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IHK-Regionalbeirat Mayen-Koblenz – IHK Koblenz zeichnet beste Azubis 2023 aus

Region/Mayen-Koblenz – Die Industrie- und Handelskammer Koblenz (IHK) ehrte 233 Absolventinnen und Absolventen, die ihre Abschlussprüfung im Jahr 2023 mit „sehr gut“ abschlossen. Darunter befinden sich auch 30 ehemalige Auszubildene aus insgesamt 22 verschiedenen Unternehmen des Landkreises Mayen-Koblenz.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Rhein-Mosel-Halle wurden die besten Auszubildenden des Jahrgangs 2023 persönlich von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und IHK-Vizepräsident Jens Geimer ausgezeichnet. Neben den Jahrgangsbesten und ihren Familienangehörigen nahmen auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe sowie aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft an der „Bestenehrung 2023“ teil.

„Die gewürdigten Auszubildenden gehören zu der Generation von Auszubildenden, die ihre Ausbildung unter ganz besonders herausfordernden Bedingungen während der Corona-Pandemie begonnen haben. Und dennoch schlossen sie ihre Ausbildung mit einem Spitzenergebnis ab. Dafür gilt ihnen meine große Anerkennung“, sagt der Vorsitzende des Regionalbeirats Mayen-Koblenz, Andreas Normann, Mathias Normann Spedition GmbH & Co. KG, Bendorf.

Das sind die besten Azubis 2023 aus dem Landkreis Mayen-Koblenz

  • Ahmed Ali, Verfahrenstechnologe Metall, Fachrichtung: Stahlumformung, ThyssenKrupp Rasselstein GmbH, Andernach
  • Lea-Marie Badinsky, Kauffrau im Einzelhandel, Sporthaus Krumholz Mülheim-Kärlich GmbH
  • David Belov, Elektroniker für Betriebstechnik, SCHOTTEL GmbH, Spay
  • Alina Breuer, Industriekauffrau, Westnetz GmbH, Saffig
  • Jannis Christian, Verkäufer, Netto Marken-Discount Stiftung & Co. KG, Kaltenengers
  • Tim Daum, Industriemechaniker, ThyssenKrupp Rasselstein GmbH, Andernach
  • Maik Drobneski, Industriekaufmann, Griesson – de Beukelaer GmbH & Co. KG, Polch
  • Justine Felsch, Verkäuferin, Deichmann SE, Andernach
  • Niklas Fett, Kaufmann im Einzelhandel, PETZ REWE GmbH, Bendorf
  • Dominic Fuß, Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, Fachrichtung: Versicherung, Debeka, Mayen
  • Pascal Ganske, Papiertechnologe, Weig Holding GmbH & Co. KG, Mayen
  • Manuel Göbel, Kaufmann im Einzelhandel, Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG, Polch
  • Marie Sophie Haardt, Chemielaborantin, LTS LOHMANN Therapie-Systeme AG, Andernach
  • Tamara Haberkamp, Industriekauffrau, SCHOTTEL GmbH, Spay
  • Valerie Nastasja Hahn, Kauffrau im Einzelhandel, Aldi SE & Co. Kommanditgesellschaft, Weißenthurm
  • Sophie Hofmann, Kauffrau für Büromanagement, billi & friends Wohnkaufhaus GmbH, Mülheim-Kärlich
  • Robin Hombeuel, Elektroniker für Betriebstechnik, Westnetz GmbH, Saffig
  • Tobias Janzen, Elektroniker für Betriebstechnik, ThyssenKrupp Rasselstein GmbH, Andernach
  • Katharina Kern, Industriekauffrau, Rathscheck Schiefer und Dach-Systeme Zweigniederlassung der Wilh. Werhahn KG, Mayen
  • Stephanie Krupp, Kauffrau im Einzelhandel, OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Mayen
  • Claudia MacLachlan, Fachinformatikerin, Fachrichtung: Anwendungsentwicklung, Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH, Mülheim-Kärlich
  • Tobias Müller, Brauer und Mälzer, Vulkan Brauerei GmbH & Co. KG, Mendig
  • Lukas Pütz, Elektroniker für Betriebstechnik, Westnetz GmbH, Saffig
  • Henning Rücker, Fachinformatiker, Fachrichtung: Anwendungsentwicklung, SHD Group Holding GmbH, Andernach
  • Philip Knut Schüller, Industriemechaniker, Griesson – de Beukelaer GmbH & Co. KG, Polch
  • Klara Seul, Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung, Alpa Rohstoffhandel, Logistik und Spedition GmbH, Mayen
  • Marie Lena Spohr, Kauffrau im Einzelhandel, De Schützens OHG, Alken
  • Denis Stobbe, Elektroniker für Betriebstechnik, MASA GmbH, Andernach
  • Niklas Wolff, Industriemechaniker, ThyssenKrupp Rasselstein GmbH, Andernach
  • Mohammed Yassin, Fachlagerist, ThyssenKrupp Rasselstein GmbH, Andernach
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Das Briefzentrum 52 in Aachen rechnet vor dem Weihnachtsfest wieder mit hohen Sendungsmengen

Aachen – Leiter Andreas Crott erwartet bis zu 600.000 Sendungen am Tag – Briefe und Postkarten bis spätestens 21. Dezember auf den Weg bringen – Die DHL Group erwartet auch in diesem Jahr wieder hohe Sendungsmengen im Vorweihnachtsgeschäft in Deutschland. Dies gilt auch für das Briefzentrum 52 in Aachen. Werden in dem Standort der Deutschen Post an der Kaubendenstraße an einem „normalen“ Werktag in der Regel rund 400.000 Sendungen bearbeitet, die aus der Leitregion 52 versandt oder für sie bestimmt sind, so rechnet Andreas Crott, Leiter der Abteilung Stationäre Bearbeitung Brief in der Niederlassung Betrieb Köln West für das Briefzentrum verantwortlich, im sogenannten Starkverkehr insbesondere kurz vor dem Fest in der Spitze mit bis zu 600.000 Sendungen am Tag.

„Wir sind aber gut gerüstet“, blickt Andreas Crott auf sein motiviertes Team. Der Abteilungsleiter ist stolz auf die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Auf unsere Kolleginnen und Kollegen ist zu jeder Zeit Verlass. Und wir wollen das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird, selbstverständlich auch in diesen Wochen rechtfertigen: Jede einzelne Sendung ist für uns bedeutend, weil sie für die Kundinnen und Kunden wichtig ist.“

Um die deutlich höheren Sendungsmengen zu bearbeiten, wird – deutschlandweit betrachtet – das Post- und Paket-Team aus rund 116.500 Zustellerinnen und Zustellern sowie 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Sortierzentren in der Vorweihnachtszeit von insgesamt etwa 10.000 Aushilfskräften unterstützt. Ihr Stammpersonal wie auch alle Aushilfskräfte bezahlt die DHL Group nach Tariflohn.

Bewerbungen von potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – insbesondere für Interessierte, die einen Teilzeitjob suchen – sind im Briefzentrum immer willkommen. Infos gibt es im Internet unter www.werde-einer-von-uns.de.

Damit Weihnachtspost und Geschenke mit Sicherheit rechtzeitig bis Heiligabend zugestellt werden können, sollten Kundinnen und Kunden die empfohlenen Fristen beachten: Pakete sollten spätestens bis 20. Dezember in Postfilialen, DHL-Paketshops oder Packstationen abgegeben werden. Auch Zustellerinnen und Zustellern können frankierte Pakete direkt mitgegeben werden. Briefe und Postkarten sollten spätestens am 21. Dezember in den Briefkasten eingeworfen werden. Jeder frühere Versand ist natürlich willkommen.

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Kreissparkasse Ahrweiler stellt frühzeitig Weichen für die Zukunft

Ahrweiler – Dieter Zimmermann übergibt Vorstandsvorsitz zum 1.4.2025 an Guido Mombauer – Achim Gemein wird neues Vorstandsmitglied – Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler und Landesobmann der rheinland-pfälzischen Sparkassen, übergibt den Vorstandsvorsitz zum 1.4.2025 an das bisherige Vorstandsmitglied Guido Mombauer.

Dieter Zimmermann tritt dann nach fast 46 Jahren in den Diensten der Kreissparkasse Ahrweiler, davon fast 24 Jahren als Vorstand bzw. Vorstandsvorsitzender, in den Ruhestand. Die freiwerdende Stelle von Guido Mombauer als Vorstandsmitglied wird wiederum mit Achim Gemein, Verhinderungsvertreter des Vorstandes, besetzt. Er wird mit Wirkung zum 1. Januar 2025 zum weiteren Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler bestellt.

Der Verwaltungsrat der Kreissparkasse Ahrweiler mit Landrätin Cornelia Weigand an seiner Spitze ist davon überzeugt, mit dem designierten Vorstandsduo Guido Mombauer und Achim Gemein die bestmögliche Vorstandsbesetzung für die Zeit nach dem Ausscheiden von Dieter Zimmermann gefunden zu haben. Er hat daher die entsprechenden Bestellungen von Guido Mombauer zum Vorstandsvorsitzenden und Achim Gemein zum Vorstandsmitglied einstimmig in seiner jüngsten Sitzung vorgeschlagen.

Der Kreis- und Umweltausschuss des Landkreises Ahrweiler hat diesem Vorschlag in seiner Sitzung am vergangenen Montag zugestimmt. Damit hat die Kreissparkasse Ahrweiler bereits frühzeitig die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft gestellt. „Guido Mombauer bringt alle Voraussetzungen für die Nachfolge von Dieter Zimmermann als Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler mit sich“, begründet Landrätin Cornelia Weigand die Entscheidung des Verwaltungsrates.

Seit 1. März 2012 ist Guido Mombauer als Markt- und Handelsvorstand für die kundennahe Bereiche verantwortlich und maßgeblich an der erfolgreichen Entwicklung der Kreissparkasse Ahrweiler beteiligt. Von 1985 bis 1987 absolvierte er seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse und war bis 1995 als Kundenberater tätig bevor er bis zu seiner Rückkehr nach Ahrweiler als Verhinderungsvertreter des Vorstandes und Bereichsleiter Privatkunden bei der Stadtsparkasse Bad Honnef aktiv war.

Mit Ausscheiden von Dieter Zimmermann werden die Ressorts des Marktfolge- und Überwachungsvorstands vakant. Vorbehaltlich der noch ausstehenden, finalen Aufgabenverteilung wurde somit nach einem Nachfolger für dieses Vorstandsressorts gesucht. Der bisherige Aufgabenbereich von Achim Gemein sowie seine Zuständigkeit als langjähriger Verhinderungsvertreter decken weite Teile der neu zu besetzenden Vorstandsbereiche ab. „Achim Gemein ist fachlich wie persönlich bestens geeignet, die neuen Aufgaben zu übernehmen und die vakant werdende Position als Vorstandsmitglied anzutreten“, sind sich Landrätin Cornelia Weigand und der gesamte Verwaltungsrat der Kreissparkasse Ahrweiler einig. Bereits seit 1. April 2006 vertritt er den Sparkassenvorstand im Falle seiner Verhinderung. Seit seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Ahrweiler von 1989 bis 1991 hat er dem Institut die Treue gehalten und verantwortet als Leiter des Bereichs Unternehmenssteuerung bis heute die Sachgebiete Personal, Betriebswirtschaft und Vorstandssekretariat.
„Dieter Zimmermann hat seit mehr als 20 Jahren als Vorstandsvorsitzender die Kreissparkasse Ahrweiler sehr erfolgreich geleitet und ihre positive Entwicklung spürbar geprägt.

In unseren neuen Funktionen möchten wir daran anknüpfen, diese erfolgreiche Arbeit langfristig fortsetzen und auf diese Weise das in uns gesetzte Vertrauen bestätigen,“ sind sich Mombauer und Gemein einig. „Ich freue mich über die frühzeitige Nachfolgeregelung“, so Dieter Zimmermann: „Sie entspricht meiner Wunschvorstellung“.
Als wichtigste Bank im Landkreis Ahrweiler und einem Marktanteil von rund 40% ist die Kreissparkasse Ahrweiler für weit mehr als 100.000 Privat-, gewerbliche und kommunale Kunden der vertrauensvolle Ansprechpartner in allen Finanzangelegenheiten. Als Bank aus der Region leistet sie darüber hinaus durch ihr gesellschaftliches Engagement einen bedeutenden Mehrwert für ihre Kunden, die Menschen, die Vereine und die gesamte Region, getreu dem Motto „Weil’s um Geld aber eben auch weil’s um mehr als Geld geht“.

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Martini Werbung setzt Wachstumskurs fort – Neuer Standort in der Vordereifel nach 26 Jahren in Mayen

Mayen – Martini Werbung, ein Vorreiter in der Fahrzeugfolierung und Werbetechnik, freut sich, seinen Umzug im Juli 2023 in die August-Horch-Str. 4 in Kottenheim bekannt zu geben. Der Schritt markiert einen Meilenstein in der 26-jährigen Geschichte des Unternehmens, das seit seiner Gründung 1997 an der IMO Waschanlage in Mayen ansässig war.

Bügermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel – Alfred Schomisch und seine Wirtschaftsförderin Anna Döpgen besuchten das Unternehmen vergangene Woche in seinen neuen Räumlichkeiten.

Seit seiner Gründung hat Martini Werbung eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Angefangen als „Autopflege Center“ im Jahr 1998, erweiterte das Unternehmen sein Angebot im Jahr 2000 um Fahrzeugtönungsfolien. Der Kauf des ersten Plotters im Jahr 2001 ebnete den Weg für die Fahrzeugfolierung und die Erstellung von Aufklebern und Vorführwagen Beschriftungen für verschiedene Autohäuser in Mayen.

Durch kontinuierliche Investitionen in Technologie und Know-how hat Martini Werbung im Jahr 2005 seinen kleinen Plotter gegen ein leistungsstärkeres Modell ausgetauscht. Der Einstieg in die Folierung von Rennwagen der GT Serie im Jahr 2008 sowie die Aufgabe der Waschanlage 2010 und der Umzug in die Robert-Bosch Str. Mayen waren Meilensteine auf dem Weg des Unternehmens.

Trotz Herausforderungen wie einem harten Winter und schwierigen Auftragslagen setzte Martini Werbung auf Wachstum. Ein Jahr später begann der Ausbau der Firma mit der Anschaffung eines weiteren Plotters. Im Jahr 2014 gab Martini die  Autopflege auf und investierte in eine Fräse zur Schilderherstellung was einen weiteren Schritt in der Entwicklung des Unternehmens markierte, das sich schließlich 2015 in Martini Werbung umbenannte.

Heute, im Jahr 2023, mit einem Team bestehend aus drei Werkstattmitarbeitern, einer Grafikerin, einem für die Druckvorbereitung und einem für den Textildruck zuständigen Mitarbeiter unter der Leitung des gebürtigen Kehriger Geschäftsführers Mario Martini, ist Martini Werbung stolz darauf, seinen neuesten Schritt bekannt zu geben – den Umzug in die August-Horch-Str. 4 in Kottenheim. Dieser neue Standort,bietet mit über 700 m² mehr Raum für Innovation, Kreativität und eine noch bessere Kundenbetreuung mit einem Leistungsspektrum von Layouterstellung und Fahrzeugbeschriftungen über das verkleben von Sonnenschutz- und Sicherheitsfolien bis hin zur Erstellung von Leuchtreklame und Textildruck.

„Es erfüllt uns mit großer Begeisterung, Martini Werbung in der Vordereifel willkommen zu heißen. Der Umzug dieses zukunftsorientierten Unternehmens ist nicht nur ein Gewinn für Kottenheim, sondern für die gesamte Verbandsgemeinde Vordereifel. Wir sind fest davon überzeugt, dass das Unternehmen mit seinem Fachwissen und seiner Kreativität einen bedeutenden Beitrag zur Wirtschaft und Gemeinschaft leisten wird. Herzlich willkommen in der Vordereifel!“, so Bürgermeister Alfred Schomisch.

Martini Werbung bleibt seinen Wurzeln treu und setzt weiterhin auf Qualität, Innovation und exzellenten Kundenservice, während das Unternehmen seine Präsenz im Bereich der Werbetechnik weiter ausbaut.

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Auszubildender aus Düren zählt zu den Besten Deutschlands

Aachen/Düren – Cenk Cansiz ist einer der besten Auszubildenden Deutschlands. Der Kaufmann für Digitalisierungsmanagement ist von der Leitungspartner GmbH in Düren ausgebildet worden. Am Montagabend wurde er in Berlin gemeinsam mit 218 weiteren Bundesbesten von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr, dass ein Auszubildender aus unserem IHK-Bezirk zu den bundesweit Besten gehört“, sagt Gisela Kohl-Vogel, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen. „Gemeinsam mit unseren rund 2.300 Ausbildungsbetrieben aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungsgewerbe in der Städteregion Aachen und in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg machen wir uns dafür stark, dass die duale Ausbildung und die höhere Berufsbildung die gesellschaftliche Anerkennung erhalten, die sie verdienen.“

An der Preisverleihung in Berlin nahmen rund 1.000 Gäste teil – neben Eltern und Angehörigen der Absolventen auch Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Bundestagsabgeordnete sowie Präsidentinnen und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern. Unter den Ausgezeichneten sind 84 Frauen und 135 Männer. Das Bundesland mit den meisten Prämierten in diesem Jahr ist Baden-Württemberg (44), gefolgt von Bayern (34) und Nordrhein-Westfalen (31).

Um Ausbildung in Deutschland populärer zu machen, hat die IHK-Organisation im Frühjahr die bundesweite Kampagne Jetzt#könnenlernen gestartet. Ziele sind, die enge Verbindung von Theorie und Praxis während einer Ausbildung sowie die hervorragenden beruflichen Perspektiven nach einem erfolgreichen Abschluss in den Fokus zu rücken. „Wir wollen mehr Schulabgängerinnen und Schulabgänger für eine IHK-Ausbildung begeistern“, betont Kohl-Vogel. „Unsere Kernbotschaft lautet: Ausbildung macht mehr aus uns.“

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Mainova und evm bündeln Kräfte im Bereich Smart City

Region/Koblenz/Frankfurt – Energieversorger aus Frankfurt und Koblenz vereinbaren eine enge Zusammenarbeit – Immer mehr Kommunen in Deutschland nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung und entwickeln sich zur Smart City. Um Städte, Gemeinden und auch Bürgerinnen und Bürger noch besser beim Einsatz innovativer Technik zu unterstützen, arbeiten die Koblenzer Energieversorgung Mittelrhein (evm) und die Frankfurter Mainova AG ab sofort enger zusammen. „Wir bündeln unsere Kompetenzen und entwickeln gemeinsam intelligente Lösungen, von denen viele profitieren können“, erklärt evm-Vorstandsmitglied Bernd Wieczorek. Mainova-Vorständin Diana Rauhut ergänzt: „Wir wollen unsere Städte für Menschen lebenswert machen. Unsere gemeinsame Kooperation hat das Ziel, Synergien zu schaffen, um auf dem Wachstumsmarkt Smart City erfolgreich unseren Kundinnen und Kunden passgenaue Lösungen zu bieten.“

Jahrelange Erfahrung

Beide Energieversorger greifen auf jahrelange Erfahrung im Bereich Smart City zurück. So hat die Koblenzer evm unter der Marke Smartmacher zahlreiche Anwendungsfälle versammelt und in vielen Kommunen in Rheinland-Pfalz erfolgreich umgesetzt. Da geht es um intelligente Parkraumbewirtschaftung, Optimierung in den Bereichen Abfallentsorgung und Grünflächenbewässerung, um Besucherzählung und vieles mehr. In der Regel kommen dabei spezielle Sensoren zum Einsatz, die kostengünstig installiert werden und Daten über lange Distanzen hinweg übermitteln können.

Breite Palette an Lösungen

Auch Mainova bietet ihren Kundinnen und Kunden eine breite Palette von Smart-City-Lösungen. Der Frankfurter Energiedienstleister hat dafür in der Mainmetropole ein flächendeckendes LoRaWAN-Netz mit über 8.000 Sensoren aufgebaut. Die darüber generierten Informationen werden anwenderfreundlich aufbereitet und online visualisiert. Für ihre dafür eigens entwickelte Smart-City-Plattform, die verschiedene App-Lösungen für Kommunen, Energieversorger und Unternehmen vereint und zur Digitalisierung kommunaler Aufgaben oder auch zur Fernüberwachung von Infrastruktur genutzt werden kann, ist Mainova in diesem Jahr mit dem Innovationspreis des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) ausgezeichnet worden.

Ob es der smarte Winterdienst, das Luftgüte-Monitoring oder die digitale Verkehrszählung ist: Immer geht es um die Nutzung moderner Technologie im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Im Rahmen der nun vereinbarten Partnerschaft starten evm und Mainova in die Entwicklung eines gemeinsamen Portfolios, um auch über Rheinland-Pfalz und Hessen hinaus Kommunen auf dem Weg zur Smart City wirkungsvoll zu unterstützen.

Neben der gemeinsamen Entwicklung von Anwendungsfällen und der Harmonisierung der jeweiligen Angebote bieten evm und Mainova zwei Dashboards an: So ist Mainova für das Smartportal zuständig, das unter anderem für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen gedacht ist. Die evm wiederum betreibt das Smartboard, das Bürgerinnen und Bürger als Zielgruppe hat. Sowohl evm als auch Mainova bieten anderen Stadtwerken, Städten und Gemeinden sowie weiteren Interessenten an, sie in allen Facetten von Smart-City-Projekten zu unterstützen. Das reicht von der Entwicklung individueller Strategien über den Aufbau der notwendigen Kommunikationsinfrastruktur bis hin zum Betrieb.

Mehr zu den Projekten gibt es im Internet: www.smartmacher.com und www.mainova.de/smartcity

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Delegierten-Tagung der Kreis-Handwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück Region (MEHR)

Birgel/Prüm – Verbesserungen für das Handwerk von der Politik gefordert – Mehr Wertschätzung für das Handwerk und Bürokratieabbau forderte der Vorsitzende Kreishandwerksmeister Raimund Licht bei der Delegiertentagung der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück Region (MEHR) von Petra-Dick-Walther ein. Die RLP Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau hatte die Delegierten bei ihrer Tagung Ende November in der historischen Wassermühle in Birgel besucht. In ihrem Grußwort ging sie unter anderem auf die aktuell unsichere Haushaltslage ein, gab einen Rückblick auf die Zeit der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe. Dick-Walther bewertete die Senkung der Stromsteuer als sehr positiv, auch für das Handwerk. Bundesweit sieht sie allein im Handwerk einen Bedarf von 250.000 Fachkräften, was langfristig auch Sorgen für anstehende Betriebsnachfolgen bedeute. Dick-Walther wies auf umfangreiche Förderungen durch das Ministerium zur Nachwuchs- und Fachkräftesicherung hin. Hierbei erwähnte sie die Projekte „passgenaue Besetzung“, „Ausbildungsbotschafter“, „Klimahandwerk“, „Maker-Spaces“, „Feriencamps“ und den „Aufstiegsbonus I + II“. Die Staatssekretärin wollte vor Ort aber auch von den Handwerkern hören „wo der Schuh drückt“.

Damit hielten die anwesenden Handwerksmeister nicht hinter dem Berg. „Ich habe die Politik in meinen 34 Jahren Selbstständigkeit noch nie so erlebt, wie in den letzten Jahren“, äußerte sich Kreishandwerksmeister Harald Schmitz kritisch. Der Obermeister der Baugewerbe-Innung MEHR schilderte einen Fall aus seinem Baubetrieb, bei dem die Bürokratie monatelang die Entsorgung von Abrissmaterial verhinderte und einen Aufwand erzeugte, der den Auftrag nahezu unrentabel werden ließ. „Dem Baugewerbe steht das Wasser bis zum Hals und zu allen Problemen durch Fachkräftemangel und Zinspolitik kommt die überladene Bürokratie noch hinzu“, wertet Schmitz die Lage. „Es ist Handlungsbedarf, das haben wir erkannt“, meldet die Staatssekretärin und betont, dass hierzu auch Ministerin Daniela Schmitt im engen Austausch mit den Handwerkskammern steht.

Die Sinnhaftigkeit großer Subventionen an die Industrie wurde kritisch hinterfragt. Stattdessen sei eine breite Mittelstandsförderung möglich gewesen. Aufgrund der unsicheren Haushaltslage und der damit verbundenen fehlenden Planungssicherheit würden zunehmend Submissionen aufgehoben und Bauvorhaben abgesagt oder verschoben. Dies würde zu einer weiteren Verschlechterung der Situation am Bau beitragen.

Kreishandwerksmeister Herman Waldorf, Maler- und Lackiermeister, wies auf die sich zuspitzende Situation an den Schulstandorten in der Westeifel hin. „Das duale Ausbildungssystem wird hochgelobt, dazu gehört aber auch, dass Schulen für 16-jährige erreichbar sein müssen. Lange Anfahrtswege und Fachlehrermangel führen zwangsläufig zu rückläufigen Ausbildungszahlen.“ Er fordert, dass die vorhanden Schulstandorte Gerolstein und Bitburg gesichert bleiben und damit die Ausbildung im Malerhandwerk wieder attraktiver wird.

Auch Schreinermeister Eduard Schiefer meldete sich zu Wort. Die Fahrtkosten für die weiten Entfernungen für Azubis zu den Ausbildungsstätten, Schulen und zur überbetrieblichen Leistungsunterweisung an der Handwerkskammer müssten finanziell ausgeglichen werden. Auch der Ausbildungsaufwand sei gestiegen. „Betriebe müssen gestärkt werden, damit Ausbildung noch machbar ist. Denn ohne Ausbildung keine Fachkräfte“, betont er.

Geschäftsführer Dirk Kleis schilderte der Staatsekretärin einen aktuellen Fall, bei dem der Beginn eines Arbeitsverhältnisses bislang an der Bürokratie scheiterte. Ein Innungsmitglied, Bäckermeister, möchte einen Mitarbeiter einstellen, der aus einem Drittstaat kommt. Bislang würden aber trotz Fachkräfteeinwanderungsgesetzt nur Hürden auftauchen und eine Einstellung verhindern. Auch dieses Thema will Dick-Walther mit nach Mainz nehmen.

„Es gibt viel zu tun“, könnte die Überschrift über der Delegiertentagung lauten. „Packt die Politik es an?“ wird die Zukunft zeigen. Als Arbeitgeberorganisation führt die Kreishandwerkerschaft regelmäßigen Austausch mit der Politik, um immer wieder auf die Punkte aus der Praxis aufmerksam zu machen. „Wir werden da nicht müde“, bekräftigt Geschäftsführer Dirk Kleis.

Zur Versammlung war auch die Handwerkskammer Trier eingeladen und mit Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf, Präsident Rudi Müller und Vizepräsident Bernd Elsen vertreten.

Ein weiter Punkt der Tagung war die Sanierung der Hauptgeschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft MEHR in der Wittlicher Händelstraße. Hier stehen umfassende Maßnahmen an, deren Umsetzung für die nächsten zwei Jahre geplant ist.

Im Rahmen der Versammlung ging es auch um die Wertschätzung des Ehrenamtes und die Verleihung der Goldenen Ehrennadel an verdiente Ehrenamtsträger (siehe separater Bericht). Derweil verabschiedet wurde aus dem Vorstand der Kreishandwerkerschaft MEHR Beisitzer Johannes Lorscheider, Obermeister der Böttcher- und Weinküfer-Innung Mosel-Saar-Ruwer. Sein Amt wird zukünftig Rainer Schmitz, Obermeister der Elektroinnung Westeifel übernehmen.

Verabschiedet wurde auch Hans Josef Jakoby, Geschäftsführer bei der Tochtergesellschaft Arbeitsmedizinischer und Sicherheitstechnischer Dienst der Kreishandwerkerschaft GmbH. Jakoby war auch jahrzehntelang ehrenamtlich für die Kreishandwerkerschaft und die Bäckerinnung tätig.

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Wartungsarbeiten – Die Eifelschau optimiert die User Experience

Region/Weiler – In der Zeit vom 10. Dezember mittags bis voraussichtlich 12. Dezember 2023 nachmittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 12. Dezember 2023 nachmittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team

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Rennatmosphäre im Hangar 9 – Neue Indoor-Kartbahn auf dem Mendiger Flugplatz

Mendig – Im Hangar 9 des Mendiger Flugplatzes herrscht demnächst Rennatmosphäre. Hier hat die TEA (Test Event Area) eine Indoor-Kartbahn gebaut. Auf rund 300 Metern Länge werden hier mit Elektro-Karts Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreicht. Der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong überreichte jetzt mit dem Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz, und dem Ersten Beigeordneten der Stadt Mendig, Achim Grün, die letzten Dokumente für den Startschuss des neuen Angebots an den TEA-Geschäftsführer Manfred Sender.

„Airfield Art Kart“ hält was der Name verspricht: ein Hangar als Motodrom, fetzige, plakative Graffitis an den Wänden und nicht zuletzt schnelle Elektro-Karts. „Wir planen zudem mit Schulungsräumlichkeiten und mit einer individuellen Kart-Nutzung“, umreißt Sender das Angebot, das im Hangar 9, Bereich Flugplatz-Süd, zu finden ist. „Wer hier einmal zehn Minuten seine Kurven dreht, der weiß was er geleistet hat. Die Strecke ist herausfordernd“, verspricht Sender mit Blick auf den kurvenreichen Kurs, der durch eine Überführung einen besonders spektakulären Streckenabschnitt bereithält.

„Die Kartbahn ist eine absolute Bereicherung des Freizeitangebots in unserer Region. Und sie zeigt, dass auf dem Flugplatz auch kreative Ideen ihren Platz finden“, zeigten sich Badziong, Lempertz und Grün beeindruckt von „Airfield Art Kart“.

www.tea-mendig.com

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Fachkräfteoffensive – Kreis Euskirchen vergibt zwei Meisterstipendien

Euskirchen – Maternus Schmitz und David Franz sind die beiden ersten Meisterstipendiaten des Kreises Euskirchen. Landrat Markus Ramers überreichte den beiden 21-Jährigen jetzt eine entsprechende Urkunde. Das Stipendium ist mit jeweils 6.000 Euro dotiert. „Das ist eine große Hilfe“, freute sich David Franz, der sich aktuell in einer Weiterbildung zum Meister in Elektrotechnik befindet.

Auch Jonas Maternus Schmitz freute sich, dass sich die Jury für ihn entschieden hatte. Er macht eine Weiterbildung zum Tischler- /Schreinermeister. Die Initiative zum Meisterstipendium ging Anfang des Jahres von Landrat Markus Ramers aus. Angesichts der grassierenden Fach- und Arbeitskräftemangels in zahlreichen Branchen hatte er für dieses Jahr eine Fachkräfteoffensive angekündigt.

Ein Baustein war dabei das Meisterstipendium. „Der Kreis Euskirchen ist ein Handwerkerkreis. Das Handwerk ist eine wesentliche Säule unserer Wirtschaft. Und im Meisterhandwerk liegt ein wichtiger Schlüssel für einen attraktiven Fachkräftestandort.“ Daher habe man sich entschieden, jährlich zwei junge Menschen auf ihrem „Meisterweg“ zu unterstützen und damit ein Zeichen zu setzen.

„Die Fachkräfteoffensive des Kreises Euskirchen möchte genau hier ansetzen, einen Anreiz schaffen und die Fachkräfte von heute zu einer beruflichen Weiterqualifizierung motivieren, um zu den Meisterinnen und Meistern von morgen zu werden“, so Landrat Ramers. „Dabei soll das Meisterstipendium begabte Talente fördern, die eine entsprechende Fort- oder Weiterbildung absolvieren.“ Wesentliche Bedingung für die Förderung ist, dass die Stipendiaten nach Abschluss der Meisterprüfung noch mindestens fünf Jahre im Kreis arbeiten, entweder in einem Unternehmen oder auch als Selbstständige.

Für Jonas Schmitz und David Franz ist dies keine Bedingung, sondern eine Selbstverständlichkeit. Beide stammen aus Euskirchen und sind hier fest verwurzelt. David Franz macht gerade in Köln eine Vollzeit-Ausbildung zum Elektrotechnik-Meister, die er voraussichtlich im Herbst abschließen wird. Danach kann er sich sehr gut vorstellen, als Selbstständiger im Kreis Euskirchen zu arbeiten. Jonas Maternus Schmitz besucht derzeit eine Meisterschule mit angegliedertem Internat in Hessen und hofft, dass er bereits im Frühjahr seinen Meisterbrief in der Tasche hat. Das Stipendium kann er sehr gut brauchen, da angehende Tischler insbesondere für ihr „Meisterstück“ mit hohen Materialkosten rechnen müssen.

Insgesamt 17 junge Menschen hatten sich bei der Premiere des Kreis-Meisterstipendiums beworben, allesamt Männer. Die Jury war prominent besetzt: Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Berufskollegs, Berufsbildungszentrum und Kreis hatten die Qual der Wahl. Die nächsten beiden Meisterstipendien werden im kommenden Jahr vergeben, eine Bewerbung ist voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte möglich.