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MYK AUF ZACK – Neue Arbeitgebermarke für Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Der Mangel an Auszubildenden und jungen Fachkräften nimmt bei den Unternehmen in Mayen-Koblenz stetig zu. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbh (WFG) reagiert auf diese Negativentwicklung mit dem Projekt „MYK AUF ZACK“. Mit dieser neuen Arbeitgebermarke für den Landkreis Mayen-Koblenz möchte die WFG Berufseinsteigern sowie deren Eltern einen Überblick über regionale Unternehmen und berufliche Chancen vor Ort geben.

Wie Henning Schröder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH erläutert, resultiert „MYK AUF ZACK“ aus dem jüngsten Jugendmonitor für den Landkreis Mayen-Koblenz. Bei dieser Studie, deren Teilergebnisse online unter www.wfg-myk.de/jungendmonitor eingesehen werden können, wurden mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene zu ihren beruflichen Zukunftsvorstellungen befragt. „Wir haben uns gefragt, wie die Zukunftsorientierungen junger Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz eigentlich aussehen und wie Jugendliche sich über ihre beruflichen Möglichkeiten informieren“, berichtet Henning Schröder und betont, dass jede Studie letztendlich dazu dienen sollte, passende Maßnahmen abzuleiten. „Deshalb ,MYK AUF ZACK‘!“

Basis des neuen Projektes ist der Internetauftritt www.mykaufzack.de, der unter anderem Unternehmens-profile sowie Erfolgsgeschichten von Azubis zeigt. Begleitet werden soll die Marke „MYK AUF ZACK“ durch flankierende Imagekampagnen, um regional die Zukunftschancen in Mayen-Koblenz sichtbar zu machen. Denn die Erfahrungen der WFG, aber auch deutschlandweiter Studien zeigen, dass gerade diese Möglichkeiten jungen Menschen häufig unbekannt sind.

Nachdem die WFG im Dezember 2023 mit einem Pre-Kickoff des Projektes gestartet ist, bei dem erste Unternehmen die Möglichkeit erhielten, sich als „MYK AUF ZACK“-Betrieb zu registrieren, sind mit dem neuen Jahr alle Mayen-Koblenzer Betriebe aufgerufen, Teil der neuen „MYK AUF ZACK“-Gemeinschaft zu werden. Aktuell befindet sich das Projekt in der Phase der Unternehmensakquise. Sobald eine kritische Masse an Unternehmen Teil der Arbeitgebermarke geworden ist, erfolgt das Markenroll-out bei der Zielgruppe – den potenziellen Azubis. „Einige Unternehmen mit tollen Unternehmensprofilen sind bereits Teil der regionalen Arbeitgebermarke. Gehören auch Sie mit Ihrem Betrieb zur ,MYK AUF ZACK‘-Gemeinschaft!“, ruft WFG-Geschäftsführer Henning Schröder die Unternehmer in MYK auf.

Mehr Informationen zur Arbeitgebermarke „MYK AUF ZACK“ gibt es bei Jana Wagner (Tel. 0261/108-482, E-Mail an jana.wagner@wfg-myk.de) von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH. Beispiel-Unternehmensprofile können unter www.mykaufzack.de/unternehmen/brohl-wellpappe/ oder unter www.mykaufzack.de/unternehmen/niesmannbischoff/ eingesehen werden.

 

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VR Bank RheinAhrEifel zieht positive Bilanz

Region/Mayen/Koblenz – Erfolgreiche Fusion und zufriedenstellendes Ergebnis lassen die Genossenschaftsbank optimistisch nach vorne schauen – Die VR Bank RheinAhrEifel eG hat das Geschäftsjahr 2023 trotz Herausforderungen durch die Inflation sowie die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine Konfliktes und der Nahost-Krise mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Nach erfolgreicher Verschmelzung der Volksbank RheinAhrEifel eG und der VR Bank Rhein-Mosel eG liegt die Bilanzsumme der neuen VR Bank RheinAhrEifel eG, mit Hauptsitz in Koblenz, bei rund 6,6 Milliarden Euro. Auch ihr Eigenkapital konnte die Bank weiter stärken – zum Jahresende lag es bei rund 710 Millionen Euro.

„Das Jahr 2023 war von Unsicherheiten für uns alle geprägt, aber es erfüllt uns mit Stolz zu sehen, wie erfolgreich unsere Fusion verlaufen ist. Die Zusammenarbeit funktioniert in allen Bereichen und Ebenen vorbildlich und es zeigt sich schon jetzt: Der Zusammenschluss war der richtige Schritt für beide Banken“, so der Vorstandsvorsitzende Sascha Monschauer.

Das Kreditgeschäft der VR Bank RheinAhrEifel ist im Berichtsjahr um 195 Millionen Euro (4,49 Prozent) auf insgesamt über 4,5 Milliarden Euro gewachsen. Die Kundeneinlagen stiegen um 72 Millionen Euro (1,40 Prozent) auf 5,2 Milliarden Euro. Insgesamt betreute die Bank im Jahr 2023 zum Bilanzstichtag ein Kundenvolumen von rund 14 Milliarden Euro. Bankvorstand und Aufsichtsrat schlagen der Vertreterversammlung im Mai die Ausschüttung einer Grunddividende in Höhe von 2 Prozent plus 2 Prozent Bonusdividende vor.

Kunden- und Mitgliederzuwächse bei „ausgezeichneter“ Beratungsqualität
Im Jahr 2023 konnte die VR Bank RheinAhrEifel 4.375 neue Kundinnen und Kunden sowie 2.442 neue Mitglieder gewinnen. Insgesamt wird die VR Bank RheinAhrEifel von rund 145.000 Mitgliedern getragen. Ihre hohe Beratungsqualität stellte die Bank bei Bankentests und Kundenbefragungen erneut unter Beweis. Der Vorstand freut sich über eine beeindruckende Reihe von Auszeichnungen im Jahr 2023. Dazu gehören jeweils der 1. Platz für die „Beste Bank vor Ort“ in der Privatkundenberatung in Koblenz, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Mayen, verliehen von der Gesellschaft für Qualitätsprüfung. Zudem belegte die VR Bank den 1. Platz von Focus Money Deutschland in der Kategorie „Kundenliebling, beliebteste Marke der Volks- & Raiffeisenbanken“. Besonders stolz ist die Bank auf die „Premier-Ehrenplakette“ der Oskar-Patzelt-Stiftung, die als bedeutendste Auszeichnung der deutschen Wirtschaft gilt und Unternehmen und Banken würdigt, die nicht nur wirtschaftlichen Erfolg vorweisen, sondern sich auch durch ihr herausragendes Engagement für das Allgemeinwohl auszeichnen.

Sicherheitskonzept: Aufrüstung der Geldautomaten
Als Schutz für die Allgemeinheit sah die VR Bank ihre Reaktion auf die stetig steigende Anzahl von Spreng-Angriffen auf die Bank. So hatte man im April 2023 die vorübergehende Schließung besonders gefährdeter Standorte und die Umsetzung eines Maßnahmenbündels beschlossen – darunter die Entnahme des Geldes aus den Automaten außerhalb der Öffnungszeiten und reduzierte Geldmengen – sodass Sprengungen sinnlos wurden. Die Umsetzung hatte ein bundesweites Medienecho zur Folge. Bis September 2023 wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen an allen Standorten ergriffen. Die Geldautomaten stehen seitdem wieder flächendeckend zur Verfügung. Um die Sicherheit zu erhöhen, hat sich die VR Bank RheinAhrEifel dazu entschlossen, die Selbstbedienungsbereiche in den Filialen von 23 bis 6 Uhr zu schließen. Dass die Sicherheitsmaßnahmen nicht vor Angriffen schützen, zeigte die Sprengung der Filiale Ahrbrück im Dezember 2023. Dennoch verbucht die VR Bank dies als Teilerfolg: Trotz eines sehr hohen Sachschadens, konnte von Seiten der Täter kein Geld erbeutet werden, da dieses verfärbt und somit wertlos geworden war.

Hohe Arbeitgeberattraktivität
Die VR Bank RheinAhrEifel hat mit einer sehr guten Platzierung ihre Position als einer der führenden Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz und im Bezirk der IHK Koblenz unterstrichen. Mit mehr als 30 Ausbildungsplätzen in verschiedenen Bereichen – neben dem Schwerpunkt auf Bankkaufleute – investiert die Bank auch in die fundierte Ausbildung von Bürokaufleuten, Immobilienkaufleuten, Marketingkaufleuten und IT-Systemkaufleuten. Diese Ausbildungsberufe ermöglichen jungen Talenten den Einstieg in eine spannende und vielseitige berufliche Laufbahn in der Finanzwelt.

Die Arbeitgeberattraktivität der VR Bank RheinAhrEifel spiegelt sich auch auf den führenden Arbeitgeberbewertungsportalen wider. Mit einer Mitarbeiterzufriedenheitsbewertung von 4,3 von 5 möglichen Sternen übertrifft die Bank beispielweise auf kununu.de den Durchschnitt der Branche (von 3,7 Sternen) deutlich. Noch erfreulicher ist die Tatsache, dass über 90 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die VR Bank RheinAhrEifel weiterempfehlen. Die Mitarbeiterloyalität zeigt sich auch in der enormen Zahl der Jahre der Betriebszugehörigkeit. Insgesamt konnten im Jahr 2023 über 60 Jubilare mit einer Betriebszugehörigkeit von über 2.000 Jahren gefeiert werden.

Sascha Monschauer: „Dennoch ist und bleibt die größte Herausforderung der nächsten Jahre der Personal- und Fachkräftemangel. Wir suchen in allen Bankbereichen nach Fachkräften und jungen Talenten, um diese möglichst nachhaltig an die Bank zu binden.“

Neu-/Wiederöffnungen und Bauprojekte
Als nachhaltige Standortsicherung sieht die Bank auch ihre Bauprojekte. So konnte im Jahr 2023 die Wiedereröffnung des Schalterbereichs der Filiale in Bad Neuenahr und die Neueröffnung der Filiale in Daun gefeiert werden. Außerdem plant die Bank die Fortführung der Bauarbeiten bzw. die Fertigstellung der bereits begonnenen Bauprojekte im Jahr 2024. Dazu gehören der Neubau des Raiffeisenquartiers in Mülheim-Kärlich, das mit 28 Mietwohnungen und einer Bäckerei ausgestattet sein wird sowie die Fortführung des Bauprojektes „Forum am Schlossgarten“ in Andernach.  An diesem Standort entstehen 44 Mietwohnungen, 4 Arztpraxen, ein Restaurant und eine personenbesetzte Filiale der VR Bank RheinAhrEifel. Zusätzlich sind die Wiedereröffnung der Filialen Ahrweiler im Februar 2024 und der Umzug an den neuen Standort in Linz am Rhein im März 2024 geplant. Viele Pläne aber auch Herausforderungen, sieht der Vorstandsvorsitzende auf die Bank zukommen: Neben der Zinsentwicklung werden auch die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle spielen. Sascha Monschauer: „Seit über 160 Jahren ist die VR Bank RheinAhrEifel eG als Genossenschaftsbank in der weltweit demokratischsten Unternehmensform organisiert. Unsere Werte stehen im Einklang mit einer offenen, toleranten Gesellschaft. Wir setzen uns aktiv für eine funktionierende Gesellschaft, Vielfalt und Solidarität in unserer Heimat ein. Wir verurteilen entschieden jeglichen Rechtsradikalismus und Extremismus.“ Darüber hinaus betonte der Vorstandsvorsitzende: „In unserer über 160-jährigen Bankgeschichte waren wir seit jeher mit Krisen und Herausforderungen konfrontiert. Durch das genossenschaftliche Modell und unseren Bezug zur Heimatregion, werden wir auch die anstehenden Aufgaben in 2024 meistern.“

 

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Deutsche Post eröffnet neue Filiale in Schleiden-Gemünd

Schleiden – Die Deutsche Post hat am 22. Januar 2024 eine neue Filiale in Schleiden-Gemünd im Geschäfts Ravis Spätkauf und Spices von Nithiyanandasivam Ravichandran an der Aachener Straße 11 eröffnet. Durch diese Neueröffnung wird der postalische Standort wieder gestärkt.

Nithiyanandasivam Ravichandran, der in seinem Geschäft neben Getränken und asiatischen Lebensmitteln unter anderem auch ab Ende Januar eine Lotto-Annahmestelle anbieten wird, freut sich über die Zusammenarbeit mit der Deutschen Post: „Wir sind froh, dass wir unseren Kundinnen und Kunden auch postalische Dienstleistungen anbieten können, und hoffen natürlich, auch aus diesem Grund möglichst viele Kundinnen und Kunden herzlich in unseren Räumlichkeiten willkommen heißen zu dürfen.“

Peter Mayer, Regionaler Politikbeauftragter NRW der Deutschen Post, unterstreicht die Bedeutung und das Interesse der Post an einer guten Zusammenarbeit mit Filialpartnern und Kommunen: „Wenn Partner, Politik und Post an einem Strang ziehen, dann ist dies gut für die postalische Nahversorgung und natürlich im Interesse der Bürgerinnen und Bürger.“

Ingo Pfennings, Bürgermeister der Stadt Schleiden, stellt fest: „Nachdem es für alle Beteiligten überraschend war, dass nach der Schließung der früheren Postfiliale kein nahtloser Übergang zu einer Neueröffnung erfolgen konnte, bin ich froh und dankbar, dass die Post nun bei Ravis Spätkauf und Spices eine neue Filiale eröffnet hat und so das Postnetz in Gemünd wieder verstärkt.“

In der neuen Filiale können die Kundinnen und Kunden zum Beispiel Brief- und Paketmarken, Einschreibemarken oder Packsets kaufen. Die Annahme von Brief- und Paketsendungen sowie Auskünfte zu Produkten und Service gehören ebenso zum Angebot der neuen Filiale. Außerdem können Kundinnen und Kunden dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen direkt an die Filiale senden lassen, um sie später dort abzuholen.

Die Öffnungszeiten der neuen Filiale: Montag bis Samstag: 10:00 bis 19:00 Uhr

Das Postgeheimnis bleibt gewahrt. Das Team der neuen Filiale wird hierzu genauso verpflichtet wie die Postmitarbeiterinnen und Postmitarbeiter. Die Filialen im Einzelhandel haben neben den verbesserten und kundenfreundlichen Öffnungszeiten einen weiteren Vorteil: Die Kundinnen und Kunden können verschiedene Einkäufe schnell und bequem an einem Ort erledigen.

Mit der Eröffnung stehen den Kundinnen und Kunden kompetente und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Wünschen und Fragen zu Postdienstleistungen zur Seite. Auf diese Weise wird der gewohnte Service in allen Filialen sichergestellt. Der „Kundenmonitor Deutschland“, eine Studie des unabhängigen Forschungsinstitutes ServiceBarometer AG, bescheinigt den Filialen der Deutschen Post im Einzelhandel große Zustimmung: 94,2 % der befragten Personen waren mit Qualität und Service zufrieden. Das stationäre Annahme- und Verkaufsnetz ist durch die Expansion der Packstationen auf rund 38.000 Standorte gewachsen.

Unter www.deutschepost.de/standorte werden Kundinnen und Kunden alle Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. Standorte von Briefkästen und deren Leerungszeiten sowie die Standorte von meist rund um die Uhr verfügbaren Packstationen und Poststationen sind dort ebenfalls zu ermitteln.

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Kreissparkasse Ahrweiler stellt mit Fabian Klein den ersten Energieberater ein

Ahrweiler – Seit Ende letzten Jahres ist Fabian Klein für die Kreissparkasse Ahrweiler als Energieberater tätig. Zu seinem neuem Aufgabengebiet zählt unter anderem die Fördermittelberatung hinsichtlich eines optimalen energetischen Gebäudekonzepts, die Erarbeitung von Vergleichsvarianten unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte sowie die Erstellung von energetischen Nachweisen für Wohngebäude.

„Wir freuen uns, Fabian Klein in unserem Team begrüßen zu dürfen. Hierdurch können wir unser Angebot für unsere Kunden nochmal um ein neues Gebiet erweitern. Auch unsere Kolleginnen und Kollegen profitieren in ihrer täglichen Beratung von seiner Expertise“, berichtet Rolf Eberle, stellvertretender Leiter des Bereichs Firmen- und Immobilienkunden und führt weiter aus: „Das Thema energetische Sanierung hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Durch einen Energieberater gelingt uns auch hierbei eine Rund-um-Betreuung unserer Kundschaft.“

Fabian Klein absolvierte bei der Handwerkskammer Köln die Fortbildung zum Gebäudeenergieberater / Energie-Effizienz-Experte. „Ich freue mich, die Kreissparkasse Ahrweiler als Energieberater unterstützen zu können und bin auf die kommenden Aufgaben gespannt“, berichtet Fabian Klein.

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Einzigartige Auszeichnung für die Kreissparkasse Bitburg-Prüm in Berlin

Bitburg – Beste Bank in Rheinland-Pfalz – In Rheinland-Pfalz haben Qualität und Kompetenz bei Baufinanzierungsberatungen eine Top-Adresse: die Kreissparkasse Bitburg-Prüm. Sie erreicht beim Qualitätstest den 1. Platz in Rheinland-Pfalz.

Das renommierte Deutsche Institut für Bankentests hat im Rahmen einer bundesweiten Untersuchung die Beratungsqualität von rund 1.000 Banken und Sparkassen bewertet. Mit der Gesamtnote 1,35 überzeugt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm und ist Testsieger in Rheinland-Pfalz. Damit darf sie das Siegel „Beste Bank in Rheinland-Pfalz – Beratung Baufinanzierung – Gold“ der Zeitung „WELT“ führen.

Im Journalistenclub des Axel-Springer-Hauses in Berlin wurden am 11. Januar 2024 die besten Banken und Sparkassen im Rahmen des bundesweiten Qualitätstest mit dem WELT-Qualitätspreis ausgezeichnet. Durch den Abend führte Thomas Exner, Geschäftsführender Redakteur und Mitglied der Chefredaktion WELT.

Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes, nahm die Ehrung im Namen der Kreissparkasse Bitburg-Prüm entgegen. „Ich freue mich sehr über diese besondere Auszeichnung für unser Haus, die von unabhängiger Seite unsere erstklassige Beratungsqualität und die Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestätigt. Aus diesem Grund gilt die Auszeichnung in erster Linie unseren Teams in den Filialen, die tagtäglich engagiert ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir sind stolz auf diese Bestätigung unserer Leistungen. Die Auszeichnung der Zeitung „WELT“ lässt uns positiv in die Zukunft blicken.“

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Neujahrsempfang der Handwerkskammer Koblenz mit 600 Gästen

Region/Koblenz – Den Betrieben wieder mehr Selbstverantwortung zurückgeben und dem Trend zur Unselbstständigkeit entgegenwirken – das waren zwei zentrale Punkte aus der Begrüßungsrede von Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz, zum Neujahrsempfang mit insgesamt 600 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Zentrum für Ernährung und Gesundheit. Mit bewusst politisch gesetzten Schwerpunkten hat sich die Kammer klar positioniert – mit Blick auf nationale wie auch internationale Entwicklungen und Ereignisse. Dazu passend wurde ein Polit-Talk mit Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und dem Europaparlamentarier Ralf Seekatz als neues Format präsentiert. Kurzweilig, interessant und auch unterhaltsam gingen beide im Jahr der Europawahlen auf die Fragen von Kurt Krautscheid ein.

Zuvor skizzierte Krautscheid einen Ist-Zustand des Handwerks im Kammerbezirk und forderte deutlich mehr Eigenverantwortung in den Handlungsspielräumen der Betriebe. „Für jeden Handgriff gibt es inzwischen eine Vorschrift und damit verbunden ist auch eine Verlagerung von Verantwortung.“ Eine deutliche Entbürokratisierung sei das Gebot der Stunde, „doch hier schwindet zunehmend das Vertrauen der Unternehmen in die Politik!“

Krautscheid stellte einen direkten Zusammenhang zwischen diesen negativen Rahmenbedingungen und dem Trend zur Unselbstständigkeit her. „Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland liegt mit 46,1 Mio. auf Rekordniveau. Parallel gibt es immer weniger Selbstständige. Was kaum verwundert, denn die Betriebsinhaber von morgen sind die Mitarbeiter von heute und die wissen aufgrund ihrer alltäglichen Erfahrungen sehr genau, was da auf sie zukommt.“

Dass es sich lohnt, eine eigene handwerkliche Existenz aufzubauen, machen die aktuellen Konjunkturdaten deutlich. „85 Prozent unserer Mitgliedsbetriebe informieren über eine gute oder befriedigende Geschäftslage. Auch die Prognosen für die weitere Entwicklung in diesem Jahr liegen deutlich im Plus!“ Insofern sind die Vorzeichen für das Jahr 2024 aus Sicht des Regionalhandwerks durchaus positiv, „auch wenn das leider nicht für alle Berufe gilt.“

Krautscheid unterstrich auch eine „enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Politik und wir sehen deren demokratische Vertreter als Partner. Doch wir sind selbst sind keine Partei und wahren Neutralität. Die Straße verstehen wir nicht als politisches Werkzeug einer Handwerksorganisation. Auch Fähranleger und deren Blockade scheiden als Variante einer Interessensdurchsetzung aus.“ Nachdenklich machen ihn aber eine überzogene und zu einseitige Reaktion des politischen Lagers im Umgang mit Kritik. Abweichende Meinungen, Widerspruch und Proteste werden zu pauschal mit rechten, populistischen Tendenzen gleichgesetzt und als Feinde der Demokratie bezeichnet. „Ich denke nicht, dass die Fährblockade mit einem Umsturzversuch gleichzusetzen ist.“ Mit Blick auf politische Wahrnehmungen durch die breite Öffentlichkeit sorgen solche Vergleiche für „Unglaubwürdigkeit und auch Distanz zur einen Seite. Der anderen kommt das – zwangsläufig – entgegen.“ Und: „Die großen Stärken unserer Demokratie sind das freie Wahlrecht, die Möglichkeit auf Äußerung von Meinungen, der politische Diskurs. Letztendlich entscheiden die Wähler, wer regiert. Das ist kein Wunschkonzert der Parteien, die genügend Möglichkeiten Tag für Tag haben, sich zu positionieren und zu profilieren.“ Das gilt es auch mit Blick auf die Europawahlen im Juni wie auch die Landtagswahlen im Herbst zu berücksichtigen.

Im Vorfeld der Europawahlen stellt sich das Handwerk deutlich hinter den europäischen Gedanken und sagt „Ja zu Europa!“. Optisch wurde das durch die Gäste des Empfanges über hochgehaltene Karten unterstrichen, inhaltlich war es auch das Thema einer Podiumsdiskussion mit Ralf Seekatz, Mitglied des Europäischen Parlaments. Zusammen mit Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt stellte er sich den Fragen von Kammerpräsident Kurt Krautscheid.

„Wir müssen uns die Bedeutung Europas für alle Lebensbereiche klar machen, denn das steht für Freizügigkeit – von der Wirtschaft bis in den privaten Bereich.“ Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage seien das Werte, die sehr hoch einzuordnen seien. Die Rahmenbedingungen nur abzuklopfen auf der Suche nach kritischen oder schwierigen Ansätzen sei falsch, „sondern machen wir uns klar, was uns Europa an Positivem bietet, was es im Kern ausmacht.“ Angesprochen auf die Fachkräftesituation warb Schmitt für das Handwerk als attraktiven Wirtschaftsbereich und forderte mehr Wertschätzung für das Handwerk. Zuwanderung spiele hierbei durchaus eine wichtige Rolle und auch hier habe das Handwerk frühzeitig Chancen erkannt und resolut genutzt.

Ralf Seekatz beantwortete die Frage nach beschleunigtem Bürokratieabbau aus Sicht des Europapolitikers mit starker Verankerung in der Region: „Mein Bruder und mein Vater sind Handwerker und ich weiß so sehr genau, was los ist im Handwerk, was aber auch seitens der EU verabschiedet wird. Deutschland legt im Erfüllen von EU-Vorgaben immer noch eine Schippe drauf!“ So lehnt er ein EU-Gesetz zur Gebäudeenergie ab und stellt klar, dass es dafür auch keinen Sanierungsfond geben wird. Ein effektiver Bürokratieabbau ließe sich nur nach dem Motto „one in, one out“ erreichen. „Für jede neue Richtlinie muss eine alte gestrichen werden. Doch davon sind wir noch weit entfernt“.

Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet durch die Violinistin Anna Gold. Und auch eine jahrelange Tradition wurde durch die „Glücks-Innung“ um Obermeister Schornsteinfegermeister Florian Klein bei diesem Neujahrsempfang fortgesetzt: alle Gäste erhielten einen 24-karätig vergoldeten Talisman.

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KSK Mayen begrüßte neue Kolleginnen und Kollegen im Team

Mayen/Region – Gleich zum Auftakt des neuen Jahres 2024 traten fünf neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren ersten Arbeitstag bei der Kreissparkasse Mayen (KSK) an. Personalleiter Karl-Heinz Nigbur begrüßte im Namen des Vorstandes die fünf neuen Kolleginnen und Kollegen im Haupthaus der Kreissparkasse in Mayen.

Insbesondere werden die Bereiche Personalmanagement, Kreditmanagement, Compliance und Beauftragtenwesen, das FirmenkundenCenter und das KundenServiceCenter mit den neuen Kolleginnen und Kollegen verstärkt.

Karl-Heinz-Nigbur wünschte allen neuen Teammitgliedern viel Erfolg und einen guten Start an ihrem neuen Arbeitsplatz in der Kreissparkasse. Er hob hierbei hervor, dass die aktuellen Neueinstellungen als ein positives Signal für die Region verstanden werden dürfen und dass sich die KSK als einer der größten Arbeitgeber im Kreis Mayen-Koblenz mit rund 400 Mitarbeitenden für die Region stark macht. Zudem seien auch noch einige Ausbildungsplätze zum Ausbildungsstart im August zu vergeben, zu der noch potenzielle Bewerber gesucht werden, wie Nigbur abschließend ergänzt.

„Im Rahmen eines Einführungstages werden die neuen Kolleginnen und Kollegen neben der offiziellen Begrüßung auch mit den wesentlichen organisatorischen Rahmenbedingungen in der Kreissparkasse Mayen vertraut gemacht, auf die technischen Anwendungen in der Sparkassenwelt geschult und mit Informationen zur Neueinstellung versorgt.

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IHK Aachen Konjunkturumfrage – Wirtschaft bleibt weiterhin pessimistisch

Aachen – Die Wirtschaft blickt pessimistisch auf das neue Jahr. Das ist das Ergebnis der jüngsten Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, an der sich mehr als 330 Unternehmen mit über 26.000 Beschäftigten aus der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg beteiligt haben. Rund ein Drittel der befragten Betriebe rechnet mit keiner positiven Veränderung der Konjunktur im Jahresverlauf. Damit befinden sich die Erwartungen auf einem vergleichbar niedrigen Niveau wie zum Jahresbeginn 2023.

„Wir stecken in einer Konjunkturflaute. Der Ausblick auf die kommenden Monate bleibt trübe. Die Inflation, der Arbeitskräftemangel und auch die hohen Energiekosten belasten die Unternehmen weiterhin immens. Das wirkt sich negativ auf die Inlandsnachfrage aus“, erläutert Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. „Wir brauchen dringend verlässliche Rahmenbedingungen und eine mittelfristige Planungssicherheit, um die Geschäftsrisiken zu minimieren.“ In der Industrie sank zusätzlich der Auslandsumsatz in den vergangenen Monaten. 14 Prozent haben inzwischen Kurzarbeit angemeldet, weitere 10 Prozent rechnen damit kurzfristig.

Die Arbeitslosenquote in der Region Aachen liegt seit Herbst unverändert bei 6,6 Prozent. Sie ist damit um 0,6 Prozentpunkte niedriger als auf Landesebene (7,2 Prozent), aber um 0,9 Prozentpunkte höher als auf Bundesebene (5,7 Prozent).

Die Geschäftslage wird von der Mehrzahl der Unternehmen noch positiv bewertet. Ein Drittel der Betriebe meldet gute Geschäfte, jeder fünfte Befragte ist unzufrieden. Das Ergebnis hat sich im Vergleich zum Herbst kaum verändert und liegt damit weiterhin unterhalb der durchschnittlichen Lagebewertungen der vergangenen 10 Jahre.

Die Ertragslage hat sich zwar seit der vergangenen Befragung geringfügig verbessert, bleibt aber deutlich negativ. Auch die Investitionsabsichten und die Beschäftigtenpläne haben sich kaum verändert und bleiben auf einem stabilen Niveau. Deutlich verschlechtert haben sich hingegen die Exporterwartungen. Jedes dritte Unternehmen rechnet für 2024 mit weniger Nachfrage aus dem Ausland, nur jeder sechste Befragte geht von einem Anstieg der Auftragsumsätze aus.

Komplexe Gemengelage vieler Risiken

Das Sammelsurium der vielen parallel wirkenden Risiken sehen die Unternehmen als große potenzielle Belastung für die Konjunktur. Den Arbeits- und Fachkräftemangel, den Rückgang der Inlandsnachfrage, steigende Energie- und Rohstoffpreise, die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel bürokratische Auflagen oder fehlende Planungssicherheit infolge bundespolitischer Entscheidungen sowie steigende Arbeitskosten nennen jeweils zwischen 51 bis 62 Prozent der Befragten als größte Herausforderungen. „Eine solche Gemengelage mehrerer Risiken ist bisher einmalig seit Beginn der digitalen Aufzeichnung vor rund 20 Jahren“, betont Bayer. „Das zeigt die Komplexität der Situation, in der sich die Unternehmen aktuell befinden.“

Geschäftslage und Erwartungen der Befragten im Detail

In der Industrie berichten die Unternehmerinnen und Unternehmer von einer annähernd ausgewogenen Geschäftslage. 28 Prozent der Befragten sind mit der aktuellen Situation zufrieden, jeder vierte meldet schlechte Geschäfte. Bei 44 Prozent aller Unternehmen sind die Umsätze in den vergangenen Monaten gesunken, bei einem Drittel sind sie gestiegen. 14 Prozent der Befragten haben gegenwärtig Kurzarbeit angemeldet, weitere 10 Prozent rechnen damit in nächster Zeit. Die Auslastung der Produktionskapazitäten sank um 2 Prozentpunkte auf 78 Prozent und liegt deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 80,9 Prozent. Abgesehen von der Corona-Pandemie war der Wert zuletzt infolge der Finanzkrise im Jahr 2010 so niedrig.

Die Lage der Dienstleister bleibt überwiegend positiv. 41 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer sind mit ihren aktuellen Geschäften zufrieden, 15 Prozent berichten von schlechten Geschäften. Bei 43 Prozent sind die Umsätze in den vergangenen Monaten gestiegen, bei 31 Prozent sind sie gesunken.

Zum Jahreswechsel bewertet der Handel die Geschäftslage ausgewogen. Rund ein Viertel der Befragten ist mit der aktuellen Lage zufrieden, genauso viele berichten von schlechten Geschäften. Im Großhandel hat sich die Situation verbessert, bleibt aber überwiegend negativ: 11 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer sind zufrieden, drei von zehn Befragten melden eine negative Lage. Im Einzelhandel hat sich die Lage zum Weihnachtsgeschäft verbessert. Vier von zehn Befragen melden gute Geschäfte, ein Viertel ist nicht zufrieden. Positive Rückmeldungen gab es insbesondere im Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren sowie im Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik. Negativ wurde die Situation im Einzelhandel mit Bau- und Heimwerkerbedarf, im Textileinzelhandel sowie im Einzelhandel mit Schreibwaren und Bürobedarf bewertet.

Die Unternehmerinnen und Unternehmer des Baugewerbes bewerten die aktuelle Geschäftslage weiterhin positiv – die Lage hat sich seit Herbst sogar verbessert. 58 Prozent der Befragten sind zufrieden mit den Geschäften, nur 2 Prozent sind es nicht. Das sind die besten Rückmeldungen aus dem Baugewerbe seit Herbst 2019.

Der Exportumsatz hat sich in der Industrie rückläufig entwickelt. Ein Viertel der Befragten berichtet von gestiegenen Exportumsätzen, bei 37 Prozent ist der Umsatz gesunken. Die Auslandsaufträge haben sich ebenfalls negativ entwickelt. Bei 41 Prozent sind die Auftragseingänge gesunken, ein Fünftel der Betriebe verzeichnet mehr Aufträge. Entsprechend zurückhaltend sind auch die Erwartungen an das Auslandsgeschäft. Nur rund ein Sechstel rechnet mit einem Anstieg des Exports, jeder Dritte mit einem Rückgang.

Mit der leichten Verbesserung der Geschäftslage hat sich auch die Ertragslage bei den Betrieben seit Herbst etwas gebessert, bleibt aber bei der Mehrzahl der Befragten im negativen Bereich. 39 Prozent der Betriebe melden rückläufige Erträge, bei 27 Prozent sind sie dagegen gestiegen.

Die Investitionspläne der Unternehmerinnen und Unternehmer bleiben auf einem niedrigen Niveau. 20 Prozent der Befragten wollen ihre Investitionsausgaben erhöhen, 21 Prozent wollen sie senken. In 13 Prozent aller Betriebe sind keine Investitionen geplant.

Aufgrund der überwiegend schlechten Perspektiven gehen die Befragten nicht von einem spürbaren Anstieg der Mitarbeiterzahlen aus. 24 Prozent der Befragten rechnen mit einem Anstieg. In geringfügig weniger Betrieben gehen die Unternehmerinnen und Unternehmer von einem Rückgang aus. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen (52 Prozent) sucht gegenwärtig Schulabgänger und Auszubildende, geringfügig weniger Mitarbeitende mit einem Fach- beziehungsweise Hochschulabschluss (45 Prozent). Genauso gefragt sind Arbeitskräfte mit einer dualen Ausbildung (43 Prozent) oder Fachwirte und Meister beziehungsweise vergleichbare Abschlüsse (41 Prozent). Jedes vierte befragte Unternehmen würde Mitarbeitende ohne abgeschlossene Berufsausbildung einstellen.

Bei der aktuellen Konjunkturumfrage hat die IHK Aachen mit den Vereinigten Industrieverbänden von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung e. V. (VIV) kooperiert und Unternehmerinnen und Unternehmer gemeinsam befragt. Der Konjunkturbericht ist auf der Internetseite der IHK Aachen unter www.ihk.de/aachen/konjunkturbericht zu finden.

Geschäftslage und Erwartung in den Teilregionen

Städteregion Aachen: Stadt Aachen

Die Geschäftslage der Unternehmerinnen und Unternehmer in der Stadt Aachen ist weiterhin positiv. 45 Prozent melden gute Geschäfte, 9 Prozent schlechte. Die Erwartungen haben sich rückläufig entwickelt, bleiben aber noch ausgewogen: 24 Prozent sind zuversichtlich, 23 Prozent erwarten eine ungünstige Entwicklung.

Übrige Städteregion Aachen

Im ehemaligen Kreis Aachen hat sich die Situation verschlechtert, der Saldo bleibt aber noch im positiven Bereich. 28 Prozent der Befragten sind mit ihrer Lage zufrieden, 24 Prozent berichten von schlechten Geschäften. Die Erwartungen bleiben allerdings auf einem niedrigen Niveau: 15 Prozent der Befragten sind optimistisch, 37 Prozent hingegen skeptisch.

Kreis Düren

Im Kreis Düren melden die Unternehmerinnen und Unternehmer eine annähernd ausgewogene Geschäftslage: 23 Prozent berichten von einer guten Lage, 21 Prozent sind unzufrieden. Erneut glaubt die überwiegende Zahl der Befragten nicht an eine Verbesserung der Konjunktur in den kommenden Monaten: 21 Prozent rechnen mit besseren, 36 Prozent mit schlechteren Geschäften.

Kreis Euskirchen

Die Lage der Betriebe im Kreis Euskirchen hat sich etwas erholt, bleibt aber überwiegend negativ. 26 Prozent der Befragten gibt an, dass sich die Geschäfte gut entwickelt haben, 36 Prozent melden eine schlechte Geschäftslage. Die Aussichten bleiben trüb: 13 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer erwarten bessere Geschäfte, 44 Prozent befürchten eine negative Entwicklung.

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Vorstandswechsel bei der evm – Christoph Hesse folgt auf Bernd Wieczorek

Region/Koblenz – Neuer Vertriebsvorstand nimmt seine Arbeit bei der evm auf – Generationswechsel im Vorstand der Energieversorgung Mittelrhein (evm): Nachdem Vertriebsvorstand Bernd Wieczorek Ende 2023 in den Ruhestand getreten ist, hat sein Nachfolger Christoph Hesse zum Jahreswechsel seine Arbeit aufgenommen. Vorstandsvorsitzender Josef Rönz und Finanzvorstand Mithun Basu begrüßten ihren neuen Kollegen und wünschten ihm einen guten Start in Koblenz. Die personellen Weichen hatte der Aufsichtsrat bereits vor mehr als einem Jahr gestellt.

Christoph Hesse ist Diplom-Kaufmann und war zuletzt Prokurist und Bereichsleiter Vertrieb der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH in Stolberg. Der 39-Jährige verfügt über eine hohe Expertise und langjährige Erfahrung in der Energiewirtschaft. Bei der evm verantwortet Hesse ab sofort die Bereiche Vertrieb, Kundenservice, Energiebeschaffung und Energieerzeugung. Christoph Hesse kommentiert seinen Start bei der evm so: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und die vertrieblichen Herausforderungen. Gemeinsam mit unseren motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie meinen Vorstandskollegen möchte ich die Positionierung der evm als innovativer und umsetzungsorientierter Lösungsanbieter weiter stärken.“

Vorstandsvorsitzender Josef Rönz freut sich auf die Zusammenarbeit: „Christoph Hesse stößt in einer spannenden Zeit zu uns. Neue Technologien, der notwendige Ausbau der Netze, die Umsetzung neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen und vieles mehr erfordern Tatkraft, Entschlossenheit und einen klaren Kompass. Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass die evm ihrem Auftrag im nördlichen Rheinland-Pfalz weiterhin zuverlässig gerecht wird.“

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„Zeit, zu machen“ – Protestkampagne des Handwerks

Prüm/Region – Die Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR) wird sich in der Woche vom 15. bis 19. Januar an der bundesweiten Protestkampagne „Zeit, zu machen“, zu welcher der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) aufruft, beteiligen.
In dieser Woche wird die Kreishandwerkerschaft MEHR einmal mehr auf die drängenden Probleme und Herausforderungen hinweisen, denen das Handwerk gegenübersteht.

Dirk Kleis, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft MEHR, äußerte sich besorgt über die anhaltende Untätigkeit der Politik bezüglich der essenziellen Anliegen des Handwerks: „Wir stehen vor unübersehbaren Herausforderungen, von Bürokratielasten bis hin zur Bildungsmisere. Das Land benötigt dringend konkrete Maßnahmen, um bestehende Probleme anzugehen. Wir sehen eine eklatante Diskrepanz zwischen politischen Versprechen und tatsächlichen Handlungen. Bereits beschlossene Maßnahmen, wie das 14-Punkte-Maßnahmenpaket zur Baukrise, sind nach wie vor nicht umgesetzt.“

Das Handwerk bemängelt die fehlende Planbarkeit und Verlässlichkeit seitens der Politik, die für unternehmerische Zukunftsentscheidungen von entscheidender Bedeutung sind. „Es wird zu wenig getan, um die Belastungen für Betriebe und Beschäftigte zu verringern und die Leistungsträger angemessen zu stärken. Es ist höchste Zeit, dass die Politik ihre Versprechen in konkrete Maßnahmen verwirklicht“, fügte Kleis hinzu.

Die Hauptthemen der Protestwoche umfassen die Forderungen, Belastungen für das Handwerk zu stoppen, die Bürokratie zu reduzieren, die Wertschätzung für die Leistung des Handwerks zu steigern und bezahlbare Energie für den handwerklichen Sektor sicherzustellen. Diese Themen werden die Kreishandwerkerschaft, die Innungen und die Innungsbetriebe in dieser Protestwoche verstärkt an die Öffentlichkeit und die Politik tragen. „Dies ist ein erster „Aufschlag“ des Handwerks, mit dem wir unsere Forderungen und den Unmut im Handwerk nach außen tragen werden“, so Kleis abschließend.