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Aufruf zum Foto-Wettbewerb für unsere Schulen – ZUKUNFT SCHULGARTEN

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten schreibt in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Schulgarten Rheinland-Pfalz einen Fotowettbewerb „Schulgarten“ 2020/2021 aus. Die Beiträge sollen die Vielfalt und Attraktivität des Lernortes Schulgarten verdeutlichen und dafür werben.

Die Arbeit im Schulgarten draußen an der frischen Luft macht Spaß und alle arbeiten im Team. Man sieht Pflanzen wachsen und gedeihen. Es entstehen vielfältiger Biotope, die Natur kann beobachtet und hautnah erlebt werden. Gärten bieten Bienen und anderen Insekten einen willkommenen Lebensraum. So können Schulgärten, übrigens eine Jahrhunderte alte Tradition, zur Biodiversität und Klimawirksamkeit in unseren Stadtteilen einen wesentlichen Beitrag leisten. Schon lange vor den Planungen zur Landesgartenschau wurde zum Beispiel durch die Schülerinnen und Schüler, den Lehrkräften und der Elternschaft der Erich-Kästner-Schule ein Schulgarten angelegt. Im geplanten Gelände der Landesgartenschau befindet sich neben dieser Schule auch das Peter-Joerres-Gymnasium. Auch hier wird ein Gartenprojekt im Hinblick auf die Landesgartenschau intensiviert.

Bislang gibt es das Schulfach „Schulgarten“ leider nur in den Lehrplänen für Grundschulen in Thüringen. Aber auch ohne Lehrpläne wird an unseren Schulen in Schulgärten munter gewerkelt. „Gibt es schon fleißige Gärtnerinnen und Gärtner an eurer Schule? Falls nicht, startet doch im Wonnemonat Mai mit einem eigenen Schulgarten!“, empfiehlt Birgit Stupp, Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen der Kreisstadt. Das Land unterstützt die gärtnernden Schulklassen mit Förderprogrammen und individueller Beratung. „Fotografiert bis Ende Juli alles was es in eurem Garten zu entdecken gibt.“ Die Chancen für den Gewinn einer der attraktiven Preise des Landes stehen nicht schlecht: Zwanzig Schulgartenprojekte werden prämiert. Die Fotos eures Schulgartens können bis zum 31. Juli beim rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten eingereicht werden. Die Grünen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler drücken unseren Schulen die Daumen! Der Link zum Wettbewerb: https://mueef.rlp.de/de/themen/naturschutz/bildung-fuer-nachhaltigkeit/Fotowettbewerb-Schulgarten

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Startschuss für Deutschlands größte Meisterschaft

Region/Düsseldorf – 18 Sportarten, 140 Deutsche Meistertitel, mehr als 25 Stunden Live-Berichterstattung. Sport-Wettbewerbe finden vom 3. bis 6. Juni 2021 im Sportland.NRW, in der Sportmetropole Berlin und Braunschweig statt, live übertragen von ARD und ZDF. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller haben am Montag (3. Mai 2021) gemeinsam mit rbb-Programmdirektor Dr. Jan Schulte-Kellinghaus und ZDF-Chefredakteur Dr. Peter Frey sowie Athletinnen und Athleten und Parasportlern und -sportlerinnen das Programm und weitere Details zur Fernsehübertragung für „Die Finals 2021 Berlin | Rhein-Ruhr“ vorgestellt und damit den Startschuss für Deutschlands größte Meisterschaft gegeben. In Nordrhein-Westfalen, Berlin und Braunschweig finden Sportwettbewerbe auf höchster Ebene in 18 Sportarten von Basketball bis Reiten statt. Insgesamt sind 140 Deutsche Meistertitel zu gewinnen.

„Die Finals“ finden vom 3. bis 6. Juni statt und werden 2021 erstmals an vier Tagen ausgetragen. Das Land Nordrhein-Westfalen, das Land Berlin, ARD und ZDF bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam für den deutschen Sport „Die Finals“ im Sportland.NRW und in der Sportmetropole Berlin zu ermöglichen. Die Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik finden im Rahmen der Finals in Braunschweig statt. Vor dem Hintergrund der pandemischen Lage gelten bei allen Wettbewerben strenge Hygieneauflagen. Auch werden in den Arenen und Stadien kein Zuschauer vor Ort sein können.

Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen: „Das Sportland.NRW ist mit seinem erstklassigen Miteinander von Vereinen, Stadien und Behörden gerne Gastgeber von nationalen und internationalen Sportveranstaltungen. Wir freuen uns auf ‚Die Finals 2021‘! Wenige Wochen vor den Olympischen und Paralympischen Sommerspielen sind für unsere Spitzensportlerinnen und Spitzensportler zwei Dinge besonders wichtig: Vorbereitungsmöglichkeiten unter sicheren Bedingungen und Wettkampfpraxis. In der derzeitigen Situation hat der Gesundheitsschutz weiterhin höchste Priorität: Alle Wettbewerbe der Finals 2021 finden wegen der Corona-Pandemie unter strengen Hygieneauflagen und ohne Publikum vor Ort statt. Viele Menschen vermissen derzeit ihren Sport – sowohl aktiv wie auch als Fans und Zuschauer. Wir werden weiterhin hart dafür arbeiten, dass es schon bald wieder möglich ist, den Menschen bei diesem wichtigen Thema eine Perspektive geben zu können.“

In Nordrhein-Westfalen werden Wettkämpfe in zehn Sportarten ausgetragen: Gerätturnen und Rhythmische Sportgymnastik in der Westfalenhalle in Dortmund, Karate, Taekwondo und Tischtennis in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund, Kanu, Kanupolo und Stand-Up-Paddling auf der Regattabahn im Sportpark Duisburg, Reiten auf Schloss Wocklum in Balve, sowie Klettern (Speed und Bouldern) integriert in die Ruhr Games in Bochum.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Den Sport zu fördern, bedeutet auch, dass wir gemeinsam für weniger populäre Disziplinen zu werben. Das ist der Gedanke der Initiative, die zur Veranstaltung ‚Die Finals‘ geführt hat. Viele Sportarten heißen zu Unrecht Randsportarten, bloß weil sie nicht im Fokus öffentlicher Wahrnehmung stehen. Wir sind ARD und ZDF dankbar, dass sie das ändern. Die Premiere 2019 in unserer Stadt war ausgesprochen erfolgreich, und die Sportstadt Berlin und die sportbegeisterten Berlinerinnen und Berliner haben dazu viel beigetragen. Bei insgesamt zehn zusammengefasst organisierten Deutschen Meisterschaften waren die Sportstätten in Berlin ausverkauft. Im neuen gemeinsamen dezentralen Format werden 2021 in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen und in Berlin 18 Meisterschaften mit rund 3.000 Athletinnen und Athleten durchgeführt. Mit ‚Die Finals Berlin/Rhein-Ruhr‘ unterstützen Berlin und NRW den Sport in unserem Land. Wir sind überzeugt, dass es sich lohnt. Wir wünschen uns spannende und hochklassige Wettbewerbe.“

Das Sportprogramm in Berlin umfasst Wettkämpfe in sieben Sportarten: Bogensport, Moderner-Fünfkampf und Triathlon im Olympiapark Berlin, 3×3 Basketball und Radsport Trial im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, den Triathlon-Start im Strandbad Wannsee, sowie Schwimmen und Wasserspringen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE).

In den Sportarten Bogensport, Tischtennis und Triathlon sind Para-Athletinnen und Athleten integriert bzw. werden Para-Wettbewerbe ausgetragen.

Dr. Jan Schulte-Kellinghaus, Programmdirektor des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): „Die Produktion der Finals 2021 ist eine organisatorische Mammut-Leistung. Wir ziehen unter der Produktionsleitung des rbb Ressourcen aller Landesrundfunkanstalten aus ganz Deutschland zusammen. 2019 sind wir gemeinsam für die TV-Produktion der Finals mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet worden. Unsere Anstrengungen haben wir in diesem Jahr sogar noch ausgeweitet. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen schafft hier eine starke Bühne für den Spitzensport in diesen schwierigen Zeiten.“

Dr. Peter Frey, Chefredakteur des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF): „18 Sportarten zu produzieren und vier Tage lang in den Hauptprogrammen von ARD und ZDF zu übertragen, ist ein wichtiges und tolles Projekt. Wir bilden den deutschen Sport in seiner Vielfalt ab und können aufgrund des Multisport-Formates der Finals ein eigenes, starkes Medienevent schaffen. Dies wird nur möglich durch die gemeinsame Anstrengung von starken Partnern, weshalb wir den Ländern Berlin und Nordrhein-Westfalen sowie den beteiligten Sportverbänden für diese Team-Leistung danken.“

ARD und ZDF produzieren „Die Finals“ komplett selbst. An 12 Produktionsstandorten werden mehr als 160 Kameras (inklusive Drahtlos-Kameras, Schienenkameras, Drohnen und Superslomos) zum Einsatz kommen. 16 Regisseure und Regisseurinnen werden auf 15 Ü-Wägen mehr als 25 Stunden für das Hauptprogramm und zahlreiche Streams produzieren.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie online unter www.diefinals.de.

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Das Öcher Schängche feiert am 4. Mai seinen 100. Geburtstag

Aachen – Inspiriert nicht zuletzt durch ein Gastspiel des bekannten Puppenspielers Ivo Puhonny im Aachener Kurhaus gründeten fünf Puppenspielliebhaber 1921 die „Aachener Marionettenspiele“, die am 4. Mai 1921 in der Hartmannstrasse im Saal der Gaststätte „Zur Maus“ mit dem „Großen historischen Puppenspiel mit Gesang, Tanz und Keilerei: Der Teufel in Aachen oder Et Schängche köllt der Krippekratz“ von Will Hermanns eröffnet wurden – übrigens bis heute zu das traditionelle Eröffnungsstück jeder Spielzeit. Der Bildhauer Alfred Pieper, der Kunstmaler Willi Kohl, der Zeitungswissenschaftler Will Hermanns, der Dekorateur Hein Lentzen und der Ingenieur Joseph Lausberg waren nicht nur durch die Freude am Spiel mit Figuren motiviert, sondern wollten mit künstlerischer Aktivität auch dem „jugend- und volksverderbenden Sensationsfilm“ etwas entgegensetzen und den Mitbürgern mit kleinem Geldbeutel anspruchsvolles Theatererlebnis ermöglichen.

Als Hauptinitiator schrieb Will Hermanns (1885-1958) die ersten Theaterstücke für die neue Bühne und kreierte damit die bis heute maßgeblichen Hauptfiguren: das alterslose, gewitzte Schängche, seine Freundin et Jretche, die als rabiates, großmäuliges und schimpfwütiges Marktweib mit gutem Kern agierende Tant Hatzor, die Freunde Nieres und Veries wie auch den Polizisten Noppeney und nicht zuletzt den Teufel Krippekratz.

Eine digitale Festschrift

Aus diesem Anlass erscheint genau 100 Jahre später, nämlich am 4. Mai 2021, eine digitale Festschrift, die alle Fans des „Öcher Herzbuben Schängche“ unter www.oecherschaengche.de sowie unter www.barockfabrik-aachen.de downloaden können. Sie enthält zahlreiche Glückwünsche und Gratulationen und zeigt unter anderem Einblicke ins Schängche-Archiv, holt Erinnerungen an die Anfangszeiten der Puppenbühne nach vorne, erzählt von spannenden Gastspielen und hochkarätige Auszeichnungen sowie von unterhaltsamen Anekdoten.

Zum Repertoire des Stabpuppenspiels „Öcher Schängche“ gehören neben Märchenadaptionen, Aachener Sagen und Kinderstücken auch Stücke für Erwachsene, darunter Kriminalstücke und eine jährlich zu Karneval stattfindende Puppen-Karnevalssitzung. Für ihre Verdienste um die Aachener Mundart wurde die Bühne 1986 mit dem Thouet-Mundartpreis der Stadt Aachen ausgezeichnet.

Neben der Stockpuppenbühne in Lüttich und dem „Hännesche Theater“ in Köln ist das „Öcher Schängche“ eine Bühne, die auf die große Zeit des Figuren- und Puppentheaters verweist, aus dem schon Johann Wolfgang von Goethe Motive für „Faust“ geschöpft hat.

Das dauerhafte Domizil

In seiner wechselvollen Geschichte hatte das „Öcher Schängche“ insgesamt acht Spielstätten. Im Winter 1981/1982 erfolgte schließlich der finale Umzug vom Jugendheim Kalverbenden in das dauerhafte Domizil in der Barockfabrik am Löhergraben, dem heutigen Kulturhaus Barockfabrik in Trägerschaft der Stadt Aachen. 1989 löste der bis dahin bereits als Spieler tätige Otto Trebels Matthias Stevens in der künstlerischen Leitung ab, die er bis heute innehat. Peter Reuters spielt seit vielen Jahre die Figur des Schängche.

Der schlaue Holzkopf

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagt im Grußwort der Broschüre: „Im traditionellen Stabpuppenspiel Aachens werden Puppentheater und Öcher Mundart auf so wunderbare, herzliche und auch humorvolle Art kombiniert, dass man immer mit einem Lächeln die jeweiligen Vorstellungen verlässt.“ Die städtische Kulturdezernentin Susanne Schwier erklärt: „Der schlaue Holzkopf, in dem sich Mentalität, Alltagswitz, Humor und Schlagfertigkeit der Aachener spiegeln, begleitet mich seit dem ersten Tag meines Amtsantritts in der Stadt Karls des Großen. Er bereitet Jung und Alt Freude. Die Öcher Mundart wird zwar benutzt, aber stets so, dass auch Zugezogene verständnisvoll mitlachen dürfen.“

„Das Schängche ist unverwechselbar, also fast so bedeutend wie Karl der Große“, betont Olaf Müller, der Leiter des Kulturbetriebs der Stadt Aachen, mit einem Augenzwinkern. „Schängche hat an vielen Orten gespielt. In der heutigen Stadtbibliothek und im Ballsaal des Alten Kurhauses zum Beispiel, bis er 1982 sein Domizil im heutigen Kulturhaus Barockfabrik beziehen konnte“, erklärt Irit Tirtey, Kaufmännische Geschäftsführerin des Kulturbetriebs, die in ihrem Grußwort dem gesamten Ensemble der Stadtpuppenbühne und nicht zuletzt dem Künstlerischen Leiter Otto Trebels dankt.

Die Tradition gemeinsam in die Zukunft tragen

Die Aufgaben des Spielleiters dieser Bühne sind vielfältig und anspruchsvoll, wie Trebels erklärt. „Auf der einen Seite ist die Tradition des klassischen Stabpuppenspiels zu bewahren. Auf der anderen Seite müssen aber die Veränderungen der Hör- und Sehgewohnheiten des Publikums, die Weiterentwicklung der Mundart, die modernen Möglichkeiten der heutigen Bühnentechnik und die Herausforderungen für das jeweilige Ensemble beachtet werden“, betont Trebels. Junge Mitspieler für das Ensemble zu gewinnen und die Tradition gemeinsam in die Zukunft zu tragen, das ist der große Wunsch des Leiters zum besonderen Geburtstag „seiner“ Puppenbühne. Glückwünsche erreichten ihn und sein Team vom Hänneschen-Theater Köln über das theater rosenfisch bis hin zur Augsburger Puppenkiste.

Corona-bedingt wird das 100-jährige Jubiläum Anfang Mai lediglich digital gefeiert. Aktuell laufen jedoch schon die Planungen für einen Nachholtermin der verschobenen Jubiläumsfeierlichkeiten am 19. September.

Wer mag, kann bis dahin dem Schängchen und seinen hölzernen Freunden aus der Stadtpuppenbühne auch auf @ Kulturhaus Barockfabrik auf Facebook und Instagram folgen.

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Top-Ten-Platzierung für das Haupt Racing Team am 1. Mai auf dem Nürburgring

Nürburg – Durchwachsener Nordschleifen-Auftakt für HRT: Beim 62. EIBACH ADAC ACAS Cup fuhr das im blau-gelben Bilstein-Komplettdesign angetretene Mercedes-AMG Team HRT mit der Startnummer 16 auf den 10. Platz. Das Schwesterauto mit der Startnummer 6 im AutoArenA-Komplettdesign konnte das Rennen aufgrund eines Trainingsunfalls nicht antreten.

Ein chaotisches Qualifying leitete das offiziell dritte Rennen der diesjährigen Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ein. Mehrere Unterbrechungen prägten das Zeitfahren auf regenasser Strecke in der Eifel, wodurch der blau-gelbe Bilstein Mercedes-AMG GT3 #16 Schwierigkeiten hatte, eine gute Rundenzeit zu erzielen. Nach der zweiten roten Flagge und dem vorzeitigen Abbruch des Qualifyings musste sich das Team um Team-Besitzer Hubert Haupt, Adam Christodoulou, Maro Engel und Luca Stolz mit Startplatz 17 zufriedengeben. Für das ebenfalls mit großen Ambitionen angetretenen Schwesterauto #6 im AutoArenA-Komplettdesign war das Rennwochenende nach einem Trainingsunfall bereits am Vortag beendet.

Maro Engel gelang ein guter Start und machte gleich in den ersten Kurven eine Position gut. Im weiteren Verlauf sicherte er seine Position souverän ab und übergab nach fünf Runden an Hubert Haupt, der während seines Stints bis in die Top-10 vorfahren konnte. Adam Christodoulou, der von Haupt das Cockpit übernahm, hielt die #16 in den folgenden Runden weiterhin auf Kurs und auch Schlussfahrer Luca Stolz übte bis zuletzt konstant Druck auf seine Vordermänner aus. Nach vier Stunden überquerte der Mercedes-AMG GT3 #16 die Ziellinie auf Rang 10.

Im Vorfeld des dritten Laufs der Nürburgring Langstrecken-Serie hatte das Haupt Racing Team mit einer besonderen Aktion die reale und virtuelle Motorsportwelt zusammengeführt. Pilotiert von Hubert Haupt erhielten vier Fahrer der HRT eSports Mannschaft eine exklusive Coaching-Fahrt im Mercedes-AMG GT3 und konnten auf diese Weise erste Einblicke in der realen Motorsportsport gewinnen.

Bereits am kommenden Wochenende geht das Haupt Racing Team erneut in der Grünen Hölle an den Start: Mit dem offiziellen ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen steht für die Mannschaft aus Meuspath die offizielle Generalprobe für den legendären Langstrecken-Klassiker auf dem Nürburgring an. Die weiteren Planungen von HRT für die Motorsportsaison 2021 werden am morgigen Sonntag auf Sport1 thematisiert: Ab 21:45 Uhr sind Team-Besitzer Hubert Haupt und Maximilian Götz im AvD Motor & Sport Magazin zu Gast.

Sean Paul Breslin, Teamchef HRT
„Unser Ziel war es, möglichst viele Kilometer zu sammeln, um weiter zu proben und uns perfekt auf das bevorstehende 24-Stunden-Rennen vorzubereiten. Daher hat es uns natürlich hart getroffen, dass das Auto #6 nach dem Unfall am Freitag nicht mehr einsatzfähig war. Insgesamt besteht definitiv noch Verbesserungsbedarf, aktuell fehlt uns noch die nötige Pace.“ 

Hubert Haupt, Team-Besitzer HRT und Mercedes-AMG Team HRT #16
„Maro ist einen sehr guten Start gefahren und auch während meines Stints konnten wir einige Plätze gut machen. Insgesamt fehlt uns noch ein wenig der Speed auf den langen Geraden, aber daran arbeiten wir. Für die Jungs vom HRT eSports Team war es natürlich eine tolle Erfahrung, in einem richtigen Rennauto zu sitzen – auch wenn sie die Strecke aus der Simulation natürlich kannten. Die Nordschleife hautnah zu erleben, ist dennoch natürlich nochmal etwas ganz anderes.“

Maro Engel, Mercedes-AMG Team HRT #16
„Ein sehr schwieriges Wochenende für uns. Leider mussten wir das Fahrzeug mit der Startnummer 6 nach meinem ärgerlichen Fehler zurückziehen. Daher möchte ich mich in erster Linie bei meinen Teamkollegen und der Crew für die tolle Unterstützung bedanken. Genau dieser Teamspirit wird uns in Zukunft auch wieder viele gemeinsame Erfolge bescheren – da bin ich mir sicher. Von Startplatz 17 aus war es extrem schwer, heute vorne anzugreifen. Trotzdem waren es wertvolle Kilometer, um uns weiter vorzubereiten auf das 24-Stunden-Rennen.“

Danny Giusa, Team Manager HRT eSports
„Die Coaching-Fahrt hat uns einen einmaligen Einblick in den realen Motorsport ermöglicht. Obwohl man als Simracer schon mehrere hundert Runden auf der Nordschleife zurückgelegt hat, ist die Fahrt in der Realität einfach extrem – im positiven Sinne. Die Beschleunigung, die Bremspunkte, die Intensität: All das ist in der Simulation perfekt abgebildet. In der Realität ist es aber nochmal eine ganz andere Erfahrung.“

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Zum Jubliäum fließt das Weihwasser in strömen

Klausen – Pater Albert versegnet 270 Liter über 1.500 Biker. Zum Jubiläum der 25. Motorradwallfahrt hat es „Petrus“ mit den Bikern gut gemeint: Über gut gelaunte 1.500 Biker kamen mit 1046 Motorrädern bei Sonnenschein in den Wallfahrtsort der Moseleifel und ließen sich durch Wallfahrtsrektor Pater Albert Seul OP segnen.

Nach dem Gottesdienst ging es direkt weiter zur Motorradsegnung. Foto: Franz Peter Wasser

In der Biker-Messe in der Wallfahrtskirche wurde aber schnell klar, dass diese Motorradwallfahrt nicht nur wegen des 25-jährigen Jubiläums besonders war. In das Gotteshaus durften unter strengen Corona-Hygiene Regeln (Mindestanstand und Maskenpflicht) nur 100 Personen. Im letzten Jahr waren wegen Corona keine Gottesdienstbesucher erlaubt und die Messe wurde per Livestream übertragen.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Klausen sorgten viele Helfer unter der Beobachtung der Wittlicher Polizei für einen reibungslosen Ablauf. „Uns war es wichtig, dass diese Segnung abgestimmt und Regelkonform umgesetzt wird. Die Biker waren sehr diszipliniert und haben teilweise eine Stunde auf den Segen – unter Einhaltung der Regeln – gewartet. Es war schön so viele glückliche Menschen auf einmal zu sehen. Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen erhalten.“ resümiert Veranstaltungskoordinator Tobias Marenberg. Der Geistliche ist ebenfalls überwältigt: „Nach der Segnung bin ich tatsächlich geschafft, aber auch sehr glücklich. Es freut mich sehr, dass so viele zum Segen nach Klausen gekommen sind und wir die Kirche weiterhin lebensnah erlebbar machen.“

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In den Sattel, fertig, los – mitfahren und gewinnen – Mitmach-Aktion startet am 1. Mai

Region/Eisenberg – Bestens für Gesundheit, Umwelt, Geldbeutel und Team-Spirit: Am 1. Mai startet die diesjährige Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC. Wer bis Ende August an mindestens 20 Tagen zur Arbeit radelt, kann dabei auch einen von über 150 Preisen gewinnen. Auch Fahrten rund ums Home-Office zählen. Die Aktion steht in Rheinland-Pfalz unter Schirmherrschaft der Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, im Saarland macht sich Umweltminister Reinhold Jost stark.

„Mit dem Rad zur Arbeit“ ist seit rund 20 Jahren die größte Bewegungskampagne in Deutschland, mit zuletzt rund 250.000 Teilnehmern bundesweit und 6.000 in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Tendenz steigend – denn vielerorts wird die Infrastruktur verbessert, von Städten und Gemeinden, aber auch von Firmen, die beispielsweise geschützte Abstellanlagen installieren.

„Wir freuen uns, dass von Jahr zu Jahr mehr Berufstätige an „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilnehmen – dies liegt sicherlich zunächst an dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein“, betont Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. „In der Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club gelingt es uns aber immer wieder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu motivieren. Die attraktive Radkampagne zählt zudem vielfach in die Unternehmen zum Angebot des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.“

Auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de können Teilnehmer/innen bequem Aktionskalender führen und so sehen, wie viele Tage noch bis zur Zielerreichung fehlen. Darüber hinaus bietet die Seite von AOK und ADFC – auch mit Unterstützung der Deutschen Verkehrswacht – viele Mehrwerte und Zusatzinformationen, vom Kalorien- und CO2-Rechner bis zu Gesundheitstipps und Rat(d)schlägen. Sämtliche Preise sind übrigens von Partnerunternehmen von AOK und ADFC gesponsert.

An der kostenfreien Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ vom 1. Mai bis zum 31. August können alle Berufstätige teilnehmen. Egal, ob man Ganzjahres- oder Schönwetterradler/in ist, von zu Hause aus oder kombiniert mit Bus oder Bahn fährt, mit klassischem Drahtesel oder Pedelec/E-Bike. Expert/innen sind sich sicher, dass gerade in Corona-Zeiten die Fahrten an der frischen Luft und die Bewegung sinnvoll sind. Für viele Menschen hat sich durch Corona jedoch der Tagesablauf verändert. Zum Beispiele entfallen durch das Home-Office Fahrten zur Arbeit. Daher gibt es dieses Jahr wieder Vereinfachungen: So zählen auch Fahrten rund ums Home-Office – etwa der Weg zum Supermarkt.

Die Teilnahme ist über das Online-Aktionsportal möglich. Begleitend zur Hauptaktion finden monatlich auch SocialMedia-Gewinnspiele statt: #mdrza

Um sich auch vorab ins Training zu begeben, bietet die AOK eine Vielzahl an Möglichkeiten mit dem Fokus auf „Bewegung“ an – so zum Beispiel das Angebot zum Online-Fitnessclub #CYBERFITNESS mit vielen hundert Videokursen zu allen möglichen Themen. Reinschnuppern direkt unter www.cyberfitness.de oder unter: online.aok-kurse.de  Informationen bietet auch die AOK-App „Meine AOK“.

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Haupt Racing Team an diesem Wochenende mit hohen Zielen am Nürburgring

Meuspath/Nürburgring – Nach dem wetterbedingten Ausfall des ersten Rennens der Nürburgring Langstrecken-Serie kehrt das Haupt Racing Team an diesem Wochenende mit hohen Zielen in die „Grüne Hölle“ zurück: Mit einer identischen Fahrerbesetzung wie bei NLS 1 soll der Nordschleifen-Auftakt für HRT im zweiten Anlauf glücken. Ins Lenkrad des Mercedes-AMG GT3 #6 greifen erneut Teambesitzer Hubert Haupt, Patrick Assenheimer, Nico Bastian und Maro Engel. Den Mercedes-AMG GT3 #16 pilotieren Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Luca Stolz. Beide Fahrzeuge treten unter der Nennung „Mercedes-AMG Team HRT“ an und sind optisch echte Blickfänge: Die #6 geht in den Farben von Teampartner AutoArenA an den Start, während die #16 im blau-gelben Komplettdesign von Teampartner Bilstein das Duell mit der Konkurrenz aufnimmt.

Im vergangenen Jahr holte sich HRT beim dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie den Sieg und sorgte damit für einen Doppelerfolg beim ersten Double-Header in der Geschichte der NLS. Die Gewinner von damals sind auch am Wochenende wieder mit von der Partie: Sowohl Engel auf der #6 als auch Christodoulou, Metzger und Stolz auf der #16 werden alles daran setzen, mit HRT am legendären Nürburgring erneut ganz oben auf dem Podest zu stehen.

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Fußball-Verband Mittelrhein: Bitburger-Pokal wird mit Dritt- und Regionalligisten ausgespielt

Region/Hennef – Der Bitburger-Pokal der Herren im Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) wird mit den Vereinen aus der 3. Liga und der Regionalliga West ausgetragen. Darauf haben sich die 32 Vertreter aller für den Verbandspokal qualifizierten Vereine geeinigt. Die 26 Vereine, die unterhalb der Regionalliga spielen und sich daher über den Kreispokal für den Bitburger-Pokal auf Verbandsebene qualifiziert hatten, erhalten im Gegenzug eine Ausgleichszahlung und zudem automatisch einen Startplatz für den Verbandspokal in der kommenden Saison. Das FVM-Präsidium hat diesem Vorschlag bereits zugestimmt.

Drittligist FC Viktoria Köln und die Regionalligisten Alemannia Aachen, SV Bergisch Gladbach 09, Bonner SC, Fortuna Köln und FC Wegberg-Beeck werden in zwei Viertelfinalspielen (plus zwei Freilose) und Halbfinalpaarungen die Finalteilnehmer ermitteln. Die Zweitvertretung des 1. FC Köln ist nicht teilnahmeberechtigt am Bitburger-Pokal. Das Finale um den Bitburger-Pokal soll am 29. Mai im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ im Sportpark Nord in Bonn ausgetragen werden.

Die Auslosung der Paarungen bzw. Freilose findet am Donnerstag, 29. April, um 17.00 Uhr statt und wird auf der Facebook-Seite des FVM per Livestream übertragen. Die Terminierung der beiden Viertelfinalpaarungen und der beiden Halbfinalspiele wird anschließend in Abstimmung mit den beteiligten Vereinen festgelegt.

„Wir sind allen Vereinen sehr dankbar, dass sie sich gemeinsam und äußerst solidarisch auf eine Lösung verständigt haben, mit der wir auf sportlichem Weg einen Teilnehmer am DFB-Pokal ermitteln können”, erklärte FVM-Präsident Bernd Neuendorf.

Der Vorsitzende des Verbandsspielausschusses, Markus Müller, ergänzt: „Aufgrund der Corona-Pandemie dürfen derzeit nur die Mannschaften aus den Profiligen, d.h. bis einschließlich der Regionalliga West, unter strengen Hygieneauflagen und Voraussetzungen Spiele austragen. Daher ist dieser Weg die einzige Möglichkeit, den Pokal-Wettbewerb sportlich zu beenden. Wir freuen uns, dass wir mit der Wildcard für die neue Spielzeit den anderen Vereinen zumindest eine Perspektive für die nächste Saison bieten können.“

FVM-Pokal der Frauen

Noch offen ist die Entscheidung im Pokalwettbewerb der Frauen auf Verbands- und Kreisebene. Die Vertreter*innen der spielleitenden Stellen führen derzeit Gespräche mit allen beteiligten Vereinen. Ziel ist es auch hier, einen Teilnehmer für den DFB-Pokal der Frauen auf sportlichem Wege zu ermitteln.

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Stadt Meckenheim sagt alle eigenen Veranstaltungen ab

Meckenheim – Stadt Meckenheim reagiert mit Verzicht bis zur Sommerpause. Veranstaltungsabsagen wegen aktueller Corona-Situation. Die NRW-Landesregierung hat die Durchführung von Veranstaltungen erheblich eingeschränkt beziehungsweise gänzlich untersagt. Grund dafür ist die aktuelle Corona-Entwicklung: Die Zahl der Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, verharrt weiterhin auf zu hohem Niveau.

Die Stadt Meckenheim möchte dem negativen Trend effektiv entgegenwirken. Um die dritte Welle der Pandemie zu brechen und die Situation im Gesundheitswesen, vor allem auf den Intensivstationen zu entspannen, hat sich die Stadtverwaltung zu einer vorsorglichen Absage aller eigenen Veranstaltungen vorerst bis zur Sommerpause entschlossen. Mit dieser Entscheidung gibt die Stadt Meckenheim überdies allen Akteuren, Veranstaltern und Organisatoren Planungssicherheit für die nächsten Wochen, die weiterhin im Zeichen der Pandemie-Bekämpfung stehen werden.

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Georgsfest abgesagt! Keine Maifeier am Georgspütz

Mechernich-Kallmuth – Der Musikverein Kallmuth war schon einen Tag zuvor abgesprungen, Mitstreiter aus dem Sachausschuss Sankt-Georgsritt des Pfarreirates rieten ebenfalls zum Verzicht. Am gestrigen Dienstag sagte Pfarrer Erik Pühringer die geplanten Feierlichkeiten am 1. Mai am Georgspütz ab.

Er hätte dort am Samstag ab 12 Uhr unter freiem Himmel eine Festmesse zum Gedenken des Pfarrpatrons und Reiterheiligen Georg zelebrieren wollen, Diakon Manni Lang sollte die Predigt halten. Weitere internationale Konzelebranten hatten in den Personen von Pfarrer Dr. Innocent Dim aus Nigeria und Father Mathew Varughese aus Indien bereits zugesagt.

Der St. Georgsritt am 1. Mai hat in Kallmuth eine lange Tradition. Nachweislich seit 1666 ziehen Prozessionen zum Freiluft-Gottesdienst am Georgspütz zwischen Vollem und Urfey, seit 1952 in Form einer Reiterprozession. Nach einjähriger Corona-Zwangspause sollte das Georgsfest am 1. Mai 2021 unter hohen Sicherheitsstandards wieder begangen werden.