Prof. Dr. Atesch Ateschrang ist Chefarzt für Orthopädie und
Unfallchirurgie im Ev. Stift St. Martin Koblenz. Foto: GK-Mittelrhein
Region/Mayen-Koblenz – Sie gehören zu den Top-Medizinern 2021 in Deutschland: Prof. Dr. Atesch Ateschrang und Dr. Ansgar Rieke. In der aktuellen Focus-Ärzteliste sind die beiden Mediziner aus dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein für ihre hohe medizinische Kompetenz mit dem hochwertigen Focus-Siegel ausgezeichnet worden.
Prof Dr. Atesch Ateschrang ist Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Ev. Stift St. Martin. Überregional bekannt ist er vor allem für seine Expertise im Bereich des Knies, speziell Kreuzband/Meniskus. Prof. Ateschrang hat federführend die ersten Studien und Publikationen zur Behandlung als auch zu innovativen Techniken mit Erhalt des vorderen Kreuz- und Seitenbandes durchgeführt.
Die Behandlung komplexer Knieinnenverletzungen wurde im Ev. Stift St. Martin durch die Impulse von Prof. Ateschrang etabliert und weiterentwickelt. Auch insgesamt stärkt der Chefarzt die Versorgung auf dem Gebiet der Sporttraumatologie in der Region. Die Sporttraumatologie ist ein Teilbereich der Sportorthopädie, der sich auf die Diagnose und Therapie von Verletzungen und degenerativen Erkrankungen infolge von sportlichen Aktivitäten spezialisiert hat. Er beinhaltet Diagnostik von Erkrankungen des Bewegungsapparates, sowie die konservative und operative Behandlung und richtet sich an Profi- und Hobbysportler. Ziel ist es dem Patienten die sportliche Ausübung wieder zu ermöglichen.
Dr. Ansgar Rieke, Chefarzt der Inneren Medizin – Nephrologie, Infektiologie am Standort Kemperhof. Foto: GK-Mittelrhein
Dr. Ansgar Rieke gehört im Fachbereich Infektiologie zu den führenden Spezialisten. Er ist Chefarzt der Inneren Medizin –
Nephrologie, Infektiologie am Standort Kemperhof. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der infektiologischen Behandlung schwer immunkompromittierter Patienten hat er sich besonders durch den Aufbau der Immunologische Ambulanz am Kemperhof in den 1990er Jahren verdient gemacht. Dadurch ist ein ambulant und stationäres Behandlungskonzept möglich, von dem besonders Patienten mit HIV, AIDS, Tuberkulose und viraler Hepatitis profitieren. Bundesweit bekannt ist er auch für das jährlich stattfindende Aids- und Hepatitisforum, welches immer im September stattfindet. 2020 konnte der Top Mediziner den Präsidenten des Robert-Koch-Instituts Prof. Dr. Lothar Wieler als Referenten gewinnen. Rieke selbst ist zudem gefragter Referent auf seinem Gebiet.
Wie kommt man zu solch einer Auszeichnung? Focus kombiniert die Recherche in öffentlichen Datenquellen mit Kollegenbefragungen und einer umfangreichen Selbstauskunft. Dabei wird die Auswahl der Mediziner in einem mehrstufigen Recherche-Prozess immer weiter verfeinert. Am Schluss erhält jeder Mediziner einen Score-Wert, der die Behandlungsleistung, die Reputation, den Einsatz in der Wissenschaft, Patientenservices sowie die fachliche Qualifikation berücksichtigt.
Die "Hennemänner" Jan (rechts) und Lutz Hennemann (Mitte) mit Angelika Züll, Helmut Lanio, Kathi und Willi Greuel von der Hilfsgruppe Eifel am neuen Familienhaus. Foto: Reiner Züll
Kall/Bonn – Für Eltern ein Zuhause auf Zeit. Das neue Familienhaus am Eltern-Kind-Zentrum der Bonner Uni-Klinik feierlich eingeweiht – Im Sieben-Millionen-Bau wohnen Eltern und Geschwister von schwerkranken Kindern während deren Behandlung im Klinikum – Die Einrichtung aller 42 Elternzimmer finanzierte die Hilfsgruppe mit Unterstützung von Möbel Brucker.
Zerschnitten das Eröffnungsband. Von links: Michael Körber (Leiter Baumanagement UKB), Dr. Joachim Stamp (stellvertretender Ministerpräsident NRW und Familienminister), Katja Dörner (Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn), Jan Hennemann (Geschäftsführer Familienhaus gGmbH) und der kaufmännische Direktor und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Uniklinikums, Clemens Platzköster. Foto: Reiner Züll
„Danke, Danke“, lautete die Botschaft, die sich wie ein roter Faden durch den Festakt zur Einweihung des neuen Familienhauses auf dem Gelände des Universitätsklinikum auf dem Venusberg in Bonn hinzog.
Professor Uro Bode (links) und Jan Hennemann (Mitte) waren 1982 die Initiatoren zur Gründung des Fördervereins sowie 1987 die Motoren des erfolgreiichenn Familienhaus-Projektes. Unser Bild zeigt sie 2020 im Gespräch mit Radio-700-Moderator Hacky Heinen in Urft. Beide sind mit der Hilfsgruppe und der Eifel eng verbunden . Foto: Reiner Züll
Der Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn, der seit mehr als 20 Jahren von der Kaller Hilfsgruppe Eifel unterstützt wird, hat das Haus gebaut. Über eine Million Euro hat die Hilfsgruppe in dieser Zeit den Bonner Ehrenamtlern zukommen lassen. Und auch bei Bau des neuen, sieben Millionen Euro teuren Familienhauses hat die Hilfsgruppe einen großen Beitrag geleistet, indem sie in Zusammenarbeit mit dem Möbelhaus Brucker die komplette Einrichtung von 42 Familienzimmern und den Foyers auf drei Etagen mit über 100.000 Euro finanziert hat.
„Das ist Eifeler Qualität“ versicherte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel gegenüber Familienminister Dr. Joachim Stamp bei der Besichtigung der von der Firma Brucker eingerichteten 42 Elternzimmer. Foto: Reiner Züll
Bei der Einweihung, die unter strengen Corona-Richtlinien stattfand, war selbst der stellvertretende NRW-Ministerpräsident und Familienminister Dr. Joachim Stamp voll des Lobes über das soziale Engagement der Kaller Kinderkrebshilfe. Dieses bürgerschaftliche Engagement verdiene höchste Anerkennung. „Ich bin beeindruckt von der Hilfsgruppe Eifel, die den Förderverein in zwei Jahrzehnten mit mehr als einer Million Euro unterstützt hat und auch jetzt die gesamte Einrichtung des Familienhauses finanziert hat“, sagte der Familienminister. Er bedankte auch ausdrücklich beim Möbelhaus Brucker, das sich mit seinem erfahrenen Team bei der Planung, der Auswahl der Lieferung und der Montage der Einrichtung über das normale Maß hinaus eingebracht habe.
Willi Greuel (rechts) ist begeistert: Hell und gemütlich sind die Foyers auf den einzelnen Etagen des Hauses, in dem sich die Eltern schwerkranker Kinder wohl fühlen sollen. Auch NRW-Familienminister Dr. Joachim Stamp (Mitte) war von der soliden Ausstattung der Räumlichkeiten angetan. Foto: Reiner Züll
„Das ist Eifeler Qualität“, scherzte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel, als der Familienmister beim Rundgang durch den dreistöckigen Neubau in einem der 42 Elternzimmer die Betten begutachtete. Und auch die Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner war angetan von der soliden und zweckmäßigen Einrichtung der Zimmer, in denen Eltern und Geschwister während der Behandlung ihrer schwerkranken Kinder und Geschwister in direkter Nähe des ebenfalls neu errichteten Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) übernachten können.
Zuvor hatte Hilfsgruppenmitglied Lutz Hennemann, der Ehrenvorsitzende und Gründer des Bonner Förderkreises, über die Historie des Familienhauses berichtet. Der Tod seiner fünfjährigen Tochter sei 1982 ausschlaggebend für die Gründung des Fördervereins gewesen. Seit 1987 habe der Verein ein Elternhaus in der Joachimstraße nahe der Kinderkrebsklinik an der Adenauerallee unterhalten. Dort wohnten in der Vergangenheit auch immer wieder die Eltern von krebskranken Kindern aus der Eifel, während deren Behandlung im Uni-Klinikum.
Nachdem bekannt wurde, dass die Kinderkrebsklinik aus der Bonner Innenstadt in das neue Eltern-Kind-Zentrums der Uni-Klinik auf den Venusberg umsiedelt, beschloss der Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V. den Neubau eines Familienhauses in direkter Nähe zum neuen Eltern-Kind-Zentrum.
Um das Projekt „Familienhaus Bonn – Damit kein Kind alleine ist“ zu realisieren gründete sich eine gemeinnützige Gesellschaft mbH, die von Lutz Hennemanns Sohn Jan als Geschäftsführer geleitet wird. Es habe einige Jahre gedauert und viel Einsatz, Herzblut, graue Haare und Tränen gekostet, ehe das neue Haus jetzt endlich eingeweiht werden könne, sagte Geschäftsführer Jan Hennemann bei der Einweihung am letzten Sonntag. „Mit dieser Einweihung fällt mir ein Riesenstein vom Herzen“, beschrieb er seine Erleichterung. Das Haus sei zwar trotz aller Bemühungen noch nicht ganz fertig, doch er hoffe, schon bald die ersten Eltern begrüßen zu können. Jan Hennemann bedankte sich bei allen Unterstützern des Projektes und hob besonders die Hilfsgruppe Eifel und das Möbelhaus Brucker hervor.
Das Familienhaus biete Eltern, die ihr krankes Kind am Uniklinikum Bonn begleiten, ein Zuhause auf Zeit. Denn die Betreuung eines kranken Kindes verlange seinen Angehörigen alles ab, und das nicht nur physisch und psychisch, sondern je nach Erkrankung und Dauer der Behandlung, auch finanziell. Hennemann: „Hier stehen wir fest an der Seite der Eltern und bieten ihnen kostengünstige Übernachtungen in direkter Nähe des Eltern-Kind-Zentrums sowie einen Rückzugsort zum Kraftschöpfen und Durchatmen an“.
Die Möglichkeiten für Eltern und Kinder seien vielfältig. „Ob eine ruhige Minute im Garten, Auspowern im Sportraum oder ein ungestörtes Essen in unserem Eltern-Café, das Wohlbefinden der Eltern soll hier im Haus im Vordergrund stehen“, sagte Hennemann: „Es ist ein Balance-Akt: einerseits in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Klinik zu sein, andererseits aber den Eltern eine Umgebung zu bieten, in der sie genau diese Klinik-Eindrücke im besten Falle für einen Moment hinter sich lassen können“. Deshalb werde das gesamte Haus auch „kittelfrei“ sein.
Per Video-Schalte übermittelte der ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums (UK), Professor Wolfgang Holzgreve, seinen Dank an den Förderverein. „Das Familienhaus direkt neben unserem neuen Eltern-Kind-Zentrum ist ein fantastisches Projekt, für das wir nicht genug danken können. So können Eltern ihren Kindern im ELKI rund um die Uhr zur Seite stehen“. Da Kinder mit Erkrankungen wie Krebs oder Herzfehlern heute glücklicherweise nach den Operationen oder anderen stationären Behandlungen in die vertraue häusliche Umgebung zurückkehrten, könnten Eltern im Familienhaus auch für die Mitbetreuung zu Hause sehr gut ausgebildet werden.
Die Einsegnung des neuen Hauses vollzogen der katholische Pfarrer und UK-Seelsorger Franz-Josef Lausberg, und der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Bonn, Dietmar Pistorius, der Brot und Salz als Segen für die neuen vier Wände mitbrachte. Während das Brot das Lebensnotwendige symbolisiert, steht das Salz für die nötige Würze im neuen Heim. Reiner Züll
Mit dem Eifel e-Bike erhält der Kreis Euskirchen als erst zweiter Landkreis bundesweit ein flächendeckendes und 24/7-verfügbares E-Bike-Verleihsystem. Den offiziellen Startschuss zum Projekt gaben: (v.l.) Dr. Marcel Frank (Geschäftsführer der RVK), NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, die Bad Münstereifeler Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian, der Landtagsabgeordnete Klaus Voussem und Landrat Markus Ramers. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen
Bad Münstereifel/Euskirchen – Mit dem Eifel e-Bike erhält der Kreis Euskirchen als erst zweiter Landkreis bundesweit ein flächendeckendes und 24/7-verfügbares E-Bike-Verleihsystem. Das Vorhaben wird gefördert vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und betrieben in Kooperation mit dem Dienstleister nextbike.
An der neuen E-Bike-Verleihstation am Bahnhof in Bad Münstereifel fiel am 7.7.2021 der offizielle Startschuss für das Eifel e-Bike, ein voll-digitalisiertes E-Bike-Verleihsystem mit 120 Pedelecs in enger Verknüpfung zum ÖPNV. Unter Beisein u. a. von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Landrat Markus Ramers wurde die erste Station des Systems in Betrieb genommen.
Die Eifel e-Bike-Stationen sind über den gesamten Kreis Euskirchen an folgenden Orten zu finden und gehen bis 16. Juli in Betrieb:
Bad Münstereifel, Bahnhof
Blankenheim Wald, Bahnhof
Dahlem, Bahnhof
Euskirchen, Bahnhof
Euskirchen-Kuchenheim, Bahnhof
Hellenthal, Busbahnhof
Kall, Bahnhof
Mechernich, Bahnhof
Nettersheim, Bahnhof
Schleiden, Gemünd-Mitte
Zülpich, Mühlenberg
Die Stationen werden durch klimafreundlichen Ökostrom vom regionalen Energieversorger e-regio betrieben.
Ziel des Vorhabens ist es, den Menschen auch im eher ländlich geprägten Raum ein niederschwelliges Angebot einer klimafreundlichen, alternativen Mobilitätsmöglichkeit in Ergänzung enger Verknüpfung zum ÖPNV zu schaffen.
Das kreisweite Netz der festen Stationen wird ergänzt durch zahlreiche weitere virtuelle Stationen (2 – 4 pro Kommune, je nach Größe), an denen zwar keine physischen Ständer zur Entleihe bzw. Rückgabe der Räder vorhanden sind, wo aber dennoch Eifel-e-Bike-Fahrten beendet und begonnen werden können. Die virtuellen Stationen werden mit einem entsprechenden Hinweisschild und einem Ortsmarker in der App gekennzeichnet.
Das neue Mobilitätsangebot richtet sich vor allem an ÖPNV-Pendler, Freizeitradler und Touristen. Es wird im Auftrag des Kreises Euskirchen betrieben und durch das regionale ÖPNV-Unternehmen Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) in Zusammenarbeit mit der Firma nextbike umgesetzt und koordiniert.
Das Eifel e-Bike ist darüber hinaus voll kompatibel mit dem benachbarten System ‚RVK e-Bike‘ im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis und der Gemeinde Weilerswist als Vorreiter im Kreis Euskirchen. Dieses ging bereits im Mai 2019 an den Start. Somit entsteht mit dem Eifel e-Bike und dem RVK e-Bike ein technisch und tariflich einheitliches E-Bike-Verleihsystem zwischen Rhein und Eifel auf einem Gebiet von rund 1.600 Quadratkilometern (in etwa die Fläche der Bundesländer Berlin + Hamburg) in 17 Städten und Gemeinden mit einer kombinierten Größe von 27 festen Stationen und 225 E-Bikes.
Die Ausleihe kann per Smartphone-App von nextbike (kostenlos verfügbar in den gängigen App-Stores), über das VRS e-Ticket oder per Telefon erfolgen. Registrieren können sich Personen ab einem Alter von 16 Jahren. Die Räder können 45 Minuten im Voraus reserviert werden – dies gerade für ÖPNV-Pendelnde eine hilfreiche Funktion.
Die Nutzung der E-Bikes kostet standardmäßig 2 Euro pro halbe Stunde. Inhaber eines VRS-Abotickets erhalten einen 50%-igen Rabatt (1 Euro / 30 Min.). Durch eine Übernachtpauschale können die Pedelecs von 17 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages für nur 3 Euro (VRS-Abokunden: 2 Euro) genutzt und mit nach Hause genommen werden. Der Tageshöchstsatz beträgt 18 Euro bzw. 12 Euro für eTicket-Inhaber.
Mit dem Gutschein-Code 831583, einzugeben in der nextbike-App, haben alle Interessierten die Möglichkeit, das Eifel e-Bike kostenlos für eine halbstündige Fahrt zu testen.
Im Rahmen des Eifel e-Bike wird zudem eine gänzlich neue Variante eines Fahrradverleihsystems erprobt: E-Bike-Sharing innerhalb eines Dorfes. Zunächst in den Orten Bürvenich und Eppenich (Stadt Zülpich) wird eine zusätzliche Anzahl von zehn Pedelecs und zehn virtuellen Stationen installiert.
Das Eifel e-Bike wird gefördert im Rahmen des vom NRW-Verkehrsministerium aufgesetzten Programms „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“
Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes NRW:
„Die Zukunft der Mobilität ist digital und vernetzt – auch in ländlichen und suburbanen Räumen. Dank E-Bikes und Pedelecs können Pendler problemlos auch längere Distanzen zurücklegen. Das ‚Eifel e-Bike‘ ist digital buchbar und bezahlbar und ist nahtlos in den ÖPNV integriert. So machen wir Mobilität mit dem klimaneutralen Fahrrad besser, sicherer und sauberer.“
Bereit zur Probefahrt: Landrat Markus Ramers (links) und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, die neuen Eifel e-Bikes gleich zu testen. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen
Markus Ramers, Landrat des Kreises Euskirchen:
„Der Kreis Euskirchen ist fest entschlossen, die Mobilitätswende aktiv voran zu treiben. Das neue Verleihsystem ‚Eifel e-Bike‘ wird hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Ich freue mich sehr, dass wir dieses tolle Mobilitätsangebot jetzt zusammen mit der RVK und nextbike und Dank der finanziellen Förderung durch das Land NRW den Menschen im Kreis Euskirchen sowie natürlich auch unseren zahlreichen Gästen zur Verfügung stellen können.“
Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH:
„Mit dem Eifel e-Bike startet die RVK bereits ihr drittes E-Bike-Verleihsystem im Großraum Köln / Bonn innerhalb von drei Jahren. Das zeigt, dass die anfängliche Idee sich zu einer nachhaltigen Lösung entwickelt hat und wir sind froh, den Menschen in der Region neben unseren Bussen auch Mobilität auf zwei Rädern anbieten zu können. Die elektrische Tretunterstützung tut ein Übriges, um die Nutzerinnen und Nutzer zu überzeugen. Um Staus in den Großstädten zu verringern, müssen auch in der Region Mobilitätsalternativen zum Pkw geschaffen werden.“
Sabine Preiser-Marian, Bürgermeisterin der Stadt Bad Münstereifel:
„Die E-Bike-Verleihstation ist ein wichtiger Baustein für die Mobilität in unserer Stadt, speziell im Hinblick auf den Ausbau des Bahnhofs zu einer Mobilstation. Besonders bei der Siedlungsstruktur und Topographie von Bad Münstereifel bieten die E-Bikes eine tolle Mobilitätsalternative.“
Dennis Steinsiek, Head of Business Development der nextbike GmbH:
„Die E-Bike-Verleihsysteme im Rheinland in Zusammenarbeit mit der RVK haben eine hervorragende Entwicklung genommen seit dem Start im Jahr 2019. Wir freuen uns, dass wir nun auch wieder Partner zur Umsetzung des Systems im Kreis Euskirchen geworden sind.“
Markus Böhm, Geschäftsführer der e-regio GmbH & Co. KG:
„e-regio versorgt die E-Bike-Stationen mit 100% regenerativem Regionalstrom. Damit ist das Eifel e-Bike auch in puncto Klimaschutz eine gute Sache und fügt sich optimal in unser Angebot für E-Mobilitätslösungen ein.“
Verkehrsminister Hendrik Wüst. Foto: Land NRW / R. Sondermann
Region/Düsseldorf/Euskirchen – Minister Wüst nimmt neue E-Bike-Verleihstation in Betrieb. Das Ministerium für Verkehr NRW teilt mit: Im Kreis Euskirchen wird ab heute, 7. Juli 2021, klimaneutrale Mobilität noch einfacher und komfortabler. Verkehrsminister Hendrik Wüst MdL, der Euskirchener Landrat Markus Ramers und weitere lokale Repräsentanten aus Politik und Verwaltung haben am Bahnhof in Bad Münstereifel die erste E-Bike-Verleihstation des voll-digitalisierten Verleihsystems „Eifel e-Bike“ in Betrieb genommen. Das Projekt wird im Rahmen Landeswettbewerbs „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ durch das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium mit rund 900.000 Euro gefördert.
Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Die Zukunft der Mobilität ist digital und vernetzt – auch in ländlichen und suburbanen Räumen. Dank E-Bikes und Pedelecs können Pendler problemlos auch längere Distanzen zurücklegen. Das ‚Eifel e-Bike‘ ist digital buchbar und bezahlbar und ist nahtlos in den ÖPNV integriert. So machen wir Mobilität mit dem klimafreundlichen Fahrrad besser, sicherer und sauberer.“
Mit dem „Eifel e-Bike“ erhält der Kreis Euskirchen als erst zweiter Landkreis bundesweit ein flächendeckendes und 24/7-verfügbares E-Bike-Verleihsystem und bietet den Menschen ein neues und flexibles Mobilitätsangebot mit 120 Pedelecs in enger Verknüpfung zum ÖPNV, um die letzte Meile zwischen Haltestelle und Haustür komfortabel zurücklegen zu können. Die E-Bikes richten sich vor allem an ÖPNV-Pendler, Freizeitradler und Touristen. Das Verleihsystem wird im Auftrag des Kreises Euskirchen betrieben und durch das regionale ÖPNV-Unternehmen Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) in Zusammenarbeit mit der Firma „nextbike“ umgesetzt und koordiniert.
Markus Ramers, Landrat des Kreises Euskirchen: „Der Kreis Euskirchen ist fest entschlossen, die Mobilitätswende aktiv voran zu treiben. Das neue Verleihsystem ‚Eifel e-Bike‘ wird hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Ich freue mich sehr, dass wir dieses tolle Mobilitätsangebot jetzt zusammen mit der RVK und ‚nextbike‘ und dank der finanziellen Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen den Menschen im Kreis Euskirchen sowie natürlich auch unseren zahlreichen Gästen zur Verfügung stellen können.“
Die Ausleihe kann per Smartphone-App von ‚nextbike‘, über das VRS E-Ticket oder per Telefon erfolgen. Das kreisweite Netz der festen Stationen wird ergänzt durch zahlreiche virtuelle Stationen, an denen Fahrten beendet und begonnen werden können. Die virtuellen Stationen werden mit einem entsprechenden Ortsmarker in der App gekennzeichnet.
Sabine Preiser-Marian, Bürgermeisterin der Stadt Bad Münstereifel: „Die E-Bike-Verleihstation ist ein wichtiger Baustein für die Mobilität in unserer Stadt und speziell im Hinblick auf den Ausbau des Bahnhofs zu einer Mobilstation. Besonders bei der Siedlungsstruktur und Topographie von Bad Münstereifel bietet das ‚Eifel e-Bike‘ eine tolle Mobilitätsalternative.“
Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH: „Mit dem ‚Eifel e-Bike‘ startet die RVK bereits ihr drittes E-Bike-Verleihsystem im Großraum Köln/Bonn innerhalb von drei Jahren. Das zeigt, dass die anfängliche Idee sich zu einer nachhaltigen Lösung entwickelt hat und wir sind froh, den Menschen in der Region neben unseren Bussen auch Mobilität auf zwei Rädern anbieten zu können. Die elektrische Tretunterstützung tut ein Übriges, um die Nutzerinnen und Nutzer zu überzeugen. Um Staus in den Großstädten zu verringern, müssen auch in der Region Mobilitätsalternativen zum Pkw geschaffen werden.“
Im Rahmen des „Eifel e-Bike“ wird zudem eine gänzlich neue Variante eines Fahrradverleihsystems erprobt: das „Dorfrad“. Zunächst wird in den Orten Bürvenich und Eppenich (Stadt Zülpich) eine zusätzliche Anzahl von zehn Pedelecs und zehn virtuellen Stationen installiert. Damit wird in diesen Orten ein zum ÖPNV weiteres ergänzendes Angebot bereitgestellt.
Markus Böhm, Geschäftsführer der e-regio GmbH & Co. KG: „E-regio stellt als regionaler Versorger 100 Prozent regenerativen Strom zum Betrieb der E-Bike-Stationen bereit. Damit wird das ‚Eifel e-Bike‘ auch unter Klimaschutzgesichtspunkten im wahrsten Sinne des Wortes eine runde Sache und fügt sich wunderbar in unser anderweitiges Angebot für Elektromobilitätslösungen.“
Übersicht der „Eifel e-Bike-Stationen“ im Kreis Euskirchen:
Blankenheim Wald, Bahnhof
Dahlem, Bahnhof
Euskirchen, Bahnhof
Euskirchen-Kuchenheim, Bahnhof
Hellenthal, Busbahnhof
Kall, Bahnhof
Mechernich, Bahnhof
Nettersheim, Bahnhof
Schleiden, Gemünd-Mitte
Zülpich, Mühlenberg
Hintergrund Landeswettbewerb:
Das Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalens hat im Rahmen des Landeswettbewerbs „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ Kommunen, kommunale Zweckverbände und SPNV-Aufgabenträger aufgefordert, innovative Konzepte für den ÖPNV im ländlichen Raum zu entwickeln. Durch die Modellprojekte sollen Wege aufgezeigt werden, wie in eher ländlich geprägten und suburbanen Räumen ÖPNV-Angebote neu geschaffen oder die bestehenden Angebote attraktiver gestaltet werden können. Für die Erprobung der Modellprojekte stehen bis zum Jahr 2024 insgesamt 30 Millionen Euro bereit. 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten können gefördert werden. Die maximale Höhe der Zuwendung über die Laufzeit beträgt 5 Millionen Euro für ein Projekt. Insgesamt wurden 38 Projektvorschläge eingereicht. Eine Experten-Jury hat die Bestplatzierten ausgewählt. 15 Projekte profitieren nun von der Landesförderung.
Begonnene Impfserien werden mit mRNA-Impfstoff fortgesetzt. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler / Landesimpfzentrum
Ahrweiler – Bereits begonnene Impfserien mit AstraZeneca werden in den rheinland-pfälzischen Impfzentren und damit auch im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf seit diesem Montag, 5. Juli 2021, grundsätzlich mit einem mRNA-Impfstoff beendet. Hierfür stehen derzeit die Vakzine von BioNTech/Pfizer oder Moderna zur Verfügung. Darüber hinaus erfolgt die Zweitimpfung in einer verkürzten Frist von mindestens vier Wochen.
Mit diesem Vorgehen schließt sich Rheinland-Pfalz dem bundesweiten Vorgehen auf Basis einer Sondersitzung der Gesundheitsministerkonferenz vom 2. Juli an. Grundlage ist eine Mitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO), die diese sogenannten heterologen Impfungen aufgrund der höheren Wirksamkeit sowie der Möglichkeit, die Zweitimpfung zu einem früheren Zeitpunkt durchführen zu können, empfiehlt.
Für den Betrieb des Landesimpfzentrums in Grafschaft-Gelsdorf bedeutet dies, dass seit dieser Woche allen Personen bei einer vorgesehenen Zweitimpfung mit AstraZeneca der mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer angeboten wird. Es besteht aber weiterhin die Möglichkeit, bei der Zweitimpfung zwischen AstraZeneca oder dem mRNA-Impfstoff zu wählen. Alle Termine für Zweitimpfungen bleiben darüber hinaus bestehen, Verschiebungen oder Verkürzungen des Impfabstandes erfolgen nach Vorgabe des Landes nicht.
NRW Familienminister Joachim Stamp. Foto: Land NRW / R. Sondermann
Region/Düsseldorf – Familienminister Joachim Stamp: Kinder und Jugendliche dürfen nicht die Verlierer der Pandemie werden. Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW teilt mit: Die Corona-Pandemie stellt viele Kinder und Jugendliche vor große Herausforderungen. Auf soziale Kontakte, Sport und das gemeinsame Erleben in der Gruppe mussten viele junge Menschen über lange Zeit verzichten. Die meisten Familien haben sich sehr verantwortungsvoll und aufopfernd um ihre Kinder gekümmert. Wegfallende soziale Bezüge und das Erleben mit Gleichaltrigen konnten sie aber vielfach nicht kompensieren. Kindern und Jugendlichen sollen daher neue Perspektiven und mehr Zuversicht vermittelt werden. Um negative Folgen für die Entwicklung abzumildern, haben Bund und Land das Programm „Aufholen nach Corona“ beschlossen und stellen hierfür Mittel für die Jahre 2021 und 2022 zur Verfügung. Aus dem Bereich des Familienministeriums werden dabei rund 107 Millionen Euro investiert. Diese Summe ist Teil des Gesamtprogramms „Aufholen nach Corona“, das einschließlich der Angebote des Ministeriums für Schule und Bildung 539 Millionen Euro für Nordrhein-Westfalen umfasst.
Ein Schwerpunkt des Programms ist die Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe für Angebote der sozialen Arbeit an Schulen, Mittel für zusätzliche Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Freiwilligen Ökologischen Jahr sowie für Angebote für Jugendarbeit und Jugendferien.
Familienminister Joachim Stamp: „Kinder und Jugendliche dürfen nicht die Verlierer der Pandemie werden. Sie haben während der Pandemie enorme Einschränkungen hinnehmen müssen, vor allem im sozialen Bereich. Mit dem Aufholprogramm sollen den Kindern und Jugendlichen wieder mehr Perspektiven und Zuversicht ermöglicht werden. Deswegen investieren wir gemeinsam mit dem Bund in Nordrhein-Westfalen, um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, soziale Kontakte in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit neu zu ermöglichen und gemeinsames Erleben wieder zum Alltag zu machen.“
Um dies zu erreichen, stellt das Land gemeinsam mit dem Bund den örtlichen Trägern der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe (Jugendämtern) insgesamt rund 93 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittelverteilung auf die Kommunen soll gewährleisten, dass vor Ort entsprechend der konkreten Bedarfe Projekte, Angebote und Leistungen gefördert werden.
Die Jugendämter können damit eigene Angebote und solche freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe in folgenden Bereichen fördern:
Angebote der Jugendsozialarbeit
Angebote der sozialen Arbeit an Schulen
Plätze für junge Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Freiwilligen Ökologischen Jahr an Schulen und in Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe
Hierfür stehen rund 68 Millionen Euro zur Verfügung. Sie sollen für neue Angebote, zur Ausweitung bestehender Angebote oder zur Kompensation pandemiebedingter Mehrausgaben bei diesen Angeboten verwendet werden.
Darüber hinaus können die Kommunen eigene Angebote oder solche freier Träger in folgenden Bereichen fördern:
Angebote der außerschulischen Jugendarbeit mit dem Charakter des gemeinsamen sozialen und kulturellen Erlebens
Jugendfreizeitangebote
internationale Jugendbegegnungen
Wochenend- und Ferienfreizeiten
nichtkommerzielle Jugendreisen
Hierfür stehen weitere rund 25 Millionen Euro zur Verfügung. Auch diese Mittel sollen für neue Angebote, zur Ausweitung bestehender Angebote oder zur Kompensation pandemiebedingter Mehrausgaben bei diesen Angeboten verwendet werden.
Weitere 4 Millionen Euro erhalten die im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Jugendverbände insbesondere für überörtliche Aktivitäten der Jugendbildung, Jugendfreizeiten, internationale Jugendbegegnungen, Wochenend- und Ferienangebote sowie Ferienreisen. Auch hier stehen die Mittel für neue Angebote, zur Ausweitung bereits bestehender und geplanter Angebote sowie zur Kompensation pandemiebedingter Mehrausgaben zur Verfügung.
„Wir sind zuversichtlich, dass es mit diesen Mitteln gelingt, verstärkt Angebote zu schaffen, die sich an den aktuellen Bedürfnissen der jungen Menschen vor Ort orientieren“, sagte Minister Stamp.
Die freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe können bei den für sie zuständigen Jugendämtern zeitnah weitere Informationen über die konkreten Möglichkeiten der Förderung erfahren.
Neben Kindern und Jugendlichen hat die Landesregierung auch werdende Familien und Familien mit Säuglingen und Kleinkindern im Blick. Sie schauen auf eine lange Zeit mit teils einschneidenden Einschränkungen während der Corona-Pandemie zurück. Für gezielte Angebote soll die bestehende Bundesstiftung Frühe Hilfen, befristet für die Jahre 2021 und 2022, aus Bundesmitteln um 50 Millionen Euro aufgestockt werden. Nordrhein-Westfalen erhält rund 10 Millionen Euro dieser Mittel und wird sie für Maßnahmen auf kommunaler Ebene als fachbezogene Pauschale an die Kommunen mit eigenem Jugendamt weitergeben.
Aachen – Damit ist Aachen europaweit eine der ersten Städte, die solche Nutzfahrzeuge einsetzt. Um das Ziel der Emissionsfreiheit von Fahrzeugen zu erreichen, wurde auch die erste elektrifizierte Kehrmaschine angeschafft. Eine hohe Fördermittelsumme unterstützt das Projekt.
„Das, was wir heute hier erleben, ist absolute Pionierarbeit“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. „Wir haben uns als Stadt Aachen dazu verpflichtet, ab 2030 klimaneutral zu sein.“ Und ein wichtiger Teil auf dem Weg, dieses Ziel zu erreichen, ist heute in Betrieb genommen worden: zwei Wasserstofffahrzeuge für die Abfallsammlung des Aachener Stadtbetriebs. Damit ist Aachen europaweit eine der ersten Städte, die überhaupt Wasserstofffahrzeuge in diesem Bereich einsetzt. „Das zeigt, was Aachen kann: Innovation und sich trauen, diese wichtigen Aufgaben mutig anzugehen. Wir sind Vorreiter als Teil der Wasserstoff-Modellregion.“
Fuhrpark auf alternative Systeme umstellen
„Das ist heute ein ganz besonderer und erfreulicher Tag für uns“, sagt Stadtbetriebsleiter Thomas Thalau. „Als kommunaler Dienstleister arbeiten wir für die Stadtbevölkerung und das mitten in der Stadt – mit einer großen Belastung durch Lärm und Abgase. Deshalb haben wir schon früh damit angefangen, unseren Fuhrpark auf alternative Systeme umzustellen. Bei unseren großen Maschinen, wie den Abfallsammelfahrzeugen, war das bislang schwer. Jetzt haben wir ein hervorragendes Ergebnis. Wir können klimaneutral unterwegs sein und haben dabei auch noch eine ganz andere, niedrige Lärmbelastung. Das ist gut für die Bürger*innen wie auch für unsere eigenen Mitarbeitenden.“
Hohe Fördermittelsumme unterstütz das Projekt
Verkehr in Aachen, der mit Kraftfahrzeugen zurückgelegt wird, soll möglichst emissionsfrei stattfinden. Um die Umsetzung zu beschleunigen, hat die Stadtverwaltung beträchtliche Projektförderungen akquiriert. Einen wesentlichen Anteil daran haben Julia Scholtes, Projektleiterin „AachenMooVe!“, und ihr Team. „Die Anschaffungskosten belaufen sich auf rund eine Millionen Euro pro Wasserstofffahrzeug, rund 80 Prozent werden aus dem Förderbereich „Emissionsfreie Innenstadt“ mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Mitteln des Landes NRW gefördert.“ In diesem Rahmen wurde auch die Anschaffung einer batterieelektrischen Kehrmaschine unterstützt, die bereits seit einigen Wochen in der Innenstadt im Einsatz ist. Die Anschaffung dieser Fahrzeuge ist ein Teil des Förderprojektes „AachenMooVe!“, das noch bis Juni 2022 läuft.
Den Innovationsgeist der Stadt Aachen bei diesem Projekt betont auch Klaus Mees vom NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. „Ich arbeite bereits seit 15 Jahren am Thema Wasserstoff, bislang konnte man dabei noch nicht viel in der Umsetzung sehen. Deshalb freut es mich umso mehr, Sie bei diesem Prozess begleitet zu haben. Die Bedeutung für NRW ist immens.“
Größte Reichweitenkonfiguration
Ab nächster Woche werden die neuen Fahrzeuge in der Innenstadt für die Sammlung der Bioabfälle eingesetzt. Ein Wasserstofffahrzeug ist mit einem Brennstoffzellenelektroantrieb ausgestattet. Dabei wird in der Brennstoffzelle aus Wasserstoff Strom erzeugt, der für den Elektroantrieb genutzt wird. Das Auto hat einen Elektromotor. Den Strom dafür produziert das Fahrzeug selbst aus gasförmigem Wasserstoff in einer Brennstoffzelle. Der Wasserstoff in der Brennstoffzelle reagiert mit Luft und produziert dabei elektrische Energie. Die treibt dann den Elektromotor im Fahrzeug an – und am Ende tropft nur Wasser aus dem Auspuff.
Die zwei Fahrzeuge in Aachen sind mit der größte Reichweitenkonfiguration ausgestattet, die aktuell auf dem Markt erhältlich ist. „Es ist modular aufgebaut“, erklärt Achim Knoll, Leiter des Bereichs Einkauf des Stadtbetriebs. Die Fahrzeuge haben drei Brennstoffzellen mit 90kW Leistung und vier Tanks für insgesamt 20 Kilogramm Wasserstoff. Mit einem On-Board-Charger kann zur Vergrößerung der Reichweite die Antriebsbatterie vorgeladen werden. „Unsere Abfallsammelfahrzeuge fahren im Schnitt rund 80 Kilometer am Tag“, erläutert Knoll. „Dabei kommt uns das viele Anfahren und Abbremsen zugute, wodurch sich die Batterien wieder aufladen. Dadurch sparen wir bis zu 40 Prozent Energie ein. Durch die langen Fahrten bis nach Weisweiler benötigen wir dann die zusätzliche Energie aus dem Wasserstoffantrieb.“ Getankt wird vorerst an der bisher einzigen Wasserstofftankstelle in Aachen am Prager Ring. „Es gibt allerdings auch die Idee, dass wir als Aachener Stadtbetrieb eine eigenständige Wasserstofftankstelle errichten.“
Nationale Wasserstoffstrategie
Zwei weitere wasserstoffbetriebene Abfallsammelfahrzeuge sind bereits in der Vergabe, die Fördermittel dazu bewilligt; die Lieferung ist für das kommende Jahr avisiert. Damit setzt die Stadt Aachen die Bestrebungen der nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierungen schon heute um. Auch die Anschaffung weiterer elektrifizierter Kehrmaschinen ist angestrebt.
Gesundheits - und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Foto: Land NRW/R. Sondermann
Region/Düsseldorf – Rund 2,4 Millionen Termine für Erstimpfungen in den nordrhein-westfälischen Impfzentren im Juli möglich. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Die Landesregierung wird den gestrigen Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) konsequent umsetzen und Menschen, die ihre Erstimpfung mit dem Wirkstoff AstraZeneca erhalten haben, eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff ermöglichen. Sie folgt damit der gestrigen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), sogenanntes heterologes Impfen (Impfen mit zwei Impfstoffen) zu ermöglichen, um so den Impfschutz vor der neuen Delta-Variante des Coronavirus zu erhöhen.
Konkret bedeutet das: Jeder Person, die im Impfzentrum eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten hat, wird im Impfzentrum eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (derzeit Biontech) angeboten. Personen, die in Impfzentren bereits einen Termin für eine Zweitimpfung mit AstraZeneca haben, müssen nichts unternehmen, der Impfstoff wird automatisch umgestellt. Die gebuchten Termine, insbesondere in den kommenden Tagen, sollen wie geplant wahrgenommen werden.
Wo entsprechend der STIKO-Empfehlung eine Verkürzung des Impfintervalls erforderlich wird, kontaktieren die Impfzentren die betreffenden Personen zum Zweck einer Änderung des Zweitimpftermins automatisch.
Jeder volljährigen impfwilligen Person, die sich im Juli und August 2021 mit dem Impfstoff von AstraZeneca erstmalig impfen lässt, wird zur Vervollständigung der Impfserie in einem Abstand von mindestens vier Wochen eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff angeboten.
Wer die Erstimpfung mit AstraZeneca bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erhalten hat, soll dort grundsätzlich auch die Zweitimpfung erhalten. Das MAGS geht davon aus, dass niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ebenfalls entsprechend der STIKO-Empfehlung die Zweitimpfungen auf einen mRNA-Impstoff umstellen werden.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: “Das Virus stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Wir können aber mittlerweile schnell reagieren. Durch heterologe Impfungen können wir den Impfschutz für Menschen, die eine Erstimpfung mit Astra Zeneca erhalten haben, merklich steigern.”
Die Impfkampagne wird hierdurch nicht verlangsamt: Im Juli werden rund 2,4 Millionen Termine für Erstimpfungen in den Impfzentren des Landes Nordrhein-Westfalen möglich sein. Seit vergangenem Samstag (26. Juni 2021) können inzwischen alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren in Nordrhein-Westfalen Impftermine in einem der 53 Impfzentren buchen. In den kommenden 14 Tagen sind bereits viele Termine ausgebucht. Das Ministerium erwartet in den kommenden Wochen aber eine deutliche Steigerung der Impfstofflieferungen durch den Bund. Es werden somit fortlaufend neue Termine in den Terminbuchungssystemen der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung gestellt.
Alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren, die bislang noch keinen Impftermin erhalten haben, können weiterhin Termine für Impfungen in Impfzentren online über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil ( (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland) buchen. Das Ministerium weist darüber hinaus darauf hin, dass Kinder im Alter von 12 bis unter 16 Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen wird (bspw. wg. einer Vorerkrankung), beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt ein Impfangebot erhalten.
Zudem gilt ab Montag: Eine Umbuchung eines bereits vereinbarten Zweittermins für eine Impfung mit BioNTech oder Moderna, z.B. aufgrund von Urlaub, ist innerhalb des durch die Impfstoffzulassung vorgesehenen Zeitraums möglich. Das Ministerium bittet jedoch darum, von dieser Möglichkeit nur im Ausnahmefall Gebrauch zu machen. Eine Umbuchung kann über die bekannten Rufnummern zur Terminbuchung oder online erfolgen. Zudem wird ab Montag die Buchung für Genesene, die nur einen einzelnen Impftermin benötigen, ermöglicht.
„Seit vergangenen Samstag haben rund 257.000 Personen etwas mehr als 513.000 neue Termine für Erst- und Zweitimpfungen gebucht. Dadurch, dass wir in den nächsten Wochen große Mengen an Impfstofflieferungen seitens des Bundes erwarten, werden in den Impfzentren zudem immer wieder neue Termine freigeschaltet. Ich rate daher jedem, der noch keinen Termin buchen konnte: Überprüfen Sie regelmäßig die Online-Portale nach freien Terminen. Über die Hotline können die Bürgerinnen und Bürger zudem Impftermine in anderen Impfzentren außerhalb ihres Wohnortes vereinbaren. Sollte es im örtlichen Impfzentrum keinen Termin geben, kann problemlos auch ein Termin in einem der anderen 52 Impfzentren gebucht werden“, erklärt Laumann.
„Im Durchschnitt erfolgen in Nordrhein-Westfalen derzeit rund 90.000 Erstimpfungen pro Tag. Mittlerweile sind über 55 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft worden. Mit Blick auf die sich verbreitende Delta-Variante fällt der Steigerung der Zweitimpfungsquote zudem eine besondere Bedeutung zu. Diese ist in den letzten Wochen deutlich angestiegen: Mittlerweile sind fast 40 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft und damit vor einem schweren Krankheitsverlauf sehr gut geschützt. Jeder, der sich noch nicht um einen Impftermin bemüht hat, sollte dies nun schnellstmöglich nachholen, damit wir die Freiheiten, die wir jetzt haben, nicht wieder verlieren“, ergänzt Minister Laumann. Zur Verbesserung des Schutzes gegen die Delta-Variante des SARS-Cov-2-Virus wird nun auch das Impfintervall für die mRNA-Impfstoffe (BioNTech und Moderna) in den Impfzentren auf 4 Wochen verkürzt.
Das Ministerium stellt den Impfzentren in der 27. und 28. Kalenderwoche zudem mehr als 190.000 Dosen des Impfstoffs Johnson & Johnson zur Verfügung. Dieser wird den Kreisen und kreisfreien Städten ausschließlich für aufsuchende Impfangebote folgender, schwer erreichbarer Gruppen zur Verfügung gestellt:
Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft,
Beschäftigte in der Fleischindustrie, bei Paketdiensten, im Öffentlichen Personennahverkehr, im Baugewerbe sowie im Reinigungsgewerbe,
24-Stunden-Pflegekräfte,
Sexarbeiterinnen bzw. -arbeiter,
Langzeitpatientinnen und -patienten in somatischen und psychiatrischen Krankenhäusern,
Bewohnerinnen und Bewohner sozial benachteiligter Stadtteile,
weitere Personengruppen mit geringer Erreichbarkeit über die Impfzentren oder ambulanten Arztpraxen.
Region/Mainz – 30.000 Impfdosen stehen zur Verfügung. Die Landesregierung plant zusammen mit den rheinland-pfälzischen Hochschulen eine Impf-Kampagne für junge Erwachsene im Alter von 18 bis 27 Jahren. Die Sonder-Impfaktionen finden an den Hochschulstandorten in Kaiserslautern, Koblenz, Landau, Ludwigshafen, Mainz und Trier statt. Hierzu stellt das Land insgesamt 30.000 Impfdosen zur Verfügung. Jeder der sechs Standorte erhält 5.000 Dosen des Impfstoffs des Mainzer Biotechnologie-Unternehmens BioNTech.
„Nach drei digitalen Semestern haben wir gute Aussichten für das Wintersemester, das wieder mit Präsenzveranstaltungen starten kann. Die steigende Impfquote und die sinkende Inzidenz machen dies möglich. Wir als Landesregierung wollen einen sicheren Semesterbeginn. Daher starten wir eine Impf-Kampagne für Studierende, die aber auch allen jungen Menschen in der Ausbildung offensteht“, erläutert Clemens Hoch, Wissenschafts- und Gesundheitsminister des Landes. „Wer sich jetzt im Juli impfen lässt, kann gut geschützt ins Wintersemester starten. Eine hohe Impfquote unter den Studierenden macht es dann möglich, dass wir dann im kommenden Semester wieder mehr Normalität an den Hochschulen erleben werden.“
Die Impfangebote an den Hochschulen stehen allen 18- bis 27jährigen aus Rheinland-Pfalz zur Verfügung. So können sich Studierende, die aus Rheinland-Pfalz stammen oder an einer rheinland-pfälzischen Hochschule eingeschrieben sind, sowie alle jungen Erwachsenen von 18 bis 27 Jahren mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz eine Impfung erhalten. „Das Angebot gilt allen jungen Erwachsenen, egal ob man für einen Master oder Meister lernt. Ich würde mich freuen, wenn möglich viele dieses Angebot annehmen würden. Denn Impfen schützt jeden einzelnen und unsere Gesellschaft“, ergänzt Hoch. Die Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern des Landes signalisierten ihre Unterstützung.
Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz und Vorsitzender der Landeshochschulpräsidentenkonferenz, betonte: „Die rheinland-pfälzischen Hochschulen begrüßen die Initiative der Landesregierung für die Impfung der 18- bis 27jährigen sehr. Damit wird auch für die Studierenden im Land ein Zeichen gesetzt: Sie haben sich in den langen Phasen der Pandemiebekämpfung außerordentlich solidarisch verhalten und erhebliche Einschränkungen in ihrem Studienverlauf hingenommen. Es wird Zeit, dass diejenigen, die teilweise seit dem Sommersemester 2020 noch keinen einzigen Besuch auf ihrem Campus unternehmen durften, jetzt einen Schritt in die Normalität gehen können. Gerade jetzt – angesichts der zahlreichen Fragezeichen um den Verlauf der Delta-Variante – brauchen die Hochschulen ein Signal, dass ein akademisches Studium in Präsenz und ohne Gefährdung möglich wird. Wir hoffen alle, dass die Impfung den erhofften Erfolg haben wird.“
„Als Landesstudierendenvertretung heißen wir die groß angelegte Impfkampagne der Landesregierung für Studierende durch ein unbürokratisches Angebot vor Ort sehr willkommen. Wir freuen uns über die Perspektive einer geöffneten Hochschule, die wieder als Lernort und sozialer Raum genutzt werden kann. Um nächstes Semester diesem universitären Leben wieder ein Stück näher zu kommen, ist dieser Vorstoß unerlässlich. Wir freuen uns, dass studentische Anliegen Gehör fanden und appellieren an die Studierenden, wenn möglich, das Angebot einer Impfung wahrzunehmen“, ergänzt Raffael Plum, Sprecher der LandesAStenKonferenz Rheinland-Pfalz.
Die Impf-Kampagne für Studierende erfolgt vom 7. bis 14. Juli mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes an den sechs Hochschulstandorten. Informationen zum Ablauf erfolgen vor Ort durch die Hochschulen.
Neben den Sonder-Impfaktionen an den Hochschulen stehen allen Erwachsenen ab 18 Jahren weiterhin die Möglichkeit zur Verfügung, sich über das Impfportal des Landes für eine Impfung im Impfzentrum zu registrieren. Die Ständige Impfkommission empfiehlt allen Erwachsenen ab 18 Jahren eine Corona-Schutzimpfung. Aufgrund der zügigen Abarbeitung der bisherigen Warteliste wird über den Sommer hier eine schnelle Terminvergabe möglich werden.
Euskirchen – Neuer Impferlass: STIKO empfiehlt Kreuzimpfung / Ab Montag sind Umbuchungen über die Kassenärztliche Vereinigung möglich. Das Regionale Impfzentrum des Kreises Euskirchen verfügt täglich über eine geringe Zahl von Impfstoff-Restdosen aus bereits angebrochenen Vials bzw. aufgrund nicht wahrgenommener Termine. Die Termine für diese Restdosen werden täglich im Betriebszeitraum des Impfzentrums zwischen 14 und 20 Uhr fortlaufend auf der Corona-Page des Kreises Euskirchen vergeben: https://corona.kreis-euskirchen.de/restdosen
Dabei kann – je nach Verfügbarkeit – ein bestimmter Impfstoff ausgewählt werden. Wer einen Erstimpftermin mit dem Impfstoff von AstraZeneca wählt, erhält – wie von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen – beim Zweit-Impftermin einen mRNA-Impfstoff (heterologe Impfung).
Anmelden können sich Bürgerinnen und Bürger unter folgenden Voraussetzungen:
Sie sind älter als 18 Jahre
Sie können das Regionale Impfzentrum des Kreises Euskirchen in Nettersheim-Marmagen innerhalb von einer Stunde erreichen.
Bei ihnen liegt keine medizinische Indikation vor, die gegen eine Impfung mit einem Corona-Impfstoff spricht.
Nach der Eingabe der persönlichen Daten erhält man einen Anruf des Regionalen Impfzentrums, der erst die endgültige Terminbestätigung ist.
Kreuzimpfung
Künftig sollen Menschen, die als erste Dosis mit dem Impfstoff von Astra Zeneca geimpft worden sind, als zweite Dosis mit einem Abstand von mindestens vier Wochen einen mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) erhalten können. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat diese sogenannte Kreuzimpfung ausdrücklich empfohlen.
Wer den Impfstoff wechseln, aber am vorher vereinbarten Termin festhalten möchte, muss nichts unternehmen. Jeder kann direkt im Impfzentrum mitteilen, welcher Impfstoff verimpft werden soll. Wer aber seinen Impftermin vorziehen möchte, kann dies ab Montag, 5. Juli, über die Anmeldeportale der Kassenärztlichen Vereinigung tun (www.116117.de oder Tel. 0800 / 116 117 01).
Wichtig: Die vorgeschriebenen Impfintervalle sind dabei zu beachten. BionTech drei bis sechs Wochen, Moderna vier bis sechs Wochen und bei einer heterologen Impfung mindestens vier Wochen.
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