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Gewinnspiele der Mobilen Jugendarbeit sehr beliebt – Challenge bietet Abwechslung im Corona-Alltag

Jülich, 25.02.2021 – Christina Röhl, Leitung der Mobilen Jugendarbeit, hat sich für ihre Besucher:innen im neuen Jahr etwas Tolles überlegt. Während Corona und der damit verbundene Lockdown die langersehnte Einweihung der neuen Räumlichkeiten in Barmen und Bourheim leider weiterhin verzögern, können die Kinder ersatzweise an monatlichen Gewinnspielen teilnehmen und tolle Preise gewinnen. Für die Teilnahme müssen bestimmte Challenges erfüllt, mit Fotos dokumentiert und per WhatsApp eingesendet werden.

Gisa, Gewinnerin der Schneemann-Challenge. Foto: Stadt Jülich / Hilgers

Der unverhoffte Schnee im Januar bot sich für die Schneemann-Challenge an. Vier Tage hatten die Kinder Zeit. Dabei waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es entstanden außergewöhnliche Schneemänner mit Mund-Nasen-Schutz und mit sämtlichen Fanartikeln dekoriert. Manche hatten sogar selbst entworfene Iglus.

Das nächste Gewinnspiel im Februar stand unter dem Motto Karneval. Obwohl dieser ja abgesagt wurde, hatten die Kinder Freude daran, sich in ihrem Lieblingskostüm fotografieren zu lassen. Darüber hinaus hatten sie eine Woche lang Zeit zu malen oder zu basteln, was ihnen an Karneval am meisten Freude bereitet.

Aus den Einsendungen wurde jeweils ein:e Gewinner:in gezogen und erhielt einen Gutschein. Und die Kinder dürfen weiter gespannt sein: Das nächste Gewinnspiel ist bereits in Planung…

Wer zukünftig an den Gewinnspielen teilnehmen möchte, kann sich gerne bei Christina Röhl, Stadt Jülich unter der Nummer 0151-46764807 melden.

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Für das Tierwohl selbst in Gefahr – Gewalt gegenüber Kreis-Veterinären nimmt zu

Region/Mayen-Koblenz, 25.02.2021 – Eine Veterinärin, die bei einer Kontrolle geschlagen wird – zum Glück nicht die Regel aber wieder einmal ein Fall, der sich in der jüngsten Vergangenheit ereignet hat. Den Vorfall nimmt das Kreisveterinäramt noch einmal zum Anlass um darauf hinzuweisen, dass jede Form von sprachlicher und körperlicher Gewalt gegenüber den Kreismitarbeitern unverzüglich zur Anzeige gebracht wird.

In aller Regel geht es in der täglichen Arbeit der Veterinäre friedlich zu. Wenn allerdings Maßnahmen mit unmittelbaren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Existenz der Betriebsinhaber oder gar die Wegnahme eines Haustiers eingeleitet werden müssen, ist die emotionale Belastung bei allen Beteiligten sehr hoch. Schnell werden die Mitarbeiter des Veterinäramtes dann mit aggressivem Verhalten konfrontiert. „Das kann bis zu Beleidigungen oder gar körperlichen Angriffen gehen. Natürlich sind unsere Mitarbeiter für solche Situationen geschult. Gerade bei Kontrollen, bei denen eine hohe Emotionalität herrscht, ist der professionelle Umgang mit Gewaltsituationen wichtig“, sagt Brunnhübner, Referatsleiter des Veterinäramtes.“ Trotzdem sei die zunehmende Anzahl der Vorfälle ein alarmierendes Zeichen.

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Überraschungs-Pakete, Neuerscheinungen, Onlinekatalog: Alsdorfs „Stadtbücherei to go“ läuft

Alsdorf, 25.02.2021 – Der Corona-bedingte Lockdown hält weiter an und so kann auch die Stadtbücherei Alsdorf nicht wie gewohnt ihre Benutzer in den Räumen der Bücherei begrüßen, damit diese dort durch den Bestand schauen und sich ihre Medien gleich aus dem Regal aussuchen können.

Die alternativ angebotene „Bücherei to go“ wird allerdings sehr gut von Benutzern aller Altersklassen angenommen. „Wir stellen fest, dass unser Angebot, die Medien aus unserem Onlinekatalog auszusuchen, und dann nach telefonischer Bestellung kontaktlos abzuholen von allen Altersklassen sehr gerne genutzt wird“, sagt Heike Krämer, Leiterin der Stadtbücherei Alsdorf. „Viele sind auch begeistert von der Möglichkeit, sich Überraschungspakete zusammenstellen zu lassen und damit vielleicht auf ganz neue Autoren oder Bücher zu stoßen, die man selbst vielleicht gar nicht gefunden hätte.“ Erfreulicherweise wird die Bücherei trotz der Einschränkungen sehr gut genutzt und gerade die Neuerscheinungen, welche die Bücherei laufend anschafft, sind sehr gefragt.

„In einer Zeit in der so vieles nur noch online möglich ist, merkt man den Menschen an, dass sie dankbar sind ein Buch in die Hand nehmen zu können“, berichtet Heike Krämer. Viele Erwachsenen machen Homeoffice und gerade bei den Kindern mit Homeschooling und vielen Online-Spielen in der Freizeit seien diese Auszeiten sehr wichtig. Studien zufolge sind die Onlinezeiten bei Kindern von täglich 80 Minuten auf 140 Minuten gestiegen, daher ist es sehr wichtig ihnen die Möglichkeit zu bieten Bücher zu lesen und auf ein vielfältiges Angebot zugreifen zu können. „Es ist notwendig, dies gerade während des Lockdowns zu tun, damit die Kids sich unabhängig von ihrer sozialen Herkunft weiterentwickeln können.“

Das Buch ist das wichtigste Kulturmedium und gerade die Büchereien bieten den Zugang für jedermann zu einem aktuellen und breitgefächerten Bestand. „Das Feedback unserer Benutzer zu unserem Angebot ist sehr positiv und die Vielzahl der Bestellungen zeigt uns, dass wir viele Menschen erreichen und ihnen trotz der Einschränkungen die Nutzung der Bücherei ermöglichen“, freut sich Heike Krämer und ist wie das ganze Team der Stadtbücherei begeistert, wie gut das System funktioniert und mit welcher Rücksichtnahme alle die vorgeschriebenen Regeln einhalten. „Natürlich hoffen wir unseren Benutzern bald wieder den Besuch in unserer Bücherei ermöglichen zu können, aber bis dahin ist die „Bücherei to go“ eine gute Alternative“, meint Heike Krämer und sorgt mit ihrem Team auch weiterhin dafür, dass alle wieder genug Lesefutter erhalten.

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OT Talstraße Aachen: Ein Koffer geht auf Wanderschaft

Aachen, 25.02.2021 – Da die Kinder und Jugendlichen Corona-Zeiten derzeit nicht in die städtischen OT Talstraßen kommen können, kommt ein Teil der OT zu den Kindern und Jugendlichen: Die Mitarbeitenden haben einen Koffer gepackt, voll mit Bastel – und Malutensilien wie Kleber, Malstiften, Glitzer- und Tonpapier, Bastelscheren. Auch mit drin sind ein Kinderkreuzworträtsel, Sodukos und Mandalas zum Zeitvertreib. Brettspiele wurden ebenfalls eingepackt – damit kann die ganze Familie zusammen spielen. Ein wenig Nervenfutter gibt es auch: Einen Schokoriegel und ein Getränk versüßen den Pandemiealltag.

Der stabile Pilotenkoffer auf Rollen wandert zu den Besucherinnen und Besuchern der OT Talstraße – selbstverständlich wird der Inhalt nach jeder „Wanderung“ wieder penibel gereinigt und desinfiziert.

Etwas ganz Besonders haben sich das Team der Talstraße auch noch ausgedacht: Im Koffer steckt auch eine Sofortbildkamera, inklusive Film, mit der die Kinder und Jugendlichen fotografieren sollen, wie sie Ihre Zeit während des Shutdowns verbringen. Alle sollen auch – möglichst schriftlich oder durch Bilder – ihre Gedanken und Gefühle zu dem Thema Corona mitteilen. Aus den gesammelten Bildern, Texten und Fotos soll am Ende ein Buch für die Besucher*innen der OT entstehen.

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Innenminister Lewentz: Straftaten in RLP auf Tiefststand – Aufklärungsrate auf Höchststand

Region/Mainz, 25.02.2021 – Die positive Entwicklung der letzten Jahre hat sich in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) 2020 fortgesetzt: Im Jahr 2020 erfasste die Polizei 11.225 Straftaten weniger als 2019. „Die für das vergangene Jahr insgesamt 230.304 registrierten Taten stellen damit den niedrigsten Stand seit 1992 dar. Durch diese Entwicklung sank die Kriminalitätsbelastung für das Land Rheinland-Pfalz auf 5626 Straftaten pro 100.000 Einwohner“, betonte Innenminister Roger Lewentz. Damit liegt die sogenannte Häufigkeitszahl nicht nur deutlich unter der des Jahres 2019 (5913), sondern nach wie vor auch erheblich unter dem Bundesdurchschnitt, der bei der letzten verfügbaren Zahl für 2019 einen Wert von 6548 ausweist. Rheinland-Pfalz befindet sich mit einer niedrigen Häufigkeitszahl weiterhin in der Spitzengruppe der Länder.

„Dieses überaus positive Ergebnis ist teilweise auch auf vielfältige Einflüsse der Corona-Pandemie, insbesondere im Zusammenhang mit dem Lockdown im Frühjahr 2020, zurückzuführen“, so Lewentz. Die zweite Welle der Pandemie und der damit verbundene Lockdown ab dem Monat November zeige bislang nur geringfügige Auswirkungen auf die Statistik des Jahres 2020. Hiermit im Zusammenhang stehende Veränderungen werden überwiegend erst anhand der Statistik für das Jahr 2021 deutlich werden.

„Die weiterhin rückläufigen Zahlen dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Sicherheitsbehörden nahezu permanent mit neuen und steigenden Anforderungen konfrontiert sind. Dies wird beispielsweise anhand des Strafprozesses zum sogenannten Cyberbunker in Traben-Trabach deutlich. Zudem fordern einzelne schwerwiegende Gewalttaten, wie beispielsweise die Amokfahrt in Trier – die Ermittlungen hierzu dauern immer noch an – unsere Polizei in hohen Maße und oftmals über lange Zeiträume“, erläuterte der Minister.

Die Polizei Rheinland-Pfalz hat 2020 insgesamt 152.449 der 230.304 Straftaten aufgeklärt. Die Aufklärungsquote liegt damit um 1,3 Prozentpunkte höher als im Vorjahr und beträgt nunmehr 66,2 Prozent. „Ohne Berücksichtigung von ausländerrechtlichen Verstößen beträgt die Aufklärungsquote 65,5 Prozent. Das ist die höchste Aufklärungsquote seit Einführung der bundeseinheitlichen PKS im Jahr 1971“, unterstrich Lewentz.

Auch im vergangenen Jahr bildeten die Diebstahlsdelikte mit etwas mehr als 24 Prozent aller Taten den Schwerpunkt aller Straftaten, gefolgt von den Rohheitsdelikten mit fast 18 Prozent. Dagegen entfielen auf die schwerwiegenden Straftaten gegen das Leben im Jahr 2020 mit 95 Fällen – davon blieben 45 Fälle im Versuchsstadium – lediglich 0,04 Prozent aller Delikte.

Die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind auf 4042 Fälle angewachsen. Diese Zunahme resultiert insbesondere aus Anstiegen bei der Verbreitung, dem Erwerb, dem Besitz und der Herstellung kinder- und jugendpornographischer Schriften um insgesamt 435 Fälle. Dagegen sind die Vergewaltigungen um 43 Fälle zurückgegangen.

Raubüberfälle auf Straßen, Wegen und Plätzen haben im Betrachtungszeitraum um 117 auf insgesamt 477 Fälle um nahezu 20 Prozent abgenommen. Gleichermaßen sind die Körperverletzungen um 1892 Delikte auf nunmehr 27.779 zurückgegangen. Diese Entwicklung dürfte insbesondere auf die Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen sein.

Im Jahr 2020 wurden 36.118 einfache Diebstähle erfasst. Dies stellt einen Rückgang um 4.895 Taten bzw. 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. Bei 9135 dieser Delikte handelte es sich um Ladendiebstähle. Im Vergleich zum letzten Jahr waren dies 999 dieser Taten bzw. fast 10 Prozent weniger.

Für das Jahr 2020 sind in der PKS 19.288 schwere Diebstähle registriert; dies sind 1894 Taten weniger als im Vorjahr. „Nach den bereits in den Vorjahren zu verzeichnenden Rückgängen sanken insbesondere die Wohnungseinbruchdiebstähle nochmals um 19,1 Prozent. Das entspricht einem Rückgang um 621 Fälle auf 2627 Taten“, erläuterte der Minister. Dies stellt die niedrigste Fallzahl seit Einführung der bundeseinheitlichen PKS im Jahr 1971 dar. Bei der Hälfte der Wohnungseinbrüche blieb es, auch aufgrund verbesserter Sicherungsmaßnahmen, beim Versuch. „Mit dem Rückgang dieser Fallzahlen ging zudem eine deutliche Erhöhung der Aufklärungsquote auf nunmehr 23,9 Prozent einher. Für diesen Deliktsbereich handelt es sich hierbei um einen sehr guten Wert“, sagte Lewentz.

Nach einem deutlichen Rückgang im Jahr 2019 sind die Sprengungen von Geldausgabeautomaten im Jahr 2020 in Rheinland-Pfalz und auch bundesweit wieder angestiegen. Im letzten Jahr wurden 35 solcher Taten, davon 19 Versuche, in Rheinland-Pfalz registriert. Ungeachtet dessen erzielte die Polizei im letzten Jahr mehrere herausragende Ermittlungserfolge in diesem Phänomenbereich. So konnten u. a. Angehörige einer niederländischen Gruppierung festgenommen werden, welche in Rheinland-Pfalz für mehrere Geldautomatensprengungen verantwortlich zeichnen. Daneben führten die Ermittlungen zur Festnahme von Tatverdächtigen anderer Gruppierungen, die in Rheinland-Pfalz einzelne oder mehrere dieser Delikte verübten.

Die Vermögens- und Fälschungsdelikte sind im Betrachtungszeitraum um 11 Prozent auf nunmehr 38.881 Taten zurückgegangen. Trotz dieser insgesamt positiven Entwicklung waren in diesen Deliktsfeldern auch gegenläufige Trends zu beobachten. So registrierte die Polizei Rheinland-Pfalz im Jahr 2020 insgesamt 549 Strafanzeigen im Zusammenhang mit der Beantragung bzw. der Auszahlung von Corona Soforthilfen. Diese wurden im Zusammenhang mit dem ersten Lockdown im Frühjahr letzten Jahres gewährt. In Bezug auf die seit November 2020 gewährten Corona Überbrückungshilfen sind für das das abgelaufene Jahr lediglich vier Betrugsdelikte in der PKS erfasst. Dies dürfte insbesondere auf die Pflicht zur Nutzung eines Steuerberaters zur Beantragung der Überbrückungshilfe als Regulativ zur Vermeidung von Missbrauch zurückzuführen sein. Corona Soforthilfen konnte hingegen jeder tatsächliche oder vermeintliche Gewerbetreibende im Frühjahr letzten Jahres selbst beantragen.

„Erneut zugenommen haben die Straftaten im Bereich der Cyberkriminalität mit einem Plus von rund 16 Prozent auf 15.794 Fälle, wobei bei diesem Deliktsfeld nach wie vor von einem sehr hohen Dunkelfeld ausgegangen werden muss“, so Lewentz.

Nachdem im ersten Halbjahr 2020 noch ein leichter Rückgang der Delikte im Bereich der  Gewalt in engen sozialen Beziehungen, diese wird häufig auch als Partnerschaftsgewalt bezeichnet, registriert wurde, ist der PKS für das Gesamtjahr 2020 mit 8692 Fällen im Vergleich zum Jahr 2019 ein Anstieg um 319 Fälle, bzw. um 3,8 Prozent, zu entnehmen. Einen deutlichen Schwerpunkt bildeten dabei die Körperverletzungen mit 6388 Fällen.

Die Gewaltdelikte gegen Polizeibeamtinnen und -beamte, Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Rettungskräfte sind im Jahr 2020 um 132 auf insgesamt 1825 Fälle angestiegen, wobei Delikte gegen Einsatzkräfte der Polizei um 133 auf 715 zunahmen.

Ohne Berücksichtigung der ausländerrechtlichen Verstöße konnten von der Polizei im Jahr 2020 insgesamt 99.257 Tatverdächtige ermittelt werden. Dies sind rund drei Prozent weniger als im Vorjahr. Diese Entwicklung ist in erster Linie auf den insgesamt zu verzeichnenden Rückgang der Straftaten zurückzuführen. Von den ermittelten Tatverdächtigen waren etwas mehr als 74 Prozent Deutsche und rund 26 Prozent Nicht-deutsche. Bei annähernd sieben Prozent der Tatverdächtigen insgesamt handelte es sich um Zugewanderte.

„Auch wenn die Corona-Pandemie, die hieraus resultierenden Verhaltensänderungen der Bürgerinnen und Bürger und die Beschränkungen des öffentlichen Lebens die Kriminalitätsentwicklung in unserem Land im letzten Jahr beeinflusst haben, ist der in Bezug auf die Kriminalitätsentwicklung in Rheinland-Pfalz im Jahr 2020 im Ergebnis überwiegend positive Befund auch ein Verdienst unserer Polizei“ so Minister Lewentz anlässlich der Betrachtung der aktuellen Auswertungen.

Die Sicherheitsbehörden in Rheinland-Pfalz werden auch zukünftig alles in ihrer Macht stehende tun, um den Bürgerinnen und Bürger weiterhin ein sicheres Leben in unserem Land zu ermöglichen.

Die Auswertungen der Polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2020 für Rheinland-Pfalz sind in tabellarischer Form im Internet auf der Seite der Polizei Rheinland-Pfalz abrufbar unter:

http://s.rlp.de/SU1

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Großer Preis des Mittelstandes: Stadt Mayen erneut nominiert

Mayen, 25.02.2021 – Die Stadt Mayen ist in diesem Jahr erneut nominiert für die Kategorie „Kommune des Jahres“. Dies wurde kürzlich Oberbürgermeister Dirk Meid durch ein Schreiben der Oskar-Patzelt Stiftung mitgeteilt. Auch in diesem Jahr gehört die Stadt Mayen wieder zu den fast 4.674 Nominierten.

Zum Hintergrund: Jährlich im November erfolgt eine Ausschreibung, der Oskar-Patzelt-Stiftung, in der Kommunen und Verbände, Institutionen und Firmen aufgefordert werden, ihre Nominierungen einzureichen.

Die Stadt Mayen hat bis zum 15. April nun Zeit, den Juryfragebogen auszufüllen, um die Jurystufe zu erreichen.

Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe können nominiert werden. Darüber hinaus werden Sonderpreise ausgelobt für den „Premier“ und „Premier-Finalisten“, für „Kommune des Jahres“ und „Bank des Jahres“.

Als „Kommune des Jahres“ kann eine kommunale Institution (Kommune, Landkreis) mit herausragenden Leistungen und Erfolgen beim Aufbau und bei der Entwicklung mittelständischer Wirtschaftsstrukturen ausgezeichnet werden. Und genau dies ist im letzten Jahr eingetreten, die Stadt Mayen ist „Kommune des Jahres“ geworden und wurde von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet.

Unabhängig davon, wie am Ende die Entscheidung der Juroren ausfallen wird, ein Gewinner steht schon fest: der unternehmerische Mittelstand insgesamt. “Meilensteine setzen! – das Motto des 27. Wettbewerbs 2021 – ist im Mittelstand auch in Corona-Zeiten tägliche Herausforderung und Motivation.

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30 Jahre Film- und Medienstiftung NRW – Über 9.500 Projekte gefördert

Region/Düsseldorf, 24.02.2021 – Ministerpräsident Armin Laschet würdigt 30 Jahre erfolgreiche Arbeit für den Medienstandort Nordrhein-Westfalen. Die Staatskanzlei teilt mit:

Am 27. Februar 1991 hatten der damalige Ministerpräsident Johannes Rau und WDR-Intendant Friedrich Nowottny ein gemeinsames Ziel: Nordrhein-Westfalen sollte zu einem zentralen Standort für den Film und der Strukturwandel von einem industriegeprägten Land hin zu einem modernen Film- und Medienstandort im Herzen Europas vorangetrieben werden. Dazu gründeten sie an jenem Tag die „Filmstiftung NRW“. Am 27. Februar 2021 – eine Namensänderung später und mit RTL und ZDF um zwei Gesellschafter reicher – feiert die Film- und Medienstiftung NRW ihren 30. Geburtstag.

„Der Film ist eines der schönsten und vielseitigsten Kulturgüter, die wir haben: er begeistert, er fasziniert, er zieht in seinen Bann. Filme regen zum Lachen an und bringen zum Weinen, Filme können Trost spenden oder wütend machen. Filme sind Emotionen pur, aber sie sind auch Dokumentation, Aufklärung und Bildung“, so Ministerpräsident Armin Laschet. „Seit 30 Jahren arbeitet die Film- und Medienstiftung NRW nun konsequent und mit Herzblut an der Förderung des Films und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Nordrhein-Westfalen zu einem der Top-Standorte für Film und Medien in Europa geworden ist. Das sind 30 Jahre Erfolgsgeschichte, zu denen ich von Herzen gratuliere.“

„Zum Jubiläum schauen wir zurück auf großartige Kino- und Fernsehproduktionen und freuen uns ebenso über Games und digitale Inhalte, die mit unserer Förderung entstanden sind und zur innovativen Entwicklung des Medienlandes beitragen”, so die Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW, Petra Müller. „Dass wir all das so erfolgreich tun können, verdanken wir dem Vertrauen und dem Engagement unserer Gesellschafter und der verlässlichen politischen Unterstützung durch das Land. Ganz sicher aber wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen ohne die Ideen und die Leidenschaft unserer Produzenten und Kreativen, ohne das Können und die Begeisterung unserer Dienstleister. Allen voran gebührt ihnen unser herzlichster Dank!“

Durch die Arbeit der Film- und Medienstiftung konnten erfolgreiche Filmproduktionen nach Nordrhein-Westfalen geholt werden, wie etwa die deutschen Kino-Besuchermillionäre „Lola rennt (1998)“, „Der Schuh des Manitu (2001)“, „Das Wunder von Bern“ (2003), „Toni Erdmann (2016)“ oder „Der Vorname (2018)“. Ein weiterer Schwerpunkt seit Bestehen ist die Förderung des filmischen Nachwuchses. Auch bei der Umsetzung qualitativ hochwertiger Fernsehproduktionen und Serienformaten wie „Die Manns“ (2001), „Contergan“ (2005) oder „Unsere Mütter, unsere Väter“ (2013) ist die Film- und Medienstiftung NRW deutschlandweit eine gefragte Anlaufstelle. Im Jahr 2011 erfolgte eine konzeptionelle Neuausrichtung hin zur heutigen Film- und Medienstiftung NRW. Seither hat die Stiftung ihren Aufgabenbereich noch einmal stark erweitert und zum Beispiel auch die Stärkung der Games-Branche in den Blick genommen, die das Medien-Digital-Land Nordrhein-Westfalen stark prägt, unter anderem wenn in Köln einmal im Jahr die ganze Branche zur Gamescom zusammenkommt.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Gamesbranche ist einer der dynamischsten und innovativsten Wirtschaftszweige unseres Landes. Gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung arbeiten wir deshalb daran, beste Bedingungen für Entwickler und Kreative zu schaffen. Mit einer nie dagewesenen Rekordsumme unterstützt die Landesregierung die Gamesbrache – damit Nordrhein-Westfalen zum Gamesland Nummer 1 wird.“

Die Landesregierung hat seit ihrem Regierungsantritt im Sommer 2017 die Fördersumme für die Film- und Medienstiftung NRW um mehr als 70 Prozent erhöht. Mit einer weiteren Erhöhung zu Beginn dieses Jahres werden nun insgesamt über 17 Millionen Euro für die umfangreiche Förderarbeit der Stiftung zur Verfügung gestellt.

Durch die Unterstützung des Landes konnten in den vergangenen 30 Jahren etwa 9.555 Projekte mit über 930 Millionen Euro Förderung realisiert werden. Insgesamt wurden 169 Produktionen mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Auch international kann sich der Erfolg der Film- und Medienstiftung NRW sehen lassen: In jüngster Vergangenheit machten vor allem der besucherstärkste deutsche Film 2019 „Der Junge muss an die frische Luft“ oder die erfolgreiche High-End Serie „Babylon Berlin“ auf sich aufmerksam.

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Miele Euskirchen: Quarantäne über 200 Mitarbeitende

Euskirchen, 24.02.2021 – Nach 8 positiven Corona-Fällen im Euskirchener Miele-Werk – darunter 6 der hochansteckenden britischen Variante – hat das Kreis-Gesundheitsamt in Abstimmung mit der Stadt Euskirchen am Dienstagabend eine „Cluster-Quarantäne“ über ca. 200 Mitarbeitende angeordnet. Als Cluster wurde der Fertigungsbereich identifiziert, in dem die Mehrzahl der Fälle aufgetreten ist. Alle Mitarbeitenden, die dort tätig sind bzw. einen Bezug dazu haben, stehen damit ab sofort unter Quarantäne.

Parallel dazu sind am Dienstag nahezu alle Mitarbeitenden der Firma Miele sowie externer Dienstleister von einer Taskforce des Malteser Hilfsdienstes im Auftrag des Kreises Euskirchen auf Corona getestet worden. Ein erstes Zwischenergebnis hat heute sechs weitere positive Fälle aus dem Fertigungsbereich erbracht, wobei noch unklar ist, ob es sich um die britische Variante handelt.

Alle Testergebnisse werden für Donnerstag erwartet. Danach wird über das weitere Vorgehen entschieden.

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Corona Ausbruch in Dürener Moschee – Landrat Spelthhan begrüßt Handeln der Moschee-Verantwortlichen

Düren, 24.02.2021 – Nachdem es im Umfeld der Dürener DITIB-Moschee an der Veldener Straße zu bislang acht positiven Corona-Fällen mit der britischen Mutante (B.1.1.7.) gekommen ist, wird der Kreis Düren allen Kontaktpersonen, die sich seit dem 9. Februar in der Moschee aufgehalten haben, an diesem Freitag (26.02.) auf dem Gelände des Gebetshauses einen Corona-Test anbieten (10 – 13 Uhr). „Wir wollen versuchen, eine weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verhindern“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Moschee ist derzeit geschlossen. Dies hat die Türkisch Islamische Gemeinde zu Düren mit Verweis auf die Corona-Infektionen selbst veranlasst. „Wir begrüßen es, dass die Verantwortlichen der Moschee in dieser Art handeln und so ihren Beitrag leisten, das Ausbruchsgeschehen zu kontrollieren“, betonte der Landrat. Die Moschee fordert alle ihre Besucher der vergangenen zwei Wochen auf, ihre privaten Kontakte (plus die ihrer Haushaltsangehörigen) zu minimieren. „Es ist in dieser Phase, in der sich die deutlich ansteckendere britische Mutante leider ausbreitet, enorm wichtig und entscheidend, alle Hygienemaßnahmen strikt einzuhalten“, sagte Landrat Wolfgang.

Seit gestern hat der Kreis Düren 61 Neuinfektionen registriert. Das Ausbruchsgeschehen ist weiterhin diffus. Auffallend ist, dass viele Familien oft komplett betroffen sind. Aktuell sind im Kreisgebiet 396 Menschen infiziert.

Leider ist ein weiterer Mensch gestorben (54 Jahre). „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, denen wir unser tief empfundenes Beileid aussprechen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Somit steigt die Zahl der Todesfälle auf 227. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 8965 Menschen positiv getestet worden. Die Zahl der Genesenen steigt um 12 auf 8342. (Stand heute: 14 Uhr)

Hier gibt es Rat und Hilfe: Corona-Hotline: 02421/22-10 53 920

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Wichtige Erkenntnisse zur COVID-19-Versorgung in den Krankenhäusern

Region/Mainz, 24.02.2021 – Die Gewährleistung einer guten Krankenhausversorgung, auch während der Pandemie, erfordert eine umfassende Kenntnis des Krankheitsgeschehens, der Behandlungs­möglichkeiten und der Behandlungsdauer im Krankenhaus. Aus diesem Grund hat sich das Land Rheinland-Pfalz bereits im April des vergangenen Jahres dazu entschlossen, den Aufbau, die Pflege und den Betrieb eines von dem Institut für Herzinfarktforschung Ludwigshafen (IHF) initiierten COVID-19-Registers zu unterstützen und zu finanzieren.

Blaue Kurve: Darstellung der täglich gemeldeten SARS-CoV-2-Neuinfektionen (Quelle RKI)
Rote Kurve: Tagesaktuelle Darstellung der stationär behandelten SARS-CoV-2 (Quelle IHF)

Das COVID-19-Kapazitäts-Register liefert die Grundlage für die täglichen Lagemeldungen der COVID-19-Fälle im Krankenhaus, die das Gesundheitsministerium seit dem 22. März 2020 ohne Unterbrechung erstellt. Die Betrachtung der Fallzahlentwicklung erlaubt eine zuverlässige Einschätzung der Situation in den Krankenhäusern, denn eventuell auftretende Engpässe einzelner Krankenhäuser in den fünf Versorgungsgebieten können ebenso erkannt werden wie freie Behandlungskapazitäten. Daneben bietet das klinische COVID-19-Krankheitsregister wichtige Informationen über die in den Krankenhäusern behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten und den Krankheitsverlauf.

Nun hat das IHF erneut Zwischenergebnisse aus der Arbeit des COVID-19-Registers vorgelegt. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler wies zu diesem Anlass auf einige Besonderheiten hin: „Das Register nimmt auch die Situation auf den Normalstationen in den Blick, wo der weit überwiegende Teil der COVID-19-Patientinnen und -Patienten behandelt wird. Wegen der einzuhaltenden Isolations­maßnahmen stellt gerade diese Behandlung eine zusätzliche logistische und personalintensive Belastung der Krankenhäuser dar. Für die effiziente Steuerung der Versorgung sind die vorgelegten Erkenntnisse des Erkrankungsgeschehens unerlässlich.“

Dr. Anselm Gitt, Vorstand der Stiftung Institut für Herzinfarktforschung Ludwigshafen und Studienleiter des COVID-19-Registers Rheinland-Pfalz, stellte die wichtigsten Zwischenergebnisse vor:

  • COVID-19-Kapazitäts-Register: Im Rahmen der zweiten Pandemie-Welle hat parallel zu den Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 in Rheinland-Pfalz auch die Anzahl der Patienten mit stationärer Behandlungspflichtigkeit deutlich zugenommen, im Januar mussten z.T. mehr als 1.100 Patienten täglich in den Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz behandelt werden, mehr als ein Viertel davon auf Intensivstationen.
  • Im Zuge der zweiten Welle der Pandemie ist eine deutliche Zunahme älterer Patienten bei den Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 zu erkennen.
  • Im Dezember 2020 und Januar 2021 litten die Krankenhäuser durch die hohe Anzahl der zu versorgenden SARS-CoV-2-Patientinnen und -Patienten, sowie teilweise krankheits- oder quarantänebedingten Personalausfällen, unter einer angespannten Personalsituation. Bei einem Viertel der Krankenhäuser hatte dies eingeschränkte Behandlungskapazitäten zur Folge.
  • Durch den konsequenten Shutdown ist es zu einem Rückgang der Neuinfektionen und damit auch zu einem deutlichen Rückgang der stationär zu behandelnden Patienten mit SARS-CoV-2 in Rheinland-Pfalz gekommen.

COVID-19-Krankheits-Register:

Die Zwischenauswertung des COVID-19-Krankheits-Registers Rheinland-Pfalz beschreibt 706 Patienten, die wegen einer SARS-CoV-2-Infektion stationär in Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz behandelt wurden und deren Therapie bereits abgeschlossen ist:

  • Die stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus erfolgt im Mittel 4 Tage nach dem Auftreten erster Krankheitssymptome. Die häufigsten Aufnahmesymptome sind Husten, Fieber, Kurzatmigkeit und Ermüdung.
  • 55 Prozent der stationären COVID-19-Patienten sind männlich, das mittlere Alter beträgt 66 Jahre.
  • Mehr als zwei Drittel der stationär aufgenommenen Patientinnen und Patienten weist kardiovaskuläre und / oder cerebrovaskuläre Risikofaktoren auf.
  • 25,6 Prozent aller COVID-19-Patientinnen und -Patienten im Krankenhaus werden intensivbehandlungspflichtig, die übrigen werden auf der so genannten „Normalstation“ behandelt.
  • Bei einem Drittel der Patienten auf Normalstation und bei mehr als zwei Drittel der Intensivpflichtigen kommt es im Verlauf des Krankenhausaufenthaltes zu Kompli­kationen wie Pneumonie, Atemnot oder Nierenversagen.
  • Der Krankenhausaufenthalt beträgt auf einer Normalstation durchschnittlich 10 Tage, auf einer Intensivstation mehr als 20 Tage.
  • Rund 17 Prozent der COVID-19-Patientinnen und -Patienten versterben während des Krankenhausaufenthaltes, überwiegend ist respiratorisches Versagen die Ursache.
  • Wird während des stationären Aufenthaltes eine intensivmedizinische Behandlung notwendig, so ist die Sterblichkeit bei 36 Prozent. Für Patienten, die eine maschinelle Beatmung benötigen, beträgt die Sterblichkeit mehr als 50 Prozent.

Für Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler zeigen die Ergebnisse des Registers sehr deutlich die Gefahren auf, die von einer COVID-19-Infektion speziell für ältere Menschen ausgehen. „Es war und ist es absolut richtig, den Fokus bei den Impfungen zunächst auf die Personengruppe der über 80-Jährigen, insbesondere auch in den Alten- und Pflegeheimen, zu richten“, betonte die Ministerin.

Dr. Gitt verwies nochmals auf den z.T. schweren Krankheitsverlauf der stationär zu behandelnden COVID-Patienten: „Auch, wenn vorwiegend ältere Patienten mit Vorerkrankungen stationär aufgenommen werden müssen, so gibt es auch bei jüngeren Patienten schwere und zum Teil tödliche Krankheitsverläufe. Bis heute gibt es keine spezifische Therapie gegen die COVID-19-Infektion. Daher sind alle Strategien zur Vermeidung der COVID-19-Infektionen so ausgesprochen wichtig. Die vom Register attestierte, hohe Belastung der Krankenhäuser zum Jahreswechsel zeige auch, wie unbedingt notwendig der Shutdown zur Stabilisierung der Situation in den Krankenhäusern gewesen sei. „Die Anfang November 2020 von uns anhand der Daten der Register getroffene Prognose der steigenden Zahlen stationärer Patienten durch die Zunahme der Neuinfektionen ist leider in den Monaten Dezember und Januar eingetreten und hat die Krankenhäuser in einigen Regionen an die Grenzen ihrer Versorgungkapazitäten gebracht“ berichtete Gitt.

„Auch in der angespannten Phase ist die Versorgung in den Krankenhäusern nicht zuletzt durch die gute Zusammenarbeit der Kliniken in den regionalen Versorgungsnetzen immer gewährleistet gewesen. Trotzdem bin ich natürlich sehr froh, dass die Zahl der stationären COVID-Patientinnen und -Patienten in den letzten Tagen zurückgegangen ist und sich die Situation in den Krankenhäusern aktuell entspannt hat“, betonte die Ministerin.