungen verabschiedete sich Fröhlke auch dort Ende Januar. „Der Krisenstab, eine weitere Stelle, ein weiterer Ort der Zusammenarbeit. Und wie immer konnte man sich verlassen und vertraute einander“, bedankte sich seine direkte Vorgesetzte, Ordnungsdezernentin Annekathrin Grehling, in seiner letzten Sitzung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, den starken Zusammenhalt und den tatkräftigen Einsatz. Für dieses gegenseitige Vertrauen ist auch Fröhlke dankbar. Seiner Vorgesetzten gegenüber, aber natürlich auch seinen Mitarbeitenden im Ordnungsamt.

Jetzt ist es Zeit Abschied zu nehmen. „Wenn ich sozusagen in einem Schnelldurchlauf das alles noch einmal Revue passieren lasse, dann empfinde ich große Freude und auch ein wenig Stolz, dass wir Vieles gemeinsam geschafft und erlebt haben“, sieht Fröhlke auf seine Zeit bei der Verwaltung zurück.

Reisen und andere Pläne

Langweilig wird ihm auch im Ruhestand nicht sein. Die Freude und die Neugierde auf das, was kommt, lässt ihn optimistisch in die Zukunft blicken. Neben vielen Reisen mit seiner Frau – wenn man denn wieder darf – wird er weiterhin Geschäftsführer beim „Club Aachen International“ bleiben und auch weiterhin Lehrgangstreffen seines Einstellungsjahrgangs organisieren. Spätestens bei diesen Treffen wird er sich in geselliger Runde mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen sicher immer gern an die Zeit in der Verwaltung erinnern.

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Polizei und Ordnungsamt schließen illegale Shisha-Bar in Stolberg

Stolberg, 02.02.2021 – Aufgrund von verdeckten Beobachtungen konnte am Freitag, 29.01.2021, der illegale Betrieb einer Shisha-Bar in der Salmstraße unterbunden werden. Bei einer abendlichen Kontrolle wurde festgestellt, dass immer wieder Personen in die Lokalität eintraten und dort verblieben. Durch das Fenster konnte beobachtet werden, dass sich ca. 7 Personen in den Räumlichkeiten befanden und Shisha rauchten.

Da es sich hierbei um einen eindeutigen Verstoß gegen die CoronaschutzVO handelte, forderten Ordnungsamt und Polizei die Gäste zum Öffnen der Türe auf. Da dies trotz mehrfacher Aufforderung unterblieb, wurde sich Zugang über einen Nebeneingang mittels unmittelbaren Zwangs verschafft.

Obwohl sich zahlreiche Gäste versteckten, konnten alle Personalien aufgenommen und die ordnungswidrigen Handlungen beendet werden. Sowohl dem Betreiber als auch den Gästen werden nun empfindliche Strafen auferlegt.

Auch zukünftig werden Polizei und Ordnungsamt im Rahmen der Ordnungspartnerschaft Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchführen.

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Bewerbungsfrist für „Europa bei uns zuhause“ 2021 in NRW startet

Region/Düsseldorf, 02.02.2021 – Der Wettbewerb prämiert Städtepartnerschaften und grenzüberschreitendes Engagement. Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales teilt mit: Kommunen, Städtepartnerschaftsvereine und zivilgesellschaftliche Organisationen können sich ab sofort beim Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“ 2021 bewerben. Die Landesregierung prämiert innovative, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Projekte europäischer Städtepartnerschaften und Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Partnern in den Niederlanden und Belgien.

Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner: „Die europäische Gemeinschaft entsteht ausschließlich durch den persönlichen Austausch. Städte- und Projektpartnerschaften bauen Brücken zwischen den Menschen. Sie sind das Fundament für eine vertrauensvolle Zukunft in Europa. Diese wichtige Arbeit unterstützen wir mir mit ,Europa bei uns zuhause‘.“

Für die Freundschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordrhein-Westfalen ist 2021 ein besonderes Jahr. Gemeinsam blicken beide zurück auf 75 Jahre besondere Beziehungen – von der Gründung Nordrhein-Westfalens, bei dem das Vereinigte Königreich Pate stand, bis heute.

Minister Holthoff-Pförtner: „Willkommen heiße ich mit Blick auf das 75. Jubiläum besonders Projekte, die diese enge Verbindung zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordrhein-Westfalen besonders deutlich machen.“

Prämiert werden im Rahmen von „Europa bei uns zuhause“ öffentlichkeitswirksame Projekte, die den europäischen Gedanken bei kulturellen Ereignissen, bei Jubiläen, Festivals oder sportlichen Begegnungen vermitteln oder Projekte, die in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern entstehen. Ebenso werden Workshops prämiert, in denen Ideen für neue Zielgruppen oder innovative Strategien erarbeitet werden, wie Europa den Menschen in Nordrhein-Westfalen nähergebracht wird.

Gleiches gilt für Projekte zum Austausch über Fachthemen wie Ehrenamt, Umweltschutz, Jugendarbeit oder Hilfen für Menschen mit Handicap mit dem Ziel, das gegenseitige Verständnis zu fördern und die Vielfalt Europas sichtbar zu machen. Viele weitere gute Beispiele geben die bereits prämierten Projekte der letzten Jahre. Sie sind auf www.mbei.nrw abrufbar.

Dort zu finden sind detaillierte Informationen, die Wettbewerbsbedingungen und der Bewerbungsbogen. Einsendeschluss für Projekte, die im Zeitraum vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022 durchgeführt werden müssen, ist der 1. Juni 2021. Erfolgreiche Projekte werden mit bis zu 5000 Euro nachträglicher Kostenerstattung ausgezeichnet.

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Satzveyer Grundschule brachte Kinderbücher per Video zu den Schülern nach Hause

Mechernich-Satzvey, 02.02.2021 – Den beliebten Vorlesetag ausfallen lassen? Das kam für die Grundschule Satzvey nicht in die Tüte. Lehrer und Schulleitung produzierten mit viel Liebe zum Detail eigene Videos zu ausgewählten Kinderbüchern und setzten sie für ihre Schützlinge online. Am großen Tag brauchten die Kinder zu Hause nur auf den Link zu klicken und schon starteten Spaß, Spannung und schöne Geschichten.

Alle Lehrerinnen und Lehrer der Schule machten bei der Aktion mit und legten sich mächtig ins Zeug. Die Geschichten von Hummeln, Katern & Co. lasen sie vor laufenden Kameras ein. Dadurch entstanden viele Schmuckstücke und ein Fundus an Geschichten und Videos.

„Jeder durfte nach seinen Ideen und technischen Möglichkeiten ran“, erklärte Dorothea Sina, stellvertretende Schulleiterin. Der eine arbeitete mit selbstgebasteltem Stativ und provisorisch befestigtem Handy. Der andere nutzte im Hintergrund einen professionellen „Greenscreen“, auf dem – passend zur Geschichte – Bilder eingeblendet werden können. Wieder jemand blätterte Seite für Seite des Buches um und zeigte damit auch Bilder zur Geschichte.

Auch Benedikt (4. Klasse) und seine Zwillingsbrüder Frederik und Jonathan (beide 1. Klasse) sind begeistert und lauschten gespannt dem „Harry Potter“-Plot bebildert mit zauberhaften Szenen aus dem Film. Sie saßen am Wohnzimmertisch und hatten den Laptop vor sich. Genauso konnte das Video aber auch am PC, Tablet oder Handy abgerufen werden.

Inklusive Backrezept

Die stellvertretende Schulleiterin hatte sich mit „Das Safrangeheimnis“ für ein schwedisches Kinderbuch rund um das Detektivbüro LasseMaja in ihrem Video-Beitrag entschieden. Dem Kriminalfall fügte sie sogar zusätzlich ein passendes Backrezept für Safran-Weckchen hinzu. „So hat sich jeder noch etwas Besonderes für das Video überlegt“, berichtet sie. Auch Blätter zum Ausmalen als Erinnerungsstücke waren darunter.

„Wir wollten den Kindern so viel wie möglich bieten, was wir sonst auch gehabt hätten“, erklärte Sina: „Die Liste mit den Buchtiteln und den dazugehörigen Links gingen den Eltern und ihren Sprösslingen schon vorbereitend zu. Auch eine Altersempfehlung haben wir gleichzeitig an die Hand gegeben.“

Die Kinder konnten ihre Favoriten selbst wählen. Jeder durfte mindestens zwei Stück abrufen. Die Auswahl fiel nicht leicht. Reizvolle Geschichten von der kleinen Hummel Bommel, dem Kater in geheimer Mission und Wanja lockten. Aber auch Klassiker von Astrid Lindgren, Michael Ende oder Erich Kästner standen zum Abruf bereit.

Diesmal keine „Prominenten“

Zu den normalen Vorlesetagen zog es sonst auch Prominente und bekannte Gesichter aus dem Stadtgebiet in die Schule, wie zum Beispiel auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der zwar bedauerte, dass Corona-bedingt die Veranstaltung ausfallen musste. „Die Aktion der Schule ist aber tatsächlich ein großartiger Ersatz. Ein großes Lob an die Lehrerinnen und Lehrer, dass sie so einen Vorlesetag neben all dem, was aktuell noch organisiert werden will und muss, auf die Beine gestellt haben“, so Schick.

Genau vierundzwanzig Stunden standen die Videos auf der Internetplattform zur Verfügung. „Die Aktion sollte schon Eventcharakter für die Kinder haben und eben etwas Besonderes sein“, so Sina. Zur Freude der stellvertretenden Schulleiterin konnten auch die Kinder in der Notbetreuung die Videos schauen. „Für sie haben wir die Videos auf den Smartboards in den Klassenräumen laufen lassen.“

Außerdem bedankte sich Sina ausdrücklich bei der Stadt Mechernich: „Wir konnten die Kinder, die kein Laptop oder ähnliches zu Hause haben, mit Tablets leihweise ausstatten.“

24 Stück wurden durch den Schulträger, die Stadt, der Satzveyer Schule für solche Einsatzfälle dauerhaft zur Verfügung gestellt. Aber nicht nur Satzvey, sondern letztlich allen schulischen Einrichtungen im Stadtgebiet „Um das möglich zu machen, hat sich die Stadt wirklich ein Bein ausgerissen“, konstatierte Sina.

Die Bücher-Vorlese-Videos sind nicht die ersten, die die Grundschule Satzvey online gestellt hat. Sina dazu: „Wir haben unseren Schülern auch schon Lernvideos speziell für die Unterrichtsfächer Mathe, Deutsch und Englisch über die Plattform zur Verfügung gestellt.“ Die Klick-Zahlen seien hoch. „Das können nicht nur unsere Schüler gewesen sein“, freut sich Sina über den Erfolg.

Nach dem Vorlesetag sind Sina und Schulleiterin Alexandra Offermann stolz auf das Erreichte und loben ihr Team: „Alle haben sich mutig und mit kreativen Ideen an die Umsetzung gegeben und vor technischen Hürden nicht zurückgeschreckt. Im Ergebnis war es ein toller Tag für uns und die Kinder.“

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Jagd auf Wildschweine fortan auch mit künstlichen Lichtquellen und Nachtsichtgeräten möglich

Region/Düsseldorf, 02.02.2021 – Ministerin Heinen-Esser: Die Regulierung des Wildschweinbestandes ist ein wichtiger Baustein zur Vorsorge vor der Afrikanischen Schweinepest. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Zur Vorsorge vor der Afrikanischen Schweinepest ist bei der Bejagung von Wildschweinen fortan der Einsatz künstlicher Lichtquellen erlaubt. Gleichzeitig wird der Einsatz von Nachtsichtgeräten in Form von Nachtsichtvorsätzen und Nachtsichtaufsätzen zugelassen, die Restlicht verstärken und sofern sie ohne eigene Montageeinrichtung mittels Adapter an Zielfernrohren befestigt werden. Eine entsprechende Änderung der ASP-Jagdverordnung Nordrhein-Westfalen tritt am 30. Januar 2021 in Kraft.

In einer Sondersitzung des Umweltausschusses hatte der Landtag der Anpassung der ASP-Jagdverordnung am 27. Januar 2021 zugestimmt. Nach Unterzeichnung durch Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen Esser und der heutigen Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt tritt die Neuregelung am Samstag, 30. Januar 2021 in Kraft. Ziel der Zulassung von künstlichen Lichtquellen sowie des Einsatzes von Nachsichtgeräten ist die Unterstützung der verstärkten Bejagung zur Reduktion der nach wie vor hohen Wildschweinbestände.

„Diese kann zu einer Absenkung der Infektionsgefahr mit der Afrikanischen Schweinpest beitragen. Die Regulierung des Wildschweinbestandes ist ein wichtiger Baustein zur Vorsorge vor einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Durch die Jagd und Hege des Wildbestandes sind Jägerinnen und Jäger wichtige Partnerinnen und Partner, um eine Ausweitung des Ausbruchsgeschehens zu verhindern. Wir dürfen in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, um durch eine intensive Bejagung zu große Wildschweinepopulationen zu verhindern“, so Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Die Möglichkeit zur Bejagung von Schwarzwild auch mit Hilfe von Nachtsichtgeräten dient als zusätzliche Unterstützung und erfolgt im Vorgriff auf die geplante Änderung des Bundesjagdgesetzes. Zudem übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen weiterhin auch die Kosten für die Trichinen-Untersuchungen. In der zurückliegenden Jagdperiode wurde in Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Wild erlegt als in den Vorjahren. Unter anderem überstieg die Schwarzwild-Strecke deutlich den Wert des Vorjahres. Konkret erreichte die Strecke beim Schwarzwild im Jagdjahr 2019/2020 mit 64.736 Stück den bisher zweithöchsten Wert.