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20,6 Mio. Euro zusätzlich zur Bewältigung der sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland in Deutschland die Genehmigung der Europäischen Kommission von Fördermitteln aus dem Corona-Hilfsprogramm REACT-EU erhalten. Damit werden die Mittel des laufenden rheinland-pfälzischen Programms für den Europäischen Sozialfonds (ESF) um insgesamt 20,65 Mio. Euro für die Jahre 2021/2022 aufgestockt.

„Rheinland-Pfalz hat am schnellsten gehandelt und die Genehmigung der zusätzlichen Fördermittel für den ESF erhalten“, sagte Arbeitsminister Alexander Schweitzer. „Die Transformation der Arbeitswelt hat Beschäftigte und Betriebe schon vor Ausbruch der Pandemie vor große Herausforderungen gestellt, denn die Art und Weise, wie wir arbeiten und produzieren, verändert sich bereits jetzt grundlegend. Die Corona-Pandemie hat die Transformation zusätzlich beschleunigt. Wir werden mit den Mitteln aus REACT-EU auf diese doppelte Herausforderung reagieren und die Teilnehmenden in den Projekten auch im Hinblick auf die Transformation und die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt unterstützen.“

Das Arbeits- und Transformationsministerium setzt die zusätzlichen Mittel gezielt in vier Förderschwerpunkten dafür ein, um dem durch die Pandemie verursachten arbeits- und beschäftigungspolitischen Bedarf zu begegnen. „Unser Ziel ist es, die Menschen mit gezielten Förderprogrammen und -angeboten dabei zu unterstützen, mit neuer Kraft aus der Krise zu kommen“, betonte Minister Schweitzer.

Mit dem Förderprogramm „ReStart“ wird ein Coachingangebot geschaffen, um Selbstständige und Kleinstunternehmer hinsichtlich einer Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells und ihrer persönlichen Kompetenzen sowie – falls notwendig – hinsichtlich einer beruflichen Neuorientierung zu beraten.

Das Förderprogramm „Beschäftigungscoach“ zielt darauf ab, Beschäftigte in Kurzarbeit bzw. in Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten dabei zu unterstützen, aus dieser schwierigen Situation das Beste zu machen und sich beruflich weiterzubilden oder neu zu orientieren.

Jugendliche, die zwar einen Schulabschluss haben, aber aufgrund der Pandemie keinen Ausbildungsplatz gefunden haben bzw. diesen nicht antreten konnten, erhalten mit dem Förderprogramm „JUMP“ Unterstützung, ihre beruflichen Ziele ggf. neu zu definieren und zu verwirklichen sowie nützliche Zusatzqualifikationen für ihr späteres Berufsleben zu erwerben.

Darüber hinaus werden Projekte im Bereich der Digitalisierung in der Weiterbildung gefördert. Die Projekte sollen dazu beitragen, zielgruppengerechte digitale Bildungsformate zu entwickeln und die Digitalkompetenzen sowohl von Lehrenden als auch von Lernende im Weiterbildungsbereich zu erhöhen.

Die ersten 41 Projekte starten bereits am 1. Juni.  Insgesamt sind 73 Projekte geplant, die bis zum 31.12.2022 zur Krisenbewältigung auf dem Arbeitsmarkt beitragen sollen.

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Wirtschaft

Offensive für die Stolberger Innenstadt

Stolberg – Unterstützung für die Gewerbetreibenden. Motzen war gestern, anpacken ist heute! Mit einer breiten Offensive für die Innenstadt gehen Verwaltung und Politik nun mutig und so umfassend wie noch nie gegen die Stagnation des Einzelhandels in der Innenstadt vor. Mit dem Programm „Talachse Stolberg 2025“ erstellt die Stadt mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse und Orientierung an Erfolgsbeispielen eine innovative Gesamtstrategie. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist eine lebendige und zukunftsfähige innerstädtische Talachse.

Ganz nach dem Motto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ beinhaltet die Strategie, die durch das Amt für Wirtschaftsförderung federführend koordiniert wird, zahlreiche Maßnahmen und Initiativen. Dazu gehören unter anderem ein Pop-Up-Shop im Steinweg, eine Pop-Up-Strategie, ein Leerstandsmanagement, eine lokale Online-Handelsplattform, eine breite Social-Media-Kampagne, Schaffung von Coworking-Spaces und Creative Labs, Store-in-Store-Konzepte (Gründer präsentieren ihre Produkte zeitweise in anderen Ladenlokalen) sowie zahlreiche weitere Maßnahmen. Die gesamte Strategie wird wissenschaftlich eng begleitet. Auch in der Stadtverwaltung gibt es eine dezernatsübergreifende Projektgruppe, die sich um die Stadtentwicklung kümmert.

Aber was ist abgesehen von dem Umfang der Strategie neu?

Die Kupferstadt Stolberg denkt ganzheitlicher, wie Bürgermeister Patrick Haas erläutert: „Das bedeutet, dass wir uns endlich von dem veralteten und schlichtweg unrealistischen Gedanken verabschieden werden, dass sich alle Leerflächen mit Einzelhandel belegen lassen. Unser Ziel ist es, die Menschen länger in der Innenstadt zu halten. Dafür spielen auch Dienstleister wie Friseure, Ärzte und touristische und gastronomischen Angebote eine große Rolle.“ Die Stadt strebt eine sinnvolle multimodale Nutzung der Flächen an.

„Nicht alles wird sofort erfolgreich sein“, gibt Bürgermeister Haas zu bedenken. „Und natürlich ist es klar, dass wir nicht nach rund 20 Jahren Abbau in zwei Jahren alles wiederaufgebaut haben können. Aber mit dieser breiten Gesamtstrategie gehen wir einen mutigen Schritt, denn wir dürfen nicht wegschauen, sonst bewegen wir garantiert nichts. Bis 2025 haben wir bestimmt noch nicht alle Ladenlokale besetzt, aber dieser erste große Aufschlag ist wichtig für die Zukunft unserer Stadt.“

Ein wichtiger erster Teil dieser Strategie ist das Projekt „Gemeinsam lokal handeln“, mit dem lokale Händler und Gastronomen sowohl beraten als auch finanziell unterstützt werden können. Dafür stellen Stadt und Verwaltung trotz knapper Kassen dem Stadtmarketing kurzfristig 10.000 Euro zur Verfügung.

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Tourismus

Sieben Eifel-Traumpfade in sieben Wochen – endlich kann es los gehen

Laacher See/Region – Nach dem die LG Laacher See bereits im Februar die Idee der Eifel-Traumpfad-Challenge aufgegriffen hatte, musste das Projekt noch ein paar Monate ruhen. „Es galten einige Ungereimtheiten zu klären. Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun starten können“, freut der Vorsitzende Klaus Jahnz.

„In einer selbst gewählten Reihenfolge können die vorgegebenen Strecken im Zeitraum vom 06.06. bis zum 25.07.21 individuell absolviert werden. Alle Pfade eignen sich zum Laufen, Walken und Wandern. Eine Aktivität für die ganze Familie. Wichtig dabei ist, dass die aktuellen Corona Schutzbestimmungen eingehalten werden“, erklärt Thomas Kahl. „Wir haben uns bewusst für die Eifel-Traumpfade entschieden, weil wir den Gästen unsere schöne Natur nahebringen möchten. Unterwegs gibt es viele markante Sehenswürdigkeiten zu entdecken“.

Vier-Berge-Tour_Sulzbusch_Blick Hochsimmer. Foto: Verbandsgemeinde Mendig

In Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Verbandsgemeinde Mendig stehen Eifel-Traumpfade zur Auswahl:

  1. Traumpfädchen Paradiesweg Polch, 7,2 km, leicht
    2. Traumpfädchen Nette Romantikpfad Ochtendung, 7,5 km, leicht
    3. Traumpfad Vulkanpfad Ettringen, 6,7 km, leicht
    4. Traumpfad Wachholderweg Langscheid, 8,6 km, mittel
    5. Traumpfad Heidehimmel Volkesfeld, 9,3 km, mittel
    6. Traumpfad Waldseepfad Rieden, 14.2 km, mittel
    7. Traumpfad Vier Berge Tour Mendig, 12,9 km, schwer

Wegeschreibungen, Anfahrt und weitere Informationen findet man unter:
https://www.traumpfade.info

Wer alle Traumpfade nachweislich absolviert hat, hat die Möglichkeit tolle Preise zu gewinnen.

Die Anmeldung mit einem Betrag von nur 1,00 € erfolgt unter:

https://t1p.de/EifelTraumpfadChallenge.

Zusätzlich kann man ein tolles Angebot für ein Paar hochwertige Wright Socks nutzen, das in Zusammenarbeit mit Intersport Krumholz angeboten wird. „Nach der Anmeldung erhalten die Aktiven eine E-Mail mit einem Link, unter dem die zurückgelegten Traumpfade selbst eingetragen werden. Gerne können hier Fotos von den Teilnehmer*innen und der Strecke hochgeladen werden. Die Anmeldung ist während des Zeitraums noch möglich. Die bis dahin absolvierten Traumpfade können nachgetragen werden. Am Ende kann man sich eine Urkunde runterladen“, erläutert Daniel Breslauer, der für das Anmeldesystem race result verantwortlich ist

Mitmachen und Gutes tun:
Alle Spenden im Zusammenhang mit der Aktion gehen zur Unterstützung der wichtigen Arbeit an die Wildvogel-Pflegestation Kirchwald e.V. (https://www.wpskirchwald.de)

Information und Rückfragen:
Klaus Jahnz, 0175-2962172, www.lglaachersee.de

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Endspurt für und mit Bürger-Ideen – Beteiligung noch bis zum 8. Juni online

Jülich – Noch bis zum 8. Juni sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Jülich aufgefordert und gefragt, sich per Klick, Mail oder Brief an der vertiefenden Bürgerbeteiligung zur Maßnahme „Marktplatz“ zu beteiligen.

Bei der Auftaktveranstaltung in der „Kulturmuschel“ des Brückenkopf-Parks gab Bürgermeister Axel Fuchs den Startschuss zur Online-Befragung der Bürger.

Seitdem tut sich einiges auf der Internetseite www.zukunftsstadt-juelich.de.

Wie schon bei der Auftaktveranstaltung beziehen sich viele der virtuell abgegebenen Anregungen rund um die Gestaltung des Marktplatzes auf die Bäume – sowohl die Zukunft der derzeit bestehenden Bäume als auch die Anordnung der neuen.

Ob Fontänenfeld, Statue, Parkplätze, Spielangebote, Beleuchtung, Bühne, Bänke und der barrierefreie Zugang – zahlreiche Vorschläge, die zum Auftakt besprochen wurden, finden sich auch online wieder und stehen nun für weiteren Beratungen zur Verfügung.

Wer selber keine eigenen Ideen einbringen möchte, kann jedoch mit der Stimmabgabe „finde ich gut“ oder „finde ich nicht gut dazu beitragen, bereits eingegangene Vorschläge zu bewerten. Damit wird den Planern ein Bild zu vermittelt, wie die Vorstellungen der Bürgerschaft aussehen und welche Planungen favorisiert werden.

Noch bis zum 8. Juni werden unter www.zukunftsstadt-juelich.de weitere Meinungen und Ideen gesammelt, welche so ebenfalls virtuell diskutiert werden können. Auch per Telefon unter 02461-63419/-291, per Email unter buergerbeteiligung@juelich.de  oder per Briefpost an Stadt Jülich, Große Rurstr. 17 in 52428 Jülich können Anregungen übermittelt werden.

„Wir freuen uns weiterhin auf viele weitere Impulse, die natürlich ausgewertet, geprüft und in den weiteren Planungsprozess einfließen werden“, so Bernd Niedermeier von der Planungsgruppe MWM aus Aachen. Er hofft, nach Abschluss der Planungsphase Ende 2021 mit den Ausschreibungen beginnen zu können, so dass ein Baubeginn 2022 sowie eine Fertigstellung zum Frühjahr 2023 möglich sind.

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Vorausschauend: Kulante Bewilligung von Mutter/Vater-Kind-Kuren

Region/Eisenberg – Durch die zunehmende Zahl der Corona-Impfungen und den erhofften Rückgang der Inzidenzzahlen sowie dem generellen Überstehen der Pandemie ist in den kommenden Ferienintervallen mit starker Nachfrage in den betreffenden Vorsorge-Einrichtungen für Familien zu rechnen. In der Regel soll eine Maßnahme innerhalb von sechs Monaten nach der Genehmigung angetreten werden, dieser Zeitraum wurde im letzten Jahr auf neun Monate ausgeweitet.

Damit sich die Situation für die Mütter und Väter weiter entzerrt und entspannt, genehmigt die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland die Vorsorgemaßnahmen bis 30. April 2022 (rund 12 Monate im Voraus). Damit erhalten die Familien wesentlich mehr Zeit und einen größeren Spielraum, sich eine Einrichtung zu suchen sowie weitere Termine z.B. aus den Bereichen Schule und Betreuung weiterer Kinder besser zu koordinieren. Weiteres Extra: Die Versicherten der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland können bundesweit eine geeignete Einrichtung (Mutter-/Vater-Kind-Kurhaus) frei auswählen.

„Als Gesundheitskasse haben wir Familien besonders im Blick und möchten diese vorausschauend gezielt entlasten und bieten daher diese flexible, kulante Lösung an. Das ist ganz im Sinne der gerade unter der Corona-Pandemie stark belasteten Familien. Viele Mütter und Väter sind durch Homeschooling, Home-Office und Co. derzeit stark gefordert, weshalb wir auch mit einer steigenden Anzahl an Anträgen rechnen“, erklärt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. Ziel sei es Familien, bei denen eine Mutter-Kind-Kur bzw. Vater-Kind-Kur medizinisch dringend erforderlich ist, gezielt zu unterstützen.

Bei der Beantragung sind auch gerne die „Beratungsstellen für Mütter oder Väter“ des Wohnortes behilflich. Je nach Wohnort können so zum Beispiel die Beratungsstellen von Caritas, Müttergenesungswerk, Diakonie, DRK, AWO und KAG Müttergenesung in Anspruch genommen werden.

Generelle Informationen zur Vorsorgeleistung Mutter-Kind-Kur stehen auf: https://www.aok.de/pk/rps/inhalt/mutter-kind-kur-und-vater-kind-kur-1/

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Top-Events

Driescher Wallfahrts-Festtage finden statt

Driesch/Lutzerath – Die diesjährigen Festtage in und um die Driescher Wallfahrtskirche „Mater Dolorosa“ beginnen am 3. Juni (Hochfest Fronleichnam) und enden am darauffolgenden Sonntag, dem 6. Juni. An allen Tagen läuten um 9:00 Uhr für zehn Minuten die Glocken in Driesch und Lutzerath und laden zum Morgengebet ein. Der Kirchengemeinderat wird Gebetsvorschläge schon vorher in der Gemeinde verteilen.

Am Fronleichnamstag wird es in Lutzerath nicht die eigentlich gewohnte Prozession geben, sondern Pater Lenin James und Diakon Wilfried Puth werden mit dem Allerheiligsten von Lutzerath nach Driesch ziehen, um die Menschen am Straßenrand zu segnen – beginnend um 10:00 Uhr an der Kreuzung Sesterhenn und endend an der Driescher Kirche. Dort findet dann im Anschluss gegen 10:30 Uhr ein Hochamt statt. Die Anwohner der Trierer Straße in Lutzerath und der Unterdorfstraße in Driesch werden gebeten, die Straßen und ihre Häuser zu schmücken. Die Bewohner, die nicht an diesen Straßen wohnen, werden gebeten, den Anrainern der genannten Straßen beim Schmücken helfen.

Am Freitag wird um 19:00 Uhr unter der Leitung der Gemeindereferentin Sigrid Rick eine Marienandacht in der Wallfahrtskirche gefeiert. Am Samstag können sich rechtzeitig kleine Wallfahrtsgruppen aus den Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft Ulmen aufmachen, um an einem Hochamt für die Pfarreiengemeinschaft um 17:00 Uhr teilzunehmen, dass vom ehemaligen Ulmener Pfarrer und Dechanten Walter Fuß zelebriert wird.

Den Abschluss der Festtage bildet am Sonntag um 10:30 Uhr ein Hochamt in Driesch, dass von Pfarrer Herbert Daun gehalten wird. Zu allen Gottesdiensten müssen sich interessierte Teilnehmer wegen der zurzeit noch grassierenden Pandemie im Pfarrbüro anmelden. Bei schönem Wetter werden alle Gottesdienste auf dem Vorplatz der Driescher Kirche gefeiert. Selbstverständlich wird auch hier auf die Einhaltung der Hygienevorschriften geachtet. (wp)

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Keine Kita-Beiträge für die Monate Mai und Juni im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Landrat Ramers fordert hälftige Erstattung des Landes bereits ab Februar 2021 / Entscheidung des Landes steht noch aus. Die Elternbeiträge für die Monate Mai und Juni für den Besuch einer Kita oder die Betreuung in Kindertagespflege werden im Kreis Euskirchen nicht eingezogen. Dies hat der Kreis Euskirchen kurzfristig entschieden, obwohl noch keine abschließende Positionierung des Landes NRW vorliegt. Eltern, die die Beträge per Dauerauftrag überweisen, können die Beiträge bei ihren jeweiligen Beitragsstellen in den Rathäusern ihres Wohnortes zurückfordern.

Angeboten hatte das Land zuletzt, die Beiträge für die Monate Mai und Juni zur Hälfte zu erstatten. Dies ist nach Überzeugung der kommunalen Spitzenverbände aber zu wenig. „Wir sind nach wie vor der Meinung, dass das Land die Elternbeiträge hälftig für die Monate Februar bis Mai übernehmen sollte“, betont Landrat Markus Ramers.

Für den Januar wurden die Beiträge wie im vergangenen Jahr jeweils zur Hälfte von Land und Kreis erstattet. Der Kreistag hatte jüngst entschieden, diese Regelung auf alle Monate mit eingeschränktem Regelangebot auszudehnen. „Familien sind in dieser Krise besonderen Belastungen ausgesetzt und daher wäre das nur fair“, so Landrat Markus Ramers. Das Land NRW biete aber aktuell die hälftige Übernahme von nur zwei Monaten an, nämlich für Mai und Juni.

„Das ist sehr unbefriedigend“, so Ramers, der gemeinsam mit weiteren Landräten und den kommunalen Spitzenverbänden an der familienfreundlichen großen Lösung festhält und auf eine entsprechende Entscheidung drängt. Kurzfristig habe er die Städte und Gemeinden im Kreis aber angewiesen, für Mai und Juni keine Beiträge einzuziehen.

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Wirtschaft

Jürgen Stecker geht nach 32 Jahren in den Ruhestand

Wittlich – Nach 32 Jahren verabschieden wir Jürgen Stecker in seinen wohlverdienten Ruhestand. Unser über 3 Jahrzehnte treuer Mitarbeiter durchlief viele Positionen, zuletzt leitete er die Technik & das Qualitätsmanagement. Durch die pandemiebedingte Situation konnten leider keine Feierlichkeiten zur Verabschiedung stattfinden. Diese werden aber, sobald es die COVID-Entwicklung zulässt, nachgeholt.

Jürgen Stecker hat fast seine gesamte berufliche Laufbahn bei Helmut Meeth GmbH & Co. KG verbracht. Aufgrund seines vielseitigen Wissens und übergreifenden Mitdenkens, konnte er in verschiedenen Positionen technisches Know-How einfließen lassen.

„Wir bedanken uns für die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen Jürgen Stecker alles Gute für seinen weiteren Lebensweg und viel Gesundheit im Ruhestand. Er war ein wertvoller und zuverlässiger Mitarbeiter, der im gesamten Team angesehen und wertgeschätzt wurde. Jürgen Stecker ist ein Mensch, der Teil unserer Unternehmensgeschichte geworden ist und mit Ihm erlebten wir viele wertvolle Erfahrungen und Erinnerungen“ Helmut Meeth – Geschäftsleitung

Helmut Meeth Teamstruktur

Eine bunte Mischung macht unseren Erfolg aus. Aktuell besteht unser Team aus 150 Mitarbeitern, von denen schon über 50% länger als 10 Jahre bei uns arbeiten. Wir sehen uns als Mannschaft, in der jeder seine Stärken einsetzen kann und auf die für Ihn bestmögliche Position gesetzt wird. So lernen jüngere Mitarbeiter das Know-How der älteren und im Gegenzug bringen diese junge Ideen, neues Gedankengut und innovatives Schubladenwissen mit. Ein gut funktionierendes Team lebt vom Austausch, indem unterschiedliche Kompetenzen neue Kräfte entstehen lassen. Diesen Vorteil setzen wir in der Digitalisierung ein und konzeptionieren stetig neue Projekte.

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Alte Feuerwache in Euskirchen wird ertüchtigt

Euskirchen – Die „alte“ Feuerwache an der Frauenberger Straße, die Mitte der 1990er Jahre errichtet wurde, erhält derzeit bauliche Verbesserungen, um den heutigen Regeln und Ansprüchen an ein solches Gebäude gerecht zu werden. Dabei werden die verschiedensten Maßnahmen umgesetzt:

ZIM-Betriebsleiter Günter Schikorra (m.) mit Katharina Steinbach und Klaus Murmann, die die Ertüchtigung gemeinsam steuern. Foto: Kreisstadt Euskirchen

Die Sanitär- und Umkleideräume werden erneuert und dabei für Damen Einrichtungen geschaffen, die es bislang nicht gab. Im Erdgeschoss wird zudem ein behindertengerechtes WC eingebaut. Ferner wird Im Erdgeschoss ein neuer Fitnessraum geschaffen. Dieser war bislang im unbelichteten Untergeschoss eingerichtet, jedoch ist dies bauaufsichtlich nicht mehr zulässig. Für den Schulungsraum im 1. Obergeschoss und die Aufenthaltsräume im Keller werden die zweiten Rettungswege hergestellt. Schließlich müssen große Teile der Elektroinstallationen einschließlich Beleuchtung und große Teile der Sanitärinstallation erneuert und diverse brandschutztechnische Maßnahmen im Bestand durchgeführt werden, um die innerhalb der letzten 30 Jahre gestiegenen Standards zu erfüllen. In der Fahrzeughalle werden darüber hinaus drei Stellplätze so ausgestattet, dass diese auch für Abrollcontainer geeignet sind. Hierzu ist in Teilbereichen auch ein Austausch der Bodenfliesen erforderlich.

Die Kosten für sämtliche Maßnahmen – alle Aufträge sind erteilt – belaufen sich voraussichtlich auf ca. 1,5 Mio. Euro. Dies entspricht weitgehend der im Vorfeld durchgeführten Kostenberechnung.

Bürgermeister Sacha Reichelt: „Die Feuerwehr – egal ob haupt- oder ehrenamtlich, leistet wichtige Dienste für die Allgemeinheit und verdient daher auch eine adäquate Ausstattung. Als nach wie vor ärgerlich empfinde ich, dass die derzeit laufenden Arbeiten ursprünglich bereits vor rund drei Jahren beginnen sollten. Umso wichtiger ist es, die Maßnahme nunmehr zügig durchzuführen.“

Die Freiwillige Feuerwehr, die das Gebäude nutzt, muss während der Bauzeit zwar mit einigen Unannehmlichkeiten leben, jedoch schränken diese nicht die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr ein. So wird z.B. der Innenhof zwischen den Gebäuden der Feuerwehr nicht in Anspruch genommen, da die Andienung der Baustelle vom Parkplatz an der Frauenberger Straße aus erfolgt.

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Präsenz-Gottesdienste im Juni?

Mechernich-Roggendorf/Blankenheim – Die evangelische Kirchengemeinde plant, im Juni wieder Präsenz-Gottesdienste in ihren Kirchen Roggendorf und Blankenheim aufzunehmen, das teilt deren Pfarrer Dr. Michael Stöhr mit und fügt hinzu: „Bis dahin gibt es an allen anderen Sonntagen Zoom-Gottesdienste.“ Mehr als zwei Dutzend Tauf- und Trauanfragen lägen inzwischen für die kommenden Wochen vor. Mit den Familien oder Brautpaaren werde individuell besprochen, welche Umsetzungen in den Kirchen, im Freien oder daheim möglich und sinnvoll sind.

Mit der Aktion „Schnelltest“ leiste die Evangelische Kirchengemeinde Roggendorf außerdem ihren eigenen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie und Senkung der Inzidenz. Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende können sich wie in Betrieben oder Schulen regelmäßig testen lassen. „Bei einer ersten Besprechung fand das Angebot zu Schnelltestungen positive Resonanz“, so Stöhr.

Zwei Mitarbeiterinnen wurden bereits durch die Apothekerin Dr. Kirstin Wehner von der Apotheke am Kreiskrankenhaus, die auch ausgewiesene Schnellteststelle im Stadtgebiet Mechernich ist, fachmännisch in der Anwendung geschult. Michael Stöhr dazu: „Wir halten dies für einen Schritt in die Richtung, auf der einen Seite wieder Treffen und Ansammlungen von Gruppen zu ermöglichen und auf der anderen Seite diejenigen Menschen zu schützen, die durch Corona gefährdet sind.“