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Endspurt für Rollschuhbahn – Noch bis 15. Januar täglich rollendes Vergnügen im Kurpark Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Es ist Endspurt für die Rollschuhbahn im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch bis Sonntag, 15. Januar, haben Groß und Klein Gelegenheit, das rollende Vergnügen zu nutzen. Geöffnet ist die Bahn bis dahin Montag bis Freitag von 15 bis 21 Uhr, Samstag von 11 bis 21 Uhr und Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Dazu gibt es im Kurpark Winzerglühweine, Kinderpunsch sowie Kaffee, Tee und Kakao im nebenliegenden Cafè in der Kleinen Bühne. Am Freitag, 13. Januar, um 18 Uhr heißt es ein letztes Mal für diesen Winter: Rollschuhdisco bei coolen Songs unter den großen Discokugeln. Der Rollschuhverleih steht selbstverständlich auch weiterhin bereit.

Am Wochenende vom 13. bis 15. Januar sind auch noch einmal die Uferlichter jeweils von 15 bis ca. 21.30 Uhr und sonntags von 12 bis 21.30 Uhr geöffnet, so dass einem winterlichen Ausflug inmitten wunderschöner leuchtender Floraldekorationen nichts im Wege steht. Das Uferlichter-Kulturprogramm lädt ein zu mehreren Konzerten in der Kleinen Bühne im Kurpark. „Einmal um die ganze Welt“ geht es beim Konzert des Tschida-Ensembles am Samstag, 14. Januar, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Am Sonntag, 15. Januar, spielt das Bad Neuenahrer QuAHRtett sowohl um 11 Uhr als auch um 15.30 Uhr ein Konzert in der Kleinen Bühne. Der Eintritt ist kostenpflichtig. Für Kinder gibt es am Sonntag, 15. Dezember, von 14 bis 16 Uhr auch noch einmal das beliebte Kinderschminken, bei dem sich die jungen Gäste in kleine Feen, gefährliche Raubtiere, heldenhafte Superhelden oder wunderschöne Schmetterlinge verwandeln.

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Erneut 4 Sterne für „Schulmattes Haus“ – Gelungene Folge-Klassifizierung in Weiler

Mayen/Vordereifel/Weiler – Zum zweiten Mal in Folge konnte in der Ortsgemeinde Weiler das historische Ferienhaus „Schulmattes Haus“ von Gabriele und Siegbert Thelen durch Petra Wuitschick von der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) und Svenja Schulze-Entrup vom Touristik-Büro der Verbandsgemeinde Vordereifel, mit 4 Sternen nach den Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) klassifiziert werden.

Im Jahre 2003 hatte Familie Thelen das eifeltypische Haus in Fachwerk/Bruchstein-Bauweise – eines der ältesten, ehemals bäuerlich genutzten Anwesen in Weiler – gekauft und zunächst die frühere Scheune umfangreich umgebaut und selbst als Ferienhaus genutzt.

Nach der dauerhaften Rückkehr des Ehepaares in den einstigen Heimatort vor fast 10 Jahren, entschieden sich die beiden engagierten Vermieter dazu, das frühere Wohnhaus des 1850 erbauten Bauernhofs ebenfalls komplett zu sanieren und als Ferienhaus zu vermieten.

Hierbei war es den Gastgebern wichtig, den historischen Charakter der Gebäude zu erhalten, da der Erhalt der alten Bausubstanz in den Ortskernen für das Innenarchitekten-Paar nicht nur für das Ortsbild von besonderer Bedeutung ist, sondern auch für ein intaktes Sozialgefüge in den Gemeinden selbst. Zusätzlich leisten die beiden dadurch einen wichtigen Beitrag, um dem steigenden Bedarf an neuer Siedlungsfläche entgegenzuwirken.

Man merkt vor Ort an vielen Stellen sehr deutlich, dass die Sanierung alter Gebäude eine Herzensangelegenheit für Familie Thelen ist und alte Bausubstanz und moderne Ausstattung sowie Komfort absolut kein Widerspruch sind.

Das 65 m² große 2-geschossige Bauernhaus mit Spitzboden, liegt idyllisch inmitten eines traumhaften Gartens mit Blick auf Wiesen und Felder am Ortsrand der Gemeinde Weiler. Moderne Haustechnik und Wärmedämmung sowie ein prasselndes Kaminfeuer sorgen, nicht nur an kalten Tagen, für gemütliche Atmosphäre und Entspannung.

Durch seine verkehrsgünstige Lage sind jedoch auch viele Sehenswürdigkeiten in der Umgebung schnell und einfach zu erreichen. Ebenso wie Rad- und Wanderwege. Mittlerweile kann Familie Thelen auf zahlreiche zufriedene Gäste zurückblicken, sodass kaum noch Zeit für eigene Reisen bleibt.

An einer Klassifizierung interessierte Gastgeber können sich gerne unverbindlich an das Touristik-Büro Vordereifel unter Telefon 02651 800 959 oder E-Mail s.schulze-entrup@vordereifel.de wenden.

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Wahl zum „Wanderweg des Jahres“ – Die Nordeifel ist wunderbar wanderbar

Mechernich – Online-Abstimmung über die schönsten EifelSpuren und EifelSchleifen der Nordeifel – Wanderer können bis Ende März ihrem Lieblings-Wanderweg ihre Stimme geben – Allein in Mechernich zwei EifelSpuren und zehn EifelSchleifen. Die Nordeifel ist wunderbar wanderbar – und das im Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Beste Gelegenheit, um in der Nordeifel die Wanderschuhe zu schnüren, bieten die 95 EifelSchleifen und 18 EifelSpuren in der Nordeifel – davon zehn EifelSchleifen und zwei EifelSpuren allein in Mechernich. Wanderer haben nun bis zum 31. März die Chance, ihren persönlichen Lieblingsweg zu küren: bei der Wahl zum „Wanderweg des Jahres 2023“ der Nordeifel Tourismus GmbH.

Wer sich an der Wahl beteiligen möchte, kann ab sofort bis Ende März unter www.nordeifel-wanderwahl.de seine Stimme für den Lieblings-Wanderweg abgeben. Die Stimmabgabe ist pro Person nur einmal möglich und muss auf eine EifelSchleife oder eine EifelSpur erfolgen. Eine Mehrfachauswahl ist nicht möglich. Die jeweilige EifelSchleife oder EifelSpur mit den meist abgegebenen Stimmen gewinnt und wird „Wanderweg des Jahres“. Die Teilnahme an der Abstimmung ist ausschließlich online möglich.

Gewinnspiel

Anreiz zum Mitmachen bietet ein Gewinnspiel, bei dem es attraktive Preise, wie ein „Kulinarisches Wanderarrangement für zwei Personen“, zehn „Tourenbücher der EifelSpuren“ und 20 „Multifunktionstücher der EifelSchleifen & EifelSpuren“ zu gewinnen gibt. Die Wahl „Wanderweg des Jahres 2023“ erfolgt mit Unterstützung der e-regio GmbH & Co. KG.

Als Belohnung für die gute Pflege und Betreuung wird die für den „Wanderweg des Jahres“ ehrenamtlich zuständige Ortsgruppe des Eifelvereins mit einer Auszeichnung und einem Beitrag für die Vereinskasse besonders gewürdigt. Obendrein wird eine Wanderbank aus der Serie der EifelSchleifen und EifelSpuren für den siegreichen Wanderweg spendiert. Ebenso wird dem „Wanderweg des Jahres 2023“ eine besondere Aufmerksamkeit im Marketing zuteil.

Mit der fortan für die nächsten fünf Jahre vorgesehenen Wahl möchte die Nordeifel Tourismus GmbH ihr Profil als Wanderdestination weiter schärfen und die Marke „EifelSchleifen und EifelSpuren“ weiter profilieren. Wer sich vorab einen Eindruck von ausgewählten EifelSchleifen und EifelSpuren verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen, an einer der geführten Erlebniswanderungen teilzunehmen.

Mechernicher Wanderwege

In Mechernich können die beiden EifelSpuren „Soweit das Auge reicht“ und „Wasser für Köln“ sowie die EifelSchleifen „Berg und Tal“, „Eickser Busch“, „Vom Mühlensee zum Eifelblick“, „Kommerner Fachwerkidylle“, „Rund um die Kakushöhle“, „Altusknipp-Weg“, „Burg Satzvey“, „Ab in den Wald“, „Bergbauhistorischer Wanderweg“, „Stockertblick“ und „Herkelstein“ erwandert werden. Eine Übersicht über die Mechernicher Wanderwege mit Strecken zwischen vier und 17 Kilometern gibt es auf der Homepage www.mechernich.de im Bereich „Wandern & Walken“.

 

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Am 07. Januar kommen Rodelberg, Real Safri und eine Schneekanone an den Sonnenberg in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Winterdorf des „Wint(z)erzaubers“ freut sich auf viele große und kleine Gäste. Waffeln, Winzer-Glühwein, Pommes und Gulaschsuppe sind nur einige Gründe dafür, warum am 07. Januar zwischen 11:00 Uhr und 21:30 Uhr die eigene Küche kalt bleiben kann.

Am Fuße des Sonnenbergs, Heerstraße 96-100 in Bad Neuenahr lockt ein Winterdorf unter anderem mit Tannenhain, Stockbrotfeuer, Honig und Met aus Norddeutschland, Ahrtalshop und Fluthilfeshop. Gemütliche, liebevoll dekorierte und überdachte Bereiche laden zum Verweilen ein. So lassen sich auch die über 200, teilweise verkleideten Läufer des Ahrathon-Winter beim Zieleinlauf anfeuern.

Um 13:30 Uhr trommelt das Duo „Real Safri“ den Läufern und dem Neuen Jahr zur Begrüßung. Die Läufer laufen bei Schnee ein. Für dieses Highlight steht extra eine Schneekanone bereit. Auch die kleinen und großen Gäste dürfen sich im Schnee tummeln und sollten daher wasserfeste Kleidung oder Kleidung zum Umziehen mitbringen. Für Kinder und jung Gebliebene gibt es außerdem einen 15m langen und 4m hohen Rodelberg, auf dem man um die Wette rodeln kann, eine Eispalast-Hüpfburg, die einzigartige Geschichtenrallye und eine Indoor-Bibliothek mit Bastelangebot. Da der Wint(z)erzauber zugunsten der Fluthilfe-Ahr stattfindet, freuen sich die Veranstalter natürlich ganz besonders über viele Besucher.

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Weg für digitale Gästekarte ist frei – Grundlage für Entwicklung der AhrtalCard

Bad Neuenahr-Ahrweiler – In seiner Sitzung Anfang der Woche hat der Stadtrat Bad Neuenahr-Ahrweiler den Weg frei gemacht für die digitale Gästekarte Bad Neuenahr-Ahrweiler und somit auch für die AhrtalCard auf regionaler Ebene. Die digitale Gästekarte der Kreisstadt soll im Frühjahr 2023 die bisherige Karte in Papierform ablösen. Mit der Projektkoordinierung ist der Ahrtal-Tourismus beauftragt, auf dessen Initiative die Digitalisierung der Gästekarte und die Idee einer AhrtalCard zurückgeht. „Bereits vor der Flut hatten wir das Thema angestoßen, denn eine Ausgabe in Papierform ist nicht mehr zeitgemäß und erfüllt weder die Erwartungen der Kunden an eine solche Karte noch unsere Erwartungen als Touristiker“, erläutert Geschäftsführer Christian Senk.

Nur mit einer digitalen Kundenbindungskarte als PDF, Wallet-Dateien oder App sei es möglich zu erfahren, welche Leistungen von den Gästen in Anspruch genommen werden und wofür sie sich am meisten interessieren. „Statistische Daten, die für unsere Produktentwicklung, Gästeleitsysteme und Marketingmaßnahmen entscheidend sind“, so Senk weiter. Die Weiterentwicklung der Gästekarte ermöglicht in einem weiteren Schritt auch die Implementierung einer regionalen Kundenbindungskarte, der AhrtalCard. Weiterhin ist eine Integration der bisherigen Kulturkarte Bad Neuenahr- Ahrweiler sowie der Kulturkarte für Klinikgäste angedacht. „Unser langfristiges Ziel ist eine Karte für alle Leistungen aus dem Tourismus- und Freizeitbereich, und zwar für das gesamte Ahrtal und für verschiedene Zielgruppen von den Gästen bis hin zu den Einwohnern!“, erklärt Senk.

Seit 2014 erhebt die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler einen Gästebeitrag für Übernachtungsgäste, welcher mit Hilfe einer Meldeschein-Software vor Ort in den Betrieben erhoben wird. Im Gegenzug erhalten die Gäste die Gästekarte, mit der zahlreiche Sonderleistungen verbunden sind, wie beispielsweise die kostenfreie Nutzung des ÖPNV und Nachlässe bei Museen, Freizeitangeboten, Veranstaltungen sowie Winzern und Gastronomie. Die Digitalisierung erfolgt durch eine Systemerweiterung der vorhandenen Melde-Software, mit welcher der datenschutzkonforme Übertrag der Gästedaten möglich ist. Sowohl die Anschaffungskosten als auch die Lizenzkosten der Folgejahre werden von der Kreisstadt übernommen. Das Projektmanagement liegt bei Matthias Rausch, Digitalmanager beim Ahrtal-Tourismus.

„Die digitale Gästekarte erfasst zum einen, welche tatsächliche Wertschöpfung von Gästen vor Ort ausgeht – natürlich anonymisiert. Sie ist jedoch auch Grundlage für viele weitere Nutzungsmöglichkeiten “, erläutert Rausch. So bietet eine digitale AhrtalCard neben den Leistungen der Gästekarte weitere Kundenanwendungen und -informationen bietet und eine Kommunikation mit dem Gast während seines Aufenthaltes erlaubt. Auch Zutrittskontrollen über Drehkreuze zu Veranstaltungsflächen, an öffentlichen WC-Anlagen oder am Kurpark-Eingang können nun weitergedacht werden.

Mit dem VRM als einem der wichtigsten Leistungsträger der Gästekarte konnte der Ahrtal-Tourismus bereits vereinbaren, eine Digitalisierung des Gästetickets als Fahrschein mit fälschungssicherer Sichtkontrolle auf dem Smartphone zum Frühjahr zu ermöglichen. „Dies gibt uns großen Rückenwind für alle weiteren Schritte in Sachen AhrtalCard “, freut sich Christian Senk.

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Tourismusregion Nordeifel ist jetzt offiziell „nachhaltiges Reiseziel“ und im Finale des Bundes-Wettbewerbs

Mechernich – Zwei nachhaltige tourismusrelevante Betriebe aus dem Stadtgebiet Mechernich sind jetzt zertifizierte Kooperationspartner der Nachhaltigkeitsregion Nordeifel, der Krewelshof Eifel in Obergartzem und das Rheinische Freilichtmuseum in Kommern. Krewelshof-Bäuerin Danielle Bieger und Museumsleiter Carsten Vorwig nahmen die Auszeichnung bei einer Feierstunde entgegen.

Bedingungen für die Verleihung des Nachhaltigkeitszertifikates waren nachhaltige Produkte im Angebot, respektvoller Umgang mit Menschen und Natur, ÖPNV-Gäste-Card, Teilnahme an Weiterbildungen für touristische Akteure, nachhaltige Betriebsausrichtung und Denkweise, wirtschaftlicher Umgang mit Papier, Verwendung lokaler Produkte und Teilnahme an der Qualitätsoffensive für das Hotel- und Gastgewerbe.

Federführend war das Zertifizierungsunternehmen TourCert gGmbH. Die gemeinnützige Gesellschaft erklärte die Tourismusregion Nordeifel zu den Vorreitern für sanften, verantwortungsbewussten und zukunftsorientierten Tourismus in Deutschland. Landrat Markus Ramers erklärte als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Nordeifel Tourismus GmbH (NeT), er sei stolz auf dieses Prädikat, das der Region ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit attestiere. Die Auszeichnung gilt zunächst für drei Jahre.

Im Finale des Bundeswettbewerbs

Vor fünf Jahren hatte die NeT bereits beim „Bundeswettbewerb nachhaltige Tourismusdestinationen 2016/17“ den zweiten Platz belegt und wurde darüber hinaus im Mai 2020 Mitglied der bundesweiten „Exzellenzinitiative nachhaltige Reiseziele“. Beim aktuell laufenden „Bundeswettbewerb nachhaltige Tourismusdestinationen 2022/2023“ ist die Nordeifel im Finale und muss nun bis Ende Februar 2023 in einer zweiten Wettbewerbsphase eine weitere Bewerbung formulieren. https://www.bundeswettbewerb-tourismusdestinationen.de

Zum Partnernetzwerk mit insgesamt 27 touristischen Kooperationspartnern, die sich nun als nachhaltige Partnerbetriebe im Reiseziel Nordeifel präsentieren dürfen, gehören neben dem Krewelshof Eifel in Mechernich-Obergartzem und dem Freilichtmuseum Kommern auch die Astronomie-Werkstatt „Sterne ohne Grenzen“, das Hotel Marielle in Bad Münstereifel, der Campingplatz Schafbachmühle in Schleiden, die Jugendherberge Gemünd, die Eifelgemeinde Nettersheim, Eifelmuseum und Gildehaus Blankenheim, „Eifelurlaub Lehmann“ in Schleiden, Ferienhaus Linden in Blankenheim, die Ferienwohnung „Wo der Lindwurm wohnt“ in Blankenheim, Ferienwohnung Charly in Hellenthal, Ferienwohnung Solveig in Bad Münstereifel, die  Ferienwohnungen „Zum pinken Schaf“ und „Zum goldenen Schaf“ in Blankenheim und die Ferienwohnungen Eifelblick und Sternenblick in Hellenthal.

Mit dabei ist auch das Gästehaus im Tal, Hellenthal, der Gemünder Ferienpark Salzberg und das Hotel Schlossblick in Blankenheim, das „Siechhaus“ bei Zülpich, die    Lommersdorfer Mühle, der Naturpark Nordeifel e. V., das Naturzentrum Eifel in Nettersheim, die Pension „Zum alten Rathaus“ in Schleiden, die Stadtverkehr Euskirchen GmbH, „Tim’s Beach“ in Zülpich, Tourist-Info und Nationalpark-Infopunkt Hellenthal und Wildbach-Camping, Hellenthal. Für alle Partnerbetriebe gibt es Urkunde und werbewirksames Logo „Partner Nachhaltiges Reiseziel“.

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Rund 1.000 Wanderer ließen sich in 2022 an die schönsten Plätze des Ahrtals führen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am gestrigen Freitag, 16. Dezember, lud die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH wieder zur alljährlichen Jahresabschlusswanderung der geführten Terrainwanderungen ein. Die Wandergruppe fuhr gemeinsam mit Wanderführerin Regina Lange mit dem Bus vom Bahnhof Bad Neuenahr nach Ramersbach, wanderte von dort über die Bloser Hütte zum Neuenahrer Berg und kehrte schließlich im Café Il Barista im Kurpark Bad Neuenahr zu Kaffee und Kuchen ein.

Im Wanderjahr 2022 gab es von Januar bis März gab es jeden Mittwoch eine Terrainwanderung. „Wir hatten uns entschieden, in diesem Zeitraum die Terrainwanderungen kostenlos anzubieten, insbesondere, um unseren Einwohnern einen Ausgleich zum Alltag im Flutgebiet anzubieten. Und das wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr dankbar angenommen“, erklärte Jan Ritter. Mit dem Saisonstart ab April wurden die Terrainwanderungen wieder mittwochs und freitags angeboten. Sie starteten am Kurpark oder am Bahnhof Bad Neuenahr und führten Interessierte zu den schönsten Plätzen im ganzen Ahrtal. Rund 1.000 Wander-Fans nahmen in 2022 insgesamt an den Terrainwanderungen teil. „Ab dem Sommer konnten wir auch wieder zunehmend Gäste zu den Wanderterminen begrüßen. Ein schönes Zeichen für uns, dass die Wanderungen als touristisches Angebot nach wie vor ankommen“, erklärte Jan Ritter.

Er dankte den erfahrenen Wanderführern Christine Nägler, Regina Lange und Rainer Pollig herzlich für ihr Engagement in den vergangenen Monaten. Alle drei stellen ihre Touren regelmäßig selbst zusammen, organisieren vor Ort alles Nötige und haben stets viel Wissenswertes über das Ahrtal für die Teilnehmer im Gepäck. Sie berichteten, dass die Wandergruppen von der Gastronomie im Ahrtal stets mit offenen Armen empfangen wurden.  Auch in 2023 bietet die Marketing GmbH die geführten Terrainwanderungen weiter an. Die erste Wanderung im neuen Jahr startet am Mittwoch, 4. Januar, um 12 Uhr. Wanderführerin Regina Lange führt die Gäste auf rund 10 Kilometern vom Kurpark Bad Neuenahr über und Lourdeskapelle bis zum Neuenahrer Berg. Von dort geht es wieder hinunter zum Kurpark.

 

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Deutschlands schönster Wanderweg 2023 – HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute als einziger Weg der Eifel nominiert

Daun – Am 13. Januar 2023 geht die Suche nach dem schönsten Wanderweg Deutschlands in eine neue Runde. Diesmal als einziger Weg der Eifel mit dabei: Die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute im GesundLand Vulkaneifel. „Als wir erfahren haben, dass wir 2023 erneut im Wettbewerb vertreten sein würden, war die Freude riesig“, berichtet Vera Esch, Geschäftsführerin des GesundLand Vulkaneifel. „Wir sind stolz, die Eifel in dieser Form auf nationaler Ebene vertreten zu dürfen.“

Momentan laufen die Vorbereitungen für die Wahl, die am 13. Januar beginnen wird. „Wir glauben daran, dass wir auch dieses Mal die meisten Wähler von der Schönheit unseres Wanderweges überzeugen können“, sagt Esch. Im Jahr 2021 war das GesundLand Vulkaneifel damit bereits erfolgreich und belegte mit dem 27 Kilometer langen VulkaMaar-Pfad Platz 1 in der Kategorie Mehrtagestouren.

Gerade zur Winterzeit lohnt es sich, sich selbst von der Schönheit der Route zu überzeugen und anschließend für die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute abzustimmen. Denn bei Temperaturen um den Gefrierpunkt verwandelt sich der Klidinger Wasserfall, das Highlight der Tour, in ein faszinierendes Kunstwerk aus Eiszapfen.

„Ein Sieg im Wettbewerb hat enorme Strahlkraft. Nachdem der VulkaMaar-Pfad 2021 gewonnen hat, verzeichneten wir sprunghaft eine deutlich gestiegene Nachfrage nach dem Weg. Ein Trend, der bis heute ungebrochen ist: Mehr als ein Drittel unserer Buchungen an Wanderpauschalen entfallen auf den VulkaMaar-Pfad. Diesen Effekt wünschen wir uns nun auch für die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute – eine Wirkung, die zum einen den 39 weiteren HeimatSpuren und zum anderen Bad Bertrich als touristischer Destination zugutekäme. Hier wollen wir den Wandertourismus verstärkt in den Fokus nehmen, denn Bad Bertrich hat hervorragende Wanderwege und eine wunderschöne Umgebung zu bieten. Ein Sieg im Wettbewerb würde Wanderer aus ganz Deutschland nach Bad Bertrich ziehen“ schildert Esch. Auch abseits der Wanderwege hat Bad Bertrich einiges zu bieten, betont sie im Hinblick auf die historische Seite des Kurortes.

Die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute ist eine 13 Kilometer lange Wanderung, die im Kurort Bad Bertrich startet und endet. Sie führt zunächst die felsigen Hänge hinauf, die Bad Bertrich umgeben, und immer tiefer ins Tal des Erdenbaches hinein, bis der Klidinger Wasserfall erreicht ist – mit 28 Metern der höchste Wasserfall der Eifel. Doch der Wasserfall ist nicht das einzige Highlight entlang der Route. Unterwegs warten neben einem Naturkühlschrank und fantastischen Ausblicken auch geologische und geschichtliche Besonderheiten, so zum Beispiel die Maischquelle und die Steinzeithöhlen bei Kennfus.

Die jährlich stattfindende Publikumswahl des renommierten Wandermagazins startet am 13. Januar und endet am 30. Juni 2023. Die Abstimmung ist Online im Wahlstudio oder per Wahlpostkarte möglich. Die Wahlkarten werden mit Start der Wahl in allen GesundLand Tourist Informationen sowie bei verschiedenen Gastgebern im GesundLand Vulkaneifel ausliegen. Die Karten müssen nicht selbst versendet werden, sondern können in den Tourist Informationen wieder abgegeben werden.

Weitere Informationen zur HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute: www.heimat-spuren.de

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Rurberg ist der touristische Hotspot in der Nordeifel

Simmerath – Förderbescheid über fast 4,9 Millionen Euro für die Umgestaltung der Rurseepromenade in Rurberg jetzt offiziell übergeben. Dass die Förderung für die Umgestaltung und Weiterentwicklung der Rurseepromenade („Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur in Rurberg“) bewilligt ist, war bereits bekannt. Jetzt wurde der Förderbescheid für das RWP-Projekt (Projekt des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogrammes des Landes Nordrhein-Westfalen) vor Ort von Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksregierung Köln offiziell an Bürgermeister Bernd Goffart übergeben.

„Rurberg ist der touristische Hotspot in der Nordeifel mit den meisten Besuchern, deshalb war lange klar, dass in Rurberg etwas passieren muss, die baulichen Strukturen sind in den 70er Jahren hängengeblieben“, so der Bürgermeister. „Ich freue mich daher sehr über diese Förderung, die die höchste jemals bewilligte für ein touristisches Projekt in NRW ist“. Der Freude schloss sich auch Ortsvorsteher Sander Lutterbach an. Die Förderung umfasst konkret 4.899.845,19 Euro.

Gemeinsam mit Susanne Pauk, der leitenden Dezernentin des zuständigen Dezernats 34 der Bezirksregierung, Iris Niederstrasser und Joachim Maurer, beide ebenfalls vom Dezernat 34, machten der Bürgermeister und Vertreter aus Simmerather Politik und Verwaltung einen Rundgang entlang des Seeufers, sodass alle Beteiligten sich vor Ort ein Bild von der geplanten Umsetzung machen konnten. Passend hierzu zeigte sich das Eifelwetter bei Frost und Sonnenschein von seiner allerschönsten Seite. Auch die im Herbst eingerichtete Bemusterungsfläche für das Projekt wurde besucht. Zu der Einrichtung dieser Fläche zogen alle Beteiligten ein positives Fazit: Sie habe einige bereichernde Erkenntnisse zu Verbesserungsmöglichkeiten der bisherigen Planungen gebracht.

„Wir freuen uns sehr, zum Abschluss des Projektes dann wieder herzukommen und uns das Ergebnis anzuschauen“, hielten die Vertreterinnen und Vertreter der Bezirksregierung abschließend fest.

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Eifeler Betriebe auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Prüm – Die Eifel ist – neben Ostbayern – eine von zwei deutschen Pilotregionen im europäischen Förder-Projekt „European Tourism Going Green (ETGG) 2030“. Damit stärkt die Eifel als wichtige deutsche Feriendestination den nachhaltigen Tourismus.

Die von einer externen Jury ausgewählten Betriebe erhalten ein kostenloses und umfangreiches Beratungs- und Workshoppaket. In der Eifel nehmen folgende fünf Betriebe teil: der Camping Südeifel, das Landhaus Am Aremberg, die Erlebnisagentur „eifelnomaden“, die Felsenland Südeifel Tourismus GmbH und die Irreler Mühle GmbH & Co.

Im September begann das Projekt mit einem Workshop in Ostbayern. Die Referenten Alina und Peter Zimmer (Futour) und Herbert Hamele (ecotrans) stellten den Teilnehmern die möglichen Nachhaltigkeitszertifikate vor, die für Europa relevant sind. Ein Ziel des Projektes ist es, die Betriebe nicht nur auf dem Weg zu einem Nachhaltigkeitszertifikat zu begleiten, sondern ihnen auch die passenden Werkzeuge an die Hand zu geben, damit sie sich im Markt entsprechend positionieren können.

Im zweiten Workshop in Neuerburg im euvea Freizeit- und Tagungshotel trafen sich die Eifeler Projektteilnehmer mit ihren Kollegen aus Ostbayern. Die Berater Alina und Peter Zimmer hatten zuvor alle Betriebe besucht und mit ihnen schon erste Schritte im Zertifizierungsprozess unternommen. Nun galt es, am ausgewählten Zertifikat zu arbeiten, den Fragenkatalog abzuarbeiten und erste Maßnahmen zu formulieren. Durch den Zertifizierungsprozess müssen sich die Teilnehmer strukturiert mit der Materie auseinandersetzen und Maßnahmen umsetzen, die mitunter im Alltag auf die lange Bank geschoben werden.

Die Referenten wie auch die Projektbetreuer aus den Regionen – Stephan Kohler für die Eifel Tourismus GmbH und Veronika Perschl für den Tourismusverband Ostbayern – sehen große Chancen sowohl für die Betriebe als auch die Destinationen im Ganzen. „Die Unternehmen aber auch die Regionen können sich dadurch noch besser profilieren“, sind sie sich einig.

Bis zur großen Abschlussveranstaltung des Projekts in Wien im Mai sollen möglichst alle Betriebe ihre Zertifizierung abgeschlossen haben. „Zurzeit wird an der App „Travel Green Planet“ gearbeitet, in der alle zertifizierten Betriebe erscheinen“, blickt Herbert Hamele schon in die Zukunft. Da werden dann auch die Eifeler Unternehmen sichtbar sein.

Infokasten

Das von der Europäischen Union geförderte Projekt „European Tourism Going Green (ETGG) 2030“ wurde von ECOTRANS und vom Zentrum für Nachhaltigen Tourismus (ZENAT) an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde mitinitiiert. Es hat zum Ziel, europäische Tourismusunternehmen auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. In den sechs Länder Deutschland, Italien, Österreich, Kroatien, Rumänien und Bulgarien wurden Modellregionen ausgewählt, in denen Betriebe auf ihrem Weg zu einem Nachhaltigkeitszertifikat begleitet werden. In Deutschland sind die Regionen Eifel und Ostbayern beteiligt.

Die Unternehmen erhalten einen kostenlosen Zugang zum European Going Green System für Tourismusbetriebe. Das System umfasst u.a. eine europäische Wissensdatenbank mit Good Practice Beispielen, Informationen zu Schulungen und Kontakten zu Organisationen und Experten, die helfen, das Nachhaltigkeitsniveau des Betriebes zu verbessern. https://destinet.eu .