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Feuerwehr Mechernich bildete sechs Kameraden zu Drehleiter-Maschinisten aus

Mechernich – Dass man mit einer Drehleiter sonntagskonform und dezent üben kann, das zeigte jetzt die Feuerwehr Mechernich. Beinahe unsichtbar für den Bürger legten am letzten Sonntag im Mai vier Kameraden aus Mechernich und zwei aus Weilerswist ihre Prüfungen im Rahmen der Drehleiter-Maschinisten-Ausbildung auf dem Gelände des Gymnasiums am Turmhof (GAT) unweit des Oktogons ab. Und das, obwohl die Mechernicher Drehleiter bis zu einer Maximalhöhe von 23 Metern ausgefahren werden kann (die Leiter selbst ist sogar 30 Meter lang).

Sicherheit geht vor: Mit Pylonen sichern zwei Kameraden auf Anweisung des Prüflings die Einsatzstelle ab. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Rund 40 Stunden in nur vier Wochen haben die sechs Feuerwehrleute mit ihren Ausbildern Stadtbrandinspektor Markus Kurtensiefen, gleichzeitig Zugführer des Löschzugs Mechernich, und Hauptbrandmeister Gerd Nelles geübt – und zwar an zwei Samstagen und ansonsten in den Abendstunden.

Vier Kameraden aus Mechernich und zwei aus Weilerswist wurden von Markus Kurtensiefen und Gerd Nelles zu Drehleiter-Maschinisten ausgebildet. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Übungsschauplatz ist normalerweise das Materialdepot der Mechernicher Bundeswehr. Markus Kurtensiefen ist als Zivilist Oberbrandmeister der Bundeswehrfeuerwehr und hat deshalb den perfekten Draht zum Standortältesten. „Im Materialdepot finden wir alles, was wir für die Ausbildung brauchen, beispielsweise einen hohen Turm“, beschreibt es Kurtensiefen.

Auf dem Dach des GAT brennt in diesem Übungsszenario ein Kamin – und der befindet sich weiter weg, als vom Feuerwehrprüfling gedacht. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Für die Prüfung hat er sich aber bewusst gegen das Bundeswehrgelände entschieden – schließlich sollen die Feuerwehrkameraden an einem „fremden“ Ort proben. In der Vergangenheit waren schon der Barbarahof, die Gesamtschule oder das Schmidtenloch Schauplatz der Übungen. Auch das GAT-Gelände am Oktogon ist perfekt dafür geeignet. Von der Bruchgasse aus ist das Gelände abschüssig, sodass man am Sonntag niemanden belästigt. „Und es bietet uns alle Möglichkeiten, die wir brauchen. Wir können beispielsweise den Vollbrand eines Daches als Aufgabe stellen“, erklärt Kurtensiefen.

Ausbilder Markus Kurtensiefen (l.) gibt Prüfling Andreas Leyendecker Instruktionen zum imaginären Brandgeschehen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

„Brennender“ Kamin funkelt in der Sonne

Der Prüfling, der beim Besuch der Agentur ProfiPress an der Reihe war, musste sich mit einem Kaminbrand beschäftigen. „Wir nehmen den, der gerade so schön von der Sonne angestrahlt wird“, sagt Kurtensiefen dem Prüfling und zeigt auf einen Kamin auf dem Schulgebäude. Das Szenario sieht vor, das der Brand im Januar um 19 Uhr stattfindet. „Da muss er an Beleuchtung denken.“ Kaum hat Kurtensiefen das ausgesprochen, geht das Licht an der Drehleiter an.

Für den Prüfling gilt es außerdem, bei der Platzierung der Drehleiter die HAUS-Regel zu beachten. Gibt es Hindernisse? Wie groß ist der Abstand zum Einsatzgeschehen? Ist der Untergrund für die Stützen des Fahrzeuges geeignet? Habe ich die Sicherheit der Kameraden, der möglichen Opfer und beispielsweise des Straßenverkehrs beachtet?

Während der Prüfling die Drehleiter platziert, hat er einen Kameraden damit beauftragt, die imaginäre Straße mit Pylonen zu sichern. Auch auf die Gullideckel achtet der Prüfling. Er fährt die vier Stützen nicht so weit aus, wie er könnte, da er das Gewicht des Fahrzeugs auch nicht auf einem möglichen Kanal lagern will.

Bei der Entfernung zum Gebäude hat er sich aber verschätzt. Der Kamin ist zu weit weg, kurz vor dem Ziel schrillt ein Alarm – die Drehleiter steht zu flach. „Da hätte er bestimmt fast zehn Meter näher ranfahren können“, erklärt Gerd Nelles. Da der Prüfling ansonsten aber alles richtig gemacht hat, ist das kein Grund zum Scheitern. Die Prüfer sind sich sicher: Den Fehler wird er nicht noch einmal machen. Am Ende haben alle sechs Kameraden die Ausbildung zum Drehleiter-Maschinisten erfolgreich abgeschlossen.

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Neustart mit Thomas Rachel im Museum Zitadelle Jülich

Jülich – Das Museum Zitadelle Jülich geht am 20. Juni 2021 wieder in Betrieb. Dann startet auch die Sonderausstellung „Die Jagd – Ein Schatz an Motiven“ im frisch sanierten Pulvermagazin auf der Bastion Johannes. Die pandemiebedingte Schließung des Museums wurde für umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten genutzt. Ein „weiter so“ wie vor Corona sollte es nicht geben. Neben der neuen Ausstellung wurde daher in Besucherlenkung, ein neues Kassensystem, ein neues Ausstellungsdesign im Pulvermagazin und in digitale Angebote investiert.

Möglich wurde dies durch die Förderung in Höhe von knapp 20.000,- € im Rahmen des Programms NEUSTART. Dieses Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien war gezielt für Kultureinrichtungen aufgelegt worden, um die Ausstattung zu verbessern und digitale Vermittlungsformen zu etablieren.

Der parlamentarische Staatsekretär Thomas Rachel, MdB, der den Antrag des Museums Zitadelle begleitet und unterstützt hatte, überzeugte sich nun mit dem Kulturausschussvorsitzenden Karl-Philipp Gawel vor Ort vom Erfolg der Maßnahmen. Maßnahmen, die, so zeigten sich Thomas Rachel und die Mitarbeiter des Museums überzeugt, über den aktuellen Anlass hinaus die Attraktivität und die Aufgabe des Museums, Kultur und Geschichte Menschen näher zu bringen, sichern.

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Eine Dose kann Leben retten!

Daun/Gerolstein – Damit im Notfall wichtige Informationen schnell zur Hand sind, stellen Ihnen die Fachkräfte im Projekt Gemeindeschwesterplus mit Unterstützung des Lions Club Vulkaneifel und des Bürgerdienst Lepper e.V. Notfall- bzw. SOS – Dosen kostenlos zur Verfügung. Die Notfall- oder auch SOS – Dose wird im Kühlschrank, der mit einem Aufkleber markiert  wird, gut sichtbar aufbewahrt und enthält auf einem Datenblatt alle wichtigen Informationen zur Medikamenteneinnahme, Vorerkrankungen, Allergien, Patientenverfügung usw. Sie sollte vor allem in keinem Haushalt fehlen, wo Personen, vor allem ältere, alleine leben. Sie stellt im Notfall eine wichtige Unterstützung für die Ersthelfer vor Ort dar.

Die Informationen in der Notfalldose sind auch eine große Hilfe für Angehörige, Freunde und Bekannte. Auch sie sind in einer Notfallsituation unter Stress und reagieren mitunter ganz unterschiedlich. Falls ein Hausnotruf oder ähnliches vorhanden ist, sollte dieser in jedem Fall weiter genutzt werden. Eine SOS-Dose kann ein Hausnotruf-System nicht ersetzen, aber sie kann es ergänzen. Ein zweiter Aufkleber wird an der Innenseite der Haustüre angebracht. So weiß der Ersthelfer sofort, wo die wichtigen Informationen zu finden sind.

Bei Interesse melden sie sich bei Michaela Merx oder Elisabeth Reinarz.

Kontakt:                                                                                            

Fachkräfte im Projekt Gemeindeschwester plus
Elisabeth Reinarz
e.reinarz@caritas-westeifel.de

Michaela Merx
m.merx@caritas-westeifel.de
Alter Marktplatz 2, 54568 Gerolstein
Telefon: 06591- 94920253

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Lewentz/Schmitt: Motorradfahren – aber sicher! Unfallzahlen weiter senken

Region/Mainz – Obwohl die Zahl der im Straßenverkehr getöteten und schwerverletzten Menschen im vergangenen Jahr erneut gesunken ist, verunglücken noch immer zu viele beim Motorradfahren. 32 getötete und 668 schwerverletzte Motorradfahrende verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr.

„Das sind bereits deutlich weniger getötete und schwerverletzte Motorradfahrer als im Jahr zuvor. Wir werden jedoch alles daran setzen, die Zahl weiter zu senken. Jeder Tote oder Verletzte ist einer zu viel“, so Innenminister Roger Lewentz und Verkehrsministerin Daniela Schmitt.

Gerade beim Motorradfahren sei das Risiko für Unfälle und schwere Verletzungen um ein Vielfaches höher als bei anderen Verkehrsarten. Das hänge beispielsweise damit zusammen, dass im Falle eines Aufpralls die Schutzzone fehle.

Vor allem in der warmen Jahreszeit zieht es viele Motorradfahrerinnen und -fahrer auf ihre Maschinen, zumal das Motorradfahren nach polizeilichen Erfahrungen in Zeiten erforderlicher Kontaktbeschränkungen eine geeignete Freizeitgestaltung darstellt. Mit der Zahl der Fahrer steigt zugleich das Unfallrisiko.

„Uns ist es wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmer wieder sicher zu Hause ankommen. Die Polizei wird ihre intensiven Maßnahmen fortführen und zusammen mit ihren Partnern Maßnahmen durchführen, um die Verkehrssicherheit für Motorradfahrer noch weiter zu verbessern. Auch infrastrukturelle Maßnahmen wie Rüttelstreifen vor Kurven sind wichtige Vorhaben für mehr Verkehrssicherheit“, sagten Lewentz und Schmitt.

In ihrer jüngsten Sitzung hat sich auch die Landesunfallkommission unter der gemeinsamen Leitung von Innen- und Verkehrsministerium mit der Motorradsicherheit befasst.  Im Rahmen dieser seit Jahren bestehenden engen Zusammenarbeit erörterten die Expertinnen und Experten des Landesbetriebs Mobilität, der Straßenverkehrsbehörden und der Polizei gezielte Maßnahmen. Eine Rolle spielte auch der Motorradlärm. Was für den einen Fahrspaß bedeutet, kann bei Anwohnern beliebter Strecken zu Beeinträchtigungen der Lebensqualität führen. Dieser Lärm kann beispielsweise auf Manipulationen an Abgasanlagen, Verschleißerscheinungen, aber auch auf überhöhte Geschwindigkeiten zurückzuführen sein. Letztere sind häufige Ursache bei Motorradunfällen.

Die Polizei begegnet dieser Herausforderung mit gezielten Aktionen. Dazu zählen Sonderkontrollen zu Motorradsicherheit und Motorradlärm sowie eine verstärkte Social-Media-Arbeit, um möglichst viele Menschen im Sinne der Prävention zu sensibilisieren. Mit Onlineangeboten und -veranstaltungen transportiert das Landeskriminalamt gezielt Verhaltens- und Fahrtipps an die Zielgruppe.

Als eine von mehreren Maßnahmen erprobt der Landesbetrieb Mobilität in Worms derzeit sogenannte Rüttelstreifen, die vor Kurven auf der Fahrbahn aufgebracht wurden. Beim Überfahren übermitteln sie Vibrationen und Geräusche an den Fahrzeugführer. In Kombination mit Hinweisschildern werden Motorradfahrer auf das Reduzieren ihrer Geschwindigkeit hingewiesen. Solche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung wirken sich zugleich positiv auf die Lärmemission aus.

Auch die Initiative von ADAC und Landesregierung sowie Kreisen im Gelbachtal für weniger Motorradlärm trägt zur Sicherheit im Verkehr bei. Hinweisschilder des ADAC werben dort mit dem Slogan „Leise fahren, Lärm ersparen! – Rücksicht kommt an“ für langsameres Fahren zur Lärmreduzierung. Die Initiative ist ein Ergebnis des Runden Tischs Motorradlärm, der federführend vom rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium durchgeführt wurde.

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„Eröffnung KERIT Second-Hand-Laden“ in der Ahrweiler Innenstadt

Ahrweiler – In der Ahrhutstraße kann man jetzt nachhaltig shoppen! Das Sozialprojekt :KERIT hat dort einen Second-Hand-Laden für Textilien, Kinderspielzeug und Haushaltswaren eröffnet. Second-Hand-Mode schont die Umwelt und ist extrem günstig.

Eine Zusammenstellung des Outfits aus Collectionen der vergangenen Jahre machen den persönlichen Kleiderstil individuell. Und wenn das geliebte Plüschtier noch einmal einem Kind ans Herz wächst – es gibt doch nichts Schöneres! „Meine Lieblingsvase und -schale sind ein Zufallsfund vom Meraner Flohmarkt“, so die GRÜNE Stadträtin Birgit Stupp und Andreas Owald, ebenfalls GRÜNER Stadtrat ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass auch bei uns ein nachhaltiges und soziales Angebot entstanden ist.

Es gibt auch immer wieder Anfragen von Menschen, die gut Erhaltenes spenden möchten. Nun können wir herzlich gerne an die Annahmestelle des Sozialprojektes :KERIT in der Schülzchenstraße 11 verweisen.“ Petra Pellenz vom Gemeindeamt der evangelischen Kirchengemeinde erläuterte bei stetem Kundenbesuch das Verkaufskonzept des Sozialprojektes in hervorragender Geschäftslage. Die GRÜNEN Stadträt:innen wünschen dem Second-Hand-Laden viele zufriedene Kunden und einen langanhaltenden Erfolg!

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„Geerdet und auf Augenhöhe“

Mechernich-Kallmuth – Als „Trösterin der ganzen Welt“ hat die aus Lückerath stammende Grafikerin Anna v. Laufenberg die Pieta aus der Kallmuther Pfarr- und Wallfahrtskirche für ein Denkmal im Ort dargestellt. Ortsbürgermeister Robert Ohlerth und Pfarreiratsvorsitzender Gerhard Mayr-Reineke legten bei einem Ortstermin mit der Künstlerin den genauen Standort des zweidimensionalen Reliefs an der Kreisstraße nach Lorbach in Höhe der Kallmuther Kirche und des Friedhofs fest.

Der Hosteler Metallbauspezialist Willi Müller hat den Reliefentwurf bereits in ein Modell umgesetzt. Das Originaldenkmal wird knapp zwei Meter hoch, damit befindet sich die „Schmerzhafte Mutter“ mit ihrem getöteten Sohn auf dem Schoß in Augenhöhe der Menschen – und sie soll aus beiden Richtungen „geerdet“ sein, so Robert Ohlerth: „Maria ist ganz bei den Menschen, bei jedem von uns…“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das Denkmal für das Gnadenbild der „Schmerzensmutter“ soll auf die Bedeutung Kallmuths als Wallfahrtsort hinweisen. Realisiert wird der Entwurf Anna v. Laufenbergs von der Hosteler Metallspezialwerkstatt Müller. „Pate“ des Denkmals im Rahmen des „Heimatschecks NRW“ ist der von Stefan Weingartz geleitete Kirchenchor St. Cäcilia, der das jetzt verwirklichte Relief unter drei Entwürfen der Künstlerin ausgewählt hatte.

Die Lückeratherin Anna Lang (36) lernte nach dem Abitur am Turmhof-Gymnasium Mechernich an der Glasfachschule Rheinbach Grafik und Design, ehe sie an der Bergischen Universität Wuppertal Gestaltungstechnik, Anglistik und Kunst studierte. Die heute in Nörvenich Lebende unterrichtet am Nelly-Pütz-Berufskolleg Düren.

Anziehung für Gläubige

Ortsbürgermeister Robert Ohlerth hatte das Projekt „Wallfahrtsort“-Denkmal im März gemeinsam mit Michael Reitz, Gerhard Mayr-Reineke und Stefan Weingartz im Mechernicher „Bürgerbrief“ vorgestellt. Die Kallmuther Pieta wird jedes Jahr am „Schmerzensfreitag“ von vielen Pilgern aus der weiteren Umgebung verehrt – ebenso wie der Sankt-Georgs-Ritt am 1. Mai im Normalfall Tausende aus dem weiten Umland nach Kallmuth zieht.

„Dass Kallmuth so einen Anziehungspunkt für Gläubige darstellt und wir katholischer Wallfahrtsort sind, findet im öffentlichen Raum kaum Beachtung“, so Robert Ohlerth. Deshalb hatte Michael Reitz, sein Mitstreiter im Sachausschuss Wallfahrt des Kallmuther Pfarreirates, Vorlagen und Vorschläge ausgearbeitet, wie man ein Denkmal gestalten könnte, das auf die kontemplative Rolle Kallmuths hinweist.

Als Material für die reliefartige Darstellung wählte man rostenden Stahl mit 15 Millimetern Stärke. Die Abbildung des Gnadenbildes soll die Kirchhofsmauer um rund 1,60 – 1,70 Meter überragen, insgesamt also etwa zwei Meter groß sein. Das den Erdball darstellende Halbrund im Hintergrund der Pieta soll durch einen halbrunden Erdhügel am Boden gespiegelt werden.

Bodenhaftung für die Geknechteten

Die „Schmerzhafte Mutter“ als Trösterin der Entrechteten und der Geknechteten dieser Welt solle auf jeden Fall „geerdet“ sein, so Anna von Laufenberg, um die Bodenhaftung der Gottesmutter und ihre Konfrontation mit allem Unrecht und Leiden dieser Welt zum Ausdruck bringen: „Und zwar auf Augenhöhe der Menschen.“.

Finanziert werden soll das Wallfahrts-Denkmal aus dem Programm „Heimat-Scheck“ des Landes NRW, aus dem Ohlerth und seine Mitstreiter aus allen Kallmuther Ortsvereinen in den vergangenen beiden Jahren bereits mehrere Tausend Euro für die künstlerische Gestaltung der Kallmuther Ortsein- und Ausgänge nach Entwürfen des Floisdorfer Künstlers Franz Kruse erhalten haben.

Das Denkmal soll in den nächsten Wochen und Monaten her- und aufgestellt werden und in der zweiten Jahreshälfte feierlich eingeweiht.

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Nagelneuer Audi Q2 S-Line geht nach Kruft

Mayen/Region – Kunde der Kreissparkasse Mayen gewinnt beim PS-Sparen. Markus Maibach staunte nicht schlecht, als er kürzlich von seinem KSK-BeratungsCenter in Kruft darüber informiert wurde, sein Vater Horst Maibach habe mit einem seiner Lose beim PS-Sparen der Sparkassen ein nagelneues Auto gewonnen. „Ein Gewinn, denn wir normalerweise eher selten übergeben dürfen, nun aber seit Jahresbeginn bereits zum vierten Male im Kreise unserer Kunden“, freut sich KSK-Filialleiter Ferdinand Duschner vom BeratungsCenter Kruft gemeinsam mit Markus Maibach, der den Gewinn stellvertretend für seinen Vater Horst Maibach auf dem Kundenparkplatz vor dem BeratungsCenter in der St.-Veit-Straße in Mayen entgegen nahm. Ferdinand Duschner gratulierte mit einem Blumenstrauß zum Gewinn und übergab symbolisch den „großen“ Autoschlüssel zum Gewinnerfahrzeug.

„Beim PS-Sparen kann man bereits mit der Investition kleiner Beträge regelmäßig sparen und zusätzlich mit etwas Glück tolle Geld- und Sachpreise gewinnen“, erklärt Filialleiter Ferdinand Duschner den Gedanken des PS-Sparens der Sparkassen. „Denn schon mit fünf Euro im Monat ist man dabei, von denen vier Euro gespart werden und ein Euro an der PS-Lotterie mit der Chance auf Gewinne teilnimmt“, so Ferdinand Duschner abschließend.

Ganz besonders steht neben dem Spargedanken beim PS-Sparen aber auch der soziale Aspekt im Vordergrund, denn von jedem Los werden auch 25 Cent zur Förderung sozialer und gemeinnützige Projekte der Region eingesetzt, die regelmäßig in Form von Spenden ausgeschüttet werden.

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Kreis Düren: Bau des neuen Feuerwehr-Ausbildungs-Zentrums nimmt Form an

Düren – Die Arbeiten schreiten kräftig voran. Auf dem Gelände des früheren Obi-Baumarktes in Kreuzau-Stockheim entsteht ein Trainingszentrum für Führungskräfte der Feuerwehr. Die ehemalige Markthalle wird umgebaut, zudem entstehen auf dem Parkplatz Gebäude, in denen die Feuerwehrleute künftig üben können.

Im vergangenen Herbst fiel beim Land NRW die Entscheidung, dass das Institut der Feuerwehr NRW (Idf) mit Hauptsitz in Münster einen Teil seiner theoretischen und praktischen Ausbildung in den Kreis Düren legt. „Das war ein guter Tag für uns im Kreis“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als er sich jetzt mit Vertretern des IdF und des Kreises auf dem Gelände umsah. Nur einige Hundert Meter entfernt entsteht auf dem Areal des Feuerschutztechnischen Zentrums (FTZ) in Stockheim ein Schulungsgebäude, dessen Neubau ebenfalls schon weit fortgeschritten ist.

„Die Anforderzungen an unser Führungspersonal steigen ständig“, sagte beim Ortstermin der Direktor des IdF, Berthold Penkert. Er freue sich deshalb sehr, dass die Kooperation mit dem Kreis Düren so gut laufe. Bereits am 1. Juli in diesem Jahr soll die Ausbildung für die ersten 24 Führungskräfte beginnen, zum April 2022 kommen weitere 24 hinzu, im Januar 2023 werden es dann 72 sein.

Auf dem Parkplatz des ehemaligen Obi-Baumarktes steht bereits ein mehrstöckiges Übungsgebäude aus alten Containern, weitere folgen. Darin kann der Führungsnachwuchs künftig Einsätze trainieren, ebenso wie in dem alten Marktgebäude selbst, das momentan entsprechend umgebaut wird. „Für uns wird damit eine Vision Wirklichkeit“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Dass die Wahl auf den Kreis Düren gefallen sei, bedeute auch eine große Wertschätzung für die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte, die das Gelände an Wochenenden ebenfalls nutzen können.

„Das Angebot des Kreises Düren hat uns gleich überzeugt“, sagte IdF-Direktor Berthold Penkert. „Wir  haben großen Bedarf an neuen Ausbildungskapazitäten. Die Gespräche mit den Verantwortlichen des Kreises haben gleich deutlich gemacht, dass man Gas geben möchte – und das geschieht auch.“ Das Schulungsgebäude auf dem Gelände des FTZ entstand in einer modernen Modul-Bauweise innerhalb von wenigen Wochen. In den nächsten fünf Jahren würden in Kreuzau-Stockkeim insgesamt 61.200 Ausbildungsstage für Zug- und Gruppenführer anfallen, sagte IdF-Chef Berthold Penkert.

Mittelfristig will das IdF im Kreis Düren einen ganz neuen Standort bauen. „Die Gespräche dazu laufen“, sagte beim Rundgang Peter Kaptain, allgemeiner Vertreter des Landrates und Vorstandssprecher des Rettungsdient Kreis Düren (RDKD).

Eröffnet wird das neue Trainings- und Schulungsgebäude am Montag, 28. Juni, im Beisein von NRW-Innenminister Herbert Reul. „Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzung und fiebern dem Tag entgegen“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Das gesamte Projekt passe gut zur Wachstumsoffensive des Kreises Düren, durch die der Kreis bis 2025 circa 30.000 neue Einwohner ins Kreisgebiet locken möchte. Der neue IdF-Schulungs- und Trainingsstandort ergänze die guten Bildungsangebote des Kreises in „hervorragender Weise“, so der Landrat.

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Wirtschaft

Stadt Stolberg unterstützt Einzelhandel und Gastronomie

Stolberg – Stärkungspaket „Gemeinsam lokal handeln“ gestartet. Zweifellos hat die Corona-Pandemie die hiesige Gastronomie und den Einzelhandel teils hart getroffen. Abseits der bereits vorhandenen Hilfsangebote unterstützt die Kupferstadt Stolberg Gastronomie und Einzelhandel mit dem Stärkungspaket „Gemeinsam lokal handeln“.

Das Paket beinhaltet:

  • Die Finanzierungsoffensive

Als Erweiterung zum bereits bestehenden kommunalen Förderprogramm Einzelhandel bietet die Kupferstadt Stolberg eine zusätzliche einmalige Corona-Unterstützung. Der einmalige Zuschuss beträgt pauschal 500 €, ohne Nachweis der einzelnen entstandenen Kosten für alle antragsberichtigten Unternehmer:innen.

Interessierte können sich melden bei:

Timo Abels Amt für Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg
02402 125116 timo.abels@stolberg.de

  • Die Beratungsoffensive

Sowohl Mitarbeiter:innen des Amtes für Wirtschaftsförderung als auch externe Referenten der IHK, des Jobcenters und der Agentur für Arbeit vermitteln wichtiges Wissen zur nachhaltigen Unterstützung der Unternehmer:innen. Die Beratungsangebote stehen allen Stolberger Unternehmer:innen zur Verfügung.

  • Die Auszeichnungsoffensive

Die Kupferstadt Stolberg stellt der Gesellschaft für Stadtmarketing e.V. (SMS) 10.000 € für Marketingmaßnahmen oder der personellen Unterstützung des innerstädtischen Einzelhandels zur Verfügung. Beispiele für eine Nutzung der Mittel sind die Initiierung von Marketingkampagnen für den lokalen Handel, die Unterstützung des Pop-Up-Shop-Konzeptes, die Unterstützung für verkaufsoffene Sonntage, Merchandisingaktivitäten und Social-Media-Kampagnen.

„Obwohl sich auch Kommunen v.a. aufgrund der Mindereinnahmen durch die Corona-Pandemie derzeit in schwierigen Haushaltlagen befinden, setzen wir in Stolberg ein Zeichen der Unterstützung unserer Gastronomie und unseres Einzelhandels“, erläutert Bürgermeister Patrick Haas die Absichten der Kupferstadt Stolberg. Der Amtsleiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Peter Wackers, ergänzt: „Auch wenn die Corona-Maßnahmen langsam zurückgefahren werden:  Viele Unternehmer:innen wurden und werden weiter schwer getroffen. Dass wir nun als Stadt mit drei zusätzlichen Offensiven unterstützen, ist für uns kurz- wie langfristig wichtig und ein Grundpfeiler unseres breit angelegten Konzeptes zur Belebung der Innenstadt.“

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Altes Rathaus Alsdorf hat IT-Workshop für junge Menschen gestartet

Alsdorf – Lange geplant – aber coronabedingt verschoben – konnte das Projekt „IT-Workshops für junge Menschen“ jetzt im städtischen Jugendtreff „Altes Rathaus“ an den Start gehen. Gefördert wird es mit Mitteln des Landes im Rahmen von „GinA – gemeinsam in Alsdorf“.

In diesem Workshop soll der grundlegende Umgang mit dem PC vermittelt werden. Insbesondere wie sich Dateien organisieren lassen, wie man Texte schreibt, speichert oder per Mail verschickt. Weitere Aspekte sind die Erstellung von Präsentationen, die Fotobearbeitung und die Internetnutzung in Kombination mit Spiel und Kreativität.

Steigende Inzidenzzahlen Ende vergangenen Jahres ließen ein solches Gruppenangebot zunächst leider nicht zu, obwohl gerade Schüler dieses Angebot in Zeiten von Homeschooling gut hätten brauchen können. Dass es einen enormen Bedarf gab und gibt, stellten die Kooperationspartner – das Jugendamt der Stadt Alsdorf und der Alsdorfer Jugendhilfeverein VorOrt e.V. – schnell anhand der hohen Anmeldezahlen fest. Mehr als 80 Anmeldungen gingen ein. Die beiden IT-Spezialisten Mattias Pilotto und Nick Schäfer bieten zur Zeit jeden Samstag ganztätige Workshops in Kleingruppen im „Alten Rathaus“ an. Anschaulich, spielerisch und mit viel Kreativität werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die digitalen Medien herangeführt. Durch die kleinen Gruppen können die Projektleiter sich Zeit nehmen für die individuellen Fragen und jeden intensiv anleiten. Die komplette Hard- und Software wird für das Projekt zur Verfügung gestellt.

Die Workshops werden bis Ende des Jahres angeboten, sind aber aufgrund der hohen Nachfrage leider zunächst ausgebucht. Sollte Interesse daran bestehen, vielleicht im kommenden Jahr einen solchen Workshop zu besuchen, kann man sich telefonisch unter 02404/65125 an Dagmar Schäfer im Jugendteff “Altes Rathaus“ wenden. (apa)