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Wirtschaft

Ein großer Schritt in Richtung Junior Uni Daun

Daun – Der Stadtrat Daun beschließt einstimmig Änderungen des Bebauungsplans „Alter Weg“. Am 29. April fand die Stadtratssitzung im TechniSat Kunden- und Logistikzentrum statt. Direkt als zweiter Punkt der Tagesordnung ging es um die Beschlussfassung über den Bebauungsplan „Alter Weg – 1. Änderung“, die Abwägungen zu den Stellungnahmen aus dem Beteiligungsverfahren (welches vom 22. Februar bis einschließlich 24. März 2021 lief) sowie um den Satzungsbeschluss.

Bereits am 15. April 2021 hatte der Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss der Stadt Daun einstimmig einen Beschlussvorschlag formuliert, die Änderung des Bebauungsplans zu genehmigen und somit die Grundvoraussetzung zum Bau der Junior Uni Daun durch die LEPPER Stiftung auf dem Gelände der ehemaligen Brotfabrik zu schaffen. Jetzt stimmte der Stadtrat Daun ohne Ausnahme und über alle Parteigrenzen hinweg für die Änderung des Bebauungsplans und somit für die Realisierung dieses großartigen Leuchtturmprojekts für Daun und die gesamte Region.

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Top-Themen

Verfassungsschutz beobachtet Querdenken-Szene in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Innenminister Reul: Aus manchen Corona-Skeptikern sind Demokratie-Feinde geworden. Der Verfassungsschutz wird ab sofort Teile der sogenannten „Querdenken-Szene“ in Nordrhein-Westfalen beobachten. Das sind insbesondere rund 20 regionale Gruppen der „Querdenken-Bewegung“ sowie die Gruppierung „Corona-Rebellen Düsseldorf“, da bei ihnen hinreichend tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht der demokratiefeindlichen und sicherheitsgefährdenden Delegitimierung des Staates vorliegen. Solche Anhaltspunkte ergeben sich zum Beispiel dann, wenn sich Anhänger der Protestbewegung mit Rechtsextremisten vernetzen, gewalttätig gegen Sicherheitskräfte und staatliche Einrichtungen vorgehen oder ständig die staatlichen Schutzmaßnahmen verächtlich machen, um das Vertrauen der Menschen zu erschüttern.

Innenminister Herbert Reul: „Es ist legitim, gegen staatliche Maßnahmen zu demonstrieren. Die Meinungs- und Versammlungsfreiheit ist in Deutschland ein hohes Gut und wird daher vom Staat besonders geschützt. Teile der Querdenker wollen aber genau diesen Staat bekämpfen. Aus manchen Corona-Skeptikern sind Demokratie-Feinde geworden, die unsere Freiheit und Sicherheit bedrohen. Wir begrüßen den demokratischen Protest, extremistische Querschläger aber beobachten wir – auch mit nachrichtendienstlichen Mitteln.“

Bereits seit März vergangenen Jahres hat der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz die Protestbewegungen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen im Blick. Dazu gehören etwa 50 unterschiedliche Gruppierungen im Netz und in der realen Welt. Hier versammeln sich unter anderem Kritiker der Schulmedizin, Impfgegner, Esoteriker, Aussteiger, Hooligans, Reichsbürger, Rechtsextremisten, aber auch Bürgerinnen und Bürger aus vielen Teilen der Gesellschaft.

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News

Bürgermeister Holger Jung übergibt die ersten Ehrenamtskarten

Meckenheim – Dankeschön an ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger. Das bürgerschaftliche Engagement in der Apfelstadt ist vielfältig und herausragend zugleich. Ab sofort würdigt die Stadt Meckenheim diese Leistung mit der Ehrenamtskarte. Menschen, die sich in ihrer Freizeit in überdurchschnittlichem Umfang ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzen, erhalten dadurch ein kleines Dankeschön zurück. Mit der Karte im Scheckkartenformat kommen die Besitzerinnen und Besitzer in den Genuss von Vergünstigungen, Rabatten und Sonderaktionen in vielen Bereichen.

Im Ratssaal übergab Bürgermeister Holger Jung die ersten Ehrenamtskarten NRW an fünf der bislang 31 Antragsstellerinnen und Antragssteller. Marianne Mickley, Kaleidoskop Verein für Nachbarschaftshilfe Meckenheim, Sandra Schüller, Stadt-Garde Meckenheim, Adina Klein, DPSG DV Köln Stamm Swabidua Meckenheim, Stefanie Kolzem, SV Rot Weiß Merl, und Horst Westermann, Tafel Rheinbach-Meckenheim, nahmen die Karte exemplarisch für alle 31 Antragsstellerinnen und Antragssteller entgegen.

„Sie sind die Pioniere für die Ehrenamtskarte“, begrüßte Bürgermeister Jung die Engagierten und würdigte die Leistung. „Eine funktionierende Stadtgesellschaft ist ohne unsere Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler, ohne ihr vielfältiges Engagement in Vereinen, Kirchen, sozialen und kulturellen Einrichtungen sowie Interessengruppen, aber auch im ganz normalen Alltag nicht möglich. Darum ist es mir eine Herzensangelegenheit, ihre Leistung entsprechend zu würdigen und den engagierten Bürgerinnen und Bürgerinnen ein kleines Dankeschön zurückzugeben“, sagte Bürgermeister Jung. Er freute sich über das „tolle Ergebnis nach so kurzer Zeit.“ Als Ausdruck der Wertschätzung und Anerkennung hatte der Rat der Stadt Meckenheim in seiner Sitzung am 9. Dezember letzten Jahres entschieden, die Ehrenamtskarte NRW in Meckenheim einzuführen. Ihre Einführung folgte zum 1. März.

Im Ratssaal berichteten die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler von ihrem Engagement und gaben interessante Einblicke in die Tätigkeiten, die allesamt von Corona beeinträchtigt sind. Die Kleiderstube war ebenso vertreten wie der Karneval und der Fußball, die Pfadfinder und die Tafel. „Ein bunter Querschnitt durch das ehrenamtliche Engagement“, so der Bürgermeister, der sich bei allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie bei jenen Unternehmen bedankte, die sich als Partner-Betriebe in die Ehrenamtskarte einbringen.

Den Inhabern der Ehrenamtskarte winken vielschichtige Vergünstigungen. Anspruchsberechtigt sind Personen, die mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich tätig sind. Der Nachweis der Tätigkeit erfolgt auf einem Mustervordruck durch Bestätigung der jeweiligen Einrichtung / des jeweiligen Vereins. Die Karte können nur Personen beantragen, die für ihr Engagement keine finanziellen Zuwendungen in Form von Aufwandsentschädigungen erhalten. Ausgenommen davon ist der Ersatz entstandener Kosten im Zusammenhang mit dem Ehrenamt, beispielsweise Fahrtkostenersatz. Auch muss die ehrenamtliche Tätigkeit seit mindestens einem Jahr ausgeübt werden.

Die Ehrenamtskarte – mit einer begrenzen Laufzeit von zwei Jahren – ist in ganz NRW gültig und kann im Meckenheimer Rathaus beantragt werden. Entsprechende Vordrucke finden Interessierte auf der Homepage der Stadt Meckenheim www.meckenheim.de im „BürgerInformationsSystem“ unter „Ehrenamt“. Dort gibt u.a. ein aktuelles Verzeichnis einen Überblick über die beteiligten Meckenheimer Betriebe – derzeit sind dies 23 Partner-Unternehmen.

NRW-weit wurden bislang ca. 54.000 Ehrenamtskarten ausgegeben. Mehr als 4.800 Vergünstigungen warten auf die Ehrenamtlichen.

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Hausapotheke einmal pro Jahr überprüfen

Region/Mainz/Berlin – Die Hausapotheke sollte einmal pro Jahr überprüft werden. „Dabei geht es in erster Linie darum, abgelaufene, unbrauchbare oder nicht mehr benötigte Arzneimittel auszusortieren und gleichzeitig zu überprüfen, ob für Notfälle die richtigen Arzneimittel griffbereit sind“, sagt Apotheker Dr. Hannes Müller vom Geschäftsführenden Vorstand der Bundesapothekerkammer.

Auf jeder Arzneimittelpackung ist ein Verfalldatum aufgedruckt. Ist dieses überschritten, sollte das Medikament nicht mehr verwendet werden. Zu lange gelagerte Arzneimittel können unbrauchbar werden, ohne dass dies äußerlich erkennbar ist. Müller: „Das Verfalldatum ist nicht verhandelbar. Es ist im Gegensatz zum Mindesthaltbarkeitsdatum bei Lebensmitteln mehr als eine Empfehlung. Bei zu lange gelagerten Arzneimitteln ist in aller Regel äußerlich nicht erkennbar, ob sie noch wirksam, sicher und unbedenklich sind. Deshalb rate ich eindringlich davon ab, Arzneimittel nach dem Ablauf des Verfalldatums noch anzuwenden.“

Nicht mehr benötigte Arzneimittel können in der Regel mit dem Hausmüll entsorgt werden. In den meisten Kommunen wird der Restmüll verbrannt und die Altarzneimittel werden damit sicher vernichtet. Müller rät davon ab, Arzneimittelreste über die Toilette zu entsorgen, da dies das Abwasser unnötig belastet. Auch flüssige Arzneimittel wie zum Beispiel Hustensäfte sollten in den Restmüll.

In die Hausapotheke gehören individuell benötigte Medikamente und Präparate gegen akute Erkrankungen wie zum Beispiel Durchfall. Die Bundesapothekerkammer hat eine Checkliste veröffentlicht, die an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann. „Was genau in die Hausapotheke gehört, hängt auch von den individuellen Lebensumständen ab. Familien mit kleinen Kindern brauchen eine andere Hausapotheke als sportliche Singles. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten“, rät Müller.

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Tourismus

Feierliche Grundsteinlegung der neuen Klostergaststätte Maria Laach

Maria Laach – Am gestrigen Mittwoch den 5. Mai 2021, wurde pünktlich um 15 Uhr in Maria Laach der Grundstein für die neue Klostergaststätte in einem feierlichen Zeremoniell gelegt. Pater Petrus Nowack OSB, Prior-Administrator der Benediktinerabtei, segnete das Gebäude. Er dankte seinen Mitbrüdern, den Architekten und Baufirmen, den Banken sowie auch Philipp Lohse, dem Geschäftsführer der Abtei, der im Sinne einer gelingenden Zusammenarbeit mit den Architekten für einen zügigen Projektfortschritt sorge. Baubeginn war im September 2020.

Foto: Benediktinerabtei Maria Laach

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie fand die Grundsteinlegung mit Abstand und einer kleinen Anzahl von Gästen statt. In die Zeitkapsel, hergestellt in der Kunstschmiede der Abtei, wurde eine tagesaktuelle Zeitung, eine Liste aller im Konvent lebenden Brüder sowie die Segensurkunde nebst Münzgeld eingegeben.

Architekt Guido Fries wies auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit bei der Planung des neuen Gebäudes und der Ausführung der Arbeiten im Kontext eines seit über 925 Jahren bestehenden Klosters hin. Die Gruppe „Fries Architekten“ hatte nach einem Ideenwettbewerb im Jahr 2018 den Zuschlag für die Ausführung erhalten. Kurze Wege für das verwendete Baumaterial sowie der Verzicht auf fossile Energieträger im späteren Gebäude, bezeichnete er als gelungene Umsetzung der Leitziele des ökologischen Bauens. Als sogenanntes „Aktives Gebäude“ werden Luft-Wärme-Pumpen sowie eine geplante Photovoltaik-Anlage etwa 30 Prozent mehr Energie produzieren und weitergeben, als tatsächlich vom Gebäude und dem Betrieb benötigt wird.

Aufgrund des Corona-Geschehens hatten die Benediktiner der Abtei Maria Laach den Neubau der Gaststätte vorgezogen. Sie sind zuversichtlich, so gestärkt aus der Pandemie herauszugehen. Die neue Gaststätte wird ihren Beitrag zum Erhalt von Kirche und Abtei als Klosterbetrieb leisten.

Michael Piegeler, Leiter der neuen Klostergaststätte, zeigte sich beeindruckt von den Möglichkeiten, die der neue Ort bieten wird. „Ich freue mich darauf, hoffentlich bald schon kleine und große Gäste in der neuen Gaststätte begrüßen zu dürfen“, sagte er. Die Klostergaststätte wird insgesamt etwa 300 Sitzplätze, davon 150 im
Innen- und ca. 150 im Außenbereich, bieten. Mit der außergewöhnlichen Lage ist es möglich, sowohl das Laacher Seegebiet als auch die Abteikirche beim Besuch im Blick zu haben.

Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack: Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zur Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

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Tourismus

Tour de Ahrtal – Alternativ-Programm 2021- Gewinnspiel ab 13. Mai bis 29. August

Euskirchen/Region – „Entdecker-Touren im Ahrtal mit spannender Motivjagd“. Der beliebte Radaktionstag Tour de Ahrtal wird leider 2021 pandemiebedingt nicht stattfinden. Alternativ haben die Veranstalter ein coronakonformes Programm entwickelt, auf das sich die großen und kleinen Radler freuen dürfen.

Die Entdecker-Touren

„Wir wollen in Bewegung bleiben und mit unseren „Entdecker-Touren im Ahrtal“ Lust machen auf eine individuelle Radtour im Ahrtal sowie auf den angrenzenden Radwegen“, so die Veranstalter. Denn eines ist klar: ob kulinarisch, kulturell, abenteuerlich oder actionreich – im Ahrtal gibt es vieles zu entdecken. 5 „Entdecker-Touren“ stehen zur Auswahl. Die Touren führen über ausgewiesene Radwege, haben eine Anbindung an den Ahr-Radweg und somit an die Strecke der „Tour de Ahrtal“.

Die neuen Touren stehen ganzjährig auf der Internetseite www.tour-de-ahrtal.de zur Verfügung und für spannende Erlebnisse unterwegs ist gesorgt.

 Das Entdecker-Touren Special

„Motivjagd – oder: ich sehe was, was du nicht siehst“

Unterwegs auf den fünf ausgeschriebenen Touren gibt es vieles zu entdecken. Während einer spannenden Motivjagd gilt es ein Lösungswort zu finden.

So funktioniert die Motivjagd

Zu jeder Entdecker-Tour gibt es eine Motivjagd. Die Teilnahme an der Motivjagd ist kostenlos. Voraussetzung für die Teilnahme ist zunächst ein Smartphone, mit dem sich die Teilnehmer über den Scan eines QR-Codes über die jeweilige Motivjagd informieren können. „Bei der Motivjagd handelt es sich um eine Art Schnitzeljagd“, erklären die Veranstalter. „Ob alleine oder mit der ganzen Familie, jeder Einzelne ist gefordert unterwegs auf den Touren genau hinzuschauen. Es gilt Motive zu finden und mit den zugehörigen Hinweisen ein Lösungswort zu bilden.“

Gewinnspiel

5 Touren – 5 Lösungsworte – 5 Gewinnchancen

Die Einsendung des richtigen Lösungswortes an tourdeahrtal@blankenheim.de berechtigt zur Teilnahme am Gewinnspiel. Das Gewinnspiel findet im Zeitraum 13.05. – 29.08.2021 statt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Die Motivjagden werden zum Start des Gewinnspiels veröffentlicht.

Die Entdecker-Touren im Überblick

Entdecker-Tour Blankenheim „Auf den Spuren von Ahr und Eifel“, 28,6 km

Entdecker-Tour Hillesheim „Auf den Spuren der Kalkeifel“, 18 km

Entdecker-Tour Adenau „Auf den Spuren der Mühlen“, 23,6 km

Entdecker-Tour Adenau „Auf den Spuren der Eisenbahn“, 34,3 km

Entdecker-Tour Altenahr „Auf den Spuren der Ritter“, 28,9 km

Alle Informationen zu den „Entdecker-Touren im Ahrtal“, der Motivjagd und dem Gewinnspiel sind erhältlich unter www.tour-de-ahrtal.de sowie in den beteiligten Tourist-Informationen.

 Kontakt:

Gemeinde Blankenheim

Janina Rieder

Rathausplatz 16

53945 Blankenheim

Tel: 02449 / 87-222

E-Mail: jrieder@blankenheim.de

www.blankenheim.de

Tourist-Information Hocheifel-Nürburgring

Daniela Scheffold

Kirchstraße 15 – 19

53518 Adenau

Tel.: 02691 / 305-120

E-Mail: daniela.scheffold@adenau.de

www.hocheifel-nuerburgring.de

Mittelahr Touristik, Verbandsgemeinde Altenahr

Ulla Dismon

Roßberg 3

53505 Altenahr

Tel. 02643 / 809-32

E-Mail: ulla.dismon@altenahr.de

www.mittelahr.de

Touristik GmbH Gerolsteiner Land

Esther Erharter

Burgstraße 6

54576 Hillesheim

Tel: 06591 / 13-3014

E-Mail: erharter@gerolsteiner-land.de

www.gerolsteiner-land.de

Kreis Euskirchen

Svea Kiesel

Jülicher Ring 32

53879 Euskirchen

Tel: 02251 / 15-268

E-Mail: Svea.Kiesel@kreis-euskirchen.de

www.kreis-euskirchen.de

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Radiologische Diagnostik und Notfallversorgung rund um die Uhr

Adenau – Im St. Josef-Krankenhaus Adenau wurde eine hochmoderne Röntgenanlage installiert – Röntgenbilder werden teleradiologisch befundet. Im St. Josef-Krankenhaus wurde eine neue primär digitale Röntgenanlage installiert, „mit der wir jetzt technisch auf dem aktuellsten Stand sind“, sagt Dr. Felix Schoth, der Chefarzt der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie des Krankenhauses Maria Hilf. Das Neue an der Anlage: Die Bilder werden – wie schon die Aufnahmen aus dem modernen Computertomographen – direkt in das IT-System des Krankenhauses eingespeist. Das vereinfacht die Untersuchungen. Darüber hinaus liefert das primär digitale Röntgen eine bessere Bildqualität bei einer geringeren Strahlenbelastung.

Das St. Josef-Krankenhaus gewährleistet rund um die Uhr eine radiologische Diagnostik und Notfallversorgung. Über eine besonders geschützte Datenleitung ist es mit dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr verbunden. Die Aufnahmen können über diesen Weg jederzeit sehr schnell und sicher auch zu den Radiologen dort übertragen werden, die sie umgehend befunden. „Gemeinsam besprechen wir uns dann mit den Kollegen und Kolleginnen in Adenau und entscheiden, wie der Patient oder die Patientin weiter behandelt wird“, erläutern Dr. Schoth und Dr. Rudolf Auen. Der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Krankenhaus Maria Hilf bietet auch regelmäßig Sprechstunden in Adenau an und kann über diese teleradiologische Anbindung die Röntgenbilder auf seinem Monitor sehen und so Patienten betreuen, auch wenn er nicht gerade vor Ort in Adenau ist.

Leidet ein Patient oder eine Patientin zum Beispiel unter Knieschmerzen, dann können sie ins Adenauer Krankenhaus kommen. Hier findet die Sprechstunden, die Diagnostik und – falls erforderlich – auch der größte Teil der OP-Vorbereitung statt. Termine dafür erhalten die Patientinnen und Patienten in der Ambulanz des St. Josef-Krankenhauses. Das ist für sie ideal, spart es doch weite Wege. Sie müssen lediglich zur Operation nach Bad Neuenahr kommen. Auch akute Verletzungen können in Adenau diagnostiziert werden. In enger Kooperation planen die Ärztinnen und Ärzte beider Häuser nach der radiologischen Diagnostik, wie die Patienten weiter behandelt werden.

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Top-Events

Dreharbeiten beim Aachener Europe Direct Büro

Aachen – Am Europatag am 9. Mai laden die Europäische Kommission und das Europäische Parlament in Berlin zu der hybriden Veranstaltung „Zu Hause in Europa“ ein. Aus der Ausstellung „Erlebnis Europa“ im Europäischen Haus in Berlin wird dabei über die Themen „Green Deal“, „Digitalisierung“ und „Europa in der Welt“ diskutiert. Zuschauer zu Hause können sich mit ihren Fragen in den Livestream und damit in die Diskussionen einbringen. Schon jetzt können unter fragen@zu-hause-in-europa.de Fragen und Statements gesendet werden. Ergänzt werden die Panel-Diskussionen um Impulse von Experten, Umfragen und erklärenden Einspielfilmen.

Verknüpft werden die drei Themen mit Einspielfilmen um je ein Europe Direct Zentrum in Deutschland. Das Aachener Europe Direct Büro, das unter Leitung von Winfried Brömmel gerade zum fünften Mal den Förderzuschlag der EU-Kommission erhalten hat, ist beim Thema „Digitalisierung“ mit dabei. Gedreht wurde in den vergangenen Tagen dazu aber nicht nur im Grashaus am Fischmarkt, sondern auch im OecherLab im Kapuzinerkarree. Im Rahmen des Programms „Digitale Modellregionen“ des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW werden hier unter dem Motto „Reinkommen, nachfragen und vor allem mitmaachen!“ Wissenschaft und Digitalisierung in zentraler Innenstadtlage für alle Oecher*innen erleb- und gestaltbar gemacht. Niederschwellige Angebote laden ein, Konzepte und Prototypen kennenzulernen, auszuprobieren und weiterzuentwickeln.

Am 9. Mai um 11.30 Uhr geht es beim Livestream der Veranstaltung unter www.zu-hause-in-europa.de um die Digitalisierung. Als Einspielfilm ist das Video aus Aachen zu sehen. Später am Abend gibt es nochmal einen Zusammenschnitt der einzelnen Diskussionsrunden.

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Erste städtische Großtagespflege in Stolberg eröffnet

Stolberg – Ein wichtiger Baustein der frühkindlichen Betreuung. Im Rotdornweg in Münsterbusch hat die erste Großtagespflege in städtischer Trägerschaft eröffnet. Teils in Zusammenarbeit mit weiteren Trägern treibt die Kupferstadt Stolberg den Ausbau dieses Betreuungsangebotes für Kinder unter drei Jahren stadtweit zügig voran. Eine entsprechende Einrichtung gibt es bereits in Werth, weitere entstehen im Steinweg, in Mausbach oder in der Grüntalstraße.

Wie gesetzlich vorgeschrieben dürfen auch in der Großtagespflege im Rotdornweg maximal neun Kinder gleichzeitig betreut werden. Und auch wenn die Innenausstattung der seit April geöffneten Einrichtung noch nicht endgültig abgeschlossen ist – die derzeit acht in Betreuung befindlichen Kinder fühlen sich bereits sichtlich wohl. Davon haben sich bei der offiziellen Eröffnung nicht nur Bürgermeister Patrick Haas und die Beigeordneten Tobias Röhm und Michael Ramacher, sondern auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Stolberger Politik überzeugen können.

Der ehemalige Jugendtreff eignet sich wegen der Barrierefreiheit ideal als Großtagespflege. Nicht umsonst hat der Rat der Kupferstadt Stolberg im Juni 2020 die Einrichtung der Großtagespflege in diesen Räumlichkeiten beschlossen, in denen nun gut ausgebildetes und sehr engagiertes Personal die Kinder betreut. Dem Kinder- und Jugendausschuss berichtet die Verwaltung regelmäßig über die Fortschritte des Ausbaus der U3-Betreuung.

„Stolberg ist zurecht eine zertifiziert familienfreundliche Kommune. Für uns ist es also ein Selbstverständnis, ein breites und qualitativ hochwertiges Angebot an frühkindlicher Betreuung vorzuhalten“, erläutert Bürgermeister Patrick Haas. Auch der Ausbau der Kita-Kapazitäten und der Randzeitenbetreuung, die bereits umgesetzte Beitragsfreiheit des dritten Kita-Jahres oder die Senkung der OGS-Gebühren seien weitere wichtige Bausteine, damit die Kupferstadt Stolberg ein attraktives Umfeld für Familien biete. Ein umfassendes Angebot der frühkindlichen Betreuung sei ein entscheidendes Element für die viel zitierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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Blumenwiese angesät

Mechernich-Kallmuth – Kallmuther Kindergartenkinder nutzten die ersten Sonnenstrahlen im Mai, um auf dem neuen Friedhof und an anderen Stellen im Dorf Blumenwiesensaat auszubringen. „Sie haben mir auch versprochen, dass sie das Angesäte ab und zu gießen“, so Ortsbürgermeister Robert Ohlerth zum Mechernicher Bürgerbrief.

Er hat den städtischen Awo-Kindergarten schon wiederholt zum Verbündeten bei der Begrünung und insektenfreundlichen Bereicherung des Dorfes gewonnen. So verteilten die „Pänz“ unlängst auch Blumensaatentütchen in den Briefkästen im Dorf, damit die Bürger selbst ihre Vorgärten und Blumenkästen mit bienenfreundlichen Gewächsen einsäen.