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Vorbildlicher Arbeitgeber tief im grünen Westen der Eifel

Prüm/Arzfeld – Der EIFEL Arbeitgeber Zahnen Technik aus Arzfeld – Ein vorbildlicher Arbeitgeber: innovativ, sozial und ökologisch engagiert – Wer einen attraktiven Arbeitsplatz sucht, der nicht nur Sicherheit und Kreativität bietet, sondern auch eine sinnstiftende Tätigkeit, ist bei Zahnen Technik in Arzfeld genau richtig. Hier dreht sich für helle Köpfe alles um die wichtigste Ressource der Welt: Wasser.

„Das Recht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitäre Versorgung ist ein anerkanntes Menschenrecht. Mehr noch: Sauberes Wasser ist die Grundvoraussetzung für unser Leben. Dieser Verantwortung stellen wir uns in jeder Hinsicht“, findet Herbert Zahnen, Geschäftsführer von Zahnen Technik.

Schon seit vielen Jahren weiß Herbert Zahnen, Chef eines 1958 gegründeten Familienunternehmens tief im grünen Westen der Eifel, um die Notwendigkeit, qualifizierte Menschen für die Ausbildungsberufe und die Jobs im Betrieb zu begeistern. Die Region als Standort für höchste Lebensqualität, kreative Freiräume und handfeste Benefits – das ist die Botschaft an Technikbegeisterte, die gute Zukunftsperspektiven schätzen. Darum ist die Zahnen Technik GmbH überzeugtes Mitglied der Arbeitgebermarke EIFEL. Diese ist mit anspruchsvollen Zertifizierungen verbunden und garantiert zum Beispiel, dass die Personalverantwortlichen gut geschult sind oder dass die Beschäftigten vielfältige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten nutzen können. Neben dem EIFEL Award in der Kategorie vorbildlicher Arbeitgeber hat Zahnen Technik diese Auszeichnung jüngst auch im Bereich Nachhaltigkeit erhalten.

Beste Zeiten für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Ein konkretes Beispiel ist die größtmögliche Freiheit in Sachen Arbeitszeit: „Mit unseren flexiblen Arbeitszeitmodellen für die Beschäftigten in unserer Verwaltung orientieren wir uns ganz an den individuellen Wünschen und Lebensphasen“, so Herbert Zahnen. Festgelegt ist lediglich die Wochenstundenzahl. Wie die Präsenzzeiten eingeteilt sind, ist weitestgehend in der Verantwortung des Einzelnen. „Für uns zählt das Ergebnis der erledigten Aufgaben, nicht die Kontrolle der Stunden“, so Zahnen. Auch das Thema Lebensarbeitszeitkonto ist seit 2019 umgesetzt. Die Beschäftigten können hierauf regelmäßige Entgeltbestandteile, Resturlaub, Überstunden sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld „ansparen“ und später für individuelle Belange einlösen. Ob Sabbatical, Weiterbildung, verlängerte Elternzeit, Pflegezeit oder eine rentennahe Freistellung: das Modell bietet für jede Lebensphase neue Spielräume.

Wenn der Job zur Berufung wird

Doch nicht allein das gute Betriebsklima oder auch handfeste Vorteile wie die Nutzung der eigenen Ladesäule für E-Autos, die betriebliche Altersvorsorge und die betriebliche Krankenzusatzversicherung sorgen für die Arbeitgeberattraktivität. Es geht auch um die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten, um modernes Wissensmanagement und um verantwortungsvolle, sinnstiftende Aufgaben. Die Vision heißt: „Sauberes Wasser für alle!“.

Die Kernkompetenz der Zahnen Technik GmbH ist die passgenaue Entwicklung und Fertigung von Anlagen, welche die weltweit lebenswichtigste Ressource Wasser reinigen und schützen. Das ist eine Berufung für technisch versierte Menschen mit sozialer und ökologischer Überzeugung. PureWater ist der Name der von Zahnen konzipierten Technologie, mit der man beispielsweise Medikamentenrückstände und Phosphor entfernen kann. Sauberes Wasser ist das Endprodukt der Verfahren, Maschinen und Systeme.  Weit über den Anlagenbau hinaus ist Zahnen Technik als Lösungsanbieter in ganz Deutschland und weiteren Ländern gefragt. Im betriebseigenen InnovationLab werden Beschäftigte und Auszubildende, darunter auch Dual Studierende, praxisnah und intensiv auf die neueste Technologie geschult. Die „Wasserhelden“ sind so in der Lage, nicht nur ihr Spezialfach kompetent zu erfüllen, sondern über den Tellerrand zu schauen und die Mission für sauberes Wasser weiterzudenken und weiterzutreiben. Vor dem Hintergrund der sich weiter verschärfenden Fachkräfteproblematik, vor allem in den MINT-Berufen, ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden von essenzieller Bedeutung. Zahnen Technik setzt aber auch auf Vielfalt und Diversität im Unternehmen und richtet seine Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse so aus, dass mehr Menschen an die MINT-Berufe herangeführt werden können. Hier stehen Frauen, Menschen mit Handicap und internationale Fachkräfte im Fokus.

Die Zahnen Technik GmbH zählt so zu jenen Unternehmen, welche für Ressourcen- und Klimaschutz wegweisend sind, ebenso auch für moderne Leitbilder und Führungskompetenzen.

„Wir sind überzeugt, dass durch die Zusammenarbeit mit anderen kreativen und starken regionalen Unternehmen Synergien geschaffen werden können, die es uns ermöglichen, gemeinsam erfolgreich zu sein und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region zu stärken. Seit dem Start der Arbeitgebermarke EIFEL im Juli 2014 sind wir als überzeugtes Mitglied dabei. Durch die positive Kraft des Netzwerkens und Kooperierens profitieren wir nicht nur von gemeinsamen Zielen und der Umsetzung von Fachkräftestrategien, sondern auch vom zentralen Employer Branding mit dem bekannten Qualitätslogo „EIFEL“.“

Helena Nickels – Leitung Personal

https://zahnen-technik.de/

„Der Firmensitz Arzfeld der Zahnen Technik GmbH kann in mehrerer Hinsicht als Keimzelle bezeichnet werden: als Keimzelle der Arbeitgebermarke EIFEL, als Keimzelle innovativster Ideen mit zukunftsweisenden Zielen und als Keimzelle starken Wachstums durch exzellente Arbeitgeberattraktivität.“

Markus Pfeifer – Arbeitgebermarke EIFEL

https://www.jobs-in-der-eifel.de/

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News

Alltag aus, Entspannung an – Tagesfahrten des DRK-Kreisverbandes Euskirchen

Euskirchen/Mechernich – Wer Lust auf Erholung im Kurzurlaub hat, kann sich für Tagesfahrten des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen anmelden. Egal ob an der Saar, Mosel oder Loreley: der Kreisverband hat wieder schöne Reiseziele rausgesucht und lockt vor Ort mit vollen Programmen wie Schifffahrten, Bummeltouren, Weinproben, Sightseeing oder köstlicher Kulinarik.

Aber auch zu Weihnachten kommen Urlauber beim Roten Kreuz voll auf ihre Kosten. Das Programm findet in der Gruppe statt, Zeit zum Schlendern oder um die Ortschaften auf eigene Faust zu erkunden gibt´s aber ebenso. Das Mechernicher Busunternehmen Schäfer Reisen übernimmt die Transporte. Daniel Larres, Leiter der DRK-Bildungsakademie, stellt die diesjährigen Touren im Folgenden einmal vor.

20 Meter hoher Wasserfall

Los geht’s mit einer Tour zum „mittelalterlichen Kleinod an der unteren Saar“: Saarburg. Entdecken kann man das romantische Städtchen am Dienstag, 28. Mai.

„Eine besondere Attraktion ist der 20 Meter hohe Wasserfall inmitten der Stadt, der zwischen Fachwerkhäusern und Barockbauten zu Tal stürzt. Entspannen Sie dann am Nachmittag bei einer interessanten Schifffahrt auf der Saar und genießen Sie die Natur“, so Larres. Inklusive Mittagessen belaufen sich die Kosten auf 85 Euro pro Person.

„Charme des Rheins“

„Von der Mosel zum Rhein“ geht´s dann am Donnerstag, 27. Juni. Larres: „Wo Vater Rhein auf Mutter Mosel trifft, startet die Tagesfahrt mit einer ausführlichen Stadtrundfahrt in Koblenz. Entlang des Rheins geht die Fahrt weiter nach St. Goar mit Blick auf die Loreley. In St. Goar können Sie den Charme des Rheins bei einer Tasse Kaffee genießen oder bei einem Stadtbummel die Stadt entdecken.“ Inklusive Mittagessen werden hier 83 Euro pro Person berechnet.

Weinprobe auf dem Planwagen

Liebhaber hochwertiger Reben können am Mittwoch, 4. September, für 89 Euro auf etwas andere Art in den Weinbergen der Mosel unterwegs sein – und zwar per Planwagen.

„Verköstigen Sie bei einer Planwagenfahrt in den Weinbergen der Mosel entsprechende Weine. Zum Mittagessen kehren wir in das Weingut ein und genießen einen »Eintopf« nach Art der Winzerin. Schlendern Sie im Anschluss durch Bernkastel-Kues und entdecken Sie die malerischen Gässchen des Moselstädtchens“, schwärmt der Leiter der Bildungsakademie.

Weihnachtsmärkte in Altstadt und Unterwelt

Den Abschluss der diesjährigen Angebote bildet nicht weniger also ein „Adventskracher“. Denn hier feiert man gemeinsam „Weihnachten an der Mosel“. Statt findet dies am Nikolaustag, Freitag, 6. Dezember.

Daniel Larres: „Besuchen Sie mit uns den Weihnachtsmarkt in den Gassen der Altstadt von Bernkastel-Kues – im historischen Stadtteil Bernkastel. Weiter geht die Fahrt zum »Mosel-Wein-Nachts-Markt« in die Traben-Trarbacher Unterwelt. Lassen Sie sich vom warmen Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln und Tannengrün sowie vom stimmungsvollen, mystischen Halbdunkel verzaubern.“ Inklusive Mittagessen kostet diese Tagesfahrt, die den festlichen Abschluss des Rotkreuz-Reisejahres bildet, 69 Euro pro Person.

Infos und Anmeldung

Daniel Larres agiert als Ansprechpartner. Bei ihm kann man sich auch anmelden, entweder telefonisch unter (0 22 51) 79 11 83 oder per Mail unter dlarres@drk-eu.de.

Anmeldungen nimmt Larres jeweils bis zu 14 Tage vorher entgegen – vorausgesetzt, dass noch Plätze frei sind. Abfahrt ist dann am Euskirchener Rotkreuz-Zentrum (Jülicher Ring 32b, 53879 Euskirchen), nach Absprache ist aber auch ein Zustieg in Mechernich, bei der Firma Schäfer Reisen (Kiefernweg 44, 53894 Mechernich) möglich.

So hoffe das Rote Kreuz nun, vielen Menschen eine schöne Pause vom Alltag bieten und sie mit Mischungen aus Genuss und Idylle „verzaubern“ zu können…

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Neuer Archivraum in der Alsdorfer Burg sorgt für kurze Wege zum Standesamt

Alsdorf – Jetzt sind die Wege kurz: Rund 350 Akten aus dem Personenstandswesen kann das Standesamt nun griffbereit in der Alsdorfer Burg ausbewahren. In deren Keller ist aus einem nicht mehr von der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft verwendeten Raum ein zusätzlicher Archivraum geworden.

Baulich und technisch hatte die Stadtentwicklungsgesellschaft Alsdorf (SEA) für die Umgestaltung des Raumes gesorgt, entsprechende Regale und weiteres Mobiliar hatte das Amt für Zentrale Dienste bereitgestellt. Damit endet die Zeit der Auslagerung von Ordnern und Büchern des Standesamtes im Alsdorfer Rathaus. Akten des Eheregisters von 1970 bis 2020 und des Sterberegisters von 2009 bis 2020 sind unter den Akten, die nun in der Burg lagern. „Durch die zentrale Unterbringung in der Burg sind dem Standesamt schnellere Bearbeitungen möglich, weil längere Wege zum Rathaus entfallen“, sagte der Standesbeamte Michael Wiesner bei der Vorstellung des neuen Raumes.

Bürgermeister Alfred Sonders dankte an dieser Stelle auch dem Geschichtsverein, der das gesamte historische Archiv der Stadt Alsdorf in der Burg betreut. „Unser Archivar Eberhard Malecha hat auch bei der Gestaltung des neuen Raumes und der Anlage von 40 zusätzlichen Regalmetern wertvolle Tipps gegeben.“ Auch gebundene Bände mit alten Ausgaben der Aachener Tageszeitungen finden darin Platz. (apa)

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Tourismus

Das Ahrtal ist Gastgeber für 11. Bloggerwandern Rheinland-Pfalz

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zehn Wanderblogger erkunden drei Tage lang den AhrSteig – Das Ahrtal ist vom 19. bis 21. April erstmals Gastgeber für das 11. Bloggerwandern Rheinland-Pfalz. Unter dem Motto „We AHR open – Wandern auf dem AhrSteig“ werden zehn Wander- und Outdoorblogger drei Tage lang auf verschiedenen Teilstücken des Prädikatswanderweges unterwegs sein.

Das Bloggerwandern Rheinland-Pfalz wird jährlich von der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT)  geplant und in Kooperation mit der jeweiligen Region umgesetzt. „Wir freuen uns riesig auf die Teilnehmer und ihre Berichte über unsere schöne Region auf ihren Blogs und Social Media-Kanälen“, so Saskia Neumann vom Online-Marketing beim Ahrtal-Tourismus. Sie begleitet gemeinsam mit Karin Hünerfauth von der RPT die Bloggergruppe im Ahrtal. Unterstützt wird das Bloggerwandern von verschiedenen Kooperationspartnern, von den AhrSteig-Kommunen sowie von zahlreichen Gastgebern und Winzern entlang der Wegstrecke. Die Blogger-Gruppe wird zahlreiche Highlights auf insgesamt vier Etappen des AhrSteigs erleben, darunter die Quelle der Ahr in Blankenheim, den Aussichtspunkt Dümpelhardt bei Sierscheid, das Teufelsloch in Altenahr, die Saffenburg in Mayschoß, den Dernauer Krausberg sowie die Ehlinger Ley bei Heimersheim.

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Politik

Rund 1,1 Milliarden Euro Wohngeld in 2023 im Land Nordrhein-Westfalen ausgezahlt

Region/Düsseldorf – Die Wohngeldstellen in Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2023 mit rund 1,1 Milliarden Euro rund 2,5-mal so viel Wohngeld wie im Vergleichszeitraum 2022 ausgezahlt. Ursächlich dafür ist die bundesgesetzliche Wohngeldreform, die am 1. Januar 2023 in Kraft getreten ist. Das Wohngeld wird zu 50 % vom Land Nordrhein-Westfalen und zu 50 % vom Bund finanziert. Betrug der Landesanteil 2022 noch rund 218 Millionen Euro, hatte das Land Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2023 rund 543 Millionen Euro und damit rund 325 Millionen Euro mehr zu schultern. Auch im ersten Quartal 2024 zeigt sich, dass die Wohngeldzahlungen weiter auf dem hohen Niveau von 2023 verbleiben.

Stellvertretend für die 396 Wohngeldstellen im Land besuchte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, vor Kurzem Wohngeldstellen in Ahlen und Bottrop, um sich mit den Verantwortlichen über die Wohngeldpraxis und Vereinfachungspotentiale auszutauschen.

„Das war und ist ganze Arbeit der kommunalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Wohngeldstellen: Innerhalb kürzester Zeit war die bundesgesetzliche Wohngeldreform durch die Kommunen zum 1. Januar 2023 umzusetzen. Es zeigt sich, dass sich in Nordrhein-Westfalen die Antragszahlen ungefähr um den Faktor 2,5 gegenüber 2022 gestiegen sind. Das war nach der Wohngeldreform ein enormer Kraftakt für die 396 Wohngeldstellen in unserem Land. Den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt daher ein besonderer Dank: Nur mit Ihrem Engagement war es überhaupt möglich, diese Reform zu stemmen. Denn neben der Möglichkeit der Online-Betragung suchen die meisten Menschen die Mensch-zu-Mensch-Beratung in den Wohngeldstellen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen sicher, dass diejenigen, die finanzielle Unterstützung für das Wohnen benötigen, diese Hilfe auch erhalten“, so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung.

Zum 1. Januar 2023 trat das Wohngeld-Plus-Gesetz des Bundes in Kraft: Auf der einen Seite wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten deutlich ausgeweitet und auf der anderen Seite das Wohngeld selbst erhöht. Mit der bundesgesetzlichen Reform wurde eine Verdreifachung der wohngeldberechtigten Haushalte erwartet. Dies führte und führt zu einer enormen Belastung für die Wohngeldstellen in den Kommunen. Um die Wohngeldreform für die Empfängerinnen und Empfänger in der damaligen Kürze der Zeit überhaupt umsetzen zu können, hat das Ministerium eng mit den Kommunen zusammengearbeitet und unterstützt.

Mit der Wohngeld-Reform blieb allerdings eines aus: Notwendige Verfahrensvereinfachungen wurden weder für Bürgerinnen und Bürger noch für die Wohngeldstellen umgesetzt. Ministerin Scharrenbach nutzte die Zeit vor Ort, um sich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Wohngeldstellen über Optimierungspotentiale auszutauschen.

„Unsere Erwartungshaltung geht dahin, dass die Bundesregierung in 2024 Verfahrensvereinfachungen und damit Bürokratieentlastungen im Wohngeld umsetzt. Die hohe Summe der ausgezahlten Mittel zeigt: Ohne unsere Kommunen als verlässlicher Stabilitätsanker ist kein Staat zu machen. Nur aus dem kommunalen Praxiswissen können wir erfahren, wo sinnvolle Stellschrauben zur Optimierung gedreht werden können. Denn das Wohngeld ist für viele Mieterinnen und Mieter sowie für Eigentümer mit kleinem Geldbeutel in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Unterstützung“, so die Ministerin weiter.

Hintergrund

  • Wohngeld ist ein vom Bund und den Ländern jeweils zur Hälfte getragener Zuschuss zu den Wohnkosten. Das Wohngeld wird als Mietzuschuss oder als Lastenzuschuss für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer geleistet.
  • Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach Haushaltsgröße, Einkommen und Miete bzw. Belastung.
  • Zuständig für die Bewilligung sind die örtlichen Wohngeldstellen in den Gemeinde- und Stadtverwaltungen.
  • Wohngeld wird vom Beginn des Antragsmonats an in der Regel für die Dauer von zwölf Monaten gezahlt. Danach muss ein neuer Antrag gestellt werden.
  • Seit Mitte Dezember 2022 kann online über den Wohngeldrechner des Landes wohngeldrechner.nrw.de die Höhe eines eventuellen Anspruchs auf Wohngeld unverbindlich berechnet werden. Nach der Berechnung können wohngeldberechtigte Bürgerinnen und Bürger direkt über das Tool mit ihren Angaben auch einen Online-Antrag stellen.

Praxisbeispiel 1 

  • Eine Rentnerin, alleinstehend, Wohnort Düsseldorf (Mietenstufe 6). Sie hat ein Bruttorenteneinkommen in Höhe von 747,88 Euro (Netto 669,35 Euro). Zu Ihrer Rente erzielt sie noch Einkünfte aus einem Mini-Job in Höhe von 450 Euro. Sie zahlt eine Miete in Höhe von 460 Euro im Monat, wovon 50 Euro für in der Miete enthaltene Haushaltsenergie (Strom) bei der Berechnung des Wohngeldes abgezogen werden, da diese Kosten nicht wohngeldfähig sind. Seit Jahr 2023 hat sie einen Wohngeldanspruch in Höhe von 169 Euro.

Praxisbeispiel 2

  • Ein Busfahrer, verheiratet, 2 Kinder, Wohnort Bochum (Mietenstufe 3). Er hat als Alleinverdiener ein monatliches Bruttoeinkommen in Höhe von 4.196 Euro (Netto: 2.642,42 Euro). Er zahlt eine Miete von 723 EUR. Seit 2023 hat er einen Wohngeldanspruch in Höhe von 153 Euro. Kindergeld und ein eventuell gewährter Kinderzuschlag werden nicht angerechnet.
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Alles ist bereit – Am 15. April beginnt der 10. Aachener Frühjahrsputz

Aachen – Vom 15. bis 20. April findet die beliebte Gemeinschaftsaktion statt. Mehr als 4.450 Anmeldungen sind bisher im Aachener Stadtbetrieb eingegangen. Ziel ist es, neben der Sauberkeit der Stadt, das Bewusstsein dafür zu stärken, dass jede*r Einzelne pfleglich mit dem eigenen direkten Umfeld und der Natur umgehen sollte.

Gemeinsam anpacken für eine saubere Stadt: Unter diesem Motto steht der diesjährige Aachener Frühjahrsputz. Zum 10. Mal findet die beliebte Mitmach-Aktion statt. „Mit dieser Gemeinschaftsaktion wollen wir unsere Stadt noch schöner machen, als sie ohnehin schon ist“, sagt Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen. Auch Indra Balsam, neue Betriebsleiterin des Aachener Stadtbetriebes, freut sich auf den Frühjahrsputz: „Viele Aachener*innen werden ehrenamtlich unterwegs sein. Die Mitarbeiter*innen des Stadtbetriebs freuen sich auf die tolle Aktion und auch wir werden am Aktionstag, dem 20. April, gemeinsam auf Tour gehen.“

Ziel ist es, neben der Sauberkeit der Stadt, das Bewusstsein dafür zu stärken, dass jede*r Einzelne pfleglich mit dem eigenen direkten Umfeld und der Natur umgehen sollte und auch selbst dafür Verantwortung trägt. Heiko Thomas betont: „Wir müssen immer wieder versuchen, Abfälle, insbesondere die Mikroplastik enthalten, aus diesem Naturraum herauszuholen. Dabei helfen Aktionen wie der Frühjahrsputz.“ Denn achtlos weggeworfener Müll ist eine Gefahr. Er hat weitreichende ökologische und ökonomische Folgen. Sind die Abfälle einmal in der Umwelt, können sie Schadstoffe freisetzen oder in Kleinteile zerfallen, die für die Tier- und Pflanzenwelt an Land und in Gewässern gefährlich sind.

Aktionswoche vom 15. bis 20. April

Bei der Projektwoche vom 15. bis 19. April sammeln Gruppen aus Kindertagesstätten und Schulen Abfälle in von ihnen selbst gewählten Bereichen. Am Aktionstag am Samstag, 20. April, sind dann alle Bürger*innen aufgerufen, auf allen öffentlichen Flächen, Wiesen, Spielplätzen und Parks Müll zu sammeln. So können die Teilnehmenden auch wohnortnah mitwirken – und zwar im gesamten Stadtgebiet. „Aktuell haben wir 4.450 Anmeldungen, darunter etwa 3.500 Kinder“, sagt Manuela Wolf vom Team Entsorgungsmanagement des Aachener Stadtbetriebs. Und es können noch mehr werden, denn eine Anmeldung ist weiterhin möglich.

Anmeldung

Über das Formular auf www.aachen.de/fruehjahrsputz können sich Teilnehmer*innen und Gruppen weiterhin anmelden. Dort sind auch weitere Informationen zum Frühjahrsputz zusammengefasst.

Städtische Abfallsäcke, Greifzangen sowie Handschuhe (auch für Kinder) stellt der Aachener Stadtbetrieb kostenlos zur Verfügung. Schulen und Kindertagesstätten, die sich zum Frühjahrsputz anmelden, werden mit dem benötigten Material vom Stadtbetrieb beliefert. Alle weiteren Teilnehmenden erhalten das Equipment (nach der Anmeldung) in den Bezirksämtern, im Bürgerservice oder beim Aachener Stadtbetrieb.

Bei der Anmeldung ist es wichtig, dass der Ort, an dem die vollen Müllsäcke deponiert werden, genau beschrieben wird, damit der gesammelte Abfall auch durch den Aachener Stadtbetrieb gefunden werden kann. Wichtig: Der Aachener Stadtbetrieb darf nur Müll abholen, der im öffentlichen Straßenraum abgestellt wird.

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Top-Events

Rureifel-Trail am 20. April – Neue Laufveranstaltung im Kreis Düren geht an den Start

Düren – Ein Langstreckenlauf im Gelände, durch die Natur und mit einem Höhenunterschied von rund 1700 Metern – das ist der Rureifel-Trail 2024. Es ist die erste Laufveranstaltung dieser Art im Kreis Düren und verspricht viel Resonanz, denn die Sportart wird immer beliebter. Das zeigt sich schon an den Anmeldungen, denn es gibt nur noch wenige freie Startplätze. Landrat Wolfgang Spelthahn übernimmt die Schirmherrschaft.

 „Die Veranstaltung bereichert unsere Region in hohem Maße. Durch den Sport zeigen wir, wie vielseitig und wunderschön der Kreis Düren ist“, sagt der Landrat. Rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland werden am frühen Samstag, 20. April, an der Grundschule in Obermaubach, Kreuzau, starten und nach einem Rundlauf über 13, 22 oder 50 Kilometer dort wieder ins Ziel kommen. Auch Hundefreunde kommen auf ihre Kosten und können mit ihrem Vierbeiner an der Leine beim „Canicross“ eine 13-Kilometer-Strecke absolvieren.

Für Fabian Rahn, Initiator und professioneller Trailrunner, ist diese Premiere eine Herzensangelegenheit. „Ich lebe selbst in der Rureifel. Hier gibt es eine faszinierende und beeindruckende Natur, die wir auch für andere erlebbar machen wollen“, sagt Fabian Rahn. Er und Mitorganisator Norbert Wortberg sind mit Leidenschaft dabei, kennen die Gegend sehr gut. „Wir leben dort, wo andere Urlaub machen. Der Rureifel-Trail ist eine tolle Chance für etwas ganz Großes“, sagt Norbert Wortberg. Das Umweltamt des Kreises Düren war in die Planung eng eingebunden und die Routen wurden genauestens abgestimmt. „Wir müssen Rücksicht auf Pflanzen und Tiere nehmen, daher verläuft die Strecke nur auf offiziellen Wegen und gekennzeichneten Pfaden“, erklärt der Landrat.

Die Läuferinnen und Läufer können sich auf tolle, aber anspruchsvolle Wege entlang der Burg Nideggen, Abenden und dem Rurtal freuen. Empfohlen wird, möglichst mit der Bahn anzureisen. Dank der Sparkasse Düren und der Rurtalbahn, die als Sponsoren auftreten, kann sich die Region auf einen spannenden Wettkampf-Tag über Stock und Stein freuen. Alle Infos und Anmeldung zu den Reststartplätzen gibt es unter www.rureifel-trail.com.

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Ein Treffen mit den Besten der Besten

Region/Mainz/Ingelheim – Sportjugend RLP zeichnet bei traditioneller Meisterehrung in Ingelheim 175 erfolgreiche Nachwuchsathlet*innen mit LSB-Ehrennadel aus. Die Bilanz der rheinland-pfälzischen Nachwuchsathlet*innen im Wettkampfjahr 2023 war famos. Das unterstrich LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick bei der 29. Meisterehrung der Sportjugend des Landessportbundes (LSB). In der kING Kultur- und Kongresshalle in Ingelheim wurden am Freitagabend 175 herausragende Talente zwischen 9 und 25 Jahren aus 36 Sportarten ausgezeichnet, die sich Titel bei Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften sowie Medaillen bei Jugend- und Junioren-Europa- oder Weltmeisterschaften geschnappt hatten.

Persönlich vor Ort in Ingelheim waren 123 Sportler*innen. Darunter mit Kanuslalom-Junioren-Weltmeisterin Paulina Pirro (KSV Bad Kreuznach), Aurelia Eislöffel, zweifache Jugend-Weltmeisterin im Trampolinturnen vom MTV Bad Kreuznach sowie den Mainz 05-Kickern und Youth League-Stars um Aki Koch, Justus Götze und Philipp Schulz (mit Erfolgscoach Benjamin Hoffmann) auch relativ bekannte Namen. Die Ehre gaben sich dabei aber auch wieder zahlreiche Spitzenkönner*innen aus Nischensportarten wie Barfußwasserski, Flossenschwimmen oder Sommerbiathlon. Und der eine oder die andere stand Moderator Heiko Bieser im 30-Sekunden-Interview Rede und Antwort. Zu Beginn des Abends, bei dem das Ministerium des Innern und für Sport, EWR, die Stiftung Lotto Rheinland-Pfalz, sebamed sowie vereinsleben.de als Hauptförderer agierten, begrüßten LSB-Präsident Bärnwick sowie Mehran Faraji (Sportjugend Rheinland), Jan Krämer (Sportjugend Pfalz) und Florian Düx (Sportjugend Rheinhessen) vom Vorstand des Leitungsteam der Sportjugend Rheinland-Pfalz das sportive Plenum an den 14 gut und gerne 20 Meter langen Stuhlreihen.

„Gemeinsam ist es unsere Vision, Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben und eine Bühne zu bieten“, sagte Faraji. Krämer betonte: „Wir sind hier, um sportliche Höchstleistungen zu ehren. Wir möchten jedoch auch einmal den vielen ehrenamtlichen Trainer*innen danken, die in den knapp 6.000 Sportvereinen in unserem Bundesland täglich die Basis für Eure sportlichen Erfolge legen. Sport ist für uns mehr als der reine Wettkampf. Sport ist für uns wichtiger Bestandteil der Bildung und für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.“ Nicht zuletzt wolle man die Bühne nutzen, „um unsere jugendpolitische Stimme zu erheben“. Faraji wörtlich: „Als Sportjugend sind wir die größte Jugendorganisation in Rheinland-Pfalz und vertreten die Interessen von über 500.000 Kindern und Jugendlichen. Wir blicken mit Sorge auf die vielen Kriege, die in Europa geführt werden. Wir sehen aber die Kraft des Sports und unserer Sportvereine, die schon sehr früh Werte vermitteln wie Fair Play, Engagement, Toleranz, Gemeinschaft und Respekt und einen großen Beitrag zu einer friedlichen Gemeinschaft beitragen.“ Florian Düx ergänzte, man spreche sich „ganz klar für einen friedlichen und fairen Sport aus. Wir setzen uns ein gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit, wir stehen für einen weltoffenen Sport, der alle Menschen gleich achtet. Egal woher, egal wie alt, egal welche Hautfarbe, Religion oder sexuelle Orientierung. Sport ist unsere Sprache“.

LSB-Präsident Bärnwick bezeichnete den Sport als „eine große Familie und wir stehen ein für Toleranz, Respekt und ein friedvolles Miteinander.“ Sein Appell an die jungen Leute: „Im Sommer sind Kommunal- und Europawahlen. Nutzt Eure Stimme. Geht zur Wahl und setzt mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen Rechtsextremismus.“ In den vergangenen Jahren sei es dem LSB gelungen, die Sportförderung des Landes – insbesondere durch das Ministerium des Innern und für Sport von Sportminister Michael Ebling – stetig zu erhöhen und die Anzahl an professionellen Trainer*innen in den einzelnen Sportarten zu steigern. Inzwischen seien 47 Trainer*innen in Voll- oder Teilzeit in 22 Sportarten angestellt bzw. finanziert worden. Dies sehe man „als klares Bekenntnis der Regierung für ein bewegtes Rheinland-Pfalz“.

„In meinem Kalender für heute Abend steht: Ich treffe die Besten der Besten“, sprach Sportminister Michael Ebling die Protagonist*innen mit einem strahlenden Lächeln direkt an. „Ihr bringt Leistung, ihr bringt Enthusiasmus, ihr gebt eine ganze Menge Zeit – und manchmal strapaziert ihr auch ganz schön die Nerven derer, die mit euch fiebern. Und all das, um eine gute Leistung zu zeigen oder sich auch selbst was zu beweisen.“ Der Minister wörtlich: „Das ist eine wahnsinnig wichtige und wahnsinnig schöne Sache, die ihr da betreibt und etwas, das auch anderen etwas geben kann an Vorbildfunktion und wettbewerblicher Orientierung. Sport hat so viele wichtige und schöne Facetten. Ihr habt irgendwie alles richtig gemacht. Genießt den Moment im Rampenlicht – das ist schön und vor allem habt ihr es verdient.“ Dies bekräftigte auch der Ingelheimer OB und frühere aktive Handballer Ralf Claus: „Ihr seid so etwas wie die Helden für die vielen, vielen anderen Kinder und Jugendlichen, die ebenfalls Sport treiben – der Sport ist unglaublich wichtig für uns alle.“ Jugendstaatssekretär Littig, der bis zur B-Jugend beim FSV Trier-Tarforst gekickt hatte und dessen beide Söhne im rheinhessischen Saulheim Fußball spielen, lobte „den unheimlich integrativen Charakter des Sports“, der „insgesamt für die Charakterbildung von Kindern und Jugendlichen sehr wichtig“.

Fester Bestandteil der Meisterehrung neben den drei stimmungsvollen Ehrungsblöcken inklusive der facettenreichen Ehrungsfilme war auch die Tombola mit attraktiven Preisen der Sponsoren Lotto RLP, sebamed und vereinsleben.de. Diesmal schlüpfte Janosch Littig, Staatsekretär im rheinland-pfälzischen Jugendministerium, in die Rolle als Losfee. Darüber hinaus bot die LSB-Sportjugend ihren insgesamt 330 Gästen wie gewohnt sportive Unterhaltung mit Rhythmischer Sportgymnastik (sieben Mädels in Schwarz-Weiß vom Turnerbund Oppau), Rope Skipping (aus dem aktuellen Show-Programm der Turnerschaft Germersheim) sowie rasanter Tanz (Apocalyptic Girls von Rockin´ Wormel Worms). Die nächste Sportjugend-Meisterehrung steigt am 4. April 2025 an gleicher Stätte.

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Kunst & Kultur

Das „Laacher Forum“ stellt sich neu auf

Ahrweiler/Mayen/Maria Laach – Kreissparkassen Ahrweiler und Mayen unterstützen ab sofort das breite kulturelle Angebot – Gemeinsam stark für die Kultur in der Region – Seit fast drei Jahrzehnten prägt die Veranstaltungsreihe „Laacher Forum – Treffpunkt Kultur“, organisiert von der Buch- und Kunsthandlung Maria Laach, das Kulturleben in der Region und zieht auch Besucherinnen und Besucher aus einem größeren Umkreis an.

Pro Jahr finden ca. 12 Veranstaltungen zu aktuellen Büchern und Themen statt, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema „Lebensgestaltung und Werteorientierung“ befassen. So waren bereits prominente Gäste wie Manfred Lütz, Eckhard von Hirschhausen, Wolfgang Bosbach oder Bärbel Schäfer zu Gast, einige bereits als „Wiederholungstäter“.

Unter dem unkonventionellen Titel „Mucke, Mord und munt´re Männer“ veranstaltet das Laacher Forum bereits im dritten Jahr einen kriminell-spannenden Abend umrahmt von Live-Musik. Das Besondere: Alle Künstler kommen aus der Region Mayen/Eifel.

Zudem wird es in diesem Jahr eine Lesung in der Klostergärtnerei geben, wo Katrin de Vries sich dem Thema Gartengestaltung widmen wird. Im Juni steht die Sommerlesenacht an, hier kann bis in die Nacht hinein in der Buch- und Kunsthandlung in ruhiger Atmosphäre gestöbert werden.

„Um dieses Kulturangebot für die Region auch weiterhin erhalten zu können, braucht es starke Partner. Umso mehr freut es uns, dass wir mit den beiden Kreissparkassen Ahrweiler und Mayen verlässliche und erfahrene Partner aus der Region gefunden haben, die sich bereits um das kulturelle Angebot in unserer Region verdient gemacht haben“, so Johanna Schnorr, Betriebsleiterin der Buch- und Kunsthandlung.

„Als Kreissparkassen machen wir für die Menschen in unserer Region vieles möglich, ob im Sport, gesellschaftlichen Engagement oder der Kultur“, betont Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, „Der Laacher See ist für viele Menschen in der Region ein ganz besonderes Naherholungsgebiet, das Kloster seit jeher ein Ort des geistlichen Lebens, wo Tradition und Moderne eng miteinander verwoben sind. Wir freuen uns, das „Laacher Forum“ als Sponsoren unterstützen zu können und sind sicher, dass Maria Laach auch weiterhin ein Besuchermagnet sein wird und viele interessante Persönlichkeiten und Autoren die Menschen hier inspirieren werden.“

So sieht es auch Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler: „Die Sparkassen sind seit Jahren der größte nichtstaatliche Förderer von Kunst und Kultur in Deutschland. Die Unterstützung der Veranstaltungsreihe Laacher Forum liegt uns sehr am Herzen, weil sie namhafte Referenten in die Region bringt und der heimischen Bevölkerung ein interessantes Angebot bereitgestellt wird.“

Gemeinsam werde man sich für die Kultur in der Region einsetzten und den Gästen ein abwechslungsreiches Veranstaltungsangebot anbieten, dass verschiedene Altersgruppen und Interessen anspricht und sich mit aktuellen Themen unserer Zeit befasst.

Die nächste Veranstaltung findet statt am 16. Mai. Hier stellt Schulleiterin und Digital-Experten Silke Müller ihr neues Buch „Wer schützt unsere Kinder“ vor, dass sich mit den Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf junge Menschen befasst. Der Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 18 Euro. Tickets und das komplette Programm sind unter laacherforum.de zu finden.

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Das „Kreide-Zeitalter“ in den Grundschulen in Mendig, Thür und Rieden ist zu Ende

Mendig – „DigitalPakt Schule“ abgeschlossen – IT in den Grundschulen der VG Mendig auf neuestem Stand – Digitales Lernen und Arbeiten gehört heute für Grundschülerinnen und Grundschüler zur Normalität. „Deshalb sind wir froh, dass wir mit Hilfe des Digitalpakts Schule in allen Grundschulen die Voraussetzungen dafür geschaffen haben. Damit sind die Schulen in unserer Trägerschaft sehr gut für die Zukunft aufgestellt. Analoges und digitales Lernen werden sich ab sofort hier gegenseitig ergänzen“, so der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz bei der Übergabe von Tablets und Notebooks an die Schulleitungen im Rahmen einer Sitzung des Schulträgerausschusses. In allen Grundschulen wurden bereits im vergangenen Jahr Smartboards in allen Klassenräumen installiert.

Die Anschaffung der gesamten Hardware wurde mit Hilfe des „DigitalPakt Schule“ – gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages – realisiert. Von den Gesamtkosten wurden 90 Prozent über den „DigitalPakt Schule“ gefördert. Die verbleibenden zehn Prozent hat die Verbandsgemeinde Mendig getragen. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Maßnahme die vorhandene Netzwerkverkabelungen und das WLAN erweitert sowie die Switche und die Firewall ausgetauscht.