Kategorien
Tourismus

Perspektivplan Rheinland-Pfalz ermöglicht Burgfestspiele in Mayen

Mayen – Der von Ministerpräsidentin Malu Dreyer am 11. Mai vorgestellte Perspektivplan erlaubt in Stufe 2 ab 21. Mai den Besuch kultureller Veranstaltungen im Freien – und somit auch den Besuch einer Vorstellung der Burgfestspiele. Die Öffnung gilt in Landkreisen und Städten mit einer 7-Tagesinzidenz unter 100.  Im Landkreis Mayen-Koblenz wird der Wert bereits seit dem 3. Mai kontinuierlich unterschritten.

Voraussetzung für einen Besuch ist ein negativer Schnelltest. Für vollständig Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis entfällt der Test. Die Obergrenze für Veranstaltungen liegt derzeit bei 100 Besucher*innen. In Stufe 3 des Plans darf möglicherweise ab 2. Juni auch mit einer höheren Besucherzahl gerechnet werden. Bei der Zuteilung der Sitzplätze müssen die Abstandsregeln mit 1,5 Metern eingehalten werden. Dies ist nun eine besondere Herausforderung für die Platzvergabe.

Die Vorverkaufskasse der Burgfestspiele wird dazu jetzt die Einbuchung bereits reservierter Karten in die Tribünenpläne und damit den tatsächlichen Kartenverkauf für die Spielzeit 2021 starten. Da die bisher zugelassene Platzkapazität unterhalb der zu erwartenden Nachfrage liegt, wird es voraussichtlich nicht möglich sein, für jede Vorstellung alle Ticketwünsche zu berücksichtigen. Übersteigt die Anzahl der Reservierungen bereits jetzt die Kapazitäten, werden diese nach dem Datum der erfolgten Reservierung bearbeitet und eingebucht. Die nicht berücksichtigen Kunden erhalten eine Mitteilung und haben die Möglichkeit, auf einen anderen Termin umzubuchen.

Die Burgfestspiele bitten ihre Gäste außerdem dringend darum sich kurz vor dem Besuch auf der Homepage unter www.burgfestspiele-mayen.de und dem dort auf der Startseite eingestellten Link über die dann aktuell geltenden Bestimmungen zu informieren. Dort gibt es tagesaktuell Informationen zu den Hygienebestimmungen und allen Voraussetzungen die Besucher beachten müssen. Dies ist besonders wichtig, da auch kurzfristig geänderte Corona-Bestimmungen die Vorgaben für den Besuch der Burgfestspiele verändern können. Die Festspiele bitten ihr Publikum um Verständnis und hoffen, dass es ihnen auch in diesen für alle nicht leichten Zeiten die Treue hält.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de.

Kategorien
News

„Aktion Hund – Mein Hund muss mal! Was nun?“ – Outdoor-Museum wird am 18. Mai eröffnet

Aachen – Wenn viele Kinder einzeln malen und daraus ein großes Ganze entsteht, dann ist das schon museumsreif! Verschiedene Einrichtungen in Aachen-Nord sind zusammen mit ihren Kindern aktiv geworden und haben sich mit dem Thema „Mein Hund muss mal! Was nun?“ künstlerisch beschäftigt. Mit dabei waren Kinder des Kindergartens St. Martin von Pro Futura, der städtischen katholischen Grundschule (KGS) Feldstraße und des Abenteuerspielplatzes des Kinderschutzbundes Am Kirschbäumchen.

Sie malten oder zeichneten und brachten so auf kreative Art und Weise ihre Ideen aufs Papier. Alle Beteiligten waren sich einig: Wer einen Hund hat, muss auch dafür sorgen, dass der Hundekot entsorgt wird. Nur so sei sichergestellt, dass alle unbeschwert auf Bürgersteigen und Wiesen spielen, laufen oder rennen können, ohne in Hundekot zu treten.

Die Kunstwerke der Kinder zum Thema „Mein Hund muss mal! Was nun?“ werden in den nächsten Wochen Tag und Nacht in einem Outdoor-Museum entlang der Straßen „Zum Kirschbäumchen und Feldstraße ausgestellt. Eröffnet wird das Museum:

am Dienstag, 18. Mai 2021, 11 Uhr
Treffpunkt: Feldstraße, Ecke Zum Kirschbäumchen

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung des Outdoor-Museums ein.

Ihre Ansprechpartner*innen sind:

  • Silke Gärtner, Quartiersmanagerin Aachen-Nord
  • Nina Schiffer, Schulleiterin der KGS Feldstraße
  • Dorothee Heine, Schulsozialarbeiterin der KGS Feldstraße
  • Alexa Halderit, Leiterin der KiTa St. Martin von Pro Futura
  • Miriam Hartmann, Leiterin des Abenteuerspielplatzes des Deutschen Kinderschutzbundes)
  • viele kleine Künstler*innen aus den verschiedenen Institutionen

Zum Hintergrund:

Die Aktion ist entstanden im Zusammenhang mit dem Projekt „Soziale Stadt Aachen-Nord“ und einem integrierten Stadtentwicklungskonzept. Das Umfeld an der Straße „Zum Kirschbäumchen“ soll bis Ende 2023 umgestaltet. Eine große Wiese, die heute oft von Hunden und ihren Besitzern aufgesucht wird, soll bei der Umgestaltung wegfallen und in Spielflächen umgewandelt werden. Durch das Outdoor-Museum und weitere kreative Aktionen möchten die Stadt zusammen mit engagierten Gruppen im Viertel das Thema bereits lange vor der Umgestaltung aufgreifen und die Nachbarschaft dafür sensibilisieren.

Damit das Entsorgen der hündischen Hinterlassenschaften auch noch einfacher wird, hat sich das „stadtteilbüro aachen nord“ etwas ganz Besonderes ausgedacht: Kleine orangefarbene Hundepfote kennzeichnen im Quartier Feld- und Liebigstraße in Zukunft die Wege zum nächsten Mülleimer.

Kategorien
News

Starke Nachfrage: Bereits rund 6.000 Anträge im ersten Quartal auf Corona-Kinder-Krankengeld

Region/Eisenberg – Bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland sind die Anträge auf Corona-bedingtes Kinderkrankengeld stark nachgefragt. So gingen in den ersten drei Monaten fast 6.000 Anträge auf das pandemiebedingte Kinderkrankengeld ein, das zu Beginn des Jahres 2021 eingeführt wurde. „Pandemiebedingtes Kinderkrankengeld trifft den Nerv der Zeit und wir stellen einen hohen Bedarf fest. Insgesamt kommen Eltern besser abgesichert durch die herausfordernde Zeit“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Die Antragszahl liegt sogar deutlich höher als die des regulären Kinderkrankengelds mit gut 1.700 Anträgen. Bei diesen allgemein krankheitsbedingten Kinderkrankengeldfällen ist im Vergleich zum Jahr 2020 damit ein klarer Rückgang zu verzeichnen. Die Zahl der in Anspruch genommenen freien Tage pro Antrag liegt durchschnittlich bei drei Tagen.

Zum Hintergrund – pandemiebedingtes Kinderkrankengeld

Der Bundestag hat beschlossen, dass für dieses Jahr die Zahl der Kinderkrankentage für gesetzlich Versicherte verdreifacht wird. Zudem soll der Anspruch nicht nur bei Krankheit des Kindes gelten, sondern auch, wenn Kitas und Schulen pandemiebedingt geschlossen sind oder die Betreuung eingeschränkt ist. Diese Leistung soll denjenigen Familien zu Gute kommen, bei denen eine Betreuung des Kindes unter 12 Jahren zu Hause erforderlich wird. Bei Kindern, die eine Behinderung haben, auch über das 12. Lebensjahr hinaus. Hier geht’s direkt zum Link: https://www.aok.de/pk/fileadmin/article/2021/Antrag_Kinderkrankengeld_neue_Version.pdf

Kategorien
News

Der Mann, der fünf Landräte erlebte

Ahrweiler – Werner Mertens arbeitet seit 50 Jahren für den Kreis Ahrweiler. Wenn der Chef einem Mitarbeiter zum „50.“ gratuliert, dann ist in den allermeisten Fällen der Geburtstag gemeint. Nicht so bei Werner Mertens. Er arbeitet seit 50 Jahren bei der Kreisverwaltung Ahrweiler. „50 Dienstjahre – das ist in der heutigen Zeit eine Rarität“, sagt Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der „unserem Urgestein“ von Herzen gratuliert und dankt. Werner Mertens habe ein halbes Jahrhundert Kreisgeschichte fotografisch festgehalten.

Der ausgebildete Fotograf Mertens, der sich seit 1997 „im Unruhestand“ befindet, aber noch stundenweise und projektbezogen für den Kreis aktiv ist, begann 1971 in der Kreisbildstelle. Dort übernahm er die technische Leitung. Hier konnten die Schulen auf Unterrichtsmedien zugreifen, deren Bestand im Laufe der Zeit bei bis zu 4.000 Filmen, Diaserien und später DVDs lag.

Das Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler wird von Mertens seit 1971 mit Fotoarbeiten beliefert; die im kommenden im Herbst erscheinende Ausgabe des Standardwerks wird sein Wirken ausführlich würdigen. Filmische und fotografische Dokumentationen zählen seit jeher zu seinen Daueraufgaben. Beispiele sind der Nürburgring, etwa mit dem Bau der Grand-Prix-Strecke (1981 – 1984) und der vorherigen denkmalpflegerischen Dokumentation der um 1927 entstandenen Gebäude sowie dem Film „Die grüne Hölle“, die Ausgrabungsarbeiten der Roemervilla und der Film „Die Roemer im Ahrtal“ (2013), der viel beachtete Touristik-Werbefilm „Das Tal der roten Trauben“ oder auch die fotografische Bewahrung des weitgehend abgebauten Regierungsbunkers für die Nachwelt.

Eine Diaschau zum 175-jährigen (1991) und die fotografische Zuarbeit zum 200-jährigen Kreisjubiläum (2016) zählen ebenso zu seinen Werken wie die geschichtlichen Aufklärungsfilme „Die Kriegsgefangenenlager Remagen-Sinzig 1945“ (2012) und „Zeugnisse jüdischen Lebens im Kreis Ahrweiler“ (2014).

Die fotografische Zuarbeit für Bücher, Broschüren, Kataloge, Ausstellungen und Bürgerinformationen aller Art lässt sich kaum aufzählen: Schulbauten, Kunst am Bau, Gewerbegebiete, Abfallwirtschaft, Landespflege, Dorferneuerung oder die Errichtung der Fachhochschule in Remagen und des Arp-Museums Bahnhof Rolandseck.

Werner Mertens ist 87 Jahre alt. Auch dank seiner Teilzeit-Tätigkeit für den AW-Kreis bleibe er aktiv und fühle sich fit. Er hat fünf Landräte erlebt: Heinz Korbach, Dr. Christoph Stollenwerk, Dr. Egon Plümer, Joachim Weiler und seit 2000 Dr. Jürgen Pföhler. Heute sagt der Dienstjubilar, der seit 1996 Mitglied der Are-Künstlergilde ist: „Fotografieren und Filmen betreibe ich mit Leidenschaft. Ich schätze mich glücklich, dass ich diesen Beruf gewählt habe.“

Kategorien
News

Die bunte Welt des Ehrenamtes

Euskirchen – Der Kreis Euskirchen ruft zu einem Foto-Wettbewerb rund um das Thema „Ehrenamt“ auf / Attraktive Geldpreise zu gewinnen. Die „Ehrensache. Ehrenamtsagentur Kreis Euskirchen“ sucht die besten Motive zum Thema „Ehrenamtliches Engagement im Kreisgebiet Euskirchen“ und ruft deshalb zur Teilnahme an einem Foto-Wettbewerb auf. Zu gewinnen gibt es attraktive Geldpreise.

Inhaltlich dreht sich beim Wettbewerb alles um das Thema Ehrenamt. Hier ist der Kreis Euskirchen sehr bunt und vielfältig aufgestellt – und genau das soll der Fotowettbewerb zeigen. Daher ist das Motiv des Fotos ganz egal: Ob beim Vereinstraining mit den Kindern, bei der letzten Karnevalssitzung, der Kochstunde im Altenheim, der Bodenpflege der Eifelschleifen oder bei der letzten Vorstandsitzung. „Schicken Sie uns Ihre besten Bilder zum Thema Ehrenamt“, so Landrat Markus Ramers. Die besten und eindrucksvollsten Motive werden von einer Jury um den Landrat ausgewählt und anschließend ausgezeichnet. Die ersten drei Plätze erhalten ein Preisgeld in Höhe von 300 € (1. Platz), 200 € (2. Platz) und 100 € (3. Platz). Unter allen weiteren Teilnehmer*innen werden zudem weitere Preise verlost.

Die Fotos können bis einschließlich 15. Juli 2021 per E-Mail an ehrenamt@kreis-euskirchen.de geschickt werden. Mit der Einsendung stimmen die Teilnehmenden zu, dass die Bilder im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Kreises Euskirchen in Web und Print genutzt werden können. „Wir sind gespannt und hoffen auf kreative, überraschende und einfallsreiche Fotos, die die ganze Welt des Ehrenamts widerspiegeln“, so Markus Ramers.

Und hier noch das obligatorische Kleingedruckte:

Der/die Teilnehmer*in versichert, dass er/sie uneingeschränkt jedes Verwertungsrecht an den eingereichten Bildern hat. Sind auf den Bildern Personen zu sehen, müssen diese damit einverstanden sein, dass diese Bilder veröffentlicht werden. Die Bilder müssen frei von Rechten Dritter sein. Sollten dennoch Rechte von Außenstehenden geltend gemacht werden, so stellt der/die Teilnehmer*in den Kreis Euskirchen von allen Ansprüchen frei. Jede/r Teilnehmer*in räumt dem Kreis Euskirchen unentgeltlich die räumlich, zeitlich und inhaltlich uneingeschränkten Nutzungsrechte einschließlich der Bearbeitung, Vervielfältigung und Berichterstattung ein. Es besteht kein Anspruch, dass das eingereichte Bild veröffentlicht wird.

Kategorien
News

Ursprünglich im Frühjahr geplant – „Sport im Park“ startet am 2. August

Mechernich-Kommern – 45 Kurse in neun Wochen und alle kostenfrei – Immer von montags bis freitags ab 18 Uhr im Kommerner Mühlenpark – 60 Minuten für die Gesundheit und Gesunderhaltung.  „Sport im Park“ geht in die zweite Runde, allerdings nicht – wie ursprünglich geplant – schon im Frühjahr. „Der Starttermin ist jetzt angesichts der aktuell hohen Inzidenzzahlen in der Corona-Pandemie auf Montag, 2. August verlegt worden. Die Gesundheit der Teilnehmer geht einfach vor“, begründet Mechernichs Dezernent und Kämmer Ralf Claßen die Absage, die der Kreissportbund Euskirchen mit der Stadt Mechernich gemeinsam getroffen hat.

Bis zum 1. Oktober werden dann insgesamt 45 kostenfreie Kurse im Mühlenpark unter freiem Himmel angeboten. Neun Wochen, jeweils montags bis freitags, von 18 Uhr bis 19 Uhr, kann Gutes für die Fitness und Gesunderhaltung getan werden. Teilnehmen kann jeder – ungeachtet der aktuellen persönlichen Fitness oder des Alters. Geführt werden die Sporteinheiten von qualifizierten Übungsleitern. Vorher anmelden müssen sich die Teilnehmer nicht.

Von „Aroha“ bis „FitMix“

Bei Sport im Park“ ist jedem Wochentag ein spezieller Kurs zugeordnet. Gestartet wird montags mit „Aroha“, das zum Energie-freisetzen und Stress-abbauen einlädt. „DurchBewegt“ lautet das Credo für die Dienstage und ist eine Mischung aus Gymnastik, Kräftigung und „Life Kinetik“, die Sehen, Denken, Koordination und Bewegung verbindet.

Mit „Tabata“ wird mittwochs ein hochintensives Intervalltraining angeboten, mit dem man das Herz-Kreislauf-System trainiert und die Ausdauer verbessert. Donnerstags gibt es mit „BootyBuilding“ eine knackige Kräftigungsstunde für Bauch, Beine und vor allem Po. Im FitMix werden freitags Fitnessübungen praktiziert, um Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zu trainieren.

Kategorien
Tourismus

Wandern als superspannende Zeitreise

Kelberg – Die Geschichtsstraße entführt Wanderer auf neun Themen-Rundrouten zwischen Borler und Uersfeld bis zurück in die Antike. Mit einem besonders familienfreundlichen Konzept wurde sie nun fit gemacht für neue Gästeschichten mit Naturliebe und Entdeckerlust.

Vor rund zwanzig Jahren entstand die Geschichtsstraße rund um den Hochkelberg. In der Landschaft verborgene Spuren römischer, keltischer und mittelalterlicher Besiedlung legten es bereits damals nah, das Wandern durch Wälder, Wiesen und kleine Dörfer mit spannenden Informationen zur Historie der Gegend zu verbinden. Die Geschichtsstraße entwickelte sich zu einem Publikumsmagneten. Seit Wandern zum Trend auch für jüngere Generationen wurde, stiegen die Anforderungen an Touren, die Naturerlebnis mit regelrechten Erzählungen verbinden und die Fantasie anregen. Die Geschichtsstraße ist prädestiniert für den modernen Outdoor-Genuss und präsentiert sich nun in neuem Zuschnitt.

Die neun Rundtouren haben eigene Themen: „Spuren der Kamillen Traud“ ist mit etwas mehr als 4 Kilometern die kürzeste, „Geheimnis Natur und Leben“ mit 17,5 Kilometern die längste. Zumeist rund zehn Kilometer lang geht es jeweils zu „alten Römern und kultigen Kelten“, zu den historischen „Höfen, Häusern und Hütten“, zu „Vulkanen, Wasser und Wissen“ oder zu „Frieden, Wald und Kapelle“. Mal steht der spannungsreiche menschliche Alltag an der Grenze der verfeindeten Fürstentümer Kurtrier und Kurköln im Mittelpunkt, mal die explosive Geologie. Um auch Kinder für die Touren zu begeistern, wurde das Maskottchen „Willi Basalt“ zum Gästeführer auserkoren. Auf insgesamt siebzig Stationstafeln, die mit Geschichten der renommierten Eifelautoren Ute Bales und Christian Humberg ausgestattet wurden, geht es zugleich informativ und abenteuerlich zur Sache.

„Mit dieser neuen Ausstattung wollen wir ein emotionales Wandererlebnis für alle Generationen schaffen“, erläutert Andrea Meyfarth-Staub, Leiterin der Touristinfo in Kelberg, die Zielsetzung. Sie konzipierte auch eine neue Wanderkarte, welche die Touren nach den einzelnen Orten sortiert, die Start oder Ziel der Wanderungen sind. „Das erleichtert die Orientierung für Ortsfremde. Für sie ist auf den ersten Blick sichtbar, von wo aus sie auf welchen Rundweg gelangen.“ So tangiert beispielsweise Sassen die drei Touren „Geheimnis Natur und Leben“, „Grenze, Galgen und Geschichte“ und „Spuren der Kamillen Traud“.

Da moderne Wanderfans digital unterwegs sind, wurden alle Touren auf den Apps outdooractive und komoot hinterlegt. Bequem in die Tasche von Outdoor-Kleidung passt ein neuer Übersichtsflyer mit allen neun Routen: Start und Ziel, Länge, Schwierigkeitsgrad und kurze Einführung in das Thema des jeweiligen Wegs sind hier verzeichnet. Ein Relaunch der Internetseite www.geschichtsstrasse.de ist in Arbeit. Das Wanderhighlight des Kelberger Landes ist somit gut vorbereitet auf die seit Corona besonders gestiegene Nachfrage nach spannenden und unverwechselbaren Inlands-Zielen sowohl für den Mehrtagesurlaub wie für den Tagesausflug. Auch Einheimische dürften sich über die neuen Einblicke in ihre eigene Geschichte freuen.

Nähere Infos: www.geschichtsstrasse.de

Kategorien
Top-Events

Stadt Zülpich nimmt erstmalig am STADTRADELN teil

Zülpich – Bis zum 12. Juni 2021 können Bürgerinnen und Bürger noch kräftig trainieren. Ab Sonntag, 13. Juni 2021 heißt es dann in Zülpich drei Wochen lang „Kilometer sammeln“ – denn das STADTRADELN findet in diesem Jahr erstmalig in Zülpich statt.
Insbesondere alltägliche Strecken – zum Einkaufen, zur Arbeit oder zum Training, zur Schule oder zum Kindergarten – können in vielen Fällen bequem und klimafreundlich an der frischen Luft zurückgelegt werden. Auch zum Beispiel eine Freizeit-Radtour am Wochenende kann für das persönliche STADTRADELN-Ergebnis gewertet werden.

Ziel ist es, das Fahrrad im STADTRADELN-Zeitraum als Alternative zum eigenen Pkw oder dem ÖPNV zu erproben. Geradelt wird in Teams von mindestens zwei Personen. Anmeldungen sind ab sofort möglich: Unter www.stadtradeln.de/zuelpich/ melden Interessierte ihr eigenes Team an oder schließen sich einem Bestehenden an.

Diejenigen, die sich am Ende der 21 STADTRADELN-Tage in einem Einzelteam befinden, rutschen automatisch in das offene Team der Stadt Zülpich. Die gefahrenen Radkilometer werden dann ab dem 13. Juni 2021 im Online-Radelkalender oder per App eingetragen. Wer keinen Internetzugang hat, kann die Kilometer von einem An-sprechpartner der Stadt Zülpich eintragen lassen. Hierfür stehen Kilometer-Erfassungsbögen zum Download oder zur Abholung bereit.
„Viele Zülpicherinnen und Zülpicher sind fahrradbegeistert.

Die Region eignet sich wegen der geringen Steigungen perfekt zum Fahrradfahren. Ich bin mir sicher, dass sich zahlreiche Bür-gerinnen und Bürger anmelden werden, um der Umwelt und ihrer Stadt etwas Gutes zu tun“, so Bürgermeister Ulf Hürtgen. Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für den Um-stieg auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn zirka 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.zuelpich.de und unter www.stadtradeln.de/zuelpich.

Kategorien
News

Erfolg: Testzentren in der Pellenz sind sehr gut ausgelastet

Plaidt – Wer Verwandte und Freunde besucht, sollte sich sicher sein, dass keine Coronainfektion vorliegt. In der Pellenz denken viele so. Die Betreiber der Testzentren ziehen eine erste Bilanz. Die Verbandsgemeinde Pellenz hat ihr Angebot kommerzieller und kommunaler Teststellen in den vergangenen Wochen kontinuierlich ausgebaut und flexibel an die Nachfrage angepasst. So können die Bürgerinnen und Bürger der Pellenz mittlerweile zwischen fünf Anbietern wählen, um einen Corona-Schnelltest durchführen zu lassen. Ob Drive- oder Walk-In, jeder, der möchte, kann sich an den stationären oder mobilen Testzentren kostenfrei mit einem Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen.

Täglich fast 100 Termine bietet die Corona-Schnellteststation der Petzi Group in der Bahnhofstraße in Kruft
Foto: VG Pellenz / Petzi Group

PoC-Antigen-Schnelltest
Zum Einsatz kommen sogenannte PoC-Antigen-Schnelltests. Diese können nur durch geschultes Personal durchgeführt werden – dafür wird ähnlich wie beim PCR-Test ein Nasen- oder Rachenabstrich gemacht. Die Auswertung erfolgt im Gegensatz zu den PCR-Test aber direkt vor Ort.

„Neben den PoC-Antigen-Schnelltests können Selbsttests zusätzliche Sicherheit in konkreten Situationen im Alltag geben – etwa bei einem privaten Besuch. Sie können auch im Rahmen der Testkonzepte in Schulen und Kitas eingesetzt werden. Fällt ein Schnell- oder Selbsttest positiv aus, sollte das Ergebnis unbedingt durch einen PCR-Test bestätigt werden“, erläutert Bürgermeister Klaus Bell.

Nachfrage riesig

Pro Tag nutzen rund 90 Menschen das Angebot im Schnelltestzentrum von Thomas Petzenhauser in Kruft, Tendenz steigend. „Wir können die Kapazitäten im Bedarfsfall jederzeit auf bis zu 144 Tests pro Tag erweitern, ggf. wäre auch noch mehr möglich. Wir erhalten täglich viel positives Feedback. Die Bürgerinnen und Bürger finden es toll, dass wir so etwas anbieten. Gerade auch unser Walk-In wird von vielen älteren Menschen genutzt“, erklärt Thomas Petzenhauser. Ab sofort bietet das Zentrum auch sogenannte „Lolli-Tests“ an, mit denen Kinder jeden Alters auf das Coronavirus untersucht werden können.

Ähnlich ist die Situation auch im JaBö Medizintechnik – Schnelltestzentrum Nickenich, dem testmobilmyk.de in Plaidt und Saffig oder bei Klaus Schreiber vom mobilen Testteam des DRK-Bildungszentrums Mayen-Koblenz: „Auch bei uns ist eine steigende Tendenz deutlich erkennbar. Wir besuchen überwiegend ältere Menschen, die nicht mehr mobil sind oder Kontakte möglichst vermeiden wollen. Eine Erweiterung des mobilen Testens ist zwar durchaus denkbar, hängt aber auch davon ab, ob sich dafür weiteres Personal mobilisieren lässt. Das Ehrenamt stößt langsam aber sicher an die Grenzen der Belastbarkeit.“

Auch der Corona-Schnelltest Drive-In Mendig – Pellenz auf dem Flugplatzgelände in Mendig kann über Arbeitsmangel nicht klagen. Stephan Ristow, Fachbereichsleiter Bürgerdienste der Verbandsgemeinde Pellenz: „Seit der Eröffnung vor zwei Monaten waren bisher immer alle Termine ausgebucht. Uns ist es wichtig, allen ein niederschwelliges und praktisches Testangebot zu machen. Jeder, der will, soll sich testen lassen können.“

Ob das nun vorhandene Testangebot ausreicht, hängt auch von der Entwicklung der Teststrategie des Landes ab. „Wenn etwa zusätzlich zu den jetzt schon benötigten Corona-Tests bei Friseurbesuchen, die Öffnung bzw. die Nutzung der Angebote im Einzelhandel oder der Gastronomie unter Vorlage von negativen Corona-Tests ermöglicht werden soll, besteht vermutlich ein noch größerer Bedarf“, so Stephan Ristow.

Vorherige Terminvereinbarung
Wer sich testen lassen will, muss sich vorher anmelden. Ohne Terminvereinbarung kein Test, lautet die Regel. Nur wer gar keine andere Möglichkeit hat, kann sich auch direkt vor Ort bei den Testteams melden. Terminbuchungen sind im Internet rund um die Uhr möglich. Anfragen für Firmentests können telefonisch oder per E-Mail gestellt werden.

Weitre Informationen zu den Teststationen, Öffnungszeiten und Anmeldung: www.pellenz.de

Kategorien
News

Rechtsprechung in Europa: Online-Besuch beim Gerichtshof der Europäischen Union

Aachen – EUROPE DIRECT Aachen bietet am Mittwoch, 19. Mai, um 17 Uhr einen virtuellen Besuch beim Gerichtshof der Europäischen Union an. Die Aufgabe des Gerichtshofs ist es, darauf zu achten, dass EU-Recht in allen EU-Mitgliedsländern auf die gleiche Weise angewendet wird. Er sorgt auch dafür, dass Länder und EU-Institutionen das EU-Recht einhalten.

In der Öffentlichkeit wahrgenommen werden zum Beispiel Vertragsverletzungsverfahren gegen einzelne EU-Staaten oder auch Urteile, die den Verbraucherschutz stärken. Da jeder Mitgliedstaat seine eigene Sprache und sein spezifisches Rechtssystem hat, ist der Gerichtshof ein vielsprachiges Organ. Seine Sprachenregelung ist für ein Gericht weltweit einmalig, da jede der 24 EU-Amtssprachen Verfahrenssprache sein kann.

Die Informationsveranstaltung ist geeignet für Personen mit geringen oder keinen Vorkenntnissen. Nach einer Präsentation über die Arbeit des Gerichtshofs wird der Referent des EuGH Fragen der Online-Gäste beantworten. Nach kostenloser Anmeldung unter https://ogy.de/EuGH-2021 werden die Zugangsdaten zur Veranstaltung umgehend per Mail gesendet.