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Politik

„Digitale Verwaltung für alle“ Amt-O-Mat ergänzt den Bürgerservice in der VG Mendig

Mendig – Die Digitalisierung nimmt auch in der Verwaltung weiter Fahrt auf. Immer mehr Verwaltungsleistungen stehen den Bürgerinnen und Bürgern damit auch online zur Verfügung. Neben den Dienstleistungen vor Ort oder denen, die schon digital genutzt werden können, wird in der VG Mendig jetzt mit dem Amt-O-Mat noch ein neuer, zusätzlicher Weg des Serviceangebots der Verwaltung beschritten.

Unter anderem steht der Amt-O-Mat für die sichere Übergabe von Dokumenten – wie beispielsweise Personalausweisen oder Reisepässe. Und das jenseits der üblichen Öffnungszeiten des Bürgerbüros der Verbandsgemeinde Mendig. Zudem bietet der Amt-O-Mat eine umfassende Palette an Funktionen für die vollständige Antragstellung von Verwaltungsleistungen. Scanvorgänge können über die Identifikation mit Hilfe des elektronischen Personalausweises (eID) ausgelöst werden. Der Amt-O-Mat soll letztlich für Effizienz und Benutzerfreundlichkeit stehen. Er reduziert Wartezeiten und soll Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung durch Automatisierung von Standardprozessen entlasten. Die sichere Authentifizierung und hohen Sicherheitsstandards garantierten dabei den geschützten Umgang mit sensiblen Daten und Dokumenten. Seine einfache Bedienbarkeit mache ihn besonders für Nutzer zugänglich, die weniger Erfahrung mit digitalen Geräten oder keinen Zugriff auf diese haben, und trage somit zu einer inklusiven Digitalisierungsstrategie bei.

Im Rahmen der offiziellen Inbetriebnahme im Foyer der Filiale der Kreissparkasse Mayen betonte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz die Vorreiterrolle der Kommune in punkto Service rund um die Uhr, denn die VG Mendig verfügt nach der VG Vordereifel weltweit erst als zweite Verwaltung – von demnächst insgesamt sechs im Landkreis Mayen-Koblenz –  über einen Amt-O-Maten. „Beispielgebend waren dabei die sogenannten Packstationen von Dienstleistern aus der Logistikbranche. Der Amt-O-Mat ist dementsprechend eine neue Bürgerterminal-Generation, die multifunktional und außerhalb der regulären Öffnungszeiten unseres Rathauses zugänglich ist“, so Lempertz bei der Inbetriebnahme, zu der neben Sonja Gröntgen und Dimitrij Anton von der „Smarten Region MYK10“, Florian Kühne, von der Firma DPS Engineering, als Entwickler des Amt-O-Maten, Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, Katerina Heße, Filialleiterin der Kreissparkasse Mayen in Mendig, Joachim Plitzko, 1. Beigeordner der VG Mendig, Dr. Christian Klein von Niehaves & Friends, die das Projekt wissenschaftlich begleiten und Befragungen zur Nutzung des Amt-O-Maten durchführen, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig gekommen waren.

Für Sonja Gröntgen, die das Projekt „Smarte Region MYK10“ leitet, war die VG-Verwaltung Mendig der Impulsgeber für weitere Verwaltungen im Landkreis sich für den Amt-O-Maten zu entscheiden. „Die Möglichkeiten der Nutzung werden wachsen“, erklärte Gröntgen mit Blick auf die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen. Dabei komme in Mendig vielleicht sogar noch eine Nutzung der Kreissparkasse Mayen in Frage. „Wir werden das entsprechend überprüfen“, versprach Karl-Josef Esch, dem von Lempertz für die Standortüberlassung für den Amt-O-Maten gedankt wurde.

„Mit der Inbetriebnahme zeigen wir MYK kann digital und die VG Mendig kann digital“, brachte es Lempertz aus seiner Sicht auf den Punkt, um dem Anspruch „Digitale Verwaltung für alle“ gerecht zu werden.

Hintergrund: Der Amt-O-Mat ist Teil des vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der KfW geförderte Programm „Modellprojekte Smart Cities“. Mit der „Smarten Region MYK10“ verfolgt der Landkreis darüber das Ziel, durch innovative Ideen und Ansätze den Alltag aller Menschen in Mayen-Koblenz smarter zu gestalten – das heißt angenehmer, einfacher, nachhaltiger und effizienter.

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Tourismus

Erfrischend durch die Vulkanregion Laacher See! – Eifel-Erlebnisse pur!

Laacher See – Ferienregion und Mineralwasserproduzent arbeiten zusammen – Der Zweckverband Ferienregion Laacher See und das Mineralwasser Vulkanpark-Quelle Eifel präsentieren im Rahmen einer Social Media-Kooperation regionale Traumziele.

Die Vulkanregion, in der Vulkaneifel gelegen, wurde landschaftlich stark vom Vulkanismus geprägt. Heute ist es ein Paradies für alle, die sich gerne auf Spurensuche begeben, denn hier erwartet Wanderfreunde, geübte Mountainbiker und Naturliebhaber auf verschiedenen Geopfad-Routen und „Traumpfaden“ eine Zeitreise durch 400.000 Jahre Erdgeschichte.

Die Ferienregion rund um den Laacher See bietet dabei vom Urlaub bis zur kurzen Auszeit vom Alltag aktive Erholung für Körper, Geist und Seele. Die Botschaft lautet: Land, Leute und ein erfrischender Schluck aus der Vulkanpark-Quelle-Eifel stehen für die Region in Deutschlands jüngster Landschaft. So heißt es – einfach Eintauchen in die spannende Welt der vulkanischen Osteifel.

 

 

 

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News

Eröffnung – Der neue Burgspielplatz in Zülpich bietet jede Menge Spielspaß

Zülpich – In Zülpich wurde der neue Spielplatz im Park am Wallgraben freigegeben. Nachdem der Bereich rund ein halbes Jahr für die Nutzung gesperrt war, eröffnete Bürgermeister Ulf Hürtgen unter anderem im Beisein der „Burgmäuse“ die neuen Spielgeräte am Dienstagvormittag. Eifrige Schauklerinnen und begeisterte Kletterer stürmen auf die neuen Spielgeräte unterhalb der Landesburg in Zülpich, als Bürgermeister Ulf Hürtgen den Startschuss für den neuen Spielplatz gibt. Dabei äußert sich Hürtgen freudig: „Endlich können die Kinder den Platz wieder nutzen.“, was die Jungs und Mädchen des anliegenden Naturkindergartens.

„Burgmäuse“ auch direkt zeigen. „Sicherheit geht immer vor. Da die alten Geräte aus Sicherheitsgründen nicht mehr nutzbar waren, mussten sie leider abgerissen werden. Ich denke aber, die neue Anlage kann ziemlich gut mithalten und bietet viele Spielmöglichkeiten.“ so Hürtgen weiter. Christoph Hartmann, Geschäftsführer der Seepark Zülpich gGmbH, die den Spielplatz betreut, führt fort: „Wir freuen uns, den neuen Spielplatz endlich freizugeben und die vielen strahlenden Kinderaugen hier zu sehen.“ Auch einige Dankesworte dürfen nicht fehlen: „Herzlichen Dank an die Firma Füngeling und Herrn Bornkessel, die Burgmäuse, die Firma J.& M. Strick, den Förderverein Gartenschaupark Zülpich e.V. und die Zülpicher Stadtentwicklungsgesellschaft SEZ für die tatkräftige und finanzielle Unterstützung.“

Die neue Anlage wurde speziell angelegt, um einen hohen Spiel- und Inklusionswert zu gewährleisten. Dabei gibt es unterschiedliche Spielkombinationen für Ü3-Kinder sowie auch für U3-Kinder mit vielen spannenden Details. Weiterhin gibt es eine Kletteranlage sowie eine Schaukelkombination. Auch ein spezieller Kleinkindbereich für die ganz Kleinen findet sich in Form der begehbaren Lokomotive. Im gesamten Bereich wurde zudem neuer Sand eingebracht.

Der „alte“ Burgspielplatz im Park am Wallgraben musste im Herbst 2023 aufgrund der statischen Beeinträchtigung durch einen Materialschädling geschlossen werden. In Abstimmung mit diversen Fachfirmen und Gutachtern wurde sich für einen Neubau mit Elementen aus wiederstandfähigem und nachhaltigem Material entschieden. Neben Edelstahl bestehen die neu eingebrachten Spielgeräte teilweise aus recyceltem Material.

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Tourismus

Neue Panoramatafeln am Rotwein-Wanderweg im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am Rotweinwanderweg zwischen Bad Bodendorf und Marienthal finden Wanderfans jetzt neue Panoramatafeln. Die insgesamt neun großformatigen Tafeln präsentieren in einem frischen Design zahlreiche Sehenswürdigkeiten und weitere interessante Punkte, die vom jeweiligen Standort aus zu sehen sind. Zu entdecken sind sie am Rotweinwanderweg in Marienthal, Walporzheim, Ahrweiler, Bad Neuenahr, Heppingen, Heimersheim, Lohrsdorf, Bad Bodendorf und am Bahnhaltepunkt Bad Bodendorf. So macht beispielsweise die Panoramatafel in Bad Neuenahr darauf aufmerksam, wo das Kurhaus, die Spielbank, der Neuenahrer Berg, der Waldkletterpark, und der Kurpark liegen. Die Tafel in Bad Bodendorf verweist auf den historischen Ortskern, die Minigolfanlage, das Tiergehege Schwanenteich und im Hintergrund auf den Feltenturm sowie das Sinziger Schloss.

„Neu ist nicht nur die Optik. Jede Panoramatafel führt nun auch durch einen scanbaren QR-Code zu einem 360-Grad-Panoramablick rund um den Standort. Somit ergeben sich für die Gäste tolle neue Blickwinkel auf die Weinberge und die umliegenden Weinorte“, erklärt Simone Breuer vom Ahrtal-Tourismus. Zudem leiten QR-Codes an den aufgeführten Fotos der Sehenswürdigkeiten zu weiteren interessanten Infos auf der Website ahrtal.de.

Der Ahrtal-Tourismus hat die Panoramatafeln mit Unterstützung durch den Lions-Club Plochingen erstellen lassen. Sie ersetzen die bisherigen, in die Jahre gekommenen Tafeln, die überall auf der 36 Kilometer langen Wegstrecke am Rotweinwanderweg zwischen Bad Bodendorf und Altenahr aufgestellt sind. Laut dem Ahrtal-Tourismus ist angedacht, in Absprache mit den Kommunen an der Mittelahr auch die Tafeln zwischen Dernau und Altenahr erneuern zu lassen. Einen genauen Zeitplan hierzu gebe aber derzeit noch nicht.

 

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DRK wird „ZUKUNFTSFEST“ Projektgruppe des Roten Kreuzes hat erstmals in Euskirchen getagt

Euskirchen – Um sich im Wettbewerb um qualifiziertes Fachpersonal durchzusetzen, braucht es das gewisse Etwas – attraktive Arbeitgeber sind gefragt. Hier hat der DRK-Kreisverband Euskirchen viel zu bieten. Das zeigen verschiedenste Zertifizierungen für Familienfreundlichkeit, Qualitätsmanagement, eine zukunftsfähige Unternehmenskultur und regionale Vernetzung. Darüber hinaus gehört das Rote Kreuz zu den größten Arbeitgebern im Kreis Euskirchen.

Schon seit über zehn Jahren baut der DRK-Kreisverband seine arbeitnehmerfreundlichen Arbeitsbedingen weiter aus und wurde dafür beispielsweise vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgezeichnet.

Da war schnell klar, dass der Kreisverband auch in diesem Jahr am Prozess „ZUKUNFTSFEST“ teilnimmt, der an den erfolgreichen „INQA“-Prozess anknüpft. Hierzu hat sich eine interne Arbeitsgruppe gebildet, die nun erstmals getagt hat. Mit dabei: Geschäftsführer Rolf Klöcker und Projektbegleiterin Astrid Laudage.

Einbindung der Mitarbeiter

Die Ziele der Projektgruppe sind vielfältig. Um auch weiterhin die Mitarbeitenden an der Entwicklung des Verbandes teilnehmen zu lassen, analysiert sie zunächst die Ergebnisse der bisherigen Prozesse und die Ausgangssituation. Anhand einer Mitarbeiterbefragung plant sie dann entsprechende Maßnahmen, die in den einzelnen „Handlungsfeldern“ für eine „zukunftsfeste Arbeitskultur“ erforderlich sind und setzt sie um. Am Ende des Prozesses steht schließlich eine erneute Zertifikat-Verleihung.

Bei den „Handlungsfeldern“ handelt es sich im Rahmen des Prozesses „ZUKUNFTSFEST“ um die Bereiche Führung und Management, Personalentwicklung und Lernkultur, Soziale Verantwortung und Resilienz sowie Innovation und Nachhaltigkeit. Der Prozess wird von der „Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH“ organisiert und begleitet.

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Seit viereinhalb Jahren von Nabburg bis Marokko „auf der Walz“

Region/Koblenz – Elf Zimmerergesellen kehrten zur Stippvisite bei der Verwaltung der Handwerkskammer Koblenz ein – Marius Jäger ist in wenigen Tagen am Ziel und wieder zuhause – Dass Zimmerergesellen „auf der Walz“ im Verwaltungsgebäude der Handwerkskammer (HwK) Koblenz erscheinen und dort ein kleines Wegegeld erhalten, kommt regelmäßig vor und entspricht der Tradition dieses Gewerks wie auch der Brauchtumspflege durch die HwK. Doch gleich elf wandernde Zimmerer aus fünf verschiedenen Bundesländern zu Gast – das ist dann doch schon sehr ungewöhnlich und spricht für die Verbundenheit der „Tippelbrüder“ zu ihrem Handwerk und zu alten Bräuchen. Denn die Walz gibt es bereits seit mehr als 500 Jahren und wird nach wie vor durch junge Handwerker gepflegt.

Zwischen 16 Tagen und stolzen viereinhalb Jahren waren die elf Gesellen auf Wanderschaft bereits unterwegs, von Baustelle zu Baustelle, ohne Telefon und doch bestens vernetzt. „Man spricht viel miteinander“, so die analoge Antwort auf die Frage, wie sich so viele autark reisende Gesellen auf der Walz denn in Wattenscheid gefunden haben. Von dort aus war die Gruppe nämlich nach Koblenz gekommen. Schwierigkeiten, Arbeit, Unterkunft und Verpflegung zu bekommen, gibt es nicht, denn auch die Handwerksbetriebe sind sehr aufgeschlossen. Unterwegs sind sie zu Fuß, per Anhalter oder bei entsprechendem Verständnis auch mal kostenlos mit der Bahn.

Weiter geht es nun in den nächsten Tagen bis nach Nabburg in der Nähe von Nürnberg, wo der 25-jährige Marius Jäger nach viereinhalb Jahren auf der Walz zu seiner Familie zurückkehrt. Quer durch Europa und sogar nach Marokko führte ihn der alte Brauch. Nun wird gefeiert, denn die Familie ist bereits über seine Ankunft informiert und bereitet eine standesgemäße Party vor, zu der natürlich auch die zehn Wandergesellen eingeladen sind, die ihn auf dem letzten Stück seines Weges gern begleitet haben.

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Westdeutsche Beachvolleyball-Meisterschaft wieder im Kreis Düren

Düren/Jülich – Der Kreis Düren richtet zum achten Mal die Westdeutsche Beachvolleyball-Meisterschaften beim 23. Rur-Beach-Cup in Jülich aus. Dies wurde bei der Vertragsunterzeichnung von Landrat Wolfgang Spelthahn und Hubert Martens, dem Präsidenten des Westdeutschen Volleyball-Verbandes, besiegelt.

Auf dem Schlossplatz in Jülich gibt es am Samstag und Sonntag, 24. und 25. August, bei freiem Eintritt wieder Beachvolleyball vom Feinsten zu erleben. Denn dann kämpfen wieder die besten Damen- und Herren-Teams um die Siegerpokale des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV). Die Vorrunden des Rur-Beach-Cups finden am Samstag statt, die spannenden Endspiele am Sonntag. „Ich freue mich sehr über die erneute Ausrichtung der Westdeutschen Beachvolleyball-Meisterschaften im Kreis Düren. Was ursprünglich als einmalige Auflage geplant war, geht nun in die achte Runde – eine absolute Erfolgsgeschichte. Der Rur-Beach-Cup ist mittlerweile eine Traditionsveranstaltung und ein großer Publikumsmagnet. Die ausgelassene Stimmung vor Ort ist einzigartig“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn bei der feierlichen Unterzeichnung des Ausrichtungsvertrages.

Auch Hubert Martens, Präsident des Westdeutschen Volleyball-Verbandes, freut sich auf die Meisterschaften im Kreisgebiet: „Die Spielerinnen und Spieler werden im Kreis Düren herzlich willkommen geheißen und erfahren viel Wertschätzung. Das ist unserem Verband besonders wichtig. Ich hoffe wieder auf gutes Wetter und hervorragende Atmosphäre. Außerdem bedanke ich mich bei allen Beteiligten für ihre tatkräftige Unterstützung.“

Wettkampfleiter Bernd Werscheck ist von Beginn an Teil des Rur-Beach-Cups und bemerkt: „Das Leistungsniveau steigt und ich freue mich wieder auf sehr gute Meisterschaften. Der SWJ-Cup am Freitag ist mein großes Highlight, denn hier sieht man, dass Beachvolleyball viele Menschen begeistern kann und dass auch trotz Regen, wie im vergangenen Jahr, mit guter Laune gespielt wird. Das macht einfach Spaß.“ Denn ebenfalls unter der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn findet am Freitag, 23. August, wieder der SWJ-Cup, also Stadtwerke Jülich-Cup, für Freizeit- und Hobbymannschaften statt. Ab dem Sommer sind Anmeldungen von interessierten Mannschaften möglich.

An allen Tagen sind Zuschauerinnen und Zuschauer herzlich zum Anfeuern und Mitfiebern eingeladen. Der Rur-Beach-Cup findet dank der Unterstützung der Rurtalbus GmbH, Sparkasse Düren, Stadtwerke Jülich, indeland GmbH und des Unternehmens F&S Solar statt.

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Politik

Anstoß zur Europawahltour im Deutschen Fußballmuseum Dortmund

Region/Düsseldorf/Dortmund – NRW Kulturministerin Ina Brandes und BVB-Spielerlegende Lars Ricken werben bei Jugendlichen für grenzenlose Demokratie – Europa ist ein Teamsport! Das konnten rund 100 Jugendliche ab 16 von zehn Schulen aus dem ganzen Ruhrgebiet im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund erleben: Hier startete die große Europawahltour der Landeszentrale für politische Bildung – mit Kulturministerin Ina Brandes, BVB-Legende Lars Ricken und Museumsdirektor Manuel Neukirchner. Unter dem Motto „demokratie leben. Du bist Europa!“ wird die Tour bis zur Wahl am 9. Juni 2024 in insgesamt 20 Städten Station machen.

Zum Auftakt der Tour offenbarten Ministerin Ina Brandes und Lars Ricken auf dem Podium ihre ganz persönliche Beziehung zu Europa. Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern machten beide deutlich, wie relevant die Europäische Union für Frieden und Demokratie ist. Den Anstoß auf dem Platz gaben die Ministerin und der Fußballer ebenfalls gemeinsam: Die Jugendlichen konnten beim Fußballmatch unter dem Titel „Wie spielt die EU?“ Flagge zeigen und sich austoben.

Kulturministerin Ina Brandes: „Auf zwei Highlights in Europa freue ich mich in diesem Jahr ganz besonders: Die Europawahl und die Fußball-Europameisterschaft. Zusammen mit 4,8 Millionen jungen Leuten dürft ihr zum ersten Mal bei der Wahl mitbestimmen. Eure Stimme ist wichtig, weil sie entscheidet, wie es in Europa weitergeht. Ich verdanke Europa einige sehr wertvolle Freundschaften, weil ich als Studentin mit dem Erasmus-Programm für Studenten und Auszubildende ins Ausland gehen konnte. Genau solche Erfahrungen wünsche ich Euch!  Nutzt die einzigartigen Chancen einer grenzenlosen Demokratie. Unternehmt Reisen mit Interrail, lernt Sprachen, schließt Freundschaften!“

BVB-Spielerlegende Lars Ricken: „Als Nachwuchskoordinator habe ich mir ein Spiel von unserer U10 angeschaut. Es fiel ein Tor, und die Jungs sind ausgerastet vor Freude. Alle sprangen auf den Torschützen. Da lag ein Knäuel aus vier unterschiedlichen Nationen, drei unterschiedlichen Religionen, vier unterschiedlichen Hautfarben. Das war der Moment, in dem ich gemerkt habe: Das ist Europa. Diesen Teamgeist, diese Begeisterung gibt es nur in Europa“.

Die Landeszentrale für politische Bildung informiert bei ihrer Europawahltour multimedial und interaktiv rund um das Thema Europäische Union. Zu den vielfältigen Angeboten gehören etwa ein analoges und ein digitales Europa-Quiz oder ein Europarad, das zum Nachdenken über Demokratie anregt. Animationsclips informieren kurz und knapp über die Wahlen und die Bedeutung der Europäischen Union. Lehrkräfte können für ihre Schülerinnen und Schüler Workshops wie „Kick for Europa“ oder „Mein Europa und ich!“ buchen. Ein digitaler Wahl-O-Mat wird ab dem 7. Mai von der Bundeszentrale für politische Bildung zur Verfügung gestellt. Die Europawahltour wird von Social-Media-Aktivitäten auf Instagram und auf dem auf TikTok Kanal realtalk.nrw begleitet.

Stationen der Europawahltour 2024 „demokratie leben. Du bist Europa!“

  1. April ab 09:00 Uhr:           Dortmund-Dorstfeld: Wilhelmplatz
  2. April ab 09:00 Uhr:           Hamm: An der Falkschule 9
  3. April ab 12:00 Uhr:           Rhede: Schloßstraße 1
  4. April ab 11:00 Uhr:           Wuppertal: Bergische Universität, Innenhof
  5. April ab 09:00 Uhr:           Gelsenkirchen: Berufskolleg Königstraße
  6. April ab 15:00 Uhr:           Gelsenkirchen: JVA (nicht öffentlich)
  7. Mai ab 13:30 Uhr:              Heinsberg: JVA (nicht öffentlich)
  8. Mai ab 10:00 Uhr:              Bonn: Gustav-Stresemann-Institut
  9. Mai ab 11:00 Uhr:              Rheine: Stadtpark Rheine
  10. Mai ab 13:00 Uhr:            Essen: vor der evangelischen Marktkirche
  11. Mai ab 10:00 Uhr:            Oberhausen: Saporoshje-Platz
  12. Mai ab 09:00 Uhr:            Herford: Rathausplatz
  13. Mai ab 10:00 Uhr:            Lemgo: Marktplatz
  14. Mai ab 10:00 Uhr:            Erkelenz: Berufskolleg,Westpromenade
  15. Mai ab 10:00 Uhr:            Aachen: Am Rathaus: Morlaixplatz 1
  16. Mai ab 12:00 Uhr:            Köln: Gesamtschule Innenstadt, Severinswall 40
  17. Mai ab 13:30 Uhr:            Attendorn: Akademie Biggesee
  18. Mai ab 14:00 Uhr:            Düsseldorf-Rath: Am Gatherhof
  19. Juni ab 09:30 Uhr:              Düsseldorf: Johannes-Rau-Platz
    (Abschlussveranstaltung)

    Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website der Landeszentrale für politische Bildung: https://www.politische-bildung.nrw.de

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News

Die „Grünen Damen“ im Mechernicher Kreiskrankenhaus haben Nachwuchssorgen

Mechernich – Es gibt viele gute Seelen im Mechernicher Kreiskrankenhaus. Acht von ihnen sind die „Grünen Damen“. Ehrenamtlich sind sie in ihren markant grünen Kitteln auf den Stationen unterwegs, kümmern sie sich um die Sorgen und Nöte der Patienten, haben immer ein offenes Ohr und helfen, wo sie gebraucht werden – seit fast 38 Jahren. Doch die Situation ist kompliziert geworden. Es fehlt an „Nachwuchs“.

Früher waren es einmal über 30 „Grüne Damen“. Heute sind es deutlich weniger. Dafür gibt es verschiedene Gründe, beispielsweise die Corona-Pandemie, krankheits- oder altersbedingte Ausfälle. Zu Beginn dieses Jahres mussten sie wieder drei Mitglieder aus Altersgründen verabschieden.

Besonders freue es die Damen da, dass man ein neues Gesicht für das Team gewinnen konnte. Dennoch fehle es an weiteren, jüngeren Leuten, die den Patienten ihren Aufenthalt im Kreiskrankenhaus auch in Zukunft leichter machen können. Auch „Grüne Herren“ seien natürlich angesprochen…

Individuelle Unterstützung

Dies ist wohl das größte Thema an diesem Morgen, als sich die Damen im Konferenzraum des Krankenhauses zu ihrer monatlichen Gruppensitzung treffen. Gleichzeitig feiern sie in froher Runde den Frühlingsanfang – mit einem ausgiebigen Frühstück. Das gehört bei ihnen dazu. Egal ob ein gemeinsames Essen zu Weihnachten oder Ausflüge im Sommer. Wie ein Verein unternehmen die Damen auch neben dem Krankenhaus Dinge zusammen, tauschen sich aus oder geben sich gegenseitige Unterstützung.

Ihr eigentlicher „Platz“ ist aber woanders: auf den Stationen des KKH, bei den Menschen. Sie begegnen den Menschen auf Augenhöhe, hören zu, fragen was sie benötigen, gehen für sie einkaufen oder bringen ihnen Bücher. Dabei richten sie sich ganz individuell nach den Patienten, Schwerpunkt ihrer Arbeit sind aber tatsächlich die Gespräche. Pflegetätigkeiten oder ähnliches übernehmen sie nicht.

Jemand, der da ist

Meist sieht der Alltag der Truppe also so unterschiedlich aus wie die Menschen, denen sie helfen. Mal verkürzen sie die Wartezeit der Patienten vor einer OP oder sind einfach für die Menschen da und hören zu. Dies werde oft und gerne genutzt, da die „Grünen Damen“ in den Gesprächssituationen unbefangen sind und der Schweigepflicht unterliegen.

Doch was braucht man eigentlich, um diese wichtige Aufgabe übernehmen zu können? Ganz einfach: „eine bejahende Lebenseinstellung, Einfühlungsvermögen, seelische Stabilität, Toleranz, Teamgeist, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit“. Hinzu kommt die Bereitschaft, einmal wöchentlich für rund zwei bis drei Stunden auf den Stationen unterwegs zu sein.

Dabei ginge es aber nicht darum, möglichst viele schlaue Ratschläge im Gepäck zu haben. Man brauche soziale Leute, die für die Patienten da sind, zuhören und helfen, wo es wichtig ist.

Gegründet 1969

Man muss also mit Menschen umgehen können. Sonstige Vorbereitungen müsse man nicht treffen. Neue Mitglieder arbeiteten die Damen in Ruhe ein, führten Gespräche mit ihnen und unterrichteten über die Theorie ihrer Arbeit und Rolle im Kreiskrankenhaus.

Bereichernd sei die Arbeit dabei nicht nur für die Patienten. Oft gingen die „Grünen Damen“ fröhlich aus solchen Gesprächen raus und fragten sich, wie man sich über andere Dinge so aufregen konnten. Es sei eine tolle Arbeit, die den „Grünen Damen“ Freude mache. Darum seien Einige schon über 36 Jahre dabei!

Überall sind die die guten Seelen im Kreiskrankenhaus Mechernich gerne gesehen – und gebraucht. Gerade darum rühren sie nun ordentlich die Werbetrommel für neue Mitglieder. Wer dabei sein will, kann sich einfach telefonisch beim Kreiskrankenhaus Mechernich unter (0 24 43) 170 melden.

Gegründet wurden die „Grünen Damen“ bereits im Jahre 1969 von der „Evangelischen Krankenhaushilfe“ in den USA. Seit 1986 helfen sie auch im Mechernicher Kreiskrankenhaus ehrenamtlich, wo sie nur können – und sind seitdem aus dem Klinikbetrieb gar nicht mehr wegzudenken.

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Wirtschaft

Regionales Bauhandwerk fordert Politik zum Handeln auf

Manderscheid/Prüm – Schwerpunktthema bei der Jahreshauptversammlung der Baugewerbe-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region war die Situation am Wohnungsbaumarkt. „Spürbarer Auftragsrückgang, aktuelle Politik, Bürokratie“, Obermeister Harald Schmitz hatte in seiner Eröffnungsrede zur Jahreshauptversammlung wenig Erfreuliches seinen Innungsmitgliedern zu berichten. „Die Lage im Wohnungsbausektor ist schwierig genug.

Die Bürokratie hindert uns zusätzlich daran, mit der angespannten Situation fertig zu werden. Statt Bürokratieabbau kommen neue Dokumentationspflichten auf uns zu und ab Juli gilt zudem eine neue Verordnung für Gerüstbau“, macht Schmitz sich Luft. „Wir müssen zusammen mit unseren Handwerksorganisationen den Druck auf Veränderung aufrecht halten, damit die Regierung nicht noch länger die Lage unterschätzt“, ist Schmitz überzeugt. „Von 442 eingereichten Vorschlägen aus der Wirtschaft zur Bürokratieentlastung wurden bislang nur elf ins Gesetzt aufgenommen.“ In seinen Ausführungen ging Schmitz auch auf die nachlassende Arbeitsbereitschaft ein und fehlenden Reformwillen und Mut der aktuellen Regierung. Bei den rund 30 Mitglieder der Baugewerbe-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, die Anfang April im Restaurant Heidsmühle in Manderscheid zusammengekommen waren, stieß er dabei auf offene Ohren.

Auch Vertreter verschiedener Institutionen waren geladen, um über Entwicklungen im Bauhauptgewerbe zu diskutieren. Vor Ort auch Thomas Weiler, Hauptgeschäftsführer vom Verband Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz. Er informierte die Mitglieder über die Verbandsaktivitäten, welche mit für eine Entspannung an der aktuell schwierigen Lage sorgen sollen. Zudem ging er auf den Stand der aktuellen Tarifverhandlungen ein.

Die Baugewerbe-Innung wird beim Fachverband zukünftig neu vertreten durch David Anton von der Anton Holzbau GmbH aus Morbach-Bischofsdhron. Er übernimmt damit das Amt von seinem Vater Martin Anton. Weiter ist die Innung auf Landesebene durch Hilmar Klein von Bauunternehmung Bruno Klein GmbH & Co. KG aus Jünkerath vertreten. Klein ist zudem Teil des Fachverbandpräsidiums. Julia Kappes von der W. Kappes GmbH aus Altrich übernimmt für Martin Anton neu die Position als Delegierte zur Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, der Geschäftsstelle der Innung.

Lehrlingswart Horst Müllers berichtete aus dem Ausbildungs- und Prüfungswesen. Er stellte dabei das Engagement der Berufsbildenden Schule heraus. Kritisch blickte er allerdings auf die Berichtsheftführung der Auszubildenden. Müllers betonte die Notwendigkeit, dass Betriebe die Berichtshefte regelmäßig kontrollieren und abzeichnen, um Fehler frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können.

Geehrt wurde im Rahmen der Versammlung Maurermeister Herbert Lames zum 40-jährigen Meisterjubiläum. Er erhielt von Obermeister Schmitz und Stellvertreter Martin Anton eine Ehrenurkunde überreicht.

Die diesjährige Innungsfahrt im September wird nach London führen. „Wir freuen uns auf die gemeinsamen Tage unter den Innungskollegen. Es ist für uns wichtig, dass wir uns auch außerhalb der Versammlungen austauschen können und unser Netzwerk pflegen“, blickt Schmitz voraus.