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Idee aus Rheinland-Pfalz: Sonderbriefmarke zum Festjahr 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Region/Mainz, 04.02.2021 – Auf Initiative von Dieter Burgard, dem Beauftragten der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, erscheint am 4. Februar eine Sonderbriefmarke anlässlich des Festjahrs „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

„Ich freue mich sehr, dass eine Sonderbriefmarke zum Festjahr ‚1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland‘ durch das Bundesministerium der Finanzen realisiert wurde.

Gestaltet wurde die Briefmarke vom Designer Detlef Behr aus Köln. Foto: Ministerium

Und ich bin mir sicher, dass sie nicht nur unter Philatelisten auf große Resonanz stoßen wird. Danken möchte ich dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein, der meinen Vorschlag einer Sonderbriefmarke zum Festjahr unterstützt hat“, so Dieter Burgard.

Gestaltet wurde die Briefmarke vom Designer Detlef Behr aus Köln. Sie hat den Portowert 80 Cent und kann beispielsweise für einen Standardbrief innerhalb Deutschlands genutzt werden. Die Briefmarke bildet das Symbol und den hebräischen Schriftzug „Chai“ ab, was so viel bedeutet wie „Leben“. Auch im jüdischen Alltag in Deutschland wird das Wort häufig verwendet: „L’Chaim“ – „Auf das Leben“ heißt ein klassischer Trinkspruch, der Lebensfreude symbolisiert. „In diesem Sinne wünsche ich mir ein lebhaftes Festjahr und der Sonderbriefmarke eine breite Beachtung“, betonte Burgard.

In einem persönlichen Schreiben dankte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dieter Burgard mit den Worten: „Im Namen der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, aber auch persönlich darf ich Ihnen meinen Dank für Ihre Initiative und Ihr Engagement in dieser Sache zum Ausdruck bringen.“ Und weiter: „Insofern ist es nur richtig, dass das Leben die zentrale Aussage der Marke bildet: Wir sind da und wir bleiben da!“

Das Festjahr geht zurück auf das Jahr 321. Damals erließ der römische Kaiser Konstantin ein Dekret, das es Juden ermöglichte, in Ämter der Kurie und der Stadtverwaltung berufen werden zu können. Das heute im Vatikan konservierte Dokument ist ein Beleg dafür, dass Jüdinnen und Juden nachweislich seit mindestens 1.700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands leben. Aus diesem Anlass wird unter dem Namen #2021JLID ein bundesweites deutsch-jüdisches Festjahr gefeiert, das unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht.

Das Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ startete in Rheinland-Pfalz am 12. Januar mit der Vorstellung einer Programmbroschüre in der Staatskanzlei. Mehr als 70 Veranstaltungen sind geplant. Auf der Internetseite www.rlp.de finden Sie weitere Informationen zum Festjahr

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Wachstum

Ergänzende Regeln zum Schutz vor mutiertem Coronavirus ab Donnerstag, 04. Februar im Kreis Düren

Düren, 03.02.2021 – „Die Verbreitung des mutierten Coronavirus bereitet uns erhebliche Sorge“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn mit Blick auf mittlerweile 66 nachgewiesene Fälle der sogenannten englischen Mutante. „Um eine weitere Verbreitung einzudämmen, müssen wir sehr vorsichtig sein“, betont der Landrat. Deshalb führt der Kreis Düren ab Donnerstag, 4. Februar, ergänzende Schutzmaßnahmen ein, die für das gesamte Kreisgebiet gelten.

In seiner heutigen Video-Botschaft erläutert der Landrat zusammen mit Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, die weiteren Vorsichtsmaßnahmen, die trotz der zaghaft sinkenden, aber nach wie vor zu hohen Inzidenzzahl von derzeit um die 90 Infektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen notwendig werden.

Und hier die wichtigsten neuen Regeln:

Der Mindestabstand soll dringend bei allen erlaubten Zusammenkünften und Versammlungen in Innenräumen künftig mindestens 2 Meter betragen (bisher: 1,5 Meter).

Haushaltsangehörige, die mit einem Menschen zusammenleben, der nachweislich mit dem mutierten Coronavirus infiziert ist (oder wo der Verdacht auf eine solche Infektion besteht), müssen für 14 Tage in Quarantäne ohne dass eine Freitestung nach 10 Tagen möglich ist .

Wer länger als 5 Minuten Kontakt zu einem Menschen hatte, der mit dem mutierten Virus infiziert ist und dabei weniger als 1,5 Meter Abstand hielt, ist nun Kontaktperson 1. Grades und muss in Quarantäne.

Für die Karnevalstage (Donnerstag 11. Februar,  bis Dienstag, 16. Februar), herrscht ein Alkoholverbot in Innenstädten, Ortskernen und an Orten, bei denen es erwartungsgemäß regelmäßig zu Ansammlungen von Menschen kommt. Das ist insbesondere dort der Fall, wo nach der Corona-Schutzverordnung im öffentlichen Raum eine Maskenpflicht herrscht.

„Wir müssen das mutierte Virus sehr ernst nehmen“, betonte Gesundheitsamtsleiter Dr. Norbert Schnitzler angesichts der ergänzenden Regeln. Nach allem, was bislang bekannt ist, sei es deutlich ansteckender. Landrat Wolfgang Spelthahn appellierte, sich unbedingt an die Vorsichtsmaßnahmen zu halten, um die derzeit günstige Entwicklung sinkender Fallzahlen nicht zu gefährden. „Wir wollen so schnell wie möglich unter einen Inzidenzwert von mindestens 50.“

Das NRW-Gesundheitsministerium hat diese präventiven Maßnahmen, die der Kreis Düren in einer sogenannten Allgemeinverfügung (bit.ly/AVKreisDüren) zusammengefasst hat, zugestimmt. Sie gilt bis zum 16. Februar.

Zur Stunde sind im Kreis Düren 372 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit gestern (2.2.) gibt es 37 Neuinfektionen. Leider sind zwei weitere Menschen gestorben (63 und 80 Jahre). „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, denen wir unser aufrichtiges Beileid aussprechen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Somit steigt die Zahl der Todesfälle auf 213. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 8390 Menschen positiv getestet worden. Die Zahl der Genesenen steigt um 12 auf 7805. (Stand: 14 Uhr).

Die 372 Infizierten verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aldenhoven: 19 (Gesamtzahl aller jemals positiv Getesteten je Ort: 572)
Düren: 162 (3302)
Heimbach: 10 (120)
Hürtgenwald: 4 (298)
Inden: 6 (149)
Jülich: 45 (908)
Kreuzau: 17 (445)
Langerwehe: 13 (304)
Linnich: 23 (345)
Merzenich: 8 (352)
Nideggen: 21 (370)
Niederzier: 21 (497)
Nörvenich: 6 (281)
Titz: 5 (191)
Vettweiß: 12 (256).

Die Anzahl der Todesopfer beträgt 213.

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Bildungsstätte für Kinder zerstört

Bad Münstereifel, 03.02.2021 – Anfang der Woche wurde im Teichmannhaus zwischen Kalkar und Antweiler eingebrochen: Die Einbrecher öffneten ein Vorhängeschloss mit Kette um auf das Gelände zu kommen, brachen die Gartenhütte auf und rissen die verzinkten Regenrinnen an der Hütte ab.

Zerstörung am Teichmannhaus. Foto: Stadt Bad Münstereifel

Außer den Regenrinnen wurde zwar nichts gestohlen, doch die Tür der Hütte und das Dach wurden beim Einbruch stark beschädigt. Der entstandene Schaden liegt bei mehreren tausend Euro und wurde der Polizei Euskirchen angezeigt.

Besonders ärgerlich ist dieser Diebstahl und Vandalismus, da das Teichmannhaus gern als Seminargebäude genutzt wird und im Zuge der Umweltpädagogik Kinder im Garten selbst Gemüse anbauen und pflegen.

Kontaktieren Sie bei sachdienlichen Hinweisen bitte die Kreispolizeibehörde in Euskirchen Tel.: 02251-799295 oder die Stadtverwaltung. Die zuständige Revierleiterin Frau Nies erreichen Sie unter 02253/505-0 oder senden eine E-Mail an J.Nies@bad-muenstereifel.de .

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Über 1 Million Euro für starke Schulen in Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz, 03.02.2021 – In seiner ersten Online-Sitzung hat der Kreisausschuss des Landkreises Mayen-Koblenz die Ausschreibung folgender Baumaßnahmen an kreiseigenen Schulen beschlossen: Ein Austausch alter Holzfenster ist im Gebäude B der Realschule plus und Fachoberschule Mendig, im Gebäude B der Carl-Burger-Berufsbildenden Schule Mayen sowie im Hauptgebäude des Mayener Megina-Gymnasiums geplant. Eine Sanierung der Fenster, die teilweise noch aus den 70er-Jahren stammen, ist aufgrund ihres Alters und der Konstruktion nur über den Austausch möglich. Die Arbeiten sollen in den Sommerferien 2021 durchgeführt werden.

An der Realschule plus und Fachoberschule Untermosel in Kobern-Gondorf werden Abbrucharbeiten an Decken in Fluren und Treppenhäusern ausgeschrieben. Bevor im Zuge der Digitalisierung mit der Neuverlegung der Kabelstränge begonnen werden kann, sind daher zunächst die vorhandenen Lamellendecken in den Flurbereichen sowie Treppenhäusern im Schulgebäude und in der Sporthalle an der Realschule plus und Fachoberschule zurückzubauen. Die Arbeiten sollen in den Pfingst- und Sommerferien 2021 durchgeführt werden.

Zur Umsetzung des DigitalPaktes I werden an der Realschule plus und Fachoberschule Untermosel Kobern-Gondorf und am Bertha-von-Suttner-Gymnasium Andernach Stark- und Schwachstromarbeiten ausgeschrieben. Es ist geplant, jeden Klassenraum mit weiteren Netzwerkdosen des aktuellen Standards auszustatten und die vorhandenen Anschlüsse zu erneuern. Im Rahmen der Arbeiten müssen auch neue Verteiler in den Netzwerken errichtet werden. Jeder Klassenraum wird außerdem standardmäßig mit zusätzlichen Steckdosen ausgestattet, um weitere Lademöglichkeiten für mobile Endgeräte zur Verfügung stellen zu können. Hierzu müssen unter anderem auch Haupt- und Unterverteilungen erneuert oder ergänzt werden. Auch die Präsentationsmedien in den Klassenräumen sollen ein Update erfahren und werden deshalb nach Vorgabe der Medienkonzepte der Schulen erneuert. Mit den Arbeiten soll in den Sommerferien 2021 begonnen werden.

Die Auftragssumme aller genannten Arbeiten wird auf über 1,1 Million Euro geschätzt.

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Wirtschaft

Meister-Gründungsprämie NRW – Landesregierung stellt für Existenz-Gründungen im Handwerk 13,5 Millionen Euro bereit

Region/Düsseldorf, 03.02.2021 – Minister Pinkwart: Mit der Neufassung der Prämie wird das Gründen einfacher und finanziell attraktiver. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit: Gründen wird für Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister in Nordrhein-Westfalen nicht nur einfacher, sondern finanziell auch attraktiver: Die Förderung wird von bislang 7.500 Euro auf bis zu 10.500 Euro erhöht. Insgesamt stehen mit der Neufassung der Meistergründungsprämie NRW im Landeshaushalt in den nächsten drei Jahren 13,5 Millionen Euro bereit. Gefördert werden Meisterinnen und Meister, die sich selbstständig machen, einen Betrieb übernehmen oder sich an einem Unternehmen mit mindestens 50 Prozent beteiligen. Bereits ab einer Mindestinvestitionssumme von 12.000 Euro (bisher: 15.000) wird eine Förderung von 8.400 Euro gewährt. Der Höchstbetrag von 10.500 Euro wird ab einer Investitionssumme von 15.000 Euro gewährt.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Junge Unternehmen meistern große Herausforderungen – gerade auch in Zeiten wie diesen. Wir möchten Meisterinnen und Meister im Handwerk ermutigen, ihre innovativen Ideen und Konzepte zu verwirklichen und den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Die Meistergründungsprämie, auf die Gründerinnen und Gründer seit 25 Jahren setzen, ist dabei ein wichtiger Baustein. Mit der Neufassung der Prämie machen wir das Gründen unkomplizierter und finanziell noch attraktiver und geben dem Gründungsgeschehen im Handwerk damit neue Impulse.“

Hans Hund, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertags: „Die Meistergründungsprämie macht viele Betriebsgründungen oder -übernahmen im Handwerk erst möglich. Ein Zuschuss, der Arbeits- und Ausbildungsplätze nicht nur erhält, sondern ­vor allem auch neue schafft. Daher sind wir sehr froh, dass das Wirtschaftsministerium die Meistergründungsprämie fortführt und gleichzeitig die Förderbedingungen weiter verbessert. Handwerk hat Zukunft und Gründung im Handwerk lohnt sich – das sind die starken Botschaften dieser Prämie. Die jungen Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeistern haben gute wirtschaftliche Perspektiven und sind echte Vorbilder. Gut, dass unser Land sie tatkräftig bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit unterstützt.“

Die 1995 eingeführte Meistergründungsprämie ist eines der erfolgreichsten Instrumente der Gründungs- und Arbeitsmarktförderung in Nordrhein-Westfalen. Mehr als 18.000 Existenzgründungen wurden damit im Handwerk gefördert, rund 69.000 Arbeits- beziehungsweise Ausbildungsplätze wurden geschaffen oder gesichert.

Wie bisher ist die Gewährung der Meistergründungsprämie an eine Existenzgründungsberatung bei der zuständigen Handwerkskammer sowie an die Schaffung oder Sicherung von Arbeits- beziehungsweise Ausbildungsplätzen geknüpft. Weitergehende Information zur neuen Meistergründungsprämie sowie die notwendigen Antragsunterlagen finden Sie auf den Webseiten der Bewilligungsstelle, der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (www.lgh.nrw).

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Erste Sanktionen in Zusammenhang mit illegaler Veranstaltung im Billiger Wald

Euskirchen, 03.02.2021 – Nachdem die Polizei am frühen Sonntagmorgen eine illegale Freiluftparty im Bereich des Billiger Waldes festgestellt und beendet hat, wurden seitens der Stadt Euskirchen unmittelbar entsprechende ordnungsbehördliche Maßnahmen ergriffen.

Gegen den nach derzeitigen Erkenntnissen verantwortlichen Belgier wurde eine Sicherheitsleistung im hohen vierstelligen Bereich erhoben, da nach Prüfung aller einschlägigen Vorgaben der Corona-Schutzverordnung NRW mit der Festsetzung eines Bußgeldes mindestens in dieser Höhe zu rechnen ist.

Die übrigen ca. 30 – 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, deren Identität seitens der Polizei festgestellt wurde, erwartet ein Bußgeld von jeweils 250 €. Dieses wird unmittelbar nach Zuleitung der entsprechenden Daten festgesetzt.

Nach den bisher vorliegenden Informationen handelt es sich hierbei um lediglich zwei Personen aus dem Kreisgebiet, die übrigen stammen aus dem Rhein-Erft-Kreis sowie den Niederlanden und Belgien.

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Wirtschaft

Baldiger Start für den Bau der Eigenheime im Nachtigallenschlag in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 03.02.2021 – Ab Spätsommer Vertriebsstart für weitere Häuser und Eigentumswohnungen. Seit rund zwei Monaten laufen im Neubaugebiet „Nachtigallenschlag“ am Johannisberg die Erschließungsarbeiten auf Hochtouren. Mit der Herrichtung von Straßen und Wegen sowie dem Legen der Ver- und Entsorgungsleitungen nimmt das Projekt einen weiteren großen Schritt hin zu seiner Realisierung als neues Wohnviertel in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kurz vor dem Abschluss der Erschließungsarbeiten machten sich jetzt Bürgermeister Guido Orthen, Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, und Thomas Köppinger, Geschäftsführer der Kölner PARETO GmbH, vor Ort ein Bild.

„Wir freuen uns, dass wir aktuell im Zeitplan liegen und das neue Wohnviertel bald schon sichtbar wird. Der Nachtigallenschlag schafft weiteren Wohnraum für Bürger in der Kreisstadt. Bedeutend ist vor allem die Vereinbarung, dass 50 Prozent der Grundstücke an Einheimische und junge Familien veräußert werden. Darüber hinaus handelt es sich aufgrund der starken Hanglage um ein topographisch anspruchsvolles Projekt. Aber mit dem Willen, gemeinsam mit starken Partnern eine ansprechende Bebauung zu steuern, die sich in die landschaftliche und bauliche Umgebung anpasst, hat die Stadt gezeigt, dass solche Herausforderungen zu meistern sind“, so Bürgermeister Guido Orthen.

Wie begehrt Bad Neuenahr-Ahrweiler als Wohnort ist, wurde beim Nachtigallenschlag nach dem Vertriebsstart erneut deutlich: Alle 43 Grundstücke zur Bebauung mit Eigenheimen waren in wenigen Monaten verkauft. „Die Grundstückskäufer stehen jetzt in den Startlöchern und können zeitnah mit dem Bau ihrer Eigenheime beginnen, sobald die Erschließungsarbeiten fertig gestellt sind“, erläutert Thomas Köppinger. Die PARETO GmbH, Immobilienprojektentwickler der Kreissparkasse Köln, hat in Kooperation mit der Kreissparkasse Ahrweiler die Erschließung des rund 2,3 Hektar großen Baugebietes übernommen. Für die Kölner PARETO ist mit dem Ende der Erschließungsarbeiten der Auftrag im neuen Wohnviertel abgeschlossen. Die Kreissparkasse Ahrweiler bleibt beim Nachtigallenschlag weiter aktiv und hat eine gute Nachricht für alle, die sich noch für eine Wohnung am Johannisberg interessieren: „Im Spätsommer startet der Bau von 18 Doppelhaushälften, fünf Reihenhäusern und 16 Eigentumswohnungen, die neben den von privaten Bauherren realisierten Eigenheimen zum Nachtigallenschlag gehören werden“, berichtet Guido Mombauer. Angeboten werden die Häuser und Wohnungen über die Immobilienvermittlung der KSK-Ahrweiler.

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Wirtschaft

Novemberhilfen: Rund 11.000 Anträge in Rheinland-Pfalz bewilligt

Region/Mainz, 03.02.2021 – Drei Wochen, nachdem der Bund die Software für die Auszahlung der Novemberhilfen durch die Länder freigegeben hat, hat die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) rund 100 Millionen Euro an gut 11.000 Unternehmen und Soloselbstständige überwiesen. Damit sind in kurzer Zeit drei Viertel aller Anträge bearbeitet worden.

„Das Land hat seine Hausaufgaben gemacht und zahlt die vom Bund lange angekündigten Hilfen schnell aus. Wir unterstützen unsere Unternehmen dabei, diese schwierige Situation zu meistern und setzen uns weiterhin mit ganzer Kraft für die Interessen der Unternehmen und ihrer Beschäftigten ein“, sagte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

„Wir arbeiten mit Hochdruck an der Bewilligung und Auszahlung der uns vorliegenden Anträge“, sagte ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer. „Uns ist bewusst, dass die Gelder dringend benötigt werden.“ Seit 12. Januar 2021 können die Bewilligungsstellen der Länder die Novemberhilfen bearbeiten.

„Mein besonderer Dank geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ISB, die seit Beginn der Pandemie mit großem Einsatz für unsere Unternehmen bereitstehen“, sagte Wissing.

Die Auszahlung der Dezemberhilfen konnte am 1. Februar 2021 beginnen, Abschlagszahlungen fließen bereits seit Anfang Januar durch den Bund. An rund 13.000 Unternehmen in Rheinland-Pfalz sind bislang 79 Millionen Euro an Abschlägen ausgezahlt worden. Unternehmen und Soloselbstständige können noch bis Ende April Anträge für die November- und Dezemberhilfe unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de stellen, die Überbrückungshilfe II kann noch bis Ende März auf dem gleichen Portal beantragt werden

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Impulse

Kunst im Fenster – Neue Initiative der Schleidener Wirtschafts-Förderung und der Galerie Eifel Kunst

Schleiden, 03.02.2021 – Wie nahezu alle Kommunen findet man auch in Schleiden Leerstände der Geschäfte. Das fällt in Zeiten von Corona noch mal intensiver ins Auge. Die Idee Kunst vollkommen coronakonform in den Schaufenstern der leerstehenden Geschäfte zu zeigen, nahm schnell Gestalt an. Heinz Bert Hoss und Elmar Scholzen stellten ihre Immobilien gerne zur Verfügung, auch damit das Stadtbild bunter wird und die Menschen sich an den aufgehübschten Schaufenstern freuen können.

So konnte am Samstag, dem 30. Januar 2021, die Aktion „Kunst im Fenster“ in Schleiden starten. Natürlich sind die jeweiligen Geschäfte weiterhin zu vermieten. Gemäß dem Motto „Wenn sie rein wollen, gehen wir raus!“ kann jeder einzelne der Ladenlokale gemietet werden.

Derzeit zeigen Iris Hilgers und Bernd Wawer Im ehemaligen Schuhhaus Hoss ihre Fotokunst. Im ehemaligen Sonnenstudio zeigt Christine Schirrmacher Werke von sich und Merlin Flu. Im ehemaligen Reisebüro zeigen Marita Rauchberger und die Bahn- und Businitiative Schleidener Tal BuBI e.V. Rauchberges Fotoausstellung der Flitsch.

Mit weiteren Eigentümern steht die Wirtschaftsförderung in Kontakt. Die Initiatorinnen Wirtschaftsförderung der Stadt Schleiden und Galerie Eifel Kunst freuen sich über die gelungene Kooperation und hoffen auf ein buntes Stadtbild mit „Kunst im Fenster“.

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Sinkende Milchpreise – wo bleibt der Branchengedanke?

Region Eifel, 03.02.2021 – Für die nächste Milchgeldabrechnung zeichnet sich erneut weiteres Ungemach für die milchviehhaltenden Betriebe ab. Vor allem die so genannten Leuchttürme der Molkereiwirtschaft haben Erzeugerpreisrückgänge von 2 Cent/kg Milch angekündigt – obwohl innerhalb der Branche niemand ernsthaft in Zweifel zieht, dass auf den bäuerlichen Betrieben ganz im Gegenteil deutlich höhere Preise benötigt werden.

Zu Recht stellen sich die Milchviehhalterinnen und Milchviehhalter aus Sicht des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. die Frage, ob und inwiefern diese Preissenkungen tatsächlich mit der aktuellen Marktlage marktwirtschaftlich begründbar sind.

„Wir sind erstaunt, dass diese Frage im Zuge der Preissenkungen bei den aktuellen und letzten Kontraktabschlüssen der Molkereien mit dem Lebensmitteleinzelhandel auch vom Bauernverband gestellt wird“, erklärt BDM-Vorsitzender Stefan Mann.

„Eigentlich arbeiten die Molkereiwirtschaft und der Bauernverband im Rahmen ihrer Sektorstrategie 2030 eng zusammen – angeblich um die Probleme des Milchmarkts auf Branchenebene zu lösen. Und es steht außer Frage, dass die fehlende Wertschöpfung und fehlende Wirtschaftlichkeit der Betriebe zentrale Probleme sind, die es zu lösen gilt. Wir können jedoch nicht erkennen, dass es im Rahmen dieser Sektorstrategie 2030 irgendeinen Ansatz dafür gibt, dass sich die Milcherzeugerpreise erhöhen könnten. Stattdessen haben sich die Präsidenten und Vorstände der hier vertretenen Verbände bisher in engem Schulterschluss vor allem auf Maßnahmen verständigt, die weitere Kosten für die Milchviehbetriebe bedeuten: sei es die Branchenkommunikation, die letztlich von den Milchviehhalterinnen und Milchviehhaltern zu bezahlen ist oder weitere Nachhaltigkeitsmodule für QM-Milch“, kritisiert Mann.

„Wenn sich jetzt DBV-Milchpräsident Karsten Schmal über die angekündigten Milchpreissenkungen der Molkereien aufregt, ist das nicht glaubwürdig. Wer zuerst alle marktwirtschaftlichen Überlegungen, wie die Bäuerinnen und Bauern eine bessere Marktstellung und eine höhere Wertschöpfung erzielen können, vom Tisch wischt, darf sich hinterher nicht verwundert zeigen, wenn alles genauso weiterläuft wie bisher. Der DBV hat daran mit aller Kraft mitgewirkt“, stellt Stefan Mann fest. „Von einer Lösung der Marktprobleme der Milchviehbetriebe, die von der Molkereiindustrie mitgetragen wird, sind wir weit entfernt.“

„Die Bäuerinnen und Bauern müssen sich schon selbst auf die Hinterbeine stellen, wenn sie sich mit einem „Weiter so wie bisher“ nicht abfinden wollen. Auf ihre Marktpartner dürfen sie keine großen Hoffnungen setzen, das wird einmal mehr deutlich“, unterstreicht der BDM-Vorsitzende.