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Wechsel in der Geschäftsführung bei der Eifel Tourismus GmbH beschlossen

Prüm – Entscheidung für Kontinuität und Zukunftssicherheit – Auf Empfehlung des Aufsichtsrates der Eifel Tourismus GmbH hat die Gesellschafterversammlung am 13. Juni 2024 den Wechsel in der Geschäftsführung beschlossen. Klaus Schäfer hatte frühzeitig angekündigt, Ende 2024 nach über zwanzig Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand zu gehen.  Der Beschluss war eindeutig: Der langjährige stellvertretende Geschäftsführer Wolfgang Reh wird Mitte November die Nachfolge von Klaus Schäfer antreten.

Die Gesellschafterversammlung hat in ihrer Sitzung am 13. Juni 2024 den Wechsel in der Geschäftsführung der Eifel Tourismus GmbH beschlossen. Die Aufsichtsratsvorsitzenden gratulierten Wolfgang Reh. V.li: Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Aloysius Söhngen, Stellvertreterin Aufsichtsrat Landrätin Julia Gieseking, Wolfgang Reh, stellvertretender Geschäftsführer Eifel Tourismus GmbH, Klaus Schäfer, Geschäftsführer Eifel Tourismus GmbH, Landrat Markus Ramers, Stellvertreter Aufsichtsrat. Foto: Eifel Tourismus GmbH / Petra Grebe

Der Aufsichtsratsvorsitzende Aloysius Söhngen war hocherfreut über das Ergebnis: „Damit ist nicht nur ein nahtloser Übergang in der Geschäftsführung der Eifel Tourismus GmbH gesichert, sondern mit Wolfgang Reh werden wir einen sehr kompetenten und in der Region bestens vernetzten Nachfolger haben, der in seiner langjährigen Tätigkeit viele wichtige Entwicklungen bereits mitinitiiert und mitgeprägt hat. Diese Entscheidung wurde im Übrigen nicht hinter verschlossenen Türen gefällt, sondern mit Hilfe einer renommierten und bundesweit tätigen Personalberatung getroffen. Klaus Schäfer danke ich im Namen des gesamten Aufsichtsrates für seine jahrzehntelange engagierte Arbeit zum Nutzen der Eifel. Er hat mit fachlichem Weitblick ganz entscheidend dazu beigetragen, die strukturelle und institutionelle Entwicklung und Vernetzung der Eifel-Ardennen-Region in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Ostbelgien voranzutreiben. In seine Zeit als Geschäftsführer fallen viele erfolgreiche Projekte – beispielhaft nennen möchte ich Meilensteine wie die Gründung der Regionalmarke Eifel und der Zukunftsinitiative Eifel sowie den Aufbau der Marke Eifel und die Etablierung der Europäische Wirtschaftlichen Interessenvereinigung Eifel-Ardennen Marketing.“

Geschäftsführer Klaus Schäfer zog eine positive Bilanz der letzten Jahrzehnte: „Die Tourismusbranche war zu Beginn meiner Tätigkeit noch ganz anders positioniert. Mit Hilfe von vielen Entscheidungsträgern in der Politik, Impulsgebern aus der Wirtschaft und Mitstreitern vor Ort ist es gelungen, sich den vielen Herausforderungen im Wettbewerb der Regionen zu stellen und den Weg von der klassischen Marketingorganisation zum anspruchsvollen Destinationsmanagement und vorausschauenden Wirtschaftsstandortmarketing erfolgreich zu gehen. Den unverwechselbaren Charakter der Eifel als intakte Naturlandschaft zu bewahren und als einen bedeutenden touristischen Wirtschaftsfaktor zu erhalten, stand im Zentrum unseres gemeinsamen Engagements.  Ich danke allen Weggefährten und vor allem meinem Team der Eifel Tourismus GmbH für die spannende und gute Zusammenarbeit. Natürlich fällt mir der Abschied schwer, aber ich bin davon überzeugt, dass die Eifel Tourismus GmbH mit meinem bisherigen Stellvertreter einen exzellenten Nachfolger hat.“

Der zukünftige Geschäftsführer Wolfgang Reh zeigte sich optimistisch: „Zunächst bedanke ich mich für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Ich freue mich vor allem aber darauf, meinen Weg in der Eifel Tourismus GmbH in der neuen Führungsposition weiter gehen zu dürfen. Das ist Herausforderung und Chance zugleich. Die Eifel ist eines der faszinierendsten Regionen Deutschlands und es wird zukünftig immer mehr darauf ankommen, ihre Stärken als touristische Destination und als Wirtschaftsstandort zu vernetzen und auszubauen. Mit meinem Team möchte ich gemeinsam mit allen Netzwerkpartnern durch Ideen, Impulse und Initiativen die Region noch attraktiver und zukunftsfähiger machen. Wir werden uns den Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung und KI stellen, die nachhaltige Entwicklung vorantreiben und die Bekanntheit von Tourismusregion und Wirtschaftsstandort gleichermaßen ausbauen.“

ÜBER DIE EIFEL TOURISMUS GMBH

Die Eifel Tourismus GmbH hat ihren Sitz in Prüm und tritt nach außen als die zentrale Management- und Marketingorganisation der Eifel auf. Ihre Arbeit richtet sich gleichermaßen an den Wirtschaftsstandort, die Tourismusregion und die Qualitätsanbieter. Sie bündelt Ideen und Aktivitäten und koordiniert als Initiatorin, Moderatorin und Organisatorin alle in der Region vorhandenen Kräfte. Neben der institutionellen Zusammenarbeit steht der Aufbau von Netzwerken über nationale, regionale und Ländergrenzen hinweg im Vordergrund. Die Marke Eifel führt in diesem Sinne die Lebenswelten der Markenpartner zusammen. Sie ist das Bekenntnis zur vertrauten Heimat, zum faszinierenden Natur- und Kulturraum, zum attraktiven Wirtschaftsstandort, zum touristischen Reiseziel und zum regionalen Qualitätsanbieter.

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Tourismus

Bad Bertricher Bierfest – Auf einem Bierfestival in der Eifel darf Bitburger natürlich nicht fehlen

Bad Bertrich/Daun – Bierliebhaber aufgepasst – Am 12. und 13. Juli findet das beliebte Bad Bertricher Bierfestival mit Sommernachtstanz im Kurgarten des KulturRaums Bad Bertrich statt. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr setzt das Festival auf sein bewährtes Konzept und bringt gleichzeitig einige spannende Neuerungen mit sich. „Der große Erfolg des letzten Jahres hat uns gezeigt, dass die Kombination aus Livemusik, Bierverkostung und Tanzabend sehr gut ankommt. Neu ist, dass wir das Festival dieses Jahr auf zwei Tage ausdehnen“, erklärt Thomas Räthlein, Leiter der Veranstaltungen im KulturRaum Bad Bertrich.

Im Zentrum des Festivals stehen die großen und kleinen Brauereien, die vor Ort ihre Biere zur Verkostung anbieten. Die Mischung aus kleinen, regionalen Brauereien sowie der Biere großer Brauereien macht den Reiz des Festivals aus. Acht Brauereien werden ihre Braukunst und Kreationen präsentieren:

  • Bertricum: Die kleine Brauerei braut ihre Bierkreationen aus dem einzigartigen Glaubersalzwasser der Bad Bertricher Bergquelle. Brauer Myrec Kaufmann zaubert daraus elegante und zeitgenössische Biere mit individuellem Charakter.
  • Blanq: Blanq ist die neue Eifeler Biermarke aus Blankenheim, dem Quellort der Ahr. In jedem Blanq stecken leidenschaftliche Braukunst, beste regionale Rohstoffe und ein Spritzer frisches Ahr-Quellwasser.
  • Pulvermaarbier: Gebraut und abgefüllt von der Kirner Privatbrauerei, wurde das Pulvermaarbier zur 1000-Jahr-Feier der Gemeinde Gillenfeld entwickelt. Das Pulvermaar-Landbier überzeugt unfiltriert und feingehopft jeden Genießer – eingebraut unter Verwendung regionaler Rohstoffe und originalen Pulvermaarwassers.
  • Vulkanbräu: Durch den Einsatz modernster Brautechnik braut die Vulkanbrauerei in Mendig Bio-Bier aus ökologischen, regionalen Zutaten. Die Produktpalette reicht von Pils über Pale-Ale, Natur-Radler bis hin zu alkoholfreien Sorten.
  • Bitburger: Ob vollendeter hopfenbetonter Pilsgenuss, spritzig-frisches Radler oder süffiger Maibock – auf einem Bierfestival in der Eifel darf Bitburger natürlich nicht fehlen.
  • Früh: Das beliebte Kölsch der Kölner wird nach Originalrezeptur von 1904 schonend im Slow Brewing Verfahren gebraut. Es duftet frisch und blumig, die Spritzigkeit erfrischt die Zunge. Beim Bierfestival außerdem mit im Gepäck: Das Früh Kölsch Radler.
  • Lutzerather Biermanufaktur: Die Biermanufaktur Lutzerath ist eine kleine handwerkliche Hobbybrauerei, entstanden aus der Bierlaune fünf langjähriger Freunde. Angeboten wird derzeit ein untergäriges Landbier, handwerklich auf offener Gasflamme gebraut.
  • Pleiner Biermanufaktur: Aus den Tiefen der Eifel gewonnenes Wasser, ausgesuchte Malze und Hopfen sind der Garant für ein Bier der besonderen Art. Inzwischen umfasst das Sortiment zehn Sorten.

Arndt Moll ergänzt das Getränkeangebot mit verschiedenen Cocktail-Kreationen von Hoschis Tijuana sowie Sekt und Wein.

Neben dem Bierangebot können sich die Gäste auch auf kulinarische Köstlichkeiten freuen. Der „Backesjung“ wird samstags mit seinem mobilen Holzbackofen klassische Flammkuchenpizza, Pizza und Panuozzo zubereiten. Die örtliche Vereinsgemeinschaft sorgt neben Kaffee und frisch gebackenen Waffeln für weitere Köstlichkeiten, ebenso wie die Pleiner Biermanufaktur und das Hotel Alte Mühle.

Am Freitag wird das Bierfestival mit der After-Work-Party ab 17 Uhr eröffnet. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt ab 20 Uhr die Kolonne Sorgenlos unter dem Motto „Bier spielt die Musik“. Mit im Gepäck hat die Kolonne Klassiker wie „Westerland“ oder „Im Wagen vor mir“.

Am Samstag wird der Musikverein Kennfus um 15 Uhr den Auftakt machen, bevor um 19 Uhr mit der Lala-Schlagerparty das Tanzparkett für den Sommernachtstanz eröffnet wird.

Die Veranstaltung endet an beiden Tagen um 23 Uhr. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: Kurgarten Bad Bertrich.

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Tourismus

Alle Spiele der Deutschen National-Mannschaft und Finale beim Public Viewing am Nürburgring

Nürburgring – Der Nürburgring wird diesen Sommer wieder zum Treffpunkt für alle Fußballfans. Beim Public Viewing gibt es die Spiele der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft sowie das Finale der UEFA EURO 2024 live – wetterunabhängig im ring°boulevard und im Eifel Stadl. Vor den Großbildschirmen lädt die legendäre Rennstrecke zum gemeinsamen Mitfiebern und hoffentlich auch zum schwarz-rot-goldenen Jubel ein.

Ob spannende Spiele, sensationelle Spielzüge oder sehenswerte Tore: am Nürburgring ist während der deutschen EM-Spiele eine mitreißende Stimmung garantiert. Alle Begegnungen der DFB-Elf werden am Nürburgring live gezeigt. Die Vorrundenpartien der Nationalmannschaft sehen die Fans auf der 45×8 Meter großen ring°wall im ring°boulevard. Wenn das Team um Trainer Nagelsmann in die KO-Runde einzieht, entscheidet der Spielplan, in welcher der beiden Nürburgring-Locations das jeweilige Spiel gezeigt wird. Ebenfalls im ring°boulevard wird auf jeden Fall das Finale der Europameisterschaft übertragen – auch ohne deutsche Beteiligung.

Der Eintritt zum Public Viewing ist frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und die einzigartige EURO-Atmosphäre entsteht durch die Fans. Ob mit Freunden, Familie oder Fußballkollegen – das Public Viewing am Nürburgring verspricht tolle Momente rund um das runde Leder.

Motorsport hautnah und Fußball live beim Public Viewing
Während neben der Rennstrecke mitgefiebert wird, geben die Events auf dem legendären Asphalt natürlich weiterhin Vollgas. Der Porsche Sports Cup, der Int. ADAC Truck-Grand-Prix oder GRIP – das Motorevent versprechen viele PS-starke Momente. Für die Besucher bedeutet das: Erst Motorsport hautnah erleben und anschließend beim Public Viewing den Tag ausklingen lassen – besser geht´s eigentlich nicht.

Spielplan und Locations auf einen Blick (mehr Infos unter nuerburgring.de):

1. Spieltag Gruppe F – Deutschland gegen Schottland

  1. Spieltag Gruppe F – Deutschland gegen Ungarn
  • Datum: Mittwoch, 19. Juni 2024
  • Anstoßzeit: 18:00 Uhr
  • Location: ring°boulevard
  1. Spieltag Gruppe F – Deutschland gegen Schweiz

KO-Phase – alle Spiele der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft

  • Vom Achtelfinale bis zum Halbfinale werden die Spiele mit deutscher Beteiligung ebenfalls übertragen. Ob im ring°boulevard oder im Eifel Stadl entscheidet sich je nach Spiel-Ansetzung und wird frühzeitig bekannt gegeben.

Finale

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Tourismus

42. HeimatSpur eröffnet – Auf der „HeimatSpur Ernstberg-Panoramaweg“ den höchsten Berg der Vulkaneifel erwandern

Daun – Am Ernstberg wurde am Freitag, 7. Juni 2024, die 42. HeimatSpur des GesundLand Vulkaneifel eröffnet: Dort verläuft nun offiziell die „HeimatSpur Ernstberg-Panoramaweg“. Die gut 10 Kilometer lange Tour wird von den Blicken auf den höchsten Berg der Vulkaneifel dominiert.

Am Freitag wurde am Ernstberg die 42. HeimatSpur im GesundLand Vulkaneifel eröffnet. Foto: CC BY-SA GesundLand Vulkaneifel

Zur Eröffnung der neuen HeimatSpur Ernstberg-Panoramaweg und der anschließenden Wanderung hatten sich viele Interessierte am Startpunkt des Weges an der Schutzhütte zwischen Waldkönigen und Hinterweiler eingefunden.

„Über die HeimatSpuren erwandert man unsere Heimat und bekommt einen Eindruck davon, wie schön und wie vielfältig das Wandern im GesundLand Vulkaneifel ist“, erklärt Vera Esch, Geschäftsführerin der GesundLand Vulkaneifel GmbH. „Wie bei den bereits bestehenden HeimatSpuren ist uns auch bei neuen Wegen dieser Kategorie besonders wichtig, dass die hohen Erwartungen, die inzwischen mit dem Titel „HeimatSpur“ verbunden werden, erfüllt werden. Daher legen wir großen Wert darauf, dass das Umfeld des Weges stimmen und ein echtes Wandererlebnis bieten muss.“

Die Gegend rund um den Ernstberg konnte diese Voraussetzungen erfüllen und punktet mit einmaligen Weitblicken auf die Landschaft rund um den Schichtvulkan. Der Weg startet am Wanderparkplatz zwischen Waldkönigen und Hinterweiler und führt vorbei an Kirchweiler, bevor der imposante Ernstberg – mit 699 Metern der höchste Berg der Vulkaneifel – die Blicke der Wanderer auf sich zieht. Die beeindruckende Lavagrotte auf dem Ernstberg gilt als eines der Highlights des Wanderweges. „Spätestens, wenn die Mondviolen im Mai und Juni blühen, ist die Wanderung auf der HeimatSpur Ernstberg-Panoramaweg ein einmaliges Erlebnis“, so Sebastian Koch, Ortsbürgermeister der angrenzenden Gemeinde Hinterweiler.

Die neue Tour ist schon seit einigen Monaten ausgeschildert und wurde bereits von Wanderern getestet. „Die ersten Feedbacks von Wanderern fallen sehr positiv aus. Auf unseren Online-Tourenportalen werden durchweg 4 bis 5 Sterne für die HeimatSpur Ernstberg-Panoramaweg vergeben – unser Ziel, die Erwartungshaltung zu erfüllen und ein tolles neues Wandererlebnis für Einheimische wie Gäste zu bieten, haben wir damit wieder erreicht“, freut sich Vera Esch.

Ihr besonderer Dank gilt neben Ideengeber Hans-Jürgen Hoeger auch Herbert Michels für das stetige Wegemanagement sowie den Wegepaten, die ganzjährig den Weg pflegen. Auch dem Forst und dem Eifelverein, die durch tatkräftige Unterstützung die erfolgreiche Umsetzung des neuen Weges mit vorangetrieben haben; sowie der LAG Vulkaneifel, die durch ihre LEADER-Förderung die Finanzierung des Projektes ermöglicht haben, spricht sie ihren Dank aus, ebenso wie Dr. Hendrik Albrecht als Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde für die gute Zusammenarbeit.

Weitere Informationen zum Weg unter www.heimat-spuren.de.

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Top-Events Tourismus

Die Nürburgring Highlights im Juni – Rock am Ring vom 7. bis 9. Juni

Nürburg – Rock am Ring lockt erneut die Massen an den Nürburgring – GRIP – Das Motorevent: Die bekannten Autotester laden wieder an den Ring – EM Public Viewing zu allen Spielen der Nationalelf – Das turbulente 24h Rennen ist gerade erst zu Ende gegangen, schon steht auf dem Nürburgring der nächste Höhepunkt an: Mit Rock am Ring steigt in nur wenigen Tagen eines der bekanntesten Festivals des Landes in der Eifel. Und auch der Rest des Monats ist vollgepackt mit aufregenden Events. Neben GRIP – Das Motorevent (23. Juni), dem dritten Rennwochenende der Nürburgring Langstrecken-Serie (22. Juni), dem Porsche Sports Cup (15. – 16. Juni) und dem ADAC Racing Weekend (28. – 30 Juni) wartet im Juni ein besonderes Highlight für Fußballfans: Zu den EM-Spielen der deutschen Nationalmannschaft lädt der Nürburgring zum kostenlosen Public Viewing ein.

Die Veranstaltungen im Überblick:

Rock am Ring (7. – 9. Juni)
Die Ärzte, Broilers, Måneskin, Kraftklub, Green Day: Nur eine kleine Auswahl von Bands, die dieses Jahr die Eifel bei Rock am Ring zum Beben bringen werden. Erneut erwarten die Veranstalter rund um das zweite Juni-Wochenende zehntausende Festival-Fans am Nürburgring. An drei Tagen verwandeln sie das Grand-Prix-Fahrerlager und die Rennstrecke zum gigantischen Konzert-Areal. Wochenendtickets und Tageskarten sind noch erhältlich – diese starten ab 119 Euro. Wer nicht live dabei sein kann, für den bietet RTL+ einen kostenlosen Livestream an. Übrigens: Die Nordschleife ist am Wochenende trotz Rock am Ring für Touristenfahrten geöffnet.

GRIP – Das Motorevent (23. Juni)
Deutschlands bekannteste Autotester laden wieder an den Nürburgring. Am Sonntag, 23. Juni, trifft sich die GRIP-Community auf und neben der Grand-Prix-Strecke. Die Moderatoren Matthias Malmedie, Niki Schelle und Helge Thomsen werden vor Ort sein – genauso wie tausende andere Petrolheads. Es wird wieder ein großes Fan-Fest: Drifts und Dragraces stehen auf dem Programm. Eine Expo-Meile zeigt Trends rund ums Auto. Eben sehen und gesehen werden. Für Kinder-Unterhaltung, Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt. Tickets können online für rund 26 Euro erstanden werden. Familien und Gruppen profitieren von Sonderkonditionen.

EM Public Viewing (ab 14. Juni)
Beim Public Viewing am Nürburgring gibt es die Spiele der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft sowie das Finale der UEFA EURO 2024 live zu erleben. Alle Vorrundenspiele der DFB-Elf werden im ring°boulevard gezeigt. Erreichen die Jungs von Trainer Nagelsmann die KO-Runde, entscheidet der Spielplan ob die jeweilige Partie im ring°boulevard oder im Eifel Stadl übertragen wird. Für die richtige Verpflegung ist in jedem Fall an den Imbiss-Ständen gesorgt – und auch Parkplätze sind in direkter Nähe vorhanden. Der Eintritt ist frei.

ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie (22. Juni)
Nach dem 24h-Rennen geht es weiter mit packendem Motorsport auf der Nordschleife: Am Samstag, 22. Juni, startet das nächste Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie, die ausschließlich auf dem legendären Eifelkurs ausgetragen wird. Unterteilt in diverse Klassen, gehen die Rennwagen an den Start – vom ausgewachsenen GT3 bis zum seriennahen Fahrzeug. Der Zeitplan ist kompakt: 90 Minuten Qualifying am Morgen, vier Stunden Rennen am Nachmittag. Dazwischen öffnen die Tore zur Boxengasse und sogar zur Startaufstellung für alle Zuschauer. Besucher kommen richtig nah ran ans Geschehen. Das Ticket kostet online 22 Euro für Erwachsene. Kinder bis einschließlich 14 Jahre sind frei.

Porsche Sports Cup (15. & 16. Juni)
911er-Liebhaber sind hier genau richtig: Beim Porsche Sports Cup dreht sich ein Wochenende lang alles um die Sportwagen aus Zuffenhausen. Renn- und Straßenfahrzeuge teilen sich Mitte Juni Rennstrecke und Fahrerlager der Grand-Prix-Strecke. Für spannende Rennen sorgen aktuelle GT3, GT4 und Cup-Fahrzeuge. Ein Höhepunkt ist die neue Porsche Sprint Challenge Classic. Dabei treten geschichtsträchtige Porsche 911 Cup aus den 90er-Jahren gegeneinander an. Und das Beste: Der Eintritt auf die Tribüne und ins Fahrerlager ist kostenlos.

ADAC Racing Weekend (28. – 30. Juni)
Acht Rennserien unter einem Dach: Das ADAC Racing Weekend vereint Ende des Monats ganz viel Racing an einem Wochenende. So werden auf der rund 3,6 Kilometer langen Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke GT- und Tourenwagenserien wie das GTC Race oder die Spezial Tourenwagen Trophy am Start sein. Auch auf historische Rennwagen dürfen die Zuschauer sich freuen. Besonders viel los ist stets bei den Rennen des BMW 318ti Cups. Etwa 50 Rennwagen der Bayerischen Motoren Werke gehen dabei an den Start. Tagestickets gibt es ab 10 Euro (inklusive Fahrerlager). Auf der Nordschleife starten derweil am Samstag RCN und GLP.

Veranstaltungen im Juni 2024:

  • 07. – 09. Juni: Rock am Ring
  • 14. Juni: EM Public Viewing (Deutschland – Schottland)
  • 15. Juni: Rad- und Lauftreff
  • 15. – 16. Juni: Porsche Sports Cup
  • 17. Juni: After Work Classics
  • 19. Juni: EM Public Viewing (Deutschland – Ungarn)
  • 22. Juni: Nürburgring Langstrecken-Serie
  • 23. Juni: GRIP – Das Motorevent
  • 23. Juni: EM Public Viewing (Deutschland – Schweiz)
  • 24. Juni: Rad- und Lauftreff
  • 28. – 30. Juni: ADAC Racing Weekend (mit RCN & GLP)

 

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Die Badesaison kann beginnen – Riedener Waldsee hat ausgezeichnete Wasserqualität

Rieden/Mendig – Der Waldsee Rieden ist für die Badesaison 2024 – 1. Juni bis 31. August – als Badegewässer zugelassen worden. Das teilt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz mit. Dabei wird dem See wieder eine ausgezeichnete Wasserqualität attestiert.

„Dem Badevergnügen steht also nichts im Wege. Damit können wir Gästen und Einheimischen wieder Naherholung pur in Mitten unserer einzigartigen Vulkanlandschaft bieten“, freut sich Jörg Lempertz, Bürgermeister der VG Mendig und Vorsteher des Fremdenverkehrszweckverbandes Riedener Mühlen, über die Botschaft aus dem Kreishaus. „Der Waldsee Rieden gehört zu den touristischen Leuchttürmen unserer Region. Im vergangenen Jahr wurde er nach dem Laacher See zum zweitschönsten See in Rheinland-Pfalz gewählt. Das beweist den überregionalen Stellenwert des Sees“, ergänzt Lempertz.  Ein Badeplateau auf dem See, Liegeflächen unmittelbar am Ufer laden auch in diesem Sommer zum Badevergnügen ein. Und für das leibliche Wohl sorgt die Gastronomie am Waldsee. Wer Abwechslung sucht kann zudem am See eine Wanderung über den Traumpfad „Waldseepfad Rieden“ oder auf dem Traumpfädchen „Riedener Seeblick“ starten.

Im Badegewässeratlasses Rheinland-Pfalz können während der Badesaison vom 1. Juni bis 31. August die aktuellen Messdaten aller in Rheinland-Pfalz als Badegewässer gemeldeten Seen abgerufen werden (https://badeseen.rlp-umwelt.de). Um eine realistische Einstufung der Badegewässer zu erreichen, sind eine Beobachtung und eine Qualitätsbewertung über einen längeren Zeitraum hinweg erforderlich. Die Einstufung erfolgt unter zugrunde Legung von mindestens 16 Datensätzen der mikrobiologischen Parameter aus insgesamt vier Badesaisons (die aktuelle Saison und die drei vorausgehenden).

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Tourismus

Start der Badesaison an der Zülpicher Riviera

Zülpich –  Seepark Zülpich startet am heutigen Mittwoch, 29. Mai pünktlich zum verlängerten Fronleichnam-Wochenende die Badesaison 2024 – Der langersehnte Sprung ins kühle Nass: im Seepark Zülpich startet pünktlich zum verlängerten Fronleichnam-Wochenende die Badesaison 2024. Bisher war die Wassertemperatur mit circa 15 Grad noch zu gering, doch nun kann es endlich losgehen: Urlaub vor der eigenen Haustür. Der Seepark Zülpich bietet den Gästen neben dem Zugang zum Wassersportsee einen über 4.000m² großen Palmenstrand mit feinem Sand, eine etwa ähnlich große Liegewiese, eine eigene Gastronomie und reichlich Attraktionen für Kinder.

Die beliebte und einzige offizielle Badestelle am Zülpicher Wassersportsee befindet sich im Seepark Zülpich und weist eine optimale Infrastruktur zum Schwimmen und Sonnenbaden auf, darunter Duschen, Toiletten, Umkleidekabinen, Außenduschen und Schließfächer – alles selbstverständlich barrierefrei. Erst im letzten Jahr wurde ein neuer Steg für den barrierefreien Wasserzugang angelegt.

Das Ambiente lässt keine Wünsche offen: zwei mediterrane Schatten- Segel, Strandkörbe, eine über das Wasser reichende Seebühne mit kostenlosen Liegen sowie ein abgetrennter Beach Club Bereich der Parkgastronomie „Strandbud“ gehören zur Badestelle. Der Imbiss bietet ab dieser Saison ein erweitertes Speisen und Getränkeangebot und ab sofort auch unter der Woche eine kleine Auswahl an herzhaften uns süßen Snacks sowie Eis an. Ebenfalls neu ist das Becher-System. In Kooperation mit der Firma Papstar werden Getränke in recycelten und weiterhin recyclebaren Bechern aus Maisstärke serviert. Beim Genießen der Drinks und Eisvariationen lassen sich in der Ferne dann noch die Segelboote und Surfer der anliegenden Vereine in den Wellen des Sees beobachten.

Auch die kleinen Gäste kommen voll auf Ihre Kosten: Piraten-Kletterschiff, Aquapark, Riesen-Hüpfkissen, Wasserspielplatz und der Kletterberg bereiten einen unvergesslichen Urlaubstag für Jung und Alt. Kein Wunder, dass sich bei der Zülpicher Bevölkerung längst der Begriff „Zülpicher Riviera“ durchgesetzt hat. Damit dem ungetrübten Badespaß nichts im Wege steht, wurden zuletzt tonnenweise frischer Sand eingebracht. Zu Beginn der Badesaison bei steigender Wassertemperatur kommt auch in diesem Jahr das Mähsammelboot wieder zum Einsatz. Dieses entnimmt hochwachsende Wasserpflanzen inklusive ihrem Wurzelwerk im Bereich der Badestelle und soll so langfristig die Algenbildung reduzieren.

Die Wasserqualität des Zülpicher Wassersportsees ist grundsätzlich als sehr gut einzuordnen und wurde zum wiederholten Mal mit dem Prädikat „ausgezeichnet“ vom Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen bewertet. Dies zeigt sich u.a. durch ein sehr „klares Wasser“ und eine damit verbundene gute „Bodensicht“. Regelmäßig findet eine vorsorgliche Überwachung des Badegewässers durch die zuständigen Behörden statt, die den Wassersportsee bewertet.

Eintrittspreise:

Der Tageseintritt zum Seepark beträgt für 4,50 €/ Kinder, 8,00 €/ Erwachsene, ab 11,00 € für Familien. Für Dauerkarteninhaber ist der Eintritt frei. Die Dauerkarte gibt es für 40,00 € für Kinder, 60,00 € für Erwachsene, ab 75,00 € für Familien.

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Kronenburg wieder als Erholungsort ausgezeichnet

Dahlem-Kronenburg – Seit über 20 Jahren ist der Ort Kronenburg in der Gemeinde Dahlem vom Land NRW als Erholungsort anerkannt. Kriterien für Erholungsorte sind eine landschaftlich attraktive und klimatisch günstige Lage, geeignete touristische Einrichtungen und ein entsprechender Ortscharakter, ein Angebot an Radwegen, ein erschlossenes Wanderwegenetz sowie weitere Möglichkeiten für Sport, Erholung und touristische Aktivitäten. Ein angemessenes Beherbergungsangebot und Einkehrmöglichkeiten sind ebenso Grundvoraussetzungen wie eine entsprechende Information, Präsentation und Vermarktung des Ortes.

Im vergangenen Jahr galt es, diese Kriterien durch das Land NRW überprüfen zu lassen und sich um eine erneute Auszeichnung zu bewerben. Dabei standen vor allem die positiven Entwicklungen in den zurückliegenden Jahren im Vordergrund.

Zunächst wurde die `klimatisch günstige Lage´ vom Deutschen Wetterdienst (DWD) bestätigt, anschließend erstellte die Gemeindeverwaltung eine umfangreiche Zusammenfassung für die erfolgten und geplanten Entwicklungen im Ort Kronenburg.

Zum Abschluss des Zertifizierungsprozesses besuchten Mitarbeiterinnen der zuständigen Bezirksregierung Köln den Ort und ließen sich von Bürgermeister Jan Lembach, Erwin Bungartz und Melissa Brandt von der Gemeindeverwaltung die einzelnen Kriterien vor Ort zeigen.

Die erneute Auszeichnung von Kronenburg als Erholungsort für die kommenden 10 Jahre bestätigt die gute touristische Entwicklung mit vielen Partnern im Ort und die guten Perspektiven für die Gemeinde Dahlem.

Das zeigen auch die touristischen Kennzahlen der letzten Jahre: Die Corona-Jahre ausgenommen steigen die Übernachtungszahlen im Trend weiter. Bei der Tourismusintensität – Übernachtungszahl im Verhältnis zu Einwohnerzahl – ist die Gemeinde auf Platz 5 aller 396 Städte und Gemeinden in NRW.

Und die kürzlich erfolgte Eröffnung der SternenBlicks in Kronenburg ist ein gutes Beispiel für weitere erfolgreiche touristische Arbeit in der Gemeinde Dahlem.

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„Ritterfestspiele“ lockten auch zu Pfingsten wieder tausende Besucher auf die Burg Satzvey

Mechernich-Satzvey – Hollywoodreife Rittershow – Geboten wurde eine professionelle Show á la „Game of Thrones“, beeindruckende Livemusik, ein großer Mittelalter-Markt und vieles mehr. Die Geschichte der Wasserburg in Satzvey geht bis ins Mittelalter zurück. Diese sagenumwobene Zeit der Ritter, Helden und Schurken gehört hier allerdings nicht der Vergangenheit an. Jedes Jahr finden rund um das historische Gemäuer die mittlerweile schon legendären „Ritterfestspiele“ statt – wie nun auch zu Pfingsten.

Jedes Jahr finden rund um die Wasserburg Satzvey die mittlerweile schon legendären „Ritterfestspiele“ statt – wie nun auch zu Pfingsten. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Das nahmen sich wieder tausende Mittelalter-Fans zum Anlass, nach Satzvey zu kommen. Teils stammen diese sogar aus England, der Niederlande oder den USA.

Mit viele Angeboten wie Bogenschießen oder sogar Axt- und „Rattenwerfen“, einem großen Mittelaltermarkt, der handgemachte Waren aller Zünfte bietet, einem großen Ritterlager, der epischen neuen Show „Der rote Thron“ der „Ritter der Burg Satzvey“, den Leckereien aus der „Burgbäckerei zu Satzvey“, mittelalterlicher Livemusik, weiteren Künstlern und Gauklern sowie eindrucksvollen Kostüm-Ideen wartet das Event mit vielerlei Angeboten auf. Das nächste Mal dann wieder im Herbst.

Hollywoodreife Rittershow

Besonderen Augenmerk legen die Veranstalter auf die professionelle neue Show der „Ritter der Burg Satzvey“ unter Regie von Thorsten „Loki“ Loock, die ihre erste Aufführung feiern konnte. Hier werden Märchen und Legenden zu neuem Leben erweckt.

„Die Geschichte um eine grausame Tyrannin, die ihr Volk in Angst und Schrecken hält, wird interpretiert mit spannenden Action-Elementen, professionellen Reiterstunts und einer eindrucksvollen Feuershow“, schreibt die veranstaltende „Patricia Gräfin Beissel GmbH“ dazu: „Wird es dem fahrenden Volk, das im Königreich gastiert, gelingen, die finstere Herrschaft des »roten Throns« zu beenden?“

Zu viel versprachen die Veranstalter damit nicht – und wurden vom Publikum regelmäßig mit tosendem Applaus belohnt. „Wir betreiben hier »Histotainment«. Heißt, hier sitzt jeder Schlag ganz genau“, erklärte dazu Patricia Gräfin Beissel gegenüber der Agentur ProfiPress und ergänzte: „die Besitzer reiten ihre Pferde dabei selbst.“

Ein Tanz mit dem Feuer

Doch auch abseits der hollywoodreifen Show kam die Unterhaltung nicht zu kurz. Allerlei Gaukler, Musiker und Künstler traten auf, wo man hinsah – und machten die Illusion vom Mittelalter gemeinsam mit vielen verkleideten Besuchern und Ritterclans perfekt. Eine von ihnen ist „Jacky die Feuerteufelin“.

Seit nunmehr zwei Jahren ist die Feuerkünstlerin bei den Ritterspielen dabei. Wenn die 23-jährige Kerpenerin mit einem Lächeln im Gesicht scheinbar furcht- und mühelos mit den Flammen an Ketten in ihren Händen zu bewegender Musik tanzt, fällt der Alltagsstress von ihr ab. Und das schon seit sie 14 ist. Im eigentlichen Beruf ist sie Fachangestellte in der Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie.

„Mir gibt der Tanz mit dem Feuer ein Gefühl von Sicherheit. Ich liebe besonders das Geräusch der Flammen. Das ist für mich für Musik!“ Durch Freunde sei sie auf die Wasserburg gekommen und wusste direkt, dass sie hier spielen will. „Man darf keine Angst haben. Respekt ist aber wichtig“, wie das junge Talent betont. Besondere Freude mache es ihr, die Besucher und gerade Kindern mit ihrer Kunst zum Lächeln zu bringen. Viel Rückhalt und gute Tipps bekomme sie von der „großen Familie“ auf Burg Satzvey.

„Greifen“ helfen Katzen

So zum Beispiel von der „Freien Ritterschaft der Greifen“, die auch in diesem Jahr ihr beeindruckendes Lager nebst vieler anderer Ritterstämme aufgeschlagen hatten. Ihr Herz schlägt jedoch nicht nur für das Mittelalter. Auch kleine Kumpel auf vier Pfoten haben es ihnen angetan.

„Was wir übrig haben, geht an den »Tierschutzverein Katzenhilfe Südeifel e.V.«“, erklärte Joachim Gebhardt von der Ritterschaft, der den Tierschutzverein mit seiner Frau Jutta betreibt. Hier nimmt man trotz hoher Kosten streunende Katzen auf, kastriert sie und vermittelt sie weiter, um einer unkontrollierten Vermehrung entgegenzuwirken.

Mittlerweile kümmern sie sich um 50 Streunerkatzen. „Wir wollen den Tieren ein gutes Leben ermöglichen und bringen sie in ein neues Zuhause“, so Gebhardt. Hierfür sei man aber stets auf Spenden gutherziger Tierfreunde angewiesen.

„Satzvey ist Familie!“

So zeigt sich: bei den Ritterspielen auf Burg Satzvey geht es nicht nur um Geschichte und gute Unterhaltung. Wie auch Burgbäcker Teddy M. Schmitz betont: „Bei uns geht es um jeden einzelnen. Satzvey ist Familie!“

Man helfe sich gegenseitig, wo man nur kann. So sei das Burggelände bei vielen schon zu einem Dreh- und Angelpunkt im Leben geworden – „wie ein zweites Zuhause“. Und so ist jetzt schon klar, dass auch bei den nächsten „Ritterfestspielen“ im September wieder viele tausend Besucher mit dabei sein werden um die legendäre Zeit der Ritter, Schurken und Fabelwesen im Ambiente der mittelalterlichen Wasserburg einmal mehr zum Leben zu erwecken.

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Digitalisierung soll Tourismus in Mayen-Koblenz bereichern

Region/Mayen-Koblenz – Die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) – Zweckverband des Landkreises Mayen-Koblenz (MYK) – setzt einen klaren Fokus auf die digitale Transformation im Tourismus. „Digitale Innovationen bieten uns die Chance, Mayen-Koblenz als modernes Tourismusziel zu positionieren“, sagt Michael Schwippert, stellvertretender REMET-Geschäftsführer. „Wir wollen über innovative, saisonunabhängige und digitale Angebote der öffentlichen Tourismusinfrastruktur nicht nur die Attraktivität und Erlebnisqualität, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region stärken.“

Die Traumpfade und Traumpfädchen im Rhein-Mosel-Eifel-Land zählen seit Jahren zurecht zu den beliebtesten Wander- und Spazierwegen in Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus. Um diese Attraktivität noch zu steigern, hat die REMET gemeinsam mit der Smarten Region MYK10 und dem Kulturpark Sayn auf dem Traumpfädchen „Sayner Aussichten“ in Bendorf-Sayn die erste digitale Wanderung in MYK ins Leben gerufen. Die Idee hinter der digitalen Wanderung ist so genial wie einfach: Informationen zur lokalen Geschichte beziehungsweise zu Sehenswürdigkeiten in Bendorf-Sayn werden auf einer kurzen Spazierwanderung in Audio-Beiträgen und Videos zur Verfügung gestellt. Der Zugriff erfolgt mittels QR-Codes oder über die Integration in die beliebte Traumpfade-App. Die Audio-Beiträge und Videos machen mithilfe lokaler Persönlichkeiten die lokale Geschichte sichtbar und bieten einen niedrigschwelligen Zugang, um Digitalisierung zu erleben. „Das neue Angebot der digitalen Wanderung, das im Rahmen eines Ideenwettbewerbes entstanden ist, macht nicht nur den öffentlichen Raum in Mayen-Koblenz attraktiver, sondern zeigt auch die Potenziale der Verknüpfung von Digitalisierung, Bildung und Tourismus im Stadtbild auf. „Über das Projekt erproben wir gezielt, welche Zugangskanäle Besucher zu den Audio-Beiträgen und Videos bevorzugen, wie stark sie solche digitalen Angebote nutzen und welche der beiden Ausgabeformen sie präferieren“, erläutert Michael Schwippert.

Fortschrittliche digitale Technologien können Angebote besser erlebbar machen, neue Angebote schaffen sowie für Prozessinnovationen eingesetzt werden, beispielsweise im Rahmen der Besucherinformation und -lenkung. So soll ab 2025 das „Wegemanagement der Traumpfade und Traumpfädchen“ stärker digitalisiert werden. Hierzu zählt beispielsweise die Einbindung von Sensorik zur datengestützten (teil-)automatisierten Sperrung von Wanderwegen und Gefahrenstellen. „Manche unserer Premiumwanderwege verlaufen über kleine Bäche, die nicht immer eine Brücke vorhalten. Hier sind Trittsteine zu überwinden, die je nach Wasserstand überspült sein können. Über Pegelstand-Sensorik wird ab dem kommenden Jahr für alle im Vorfeld der Wanderung direkt erkennbar sein, ob die Trittsteine überflutet beziehungsweise der entsprechende Weg gesperrt ist“, so der stellvertretende REMET-Geschäftsführer. Gleiches gilt für Zufahrten oder auch Parkplätze an stark frequentierten Traumpfaden. Hier soll bei Überfüllung eine Besucherlenkung auf andere Premiumwege erreicht werden – und das bereits erkennbar auf der Anreise. „Viele weitere digitale beziehungsweise smarte Anwendungen kommen hinzu und werden die Arbeit unserer beiden Wegemanager, unserer 41 Wegepaten, der Kommunen und der vielen weiteren Akteure rund um Traumpfade und Traumpfädchen erleichtern“, kündigt Michael Schwippert an.

Durch den Einsatz von Augmented Reality (AR) werden in einem dritten smarten touristischen Projekt sieben Sehenswürdigkeiten im Landkreis auf eine zweite digitale Ebene gebracht. „Über die ZEITREISE machen wir die Geschichte unserer Ferienregion interaktiv erlebbar“, berichtet Schwippert und gibt ein Beispiel, das umgesetzt wird: Die Burg Eltz ist „die“ deutsche Ritterburg, deren heute „versteckte“ Lage sich dem Besucher nicht erschließt. Doch warum steht die Burg gerade hier? Vom Aussichtspunkt oberhalb der Burg wird via AR auf dem Smartphone die wichtige Handelsstraße zwischen dem fruchtbaren Maifeld und der Mosel wiederhergestellt, wo Ritter und Knappen den Handelsleuten, die mit Ochsenkarren unterwegs waren, Schutz und Geleit vor Räubern und Tieren gaben. „Auch das Leben in der alten Tuchmacherstadt Monreal, den Vulkanausbruch des Laacher Sees, das Mühlsteinrevier Rhein-Eifel, den Goloring, Caesars Brücke über den Rhein und die Sayner Hütte werden wir greifbar machen und „Edutainment“ – eine Kombination aus den englischen Wörtern Education (für Bildung) und Entertainment (für Unterhaltung) – ermöglichen. Familien, Wanderer und Touristen dürfen also gespannt sein!“, freut sich Michael Schwippert auf die Neuerungen.

Die Umsetzung der benannten Projekte ist Teil des vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der KfW geförderten Programms „Modellprojekte Smart Cities“. Unter dem Titel der „Smarten Region MYK10“ verfolgt der Landkreis darüber hinaus das Ziel, durch innovative Ideen und Ansätze den Alltag aller Menschen in Mayen-Koblenz smarter zu gestalten – das heißt angenehmer, einfacher, nachhaltiger und effizienter.

Mehr Infos zur Smarten Region gibt es unter www.myk10.de