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Tourismus

Neue Erlebnis-Stationen in den Feldern vor Altendorf und auf der Meckenheimer Sonnenseite

Meckenheim – Seit Mai 2019 macht der Themenradweg „Die rheinische Apfelroute“ die Schönheit und Vielseitigkeit des größten Obst- und Gemüseanbaugebietes Nordrhein-Westfalens auf 124 km erlebbar. Neuerdings laden darüber hinaus zwölf neu gestaltete Rastplätze mir Erlebniselementen zu einem informativen Zwischenstopp ein. Zwei dieser Stationen sind in Meckenheim entstanden, direkt in den Feldern vor dem Ortsteil Altendorf und in unmittelbarerer Nähe zum Bahnhof auf der Sonnenseite. Gemeinsam mit dem Rhein-Voreifel Touristik e.V. hat Bürgermeister Holger Jung die neue Attraktion ihrer offiziellen Bestimmung übergeben.

Jeder der zwölf Rastplätze vermittelt auf interaktive und spielerische Weise das Thema „Landwirtschaft und Kulturlandschaft“. Vor allem Familien mit Kindern dürften sich von dem Angebot angesprochen fühlen, so auch in Meckenheim. Die Station bei Altendorf steht unter der Überschrift „Landwirtschaft in Meckenheim – gelebte Qualität und Regionalität“. Hier erfahren die Freizeitradler mehr über die fruchtbaren Böden und die unterschiedlichen Pflanzen, die in dem milden Klima prächtig gedeihen und eine reiche Ernte abwerfen. Die Herstellung von Fruchtsäften und Obstbränden wird ebenso erläutert wie die von Apfelkraut und Zuckerrübensirup. Auch widmet sich die Informationstafel Meckenheimer Besonderheiten wie mit Laser gravierten Äpfeln, knackigen Apfelchips oder Apfelminz-Tee und letztlich den Orten, wo all diese Leckereien zu erwerben und zu verkosten sind: in Hofläden, Hofcafés, beim Direktvermarkter und in den örtlichen Gastronomiebetrieben. Ein Rezept für das Meckenheimer Apfelbrot animiert zum Selberbacken, während das Wimmelbild facettenreiche Eindrücke von der Landwirtschaft in Meckenheim vermittelt.

An der zweiten Meckenheimer Erlebnisstation „Formenvielfalt im Obstbau“ können die Radlerinnen und Radler quasi inmitten der Baumschule Ley die verschiedenen Baumformen live erleben. Die dortige Tafel ist mit entsprechenden Informationen angereichert. Hier gibt es Antworten auf jene Fragen, die sich bei einem Abstecher durch die Baumplantagen ergeben könnten. Begriffe wie Veredeln, Pflanzen, Schneiden und Roden werden erklärt. Die Formenvielfalt ist bildlich dargestellt und gibt der Betrachterin und dem Betrachter Hilfestellung, den passenden Baum für den eigenen Garten zu finden.

Nahezu jede Station wird durch ein Fotoelement ergänzt. Sie bietet die Möglichkeit für den perfekten Schnappschuss, damit der Besuch der rheinischen Apfelroute noch länger in Erinnerung bleibt. Lächeln, Auslöser drücken, und mit Hashtag Apfelroute (#apfelroute) posten, lautet das Motto.

„Die Rheinische Apfelroute entwickelt sich zu einem touristischen Aushängeschild unserer Region, das durch die neuen Erlebnisstationen perfekt ergänzt wird. Sie führen die Besucherinnen und Besucher spielerisch an unsere Landwirtschaft und Kulturlandschaft heran und vermitteln viele interessante Aspekte“, sagte Bürgermeister Holger Jung an der Erlebnisstation bei Altendorf.

Entlang der regionalen Fahrradschleife halten derzeit 53 zertifizierte Apfelrouten-Partnerbetriebe besondere Leistungen für die Gäste bereit. Sie haben sich auf die Bedürfnisse der Radlerinnen und Radler eingestellt. Unter anderem bieten die Betriebe Services wie Werkzeugkoffer zur Pannenhilfe, Informationsmaterial, Trockenräume, ausreichende Abstellgelegenheiten und Apfelrouten-Produkte. Eine Liste der Partnerinnen und Partner sowie weitere Informationen über „Die rheinische Apfelroute“ sind im Internet zu finden unter:
www.apfelroute.nrw.

Die Homepage gibt auch eine Übersicht über die Nebenschleifen. In jeder der sechs beteiligten Kommunen (Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg) ergänzt eine Ortsrunde die Apfelroute. Die Schleife Meckenheim führt über knapp 32 km auf Rad- und gut ausgebauten Wirtschaftswegen von Meckenheim, Lüftelberg, Bahnhof Kottenforst, Merl und Altendorf-Ersdorf zurück in die Apfelstadt.

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Burgfestspiele Mayen: Wieder Tickets für Premiere „Carmen“ am Samstag, 3. Juli

Mayen – Für die Premiere der Mayener Neufassung der Oper „Carmen“ am Samstag, dem 3. Juli, um 20 Uhr gibt es wegen erhöhter Platzkapazitäten wieder Karten – buchen Sie jetzt Ihr Ticket! Ein Schnelltest ist momentan für den Besuch der Burgfestspiele nicht mehr erforderlich.

Mit „Carmen“ widmen sich die Burgfestspiele erstmalig einer Oper. Die tragische Geschichte über die zerstörerische Macht der Liebe war bei ihrer Uraufführung 1875 ein revolutionärer Bruch mit den Konventionen des Genres, wurde aber bald zu einem der größten Welterfolge der Theatergeschichte. Don José, ein einfacher Soldat, liebt Micaëla – doch Carmen verführt ihn und raubt ihm den Verstand. Im Streit erschlägt Don José aus Eifersucht seinen Vorgesetzten Zuniga und wird zum Gesetzlosen. Doch Carmens Liebe kennt nur Freiheit und bindet sich an keinen Mann.

Georges Bizets berühmte Melodien wurden von Marty Jabara eigens für eine fünfköpfige Band gefasst und in Richtung der Musik der Sinti und Roma interpretiert. Aus der Feder von Daniel Ris in Zusammenarbeit mit Carola Söllner (Dramaturgie) stammt die Textfassung. Sie ist auf die Psychologie der wesentlichen Figuren der Handlung konzentriert. Intendant Ris führt auch selbst Regie und verabschiedet sich mit diesem großen Projekt von den Burgfestspielen, da seine Intendanz mit der Spielzeit 2021 endet.

Auf der Bühne stehen Wiebke Isabella Neulist als Carmen und Andreas Schneider als Don José. Der Stierkämpfer Escamillo wird von Jan Nicolas Bastel gespielt, der auch die Choreographien beisteuert. Neu im Ensemble ist Merten Schroedter als Lillas Pastia, schillernder Wirt der Bar, in der Carmen abends tanzt. Er ist auch in zwei weiteren Rollen zu sehen. Florentine Beyer, die Belle aus „Die Schöne und das Biest“, spielt Micaëla, die ihren Geliebten an Carmen verliert. Georg Lorenz ist als Zuniga und als García zu sehen.

Alle konkreten Hinweise zu den aktuellen Regelungen für einen Besuch der Festspiele finden sich als „Corona-Info“ auf der Homepage. Tickets gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und online unter www.burgfestspiele-mayen.de .

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Gemeinsam geht es noch besser: Landkreise wollen interkommunale Zusammenarbeit vertiefen

Daun – Die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell und Vulkaneifel werden in den kommenden zwei Jahren im Rahmen eines Projektes ihre interkommunale Zusammenarbeit vertiefen. Das Modellvorhaben „Interkommunale Zusammenarbeit EMH (Eifel-Mosel-Hunsrück)“ will die bisherigen Kooperationsprojekte der beteiligten Landkreise auf eine neue Ebene heben.

Das Vorhaben konnte Roger Lewentz, den Minister des Innern und für Sport von Rheinland-Pfalz überzeugen und hat ihn dazu veranlasst, das Projekt mit 90 Prozent der Gesamtkosten zu fördern. Dies entspricht einer Fördersumme von rund 673.000 Euro.

Bei der Förderbescheidübergabe an Landrätin Julia Gieseking sowie die beiden Landräte Gregor Eibes und Manfred Schnur am Donnerstag, dem 24. Juni 2021 lobt der Minister den praxisnahen Ansatz des Projektes und hofft, dass dies auch auf zahlreiche andere Kommunen übertragbar sein wird.

Das Modellvorhaben widmet sich drei Arbeitsfeldern. Eines davon ist die Digitalisierung der Verwaltung. Hier wird insbesondere der Ausbau des digitalen Angebotes an Verwaltungsleistungen der Landkreise im Vordergrund stehen. Die Digitalisierung ermöglicht den Kunden, Leistungen der Verwaltungen rund um die Uhr (24/7) in Anspruch zu nehmen, ohne die Behörde aufsuchen zu müssen. Gleichzeitig werden auch interne Verwaltungsabläufe optimiert. Dazu gehört etwa die digitale Rechnungsverarbeitung oder die elektronische Akte.

Die Nutzung der unterschiedlichen Softwarelösungen in den beteiligten Verwaltungen bildet einen weiteren Arbeitsschwerpunkt. Die Projektpartner streben in diesem Zusammenhang partnerschaftliche Lösungen, wie die gemeinsame Nutzung von Software, an. Betrachtet werden zudem zentralisierte IT-Lösungen, die die Bereitstellung von Softwarelösungen, die Hardware und den Datenschutz aus einer Hand anbieten. Schließlich soll die bisher in den beteiligten Verwaltungen eingesetzte Software soweit wie möglich harmonisiert werden. Die Maßnahmen sollen zu einer optimierten Ressourcennutzung und einer erhöhten Verfügbarkeit und Sicherheit der Systeme führen.

Schließlich widmet sich das Projekt der gemeinsamen Nutzung personeller Ressourcen. Durch sogenanntes „Personalsharing“ sollen in Zukunft solche Aufgaben wahrgenommen werden, bei denen der geringe Stellenanteil die Personalgewinnung erschwert.

Gleichzeitig können auch Vertretungszeiten besser organisiert werden. Die Projektpartner rechnen zudem mit Spezialisierungsgewinnen und der Erschließung von Standardisierungspotentialen. Dabei werden sowohl der Back- als auch der Front-Office-Bereich in den Blick genommen.

Alle drei Arbeitsfelder sind nicht isoliert zu sehen, sondern sind eng miteinander verzahnt. Das Projekt ist daher ganzheitlich zu betrachten.

Während des Projektverlaufs wird das Modellvorhaben wissenschaftlich begleitet. Dabei sind insbesondere die Effekte der interkommunalen Zusammenarbeit als Alternative zu einer möglichen Kreisgebietsreform zu betrachten. Die drei Landkreise sehen in der interkommunalen Zusammenarbeit gegenüber einer Kreisgebietsreform den großen Vorteil, gemeinsame Aufgabenwahrnehmungen ausschließlich auf die Bereiche reduzieren zu können, die synergierelevant sind und einen echten Mehrwert bieten. Im Gegensatz zu einer Gebietsreform können unwirtschaftliche Bereiche der Zusammenarbeit gezielt ausgeschlossen werden.

Zudem sollen die Ergebnisse des Modellvorhabens auf andere Landkreise, Städte und Gemeinden übertragbar sein. Für die Dauer des Projektes werden die jeweiligen Verwaltungen um eine Stelle verstärkt. Zudem werden je nach Aufgabenfeld externe Experten eingebunden.

Landrätin Gieseking und die Landräte Eibes und Schnur freuen sich, dass das Land Rheinland-Pfalz den interkommunalen Ansatz positiv bewertet und das Modellvorhaben sowohl finanziell als auch fachlich unterstützt.

„Wir sind insbesondere für die schnelle Prüfung und natürlich für die Bewilligung der hohen Landeszuwendung sehr dankbar“, betonen die drei Behördenleitungen. Ohne diese Unterstützung sei ein solches Projekt nicht möglich.

Am gestrigen 28. Juni 2021 haben die Kreistage der drei Landkreise über eine Grundsatzvereinbarung über die Durchführung des IKZ-Modellprojektes EMH entschieden.

Nach einer positiven Entscheidung der Gremien wird die Zeit bis zum Projektstart am 01.09.2021 für die Ausschreibung der wissenschaftlichen Begleitung sowie der Besetzung der zusätzlichen Stellen genutzt.

Die Projektskizze kann auf der Internetseite der federführenden Kreisverwaltung Cochem-Zell unter www.cochem-zell.de/ikzemh heruntergeladen werden.

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Spenden-Häuschen vom Freundschafts-Kreis Friedensdorf jetzt im Mayener Rathaus aufgestellt

Mayen – In den letzten Tagen nahm Oberbürgermeister Dirk Meid sowie Büroleiter Christoph Buttner das Spendenhäuschen vom Freundschaftskreis Friedensdorf entgegen. Zuvor stand das selbstgebastelte Spendenhäuschen zwei Jahre im Foyer des St. Elisabeth Krankenhauses.

Nun hat es seinen Platz im Eingangsbereich der Stadtverwaltung Mayen gefunden. Dort kann man seine Spende über den Schornstein des Häuschens einwerfen und so kranken Kindern in der ganzen Welt helfen. Der Freundschaftskreis schaut alle 6- 8 Wochen nach dem Inhalt und garantiert, dass jeder Cent den kranken Kindern zu Gute kommt.

Seit 30 Jahren betreuen ehrenamtliche Mayener, wie Werner und Marlis Knappe die Kinder im Krankenhaus. Beide gründeten auch den jetzt seit 30 Jahren bestehenden Freundschaftskreis, der sich im Wandel der Zeit zu einer stabilen Mayener Hilfsgruppe entwickelt hat und die Behandlung kranker Kinder mit seinen Spenden unterstützt.

„Es freut mich sehr, dass wir das Spendenhaus nun im Eingang des Rathauses aufstellen konnten und den Freundschaftskreis Friedensdorf bei der Spendensammlung für kranke Kinder unterstützen können“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Top-Events

Stadtglühen: Aachens freie Kultur feiert den Sommer

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen: „Nach dem langen Stillstand nimmt das Kulturleben nun wieder Fahrt auf.“ Unter dem Motto „Stadtglühen“ werden vom 2. Juli bis 5. September über 100 Veranstaltungen aus Musik und Literatur, Bildender und Darstellender Kunst sowie Film und Medien im gesamten Stadtgebiet angeboten.

Sommer, Sonne, Sonnenschein und vor allem ganz viel Kunst und Kultur in der Stadt. Das verspricht das imposante Kulturprogramm, das der Kulturbetrieb der Stadt in Kooperation mit der freien Kulturszene unter dem Titel „1. Aachener Stadtglühen“ vom 2. Juli bis zum 5. September auf die Beine stellt. Über 100 Veranstaltungen aus Musik und Literatur, bildender und darstellender Kunst sowie Film und Medien im gesamten Stadtgebiet werden an- und dargeboten: „Nach dem langen Stillstand nimmt das Kulturleben nun wieder Fahrt auf – und dies an unbekannten, teilweise ansonsten eher versteckten Orten“, freute sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen heute bei der Vorstellung des Programms.

Kultur aus allen Sparten

Und Kulturdezernentin Susanne Schwier betonte: „Wichtig ist uns, dass bei diesem Sommerprogramm Kultur aus allen Sparten zu erleben ist, und ich bin begeistert, was die freie Szene in Zusammenarbeit mit der Stadt in kürzester Zeit an Programm auf die Beine gestellt hat – ein Programm mit insgesamt 100 verschiedenen Veranstaltungen, das ist ein Novum“!

Neben dem Team des Kulturbetriebs um die Kaufmännische Betriebsleiterin Irit Tirtey kümmern sich Yvonne Eibig, Jutta Kröhnert, Christina Berger, Ana Sous, Till Görgen, Marlo Strauß und Oliver Vogt als Team der freien Kulturszene um die Organisation dieses kreativen und vielschichtigen Sommerprogramms. „Wir sind sehr froh darüber, dass Künstler*innen, Techniker*innen und andere Beteiligte so kooperativ und flexibel mit uns in der durchaus komplexen Programmplanung mitgehen“, sagt Theaterexpertin Jutta Krönert, gemeinsam mit Yvonne Eibig zuständig für den Programmablauf, die Verteilung der Orte und den Ticketzugang.

Yvonne Eibig freut sich: „Das Programm besteht aktuell aus rund 100 einzelnen Events und wird fortlaufend erweitert und ergänzt. Dadurch können wir glücklicherweise viele spätere Einreichungen von der Nachrückerliste berücksichtigen.“

Stets aktualisiertes Programm

Das Kulturprogramm des „1. Aachener Stadtglühens“ wird von den beiden Teams des Kulturbetriebs und der freien Szene laufend angepasst. In den kommenden Wochen sind unter www.stadtgluehen.de sowie unter #aachenmachtkultur immer wieder aktuelle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen zu finden.

Förderprogramm der Kulturstiftung des Bundes

Möglich wurde das Programm durch die Förderung der Kulturstiftung des Bundes, mit dem zu einer verantwortungsvollen kulturellen Wiederbelebung der Städte beigetragen und bundesweit mehr als 100 kreisfreie Städte und Landkreise bei der Gestaltung eines neu entwickelten, vielfältigen Kulturprogramms unterstützt werden sollten. Die Förderung war dabei insbesondere für freischaffende Künstler*innen, freie Szenen, lokale Kulturakteure und Bündnisse sowie für die ansässige Kultur- und Veranstaltungsbrache bestimmt. Die Stadt Aachen erhielt aus diesem Fördertopf Ende Mai 485.000 Euro, die der Kulturbetrieb noch einmal um 125.000 Euro aufstockte.

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Jetzt anmelden: Wettbewerb für den Handwerks-Nachwuchs – Attraktive Gutscheine und Stipendien warten

Region/Trier – Die Handwerkskammer (HWK) Trier ruft die Gesellenprüflinge dieses Jahres zur Teilnahme am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf. Für die Jahrgangsbesten sind wieder attraktive Preise, Prämien und Stipendien ausgelobt. Der Wettbewerb wird in drei Stufen auf Kammer-, Landes- und Bundesebene ausgetragen.

Glaser Daniel Remche kam beim Bundesleistungswettbewerb 2020 auf Platz drei. Foto: © Karl-Heinz Schwall / HWK

Teilnehmen können Gesellenprüflinge, die ihre Gesellenprüfung seit dem letzten Herbst abgelegt haben. Voraussetzung ist, dass sie zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung nicht älter als 27 Jahre sind und den praktischen Teil mindestens mit der Note „gut“ bestanden haben.

Um die Besten zu ermitteln, bewerten die zuständigen Prüfungskommissionen zum einen in Klausur angefertigte Arbeitsproben – etwa bei Maurern, Elektronikern, Bäckern – und zum anderen die traditionellen Gesellenstücke, beispielsweise bei Glasern und Goldschmieden. Den Besten winken Gutscheine und die Chance auf ein dreijähriges Stipendium der „Begabtenförderung berufliche Bildung“. Interessierte Handwerkerinnen und Handwerker sollten sich umgehend bei der Handwerkskammer Trier melden. Kontakt: Loebstr. 18, 54292 Trier, Abteilung Ausbildung, Telefon 0651/207-120

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Wirtschaft

Mitarbeiter der Kreissparkasse Mayen erarbeiten Zukunftsbild

Mayen/Andernach/Kreis Mayen-Koblenz – Erstes persönliches Zusammentreffen seit Corona-Pandemie. Die Kreissparkasse Mayen beschäftigt sich auch in Corona-Zeiten mit Themen, die in den nächsten Jahren für die Kundinnen und Kunden wichtig sind und werden. Als Marktführer genießt Sie heute schon das Vertrauen vieler Menschen aus der Region und betreut über 62.000 Girokonten.

Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen. Foto: KSK Mayen / Ralph Künzel

„Auch in Zukunft werden wir eine feste und verlässliche Größe sein, unsere Kundinnen und Kunden bestmöglich beraten sowie umfassend mit Finanzdienstleistungen versorgen und auch darüber hinaus für die Menschen, Unternehmen und Kommunen in der Region da sein“, formuliert es Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen.

Foto: KSK Mayen / Ralph Künzel

„Unter dem Motto „Future2030“ sind alle rund 400 Mitarbeiter der KSK aufgerufen, sich aktiv in den Entwicklungsprozess einzubringen. Dabei geht es um die Bedürfnisse der Kundschaft in den nächsten Jahren, um das Auftreten in der Öffentlichkeit und auch um das Miteinander der Belegschaft und Arbeitsformen der Zukunft“, erläutert Vorstandsmitglied Christoph Weitzel.

Foto: KSK Mayen / Ralph Künzel

Jetzt hatten alle Mitarbeiter die Gelegenheit, sich auf dem „Markt der Projekte“ zu informieren und sich für die Mitarbeit an einem Projekt über die nächsten beiden Jahre zu entscheiden. Es war die erste persönliche Zusammenkunft der KSK-Kolleginnen und Kollegen seit Beginn der Corona-Pandemie im letzten Jahr, die unter sorgfältiger Einhaltung aller Schutzmaßnahmen im Forum Polch stattfinden konnte. Entsprechend groß war die Freude, sich endlich wiederzusehen.

Der KSK ist es wichtig, dass bei den wichtigen strategischen Zukunftsaufgaben alle Mitarbeiter mitgeholt und eingebunden werden, und das enorme Potenzial zum Tragen kommen kann. Einfach nur eine anonyme Beratungsfirma zur Rate ziehen, die die Kreissparkasse von Innen gar nicht kennt, und dann in der Ferne auf dem Papier ein Konzept entwickelt, an das sich dann alle halten sollen, das kam für die Vorstände nicht in Frage. „Wir sind stolz auf die Leistung unserer Kolleginnen und Kollegen, ganz besonders in der belastenden Corona-Zeit, wo alle stets verlässlich an der Seite unserer Kunden waren. Gemeinsam und aus eigener Kraft werden wir jetzt die Weichen für die Zukunft stellen – und zwar mit langfristiger Perspektive“, so Esch. Fachkundig begleitet wird das Projekt Future2030 von Dr. Jürgen Fischer vom Institut für Unternehmenskultur, der die KSK bereits seit vielen Jahren in strategischen Prozessen unterstützt.

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Top-Themen

IHK Aachen fordert klimafreundlichen Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen

Aachen – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen macht sich angesichts steigender Klimaschutzanstrengungen in Deutschland und Europa für eine pragmatische Klimapolitik stark. Durch die von der Bundesregierung verschärften Klimaziele müssen sich Unternehmen auf höhere CO2-Preise und strengere Vorgaben einstellen, vor allem in der Industrie. „Steigende CO2-Preise erhöhen den Wettbewerbsdruck auf unsere heimische Wirtschaft“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer. „Deutschland hat bereits die höchsten Energiepreise in Europa. Gleichzeitig kommen wir beim Ausbau erneuerbarer Energien nicht voran. Ambitionierte Klimaziele sind wichtig, die Politik muss aber ihre Hausaufgaben machen. Die Versorgung mit Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen darf nicht ins Hintertreffen geraten.“

Gemeinsam mit Dr. Stephan Kranz, Geschäftsführer der Saint-Gobain Glass Deutschland GmbH aus Stolberg, und Dr. Olaf Unruh, Geschäftsführer des Büros für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH (BET) aus Aachen, rückt die IHK Aachen die Herausforderungen der aktuellen Klimaschutzanforderungen in den Fokus der öffentlichen Diskussion: Eine aktuelle Blitzumfrage der IHK Aachen zu den Auswirkungen der Klimapolitik auf den Mittelstand zeigt, dass ein Großteil der regionalen Unternehmen die Auswirkungen der nationalen CO2-Minderungsziele noch nicht einschätzen kann, gleichzeitig allerdings mit weiter steigenden Energiekosten rechnet. Die im Januar auf fossile Brennstoffe eingeführte nationale CO2-Steuer hat bei der Mehrheit der befragten Unternehmen bereits direkte Auswirkungen auf deren Energiekosten. Damit verbundene Mehrkosten könnten nur wenige Betriebe an ihre Kunden weitergeben. Bayer warnt: „Diese aktuelle Entwicklung ist ein Dilemma für unsere Unternehmen und gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region.“

Daran anknüpfend macht Dr. Stephan Kranz aus Sicht eines energieintensiven Unternehmens deutlich: „Grüne Energie und klimaneutrale Brennstoffe, zum Beispiel Wasserstoff, müssen bezahlbar sein: Wir brauchen jetzt die passenden Rahmenbedingungen, weil wir heute langfristig wirkende Investitionsentscheidungen treffen.“ Dr. Olaf Unruh betont: „Die nationale Klimaschutz- und Energiewendegesetzgebung ist nicht konsistent. Eine Reform ist zwingend notwendig. Das Bundeswirtschaftsministerium hat zumindest erkannt, dass die eigene Prognose für die Stromverbrauchsentwicklung vor dem Hintergrund der Novellierung des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG) zu niedrig lag. Darüber hinaus eröffnet eine transparente Förderung große Chancen für die klimaneutrale Energieversorgung und den Export von Technologie.“

Die IHK Aachen bilanziert: Um Klimaschutz und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit unter einen Hut zu bringen, ist jetzt ein schneller unbürokratischer Ausbau erneuerbarer Energien notwendig. „Es gibt noch viel zu wenig grünen Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen“, resümiert Bayer und verweist auf das Energiewende-Cockpit der IHK Aachen. Mit dem kostenfreien Internet-Angebot können relevante Kennzahlen der Energiewende jederzeit abgebildet werden: Es zeigt den Status-quo des Stromnetzausbaus in Deutschland und der erneuerbaren Energien an, die durchschnittlichen Börsenstrompreise und energiebedingte Emissionen. Zudem können Unternehmen mit dem verlinkten CO2-Rechner der IHK-Organisation spezifische CO2-Preise abschätzen. Des Weiteren informiert die Online-Plattform über Neuigkeiten beim Aufbau der Wasserstoffwirtschaft. Interessierte können das Energiewende-Cockpit der IHK Aachen unter www.energiewende-cockpit-ihk.de aufrufen.

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Vorjahres-Projekte geben Anreize für Teilnahme am Wettbewerb „Grünes Stadt – Grünes Dorf“ im MYK Kreis

Region/Mayen-Koblenz – Auch in diesem Jahr unterstützt der Landkreis Mayen-Koblenz im Rahmen des Projektwettbewerbs „Grünes Stadt – Grünes Dorf“ erneut Privatpersonen, Initiativen, Vereine und Kommunen, die ihre Orte nachhaltiger und naturnäher gestalten möchten. Damit wird der Wettbewerb nach 2020 bereits zum zweiten Mal durchgeführt. „Bereits bei der ersten Auflage im vergangenen Jahr wurden viele tolle Projekte eingereicht und inzwischen umgesetzt“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig, der auch in diesem Jahr auf eine große Beteiligung hofft. Eines der Vorzeige-Projekte aus dem Vorjahr ist das Projekt „Grüne (ökologische) Wiederbelebung der Gemeinde Brey“, das langfristig als kommunale Biodiversitätsstrategie für Brey etabliert werden soll.

Die blühende Wiese sorgt für mehr Artenvielfalt in Brey. Foto: Kreisverwaltung MYK

Im Besonderen gefiel der Wettbewerbsjury, dass das Konzept den gesamten Ort umfasst und dadurch viele verschiedene Standorte und Personengruppen mit einbezieht. Inzwischen konnte in der Gemeinde Brey mit vielen ehrenamtlichen Helfern wie der Arbeitsgemeinschaft „Natur und Umwelt“ und den Gemeindearbeitern trotz der Corona-bedingten Einschränkungen eine Vielzahl an Maßnahmen umgesetzt werden, die auf verschiedene Weisen der Biodiversität vor Ort dienen. Noch Ende des vergangenen Jahres wurde eine neue Hochstamm-Streuobstfläche in einem bestehenden Weinberg angelegt. Zur Erhaltung und Erziehung älterer Obstbäume wurden sowohl Apfel- und Birnensorten als auch Zwetschgen und Mirabellen in und um Brey zurückgeschnitten. Da Brey früher, wie weite Teile des Mittelrheintals, ein Anbaugebiet für Süßkirschen war, wurden fünf regionaltypische Mittelrheinkirschen wie die „Breyer Marmorkirsche“, oder die „Breyer Längliche“ nachgepflanzt, um dieser Tradition zu folgen. Mit der Installation neuer Nistkästen für Steinkauz, Haussperling und Mehlschwalbe, der Säuberung und Instandsetzung bereits bestehender Vogelnistkästen und der Errichtung einer Benjeshecke wurden neue Rückzugsorte und Brutmöglichkeiten für Vögel und andere Tiere geschaffen. Des Weiteren wurden Freischneidearbeiten auf Magerwiesen und Magerrasengesellschaften durchgeführt, welche zum Erhalt der dortigen Flora und Fauna wie zum Beispiel dem Helmknabenkraut beitragen.

Um die Biodiversität auch innerorts mehr in den Fokus zu rücken wurden auf öffentlichen Grünflächen standortgemäße Blumenmischungen eingesät und das Straßenbegleitgrün durch Neupflanzungen erweitert. Für alle Bürger, die während der Umsetzung des Konzeptes ihren grünen Daumen entdeckt haben, wurde ein gemeinsamer Dorfgarten ins Leben gerufen, welcher nach den Richtlinien der Permakultur betrieben wird.

Durch den Landkreis Mayen-Koblenz wurde lediglich ein Teil der genannten Maßnahmen im Rahmen des Wettbewerbs unterstützt. Alle weiteren Maßnahmen wurden in Eigeninitiative der Gemeinde Brey zusammen mit großem ehrenamtlichem Engagement in vorbildlicher Weise umgesetzt.

Für den diesjährigen Wettbewerb können noch bis Ende August Ideen zu Projekten für mehr Artenvielfalt bei der Kreisverwaltung eingereicht werden. Die Projektideen werden von einer Jury beurteilt und erhalten je nach Art und Größe der Maßnahme eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 200 bis 4.000 Euro. Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Vorlage für die Projektskizze erhält man im Internet unter www.kvmyk.de/gruenesdorf  oder direkt bei Dr. Rüdiger Kape, Tel. 0261/108-420, E-Mail: ruediger.kape@kvmyk.de  oder Lina Jaeger, Tel. 0261/108-417, lina.jaeger@kvmyk.de

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22. Künstlerinnen-Preis Nordrhein-Westfalen wird erstmals im Bereich Digital Art vergeben

Region/Düsseldorf – Bewerbung um den Förderpreis in Höhe von 5.000 Euro bis 31. August 2021 möglich. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW teilt mit: Um auch in der Kunst zu mehr Chancengerechtigkeit für Frauen beizutragen, lobt die Landesregierung regelmäßig den Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen in wechselnden Sparten aus. Ziel des Preises ist es, die künstlerische Arbeit von Frauen öffentlich sichtbarer zu machen. 2022 wird der Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen erstmalig im Bereich Digital Art vergeben. Die Ehrung umfasst einen über ein europaweites Nominierungsverfahren ausgelobten Hauptpreis in Höhe von 10.000 Euro, mit dem eine herausragende Künstlerin für ihr Werk ausgezeichnet wird. Hinzu kommt ein mit 5.000 Euro dotierter Förderpreis, um den sich Künstlerinnen mit Bezug zu Nordrhein-Westfalen bis zum 31. August 2021 bewerben können.

Sowohl mit dem Hauptpreis als auch mit dem Förderpreis würdigt das Land Nordrhein-Westfalen bei der kommenden Preisverleihung einen Bereich der Kunst, dessen Bedeutung stetig wächst: Digitale und zeitbasierte Medien bestimmen die Informationskreisläufe des 21. Jahrhunderts, digitale Daten sind der Hauptrohstoff unserer Zeit. Die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft bringt einen umfassenden technologischen und kommunikativen Wandel mit sich – ein Prozess, den die Corona-Pandemie weltweit weiter beschleunigt.

Der mit 5.000 Euro dotierte Förderpreis wird öffentlich ausgeschrieben, teilnahmeberechtigt dafür sind alle Künstlerinnen im Bereich Digitale Kunst, die in Nordrhein-Westfalen geboren sind, hier leben oder arbeiten. Es besteht keine Altersbegrenzung. Zusätzlich zum Preisgeld ist eine digitale Präsentation von Arbeiten der Gewinnerinnen für 2022 geplant.

Bewerbungsschluss ist der 31. August 2021. Die Preise werden in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen am 18. Februar 2022 im K21 in Düsseldorf verliehen.

Der Künstlerinnenpreis Nordrhein-Westfalen wird seit 1996 regelmäßig ausgeschrieben. Er wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft finanziert und vom Frauenkulturbüro NRW organisiert. Ausgezeichnet wurden bisher Künstlerinnen aus ganz unterschiedlichen Sparten wie zum Beispiel Komposition, Fotografie, Bildende Kunst, Dramaturgie und Games.