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Impfzentrum des Kreises Düren bietet Impfungen für Kinder ab morgigen Samstag 31. Juli an – Termin nicht erforderlich

Düren – Der Kreis Düren erweitert das Impfangebot und bietet von nun an jeden Samstag auch Impfungen für Kinder von 12 bis 15 Jahren im Impfzentrum (Am Ellernbusch 18-20) an.  „Damit gehen wir den nächsten Schritt in der Impfkampagne des Kreises Düren. Wir wollen jedem ein niedrigschwelliges Impfangebot machen und bieten nun diese Möglichkeit als Ergänzung zu den Impfungen bei den Kinderärzten an“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Jede einzelne Impfung ist wichtig im Kampf gegen die Pandemie.“

Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren können von nun an jeden Samstag von 14 bis 20 Uhr im Impfzentrum mit Biontech geimpft werden. Der erste Impftag für Kinder wird somit der 31. Juli sein. Ein Termin ist nicht erforderlich. Voraussetzung für eine Impfung ist zum einen die Einverständniserklärung aller (!) sorgeberechtigten Personen. Im besten Fall kommen beide Elternteile mit zu der Impfung. Sollte dies nicht möglich sein, so muss die Unterschrift der fehlenden sorgeberechtigten Person auf der Einverständniserklärung und dem Aufklärungsmerkblatt mitgebracht werden. Ohne vollständige Einwilligung wird das Kind nicht geimpft. Der Einwilligungsbogen (für den mRNA-Impfstoff) sowie das Aufklärungsmerkblatt können beim RKI heruntergeladen werden (bitte beide Formulare unterschrieben mitbringen):

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

Zudem ist ein Aufklärungsgespräch durch den Kinder- und Jugendarzt vor Ort nötig.

In einem notwendigen Aufklärungsgespräch durch den Kinder- und Jugendarzt werden die Kinder und ihre Eltern über die Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission) informiert. Die STIKO empfiehlt aktuell eine Impfung für Kinder ab 12 Jahren bei Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen und bei regelhaftem Kontakt zu Personen mit einem erhöhten Risiko schwerer Krankheitsverläufe, die selbst nicht geimpft werden können. Gemäß STIKO können auch weitere Kinder und Jugendliche auf Wunsch der Eltern nach ärztlicher Aufklärung und Risikoakzeptanz eine Impfung erhalten.

Für unter 12-jährige Kinder ist bisher noch kein Impfstoff zugelassen.

Die Impfungen für Kinder sind nur samstags möglich, da dann Kinder- und Jugendärzte für die Aufklärungsgespräche vor Ort sind. Im Impfbus ist eine Impfung für 12- bis 15-Jährige nicht möglich. Alle Personen ab 16 Jahren können sich weiterhin jeden Tag (außer montags und donnerstags) im Impfzentrum ohne Termin impfen lassen. Für sie sind auch Impfungen im Impfbus möglich.

Aktuell sind im Kreis Düren 74 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 13,6. Alle Entwicklungen der Fallzahlen gibt es wie immer unter www.kreis-dueren.de/coronazahlen

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Malu Dreyer besuchte am gestrigen Donnerstag, 29 Juli in vom Hochwasser betroffene Kreise Vulkaneifel und Bitburg-Prüm

Daun/Bitburg/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Landesregierung steht langfristig an der Seite der Betroffenen. „Die Folgen der Flutkatastrophe entlang der Ahr, Kyll, Prüm und ihren Zuflüssen werden uns noch sehr lange beschäftigen. Ich versichere allen Betroffenen, Gemeinden, Landkreisen sowie Unternehmen, dass die Landesregierung weiter fest an ihrer Seite stehen wird. Derzeit arbeiten alle mit Hochdruck an der Schadensermittlung und ersten Kostenschätzung. Im Anschluss an die Rettungsmaßnahmen unmittelbar nach der Katastrophe ist der Wiederaufbau der Infrastruktur eine der vordringlichsten Aufgaben.“ Das hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer gestern bei Besuchen in dem vom Hochwasser betroffenen Landkreis Vulkaneifel und im Eifelkreis Bitburg-Prüm betont.

„Neben der Unterstützung für alle in Not geratenen Bürgerinnen und Bürgern gilt unser Augenmerk auch der Verkehrsinfrastruktur. Die Orte müssen wieder gut erreichbar werden. Land, Bund und Deutsche Bahn tun alles dafür, auch die im Kylltal schwer beschädigte und komplett gesperrte Eifelstrecke von Trier-Ehrang über Gerolstein bis Köln wieder nutzbar zu machen. Es wird auch geprüft, in wie weit die stillgelegte Eifelquerbahn Gerolstein-Kaisersesch genutzt werden kann“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Ministerpräsidentin wies darauf hin, dass Bund und Länder vergleichbar zur Flutkatastrophe 2013 einen Nationalen Wiederaufbaufonds vorbereiten. Die Grundlagen könnten in der Ministerpräsidentenkonferenz am 10. August beschlossen werden.

„Ich verfolge die Situation im Katastrophengebiet sehr intensiv und war heute erneut vor Ort. Wir können noch nicht sagen, was diese Katastrophe mit der Region, mit den Betroffenen, mit unserem ganzen Land macht. Die Menschen müssen Furchtbares durchleben. Ich kann den Einsatzkräften gar nicht genug danken. Was sie leisten, ist beispiellos. Was sie mit ansehen und verarbeiten müssen, übersteigt jede Vorstellung. Sie sind die stillen Helden in dieser großen Katastrophe. Bei all dem Leid will ich auch sagen, dass diese Katastrophe einmal mehr zeigt: Rheinland-Pfalz steht zusammen. Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist überwältigend. Es kommen Spenden- und Hilfsangebote aus dem ganzen Land, von Unternehmen und Institutionen, aus der gesamten Bundesrepublik und dem befreundeten Ausland. Ich will mich dafür im Namen der betroffenen Regionen ganz herzlich bedanken“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Allein auf dem Spendenkonto, das die Landesregierung eingerichtet hat, sind bereits mehr als 12 Millionen Euro von 76.000 Spenderinnen und Spendern eingegangen. „Dieses Geld wird unmittelbar an die betroffenen Kommunen weitergegeben. Wir verteilen es nach einer Quote, die sich an der Zahl der Betroffenen in den vom Hochwasser erfassten Gebietskörperschaften orientiert“, sagte die Ministerpräsidentin.

Ausdrücklich wie sie auf die Soforthilfen des Landes in Höhe von maximal 3.500 Euro je Haushalt für die von der Flutkatastrophe Betroffenen hin. Diese würden als Abschlag in den Kreisen bereitgestellt, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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Seelsorge in Hochwasser-Gebieten entlasten

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Trier – Viel Unterstützung aus dem ganzen Bistum zur Sicherstellung der Seelsorge. „Es ist grad sehr viel auf allen Ebenen“, gesteht Elisabeth Zenner am Telefon. Die Pastoralreferentin aus dem Dekanat Maifeld-Untermosel hat verschiedene Einsätze mit Notfallseelsorgern und Seelsorgern in den vom Hochwasser besonders betroffenen Orten an der Ahr sowie an Notunterkünften hinter sich. „Viel Tragisches“ habe sie erlebt, berichtet sie und schildert Begegnungen mit „Menschen mit völlig leeren Gesichtern  in Schockstarre, die froh sind, das Leben zu haben, und sagen, es sei ja alles gar nicht so schlimm“.

Elisabeth Zenner gehört zum Team des Koordinierungsbüros Seelsorge Ahr, das vor allem in dem besonders betroffenen Gebiet „Unterstützung und Verstärkung für die Seelsorge“ organisiert. Mit ihr arbeiten die Dekanatsreferenten Christiane Schall (Koblenz) und Christoph Hof (Remagen-Brohltal und Sinzig), Pastoralreferent Oliver Serwas (Mayen-Mendig), der ehemalige Dekanatsreferent Wolfgang Henn und Kalle Grundmann, Pastoralreferent im Ruhestand, sowie Guido Goliasch, Mitarbeiter der Stabstelle Synodenumsetzung. Das Team wurde in Absprache mit dem Arbeitsstab Hochwasser eingesetzt, der sich im Trierer Generalvikariat unter Leitung von Weihbischof Jörg Michael Peters gebildet hat.

„Innerhalb kurzer Zeit haben sich an die 90 hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger aus dem ganzen Bistum gemeldet, um zu helfen. Das ist ein tolles Zeichen von Solidarität.“ Mariette Becker-Schuh spricht stellvertretend für die Mitglieder des Arbeitsstabes Hochwasser den Dank für die Einsatzbereitschaft von Priestern und Diakonen, Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten aus, die dem Aufruf des Bistums gefolgt sind. Zusammen mit Ulrich Stinner, Leiter der Abteilung Pastorale Grundaufgaben im Bischöflichen Generalvikariat, stellt die stellvertretende Leiterin der Abteilung Seelsorge und pastorales Personal die anstehenden Aufgaben im Gespräch mit dem „Paulinus“ vor. „Zusammengefasst geht es darum, die Seelsorgerinnen und Seelsorger in den betroffenen Orten zu entlasten und personell zu verstärken“, informiert Stinner. Besonders in den stark verwüsteten Orten an der Ahr und in Sinzig seien die Seelsorger stark gefordert. „Viele Menschen haben auch Angehörige, Freunde, Bekannte verloren. Sie brauchen Menschen, die sich um sie kümmern, die zuhören, ihr Leid mittragen helfen und ganz konkrete Hilfen vermitteln“, schildert Becker-Schuh.

Angesichts dieser herausfordernden Aufgaben geraten die Seelsorgerinnen und Seelsorger vor Ort an Grenzen, brauchen Unterstützung. Die werde gerade vom Koordinierungsteam organisiert, erklärt Pastoralreferentin Zenner, die einfach nur froh ist, wenn diese wichtige Hilfe endlich anläuft. Zweier-Teams von Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus dem Bistum, die sich für freiwillige Tageseinsätze gemeldet haben, „werden in den Orten da sein“, stellt Stinner dar. Sie werden offene Ohren für die Nöte der Menschen haben. Sie werden wahrnehmen, was den Betroffenen auf dem Herzen liegt, was sie an Hilfen brauchen. Und sie werden Kontakte zu Fachstellen des Bistums wie den Lebensberatungen, zu Diözesan-Caritasverband und den Ortscaritasverbänden vermitteln, die konkrete Hilfen anbieten.

Traumatische Erlebnisse

„Jede und jeder in den Dörfern hat ja seine traumatischen Erlebnisse: Der eine musste auf dem Dach seines Hauses ausharren, bis er evakuiert wurde. Die andere hat auf der Fensterbank übernachtet, weil überall Wasser stand. Da gilt es, das Ohr hinzuhalten und zuzuhören“, nennt Zenner die Aufgabe für die Seelsorge. Außerdem gelte es, die vielen Helfer, Feuerwehrleute und Bundeswehr-Angehörigen sowie Mitglieder der Hilfsdienste im Blick zu haben. „Auch sie haben teils furchtbare Bilder gesehen und müssen die verarbeiten, wenn sie nach Hause kommen“, betont Becker-Schuh.

Dem Arbeitsstab ist es wichtig, dass „die Handlungsmächtigkeit vor Ort liegt“, erklärt Stinner. In den einzelnen Dörfern sollen die Seelsorger ihre Bedarfe nach Unterstützung beim Koordinierungsteam anmelden. Das sorge dann dafür, dass die nötige Unterstützung ankommt, dass Seelsorger vermittelt werden, die Dienste übernehmen. „Es wird den örtlichen Seelsorgern auf keinen Fall etwas übergestülpt, sondern sie entscheiden, welche Hilfe sie brauchen.“

Die Unterstützungsangebote müssten längerfristig bestehen bleiben, sagen die beiden Mitglieder des Bistums-Arbeitsstabes und gehen von Wochen, gar Monaten aus. „Es ist wichtig zu zeigen, dass wir als Kirche vor Ort da sind – auch dann noch, wenn der öffentliche Fokus nicht mehr auf den Hochwasser-Gemeinden liegt.“

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Nordrhein-Westfalen verlängert Coronaschutz-Verordnung bis 19. August

Region/Düsseldorf – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Die Landesregierung passt die Coronaschutzverordnung mit Gültigkeit ab dem heutigen Freitag, 30. Juli 2021, an und reagiert damit auf die aktuelle Situation. So wird aufgrund der niedrigen Zahl schwerer Krankheitsverläufe und damit verbunden erforderlichen Krankenhauseinweisungen sowie Intensivbehandlungen die Inzidenzstufe 3 bis zum 19. August ausgesetzt. Auch wenn Kommunen den Grenzwert von 50 dauerhaft überschreiten, bleibt es damit auch in diesen Kommunen grundsätzlich bei den Schutzmaßnahmen der Inzidenzstufe 2.

Im Fall von erheblichen lokalen Infektionsgeschehen mit Inzidenzwerten deutlich über 50 prüfen die betroffenen Kreise und kreisfreien Städte jedoch gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium die Erforderlichkeit von gesonderten Regelungen.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Wir haben derzeit eine vergleichsweise niedrige Landesinzidenz, eine moderate Dynamik im Infektionsgeschehen und wenig Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser – nicht zuletzt, weil wir die ältere Bevölkerung durch eine hohe Impfrate wirksam schützen können. Derzeit beraten Bund und Länder unter Einbindung des Robert Koch-Instituts und der Gesundheitsministerkonferenz über mögliche Neubewertungen der Inzidenzwerte und ein neues Indikatorenset zur Steuerung der Coronaschutzmaßnahmen. Vor diesem Hintergrund verlängern wir die Coronaschutzverordnung vorzeitig um zwei Wochen, setzen aber dabei die Inzidenzstufe 3 aus. Insbesondere vor dem Hintergrund der Situation in den Krankenhäusern ist das gut verantwortbar und geboten. Im Falle dynamischer Ausbruchsgeschehen haben wir zudem jederzeit die Möglichkeit, auf lokaler Ebene strengere Coronaschutzmaßnahmen durchzusetzen.“

Zur Absicherung für den Fall eines Wiederanstiegs der Infektionszahlen durch ansteckendere Virusvarianten oder Reisetätigkeiten gelten weiterhin die bekannten und unveränderten Regelungen der Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz bis 10), der Inzidenzstufe 1 (über 10 bis 35) und der Inzidenzstufe 2 (über 35).

Auch in den niedrigen Inzidenzstufen spielen regelmäßige Testungen aller noch nicht vollständig geimpften Personen weiter eine wichtige Rolle, um eine vierte Welle zu verhindern. Schon im Frühjahr hatte Nordrhein-Westfalen mit dem dichtesten Teststellennetz in Deutschland erfolgreich auf ein besonders konsequentes und frühes Testen als Mittel zur Öffnung von Angeboten und Einrichtungen gesetzt. Zugleich war es damit gelungen, symptomlose Infektionen in großer Zahl aufzudecken und so eine unbemerkte Weitergabe der Infektion durch die Betroffenen frühzeitig zu stoppen.

Laumann: „Eins muss aber auch klar sein: Wir ernten hier insbesondere die Erfolge der bislang sehr erfolgreich verlaufenen Impfkampagne des Landes Nordrhein-Westfalen. Hier gilt es dran anzuknüpfen: Lassen Sie sich impfen, damit wir auf die vierte Welle, die viele Expertinnen und Experten für Herbst prognostizieren, gut vorbereitet sind!“

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Bäcker helfen Bäckern Gemeinsame Hilfsaktionen der Innungsbäcker

Prüm/Region – Als Bäckermeister Josef Utters und seine Familie und Mitarbeiter vom Landesinnungsverband des Rheinischen Bäckerhandwerks von der Hilfsaktion „Bäcker helfen Bäckern“ erfuhren, waren sie sich sofort einig „Hier können wir als Bäckerei helfen“.

Viele Handwerkskollegen haben in der Nacht vom 14. Juli alles verloren. Der Landesinnungsverband hatte sofort eine gemeinsame Hotline zusammen mit den Bäckerinnungen Köln/Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Ruhr eingerichtet. Hier laufen seitdem die Hilfsgesuche und Hilfsangebote seit der Flutkatastrophe zusammen. Diesen Bäckereien versucht die gemeinsame Initiative der Innungsbäcker schnell und unbürokratisch weiterzuhelfen und sie mit Menschen in Kontakt zu bringen, die helfen wollen. So wie die Familie Utters in Dockweiler.

Flut-Brot-Aktion

Bei Bäckerei Utters wurde das Weizenmischbrot zum „Flut-Brot“ erklärt. Seitdem geht von dem regulären Ladenpreis 1 Euro an den Karl-Grüßer-Unterstützungsverein des Deutschen Bäckerhandwerks. Dieser Verein wiederum sorgt für eine schnelle unbürokratische Weitergabe an betroffene Betriebe im gesamten Krisengebiet. „In allen Aktionen ist der Zusammenhalt der Bäcker-Familie und der Bevölkerung beeindruckend. Es beteiligen sich Bäckereien aus ganz Deutschland an der Aktion“, so Viktoria Utters.

Bäcker helfen Bäckern

Die Bäcker Dirk Mertes aus Lieser und Karl-Josef Peter aus Minheim lieferten in den letzten Tagen 750 Brötchen in die Krisengebiete. Weitere 120 Brote und Kuchen lieferte Mertes nach Ehrang. Karsten Fleury aus Brauneberg unterstützt ebenso täglich mit Backwaren, und wie er, viele weitere Bäcker in der Region. Manche stellen ihre Produktionshallen zur Verfügung, damit betroffene Bäcker dort ihre Backwaren produzieren können. Andere stellen Verkaufsfahrzeuge bereit, um Kollegen zu unterstützen.

Natürlich ist klar, dass dies nicht ausreicht, um den vielen in Not geratenen Bäcker-Kollegen zu helfen. Deshalb haben der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks und die betroffenen Landesinnungsverbände Westfalen Lippe, Südwest und der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks die Spendenaktion „Bäcker helfen Bäckern“ auf die Beine gestellt. Alle Landesinnungsverbände, die Betriebe des Bäckerhandwerks, Bäckerinnungen und Lieferanten ziehen mit und unterstützen die Aktion. „Diese Unterstützung dient der gesamten Bevölkerung. Ohne Bäcker vor Ort fehlt den Menschen auch ein Teil ihrer täglichen Versorgung“, so Raimund Licht aus Lieser, Obermeister der hiesigen Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region und stellvertretender Landesinnungsmeister beim Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks. „Viele rücken zusammen, packen an und helfen gemeinsam – das ist ein starkes Gefühl.“

#baeckerhelfenbaecker #wirbackendas #baeckerhandwerkimrheinland

Weitere Informationen zum „Flut-Brot“ und das Spendenkonto vom Karl-Grüßler-Unterstützungsverein finden Bäckereien und Verbraucher auf der Homepage www.baeckerhandwerk.de.

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„Hier wird jede Hand gebraucht“

Ahrweiler – Bruder Antonius Joos hilft bei Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser in Ahrweiler. Schlamm schippen, Kirchenbänke herausreißen, verschlammte Bücher aus der Pfarrbücherei bergen, einer alten Dame bei der Suche nach ihrer vermissten Freundin helfen: Bruder Antonius Joos ist wie so viele andere Helfende nach der Hochwasser-Katastrophe seit Tagen im Dauereinsatz in Ahrweiler.

„Hier wird jede Hand gebraucht, also möchte ich mit anpacken“, sagt der Ordensmann der Barmherzigen Brüder. Eigentlich wohnt Joos im Trierer Stadtteil Ruwer, ist aber seit der Hochwasserkatastrophe jeden Tag knapp anderthalb Stunden bis in die zerstörte Stadt an der Ahr gefahren, um dort mit anzupacken. Seinem Ordensgründer hätte das sicherlich gefallen: Der zum Schornsteinfeger ausgebildete Peter Friedhofen hatte im 19. Jahrhundert bei Gründung der Barmherzigen Brüder vor allem die Hilfe für Arme, Kranke und Benachteiligte im Blick, also tätige Nächstenliebe.

Joos verbindet eine gute Freundschaft mit dem Ahrweiler Pfarrer und Dechanten Jörg Meyrer, der die verheerende Flut hautnah miterlebte. In einem ersten Telefonat direkt nach dem Unglück bot Joos an, Powerbanks und Hochdruckreiniger nach Lantershofen zu bringen, wo die kirchlichen Helferinnen und Helfer eine Art Krisenzentrum eingerichtet hatten. „Dort wurde ich gleich eingespannt in den Telefondienst und die Koordinierung der Ehrenamtlichen. Doch mir ist klar geworden: Das kann nicht alles sein, ich muss wiederkommen“, erinnert sich Joos. Also half der 47-Jährige fortan bei der Räumung der Pfarrkirche Sankt Laurentius mitten in Ahrweiler. „Ich habe mir den Luxus herausgenommen, abends immer nach Hause zu fahren, wo ich in meinem Bett schlafen kann – etwas, das viele Menschen im Ahrtal nicht mehr können“, sagt er. Irgendwann bot ihm eine Frau aus einem Ahrweiler Vorort ein Gästezimmer an, sodass er sich die Fahrten nach einer Woche sparen konnte. „Was mich motiviert, ist einfach diese Solidarität, diese Hilfsbereitschaft der Menschen. Hier packen so viele mit an, es gibt solch unterschiedliche Projekte, bei denen alle hoch motiviert mitarbeiten.“

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Kochen für die Hochwasser-Opfer

Meckenheim – Erster Beigeordneter Hans Dieter Wirtz bedankt sich für das Angebot der Hilfsorganisation Humanity First in Meckenheim. Nach dem Hochwasser hat eine Welle der Hilfsbereitschaft eingesetzt. Auch in und von Meckenheim aus leisten Rettungskräfte, organisierte und ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger wichtige Dienste, um die Menschen in den Krisenregionen direkt zu unterstützen.

Eine dieser Hilfsorganisationen ist Humanity First. Nur wenige Tag nach dem Starkregenereignis setzten sich Mitglieder der Organisation Richtung Meckenheim in Bewegung, um dort eine Feldküche aufzubauen. Seit mehr als einer Woche reisen rund 30 Ehrenamtliche täglich aus dem Frankfurter Raum an, um für die vom Hochwasser betroffenen Menschen zu kochen und die Mahlzeiten bis an die Ahr, in den Kreis Euskirchen, nach Swisttal, aber auch innerhalb der Apfelstadt auszuliefern. Der Küchenstandort liegt in der Bonner Straße. Hans Dieter Wirtz, Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim, besuchte den Hof der Familie Schahid, um sich ein eigenes Bild zu machen und den Ehrenamtlichen ein herzliches Dankeschön auszusprechen.

„Was hier geleistet wird, ist außergewöhnlich. Ohne jeglichen persönlichen Bezug zu den Hochwasseropfern setzen diese Menschen ihre ganze Energie ein und packen tatkräftig an, um ihren Mitmenschen zu helfen. Das ist einfach klasse“, zeigte sich Hans Dieter Wirtz begeistert von der Arbeit vor Ort.

Insgesamt verteilen sich sechs solcher mobilen Küchen in der Krisenregion. Rund 350 Ehrenamtliche sind im Einsatz und bringen die Mahlzeiten – täglich variierende Reis- und Kartoffelgerichte sowie Suppen – zu den bedürftigen Menschen. Am Meckenheimer Standort bedienen vier Köche die Gasherde, während weitere helfende Hände die Gerichte abfüllen und versandfertig machen, zwischen 1.000 und 1.500 Mahlzeiten pro Tag. Betroffene Meckenheimerinnen und Meckenheimer, die den Hof direkt anlaufen, werden ebenfalls bedient. Um dieses Pensum bewältigen zu können, reisen die Ehrenamtlichen bereits in den frühen Morgenstunden aus der Region Frankfurt an und verlassen Meckenheim erst wieder am späten Nachmittag, wenn auch der letzte Topf gespült ist. Wertvolle Unterstützung erfahren sie durch die Bürgerinnen und Bürgern Meckenheims, die so manche Ausrüstung wie Tische und Stühle beigesteuert haben oder sich an der Essensausgabe beteiligen. „Ihnen allen ein dickes Dankeschön“, richtete Hans Dieter Wirtz der gesamten Mannschaft die herzlichsten Grüße von Bürgermeister Holger Jung aus.

Humanity First wurde 1995 in Großbritannien durch die Ahmadiyya Muslim Jamaat gegründet und engagiert sich seitdem über Staatsgrenzen hinweg für Menschen, die in Not geraten sind beziehungsweise auf Hilfe angewiesen sind. Nach Angaben der Organisation werden die Projekte vorrangig durch die Geldspenden ihrer Mitglieder sowie durch Einzelspenden finanziert. Auch Sachspenden großer Unternehmen kommen zum Einsatz. Humanity First Deutschland (HFD) wurde 1997 als eingetragener Verein registriert und arbeitet seither mit Sitz in Frankfurt am Main in diversen Regionen der Erde für das Wohl der Menschen, heißt es auf https://humanityfirst.de weiter.

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Geld abheben kostenlos – VR-Bank Nordeifel und KSK Euskirchen sichern Bargeld-Versorgung

Gemünd/Kall – VR-Bank Nordeifel und Kreissparkasse Euskirchen sichern Bargeldversorgung ihrer Kunden im Südkreis. Viele Geschäftsstellen der VR-Bank Nordeifel und Kreissparkasse Euskirchen sind sehr stark vom Hochwasser betroffen. Um die Geldversorgung der Bevölkerung sicherzustellen, wird mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Geldautomaten gearbeitet.

Die mobile Geschäftsstelle der Sparkasse KölnBonn steht seit dem 23.07.21 wochentags von 09:30 bis 16 Uhr vor dem Möbelhaus Brucker in Kall. Foto: Sparkasse KölnBonn

In vielen Fällen sind die Zerstörungen aber so gravierend, dass es längere Zeit dauern wird, ehe wieder ein geregelter Geschäftsbetrieb wie vor der Katastrophe möglich ist. Im Interesse der Menschen helfen die Kreissparkasse Euskirchen und die VR-Bank Nordeifel ein weiteres Mal gemeinsam.

Seit dem 23.07.21 betreibt die Kreissparkasse Euskirchen am Kaller Möbelhaus Brucker eine mobile Geschäftsstelle. Hier können die Kunden der KSK Euskirchen wochentags in der Zeit von 09:30 – 16 Uhr kostenlos Geld abheben. Ab dem 27.07. steht dieser Service auch den Kunden der VR-Bank Nordeifel kostenfrei zur Verfügung. Ein besonderer Dank gilt der Sparkasse KölnBonn, welche die mobile Geschäftsstelle zur Verfügung stellt.

Darüber hinaus steht der Gemünder Geldautomat der VR-Bank Nordeifel den Kunden der KSK Euskirchen ab dem gleichen Zeitpunkt unentgeltlich zur Verfügung.

Außerdem ist geplant, dass die mobile Geschäftsstelle auch weitere Standorte anfahren wird.

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NRW Umweltministerin Heinen-Esser: Wir müssen Hochwasser-Schutz in Zeiten des Klimawandels neu denken

Region/Stolberg/Düsseldorf – NRW Umweltministerin Ursula Heinen-Esser hat sich heute in Stolberg in der Städteregion Aachen über die Lage und die Folgen des Hochwassers informiert. „Es ist erschreckend zu sehen, welche Schäden die Kraft des Wassers anrichtet. Viele Menschen haben ihr Hab und Gut verloren. Wie Stolberg ist es vielen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ergangen. Landesweit sind viele Menschen zu Tode gekommen. Wir müssen jetzt akut helfen, parallel mit der Aufarbeitung beginnen und die richtigen Schlüsse ziehen“, sagte sie nach einem Rundgang mit Stolbergs Bürgermeister Patrick Haas. Die Regenmengen, die zahlreiche kleine Bäche und Flüsse in reißende Ströme verwandelt haben, haben in vielen Fällen alles bisher Gemessene überschritten. Fachleute sprechen in Stolberg von einem 10.000-jährigem Ereignis.

Das Umweltministerium wird in den kommenden Wochen die Lage und die Schlussfolgerungen für Nordrhein-Westfalen mit den betroffenen Kommunen, Kreisen und Wasserverbänden genau analysieren. Auch die Wissenschaft ist hierbei ein wichtiger Partner. „Das Beispiel Stolberg zeigt: Wir müssen Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels neu denken und vordringlich unter dem Aspekt der Klimaanpassung sehen. Vorsorgemaßnahmen müssen an bisher nicht bekannten Pegelständen und künftig prognostizierten Extremereignissen ausgerichtet werden“, so die Ministerin.

Es wird ein Prozess sein, der neben dem Hochwasserschutz auch Fragen des künftigen Städtebaus, des Verkehrs, der Flächennutzung und der Renaturierung berücksichtigen muss. „Extremereignisse wird man nicht verhindern können. Aber wir können die Folgen – mit entsprechenden Maßnahmen – abmildern. Dafür wird es nicht die eine Lösung geben, dafür sind die Bedingungen vor Ort zu unterschiedlich. Auch wird dies nicht von heute auf morgen gehen. Aber wir müssen jetzt konsequent vorsorgen, um künftige Katastrophen zu verhindern.“ Maßnahmen wie zusätzliche Retensionsflächen, Wiederbewaldung, der Aus- und Aufbau Grüner und Blauer Infrastruktur, Starkregenkarten oder Hochwasserschutzanlagen können helfen, das Schadensausmaß zu verringern.

Die Kommunen stehen vor großen Herausforderungen, sich mal auf extreme Hitze, mal auf extremes Hochwasser einzustellen. Als verantwortlich handelnde Akteure müssen sie die Risiken lokal bewerten, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel planen und umsetzen. Viele Kommunen haben bereits integrierte Klimaschutz- und Anpassungskonzepte. Hier bietet das Land breite Unterstützung durch finanzielle Förderungen, Beratung oder auch technischen Support, etwa bei der Erstellung von Starkregenkarten. Mit dem neuen Klimaanpassungsgesetz und einer 15-Punkte-Offensive bietet das Land eine geeignete Grundlage zur Neuausrichtung. Unter anderem enthält es ein Gebot zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels bei planerischen und politischen Entscheidungen.

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Wiederaufbau der Stromversorgung läuft weiter auf Hochtouren – Weiterhin besonders betroffen: Altenahr, Dernau und Mayschoss

Saffig/Ahrtal – Rund 1.700 Menschen derzeit noch im Ahrtal ohne Strom. Vor Ort ist die enge Zusammenarbeit mit Installateurinnen und Installateuren entscheidend. Die Auswirkungen der
Unwetterkatastrophe in Teilen von Rheinland-Pfalz sorgen weiterhin für Unterbrechungen in der Stromversorgung. Aus Sicht von Westnetz sind derzeit noch die Hausanschlüsse für die Versorgung von rund 1.700 von ursprünglich 200.000 betroffenen Menschen ohne Strom. Besonders betroffen sind weiterhin die Orte Altenahr, Dernau und Mayschoss im Ahrtal. Derzeit sind immer noch etwa 800 Kolleginnen und Kollegen der Westnetz in den technischen Einheiten, Leitstellen, der Hotline und in unterstützenden Funktionen aus Schwestergesellschaften aus dem E.ON-Konzern und von Partnerunternehmen im Einsatz. Sie arbeiten mit Hochdruck an der Wiederversorgung mit Strom.

Westnetz sorgt über die Verteilnetze für die Wiederherstellung der Stromversorgung bis zum Hausanschlusskasten. Dies ist bereits für rund 198.000 der ursprünglich rund 200.000 betroffenen Menschen gelungen. Dennoch kann es sein, dass die aus Sicht von Westnetz grundsätzlich wiederversorgten Menschen in ihren Häusern tatsächlich weiterhin keinen Strom haben. Das liegt an Schäden in der Hausinstallation oder entfernten Sicherungen. Fragen zur Hausinstallation sind mit örtlichen Installateurinnen und Installateuren zu klären.

Alle von der Unwetterkatastrophe betroffenen Umspannanlagen wurden inzwischen geprüft, teilweise gereinigt und fast vollständig wieder in Betrieb genommen. Bei größeren Schäden in unserem Mittelspannungsnetz wird daran gearbeitet, die Stromversorgung so schnell wie möglich über Umschaltungen aus anderen Anlagen oder durch Notstromaggregate wiederherzustellen. Dort, wo das vorgelagerte Netz wieder stabil ist, laufen die Arbeiten in den lokalen Ortsnetzen auf Hochtouren. Hier werden Schäden in den Verteilungen der Ortsnetzstationen sowie bei Kabeln, Verteilerkästen und Hausanschlüssen aufgenommen und – wenn möglich – instandgesetzt, um die Wiederversorgung auch der noch rund 1.700 betroffenen Menschen zu ermöglichen.

Grundsätzlich muss für jedes Haus geprüft werden, ob Keller und Hausinstallationen frei von Wasser und einschaltbereit sind. Aus den Kabelverteilerschränken, für die Westnetz zuständig ist, gehen die Kabel zu den Hausanschlüssen an jedem Haus. Bevor ein Kabelverteilerschrank in Betrieb genommen werden kann, muss sicher sein, dass die Hausinstallation in jedem Haus trocken und einschaltbereit ist. Diese Prüfung ist Aufgabe von Installateurinnen und Installateuren. Ist die Hausinstallation noch nicht trocken, weiterhin beschädigt oder ist der Zustand nicht klar, entfernt Westnetz die Sicherungen im Haus. Durch die Prüfung vorab oder die Herausnahme der Sicherungen wird sichergestellt, dass beim Einschalten der Stromversorgung keine Schäden in den Häusern entstehen.

Die operative Verantwortung eines Verteilnetzbetreibers für die Stromversorgung endet formal am Hausanschlusskasten. Damit aber nun in der aktuellen Krisensituation den Bewohnerinnen und Bewohnern schnell und unkompliziert geholfen werden kann, hat sich Westnetz entschieden, die örtlichen Installateurinnen und Installateure und ihre Kundeninnen und Kunden bei der Behebung von Schäden an ihren Hausinstallationen koordinierend und kommunikativ zu unterstützen. Dies leisten wir vor Ort in den Gemeinden und Ortsteilen und über die Medien.

Dringender Aufruf an die Bewohnerinnen und Bewohner

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Westnetz sind in den betroffenen Kommunen und Orten durch alle Straßen und von Haus zu Haus gegangen und haben viele Anschlüsse schon wieder startklar gemacht. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Westnetz sind jetzt weiterhin in den Kommunen präsent, stehen an zentralen Stellen für Fragen zur Verfügung und koordinieren die Einsätze von Installateurinnen und Installateuren.

Bei dieser Arbeit, auf den letzten Metern der Stromversorgung von den Ortsnetzstationen zu den einzelnen Haushalten, bittet Westnetz die Bewohnerinnen und Bewohner dringend: „Bitte nehmen Sie Ihre Hausinstallation nicht ohne Überprüfung durch eine Elektrofachkraft wieder in Betrieb. Wenn Hausanschlusskästen beschädigt wurden oder noch nicht komplett getrocknet sind, besteht Gefahr für Leib und Leben durch einen elektrischen Schlag oder einen Brand. Bitte warten Sie! Wir kommen zu Ihnen!“

Um bei noch bestehenden Problemen der Stromversorgung die Erreichbarkeit vor Ort zu gewährleisten, bittet Westnetz darum, zuhause zu bleiben oder vor Ort eine Mobilnummer zu hinterlassen.

Elektrische Geräte wie Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher sollten nach einer Überflutung oder nach dem Kontakt mit Wasser von einer Elektrofachkraft überprüft und gegebenenfalls außer Betrieb genommen werden. Westnetz rät dringend davon ab, Anlagen selbst zu überprüfen und einzuschalten. Hier besteht, wie bei allen elektrischen Geräten, die Gefahr eines Stromschlags. Überflutete Räume, in denen Wechselrichter, Batteriespeicher oder andere Installationen der Solaranlage noch unter Spannung stehen, dürfen nicht betreten werden.

Über die aktuelle Situation berichtet der Verteilnetzbetreiber auch auf Twitter: https://twitter.com/WestnetzGmbH