Fraubillenkreuz mit neuer Info-Tafel. Foto: Naturpark Südeifel/Ansgar Dondelinger
Region/Irrel – Denkmäler auf dem Ferschweiler Plateau erinnern an kulturelle Vergangenheit der Südeifel. Im Rahmen vom Naturparkplan 2030 des Naturparks Südeifel werden zahlreiche Denkmäler entlang der Wanderwege auf dem Ferschweiler Plateau im Naturpark nun stärker in den Mittelpunkt gerückt, um das natürliche und kulturelle Erbe der Südeifel sichtbarer zu machen. „Das Projekt soll schrittweise auf den gesamten Naturpark Südeifel ausgeweitet und in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen und Verbandsgemeinden umgesetzt werden“, sagt Daniela Torgau, Geschäftsführerin des Naturparks Südeifel.
Das Ferschweiler Plateau erhebt sich 200 Meter über den Tälern von Sauer und Prüm, dort laden viele Denkmäler auf eine Entdeckungsreise ein. Auf den neuen Info-Tafeln werden die zentralen Elemente der überlieferten Geschichten mit historischen Fotos und Illustrationen dargestellt. Auf diese Weise wird die bewegte Vergangenheit der Denkmäler lebendig. Die dazugehörigen Stelen mit dem Trägersystem sind mit dem Rollstuhl unterfahrbar und wurden ebenso wie die Erstellung der Info-Tafeln fachlich betreut durch das Landesmuseum Trier sowie die Denkmalpflege des Eifelkreises Bitburg-Prüm und die Felsenland Südeifel Tourismus GmbH. Die Texte auf den Tafeln sind in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch) abgebildet. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Handlungsprogramms des Naturparks durch das Umweltministerium Rheinland-Pfalz.
Die Wanderwege auf dem Plateau erschließen Kulturdenkmäler aus allen Epochen der Geschichte und führen zu Naturschönheiten von unvergesslicher Eigenart. „Wir freuen uns sehr, dass die Denkmäler durch die neuen Info-Tafeln in Wert gesetzt werden und ihre faszinierende Geschichte den Besucherinnen und Besuchern nähergebracht wird“, sagt Silvia Hauer, Ortsbürgermeisterin von Bollendorf. Auch bei Johann Hoff, Ortsbürgermeister von Nusbaum, finden die neuen Tafeln großen Anklang: „Die einzigartige Gestaltung der Tafeln fällt sofort ins Auge und vermittelt die Vergangenheit der Denkmäler auf anschauliche Art und Weise.“
Beim Bombenangriff auf Zülpich an Heiligabend 1944 wurde das Weiertor zu 80 Prozent zerstört. Während der der Stadt zugewandte Hauptturm nicht wiederhergerichtet wurde, konnte der rechte Außenturm im Jahr 1974 rekonstruiert werden. Nun soll die mittelalterliche Doppeltoranlage in ihrer ursprünglichen Form wiederaufgebaut werden. Foto: Stadt Zülpich / Julia Schneider
Zülpich – Die Landesregierung NRW fördert den Wiederaufbau mit rund 610.000 Euro. Mittelalterliche Toranlage wird von Hovener Jungkarnevalisten gepachtet. Beim Bombenangriff der alliierten Streitkräfte wurden an Heiligabend 1944 weite Teile der Zülpicher Kernstadt zerstört. Auch das Weiertor, das westlich gelegene Tor der mittelalterlichen Stadtbefestigung, wurde bei dem Bombardement schwer getroffen. Der stadteinwärts gelegene Hauptturm sowie einer der beiden vorgelagerten Außentürme wurde nahezu vollständig zerstört. Es sollte viele Jahre dauern, bis das Weiertor zumindest halbwegs wieder hergestellt wurde. Erst 1974 konnte zumindest der rechte Außenturm rekonstruiert werden. Der Hauptturm hingegen wurde nicht wiederaufgebaut, und so wurde die Erinnerung an die eigentliche Schönheit des Weiertores allmählich aus dem Gedächtnis der Bürgerinnen und Bürger von Zülpich gelöscht. Heute wissen deshalb nur noch wenige, wie das Weiertor einst ausgesehen hat.
Das soll sich jedoch schon bald ändern. Die Zülpicherinnen und Zülpicher bekommen ihr altes Weiertor zurück. Möglich wird der an das historische Vorbild angelehnte, aber nicht originalgetreue Wiederaufbau durch eine Förderzusage der Bezirksregierung Köln. Demnach stellt das Land NRW insgesamt rund 610.000 Euro aus dem Topf des Förderprogramms „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen.“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW zur Verfügung. Den entsprechenden Förderbescheid wird Ministerin Ina Scharrenbach in Kürze persönlich übergeben. Gestellt wurde der Förderantrag von den Hovener Jungkarnevalisten (HJK). Diese werden das „neue alte“ Weiertor nach Fertigstellung als Vereinsdomizil nutzen und sich damit den lange gehegten Traum von der Heimat in einer Toranlage der mittelalterlichen Stadtmauer erfüllen. „Schon 2010 gab es erste Gespräche mit der Stadt Zülpich und der Denkmalpflege über einen möglichen Ausbau des Weiertores“, berichtet HJK-Präsident Gerd Wallraff. Damals sei das Projekt an der Finanzierbarkeit gescheitert.
„Umso mehr freuen wir uns, dass nun dank der Unterstützung der Stadt Zülpich, des Landtagsabgeordneten Klaus Voussem und vor allem dank des renommierten Architekten Karl-Josef Ernst die Fördermittel bewilligt wurden und der Traum wahr werden kann.“
Die Hovener Jungkarnevalisten als Hauptnutzer möchten das Weiertor künftig unter anderem als Versammlungs- und Probenraum sowie für kleinere Festivitäten nutzen. Es soll aber auch als Ort der Begegnung für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht werden – beispielsweise am „Tag des offenen Denkmals“ oder bei Stadtfesten und Veranstaltungen im direkt angrenzenden Park am Wallgraben. Auch Bürgermeister Ulf Hürtgen ist glücklich über diese Lösung: „Die Zülpicherinnen und Zülpicher erhalten ihr altes Weiertor zurück. Zugleich schließt sich der Kreis und alle vier Stadttore werden künftig von den vier kernstädtischen Karnevalsgesellschaften genutzt. Ich bin sicher, dass das Weiertor durch den Ausbau in neuem Glanz erstrahlen wird.“ Voraussetzung für die Realisierung der Pläne ist sowohl die Zustimmung des Rates der Stadt Zülpich als auch die der Mitglieder der Hovener Jungkarnevalisten.
Heyerhof Baugruppe Niederrhein im Freilichtmuseum. Foto: LVR-Freilichtmuseum Kommern
Mechernich-Kommern – Guter Zuspruch in der kurzen Öffnungsphase. Das LVR-Freilichtmuseum Kommern muss aufgrund der ausgelaufenen Allgemeinverfügung des Kreises Euskirchen seit gestern, Montag, 19.April 2021 erneut seine Türen und Tore schließen.
Die Infektionszahlen im Kreis sind nach wie vor auf einem hohen Niveau und der Krisenstab des Kreises hat sich daher entschieden die Lockerungen oberhalb der 100 Inzidenzgrenze zurückzunehmen bzw. deren Umsetzung nicht zu verlängern. Das LVR-Freilichtmuseum plant für diese erneute Schließungsphase mit digitalen Angeboten in den sozialen Kanälen und dankt den Besuchenden der letzten Wochen, deren Feedback durchweg positiv ausfiel.
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Region – Die Corona-Pandemie hat den Tourismus hart getroffen. Neben massiven Einnahmeausfällen in den Tourismusregionen droht auch eine Abwanderung von Fachkräften. Um eine Abwärtsspirale in den besonders betroffenen Kommunen zu vermeiden sind finanzielle Unterstützungen und konkrete Öffnungsperspektiven unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens notwendig. Dies ist das Ergebnis der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.
Die in dem Gremium vertretenen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister diskutierten mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragten der Bundesregierung für Tourismus, Thomas Bareiß, über die notwendige Unterstützung der Tourismusakteure und mahnten eine bundesweite Öffnungsstrategie unter Gewährleistung der Abstands- und Hygieneregeln und der Anwendung von Testverfahren an.
„Auch nach einem Jahr Pandemie gibt es für die Tourismusakteure in den Städten und Gemeinden nach wie vor keine Strategie, unter welchen Bedingungen der Tourismus im Inland wieder ermöglicht werden kann“, betonte der Ausschussvorsitzende Ingo Hacker, Bürgermeister von Neuhausen auf den Fildern.
Die Kommunen fordern von Bund und Ländern eine klare Perspektive, bei welchen Inzidenzwerten Öffnungen schrittweise und unter Auflagen möglich werden. Basis hierfür sollten Modellprojekte in den Kommunen sein. „Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen konnten seit vergangenem Sommer umfangreiche Erfahrungen für eine umsichtige Öffnung der Angebote sammeln“, stellte Hacker heraus. Dieses Wissen sollte nun im Rahmen konkreter Maßnahmen zur Öffnung genutzt werden. Dabei unterstützt der Deutsche Städte- und Gemeindebund den vom Deutschen Tourismusverband vorgelegten Stufenplan.
Ebenfalls erörtert wurde die schwierige Lage der Beschäftigten im Tourismussektor. „Der ohnehin vielerorts vorherrschende Fachkräftemangel in Bereichen wie der Gastronomie verschärft sich durch die fehlende Perspektive derzeit dramatisch. In Gemeinden mit dominierendem Tourismussektor befürchten wir eine zunehmende Abwanderung. Die wegbleibenden Gäste führen zudem zu Einnahmeausfällen bei den touristischen Einrichtungen und zu einer Verödung von Ortskernen. Hier gilt es effektiv gegenzusteuern, um eine Abwärtsspirale mit weitreichenden und langfristigen Folgen für ganze Regionen zu vermeiden“, forderte Hacker
Die ehemalige Urfter Mühle gehörte einst zum Kloster Steinfeld und wird heute als Wohnhaus genutzt. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Kall-Urft – Etwa 15 Jahre ist es her, dass Felizius Poth im Wald bei Urft spazieren ging und einen alten Grenzstein mit einem Wappen darauf fand. Er wollte mehr darüber herausfinden, doch das war gar nicht so einfach. Schließlich landete er beim Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes – und engagiert sich seither als ehrenamtlicher Heimatforscher. Rund um Urft gibt es für ihn viel zu entdecken.
Beim Überflug im Tragschrauber verschwinden die markanten Höhenraster rund um Urft. Foto: Felix Lang/pp/Agentur ProfiPress
Vor rund acht Jahren entdeckte Felizius Poth im Wald zwischen Urft und Marmagen Reste der Nieringsburg, die viele vor ihm schon gesucht, aber nicht gefunden hatten. Etwas abseits des Eifelsteigs ragen die Mauerreste der Burganlage aus dem Boden, die einst dem Kloster Steinfeld gehörte.
Felizius Poth nutzt die Ruhe am Aufschluss des Römerkanals bei Urft gerne, um zwischen Wurzeln und Blätterwerk ein Buch zu lesen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
„Kloster Steinfeld hatte früher einen riesigen Einzugsbereich“, erzählt Felizius Poth. So gehörte auch die alte Mühle, die hinter Burg Dalbenden an der Urft liegt, einst zum Kloster.
Der gebürtige Urfter interessiert sich auch für die Abbaugebiete von Eisenerz in der Gegend. Das Eisenerz wurde in den Hüttenwerken zu Stahl verarbeitet und beispielsweise für die Herstellung landwirtschaftlicher Gerätschaften genutzt. Eine solche Eisenhütte befand sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts im Gillesbachtal.
Rundstedt-Offensive in Urft geleitet
Heute liegt dort das Hermann-Josef-Haus, eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, die mehr als 220 Minderjährige in ambulanten und teilstationären Angeboten sowie in stationären Wohngruppen betreut und eine Förderschule mit dem Schwerpunkt sozialer und emotionaler Entwicklung betreibt.
Als Heimatforscher beschäftigte sich Felizius Poth auch lange Zeit mit der Burg Dalbenden. Die im 12. Jahrhundert entstandene Wasserburg diente Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt 1944 als Hauptquartier in der Ardennenoffensive.
Mittlerweile sind in der sanierten Burg Mietwohnungen eingerichtet worden, zu den Bewohnern zählte einst zeitweise auch der bekannte Eifelmaler Fritz von Wille. In direkter Nachbarschaft befindet sich das Schullandheim „Haus Dalbenden“, in dem die Eifeler Oldie-Nacht der „Hilfsgruppe Eifel“ zweimal stattfand.
Von Burg Dalbenden aus führt der Römerkanal-Wanderweg zur Stolzenburg, der Ruine einer Höhenburg, die einen ausladenden Blick über die Landschaft eröffnet. „Hier komme ich immer hin, wenn ich etwas Zeit habe“, erzählt Felizius Poth.
Der Weg führt am „Aufschluss“ vorbei, einem Stück freigelegter und geöffneter römischer Wasserleitung, die am Grünen Pütz bei Nettersheim beginnt und in der Römerzeit bis zu fünf Millionen Liter Wasser täglich nach Köln leitete. „An dem Aufschluss kann man genau sehen, wie die Römer die Leitung gebaut haben“, erklärt Poth, der sich an der Stelle gerne mal mit einem Buch auf die Bank setzt, umgeben von Wurzeln und Blätterwerk des Waldes.
Eifelmarmor abgebaut
Nicht weit davon befindet sich der Urfter Steinbruch, in dem um das 17. und 18. Jahrhundert der sogenannte „Eifelmarmor“ abgebaut wurde. Vor neun Jahren machte Felizius Poth den Steinbruch zusammen mit einer Rentner-Truppe wieder begehbar, sodass Besucher der Archäologietour Nordeifel dort auf Entdeckungsreise gehen konnten.
Der rötliche Kalkstein ist 395 Millionen Jahre alt. „Geschliffen geben die eingeschlossenen Fossilien ein tolles Muster“, schwärmt Felizius Poth. Verwendet wurde der „Eifelmarmor“ unter anderem für den Fußboden und den Sarkophag des heiligen Hermann-Josef in der Basilika Steinfeld sowie für Fußböden im Brühler Schloss Augustusburg sowie die Säulen am Bonner Schloss Poppelsdorf.
Einen Ausflug wert ist in Urft schließlich auch der Atomschutzbunker und ehemalige Ausweichsitz der Landesregierung NRW. Im Kalten Krieg war der Bunker gebaut worden, um im Falle eines Angriffs von dort den Zivilschutz leiten zu können. Der Bunker ist räumlich und technisch so gut erhalten, dass die Besucher bei Mitmach-Führungen selbst in die Rolle der Bunkerbesatzung schlüpfen können. Im Ernstfall hätte man planmäßig in dem Urfter Bunker in den 60er-Jahren bis zu 30 Tage unabhängig von der Außenwelt leben und arbeiten können.
Mit dem Projekt „STADT IM FLUSS“ will die Stadt Gerolstein das Kyllufer am Bahnhof attraktiver machen. Foto: Privat
Gerolstein – Wenn es nach dem Gerolsteiner Stadtrat gegangen wäre, hätte das 230 Jahre alte Naturdenkmal vor dem Gerolsteiner Bahnhof sterben müssen. Allerdings hatten die Stadtratsmitglieder nicht mit so viel Protest gerechnet. Dass dieser mächtige Baum kalten Betonstufen weichen sollte, hat die Gemüter vieler Menschen entrüstet. Bei einem Ortstermin mit den Verantwortlichen und dem Planungsbüro fand man eine Lösung, so Stadtbürgermeister Uwe Schneider /SPD. Ein frisches Baumgutachten bestätigt, dass die Linde die Abbrucharbeiten der alten Stützmauer gut überstanden hatte.
Die Wurzeln seien nicht beschädigt worden, heißt es. Das mit dem Projekt beauftragte Planungsbüro Reihsner hat auch gleich einen neuen Vorschlag gemacht. Demnach soll anstatt von Betonstufen auf einer Seite des Baumes eine Böschung bis zum Kyllufer angelegt werden, unter der die Baumwurzel nicht beschädigt werde. Die Änderung muss nun dem rheinland-pfälzischen Umweltministerium und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord zur Genehmigung vorgelegt werden. Schließlich wird das Projekt zu einem großen Teil vom Land gefördert. Die Stadt geht davon aus, dass durch die Planungsänderung die Baukosten nicht teurer werden. Die Gesamtkosten betrugen vor der Änderung 1,2 Mio Euro.
Mayen, 17.04.2021 – Kurz bevor alle Ensemblemitglieder für die Saison 2021 anreisen, möchten die Burgfestspiele auch Merten Schroedter noch herzlich als Neuzugang im Ensemble begrüßen. Merten hätte bereits in der ausgefallenen Saison 2020 dabei sein sollen und betritt nun stattdessen 2021 erstmals die Bühne der Genovevaburg.
Merten Schroedter, geboren 1976 in Zittau, schloss 2004 sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin ab und ging danach ans Stadttheater Konstanz, wo er u. a. die Titelrolle in „Richard III.“ und Marinelli in „Emilia Galotti“ spielte. 2006 wechselte er ans Saarländische Staatstheater und spielte dort u. a. „Woyzeck“, Jörgen Tesmann in „Hedda Gabler“, Gregor Samsa in „Die Verwandlung“, Hugo in „Die schmutzigen Hände“ und Galy Gay in „Mann ist Mann“. 2010 entschied er sich, als freier Schauspieler zu arbeiten und zog nach Berlin zurück. Seitdem spielte er u. a. am Staatstheater Cottbus, am Theater der Jugend in Wien, am Nationaltheater Mannheim, am Schmidtheater in Hamburg, am Kammertheater Karlsruhe, an den Vereinigten Bühnen Bozen und im Tipi am Kanzleramt in Berlin.
Merten Schroedter verfügt bereits über einige Freilicht-Erfahrung: So spielte er den Cyrano de Bergerac auf Schloss Gottorf in Schleswig-Holstein und den Claudio in „Viel Lärm um nichts“ am Kap Arkona auf Rügen. „Ich liebe bei Open Air-Aufführungen den Übergang von Tageslicht in künstliches Licht. Dass die Fiktion des Bühnengeschehens mit der Wirklichkeit der Draußen-Atmosphäre fusioniert, finde ich spannend“, sagt er.
Die Burgfestspiele freuen sich besonders, dass Merten sein Engagement in Mayen antreten kann, obwohl er seit der Spielzeit 2020/21 auch festes Ensemblemitglied am Musiktheater im Revier ist. Alle terminlichen Schwierigkeiten konnten aus dem Weg geräumt werden und er wird wie geplant in „Die Schöne und das Biest“ und „Carmen“ zu sehen sein.
Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de.
Ahrtal/Bad Neuenahr-Ahrweiler, 16.04.2021 – Ansprechender, übersichtlicher, besonderer Fokus auf mobile Endgeräte. Die Website www.ahrtal.de ist das wichtigste Online-Portal für Gäste und Touristen im Tal. Der Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V. hat die vergangenen Monate gemeinsam mit der Marketing-Agentur shapefruit AG genutzt und die Website komplett neu aufgesetzt. Der Online-Auftritt ist nun in einem neuen Design, auf Basis neuester Technik und mit einem neuen inhaltlichen Konzept verfügbar.
Ob Planung des nächsten Aufenthalts, Suche nach einer passenden Wandertour oder um sich einen Überblick über die Angebote vor Ort zu verschaffen – die Nutzer finden mit wenigen Klicks genau die Informationen, die sie suchen. Dabei ist das Design der Seite deutlich bildlastiger, um auch die ganze Schönheit des Ahrtals darstellen zu können und Inspiration zu bieten. Die Seite ist zudem technisch auf dem neuesten Stand und für alle Endgeräte optimiert, denn Gäste, die im Ahrtal unterwegs sind, suchen vor allem über ihr Smartphone Informationen zum Tal. Die neue ahrtal.de ist zudem auch barrierefrei optimiert – sie kann z. B. mit einem Screenreader gelesen werden und auch Schriftgröße und Kontraste lassen sich schnell und einfach verändern. Die barrierefreie Optimierung konnte umgesetzt werden Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz und der Europäischen Union.
„ahrtal.de ist die sichtbarste und reichenweitenstärkste Internetseite zum Ahrtal. Mit dem Relaunch erfüllt die Seite nun gänzlich die Ansprüche an einen modernen Online-Auftritt, auf dem unsere Mitgliedsbetriebe ansprechend und prominent dargestellt werden“, sagt Christian Lindner, Vorsitzender des Ahrtal-Tourismus. Christian Senk, Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V., ergänzt: „ahrtal.de ist unsere digitale Visitenkarte als Tourismusregion. Gerade in der aktuellen Situation ist ein attraktiver und ansprechender Online-Auftritt für das Ahrtal entscheidend, um Gäste auf uns aufmerksam zu machen. Wir haben uns bei der Entwicklung vor allem auf die Darstellung auf mobilen Endgeräten konzentriert, denn die Suche nach Informationen erfolgt natürlich mehr und mehr über Smartphones und weniger über PC oder Laptop.“ Der Relaunch von www.ahrtal.de ist daher auch das Kernelement der Digitalstrategie des Ahrtal-Tourismus. „Und gleichzeitig auch ein wesentlicher Beitrag für einen hoffentlich baldigen Restart des Tourismus im Tal“, sagt Christian Senk.
Basis für die neue www.ahrtal.de ist nicht nur ein modernes Content-Management-System, sondern auch eine neue Datenbank – Content Hub genannt -, die die shapefruit AG entwickelt hat. In dieser werden verschiedene Datensätze, wie Touren, Veranstaltungen oder Points of Interest (POIs) verwaltet. „Hierbei handelt es sich um sogenannte strukturierte Daten, die von Google und Sprachassistenten besonders gut erfasst und durchsucht werden können. Der Content Hub ist zudem so programmiert, dass er über standardisierte Schnittstellen auch mit weiteren Webseiten verbunden werden kann“, erklärt Frank Mies, CEO der shapefruit AG. So können beispielsweise Informationen zu Veranstaltungen oder POIs über mehrere Webseiten zentral aus dem Content Hub ausgespielt werden, statt diese in jedem System einzeln einpflegen zu müssen.
Die für Vereine, Veranstalter, Gastronomen oder Freizeiteinrichtungen sowie für deren Gäste kostenlose App hat nun die Schwelle von 500 registrierten Anwendern geknackt. Foto: Eifel Tourismus
Prüm, 16.04.2021 – Bereits im vergangenen Jahr sorgte die MeldeApp Eifel für eine reibungslose und sichere digitale Kontaktnachverfolgung. Die für Vereine, Veranstalter, Gastronomen oder Freizeiteinrichtungen sowie für deren Gäste kostenlose App hat nun die Schwelle von 500 registrierten Anwendern geknackt.
Einer der Ersten: Der Dinopark Teufelsschlucht in Ernzen im Felsenland Südeifel. Dort erfreuen lebensecht gestaltete Nachbildungen von faszinierenden Dinosauriern inmitten der Natur vor allem abenteuerlustige Familien mit Kindern. Es ist eine spannende Zeitreise zurück in eine sehr ferne Vergangenheit. Doch in Pandemiezeiten setzt Geschäftsführer Bruno Zwank auf eine hoch moderne Lösung, um sich angesichts von notwendigen Terminreservierungen und Kontaktnachverfolgungen für die Gesundheitsämter buchstäblich nicht zu verzetteln. „Rund die Hälfte der Besucher nutzt unsere Möglichkeit, sich online und ohne lästigen Papierkram zu registrieren“, schildert er die sehr positive Resonanz auf die MeldeApp Eifel. Sie ist im Dinopark bereits seit Spätsommer 2020 im Einsatz. Dank des kostenfreien WLANs, das den Parkbesuchern zur Verfügung steht, klappt auch im zerklüfteten Areal des Felsenlandes die mobile Verbindung.
Der Dinopark ist somit einer von mehr als 500 gewerblichen oder gemeinnützigen Anwendern der App, welche von der in Bad Neuenahr-Ahrweiler ansässigen IT-Full-Service-Agentur Shapefruit AG entwickelt wurde. Zwank will auf jeden Fall bei dieser bewährten und für ihn kostenlosen App-Lösung bleiben. „Es ist eine große Erleichterung. Wir werden auch die neuen Funktionen zur Erfüllung von Reservierungspflichten nutzen.“ Die Praxis habe zudem gezeigt, dass die App nicht nur bedienerfreundlich ist: „Die Datensicherheit ist gewährleistet. Wir haben in all den Monaten, die wir sie anwenden, von keinerlei Problemen erfahren.“
Benjamin Bellardita, Geschäftsführer von Shapefruit, erläutert die besonderen Vorteile der MeldeApp Eifel: „Bei unserer Lösung ist es der Verein, der Gastronom, der Veranstalter, der die Dinge in der Hand behält. Es können so auch Gäste willkommen geheißen werden, die gar kein Smartphone mit sich führen oder keine entsprechende App installieren wollen. Denn der Betrieb oder Anbieter kann bei Bedarf auch auf Papier vorhandene Kontaktdaten selbst einpflegen. Sie gelangen genauso zuverlässig zu den Gesundheitsämtern wie bei direkter digitaler Eingabe durch den Kunden. Zudem kann er das Login auf ein bestimmtes Zeitfenster – etwa die eigenen Öffnungszeiten – beschränken.“ Damit sei ein ungewöhnlich hohes Sicherheitslevel erreicht, Missbrauch oder die Nennung von Fantasienamen seien weitestgehend ausgeschlossen. Die Terminreservierung ist sehr einfach und bei Wahrnehmung des zuvor gebuchten Termins genügt ein Klick. Damit ist größtmögliche Zuverlässigkeit der Daten gewährleistet.
Shapefruit gilt derzeit als Marktführer für Buchungs- und Reservierungsapps in Deutschland. Mehr als 5000 Unternehmen nutzen die Software, die auch in der MeldeApp Eifel steckt. Manche Bundesländer wie etwa Nordrhein-Westfalen haben sich dafür entschieden, die ganze Vielfalt der angebotenen Lösungen auch für Modellregionen zu nutzen und nicht allein eine zentrale App zu fördern. So hat die Region Aachen das Shapefruit-Konzept mit der Anbindung an ihre zertifizierten Schnelltestzentren übernommen.
Alle, die mit Gäste- oder Besucherkontakten arbeiten, können von der MeldeApp Eifel profitieren: das Eiscafé ebenso wie der Wildpark, der Landgasthof ebenso wie der Sportverein. „Das Angebot ist für die Dienstleister, welche die MeldeApp nutzen, kostenfrei… und zwar unabhängig davon, ob sie Partner der ET sind“, unterstreicht Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, einen wichtigen Aspekt zur Unterstützung der Eifeler Tourismuswirtschaft. „Natürlich macht es Sinn und stärkt es das regionale Netzwerk, wenn alle an einem Strang ziehen. Aber eine Kooperation mit uns ist keine Nutzungsvoraussetzung.“ Mit der MeldeApp Eifel werde ein niedrigschwelliges IT-Angebot umgesetzt, das gerade in Coronazeiten helfen kann, die Belastungen der Tourismusbranche abzufedern und wichtige personelle oder zeitliche Ressourcen dort freier einzusetzen, wo sie Umsatz bringen: beim Gast, beim Besucher, beim Zuschauer.
Für Nachfragen zur MeldeApp Eifel steht bei der Eifel Tourismus GmbH Stephan Kohler unter der Telefonnummer +49-6551-9656-33 oder per Mail kohler@eifel.info zur Verfügung.
Von ihrem modern und komfortabel ausgestatteten Urlaubsdomizil aus, können die Gäste nicht nur Ausflüge zum nahegelegenen Nürburgring, an den Rhein oder die Mosel unternehmen, sondern auch den Traumpfad „Monrealer Ritterschlag“ erwandern oder bei einer Fahrradtour das idyllische Elztal erkunden. Foto: Heiner Schoor
Monreal/Vordereifel, 13.04.2021 – Ferienwohnung von Familie Schoor erneut ausgezeichnet. Mittlerweile schon zum dritten Mal in Folge konnten die Ferienwohnungen „Löwenburg“ und „Philippsburg“ von Anneliese und Heiner Schoor in Monreal erfolgreich klassifiziert werden. Schon seit ihrer Erstklassifizierung im Jahr 2015 erhalten die beiden Ferienwohnungen in der Bahnhofstraße, kontinuierlich alle 3 Jahre, jeweils 4 Sternen nach den Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes (DTV). Dieses tolle Ergebnis konnte auch in diesem Jahr von Svenja Schulze-Entrup vom Touristik-Büro Vordereifel bestätigt werden. Somit sind erneut alle vier Ferienunterkünfte der Familie Schoor – die Ferienwohnungen „Philippsburg“, „Löwenburg“ und „Wolfsberg“ sowie das Ferienhaus „Anneliese“ – mit 4 Sternen klassifiziert.
Die beiden Ferienwohnungen „Löwenburg“ und „Philippsburg“ liegen im Erdgeschoss bzw. im 1. und 2. Obergeschoss eines komplett sanierten Einfamilienhauses nur rund 200 Meter vom historischen Monrealer Ortskern entfernt.
Die im Erdgeschoss gelegene Ferienwohnung „Philippsburg“ bietet auf rund 47 m² Platz für maximal 2 Personen. Die hell und freundlich eingerichtete Wohnung verfügt über ein Schlafzimmer, eine voll ausgestattete Küche sowie ein Badezimmer.
Die Ferienwohnung „Löwenburg“ liegt im 1. und 2. Obergeschoss des Gästehauses und hat mit einer Größe von rund 70 m² ausreichend Platz für 4 Personen. Sie ist mit einer großen Küche, einem geräumigen Badezimmer mit Badewanne und einer separaten Toilette sowie zwei Schlafzimmern ausgestattet.
Ein Gartenhäuschen mit Liegen, Grill und Sonnenschirm laden, gerade im Sommer, zum gemütlichen Beisammensein ein.
Von ihrem modern und komfortabel ausgestatteten Urlaubsdomizil aus, können die Gäste nicht nur Ausflüge zum nahegelegenen Nürburgring, an den Rhein oder die Mosel unternehmen, sondern auch den Traumpfad „Monrealer Ritterschlag“ erwandern oder bei einer Fahrradtour das idyllische Elztal erkunden. Durch seine Bahnanbindung ist Monreal außerdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.
Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel Alfred Schomisch, zeigte sich erfreut über die erneute erfolgreiche Klassifizierung und dankte den engagierten Gastgebern für ihr langjähriges Engagement.
An einer Klassifizierung nach den Kriterien des DTV interessierte Unterkunftsbetriebe, können sich gerne unverbindlich telefonisch 02651 800 959 oder per E-Mail s.schulze-entrup@vordereifel.de an das Touristik-Büro Vordereifel wenden.
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