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Ein neues Angebot der Manufaktur Thielemeyer im Möbelhaus Brucker

Kall, 04.11.2020 – Das Bad im Haus ist nicht nur irgendein ein Ort in der Wohnung, sondern vielmehr eine stilvolle Ruhezone zum Auftanken. Wenn das Bad zu der Wellness stimmig eingerichtet ist, stellt sich das wohlige Gefühl der Entspannung schnell ein. Das Möbelhaus Brucker bietet in seiner großen Badabteilung im Haus „Junges Wohnen“ eine große Auswahl von Badeinrichtungen an. Über 100 Bäder sind in der von Fachberater Rüdiger Stefanski geleiteten Abteilung ausgestellt, wobei Stefanski den aktuellen Trend der Ausstattungs-Sortimente jederzeit im Blick hat.

Mit dem 54-jährigen Verkaufsleiter verfügt das Möbelhaus seit nunmehr 18 Jahren nicht nur über einen ausgewiesenen Badexperten, sondern auch über einen gelernten Einzelhandelskaufmann aus dem Installationshandwerk und somit einen Sanitärtechniker mit 37-jähriger Berufserfahrung. Stefanski war, bevor er vor 18 Jahren in die Eifel kam, neun Jahre lang Prüfer für Einzelhandelskaufleute bei der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar.

Möbel Brucker bietet in der Badabteilung eine Auswahl namhafter Hersteller wie zum Beispiel Marlin, Joop, Puris, Pelipal, Leonardo und Musterring als Verbandsprodukte sowie einige andere an. Das Angebot reicht von Einrichtungen für den kleinen Geldbeutel bis hin zu edlen und hochwertigen Kombinationen. Neue Badgenerationen bietet der Innovationsverband „Interliving“, der jetzt auch mit einem namhaften Hersteller im Badbereich, und damit auch im Möbelhaus Brucker präsent ist. Firmen wie Hülsta und Voglauer, so Rüdiger Stefanski, seien bisher hauptsächlich im Wohnbereich auf dem Markt gewesen.

Auf ein ganz neues Angebot im Bäderprogramm freut sich Rüdiger Stefanski ganz besonders: Die Firma Thielemeyer, die sich in der Vergangenheit einen Namen im Schlafzimmersektor gemacht hat, hat in diesem Jahr als Manufaktur für Badmöbel ihre erste Kollektion aus hundertprozentigem Massivholz entwickelt und auf den Markt gebracht. „Das sind einzigartige Massivholz-Badmöbel, die ich den Kunden mit ruhigem Gewissen empfehlen kann, obwohl Massivholz lebt“, so der Badexperte.

Der Hersteller Thielemeyer sei, genau wie die Firma Brucker, ein solides und zuverlässiges Familienunternehmen. Selbst anspruchsvollste Sonderanfertigungen in Massivholz würden nach den Wünschen der Kunden angefertigt. Dabei garantiere die Firma maximale Flexibilität für Möbelmaße und viele weitere Details, wie zum Beispiel die Anpassungen an Regaltypen. Zum Ende des Jahres werden diese neuartigen Möbel in der Badabteilung verfügbar sein, kündigt Stefanski an.

Auch der Service wird in der Abteilung von Rüdiger Stefanski großgeschrieben. Obwohl er seinen Kunden nur Waschtische und Badmöbel verkauft, bietet er ihnen einen besonderen Mehrwert, indem er das Bad komplett mit WC, Wanne, Duschbrause, etc. plant. Dabei ist es von Vorteil, wenn der Kunde einen Grundplan des Badezimmers sowie ein Muster der Fliesen mitbringt. Auf Wunsch bietet er dem Käufer auch eine komplette Armaturenauswahl des Fachherstellers Dibl an.

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Bürgermeister Rodenkirch besichtigt MAN in Wittlich

Wittlich, 02.11.2020 – Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung konnte sich Bürgermeister Joachim Rodenkirch vom Know-how und der Leistungsfähigkeit des MAN Modification Center in Wittlich, welches zur MAN Truck & Bus SE gehört, überzeugen.

Bürgermeister Rodenkirch wurden die komplexen Tätigkeiten, wie z.B. ein Umbau der serienmäßigen Fahrerhaustüren zu Schiebetüren oder eine umfangreiche Modifi kation zum Mannschaftskabinenfahrzeug für das THW, gezeigt und erläutert.

Das Potenzial des MAN-Betriebes und seinen Mitarbeitern wird nicht nur durch seine Produkte aufgezeigt – dieses wird auch durch die regelmäßigen Ausbildungserfolge auf Kammer- und auch
Landesebene unter Beweis gestellt. Im Vergangenen Jahr wurde auch ein Bundessieger hervorgebracht.

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Zum bevorstehenden Fest zeigt die Boutique im Möbelhaus Brucker Dekorationen und Artikel für Advent und Christtage

Kall, 02.11.2020 – Vorweihnachtliche Stimmung herrscht derzeit bereits in der Boutique „Wohnart“ im Möbelhaus Brucker in Kall. Unter dem Motto „Zuhause ist da, wo Weihnachten am schönsten ist“ steht die Wohn- und Dekorationsabteilung schon jetzt ganz im Zeichen des Festes.

Über drei Wochen hinweg haben die Mitarbeiterinnen aus der Deko-Abteilung des Möbelhauses die Abteilung in einen Weihnachtsmarkt verwandelt. „Die Ausstellung steht, wir freuen uns jetzt auf unsere Kunden“, heißt es aus dem Kaller Traditions-Möbelhaus mit Strahlkraft ins ganze Rheinland.

Wunderbare Accessoires

Auf Weihnachtsmärkte a la Drehorgelmusik und Glühweinstand im Freien werden die Menschen dieses Jahr leider verzichten müssen. Gerade in schwierigen Zeiten eines neuerlichen Corona-Lockdowns haben sie umso mehr das Bedürfnis, ihre Wohnungen zum Fest besonders gemütlich und heimelig zu gestalten.

Möbel Brucker hält weit mehr Accessoires und wunderbare Dekoartikel bereit als stimmungsvolle Lichtquellen und ein reichhaltiges Repertoire an Kerzen oder Lichterketten, die der in diesem Jahr in jeder Hinsicht dunklen Jahreszeit stimmungsvollen Glanz verleihen.

Dieses Jahr im Trend ist Weihnachtsschmuck in Schwarzweiß und Silber. Die Klassiker in Rot sind aber nach wie vor gefragt. Deko-Christbaumkugeln gibt es in unzähligen Farb-Variationen.

In diesem Jahr sind auch Weihnachts-Wichtel ein besonderes Ausstattungsmerkmal. Ein verstärktes Interesse der Kunden besteht auch an flauschigen Kunstfellen.

Plätzchen backen

Die Vorweihnachtszeit ist wie gemacht fürs Plätzchen backen, das erforderliche Equipment hat die Boutique „Wohnart“ ebenfalls im Angebot:  Backformen aus Stahlblech oder Silikon für Kuchen, Weihnachtsterne, Vanillekipferln, Kekse oder klassisches Weihnachtsgebäck.

Damit der Teig gelingt und es schön aussieht, kann man in der Boutique auch geeignete Mixer und Keksdosen erstehen. Der Weihnachtsmarkt in der Boutique „Wohnart“ ist ausgerichtet an den aktuellen Hygieneschutzrichtlinien, so dass der Kunde in einem gesicherten Umfeld seine Weihnachts-Deko einkaufen kann.

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Vernissage in Corona-Zeiten: informativ und emotional

Wittlich, 30.10.2020 – „Auch gerade in schwierigen Zeiten wie heute“, so Bürgermeister Joachim Rodenkirch in seiner Begrüßungsrede zur Vernissage der neuen Ausstellung in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus, „ist Kultur, sind Kunst, Musik und Literatur für den Menschen essentiell, was ich an Ihrem Interesse, verehrtes Publikum, an dieser Ausstellungseröffnung ablesen kann“.

Außer Leihgebern wie Bodo Pientka aus Leipzig, waren viele Kunstkenner und –interessierte von weither angereist, erkannten den Stellenwert der Ausstellung. Unter Beachtung der aktuellen Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie fanden gut 80 Personen mit Sicherheits- und Hygieneabstand Platz in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich, wo Rodenkirch seine persönliche Beziehung zu Klingers Werk schilderte und seine Freude darüber äußerte, dass im Jahr des 100. Todestages des großen Künstlers nicht nur Häuser wie das Museum der bildenden Künste Leipzig, die Neue Pinakothek München und die Bundeskunsthalle Bonn sein Werk ausstellen, sondern auch die Städtische Galerie im Alten Rathaus in Wittlich.

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25 Jahre Kaufland Mayen – Viele Aktionen und hoher Besuch

Mayen, 30.10.2020 – Am 29. Oktober feierte das Kaufland in Mayen seinen 25. Geburtstag. Kaufland ist ein Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels mit Sitz in Neckarsulm, Deutschland. Es betreibt aktuell rund 1.300 Filialen und ist neben Deutschland in sieben weiteren Ländern vertreten. Auch in Mayen und daher ließ es sich Oberbürgermeister Wolfgang Treis nicht nehmen im Namen der Stadt Mayen, Kaufland zu gratulieren. „Es ist schön ein solchen Lebensmitteleinzelhandel mit Standort in Mayen zu haben und wachsen zu sehen“, so der Stadtchef.

Zum Jubiläum bedankt sich Kaufland bei seinen Kunden für die jahrelange Treue in der Woche vom 29. Oktober bis 4. November mit zahlreichen Aktionen und Angeboten. „Auf einer Verkaufsfläche von fast 6.000 Quadratmeter bietet Kaufland ihren Kunden über 30.000 Artikel. Besonders stolz sind sie auf die neugestaltete Obst- und Gemüseabteilung und Kundeninformation“, sagt Hausleiterin Kathrin Seibert.

Auszeichnungen als Supermarkt des Jahres 2015 und 2016 belegen, dass man im Kaufland Mayen ausgezeichnet einkaufen kann. Darüber hinaus ist das Kaufland mit über 105 Arbeitsplätzen ein wichtiger Arbeitgeber in der Stadt Mayen.

Für Kaufland-Kunden gibt es in der Geburtstagswoche Gewinnspiele und viele Aktionen: Beim großen Halloween-Schminkspaß werden kleine Gäste zu Hexen und Geister. Am Freitag und Samstag dürfen sich alle Kunden über kostenlose Smoothies und heiße Waffeln freuen.

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Durchwachsenes Fazit: Weniger Ausbildungsverträge trotz weiterhin hohem Nachwuchskräfte-bedarf

Region/Trier, 30.10.2020 – Agentur für Arbeit Trier und Wirtschaftskammern ziehen Jahresbilanz des regionalen Ausbildungsmarktes. Weniger neue Ausbildungsverträge, mehr unversorgte Bewerber, aber auch weniger unbesetzte Ausbildungsstellen: So die durchwachsene Bilanz des regionalen Ausbildungsmarktes in diesem, von Corona geprägten, Jahr. „Die Corona-Pandemie hat den regionalen Ausbildungsmarkt im Frühjahr ziemlich ins Straucheln gebracht. Durch den Lockdown konnten viele Berufsorientierungsveranstaltungen an Schulen, Ausbildungsmessen und Einstellungsverfahren nicht wie geplant stattfinden. Junge Menschen, aber auch Ausbildungsbetriebe sind mit Blick auf die kommenden Monate und Jahre verunsichert,“ so Heribert Wilhelmi, vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Trier, anlässlich der gemeinsamen Pressekonferenz mit Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer (HWK) am 29. Oktober.

Diese Entwicklung hat sich auch in der Statistik niedergeschlagen. Zur Ausbildungsmarktbilanz, die das Berufsberatungsjahr von Oktober 2019 bis September 2020 in den Blick nimmt, wurden der Agentur für Arbeit Trier im Vergleich zum Vorjahr 7,9 Prozent weniger Ausbildungsstellen gemeldet. Von den 4.274 registrierten Lehrstellen blieben 597 unbesetzt. Das sind immerhin 18,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Entwicklung bei den ausbildungsinteressierten Bewerbern war rückläufig. Mit 2.763 Ausbildungsinteressenten haben sich 7,5 Prozent weniger an die Berufsberatung der Arbeitsagentur gewandt als im Vorjahr.

Dieser Rückgang könne allerdings nicht ausschließlich auf das Covid-19-Virus zurückgeführt werden, betont Heribert Wilhelmi: „Wir haben es hier auch mit längerfristigen Einflussfaktoren zu tun. So tragen zum Beispiel die demografische Entwicklung, die Tendenz zum längeren Schulbesuch sowie eine erhöhte Studienneigung zur Abnahme der Bewerberzahlen bei. Die Ausbildungsbereitschaft der hiesigen Wirtschaft ist seit Jahren – auch im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands – sehr hoch. Das Angebot übersteigt weiterhin deutlich die Nachfrage. Manch ein Ausbildungsbetrieb hat jedoch auf Grund des steigenden Aufwands bei der Ausbildungsrekrutierung und der Schwierigkeit, passende Bewerber zu finden, sein Ausbildungsengagement etwas zurückgefahren. Wirtschaftliche Probleme, bedingt durch die Pandemie, verstärken natürlich diese Tendenz.“ Fakt ist, dass bereits im März – als die Auswirkungen des Lockdowns noch nicht in der Statistik abgebildet wurden – sowohl die Zahl der gemeldeten Bewerber (minus 7,9 Prozent), als auch die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen (minus 6,8 Prozent) bei Weitem nicht an das Niveau des Vorjahres anknüpfen konnten.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die Auswirkungen von Corona zurückzuführen, sind hingegen die aktuellen Entwicklungen in einzelnen Branchen. Der Lebensmittelhandel klagt bereits seit Jahren über mangelnden Nachwuchs. Die Pandemie hat diese Sorge weiter verschärft. In der Lebensmittelherstellung wurden, gegen den allgemeinen Trend, 40,2 Prozent mehr Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr. Im Verkauf von Lebensmitteln gab es eine Steigerung um 13,6 Prozent. Erfreulich: Es wurden in diesen Berufszweigen nicht nur mehr Lehrstellen gemeldet. Zumindest zum Teil konnte der Bedarf auch besser gestillt werden, so dass weniger Stellen unbesetzt blieben als im vergangenen Jahr. So sind die Berufe der/des Fleischer/in und der/des Fachverkäufer/in im Bäckerhandwerk aus den Top Ten der unbesetzten Lehrstellen herausgefallen.

Anders sieht die Entwicklung in der Gastronomie aus. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie haben diesen Wirtschaftszweig so hart getroffen, dass sich die Auswirkungen auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar machen. Das Ausbildungsengagement wurde in den letzten Monaten deutlich zurückgefahren, in der Gastronomie um 13,3 Prozent und der Hotellerie um 2,4 Prozent.

Nicht nur die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen ist gesunken, sondern auch die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge. Die beiden großen Wirtschaftskammern IHK und HWK verzeichnen ein deutliches Minus im Vergleich zum Vorjahr. 1.026 Neueintragungen vermeldet die HWK bis Ende September. 7,4 Prozent weniger als in 2019. Jedoch sind nicht alle Branchen von diesem Rückgang gleichermaßen betroffen, wie Axel Bettendorf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Trier, berichtet: „Die Corona-Krise und der Lockdown im Frühjahr hat das Interesse an einer Ausbildung im Handwerk in der Region schwer getroffen. Insbesondere im Friseurhandwerk sind durch die Kontaktverbote die Rahmenbedingungen für Praktika und Lehrlingsausbildung nach wie vor äußerst ungünstig. Bedingt durch die fehlende Berufsorientierung in den Ausbildungswerkstätten des neuen Berufsbildungszentrums sind vor allem die MINT-Berufe weniger stark nachgefragt als im Vorjahr. Einzig die Berufe im Bauhauptgewerbe konnten das Vorjahresniveau an neu abgeschlossenen Lehrverträgen erreichen.“

Die IHK macht einen größeren Rückgang aus. Die Kammer registriert bis Ende September 1.736 neue Ausbildungsverträge, ein Minus von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Das Minus ist seit dem Frühjahr deutlich kleiner geworden. Es gibt zwar Betriebe, die sich aktuell bei der Ausbildung zurückhalten aber der Großteil der Betriebe hält das Ausbildungsengagement hoch. Gerade jetzt ist es wichtig positive Signale zu senden, denn die Unternehmen brauchen die ausgebildeten Fachkräfte bei einer wirtschaftlichen Erholung. Wir werden nicht müde, unsere Ausbildungsbetriebe bei der Besetzung ihrer freien Ausbildungsstellen zu unterstützen“, sagt Ulrich Schneider, Geschäftsführer Ausbildung der IHK Trier.

Eine weitere besorgniserregende Entwicklung stellt, aus Sicht der Arbeitsagentur, die Steigerung des Anteils an unversorgten Bewerbern dar. 206 junge Menschen haben bis Ende September keine Ausbildungsstelle gefunden – 31,2 Prozent mehr als im Vorjahr. „Die Verunsicherung bei ausbildungssuchenden Jugendlichen ist leider groß und zeigt wie wichtig unsere Berufsorientierung und -beratung ist,“ erklärt Stefanie Adam, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Trier. „Wir haben während des Lockdowns im April und Mai schnell festgestellt, dass wir den Mädchen und Jungen alternative Angebote unterbreiten müssen, wenn unsere regelmäßige Präsenz an den Schulen vor Ort nicht möglich ist. Deshalb haben wir kurzfristig neue Formate entwickelt, von der Video-Beratung über die Verlegung von Beratungsterminen ins Freie, Live-Beratungssessions und Videos auf YouTube bis hin zu der Durchführung von Online-Workshops und der Neuentwicklung der virtuellen Ausbildungsmesse FUTURE 2.0.“

Viele der innovativen Informationsmöglichkeiten und Online-Angebote sind in Kooperation mit den regionalen Netzwerkpartnern entstanden. So wurde gerade erst die Kampagne „Ausbildung kennt keine Auszeit“ unter der Federführung der IHK bis Jahresende verlängert. Und mit gezielten Nachvermittlungsaktionen versuchen IHK, HWK und Arbeitsagentur auch noch in den kommenden Wochen freie Ausbildungsstellen und suchende Bewerber zusammenzuführen.

Abschließend senden die Experten der drei Institutionen trotz aller Risiken auf Grund der Corona-Krise ein hoffungsvolles Signal an alle Ausbildungsinteressierten aus. Heribert Wilhelmi: „Corona hat den Ausbildungsbeginn in diesem Jahr verzögert. Ein Berufseinstieg ist auch jetzt noch möglich. Junge Menschen sollten sich nicht zu sehr verunsichern lassen und mutig ihre Berufsplanung mit der Unterstützung der Berufsberatung vorantreiben. Denn junge, gut ausgebildete Fachkräfte werden auch in Zukunft benötigt.“

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Grohmann & Tesla: Ein Fazit zur großen Übernahme

Prüm, 29.10.2020 – Mit der Übernahme von Grohmann hast sich Tesla deutsche Ingenieurskunst gekauft. Das deutsche Automatisierungs-Unternehmen wurde vom Elektroauto-Hersteller übernommen, damit die Produktion des Tesla Model 3 gesteigert werden konnte.

Die Firma Grohmann ist spezialisiert auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Anlagen für die automatisierte Fertigung, unter anderem in der Halbleiter-, der Elektronik- und der Automobilindustrie. Mit dem Kauf des Unternehmens ist die Tochterfirma Tesla Grohmann Automation entstanden. Diese ist auch ein Grund, warum die Tesla-Aktie sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreut.

Die Beweggründe für die Übernahme

Das damalige Grohmann Engineering mit Hauptsitz in Prüm in der Eifel wurde bereits im Januar 2017 von Tesla übernommen, weitere Übernahmen in Rheinland-Pfalz und der Eifelregion angedacht. Grohmann hat verschiedene Maschinen gebaut, dazu zählten vor allem Maschinen zur Herstellung von Airbagsensoren, Steuergeräten für Servolenkungen und von Lithium-Ionen-Batteriezellen, ebenso wie ganze Batteriemodule. Gerade die Roboter von Grohmann sind für die Batterieproduktion bei Tesla von besonderer Bedeutung.

Das erklärte Ziel war, die Produktion des Elektrofahrzeugs Model 3 von 50.000 auf 500.000 bis 600.000 Fahrzeuge im Jahr zu steigern. Besonders stark will sich der Tesla-Gründer Elon Musk dabei auf die Robotertechnik verlassen.

Nach der Übernahme

Schon vor der Übernahme gab es aber Unklarheiten bezüglich der Weiterbelieferung der bisherigen Kunden. Zu diesen Kunden gehörten beispielsweise BMW und Daimler. Kurz nach der Übernahme hatte das Unternehmen die Geschäftsbeziehungen zu anderen Kunden als Tesla weitestgehend abgebrochen. Der Grund war, man wollte die anfahrende Produktion des Models 3 voll unterstützen. Diese Entscheidung hatte laut dem Mercedes-Betriebsratschef die Folge, dass die Produktion von Batterien für das Elektroauto EQC verzögert wurde.

In der Zwischenzeit verließ der Gründer Klaus Grohmann das Unternehmen überraschend. Ursprünglich hatte er sich allerdings geäußert, bleiben zu wollen. Es wird vermutet, dass sein Rückzug im Zusammenhang mit der Tatsache steht, dass Tesla die alten Kundenverbindungen kappte. Eine eindeutige Äußerung gab es von Seiten Grohmanns nicht. Dieser sagte lediglich: „Ich bin sicherlich nicht ausgeschieden, weil ich keine Lust mehr hatte.“

Die Entwicklung der letzten 3 Jahre

Inzwischen sind drei Jahr vergangen, dass Musk Grohmann Engineering gekauft hat. Trotz vieler Unsicherheiten und Vermutungen, die rund um die neu gegründete Tesla Grohmann Automation kursierten, hat sich gezeigt, dass Tesla keinesfalls das Geld ausgegangen ist. Im Gegenteil, die veröffentlichten Geschäftszahlen zeigen, dass die deutsche Tochtergesellschaft ziemlich gesund dasteht. Fakt ist, dass gerade der Ableger in der Eifel zu den wenigen Gewinnbringern im Tesla-Konzern gehört.

Innerhalb des Tesla-Konzerns ist der Bedarf so groß, dass das Tochterunternehmen in Deutschland in Sachen Auftragseingang im letzten Jahr sogar einen Rekordwert verzeichnet hat. Dabei wurde beinahe komplett auf externe Kunden verzichtet. Tesla erhielt im Jahr 2018 insgesamt Aufträge im Volumen von 178,6 Millionen Euro. Im Gegensatz zum Übergangsjahr waren das sogar 80,6 Millionen Euro mehr. Bis dahin hatte man im Jahr 2016 den Rekordwert von 174,2 Millionen Euro eingefahren.

Auch die Umsatzzahlen lassen sich durchaus sehen, denn der Umsatz stieg auf 142,5 Millionen Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 11,3%. Wenig überraschend war dabei aber, dass sich der Umsatz stark in Richtung USA verschob. Innerhalb Deutschlands brach der Umsatz nämlich um 77 % ein. Anstelle der 20 Millionen im Jahr 2017, waren es im letzten Jahr nur noch 4,6 beziehungsweise 4,5 Millionen Euro. Auf der anderen Seite gab es einen rasanten Umsatzanstieg außerhalb Europas. Satte 52 % waren es, damit stieg der Umsatz auf 133,4 Millionen Euro.

Aufhebungsvereinbarungen

Eine absolute Besonderheit ist aber das Ergebnis des Tesla-Konzerns. Dieses Ergebnis wies einen Gewinn nach Steuern von 10,7 Millionen Euro aus. Im Gegensatz zum Vorjahr, das einen Gewinn nach Steuern von 26 Millionen Euro zeigte, passte dieses Ergebnis eigentlich besser zum Elektroautobauer, denn dessen Kerngeschäft schrieb bisher immer rote Zahlen.

Allerdings handelt es sich bei dem Verlust von Tesla Grohmann im Jahr 2017 um einen einmaligen Effekt. Grund waren die Aufträge anderer Kunden, die die Muttergesellschaft nicht erfüllt hatte. Allein um aus den Verträgen mit anderen Herstellern aussteigen zu können, kosteten die Aufhebungsvereinbarungen Tesla rund 26,8 Millionen Euro.

Tesla Grohmann musste im Jahr 2018 nur noch ein Minus von einer Million Euro verkraften. Auch diese resultieren auf den Aufhebungsverträgen.

Die Beliebtheit der Tesla Aktien

Der Firmenchef Elon Musk wird häufig als etwas unkonventionell und gleichzeitig als besonders ehrgeizig und sehr intelligent beschrieben. Das macht ihn besonders bei der jüngeren Generation äußerst beliebt. Andere Bevölkerungsgruppen hingegen sehen ihn eher mit etwas Unbehagen.

Doch was die Wirtschaft und die Börse betrifft, so zählen hier jedoch ausschließlich die Qualität und Vorteile der angebotenen Produkte. Im ersten Quartal 2020 stieg der Umsatz der Aktie um 32 %. Der operative Gewinn stieg damit auf 283 Millionen US-Dollar.

Auch wenn Elon Musk als Vorstandsvorsitzender eine umstrittene Figur ist, werden dennoch sowohl die Firma als auch die Aktienkurse in Zukunft weiter wachsen.

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Dauner Kfz-Innungsmitglied ist Pilotbetrieb der Region

Daun, 28.10.2020 – Auto Stolz aus Daun kann stolz sein. Der Innungsfachbetrieb der Kfz-Innung Daun-Prüm ist einer von 28 Kfz-Betrieben aus ganz Deutschland, die sich als Pilotbetrieb einer Prüfung der Deutschen Akkreditierungsstelle gestellt haben. Ergebnis: Alles richtig gemacht!

Hintergrund: Die neue europarechtliche Norm, die ISO 17020, muss von allen Kfz-Betrieben, die Abgasuntersuchen (AU) durchführen, erfüllt werden. Diese Norm kommt zu den bereits bestehenden Anforderungen aus der Straßenverkehrsordnung hinzu. Die Betriebe müssen nun nach einem akkreditierten Qualitätsmanagementsystem arbeiten. Dies ist eine Voraussetzung dafür, damit die in den Werkstätten durchgeführten Abgasuntersuchungen weiterhin von den Prüforganisationen anerkannt werden und Autobesitzer die notwendige Plakette erhalten.

Das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe mit seinem Zentralverband (ZDK) in Bonn hat sich frühzeitig dieser neuen EU-Auflage gestellt und die Marke AÜK (Akkreditierte Überprüfung im Kfz-Gewerbe) platziert. 35.000 Tausend Betriebe in ganz Deutschland können auf die Leistung vom Zentralverband zurückgreifen und damit diese neue europarechtliche Norm umsetzen. Walter Zimmer, Auditor für die hiesige Region, begleitet die Kfz-Betriebe während der Umstellphase in diesem Jahr: „Es ist schon eine enorme Leistung, die von den Kfz-Betrieben wieder einmal verlangt wird“, findet der Kfz-Meister, der für die Kfz-Innungen Daun-Prüm und Bernkastel-Wittlich-Bitburg die Werkstätten betreut.

Alles richtig gemacht bei den neuen Prozessen und Techniken zur Abgasuntersuchung nach neuer Europanorm! Das bescheinigte Dipl.-Ing. Peter Herget (links), Fachbegutachter der Deutschen Akkreditierungsstelle, an Markus Schleuning (rechts) vom Autohaus Stolz in Daun. (Foto: Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Walter Zimmer)

Bei Stolz in Daun wurde alles richtig gemacht. Dies bescheinigte Mitte Oktober der Dipl.-Ing. Peter Herget, Fachbegutachter der Deutschen Akkreditierungsstelle, der die Durchführung der Abgasuntersuchung im Autohaus Stolz begutachtete.

„Wir hatten uns bereits vor einem Jahr als Pilotbetrieb zur Verfügung gestellt, damit unser Verband in der Praxis dieses neue System testen kann. Das war für uns als Innungsbetrieb selbstverständlich“, erzählt Peter Stolz, der zusammen mit seinem Mitarbeiter Markus Schleuning im Autohaus für die AU-Leistung verantwortlich ist.

Michael Breuer (rechts), stellvertretener Leiter Abteilung Technik beim ZDK und Pascal Gebhard (links), systemverantwortlicher Leiter beim Fachverband Rheinland-Pfalz. Beide waren maßgeblich an der Erarbeitung der neuen Akkreditierung beteiligt und ließen es sich nicht nehmen, bei der Prüfung in Daun bei Pilotbetrieb Stolz mit dabei zu sein. Foto: Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Walter Zimmer

Michael Breuer (rechts), stellvertretener Leiter Abteilung Technik beim ZDK und Pascal Gebhard (links), systemverantwortlicher Leiter beim Fachverband Rheinland-Pfalz. Beide waren maßgeblich an der Erarbeitung der neuen Akkreditierung beteiligt und ließen es sich nicht nehmen, bei der Prüfung in Daun bei Pilotbetrieb Stolz mit dabei zu sein. (Foto: Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Walter Zimmer)

Mit dabei waren auch Michael Breuer, stellvertretener Leiter Abteilung Technik beim ZDK und Pascal Gebhard, Systemverantwortlicher Leiter beim Fachverband Rheinland-Pfalz.

„Mit der neuen ISO 17020 hat auch eine neue Software Einzug gehalten. Sie ermöglicht es uns, Schulungsbescheinigungen und Kalibrierscheine selbst in die zentrale Datenbank des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes einzupflegen“, berichtet Markus Schleuning. „Für unsere Kunden spielt es zwar letztlich kaum eine Rolle, welchen Aufwand wir betreiben, um den AU-Service auch in Zukunft bieten zu können“, erzählt der Kfz-Meister weiter, „aber wir nehmen unseren Auftrag als Servicestelle sehr ernst und freuen uns, für die Zukunft bestens gerüstet zu sein.“

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REWE-Center Kall bleibt erreichbar: Eigene Rampe macht Zufahrt möglich

Kall, 27.10.2020 – Das REWE-Center wird trotz der umfangreichen Bauarbeiten und notwendigen temporären Sperrungen im Kaller Kernort weiterhin uneingeschränkt erreichbar bleiben.

Zurzeit wird eine Rampe erstellt. Mit ihr wird der Verkehr von der Bahnhofstraße zum und vom REWE-Center geführt. Die Zufahrtsrampe befindet sich zwischen dem neuen Bahnhofsvorplatz und der bereits errichteten Tiefgarage unter dem REWE-Parkplatz.  Da wo nunmehr die Rampe errichtet wurde, wird zu einem späteren Zeitpunkt das Geschäftshaus Süd entstehen.

Aufgrund der neuen Verkehrsführung können die Arbeiten am Knotenpunkt „Kreisel“ aus zeitlicher Sicht effizienter gestaltet werden, so dass damit zu rechnen ist, dass durch diese Sonderlösung auch voraussichtlich eine Verkürzung der Bauzeit für die gesamte Umgestaltung des Knotenpunktes generiert werden kann, berichtet Teamleiter der Bauabteilung, Markus Auel von der Gemeinde Kall.

Durch die vom Grundstückseigentümer geschaffene neue Zufahrtsmöglichkeit kann auch während einer möglichen temporären Vollsperrung des Knotenpunktes die Erreichbarkeit des REWE-Centers mittels PKW und somit auch die Grund- und Nahversorgung im Ortskern dauerhaft garantiert werden.

Hinzu kommt, dass die verkehrliche Situation in der Bahnhofstraße enorm entspannt werden kann, so dass die Kunden ohne größere Beeinträchtigung, sprich ohne Rückstau und Ampelschaltung den Markt anfahren können.

Alle Fußgänger werden gebeten, nicht über die beiden Fahrbahnen der Rampenanlage zu gehen, sondern die bisherigen Wege zu nutzen.

Die Gemeinde Kall ist bemüht, die Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen für alle so gering wie möglich zu halten.

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LED-Modernisierung der Straßen -beleuchtung in der Stadt Wittlich abgeschlossen

Wittlich, 27.10.2020 – Weniger Watt, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Verwaltung hat Westenergie die 2017 begonnene Umrüstung der Straßenlaternen in der Stadt Wittlich jetzt abgeschlossen. Insgesamt haben die Dienstleister des Energieunternehmens in den letzten drei Jahren 1.679 der derzeit 3.355 Leuchten im Rahmen des Straßenbeleuchtungsvertrages „Licht & Service“ ausgetauscht und energieeffiziente LED-Lampen eingebaut.

Zum Abschluss der Arbeiten kam Joachim Rodenkirch, der Bürgermeister der Stadt Wittlich, gemeinsam mit Stadtratsmitgliedern und Vertretern von Westenergie zusammen und überzeugte sich von der erfolgreichen Umsetzung der Modernisierung. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein strahlender Impuls zum Klimaschutz und zur Energiewende, die nicht nur auf den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch auf Energieeinsparung und Energieeffizienz setzen muss.

Die Umrüstung von 1.679 Straßenleuchten in der Region auf LED-Technik ist ein großer Erfolg für die Umwelt und entlastet zudem den kommunalen Haushalt“, erläuterte Joachim Rodenkirch.