Der Jubilar an seinem Arbeitsplatz in der Kreisverwaltung Vulkaneifel. Foto: Kreisverwaltung Vulkaneifel
Daun, 22.02.2021 – Diederichs, seit August 1990 bei der Kreisverwaltung in Daun tätig, war zuvor 2 Jahre bei der Bezirksregierung in Trier beschäftigt sowie insgesamt 5 Jahre als Dozent an der Hochschule für Verwaltung in Mayen. Weil Wehrdienst und sein juristisches Referendariat ebenfalls zur Dienstzeit zählen, kann er auf 4 Jahrzehnte im öffentlichen Dienst zurückblicken. Nach Abschluss seines Abiturs 1975 am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Daun, absolvierte er das Studium der Rechtswissenschaften in Mainz, mit Ablegung der ersten und zweiten juristischen Staatsprüfung von 1977 bis 1985.
In der Kreisverwaltung Vulkaneifel ist Uli Diederichs Geschäftsbereichsleiter der Abteilungen Jugend, Soziales und JobCenter und unter anderem Vorsitzender im Kreisrechtsausschuss. Landrat Thiel händigte Uli Diederichs, im Beisein von Büroleiter Heinz-Peter Hoffmann und der stellvertretenden Vorsitzenden des Personalrats, Nina Veldkamp, die Dankesurkunde aus und würdigte seine langjährige Arbeit und sein Engagement im Dienste des Landkreises Vulkaneifel. Nina Veldkamp überbrachte stellvertretend für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Vulkaneifel, ihre Glückwünsche an Uli Diederichs. Gemeinsam wünschten sie ihm für die Zukunft alles Gute und weiterhin eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
St. Antonius Dottel ist nicht nur sein favorisierter „Kraftort“ auf dem Höhenzug zwischen Keldenich und Scheven: Hermann-Josef Olligschläger führt dort – manchmal omnibusweise – Interessenten und feiert mit der Gemeinde Wortgottesdienste. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Kall-Dottel, 22.02.2021 – Er kennt sich mit Geld aus und war Experte in Haushaltsfragen. Amt Kall, Kreisverwaltung, erst Schleiden, dann Euskirchen, Wechsel nach Bonn, Bundesinnenministerium und schließlich Umweltministerium waren Stationen einer ansehnlichen Eifeler Beamtenkarriere, die Hermann-Josef Olligschläger Zeit seines Berufslebens „hingelegt“ hat.
Aber, wenn man ihn fragt, was wirklich zählt, dann sagt er: „Ich benn ne Dottele Jong jebleve.“ Und ein ausgesprochener Menschenfreund. Seine bessere Hälfte Renate stammt aus Udenbreth, beide haben ein besonders Faible für die Kirche. Das gilt für Glaubensfragen, Hoffnung und Zuversicht im Sinne der Kirche. Aber auch für das aus dem zwölften Jahrhundert stammende romanische Gotteshaus.
Dort hält, wenn Corona es zulässt, Hermann-Josef Olligschläger Führungen für interessierte Touristen und Besucher, aber auch Totenwachen und Wortgottesdienste. Renate und Hermann-Josef Olligschlägers Sohn Frank Heinrich lebt in Bonn, spielt aber in Dottel die Orgel, wenn er zu Hause ist.
Familie Olligschläger war seit jeher rund um den Kirchturm der Pfarrkirche St. Antonius heimisch. Längst vor Vater Heinrich Adam, dem früheren Ortsvorsteher vor der Kommunalen Neugliederung vor 50 Jahren, war Johann Adam Olligschläger bereits Anfang des 18. Jahrhunderts Pfarrer von Dottel. Olligschlägers waren alteingesessen in der neben Olef ältesten Pfarrei der Nordeifel.
Überhaupt kommen viele Touristen, so Hermann-Josef Olligschläger, manchmal omnibusweise. Der zuständige Pfarrer von Kall, Domkapitular Hajo Hellwig, schickt ihm die Interessierten oft nach Hause. Der Kirchenführer, der auch im Mechernicher Barbarahof als Gottesdienstleiter tätig ist und die Krankenkommunion verteilt, lässt sich gerne einspannen…
Mit dem Hashtag #juzbewegt startet eine neue Mitmach-Aktion der Jugendpfleger:innen Dieter Kandert (JUZ Saffig), Nadine Bohr (JUZ Plaidt),Verena Lellmann (JUZ Nickenich), Martin Busenbender (JUZ Kruft), ThomasGeisen (JUZ Ochtendung). Foto: Verbandsgemeinde Pellenz Plaidt
Plaidt, 22.02.2021 – Ab dem 5. März sollen insbesondere junge Menschen dazu motiviert werden, den Alltag während der Corona-Pandemie aktiv(er) zu gestalten. Interessierte Kinder, Jugendliche, Familien oder Einzelpersonen können sich ab heute, dem 22. Februar auf der Website www.juzbewegt.de zur Teilnahme anmelden, dort gibt es auch weitere Informationen und Neuigkeiten zur Aktion. Der Alltag während der Corona-Pandemie ist geprägt von vielseitigen Einschränkungen und verlangt uns allen, insbesondere Kindern, Jugendlichen und deren Familien, viel ab: Kontaktbeschränkungen, geschlossene Schulen, Homeschooling, Homeoffice, geschlossene Jugendzentren… um nur einige Beispiele zu nennen.
Umso wichtiger ist es, sich einen Ausgleich zu diesem Stress zu schaffen, um gesund zu bleiben. Bewegung kann einen solchen gesunden Ausgleich schaffen, was viele von euch bereits umsetzen. Die Aktion#juzbewegt möchte hier ansetzen: Wir wollen euch motivieren, euch draußen an der frischen Luft zu bewegen! Ihr meldet euch zu unserer Aktion an und erhaltet von uns zum Start ab dem 5. März ein Starterpaket, u.a. mit weiteren Infos zur Aktion und einem ersten Gimmick. In den folgenden Wochen bewegt ihr euch draußen an der frischen Luft und schickt uns einmal wöchentlich bis zum Sonntagabend z.B. Screenshots von eurem Schrittzähler, Daten aus einer App eurer Wahl oder einfach Bilder von unterwegs, um uns zu zeigen, dass ihr draußen aktiv unterwegs wart. Egal, ob ihr euch z.B. täglich alleine draußen bewegt oder als Familie versucht, an den Wochenenden bei einer Wanderung gemeinsam unterwegs zu sein. Das Tempo, die Distanz und das „wie oft“ bestimmt ihr selbst. Jeder Schritt zählt!
Wir melden uns bei euch montags zum #motivationalmonday und versuchen, euch weiter zu mehr Bewegung anzuspornen. Dies geschieht u.a. mittels persönlicher stärkender Rückmeldungen, aber auch mitkleinen Überraschungen, sodass sich eine Teilnahme auf jeden Fall in mehrfacher Hinsicht lohnt! Die Jugendpfleger:innen bieten darüber hinaus auch ganz praktische Unterstützung für einzelne Kinder und Jugendliche an: wenn du keine Lust hast, alleine unterwegs zu sein und dich mitunserer Unterstützung z.B. bei einem netten Spaziergang draußen bewegen möchtest, melde dich bei uns und wir schauen, wie ein passendes Angebot maßgeschneidert für dich aussehen kann.
Die Aktion läuft in der Zeit vom 5. März bis Ostermontag, 5. April, ein Einstieg bleibt jederzeit möglich, auch wenn der Startschuss verpasst wurde. Anmelden könnt ihr euch sowohl als Einzelperson oder als Familie. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos, erfolgt jedoch eigenverantwortlich und wir appellieren dringend an alle Teilnehmenden, die jeweils gültigen Regelungen einzuhalten, was wir selbstverständlich auch tun werden. Weitere Informationen und Aktuelles zur Aktion gibt es aufwww.juzbewegt.de und bei den o.g. Jugendpfleger:innen.
Der Werbekombi Eifelschau.de und Eifel-Mosel-Zeitung.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Euskirchen, 22.02.2021 – „Hilfe für die Helferinnen und Helfer – Umgang mit schweren oder herausfordernden Momenten im Ehrenamt“ Donnerstag, 25. Februar 2021, 17:30 – 19:30 Uhr. Online-Seminar per ZOOM für Ehrenamtliche in der Geflüchtetenhilfe.
Die Pandemie stellt auch geflüchtete Menschen und ihre UnterstützerInnen vor besondere Herausforderungen. In einem abendlichen Online-Treffen möchten wir Sie einladen, Probleme anzusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Im Mittelpunkt steht das Anliegen, dass Sie Entlastung finden, um zuversichtlich und gestärkt Ihr Engagement auch in diesen schwierigen Zeiten aufrecht erhalten zu können. Anregungen zur Selbstfürsorge ergänzen den Austausch. Wir hoffen, dass wir Sie im Herbst dann wieder zu einem Austausch Tag in Maria Rast begrüßen können.
Referentin: Maria Zemp
Körperpsychotherapie und Coach in eigener Praxis in Euskirchen mit dem Schwerpunkt Traumaarbeit. Qualifizierung und Supervision von Fachkräften im In- und Ausland u.a. für medica mondiale e.V. in Afghanistan und in Nordirak/Kurdistan.
Eine Veranstaltung der Info-Reihe „Engagiert für Vielfalt“ von der Aktion Neue Nachbarn der Caritas Euskirchen, der Migrationshilfe der Caritas Eifel und des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Euskirchen. Das Programm finden Sie unter:
Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich, da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist. Den Zugangslink für die Veranstaltung erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.
Unsere Demokratie lebt davon, dass wir eine Stimme haben und diese Stimme nutzen“, betont Pföhler. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler
Ahrweiler, 22.02.2021 – Landrat Dr. Jürgen Pföhler ruft in seiner Funktion als Kreiswahlleiter alle wahlberechtigten BürgerInnen des Kreises Ahrweiler auf, an der Wahl zum Landtag Rheinland-Pfalz am Sonntag, 14. März 2021, teilzunehmen. Die entsprechenden Wahlbenachrichtigungen sind den Wahlberechtigten in den vergangenen Tagen bereits überwiegend zugestellt worden.
„Das aktive Wahlrecht ist eines der wichtigsten Elemente der Demokratie und gibt den Wahlberechtigten die Möglichkeit, über die Politik des Landes Rheinland-Pfalz und damit über die Gestaltung des eigenen Lebensbereiches mitzubestimmen. Unsere Demokratie lebt davon, dass wir eine Stimme haben und diese Stimme nutzen“, betont Pföhler.
Nach derzeitigem Stand wird auch in der aktuellen Pandemielage jede Wählerin und jeder Wähler die Möglichkeit haben, das Wahlrecht persönlich im jeweiligen Wahllokal auszuüben – unter Einhaltung hoher Hygiene- und Schutzbestimmungen. Daneben steht es jeder und jedem Stimmberechtigten frei, ohne Angabe von Gründen Briefwahl zu beantragen. Zuständig für die Erteilung der entsprechenden Wahlscheinunterlagen ist die jeweilige Verwaltung der Städte Remagen, Sinzig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr, Bad Breisig, Brohltal und der Gemeinde Grafschaft. Die Briefwahlunterlagen können dort auf folgenden Wegen beantragt werden:
schriftlich per Post anhand der Wahlbenachrichtigung,
über die Webseite der zuständigen Verwaltung,
persönlich im Rathaus der zuständigen Verwaltung zu den jeweiligen Öffnungszeiten.
Nähere Informationen zur Beantragung der Briefwahlunterlagen ergeben sich aus der Wahlbenachrichtigung sowie aus den Internetauftritten der acht Verwaltungen. Eine Beantragung per Telefon ist nicht möglich.
Bei der Landtagswahl ist der Kreis Ahrweiler in zwei Wahlkreise aufgeteilt: der Wahlkreis 13 umfasst die Städte Remagen und Sinzig sowie die Verbandsgemeinden Bad Breisig und Brohltal, der Wahlkreis 14 die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau sowie die Gemeinde Grafschaft.
Der Werbekombi Eifelschau.de und Eifel-Mosel-Zeitung.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Aachen, 22.02.2021 – Ende vergangener Woche hat die GründerRegion Aachen in einer Online-Videokonferenz die zehn besten Businesspläne der ersten Phase des Gründungswettbewerbs AC² 2020/21 ausgezeichnet. Mehr als 60 Bewerbungen waren zuvor eingegangen. Sie wurden von ehrenamtlichen AC²-Gutachtern, darunter auch der städtische Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa, bewertet. In diesem Jahr haben es gleich acht Aachener-Teams unter die TOP 10 geschafft.
Auch Aachens Oberbürgermeisterin war eingeladen und erklärte: „Aachen zeigt sich erneut als Start-up City mit Mut zu neuen Ideen. Ich freue mich vor allem auch über die Vielfalt der Ansätze: von der medizinischen Software über Serviceroboter bis zur nachhaltig produzierten Babyausstattung. Wirklich beeindruckend, wie Kreativität und Innovationsfreude sich hier präsentieren! Wir haben eine starke Region.“
Im Rahmen der Preisverleihung hat jedes der zehn ausgezeichneten Teams seine Geschäftsidee in einem Video-Pitch vorgestellt. Mittels einer Online-Abstimmung durch das Publikum wurde im Anschluss der beste Pitch ausgewählt und mit dem „Best-Pitch-Award“ ausgezeichnet.
Für alle Gründungsprojekte von AC² – der Gründungswettbewerb 2020/21 geht es jetzt in die zweite Phase, an deren Ende ein umsetzungsfähiger Detail-Businessplan steht. Die besten drei Businesspläne werden im Juni dieses Jahres bei der Abschlussprämierung ausgezeichnet. Ein Einstieg in den laufenden Wettbewerb ist noch möglich und erwünscht.
Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Foto: Land NRW/R. Sondermann
Region/Düsseldorf, 22.02.2021 – Minister Pinkwart: Wir brauchen verantwortungsvolle Öffnungen, um die konjunkturelle Aufholjagd wiederaufzunehmen. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit: Die Chancen stehen gut für eine Fortsetzung der konjunkturellen Aufholjagd im Frühjahr. Das RWI rechnet mit einem Wachstum in Nordrhein-Westfalen von 3,8 Prozent im Jahr 2021. Damit würde sich die Wirtschaft deutlich schneller erholen als von der Finanzkrise 2009. Nötig seien allerdings kontinuierliche Öffnungsschritte in den kommenden Monaten. Im vergangenen Jahr sei die Wirtschaftsleistung um 4,8 Prozent zurückgegangen. Der Einbruch fiele damit geringer aus als zwischenzeitlich befürchtet (Prognose vom Sommer: -5,5 Prozent) und als im Bund (-5,0 Prozent).
Insgesamt kommt das Land laut RWI-Bericht weiterhin besser durch die Krise als der Bund. Das liegt am Branchenmix, an den zusätzlichen Impulsen durch das Landeskonjunkturprogramm und auch an den offenen Grenzen für Berufspendler und Warenströme. Als robust erweist sich laut RWI der nordrhein-westfälische Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen sinkt seit August kontinuierlich. Arbeitslosigkeit und Beschäftigung entwickeln sich hierzulande nach wie vor besser als auf Bundesebene.
Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Menschen und Unternehmen brauchen eine Perspektive. Sie wollen wissen, unter welchen Bedingungen es wann weitergehen kann. Nach bald vier Monaten des Lockdowns gefährden die Einschränkungen viele Betriebe in ihrer Existenz und vertiefen die wirtschaftliche und gesellschaftliche Spaltung in Gewinner und Verlierer. Der Bundeswirtschaftsminister sollte daher wie angekündigt vor der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Wirtschaft einen Plan für Öffnungen vorlegen. Denn nur so kann 2021 eine ebenso kräftige Erholung wie im Sommer 2020 starten.“
Ralf Stoffels, Präsident von IHK NRW: „Der seit November andauernde Lockdown hat die wirtschaftliche Erholung, die wir noch im Herbst verzeichnen konnten, zurückgeworfen. Die Lage im Gastgewerbe, stationären Einzelhandel, bei Veranstaltern und Künstlern ist nach wie vor dramatisch. Sie benötigen dringend klare Perspektiven, wann und wie es weitergehen kann. Klar ist: Die Krise wird uns noch lange begleiten. Die vielen Erfahrungen, die wir im vergangenen Jahr mit unterschiedlichen Maßnahmen im Umgang mit dem Virus gesammelt haben und die Tools wie Tests oder Kundenmanagementsysteme, die entwickelt wurden, sollten wir jetzt nutzen. Das würde den Unternehmen Perspektiven geben, ihr Unternehmen in Zukunft wieder rentabel fortführen zu können.“
Prof. Dr. Torsten Schmidt, Konjunkturexperte des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung: „Die Corona-bedingten Beschränkungen werden die wirtschaftliche Erholung noch einige Zeit erschweren. Sollte eine Stabilisierung der Infektionszahlen auf niedrigem Niveau bis zum Frühjahr gelingen, dürfte sich die wirtschaftliche Erholung im Frühjahr verstärken. Insbesondere dürfte der private Konsum zur wirtschaftlichen Erholung beitragen, da die Haushalte in großem Maße Ersparnisse gebildet haben, die dann in den Konsum fließen könnten.“
Das RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht im Auftrag des Wirtschafts- und Digitalministeriums jährlich drei Konjunkturberichte. IHK NRW stellt dazu die aktuellen Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfragen und Sonderumfragen für Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.
Mayen, 22.02.2021 – Die Stadtbücherei Mayen weitet ihr digitales Angebot aus und bietet ihren Nutzerinnen und Nutzern ab sofort unter rlp.overdrive.com und über die zugehörige App „Libby“ eine Auswahl englischsprachiger eBooks und Hörbücher zur kostenfreien Ausleihe an. Mit „Overdrive Rheinland-Pfalz“ ergänzt die Stadtbücherei Mayen mit rund 50 anderen Bibliotheken in Rheinland-Pfalz das Angebot der „Onleihe Rheinland-Pfalz“ nun um eMedien in englischer Sprache. Overdrive enthält Titel verschiedener Genres für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Nutzer/Innen der Stadtbücherei Mayen haben mit ihrem gültigen Bibliotheksausweis kostenfreien Zugang zu dem neuen Angebot. Dieser ist ganz einfach: Über rlp.overdrive.com oder über die kostenfreie Overdrive-App „Libby“ (iOs oder Android) wird die Heimatbibliothek – also die Stadtbücherei Mayen – ausgewählt. Dann einfach mit Nutzernummer und persönlichem Passwort einloggen. Die digitalen Medien können dann für einen Zeitraum zwischen sieben und 21 Tagen entliehen werden, die „Zurückgabe“ erfolgt hiernach automatisch. Overdrive bietet auch die Möglichkeit, alle Medien vorzeitig zurückzugeben, so dass diese anderen Nutzern schon vor Ablauf der Leihfrist wieder zur Verfügung stehen. Sollte ein Titel entliehen sein, kann man sich vormerken lassen. Die eBooks und Hörbücher können auf ein Gerät heruntergeladen und offline gelesen bzw. gehört oder auch direkt im Webreader.
Wer noch keinen Leserausweis besitzt, kann sich einfach per E-Mail unter stadtbuecherei-mayen@gmx.de bei der Stadtbücherei Mayen anmelden. Weitere Informationen gibt es natürlich telefonisch beim Team der Stadtbücherei Mayen unter 02651 / 901940 oder ebenfalls per Mail.
Die Stadtbücherei Jülich hat ab sofort eine Außenrückgabe, die rund um die Uhr die Abgabe der geliehenen Bücher ermöglicht. Bürgermeister Axel Fuchs (r.) nahm die Anlage gemeinsam mit Dezernentin Doris Vogel (3.v.l.), Birgit Kasberg (2.v.r.) als Leiterin der Stadtbücherei sowie Elisabeth Vietzke (2.v.l.) und Hermann Petri (l.) vom Förderverein in Betrieb. Foto: Stadt Jülich/Gisa Stein
Jülich, 22.02.2021 – Corona, Lock down und Stillstand in der Stadtbücherei Jülich? – Weit gefehlt! Neben den zum Teil immer noch spürbaren coronabedingten Einschränkungen für die Bücherei hat erfreulicherweise auch eine positive Weiterentwicklung ihren Anfang genommen.
Die Außenrückgabe bietet dem Benutzer den Service einer kontaktlosen Medienrückgabe rund um die Uhr. Foto: Stadt Jülich / Gisa Stein
Die Stadtbücherei kann, gefördert durch ein Projekt des Landes Nordrhein-Westfalen, eine RFID-Technik einführen. Der Begriff „RFID“ leitet sich vom englischen „radio-frequency identification“ ab und beschreibt eine Technologie für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren von Objekten mittels Radiowellen. Ein RFID-System besteht aus einem Transponder (Funketikett, das sich im Medium befindet und einen kennzeichnenden Code enthält) sowie einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung. Dieses Prinzip kennt man beispielsweise von modernen Warensicherungen, kontaktlosem Bezahlen oder Zeiterfassungssystemen.
Die Stadtbücherei Jülich kann Projekte mit diesem Volumen jedoch nicht eigenständig finanzieren und umsetzen. Aus diesem Grund wurde im Oktober 2019 ein entsprechender Förderantrag gestellt. Dieser wurde im Mai 2020 bewilligt, somit wird das Projekt zu 80 Prozent durch Mittel des Landes NRW finanziert. Die restlichen Kosten tragen die Stadt Jülich und der Förderverein der Stadtbücherei selbst.
In einem ersten Projektabschnitt im Oktober 2020 wurden alle Medien der Bücherei mit den benötigten RFID-Chips versehen und parallel dazu die bereits vorhandenen Barcodenummern auf den Chip konvertiert. Ende des letzten Jahres wurden die benötigten Strom- und Internetleitungen gelegt sowie die Glasfassade der Bücherei geöffnet und ein Metallrahmen für den Einbau der Außenrückgabe angebracht.
Und nun war es soweit: die Außenrückgabe konnte durch Bürgermeister Axel Fuchs im Beisein von Dezernentin Doris Vogel, Birgit Kasberg als Leiterin der Stadtbücherei sowie Elisabeth Vietzke, Christa Bartel und Hermann Petri vom Förderverein der Stadtbücherei in Betrieb genommen werden.
„Zu Beginn meiner Amtszeit als Bürgermeister gab es seitens der Politik den Vorstoß, die Stadtbücherei auf den Prüfstand zu stellen.“ erinnert sich Bürgermeister Fuchs. Damals entstand der „Runde Tisch Stadtbücherei“, an dem Verwaltung, Politik, Stadtbücherei und Förderverein intensiv das Für und Wider diskutierten. Die neue Außenrückgabe ist ein wichtiges Beispiel dafür, dass es durch ein konstruktives Miteinander möglich ist, nicht nur aktuelle Probleme zu lösen, sondern zukunftsweisende innovative Technologien auf den Weg zu bringen. „Weil wir zusammengehalten haben steht die Stadtbücherei heute besser da, als damals.“ freut sich der Bürgermeister über diesen symbolträchtigen gemeinsamen Erfolg.
Die Außenrückgabe bietet dem Benutzer den Service einer kontaktlosen Medienrückgabe rund um die Uhr. Eine Identifikation mittels Leserausweisnummer/RFID-Chip des Mediums stellt sicher, dass kein Müll oder fremde Medien eingeworfen werden können. Ausgenommen von dieser Art der Rückgabe sind neben den Tonies und Tonieboxen auch die Nintendo-Switch-Spiele, da hier das Risiko einer Beschädigung zu groß ist. Am Anfang kann es in Einzelfällen noch passieren, dass einige Medien oder Leserausweise aufgrund fehlender RFID-Etiketten nicht erkannt werden, in diesem Fall hilft das Büchereiteam gerne weiter.
Auch wenn zum Zeitpunkt der Planung Corona noch gar nicht präsent war, ist die Freude in der Stadtbücherei groß, jetzt gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Zum einen kann dem Nutzer eine serviceorientierte Erweiterung der Bibliothekstechnik angeboten werden, zum anderen ist die Möglichkeit der Kontaktminimierung bei der Medienrückgabe in Zeiten wie diesen ein unschätzbarer Mehrwert für die Einrichtung. „Bei der Planung und Realisierung dieses Projektes wurde der große Zusammenhalt zwischen der Politik, der Verwaltung, der Stadtbücherei und dem Förderverein der Stadtbücherei deutlich. Nur durch die gemeinsame Vernetzung und den inhaltlichen Austausch war es möglich, den Förderantrag zu stellen und das Vorhaben umzusetzen. Dies zeigt uns, dass Zusammenhalt zwar vor allem jetzt in den Zeiten der Pandemie, aber auch darüber hinaus ein nicht zu unterschätzender Wert ist“, so Birgit Kasberg.
Und so blickt die Stadtbücherei Jülich optimistisch auf das weitere Jahr 2021 in der Hoffnung, bald wieder in vollem Umfang „offene Türen“ zu haben – mit noch besserem Service und erweiterten Angeboten für alle Nutzer sowie interessierte Neukunden.
NRW Familienminister Joachim Stamp. Foto: Land NRW / R. Sondermann
Region/Düsseldorf, 22.02.2021 – Telefonische Beratungsstelle für Kita-Leitungen, Träger und Kindertagespflegepersonen bis zum 21. Mai verlängert und Angebot erweitert. Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilt mit: Die Bekämpfung der Corona-Pandemie sorgt bei Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung, bei den Kindertagespflegepersonen, aber auch bei Eltern und Kindern – in unserer Gesellschaft insgesamt – für enorme Belastungen. „Die Sorgen und Anliegen der Beschäftigten in den Kitas und den Kindertagespflegepersonen nehmen wir sehr ernst. Wir wissen um ihr großartiges Engagement und ihren liebevollen Einsatz für die Kinder ebenso wie um die großen Herausforderungen in der andauernden Pandemie-Situation“, betonte Familienminister Joachim Stamp.
Corona-Schutzmaßnahmen wie das Abstandsgebot können im Umgang mit den Kindern bei der Kindertagesbetreuung nicht eingehalten werden, daher ist die Umsetzung von Hygienemaßnahmen hier von besonderer Bedeutung. Um für mehr Sicherheit im Umgang mit dem Corona-Virus zu sorgen, hat das Land Ende Mai 2020 eine telefonische Beratungsstelle für alle Kita-Leitungen, Träger und Kindertagespflegepersonen in Nordrhein-Westfalen eingerichtet, die seitdem an jedem Arbeitstag für Fragen zu Hygiene und Arbeitsschutz zur Verfügung steht und diese fachkompetent beantwortet. Die Hotline wird nun bis zum 21. Mai 2021 verlängert. Das Angebot wurde am 15. Februar 2021 um die Möglichkeit der virtuellen Arbeitsstättenbegehung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit erweitert.
Die virtuelle Arbeitsstättenbegehung kann per Handy während des Telefonats über die gängigen Videokonferenzsysteme zugeschaltet werden. Kita-Leitungen und Kindertagespflegepersonen haben so die Möglichkeit, sich von einer ausgebildeten Fachkraft für Arbeitssicherheit persönlich beraten zu lassen, ihr dabei die Räumlichkeiten in ihrer Kita oder Kindertagespflege und gegebenenfalls Problem-Bereiche zu zeigen und auf diese Weise live eine auf sie zugeschnittene Beratung zu erhalten. Die Hotline ist von Montag bis Freitag zwischen 8.00 Uhr und 12.30 Uhr unter der Nummer 0800-5892803 erreichbar.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Cookie EinstellungenZustimmen
Datenschutz & Cookie Richtlinien
Datenschutzübersicht
Diese Website verwendet Cookies um Ihre Erfahrung zu verbessern, während Sie durch die Website navigieren. Von diesen Cookies werden die Cookies, die nach Bedarf kategorisiert werden, in Ihrem Browser gespeichert, da sie für das Funktionieren der grundlegenden Funktionen der Website wesentlich sind.
Aktuell verwenden wir keine Cookies von Drittanbietern.
Sollte sich dies allerdings ändern, werden diese nur mit Ihrer Zustimmung in Ihrem Browser gespeichert. Sie haben dann auch die Möglichkeit diese Cookies zu deaktivieren. Das Deaktivieren einiger dieser Cookies kann sich jedoch auf Ihre Browser-Erfahrung auswirken.
Notwendige Cookies sind unbedingt erforderlich, damit die Website ordnungsgemäß funktioniert. Diese Kategorie enthält nur Cookies, die grundlegende Funktionen und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.