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Innenminister Lewentz: Polizei auch am ersten Mai-Wochenende verstärkt präsent

Region/Mainz – Die rheinland-pfälzische Polizei wird auch am kommenden Wochenende gemeinsam mit den kommunalen Vollzugsdiensten die Einhaltung der Corona-Verordnung des Landes sowie jetzt auch des Bundes-Infektionsschutzgesetzes kontrollieren. Das kündigte Innenminister Roger Lewentz an.

„Wir alle vermissen die typischen Veranstaltungen und trotzdem ist es nicht die Zeit für die ´Tanz in den Mai`-Veranstaltung oder das Maifeuer in geselliger Runde. Bei Fallzahlen, die im Land aktuell bei rund 1000 Neuinfektionen pro Tag liegen, ist das Einhalten der Regeln umso wichtiger“, betonte Lewentz. In der Mehrzahl der Kreise und kreisfreien Städte gilt ab 22 Uhr die Ausgangssperre.

Die Polizei wird auch im Rahmen angemeldeter Kundgebungen und Demonstrationen zum 1. Mai präsent sein. Neben den Kräften der regionalen Polizeipräsidien werden daher an diesem Wochenende voraussichtlich 110 zusätzliche Kräfte der Bereitschaftspolizei zur Unterstützung eingesetzt.

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Maibrauchtum unter Corona-Bedingungen im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Der Kreis Euskirchen weist darauf hin, dass das Aufstellen von Maibäumen aufgrund der geltenden Ausgangs-, Kontakt- und Veranstaltungsverbote nur mit Einschränkungen möglich ist. Weder die CoronaSchutzverordnung noch das neugefasste Infektionsschutzgesetz geben Raum für irgendwie geartete Maifeierlichkeiten.

Privatpersonen können grundsätzlich einen Maibaum aufstellen, allerdings nur dann, wenn daran nur Personen aus dem eigenen Hausstand sowie höchstens eine weitere Person (insgesamt maximal fünf Personen) beteiligt sind.

Die gleiche Personenzahl und -konstellation gilt auch für das Aufstellen von Dorfmaibäumen auf öffentlichen Plätzen. Dies kann zudem nicht im Rahmen einer Veranstaltung stattfinden. Außerdem ist darauf zu achten, dass es dabei nicht zu Personenzusammenkünften von Zuschauern kommt. Auch der geltende Mindestabstand von 1,5 Metern ist zwingend zu beachten.

Zudem gilt auch in der Mainacht die im Infektionsschutzgesetz festgelegte Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Das Gesetz bestimmt außerdem, dass sich aktuell auch in Privaträumen und Wohnungen nur noch Personen aus einem Haushalt mit maximal einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt treffen dürfen.

Polizei und Ordnungsämter werden sowohl die Einhaltung der Ausgangssperre als auch der Kontakt-, Party- und Veranstaltungsverbote kontrollieren.

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Zum Jubliäum fließt das Weihwasser in strömen

Klausen – Pater Albert versegnet 270 Liter über 1.500 Biker. Zum Jubiläum der 25. Motorradwallfahrt hat es „Petrus“ mit den Bikern gut gemeint: Über gut gelaunte 1.500 Biker kamen mit 1046 Motorrädern bei Sonnenschein in den Wallfahrtsort der Moseleifel und ließen sich durch Wallfahrtsrektor Pater Albert Seul OP segnen.

Nach dem Gottesdienst ging es direkt weiter zur Motorradsegnung. Foto: Franz Peter Wasser

In der Biker-Messe in der Wallfahrtskirche wurde aber schnell klar, dass diese Motorradwallfahrt nicht nur wegen des 25-jährigen Jubiläums besonders war. In das Gotteshaus durften unter strengen Corona-Hygiene Regeln (Mindestanstand und Maskenpflicht) nur 100 Personen. Im letzten Jahr waren wegen Corona keine Gottesdienstbesucher erlaubt und die Messe wurde per Livestream übertragen.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Klausen sorgten viele Helfer unter der Beobachtung der Wittlicher Polizei für einen reibungslosen Ablauf. „Uns war es wichtig, dass diese Segnung abgestimmt und Regelkonform umgesetzt wird. Die Biker waren sehr diszipliniert und haben teilweise eine Stunde auf den Segen – unter Einhaltung der Regeln – gewartet. Es war schön so viele glückliche Menschen auf einmal zu sehen. Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen erhalten.“ resümiert Veranstaltungskoordinator Tobias Marenberg. Der Geistliche ist ebenfalls überwältigt: „Nach der Segnung bin ich tatsächlich geschafft, aber auch sehr glücklich. Es freut mich sehr, dass so viele zum Segen nach Klausen gekommen sind und wir die Kirche weiterhin lebensnah erlebbar machen.“

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Landrat Wolfgang Spelthahn: „Wir schlagen das nächste Wasserstoff-Kapitel auf“

Düren – Dass der Kreis Düren auf das Zukunftsthema Wasserstoff setzt, ist hinlänglich bekannt. Nun fügt er seiner Wasserstoff-Geschichte ein weiteres Kapitel hinzu. Heute stellte Landrat Wolfgang Spelthahn das Wasserstoff-Kompetenzteam des Kreises Düren vor, einen Kreis von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der das Wasserstoff-Thema für den Kreis weiter vorantreiben wird.

„Wir setzen damit ein weiteres Zeichen und zeigen, welche Bedeutung und Priorität das Thema für den Kreis hat“, sagte der Landrat, der das Team leiten wird und seit langem eine konkrete Idee verfolgt, wie der Kreis Düren sich weiter als innovative Wasserstoff-Region entwickeln kann. „Wir setzen dabei auf grünen Wasserstoff“, betont der Landrat, „und wir werden so schnell wie möglich unsere Busse und Züge auf Wassersstoff-Antrieb umstellen.“

Das neue, 9-köpfige Kompetenzteam wird die Aktivitäten und Projekte des Kreises inhaltlich koordinieren, Netzwerkarbeit leisten, Fördermöglichkeiten ausloten und weitere Voraussetzungen zur Entwicklung des Kreises als Wasserstoff-Modellregion schaffen. „Es ist wichtig, weiter ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen, damit die Offensive von weiten Teilen der Bevölkerung getragen und unterstützt wird“, unterstrich der Landrat bei der heutigen Präsentation.

An diesem Thema arbeiten auch die beiden neuen Projektmanager Frank Burkard und Marius Richter, die nun zwei, durch das BMWi im Rahmen des Bundesförderprogramms Unternehmen Revier geförderte Stellen beim Kreis Düren bekleiden. Die beiden Fachmänner werden unter anderem eine Wasserstoff-Werkstatt aufbauen, in der rund ums Thema informiert wird, zum Beispiel mit Angeboten für Schulen, Vorträgen oder Ausstellungen.

Der Fokus auf Wasserstoff ist eingebettet in die Strategie des Kreises Düren, bis 2035 klimaneutral zu sein. Darauf wies Landrat Wolfgang Spelthahn heute bei der Vorstellung des Kompetenzteams nochmals hin. Der Kreis Düren verfügt über ein umfangreiches Klimaschutzprogramm und hat in den vergangenen Monaten unter anderem den privaten Kauf von Solardächern mit zwei Millionen Euro gefördert. Diese Unterstützung löste in der Region Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro aus.

„Wir freuen uns jetzt sehr auf die Produktion von grünem Wasserstoff am Brainergy-Park in Jülich“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Im Sommer ist Baubeginn für den dann größten Solarpark in NRW, der die umweltfreundliche Energie für die Herstellung des Wasserstoffs liefert. Im Dezember werden die ersten drei mit Wasserstoff angetriebenen Busse in den Kreis Düren geliefert, im Januar die nächsten beiden. Kurz vor der Veröffentlichung steht eine große Studie, die die Bedeutung von Wasserstoff für den Kreis und die Region herausarbeitet. Vor der Fertigstellung ist auch die erste Wasserstoff-Tankstelle im Dürener Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ an der Autobahn A 4, vier weitere Tankstellen werden folgen.

„Zudem führen wir Gespräche mit der Industrie“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Wasserstoff sei hervorragend geeignet, die auslaufende Braunkohle mit zu ersetzen. Mit einigen Unternehmen seien schon vielversprechende Gespräche geführt worden. Zudem ist geplant, mit Hilfe von Wasserstoff das kreiseigene Nelly-Pütz-Berufskolleg zu beheizen. „Wir schlagen heute das nächste Wasserstoff-Kapitel im Kreis Düren auf“, betonte der Landrat und fügte hinzu, dass in nächster Zeit viele weitere folgen werden.

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„Wir jagen Funklöcher“

Mechernich – Die Telekom will mit LTE-Offensive die Netzabdeckung in ländlichen Regionen verbessern. In Weyer steht auf der Anhöhe Katzenberg jetzt ein neuer Mobilfunkmast. Wie Peter Dierichsweiler mitteilt, sollen in diesem Jahr noch weitere folgen: in Berg, Eicks, Floisdorf, Lorbach und Wachendorf, ebenso in Antweiler und Kalenberg sowie zwischen Satzvey und Katzvey. Der Mechernicher Wirtschaftsförderer ist zufrieden angesichts des Fortschritts: „Die schlimmsten Funklöcher im Stadtgebiet Mechernich haben wir dann damit abgedeckt.“

Der Weyerer Funkmast soll nicht der einzige neue im Stadtgebiet Mechernich bleiben, wie Wirtschaftsförderer Peter Dierichsweiler mitteilt, sollen in diesem Jahr noch weitere errichtet werden in: Berg, Eicks, Floisdorf, Lorbach und Voißel, ebenso in Antweiler und Kalenberg sowie zwischen Satzvey und Katzvey. Foto: Archiv/pp/Agentur ProfiPress

Möglich wurde die Umsetzung durch eine Förderung, für die sich die Stadt Mechernich 2020 bei der Deutschen Telekom beworben hatte. „Wir jagen Funklöcher“, lautet das Credo der Offensive mit der das Unternehmen deutschlandweit insgesamt 300 LTE-Funkmaste für den Mobilfunkausbau setzen will. Ursprünglich waren seitens des Telekommunikationsunternehmens sogar nur 50 Stück vorgesehen gewesen, angesichts des großen Erfolgs des Projektaufrufs und der riesigen Beteiligung durch die Gemeinden sollen jetzt laut Telekom sechsmal mehr Masten gebaut werden.

Oberhalb der Dächer des Ortes sieht man den Funkmast. Aber Ortsbürgermeister Björn Wassong ist sicher: „In ein paar Monaten wird er selbstverständlich sein.“ Foto: Björn Wassong/pp/Agentur ProfiPress

Die Funknetzplaner der Telekom haben mit Dierichsweiler die von der Kommune vorgeschlagenen Mobilfunk-Standorte bereits geprüft. Bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin wurde dann näher untersucht, ob der Standort tatsächlich nutzbar ist. Die Telekom bevorzuge, um die Netzabdeckung auch in ländlichen Regionen schließen zu können, häufig und gerne Standorte mitten in den Dörfern, sagt Dierichsweiler.

Impuls zum Sportplatz-Standort

So sei es auch in Weyer geplant gewesen, wie Ortsbürgermeister Björn Wassong berichtet: „Ursprünglich sollte dieses Konstrukt in Weyer im näheren Umkreis des Bürger- und Feuerwehrhauses, also an zentraler Stelle im Ort aufgestellt werden. Durch die unmittelbare Nähe zum Kindergarten und der Wohnbebauung, hatte ich aber bei einem Ortstermin eindringlich den Impuls zum Standort am Sportplatz gegeben.“ Dieser sei bei der näheren Betrachtung durch die Beteiligten dann sogar zur besseren Wahl gekürt worden.

„Zwar muss der Sportverein Concordia nun schweren Herzens auf ein Stück seines erst vor wenigen Jahren selbst angelegten Parkplatz verzichten, aber für die Allgemeinheit dürfte die Situation so viel besser sein“, so Wassong weiter. Das grüne Landschaftsbild rund um den Sportplatz werde zwar nicht unbedingt aufgewertet, aber für einen guten Handyempfang, der allen zu Gute käme, könne man das durchaus in Kauf nehmen. „Zudem finde ich, dass der Mast nicht so extrem auffällt, sondern sich sanft an die Landschaft anpasst. In ein paar Monaten wird er für jeden selbstverständlich sein.“

Ein Stein vom Herzen wird Dierichsweiler fallen, wenn dann auch der Funkmast nahe den Katzensteinen zwischen Satzvey und Katzvey positioniert ist und in Betrieb gehen kann. „Das ist eines unserer größten Funklöcher, auf das wir ein besonderes Augenmerk gelegt haben, dass das schnellstmöglich geschlossen wird, denn leider ist die dortige L61 auch einer der Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet.“ Mit dem Mobilfunkmast könne bei einem Unfall die Rettung schneller über Handy alarmiert werden.

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Herausforderungen von Arbeitswelt und Gesellschaft gemeinsam gestalten

Region/Mainz – „Das Motto des DGB zum Tag der Arbeit 2021 „Solidarität ist Zukunft“ spricht mir aus dem Herzen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir nur gemeinsam die Herausforderungen unserer Arbeitswelt und Gesellschaft gestalten können“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai.

In der Corona-Pandemie zeige sich, wie erfolgreich solidarisches Handeln für unsere Arbeitswelt und Gesellschaft ist, so die Ministerpräsidentin. Sie wies darauf hin, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in Gewerkschaften organisiert sind und in einem mitbestimmten, tarifgebundenen Betrieb arbeiten, besser durch die Krise gekommen seien. Als weiteres Beispiel für solidarisches Handeln nannte sie die Sicherung von Arbeitsplätzen mit Kurzarbeitergeld durch den Sozialstaat. „Wir haben in Rheinland-Pfalz ein digitales Zukunftspaket für unsere Schulen geschnürt, mit dem wir bedürftige Schüler und Schülerinnen bereits zu Beginn der Corona-Pandemie mit mobilen Endgeräten ausgestattet haben. Denn gute Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, so die Ministerpräsidentin. Diese Beispiele zeigten, dass sich Solidarität lohne.

„Wir lassen deshalb auch nicht locker in unseren Anstrengungen für eine solidarische Zukunft unserer Arbeitswelt und Gesellschaft. Das bedeutet für mich gute Löhne und Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in den Berufen, die unseren Laden am Laufen halten – vom Busfahrer, der unsere Schulkinder fährt, bis zur Pflegekraft durch die dringend notwendige Pflegereform auf Bundesebene“, sagte die Ministerpräsidentin.

„Ein einfaches Zurück in die Zeit vor der Pandemie kann es in der Arbeitswelt nicht geben – und das hat durchaus auch Vorteile: Schon jetzt zeigt sich, dass Unternehmen ein zunehmendes Bewusstsein für Fragen des Arbeitsschutzes haben und beispielsweise auch mobile Arbeit als gute Alternative ansehen. Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeber müssen jetzt gemeinsam daran arbeiten, die Arbeitswelt von morgen zu gestalten“, sagte Arbeitsministerin Bätzing-Lichtenthäler. „Gewerkschaften waren und sind seit jeher das Sprachrohr der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und kämpfen für die Rechte der Beschäftigten. Nie war das wichtiger als in Krisenzeiten. Deshalb brauchen wir wieder mehr Menschen, die in Gewerkschaften und Betriebsräten aktiv sind.“ Durch die Folgen der Corona-Pandemie und den Wandel der Arbeitswelt zu Digitalisierung und mehr Klimaschutz stünden Beschäftigte ebenso wie Unternehmerinnen und Unternehmer vor vielfältigen Herausforderungen. „In Rheinland-Pfalz sind wir hier bereits aktiv, beispielsweise mit unserem Arbeitsmarkt-Programm rechargeRLP“, sagte die Arbeitsministerin.

In ihrer Video-Grußbotschaft zum 1. Mai dankte Ministerpräsidentin Dreyer den Gewerkschaftsmitgliedern für ihren Einsatz für eine solidarische und gerechte Arbeitswelt und Gesellschaft. Sie betonte auch die gute Partnerschaft mit dem DGB. Es sei eines ihrer wichtigsten Anliegen, die Themen wie Transformation der Arbeitswelt und eine gerechte Gesellschaft weiter gemeinsam mit den Gewerkschaften zu gestalten und voranzutreiben.

Die Ministerpräsidentin sprach den Gewerkschaften auch ihren Dank aus für die Unterstützung des Projekts der Landesregierung „Miteinander Gut Leben. Rheinland-Pfalz gegen Hass und Hetze“. „Wir zeigen damit, dass Rheinland-Pfalz ein tolerantes und weltoffenes Land ist und auch in Zukunft bleibt“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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Der OSD und VED der Stadt Aachen verzeichnet eine Vielzahl von Einsätzen

Aachen – Einheitliche Regelungen des Bundes lassen den Kolleg*innen des Ordnungsamts keine Zeit zum durchatmen. Die derzeitige Lage, das dynamische Infektionsgeschehen und die zwischenzeitlich in Kraft getretene Bundes-Notbremse beschert den Bürger*innen weiterhin erhebliche Einschränkungen im beruflichen und persönlichen Alltag.

Kontrollen des Ordnungs- und Sicherheitsdienstes

Weiterhin weist das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales die Ordnungsbehörden an, die geltenden Maßnahmen zum Schutz der gesamten Bevölkerung konsequent umzusetzen. Nur auf diesem Wege kann es gelingen, das Infektionsgeschehen einzudämmen und die Corona-Pandemie gemeinsam zu überwinden.

Seit dem 24.April gelten die verschärften Regelungen der Bundes-Notbremse zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch für die Stadt Aachen. Der Ordnungs- und Sicherheitsdienst (OSD) und der Vollzugs- und Ermittlungsdienst (VED) der Stadt Aachen, der die Vorgaben aus der Coronaschutzverordnung und dem Infektionsschutzgesetz überwacht und durchsetzt verzeichnet daher eine Vielzahl von Einsätzen. Auch die Hotline des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung stand vor allem am letzten Wochenende nicht still und ist zu Fragen rund um die rechtliche, dynamische Lage mit fast täglichen Änderungen weiterhin stark frequentiert.

Einsatzkräfte des OSD und des VED führten umfangreiche Kontrollen in Dienstleistungsbetrieben, Gaststätten und im Einzelhandel durch. Auch die Einhaltung der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen lag dabei im Fokus.

Aktuelle Einsatzlage in Aachen

Erfreulich ist, dass die meisten Aachener*innen die Regelungen zu den Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen einhalten. Dennoch verfolgt und ahndet der Fachbereich Sicherheit und Ordnung Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen konsequent.

Am vergangenen Wochenende hatte der OSD damit alle Hände voll zu tun. Bei einer Kontrolle des Bolzplatzes in Haaren wurde eine größere Personengruppe bei einem Fußballspiel angetroffen, das durch die Kolleg*innen des OSD beendet wurde. Zudem verstießen mehrere Personengruppen im öffentlichen Raum gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen. Insgesamt lösten die Ordnungskräfte sechs Partys mit jeweils bis zu zehn Feiernden auf. Aber auch werktags fielen bei Kontrollen im öffentlichen Raum, insbesondere in den Parkanlagen, die Nichtbeachtung der Kontaktbeschränkungen auf. Neben der Auflösung der Zusammenkünfte, leitete die Stadt gegen alle Beteiligten Bußgeldverfahren ein.

Am Mittwochabend feierten sieben Personen in einem Lokal in der Aachener Innenstadt eine Party, obwohl der Betrieb von Gaststätten weiterhin verboten ist. Die Einsatzkräfte beendeten die Veranstaltung. Auch in diesem Fall kommen auf den Betreiber und die teilnehmenden Gäste empfindliche Bußgelder zu.

Einhaltung der Infektionsschutzbestimmungen

Bei allem Verständnis für die Belastungen durch die andauernde Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen setzt sich der Fachbereich Sicherheit und Ordnung weiterhin dafür ein, die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen und Reduzierung der Kontakte mit dem Ziel der Pandemie-Bewältigung sicherzustellen.

Für Grundsatzfragen rund um die rechtlichen Bestimmungen und geltenden Corona-Maßnahmen steht das Team unter der Corona-Hotline 0241/432-2800 oder per E-Mail unter ordnungsamt.akut.info@mail.aachen.de zur Verfügung.

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Tourismus

Gastronomie in der Eifel – Digitalisierung eröffnet neue Chancen

Region – Die Eifeler Küche galt lange Zeit und das völlig zu Unrecht als „arme Leute“-Küche und stand im Schatten der Rheinischen und Burgunder-Küche. Doch die typischen Gerichte aus regionalen Zutaten wie „Döppekooche“, „Spießbroode“ oder auch einfach nur „Schloot“ und „Kappes“ sind mittlerweile stark nachgefragte Gerichte, die auch immer noch in vielen Restaurants in der Eifel serviert werden. Mit dem Servieren ist es nun jedoch schon seit einiger Zeit nicht mehr ganz so einfach, da bis auf Weiteres geschlossen bleiben muss. Um zu überleben sind viele Restaurantbesitzer geradezu zwangsläufig in die Digitalisierung gerutscht und entdecken gerade die Vorteile. Nicht wenige sind sogar begeistert von den Chancen der Digitalisierung für die Branche.

Handy früher nur zum Telefonieren genutzt

Natürlich sind auch die Eifeler Restaurantbetreiber schon lange Besitzer eines Smartphones. Dieses wurde früher jedoch hauptsächlich zum Telefonieren, für die eine oder andere WhatsApp-Nachricht oder auch für die eine oder andere Freizeitbeschäftigung wie Mega Fortune Spielautomat online spielen genutzt, vorausgesetzt, es gab eine brauchbare Internetverbindung.

Heute, und das hat auch mit der Pandemie zu tun, nutzen viele das Handy oder Tablet einerseits, um zu überleben, andererseits vor allem aber auch, um neue Kunden zu gewinnen. Sie bieten ihre Gerichte außer Haus bei App-Betreibern und Lieferplattformen an oder haben sogar eine eigene App entwickeln lassen, um den Nullumsatz in den Innen- und Außenbereich ihrer Restaurants wenigstens halbwegs zu kompensieren.

Nicht wenige in der Branche haben erkannt, dass ihnen das Online-Geschäft auch nach der Pandemie einen zusätzlichen Umsatz bringen kann und investieren daher auch kräftig in die Digitalisierung.

Die Digitalisierung ist somit auch in der Eifeler Gastronomie kein Neuland mehr. Sie geht jedoch noch weit über Online-Verkäufe hinaus und wird zukünftig nahezu alle Abläufe in einem Betrieb erfassen und auch effizienter machen, wovon die Gäste profitieren können.

Der Gast muss im Mittelpunkt stehen

In der Vergangenheit hatten viele Restaurants für Reservierungen, Bestellungen und Abrechnungen Insellösungen bei sich installiert. Mit diesen konnte zwar auch der eine oder andere Arbeitsablauf flüssiger gestartet und etwas mehr Überblick gewonnen werden. Der ganz große Wurf war dies in den meisten Fällen jedoch nicht, da nicht alle betrieblichen Prozesse umfasst wurden und so noch viel „Handarbeit“ notwendig war.

Die dafür aufgewendete Zeit, konnte nicht auf die Gäste verwandt werden, also für die, um die es in einem Restaurantbetrieb eigentlich geht. Die heutigen digitalen Anwendungen in den Restaurants und Gastronomiebetrieben sind dagegen offen und umfassen die gesamte „Produktionskette“ vom Einkauf, über den Verbrauch in der Küche sowie Bestellungen und Auslieferungen bis hin zur Buchhaltung, der Integration neuer Zahlungsmethoden oder der Vorbereitung der Steuererklärung.

Es handelt sich sozusagen um Systeme für alles. Im Grunde genommen ist es sogar möglich, dass solch ein digitales Restaurant-Management-System automatisch Bestellungen bei Zuliefern auslöst und dabei auch Verbrauchsmengen an bestimmten Tagen antizipiert. Das spart den Restaurantbesitzern enorm viel Zeit, in der sich, egal ob beim Kochen oder Bedienen auf den Gast und auf ihre typische Eifeler Küche fokussieren können. Vor allem der administrative Aufwand, der in den Restaurant- und Gastronomiebetrieben anfällt, kann erheblich reduziert werden. Die Systeme können außerdem gebrandet und auf den einzelnen Betrieb zugeschnitten werden.

Online-Sichtbarkeit erhöhen

Um das Online-Geschäft, also vor allem Essensauslieferungen und Übernachtungen zu optimieren, müssen die Betriebe natürlich auch ihre Online-Sichtbarkeit erhöhen. Hier spielen auch die sozialen Netzwerke eine große Rolle. Über eine geschickte Verknüpfung von Instagram- oder Facebook-Posts oder Newsletter mit einem bestell- oder Reservierungssystem lassen sich praktisch von null auf hundert eine ganze Schar an Followern gewinnen, die in vielen Fällen auch zu neuen Kunden werden.

Kunden, die ein Restaurantbesitzer in der Peripherie einer Stadt beispielsweise vorher gar nicht erreichen konnte.  Für die Kunden bedeutet das umgekehrt noch mehr Vielfalt hinsichtlich des zur Verfügung stehenden kulinarischen oder gastronomischen Angebots. Wird dann die versprochene Qualität auch noch eingehalten, kann ein Restaurant, dass vorher nur ein begrenztes Einzugsgebiet hatte, nicht selten noch hinsichtlich der Gästezahlen expandieren.

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Wirtschaft

Minister Altmaier: „Europäische Kommission genehmigt EEG 2021

Region/Berlin – Wichtiges Signal für Rechtssicherheit für Investitionen in erneuerbare Energien“. Die Europäische Kommission hat heute das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz beihilferechtlich genehmigt, das am Jahresanfang in Kraft getreten ist („EEG 2021“). Das EEG 2021 enthält die Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Im Umfang der Genehmigung kann das zum 1. Januar 2021 in Kraft getretene Gesetz damit ab sofort angewendet werden.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Ich freue mich sehr, dass die Europäische Kommission heute ihre Genehmigung für das EEG 2021 erteilt hat. Das schafft Rechtssicherheit für dringend erforderliche Investitionen in die Energie der Zukunft. Die Kommission und das BMWi haben das Genehmigungsverfahren in den letzten Monaten mit Hochdruck betrieben. Ein zentrales Dossier der laufenden Legislatur haben wir damit erfolgreich zum Abschluss gebracht. Wir setzen hierdurch ein klares Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Erneuerbare Energien.“

Die heute erteilte Genehmigung umfasst die wesentlichen Teile des EEG 2021. Die Europäische Kommission hat zu einzelnen Regelungen des EEG 2021, beispielsweise der Regionalisierung der Erneuerbare-Energien-Förderung durch Südquoten, noch vertieften Prüfbedarf angemeldet. Zudem gibt es Regelungen, die erst noch durch Verordnung ausgestaltet werden müssen, so insbesondere die gesetzliche Vollbefreiung von der EEG-Umlage für Grünen Wasserstoff. Diese Regelungen sind deswegen nicht Teil der Genehmigung, sondern werden – auch auf deutschen Wunsch hin – in einem separaten Verfahren von der Kommission geprüft. Das BMWi wird diese separaten Genehmigungsverfahren mit Nachdruck verfolgen, um schnellstmöglich eine Genehmigung zu erlangen.

Nicht von der Genehmigung umfasst sind auch die am Dienstag vom Bundeskabinett beschlossenen Erhöhungen der Ausschreibungsmengen für Wind an Land und Solar für das Jahr 2022. Diese werden nach Verabschiedung durch den Bundestag in einem separaten Genehmigungsverfahren von der Kommission geprüft.

Das Bundeskabinett hat am Dienstag zudem beschlossen, die Anschlussförderung für ausgeförderte Windenergieanlagen an Land so weiterzuentwickeln, dass sie keiner gesonderten beihilferechtlichen Genehmigung bedarf, sondern unter den „Befristeten Rahmen für staatliche Beihilfen zur Stützung der Wirtschaft angesichts des derzeitigen Ausbruchs von COVID-19“ gefasst werden kann. Nach Inkrafttreten der beschlossenen Modifizierungen des EEG 2021 kann die Anschlussförderung für das Jahr 2021 dann unmittelbar angewendet und ausgezahlt werden.

Weitere Informationen zum EEG 2021 und seiner Genehmigung durch die Kommission finden Sie in den FAQ.

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Zwei neue Einsatzwagen für die Feuerwehr Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Bürgermeisterin Sabine Preiser‑Marian übergab am 27.04.2021 vor der Sitzung des Bau- und Feuerwehrausschusses im Beisein des Ausschussvorsitzenden Herrn Florian Hammes, dem Leiter der Feuerwehr Bad Münstereifel Herrn André Zimmermann und dessen Stellvertreter Herrn Thomas Bauerfeind, der Amtsleiterin für öffentliche Sicherheit und Ordnung, Soziales Frau Gina Burgwinkel-Ernst, den Feuerwehrkameraden Herrn Steffen Seehafer und Herrn Kai Nolden, offiziell zwei neue Feuerwehrfahrzeuge an die Feuerwehr Bad Münstereifel.

MTF der Löschgruppe Houverath. Foto: Stadt Bad Münstereifel

Die Löschgruppe Houverath erhielt ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF). Das Haupteinsatzgebiet des Fahrzeuges ist der Mannschaftstransport bei Einsätzen, die Unterstützung der Jugendfeuerwehr und die Unterstützung der Einsatzleitung.

Das Fahrzeug ist mit einer Durchsageeinrichtung zur Warnung der Bevölkerung und mit einer erweiterten Funkausstattung ausgerüstet. Durch die erweiterte Funkausstattung kann das Fahrzeug zur Unterstützung der Einsatzleitung als Einsatzführungsfahrzeug eingesetzt werden. Zusätzlich stehen der Löschgruppe Houverath drei Handsprechfunkgeräte sowie ein fest eingebautes Funkgerät zur Verfügung. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen ist für den Fahrer eine Freisprecheinrichtung eingebaut.

Übergabe der neuen Feuerfahrzeuge. v.l.n.r.: Gina Burgwinkel-Ernst, Steffen Seehafer; Kai Nolden, Florian Hammes, André Zimmermann, Thomas Bauerfeind und Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian. Foto: Stadt Bad Münstereifel

Gemäß des Brandschutzbedarfsplans sind MTF in allen vier Löschzügen vorzuhalten. Mit dieser Beschaffung ist jetzt in jedem Löschzug der Stadt Bad Münstereifel ein MTF vorhanden.

Bei dem zweiten Fahrzeug handelt es sich um einen Einsatzleitwagen (ELW 1). Dieser ELW 1 wird federführend von der Löschgruppe Nöthen betreut und auch dort stationiert. Den Betrieb des Fahrzeuges wird die Löschgruppe Nöthen gemeinsam mit Mitgliedern anderer Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Münstereifel sicherstellen.

Es ist beabsichtigt, dass der ELW 1 zu jeder größeren Einsatzlage im Stadtgebiet entsandt wird. In dem Fahrzeug sollen dann alle Fäden eines Einsatzes zusammenlaufen, so dass er als zentrale Anlaufstelle für den Einsatzleiter, nachrückende Führungskräfte, den Rettungsdienst und die Polizei dienen kann. Der Einsatzleitwagen koordiniert nicht nur den Funkverkehr mit der Einsatzstelle, sondern kann bei entsprechendem Bedarf auch eine Kommunikation zu einer höheren Führungseinrichtung wie z.B. der Kreisleitstelle in Euskirchen herstellen.

Darüber hinaus besteht seine wesentliche Aufgabe im Transport der Einsatzleitung mitsamt deren Ausrüstung, der Bereitstellung von Geräten zur Erkundung und Führung sowie grundlegend der Unterstützung des Einsatzleiters an der Einsatzstelle.

Das neue Fahrzeug ersetzt den bisherigen Einsatzleitwagen Baujahr 1999.