Aachen – Allium, Steppensalbei, Katzenminze, Storchschnabel – überall in der Stadt leuchten derzeit üppige Blumenbeete. Ob in Parkanlagen, Baumbeeten oder kleineren Grünstreifen – die satten Farben begeistern zahlreiche Bürger*innen und Besucher*innen.
Mit dabei sind auch zahlreiche Wildblumenwiesen. „Die Nachfrage ist deutlich gestiegen“, sagt Ilse Stollenwerk, Geschäftsbereichsleiterin Grünflächenpflege des Aachener Stadtbetriebs. „Es eignet sich nicht jeder Standort, aber wir versuchen konstant immer mehr Flächen in solche Wildblumenwiesen umzuwandeln.“ Es wurden vereinzelt bereits mehrjährige Blumenmischungen von den Gärtner*innen des Stadtbetriebs ausgebracht, die nun testen, wie sich die Haltbarkeit der Pflanzen entwickelt.
Nahrung und Lebensraum für Insekten
Die abwechslungsreichen Bepflanzungen, die sorgsam von den Expert*innen erarbeitet wurden, bieten Bienen wie sonstigen Insekten Nahrung und Lebensraum. Bei der Gestaltung werden Blühflächen möglichst so angelegt, dass viele Menschen sie sehen. „Das sind beispielsweise stark frequentierte Straßen, Plätze und Grünanlagen, aber auch das Umfeld öffentlicher Gebäude“, erläutert Christoph Ruckert vom städtischen Fachbereich Klima und Umwelt. „Auch die Außenwirkung für Besucher*innen spielt eine Rolle.“
Und so verteilen sich unzählige sehenswerte Blumenbeete und Blühstreifen quer durch das Stadtgebiet: Ob die Staudenbeete am Frankenberger Park, die Beete im Elisengarten, Hochbeete am Burtscheider Markt und oberhalb der Kurparkterrassen oder die Blühwiesen in Stadtgarten, unter anderem entlang der Monheimsallee, die Einsaaten zum Schaugarten hin sowie der Rosengarten am Pavillon – überall finden sich unterschiedlichste Bepflanzungen. „Für Blühaspekte kommen unter anderem Staudenmischungen, Wechselflor und Einsaaten, für einjährige Pflanzen, die sich dann wieder aussäen, zum Einsatz“, erklärt Christoph Ruckert.
Grünes Licht für designierten Intendant Alexander May. Foto: Privat
Mayen – Grünes Licht für designierten Intendant Alexander May. Die Vorabdotierung für die Spielzeit der Burgfestspiele wurde in der vergangenen Stadtratssitzung einstimmig beschlossen. Dem Beschluss vorausgegangen war eine konstruktive Diskussion im Kulturausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Mayen, in denen sich Alexander May den Fragen der Gremien stellte. Mit Erfolg: Mitglieder des Stadtrates bedankten sich in beim zukünftigen Intendanten für seine Transparenz und sprachen ihr Vertrauen in die neue künstlerische Leitung aus. Alexander May, der per Video aus München zugeschaltet war, betonte:
„Ich bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen und den konstruktiven Diskurs. Für meine Intendanz wünsche ich mir, dass wir auch in Zukunft eine so transparente Auseinandersetzung etablieren. Für mich und mein Team gilt es jetzt, unsere gesamte Energie, Arbeit und Kreativität auf die kommenden Festspieljahre zu konzentrieren. Ich freue mich, dass es bald losgehen kann.“
Durch die Beschlussfassung des Stadtrates können die Planungen für die erste Spielzeit umgesetzt werden. Gemeinsam mit seinem Team aus Kunst und Verwaltung will Alexander May das verwirklichen, was er sich für die Burgfestspiele vorgenommen hat. Unter dem Motto „QUERKÖPFE“ verspricht der Festspielsommer 2022 ein sehenswertes Programm. Eine Musical-Uraufführung, die ebenso komisch wie tiefgründig ist, ein Komödien-Klassiker, der ein Fest für alle Shakespeare-Fans sein dürfte und ein behutsam modernisiertes Märchen für Familien. Auch der Spielplan für die Kleine Bühne steht fest.
Ein Krimi für Jugendliche, der Lust auf Literatur weckt und die neu gegründete Schauspiel-Box, in der auf kleinstem Raum großes Theater geboten wird, spielen auf der Arresthausbühne. Ein vielfältiges Extra- und Gastspielprogramm sind die weiteren Zutaten für einen Theatersommer der, dann hoffentlich ohne Corona-Beschränkungen, zahlreiche Besucher*innen zu den Mayener Burgfestspielen locken wird.
Daun/Manderscheid – Manuel Andrack wanderte mit Gästen über den Manderscheider Burgenstieg, der 2020 zum zweitschönsten Wanderweg Deutschlands gekürt wurde, und sorgte bei einer Abendlesung für unterhaltsame Stunden.
Anfang Juli wurde Manderscheid zu „Wanderscheid“, wie Manuel Andrack die Burgenstadt gerne nennt. Jeweils 20 Wanderfans führte der bekannteste Wanderer Deutschlands am Samstag und Sonntag über den Manderscheider Burgenstieg, von wo aus sich immer wieder interessante Perspektiven auf die Wahrzeichen der Stadt, Ober- und Niederburg, ergeben. Die ein oder andere Anekdote durfte dabei natürlich nicht fehlen. Dem ein oder anderen sicher bisher noch unbekannt war zum Beispiel, dass Manderscheid von einer „Fanscheide“ durchlaufen wird: Alle Manderscheider südlich der Wittlicher Straße bzw. Kurfürstenstraße wären Anhänger des FC Kaiserslautern, alle Einwohner nördlich der beiden Straßen fiebern angeblich mit dem FC Köln mit – dem „richtigen“ Verein, wie Köln-Fan Andrack wohlwollend und scherzhaft bemerkt.
Bei seiner Lesung am Samstagabend erzählte Manuel Andrack dann ausführlich von seinen gesammelten Wanderabenteuern und las aus seinen Büchern „Gesammelte Wanderabenteuer“ und „Schritt für Schritt. Wandern durch die Weltgeschichte“ vor.
Rasante Familien-Action: Die ring°kartbahn bietet mit ihren modernen Elektrokarts Motorsport für Groß und Klein. Ab einem Alter von 8 Jahren und einer Körpergröße von mindestens 1,20 m kann hier jeder Vollgas geben. Foto: Artur Gruber
Nürburg – Verschiedene Angebote für Tagesausflüge oder den Erholungsurlaub. Action auf der Kartbahn, Natur-Erlebnis mit dem eBike. #RingSommer-Gewinnspiel: Erlebnispaket im Wert von mehr als 1.000 Euro. Für Familien, die in den Sommerferien ein abwechslungsreiches Ausflugsziel suchen, ist der Nürburgring die richtige Wahl. Zahlreiche Erlebnisangebote und attraktive Übernachtungsmöglichkeiten bieten die perfekten Bedingungen für kurzweilige Tagesausflüge oder den echten Erholungsurlaub. Rasante Runden auf der Kartbahn sind dabei genauso möglich wie ein entspannter Ausflug in die Eifel-Natur – zu Fuß oder mit dem eBike. Im Rahmen der Sommerferien lohnt sich der Besuch am Nürburgring gleich doppelt. Denn auf die großen und kleinen Besucher wartet ein Gewinnspiel mit einem hochwertigen Erlebnispaket als Preis. Alle Informationen, die Öffnungszeiten und Angebote finden sich auf der Webseite der Rennstrecke unter: www.nuerburgring.de
Der Nürburgring und der Mythos „Grüne Hölle“ sind weltweit bekannt und dennoch liegt dieser einzigartige Ort für viele direkt vor der Haustür. Während der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bietet die Rennstrecke deshalb für Familien besonders viele Möglichkeiten. So gibt es im Motorsport-Erlebnismuseum „ring°werk“ eine spannende Reise durch die Nürburgring Geschichte. Die Besucher erwarten atemberaubende Rennfahrzeuge und legendäre Rennfahrer, aber genauso actionreiche Mitmach-Angebote.
Den Nürburgring mal abseits des Asphalts erleben. Rund um die Rennstrecke eignet sich die Natur mit ihren zahlreichen Wander- und Radwegen für einen erlebnisreichen Aktiv-Urlaub. Die eBikes für den Ausflug kann man direkt am Nürburgring mieten. Foto: Artur Gruber
Wer hinter die Kulissen der Rennstrecke blicken möchte, kann zu ausgewählten Terminen an der Backstage-Tour teilnehmen – unter anderem mit Besuchen auf dem Siegerpodest oder in der Boxengasse und mit viel Wissenswertem rund um den Nürburgring. Für einen kleinen Abstecher mit Blick auf die Start-Ziel-Gerade und die Boxengasse öffnet zudem die Schnuppertribüne für Besucher.
Virtuelles Rennen, echte Touristenfahrt oder Bestzeit auf der Kartbahn
Wer ins Lenkrad greifen und auf Bestzeitenjagd gehen möchte, kann dies auf der ring°kartbahn tun. Moderne Elektrokarts und eine abwechslungsreiche Streckenführung sorgen hier für ein rasantes und gleichzeitig sicheres Fahrvergnügen. Direkt nebenan gibt es auf der Rennstrecke den Fahrspaß mit dem eigenen Fahrzeug bei den Touristenfahrten. Für große und kleine Rennfahrer, die hingegen gerne einmal ein Rennfahrzeug am Limit bewegen möchten, bietet die Nürburgring eSports Lounge im ring°carré eine tolle Möglichkeit. Hochwertige Simulatoren machen die virtuelle Fahrt real erlebbar. Besucher haben die Wahl zwischen verschiedenen Rennstrecken und Fahrzeugen. Und wer nach aufregenden Rennen eine Stärkung braucht, findet hier, nebenan im Bitburger Gasthaus sowie ab August im neuen Restaurant „LUCIA – Pollo Italiano“ ein vielseitiges Angebot an Speisen und Getränken. Bei schönem Wetter auch in der Außengastronomie.
Übernachtungsangebote direkt am Ring
Der Nürburgring ist jedoch mehr als ein Ziel für den perfekten Tagesausflug. In der Region am und um die legendäre Strecke finden sich zahlreiche Möglichkeiten für den Aktivurlaub in der Natur. Wanderwege – auch rund um die Nordschleife – bieten dabei genauso den Abstand zum stressigen Alltag wie ein Ausflug mit dem Fahrrad. Hierfür gibt es zukünftig am Nürburgring die Möglichkeit, sich ein eBike auszuleihen und so die Region rund um die Grüne Hölle selbst zu erkunden. Da man als Besucher nicht alle Angebote an einem Tag wahrnehmen kann, lohnt es sich, die Übernachtungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zur Rennstrecke zu nutzen. Der Nürburgring Ferienpark managed by Lindner bietet mit gemütlichen Ferienhäusern unterschiedlicher Größe die perfekten Urlaubsbedingungen für Familien und Gruppen. Von hier aus startet jeder Urlaub gut erholt in den Tag. Wer eine Erinnerung an die schöne Zeit mitnehmen möchte, findet im Paddock-Shop direkt am ring°boulevard viele unterschiedliche Fanartikel.
Dein #RingSommer – Gewinnspiel für alle Nürburgring-Besucher
Die Sommerferien am Nürburgring sind in diesem Jahr mehr als ein Erlebnis vor Ort. Sie werden darüber hinaus von einem besonderen Gewinnspiel in den sozialen Medien begleitet. Wer unter dem Hashtag #RingSommer sein persönliches Ring-Erlebnis auf seinem Social-Media-Kanal teilt, hat die Chance auf ein großes Erlebnispaket im Wert von mehr als 1.000 Euro. Dieses verlost der Nürburgring unter allen Teilnehmern. Enthalten sind drei Übernachtungen im Nürburgring Ferienpark für bis zu fünf Personen, eine Co-Pilot-Fahrt im Mercedes-AMG GT R, eine 10er Karte für die ring°kartbahn, ein Besuch im Motorsport-Erlebnismuseum „ring°werk“, ein Nürburgring eBike für einen Tag, ein Gutschein im Wert von 50 Euro für die Gastronomie im ring°carré, ein Gutschein im Wert von 100 Euro für den Nürburgring Paddock-Shop sowie ein Gutschein für ein virtuelles Erlebnis in der Nürburgring eSports Lounge.
Alle Informationen zur Teilnahme, zu den Öffnungszeiten und Aktionen gibt es unter: www.nuerburgring.de
„Gruppenführungen können natürlich ab sofort ebenfalls bei uns gebucht werden.“ Foto: Ahrtal-Tourismus
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Besichtigungsmöglichkeit am Sonntag, 18. Juli, ab 11 Uhr. Buchung von Gruppenführungen ab sofort ebenfalls möglich. Wie sieht das Ahrtor eigentlich von innen aus? Und wie ist die Aussicht von oben? Diese Fragen haben sich sicherlich schon viele Einheimische und Besucher gestellt, wenn sie hinauf zum mächtigsten Torturm der Ahrweiler Stadtbefestigung schauten. Nachdem die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler kürzlich die Begehbarkeit ermöglicht hat, ist es nun so weit: Das Ahrtor öffnet seinen Turm für die Öffentlichkeit. Am Sonntag, 18. Juli, ab 11 Uhr haben Interessierte erstmals Gelegenheit, einen Blick hinein zu werfen und in insgesamt drei Stockwerken ganz neue Ausblicke auf Ahrweiler zu genießen.
Es handelt sich hierbei nicht um eine Gästeführung, sondern um die Möglichkeit, sich das Innenleben des Ahrtors eigenständig anzuschauen. „Nachdem wir angekündigt haben, dass das Ahrtor für Besucher zugänglich gemacht wurde, haben wir auch viele Anfragen zum Beispiel von Einwohnern erhalten, ob man da nicht mal reingehen könne“, so Meike Carll, Referentin Tourismus beim Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. „Daher bieten wir nun einmal einen reinen Besichtigungstermin an.“ Zur Information sind im Ahrtor verschiedene Infotafeln angebracht. Darüber hinaus wird ein Gästeführer des Ahrtal-Tourismus vor Ort für Fragen zu Verfügung stehen. Carll: „Gruppenführungen können natürlich ab sofort ebenfalls bei uns gebucht werden.“
Beim Besichtigungstermin am 18. Juli können sich zwischen 11 und 14 Uhr jeweils maximal 15 Besucher für halbstündige Zeitfenster anmelden. Eine Anmeldung ist in den Tourist-Informationen unter Tel. 02641/91710 oder unter der Mail-Adresse verkauf@ahrtal.de möglich. Ohne Anmeldung ist kein Zutritt möglich. Der Eintritt kostet 3 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren. Kultur- und Gästekarteninhaber zahlen 2 Euro. Kinder bis einschließlich 5 Jahre haben freien Eintritt. Der Eintrittspreis muss vor dem Zugang in der Tourist-Information Ahrweiler entrichtet werden. Die Kontakt-Nachverfolgung erfolgt über die Luca-App oder ein Kontaktformular. Im Ahrtor gilt die Maskenpflicht.www.ahrtal.de
Auch der Laacher See steht wieder zur Wahl! Foto: Kappest
Niederzissen/Maria Laach – Voting und Gewinnspiel im Internet auf Seen.de. Welches sind die beliebtesten Seen Deutschlands? Wo fühlen sich die Besucher besonders wohl? Gibt es „heimliche Favoriten“ der Deutschen?
62 Tage Hochspannung verspricht auch in diesem Jahr wieder das große Sommer-Event „Dein Lieblingssee“, veranstaltet vom Freizeit- und Urlaubsportal Seen.de. Beim größten deutschen See-Voting können Wasserfans vom 01. Juli bis zum 31. August auf Seen.de aus über 2.000 Seen ihren Favoriten wählen und wieder tolle Preise gewinnen.
„Dein Lieblingssee“ geht in diesem Jahr in die 10. Runde. Das Event elektrisiert alle See-Freunde – Menschen, die am Wasser wohnen, Tourismusförderer, Erlebnisanbieter und Urlauber gleichermaßen. Mit über 100.000 Votingstimmen hat es sich als bedeutender Gradmesser wassertouristischer Beliebtheit etabliert. Seen-Battles, Zwischenergebnisse aus allen Bundesländern, ständige Updates und Aktionen an den Seen mit Voting-Cards sorgen für dramaturgische Spannung bis zur letzten Minute.
Das Ergebnis ist eine ganz aktuelle Landkarte der beliebtesten Seen Deutschlands. Es wird spannend zu sehen, welche Entdeckungen die Menschen in Deutschland infolge der pandemiebedingten Reiseeinschränkungen gemacht haben. Neue Lieblingsplätze und Erfahrungen am See – solche persönlichen „Storys“ dürften in diesem Jahr mehr denn je in das Voting bei „Dein Lieblingssee“ einfließen und zu Überraschungen beim Ranking führen. Abgestimmt werden kann unter https://www.seen.de/lieblingssee/voting.html
Das diesjährige Voting läuft bis zum 31. August.
Mit zu fiebern und mitzumachen bei „Dein Lieblingssee“ bedeutet wie immer viel Spaß und Spannung, aktive Unterstützung für den persönlichen Lieblingssee – und die Möglichkeit, attraktive Preise zu gewinnen. Die Abstimmung läuft während der beiden Hochsommermonate Juli und August und erfolgt direkt auf der Website des Internetportals Seen.de, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Am Sonntag, 11. Juli geht es im Rahmen der Wanderreihe „Unterwegs im Vulkanpark“ durch die idyllische Grubenlandschaft des Kottenheimer Winfeldes. Eine tolle, kurze Tour für die ganze Familie.
Foto: Vulkanpark GmbH
Plaidt – Eine Anmeldung bei der Vulkanpark GmbH ist erforderlich. Die Veranstaltungsreihe „Unterwegs im Vulkanpark“ bringt die Teilnehmer zu den schönsten Orten der vulkanischen Osteifel. Am Sonntag, 11. Juli geht es um 11.00 Uhr durch die idyllische Grubenlandschaft des Kottenheimer Winfeldes, mitten im Wald gelegen.
Gemeinsam mit Vulkanpark Gästeführer Alfred Adams geht es bei der rund 90minütigen Wanderung durch einen der erkalteten Lavaströme des Bellerberg Vulkans, der vor rund 200.000 Jahren ausgebrochen ist. Im Verlauf der Eruption flossen drei Lavaströme aus dem Kraterbereich. Ein Lavastrom verfüllte ein altes Tal und erreichte dabei eine Mächtigkeit von rund 40 Metern- das heutige Steinbruchgebiet des Winfeldes.
Die Vorteile des Basaltsteins waren schon vor 6000 Jahren bekannt und man begann den Stein – zunächst nur mit Feuer und Wasser – abzubauen, um daraus Reibsteine herzustellen. Bis Ende der 1960er Jahre wurden hier im Steinbruch aktiv gearbeitet. Inzwischen hat sich die Natur dieses Revier zurückerobert, so dass eine eindrucksvolle und wilde Landschaft entstanden ist. Ein Wanderweg führt durch den Wald, vorbei an mächtigen Basaltabbauwänden, Grubenkränen und Mauerresten einstiger Werkhütten. So machen die zahlreichen versteckten Relikten die Vergangenheit für jedermann sichtbar. Die kurzweilige Wanderung ist für die ganze Familie geeignet. (jedoch nicht für Kinderwagen).
Treffpunkt ist der Parkplatz „Kottenheimer Winfeld“ an der K20 zwischen Kottenheim und Ettringen. Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr und dauert ca. 90 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro. Eine Anmeldung bei der Vulkanpark GmbH ist erforderlich: Tel. 02632-98750, E-Mail: info@vulkanpark.com. Weitere Informationen und Termine zu kommenden Wanderungen auch im Internet unter www.vulkanpark.com
Sponsoren und Organisatoren der Dauner Kultour vor dem Lala-Mobil. Foto: EMZ
Daun – Normalerweise findet im August traditionell die Dauner Laurentiuskirmes statt. Doch auch in diesem Jahr ist coronabedingt noch alles anders: Volksfeste, bei denen mit einem sehr hohen Besucheraufkommen zu rechnen ist, können nicht stattfinden. Schweren Herzens musste der Stadtvorstand Daun, allen voran Stadtbürgermeister Friedhelm Marder, die traditionelle Laurentiuskirmes auch für 2021 absagen. Gemeinsam mit dem Team des FORUM Daun entwickelte das Stadt-Quartett ein Konzept mit Alternativen, um Menschen aus der Region ein abwechslungsreiches Kulturprogramm anzubieten: die Dauner KULToUR – endlich wieder Live-Konzerte und Veranstaltungen in Daun.
Besonders ist: Eine feste Bühne wird es dieses Jahr nicht geben. Stattdessen wird das neue Lala-Mobil eingesetzt – der erste Musik-Truck für Outdoor-Veranstaltungen und die Lösung für Live-Unterhaltung bei jedem Ort und jedem Event. Das Lala-Mobil bietet die technische Ausstattung einer professionellen Bühne in Form eines kleinen Trucks. Die Technik ermöglicht den Einsatz von modernster Unterhaltungstechnik auf einfachste Weise. Alles, was gebraucht wird, ist eine Steckdose und etwas Platz. Das Lala-Mobil wurde von Yvonne Cobau und Thomas Probst, in der Region als das Duo Piano & Voice bekannt, ins Leben gerufen.
Bereits sechs Wochen nach dem Start ein voller Erfolg: der „Rad- & WanderBus Oberes Ahrtal“, der als Buslinie 899 die Kreise Ahrweiler und Euskirchen miteinander verbindet. Foto: Kreis Euskirchen
Ahrweiler – Das neue Angebot „Rad- & WanderBus Oberes Ahrtal“ ist erfolgreich in die Ausflugsaison 2021 gestartet. Rund 600 Fahrgäste haben seit Mai die neue reguläre Busverbindung der Linie 899 zwischen den Bahnhöfen Ahrbrück im Kreis Ahrweiler und Blankenheim (Wald) im Kreis Euskirchen genutzt. Gut zwei Drittel von ihnen waren mit dem Fahrrad unterwegs. Das teilt die Kreisverwaltung mit.
„Der neue ‚Rad- & WanderBus Oberes Ahrtal‘ ist ein hochattraktives Angebot und nur wenige Wochen nach dem Start bereits jetzt ein voller Erfolg“, zieht Landrat Dr. Jürgen Pföhler eine erste Bilanz. „Die Buslinie 899 ist darüber hinaus auch ein Beispiel für eine gelungene interkommunale Kooperation über Landkreis- und sogar Landesgrenzen hinweg“, so Pföhler weiter.
Die Verbindung schließt eine Lücke im Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs in der bei Wanderern und radbegeisterten Touristen beliebten Region mit Ahrradweg und Ahrsteig. Sie wurde zum Pfingstwochenende im Mai in Betrieb genommen. Trotz des eher unbeständigen Wetters waren nahezu alle Fahrten gut besetzt. Die Linie folgt dem Verlauf der Oberen Ahr und verbindet die Orte Ahrbrück und Blankenheim sowie den Bahnhof in Blankenheim-Wald. Von den Start- und Zielpunkten aus bestehen zudem Anschlussmöglichkeiten an die Bahnlinien in Richtung Köln und Bonn.
Es geht um konkrete Wanderwege-Tipps für Anfänger (und genau hierzu war Andrack auf dem Traumpfädchen Nette-Romantikpfad unterwegs), um Geheimtipps, Gastro- und natürlich Familientipps. Foto: Michael Schwippert
Region/Mayen-Koblenz – Manuel Andrack auf Traumpfädchen unterwegs. Viele neugierige Blicke erntete Wanderexperte Manuel Andrack vor wenigen Tagen im Traumpfade-Land, wo er auf dem Traumpfädchen Nette-Romantikpfad für ein neues Projekt mit der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) unterwegs war. Viele grüßten, viele schauten sich um und viele überlegten …woher kenne ich den?
Harald Schmidt! Genau! Als Sidekick von Harald Schmidt erlangte Manuel Andrack bundesweite Bekanntheit. Zunächst als verantwortlicher Redakteur der Harald-Schmidt-Show im Hintergrund, dann als sichtbarer Teil der Sendung und Ansprechpartner für Gags auf der Bühne brachte Andrack nach amerikanischem Vorbild mehr Kommunikation und Dialog in die Show. Es folgten Deutscher Fernsehpreis, Grimme Online Award und viele weitere Auszeichnungen. Später hat er sich dann dem Wandern verschrieben, schrieb zahlreiche Bücher (u.a. Du musst wandern), war mit seinem eigenen Liveprogramm „Andracks kleine Wandershow – Lachen Sie sich Blasen!“ deutschlandweit unterwegs, er schreibt Kolumnen und Reportagen über das Wandern, u.a. für ZEIT, GEO Spezial, MERIAN oder Wandermagazin, er macht Lesungen, er hält Vorträge. „Ich werde oft gefragt, meistens vorsichtig gefragt, was ich eigentlich so den lieben langen Tag machen würde. Entweder gehen die meisten davon aus, ich sei arbeitslos oder ich wäre nach den fetten Jahren schon im Ruhestand. Beides ist falsch“, so Andrack schmunzelnd.
Und warum ist er jetzt im Traumpfade-Land unterwegs? Michael Schwippert, stellvertretender Geschäftsführer der REMET kann aufklären: „Manuel Andrack ist Gesicht unserer Marketingkooperation PremiumWanderWelten und damit auch der Traumpfade“. „Gemeinsam mit Andrack haben wir im vergangenen Jahr den „Kleinen Wanderknigge für Einsteiger und Neugierige“ herausgebracht, der in einer Auflage von 10.000 Exemplaren die Freuden des Genusswandern, aber auch viele Einsteigertipps aufzeigte. Der Wanderknigge kam bei unseren Wanderern super an und war schnell vergriffen, wir konnten aber nachdrucken“, so Schwippert.
Jetzt arbeiten REMET und Andrack an einer neuen Publikation, die spätestens zum Frühjahr 2022 vorliegen soll. Es geht um konkrete Wanderwege-Tipps für Anfänger (und genau hierzu war Andrack auf dem Traumpfädchen Nette-Romantikpfad unterwegs), um Geheimtipps, Gastro- und natürlich Familientipps. Lassen Sie sich überraschen. Demnächst hierzu mehr unter www.traumpfade.info.
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