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Rad am Ring 2023 – Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum befindet sich Rad am Ring auf Rekordkurs!

NürburgringSchon jetzt ist sicher, dass so viele Teilnehmende wie nie zuvor beim 24h-Rennen an den Start gehen werden. Und auch bei allen anderen Disziplinen liegen die Teilnehmerzahlen aktuell über den Vorjahres-Niveaus! Die RAR-Familie wächst und das ist fantastisch!

Jetzt sind es nur noch wenige Wochen bis der Startschuss für Rad am Ring 2023 fällt! Bis zum 3. Juli könnt ihr euch online anmelden und solltet bis dahin auch unbedingt eurer 24h-Teams vollständig einbuchen.

Für alle, die Lust auf Radfahren ohne Zeitdruck haben, finden beim Tourenfahren (sportiv, touristisch oder E-Bike) oder mit den geführten Touren von MTB-Expert das passende Angebot! Ihr müsst euer Teamcamp noch ausstatten? Dann findet ihr bei unserem Partner SMI das passende Angebot.

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20. Historische Ausfahrt “Rund um Bad Münstereifel” am 24. Juni – Motorrad-Wandern in der Eifel

Region/Insul – Die Liebhaber alter Motorräder treffen sich in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal, um auf kleinen Straßen die Eifel touristisch zu erkunden. Am 24. Juni startet die Ausfahrt mit rund 230 Teilnehmern in Insul. Es hat sich ein buntes Teilnehmerfeld mit den unterschiedlichsten Maschinen angemeldet, von der kleinen 98er, die an Steigungen sicher nicht ohne Mittreten den Berg erklimmen wird, bis zu den großen Boliden mit 1.000 Kubik. Allen gemein ist eines – bis Baujahr 1939 dürfen diese sein!

Alle Teilnehmer genießen die Gastfreundschaft, die uns der kleine Ort Insul entgegenbringt, und geben auch gern zurück. Nach den großen Spenden- und Hilfe-Aktionen der Ausfahrt für die Orte Insul und Schuld direkt nach der Flutkatastrophe werden in diesem Jahr Überschüsse aus den Nenngeldern und Spenden für die Aktion „Schatten spenden“ zur Verfügung gestellt. Die Aktion soll die Bepflanzung des Ahr-Ufers und besonderer Orte wie zum Beispiel des Spielplatzes in Insul unterstützen, wo viele Bäume von der Flut mitgerissen wurden.

Zusätzlich wurde ein weiteres Buchprojekt angestoßen: Unter dem Titel „Vorfahren“ wollen wir nicht nur auf die Wurzeln des Individualverkehrs und unsere besondere Rücksichtnahme auf Anwohner hinweisen. Im Titel hervorgehoben steckt auch das Wort „Ahr“, mit dem Veranstalter und Teilnehmer die Verbundenheit mit der Region und den Menschen ausdrücken möchten. Überschüsse aus dem Buchverkauf werden auch hier für die Aktion „Schatten spenden“ verwendet. Um zielgerichtet und ohne Verluste Mittel zur Verfügung stellen zu können, stehen die Organisatoren der Ausfahrt rund um den Initiator Josef Werhahn im Austausch mit Ortsbürgermeister Ewald Neiß, der uns auch in diesem Jahr wieder willkommen heißt.

Start und Ziel der Motorrad-Wanderfahrt durch die Eifel ist Insul an der Ahr. Am 24. Juni 2022 gegen 9:15 Uhr startet die große Ausfahrt am Hotel Ewerts in Richtung der Wassermühle Birgel, wo ab ca. 13 Uhr eine Mittagspause für die Teilnehmer angerichtet ist. Fahrtleiter Oliver Schulzki aus Effelsberg hat wieder eine tolle Strecke ausgearbeitet. Diese Strecken sind für Mensch und Maschine immer eine echte Herausforderung – vom Komfort der modernen Fahrzeuge ist bei den alten Fahrzeugen nicht viel zu spüren. Es werden an den Ortseingängen wieder die Schilder „Freiwillig 30 km/h“ aufgestellt, die alle Teilnehmer der Ausfahrt an eine rücksichtsvolle Fahrweise, insbesondere in den kleinen Ortschaften, erinnern.

„Die Eifel mit ihren kleinen, verwinkelten Sträßchen und teilweise gegensätzlichen Landschaften ist ein ideales Terrain für eine solche Ausfahrt“, so Josef Werhahn, Chef-Organisator der Ausfahrt seit der ersten Stunde. „Darüber hinaus ist die Region hervorragend für die Bedürfnisse der Motorrad-Wanderer eingestellt. Hier wird fürs leibliche Wohl aller Teilnehmer gesorgt, das ist ein nicht unerheblicher Grund, warum viele Teilnehmer in jedem Jahr wieder dabei sind.“

Besucher sind gern gesehen, entweder entlang der Strecke oder an einer der Anlaufstationen. Alle Fahrzeuge können ‚live’ und in Aktion erlebt werden, und selbstverständlich geben die Fahrer bei Fragen auch gern Auskunft zum jeweiligen Modell und der Geschichte. Rund 50 Helfer unterstützen bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung ehrenamtlich.

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Edgar Schmitt – „Euro-Eddy“ – Eine Fußball-Legende aus der Eifel am 16. Juli zu Gast bei „Einblicke Regional“

Bitburg – Mit Edgar Schmitt ist am 16. Juli 2023 der wohl bekannteste ehemalige Profifußballer der Eifel zu Besuch bei Kulturamtsleiter Herbert Fandel und dessen beliebter Talkreihe „Einblicke Regional – Gesichter der Eifel und ihre Geschichte“.

Erst spät erkannte man im deutschen Profifußball das Talent des Stürmers aus Rittersdorf, der beim FC Bitburg in der Jugend kickte und dann über den FSV Salmrohr, den 1. FC Saarbrücken und Eintracht Trier doch noch in der Bundesliga Fuß fasste und zu einem Ausnahmestürmer wurde. Mit Eintracht Frankfurt, aber insbesondere mit dem Karlsruher SC feierte Schmitt Erfolge auf höchstem sportlichem Niveau.

Unvergessen sind seine vier Tore im UEFA Pokal Rückspiel gegen den FC Valencia, als Schmitt die Hinspiel-Niederlage (1:3) nahezu im Alleingang wettmachte. Das 7:0 war eine Sensation, und Edgar Schmitt wurde danach überall nur noch „Euro-Eddy“ genannt. Leidenschaftlicher Einsatz und unbändiger Siegeswille wurden zu seinem Markenzeichen. Mit einem Schlag stand er im Rampenlicht und selbst die Deutsche Nationalmannschaft schien in greifbarer Nähe. Das Fußballerleben des Edgar Schmitt aber bot nicht nur Erfolge, sondern auch persönliche Niederlagen. Nach seiner Fußballkarriere wurde er Trainer beim VFR Aalen, den Stuttgarter Kickers und dem KFC Uerdingen.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 16. Juli um 17:00 Uhr in Haus Beda in Bitburg statt.

Tickets sind ab Montag, 26. Juni um 9:00 Uhr für 10 Euro (ermäßigt 8 Euro) an den bekannten Vorverkaufsstellen oder bei www.ticket-regional.de erhältlich.

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Sommerfest am 15. Juli in Kommern – Schirmherr Stephan Brings spielt ab 18 Uhr sein Flutlied

Mechernich-Kommern – Feiern und Gedenken – Zum zweiten Jahrestag der Flut laden die Stadt Mechernich und der Arbeiter-Samariter-Bund zum Sommerfest nach Kommern ein – Vier Stunden Live-Musik auf dem Arenbergplatz mit der Showband „Ten Ahead“.

An zwei Orten gleichzeitig sein, kriegt selbst ein Stephan Brings nicht hin. Aber er lässt zumindest nichts unversucht. Während er vor einer Schule steht, an der er seit zwei Jahren ein Musikprojekt gegen Rassismus betreut, nimmt er kurzerhand eine Videobotschaft und eine Sprachnachricht auf und sendet beides nach Kommern auf den Arenbergplatz.

Denn dort präsentieren zur gleichen Zeit Vertreter von Stadt Mechernich, Arbeiter-Samariter-Bund und Vereinskartell das Programm für ein Sommerfest, das am Samstag, 15. Juli, ab 18 Uhr stattfinden soll. Anlass ist der zweite Jahrestag der Flutkatastrophe. Neben Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick ist Stephan Brings Schirmherr der Veranstaltung und natürlich wird er auch selbst auftreten.

„Ich freue mich sehr auf den 15. Juli, auch wenn der Anlass kein schöner ist“, kündigt er in seiner Sprachnachricht an: „Aber wir werden einen schönen Tag draus machen. Und das Beste an Kommern ist, dass nie wirklich etwas geplant ist, aber am Ende immer etwas richtig Gutes bei rauskommt.“

Aufbau, Abbau, Bewirtung

Wie gut es dann erst werden muss, wenn alles so gut geplant ist, wie jetzt. Denn nach dem Auftritt von Stephan Brings haben die Organisatoren einen weiteren echten Kracher für die Bühne engagieren können. „Die Band ,Ten Ahead‘ wird ein vierstündiges Live-Musikprogramm der Extraklasse bieten“, verspricht Björn Schäfer vom Kommerner Vereinskartell.

Die Vereine im Ort sind es dann auch, die mit Muskelkraft und Manpower Aufbau, Abbau und Bewirtung mit Kaltgetränken stemmen werden. Außerdem wird es ein Angebot für das leibliche Wohl geben, so dass das Sommerfest alles zu bieten hat – Musik, Speis und Trank ebenso wie einige Aktionen für die Kinder. So wird zum Beispiel der ASB Witten kommen und Blumenkränze binden anbieten.

Muss also nur noch das Wetter mitspielen, dessen Unbilden vor zwei Jahren trauriger Anlass für dieses Fest sind. „Wir werden das Fest daher auch für ein Gedenkminute nutzen, um an die Menschen zu erinnern, die der Flut zum Opfer gefallen sind“, sagt Ralf Claßen. Im Vordergrund solle aber der Blick in die Zukunft stehen. „Wir wollen den Zusammenhalt feiern, den wir alle in der Flut erlebt haben und der so wichtig war“, so der Mechernicher Dezernent und Kämmerer weiter. Kein Wunder also, dass auf dem Plakat der Slogan „mir halde zesamme!“ besonders ins Auge sticht.

Zusammenhalt

Zu diesem Zusammenhalt haben auch die Verantwortlichen des Arbeiter-Samariter-Bund intensiv beigetragen. Von Ralf Claßen als Flutengel bezeichnet, kann NRW-Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink, stolz sein auf Vera Franzen, Ute-Andrea Ludwig und das gesamte ASB-Team. Denn in den zurückliegenden Jahren haben sie alle gemeinsam zahlreiche Hilfen auf die Beine gestellt – von der Lieferung von Haushaltsgeräten angefangen, über Rechtsberatungen und Reittherapien für Kinder bis hin zu Weihnachtsfeiern mit Bescherung für mehrere Hundert Pänz.

„Mit Mechernich pflegen wir eine sehr besondere Partnerschaft, weil hier das Engagement vor Ort besonders groß ist“, betonte Dr. Stefan Sandbrink. Es gehe hier nicht um das eine große Projekt, sondern um viele kleine Aktionen. „Aktionen, die bei den Menschen ankommen, den Menschen sehr zugewandt sind und sehr viel Freude bereiten“, betonte der ASB-Geschäftsführer. Das Sommerfest reihe sich genau hier ein. „Daher sind wir sehr gerne dabei und unterstützen die Veranstaltung nach Kräften“, so Dr. Stefan Sandbrink.

Für diese Unterstützung sind die Mechernicher auch sehr dankbar. Kommerns Ortsbürgermeister Rolf Jaeck bringt es auf den Punkt: „Wenn Stadt und ASB zusammenarbeiten, dann funktioniert das.“ Und daher freuen sich alle auf das Sommerfest am Samstag, 15. Juli, ab 18 Uhr auf dem Kommerner Arenbergplatz.

 

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Der organisierte Sport ist elementarer Bestandteil beim RLP-Tag in Bad Ems

Region/Mainz – Drei Tage vollgepackt mit Bewegungsangeboten, sportlichen Herausforderungen und Spielspaß: Das erwartet die Besucher*innen von Freitag, 16., bis Sonntag, 18. Juni, auf der „Meile des Sports“ beim 37. Rheinland-Pfalz-Tag in Bad Ems. Denn der organisierte Sport ist ein elementarer Bestandteil des Landesfestes an der Lahn. So wird eine Vielzahl an sportlichen Verbänden und Vereinen Sportliches zum Kennenlernen und Ausprobieren präsentieren. Gemeinsam haben der Sportbund Rheinland (SBR) und der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) ein attraktives Programm während der drei Veranstaltungstage zusammengestellt.

Am westlichen Ende des Bad Emser Kurparks finden die Besucher die Ausstellungsfläche „Rheinland-Pfalz bewegt“ – auf einem Areal so groß wie ein Fußballfeld. Rund um und in den Informationszelten von SBR und LSB kann in einer Hüpfburg getobt, auf einem Rennrad elektronisch geradelt, an einem Activity-Board die Reaktionsschnelligkeit und auf einem Fußballbillard-Feld die Geschicklichkeit mit Bein und Fuß auf den Prüfstand gestellt werden. Darüber hinaus erhalten Sportinteressierte und Vereinsmitarbeiter*innen wertvolle Informationen rund um Inklusion, Integration, Freiwilligendienste, Übungsleiter*innen- und Vereinsmanager*innen-Ausbildungen oder auch zum Deutschen Sportabzeichen. „Wir sind uns sicher, den Besuchern des Rheinland-Pfalz-Tages ein paar bewegte Stunden bereiten zu können. Schließlich ist das sportliche Motto des Sportbundes auch ‚Wir bewegen Menschen‘, sagt Monika Sauer, SBR-Präsidentin.

„Ein ganz besonderes Highlight wird der Besuch von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Begleitung von Sportminister Michael Ebling am Samstagabend sein“, freut sich LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. Um 18.30 Uhr wird die Landeschefin am Stand von #SportRheinlandPfalz erwartet. Dabei wird Dreyer ihre „Kachel“ auf der Wand zur Wanderausstellung „Integration durch Sport – 30 Jahre, 30 Gesichter“ anbringen – und somit ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen.

Neben den Sportbünden zeigen sich die Landesinitiative „Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“ mit dem Angebot Bewegungssteine zu bemalen, der Basketballverein Lahnstein mit seiner Korbanlage auf der Römerstraße und der Fußballverband Rheinland mit einem großen Soccercourt und einer aufblasbaren Torwand. Mitten im Sommer Ski fahren – das macht der Skiverband Rheinland auf einer weißen Textilloipe möglich. In direkter Nachbarschaft können Groß und Klein beim Behinderten- und Rehabilitationssportverband Rheinland-Pfalz ihr Geschick im Rollstuhl unter Beweis stellen, um danach die Welt mit anderen Augen zu sehen. Plötzlich fällt einem auf, mit welchen Barrieren Menschen mit Beeinträchtigungen zu kämpfen haben. Beim FSV Mainz 05 wird die Schusskraft gemessen und bei der Vereinigung der Freizeitreiter*innen und -fahrer*innen erhält man Infos rund um die pferdesportlichen Möglichkeiten. Der Tischtennisverband Rheinland/Rheinhessen ist ein regelmäßiger Partner beim RLP-Tag und sorgt auch diesmal dafür, dass die Sportart mit dem kleinen weißen Plastikball ausprobiert werden kann. Unterstützt werden SBR und LSB außerdem von Freiraum Erlebnis, die ihren aufblasbaren Kletterberg mitbringen und so vor allem den jüngeren Besucher*innen großen Spaß bereiten werden.

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23. Eifeler Oldienacht – Alles ausgerichtet auf Nachhaltigkeit – 2000 Besucher erwartet

Kall – „Kein Abfall, sondern Wertstoff“ – Auf dem Festivalgelände bei der PAPSTAR GmbH ist mit dem Aufbau begonnen worden – Geschäftsführer Frank Kolvenbach: „Die Gäste müssen mitziehen“. „Wir unterstützen dieses Projekt zu 100 Prozent und sind froh und stolz, dass wir bei unserer Oldienacht am Samstag ein Zeichen zur Nachhaltigkeit setzen können“, sagte der Vorsitzender Hilfsgruppe Eifel am Montag bei der finalen Pressekonferenz im Vorfeld der 23. Eifeler Oldienacht. Die findet in wenigen Tagen, am Samstag, 17. Juni, auf dem Großgelände der Firma PAPSTAR in Kall statt. Worauf Willi Greuel stolz ist, ist die Tatsache, dass die Hilfsgruppe Eifel die erste ist, die zusammen mit der PAPSTAR GmbH ein Nachhaltigkeitskonzept zur Müllvermeidung anwendet.

Wie der Media- und Marketing-Verantwortliche Bernd Born berichtete, hat die PAPSTAR Solutions GmbH das nachhaltige Gesamtkonzept „Zero Waste“ für Cateringgeschirr und -besteck auf Veranstaltungen mit den Leistungsbausteinen Beratungs-, Waren-, Kommunikations-, Recycling- und Kreislaufkonzept entwickelt.

Damit werde nachhaltiges Catering auf Veranstaltungen möglich, ohne dass große Abfallmengen durch Geschirr und Besteck zurückbleiben. Born: „Die Eventabfälle werden direkt vor Ort durch ein Behälter- und Kommunikationskonzept nach Restmüll und Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen getrennt eingesammelt“. Mit dem Unternehmen Schönmackers werde durch den Einsatz eines Bio-Konverters eine Faseraufbereitung des gebrauchten Einmalgeschirrs erreicht.

„Der so gewonnene Sekundärrohstoff wird anschließend zu Pappe weiterverarbeitet, die in der Industrie zum Einsatz kommt“, erläuterte Frank Kolvenbach, der Geschäftsführer der PAPSRTAR Solutions GmbH. Der Bio-Konverter sei erst vor wenigen Tagen bei der Firma Schönmackers in Strempt angeliefert worden. Die Oldienacht der Hilfsgruppe sei die erste Veranstaltung unter Anwendung des neuen Systems, so das der erste Input von gebrauchtem Einweggeschirr in den Konverter von dort komme.

Das Konzept „Zero Waste“ sei erst vor wenigen Tagen in Aachen mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet worden, berichteten Bernd Born und Frank Kolvenbach. Bisher habe man bei kleineren Veranstaltungen ein paar Probeläufe gemacht, aber jetzt, so Kolvenbach, stehe man mit dem ersten Live-Versuch mit Hunderten von Gästen vor einer großen Herausforderung. Kolvenbach: „Jetzt trifft Theorie auf Praxis“. Allerdings: „Der Gast muss mitspielen“. PAPSTAR biete bei dem Großevent beste Voraussetzungen.

Wie Bernd Born mitteilte, wird PAPSTAR auf dem großen Platz fünf Geschirr-Rückgabestellen einrichten und personell besetzen. Doch es geht bei der Oldienacht nicht nur um den Wertstoffkreislauf für Einweggeschirr. „Der zweite im Rahmen der Oldie-Nacht praktizierte Wertstoffkreislauf widmet sich den Kaltgetränkebrechern“, so Born. PLA (Polylactid) sei ein Werkstoff, der aus nachwachsenden, pflanzlichen Rohstoffen wie Maisstärke hergestellt werde und die vollständig biologisch abbaubar seien. Born: „In ihrer Optik sind die Becher nicht von herkömmlichen Kunststoffbechern zu unterscheiden“. Die nach dem Gebrauch sortenrein eingesammelten Becher würden nach der Veranstaltung zu einem nahegelegenen Recyclingunternehmen transportiert. Im Endeffekt lasse sich das wiedergewonnene PLA-Granulat zur Herstellung anderer biobasierter Kunststoffe wiederverwenden.

Zur Information der Besucher hat die Marketing-Abteilung mit Bernd Born, Jana Schmitz und Yvonne Reidt Info-Tafeln mit dem Slogan „Kein Abfall, sondern wertvoller Rohstoff“ und mit Hinweisen auf die Geschirr-Rückgabestände entworfen. Ein extra produzierter kleiner Erklär-Film soll die Besucher ebenfalls zum Mitmachen motivieren.

Auch seitens der Hilfsgruppe gehen die Arbeiten zum Aufbau des Festival-Geländes in die heiße Phase. Zahlreiche Container, Arbeitsmaschinen und Absperrgitter sind schon letzte Woche nach der Veranstaltung von „Rock am Ring“ vom Nürburgring zum Festplatz nach Kall transportiert worden.

Mit den Aufbauten der Infrastruktur wird am Dienstag mit der Elektroinstallation begonnen, wie Ralf Heistert, der technische Aufbauleiter der Hilfsgruppe, berichtete. Heistert präsentierte den Plan des 130 mal 70 Meter großen Festivalgeländes, das von der PAPSTAR GmbH extra hergerichtet worden ist. Die beiden Bühnen werden bereits donnerstags angeliefert und aufgebaut, so dass freitags mit der Installation der Technik begonnen werden kann. Auf dem Festivalgelände herrsche bei den Vorbereitungsarbeiten von dienstags bis zum Konzertbeginn am Samstag täglich Hochbetrieb, so Heistert, der auf die Hilfe vieler Unterstützer setzen kann.

Bei der Pressekonferenz sprach Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel von 1500 bis 1600 bereits verkauften Eintrittskarten. Ob die anvisierten 2000 Besucher erreicht würden, müsse abgewartet werden. Er rechne noch mit vielen Kurz-Entschlossenen, die sich das Programm mit dem Top-Act „The Sweet“ nicht entgehen lassen wollen. Moderiert werde das Programm von der bekannten ehemaligen TV-Journalistin Biggi Lechtermann von Radio 700.

Karten an den Vorverkaufsstellen seien noch bis Freitagabend zu bekommen. Auf dem Veranstaltungsplatz gebe es bis 16 Uhr Karten zum Vorverkaufspreis. „Danach werden die Abendkassen-Preise fällig“, so Willi Greuel.  (Reiner Züll)

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Erster bundesweiter Trikottag am 14. Juni 2023

Region/Mainz – In wenigen Tagen feiert Sportdeutschland den ersten bundesweiten Trikottag. Im Rahmen der Kampagne „Dein Verein: Sport, nur besser“, rufen die Sportbünde Rheinland, Pfalz und Rheinhessen und der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und seinen Mitgliedsorganisationen alle Sportvereinsmitglieder und sportbegeisterten Menschen in Deutschland dazu auf, einen Tag lang das Trikot oder Sportoutfit ihres Heimatvereins zu tragen.

Kern des Aktionstages ist es, das Trikot nicht nur beim Sport selbst zu tragen, sondern vor allem in Alltagssituationen – auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, in der Schule. Damit sollen die 87.000 Sportvereine für 24 Stunden voll und ganz in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt werden. Für Sportvereinsmitglieder bietet sich die Möglichkeit, Flagge zu zeigen, Werbung für ihren Heimatverein zu machen und die Verbundenheit zu ihrem Verein und zum Sport zu zeigen. In einigen Landessportbünden ist der Tag zudem mit attraktiven Gewinnspielen verknüpft.

LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick, ist bereits voller Vorfreude. „Der Trikottag ist ein hervorragender Anlass, um den Sportvereinen in Land ein Dank auszusprechen für das, was sie tagtäglich für unsere Gesellschaft leisten. Auch ich werde am 14. Juni mit Stolz das Trikot meines Heimatvereins tragen und freue mich, wenn Tausende von Menschen das ebenso für ihren Verein tun. Gemeinsam können wir zeigen, wie vielfältig der Sport ist und den Vereinen die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die sie sich verdient haben.“

Begleitet wird der Tag in den Sozialen Medien unter dem Hashtag #TrikotTag. Teilnehmer*innen sind aufgerufen, Fotos von sich im Trikot oder Sportoutfit online zu stellen und ihre Geschichte zur Verbundenheit mit ihrem Verein und dem Sport zu teilen.

Im Corona-Jahr 2020 war der Sportbund Rheinland die erste Organisation in Rheinland-Pfalz, die zu einem Trikottag aufgerufen hat. In Zeiten von Lockdown und Beschränkungen im Sport war dies eine besondere Möglichkeit, über die Sozialen Netzwerke auf den Vereinssport aufmerksam zu machen. Die Sporthallen und -plätze blieben geschlossen, im Netz wurde die Vielfalt des Vereinssport trotzdem gezeigt. In den beiden folgenden Jahren organisierten alle Sportbünde in Rheinland-Pfalz einen gemeinsamen landesweiten Trikottag. Vor Ort bei den Vereinen bis hinein in den Landtag konnten Vereinstrikots entdeckt werden. „Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr wieder hunderte Trikottag-Fotos auf Facebook, Instagram und Twitter sehen werden“, sagt Monika Sauer, die Präsidentin des Sportbundes Rheinland. „Wir setzen auch darauf, dass die Politik den Ball aufnimmt und eine Vielzahl von Landtagsabgeordneten am 14. Juni Trikot tragen.“

Mit dem ReStart-Programm möchten DOSB und das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) Sportvereine nach der Corona-Pandemie wieder stärken. Die Maßnahmen des Programms und der begleitenden Bewegungskampagne „Dein Verein: Sport, nur besser“ zielen darauf ab, neue Vereinsmitglieder zu gewinnen und zeitgleich das Ehrenamt zu fördern. Die Menschen in Deutschland sollen wieder in Bewegung kommen und für den Vereinssport begeistert werden. Sportvereine können zur Bewerbung des Trikottags über die Toolbox der ReStart-Kampagne Vorlagen herunterladen und auf ihre Bedürfnisse anpassen. Der #TrikotTag findet im Rahmen des ReStart-Programms statt und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenministerin Nancy Faeser.

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Die Toten Hosen, Kings of Leon, Foo Fighters, Apache 207 – Rock am Ring Freitag, 02. Juni – Sonntag, 04. Juni

Nürburgring – Zehntausende Besucher beim Festival des Jahres, packende Renn-Action auf der Nordschleife, TV-Größen und ausgefallene Fahrzeuge im Fahrerlager: Der Juni ist am Nürburgring wieder vollgepackt mit Höhepunkten unterschiedlichster Art. Neben Rock am Ring (2. – 4. Juni) und der Nürburgring Langstrecken-Serie (17. Juni) steht mit GRIP – Das Motorevent (18. Juni) das beliebte Zusammentreffen von Automobil-Liebhabern und den Machern des RTL II-Formats an.

Die Toten Hosen, Kings of Leon, Foo Fighters, Apache 207: Das ist nur ein Auszug aus der langen Liste an Acts, die dieses Jahr bei Rock am Ring auf drei verschiedenen Bühnen Vollgas geben. Jahr für Jahr verwandeln sich das Fahrerlager und der Asphalt der Grand-Prix-Strecke zu einer der größten Festival-Flächen in Deutschland. Erwartet werden wieder zehntausende Ring-Rocker. Sie teilen sich Zelte auf den Campingplätzen rund um die Strecke oder Zweibett-Zimmer in den Ferienwohnungen und Hotels der Region. Resttickets für Rock am Ring 2023 sind noch erhältlich, bereits für 99 Euro gibt es ein Tagesticket. Übrigens: Parallel zum Festival ist am gesamten Wochenende die angrenzende Nordschleife regulär für Touristenfahrten geöffnet.

GRIP – Das Motorevent | Sonntag, 18. Juni
Das große Treffen der Petrolheads auf der Grand-Prix-Strecke: Die Macher des beliebten RTL II-Automobilmagazins GRIP laden auch dieses Jahr wieder an den Nürburgring. Und neben den bekannten Moderatoren warten zahlreiche Programmpunkte auf die Besucher. Unzählige Liebhaber-Fahrzeuge werden auch dieses Jahr wieder um die Wette strahlen. Dazu gibt es Drift-Shows, Beschleunigungsrennen und eine große Expo mit den neusten Trends der Szene. Der Eintritt kostet 24,50 Euro, zusätzlich gibt es besondere Angebote für Familien und Co.

Nürburgring Langstrecken-Serie | Samstag, 17. Juni

Nach dem 24h-Rennen geht es weiter mit Langstrecken-Action auf dem Ring: Zum vierten Saisonrennen kehrt die Nürburgring Langstrecken-Serie zurück in die Grüne Hölle. Vier Stunden Racing auf den rund 24 Kilometern der Nordschleife und Grand-Prix-Strecke, ein buntes Starterfeld und ein besonders fan- und familienfreundliches Programm: Dafür steht die Nürburgring Haus- und Hofserie. Mit einer Eintrittskarte kommen Zuschauer ins Fahrerlager, auf die Tribünen, in exklusive Zuschauerbereiche an der Nordschleife, in die Startaufstellung vor dem Rennen und sogar ins Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk. Tickets kosten 20 Euro für Erwachsene, Kinder bis 14 Jahren sind frei. Rennstart ist wie gewohnt um 12:00 Uhr, das Qualifying beginnt um 08:30 Uhr.

Rad- & Lauftreff | Montag, 12. Juni & Samstag, 24. Juni
Die Nordschleife mit dem Fahrrad bezwingen oder über die Grand-Prix-Strecke joggen. Sportlich Aktive sind bei den regelmäßigen Terminen des Rad- und Lauftreffs genau richtig. Im Juni steht hierbei ein besonderes Datum im Kalender. Denn neben dem Termin am Montag, 12. Juni, findet am 24. Juni ein Rad- und Lauftreff sogar an einem Samstag statt. Schon kurz nachdem das letzte Rennfahrzeug der vorher stattfindenden Rundstrecken-Challenge RCN die Strecke verlassen hat, öffnen sich die Tore für Läufer und Radfahrer. Los geht es immer um 19 Uhr. Tickets gibt es online bereits ab 5 Euro.

ADAC / DMC Race Weekend | Samstag, 10. Juni – Sonntag, 11. Juni
Ein Wochenende für Zweirad-Liebhaber auf der Grand-Prix-Strecke: Hinter dem ADAC/DMC Race Weekend verbergen sich zahlreiche Zweirad-Serien, die gebündelt am Samstag und Sonntag auf die Jagd nach Pokalen und Meisterschaftspunkten gehen. Darunter befinden sich pfeilschnelle Superbikes und spektakuläre Seitenwagen. Bei Letzteren bewegt sich der Beifahrer fast schon akrobatisch, um das Gespann möglichst schnell um die Kurven zu bekommen – sehenswert! Zuschauer erhalten schon ab 20 Euro Zutritt ins Fahrerlager und auf die geöffneten Tribünen.

Veranstaltungen im Juni 2023:

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Erster Aachener Stadtparklauf by CAROLUS THERMEN am Sonntag 4. Juni

Aachen – Der Countdown zum ersten Aachener Stadtparklauf by Carolus Thermen läuft. Dieser Volkslauf durch den wunderschönen Park im Herzen der Stadt wird von der Leichtathletikabteilung des
TSV Alemannia Aachen veranstaltet. Das Angebot umfasst einen 2km-, einen 4km- und einen 8km-Lauf sowie einen 300m-Bambinilauf. Es ist also für jeden etwas Passendes dabei.

Der erste Startschuss fällt um 10:30 Uhr. Bei besten Wetteraussichten für das Wochenende warten die von den Sponsoren Carolus Thermen, der STAWAG und NetAachen bereitgestellten Siegerpreise sowie mehrere hundert Schnuppergutscheine für einen Besuch der Carolus Thermen auf ihre Abholung.

Ralf Hochscherff, Präsident des TSV Alemannia Aachen e.V., betont: „Die Alemannia-Leichtathleten haben schon immer klasse Veranstaltungen in ihrem Programm. Sei es das Kindersportfest im Sommer, der Paarlauf im Herbst oder das NetAachen-Domspringen im September, bei dem sich regelmäßig die internationale Spitze des Stabhochsprungs ein Stelldichein auf dem Katschhof gibt. Und der Stadtparklauf by CAROLUS THERMEN wird ab sofort auch einen festen Platz im Aachener Sportkalender einnehmen.“

Dr. Peter Besting, Abteilungsleiter Leichtathletik, ergänzt: „Dabei fördern wir einerseits den Breitensport. Die Angebote dazu reichen vom Bambini-Training für die ganz Kleinen bis zum DLV-prämierten Lauftreff, bei dem auch betagte Läufer und Walker mitmachen.

Andererseits haben wir ausgezeichnete Trainer, unter deren Anleitung sich unsere ambitionierten Athleten regelmäßig für Deutsche Meisterschaften qualifizieren. Jüngstes Beispiel dafür ist der Platz 1
der Deutschen Bestenliste für Nela Ginschor (U20) mit sagenhaften 11,88sec über 100m beim Christi-Himmelfahrtsportfest in Köln.“

Nela Ginschor wird auch beim Stadtparklauf am Sonntag als ehrenamtliche Helferin vor Ort sein und den 300m-Bambinilauf anführen, und das gemeinsam mit Luzie Kunter, die mit 64,34sec über 400m Hürden ebenfalls die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften erzielt hatte. Wo sonst hat man die Chance, sich von zwei der besten deutschen Jugendsprinterinnen mitreißen zu lassen?

Und so lassen es sich auch Präsidium und Aufsichtsrat der Alemannia Aachen nicht nehmen, am Sonntag selbst mitzulaufen oder als Helfer zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Anmeldung und weitere Infos inklusive ausführlicher Streckenbeschreibung unter
www.stadtparklauf-aachen.de.

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Großes Benefizspiel der Lotto-Elf am 16. Juni 2023 im Stadion Oberwerth in Koblenz

Region/Koblenz – Großer Promi-Auflauf am 16. Juni zugunsten „Fly & Help“ – Es wird ein Fußball-Benefizspiel mit unzähligen Stars und Prominenten: Am 16. Juni trifft die Lotto-Elf von Lotto Rheinland-Pfalz um 18.30 Uhr im Stadion Oberwerth auf eine Prominentenmannschaft um die ehemaligen Bremer Bundesligastars Nelso Valdez und Ailton. Der Erlös des Spiels wird für den Bau einer Schule in Paraguay verwendet – unterstützt von „Fly & Help“.

Dieses Spiel ist einer von zwölf Auftritten der Lotto-Elf in diesem Jahr. Und alle Spiele haben eins gemeinsam: Immer wird viel Geld für einen sozialen Zweck gesammelt. „Wir sind sehr stolz auf diese Mannschaft. Sie hat seit 1999 schon über 3,7 Millionen Euro für soziale Zwecke eingespielt“, sagt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner. Der Kader der von Hans-Peter Briegel betreuten Lotto-Elf umfasst einen Stamm von aktuell rund 50 Spielern – und alle garantieren beste Fußball-Unterhaltung.

Neben Fußball-Idolen wie Guido Buchwald, Stefan Kuntz, Dariusz Wosz, David Odonkor, Niko Bungert, Stephan Engels oder Lena Goeßling ist unter anderem auch der beliebte Fernseh-Showmaster und Comedian Guido Cantz regelmäßig am Ball für die gute Sache.

Aber auch das gegnerische Team beim Spiel in Koblenz wird es in sich haben: Die beiden Hauptfiguren Nelson Valdez und Ailton haben ehemalige Bundesligaprofis wie Sean Dundee, Marcel Schmelzer, Mike Hanke, Dede, Clemens Fritz, Ivan Klasnic und viele andere Fußball-Stars beisammen. Auch der „80 Euro Waldi“ von „Bares für Rares“, Schauspieler Martin Semmelrogge, Sänger Ramon Roselly und RTL-Versicherungsdetektiv Patrick Hufen sind dabei. Betreut wird die Mannschaft von der Koblenzer Trainerlegende Milan Sasic.

Zudem wird eine Mallorca-Fraktion auflaufen. Die Zipfelbuben (Megahit „Olivia“), Schäfer Heinrich und Olaf Henning haben zu-gesagt. John Jagger, der Neffe von Rolling Stones-Legende Mick Jagger, bringt internationales Flair auf den Platz. „Wir freuen uns auf das Aufeinandertreffen der beiden Prominententeams und hoffen auf viele Zuschauer“, sagte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner bei einer Pressekonferenz im Vorfeld des Spiels.

Los geht es im Stadion schon um 17 Uhr mit einem Rahmenprogramm. Show-Legende Jörg Draeger („Geh aufs Ganze“) wird eine Versteigerung im Stadion durchführen. Der Ballkünstler und Youtube-Star Jannik Freestyle wird zudem sein Können präsentieren.

Daniel Zimmer, der Geschäftsführer des ausrichtenden Vereins Koblenzer Schängel Kultur, freut sich schon auf das Highlight: „Das wird das wohl größte Benefizspiel, was es je in Koblenz und Umgebung gegeben hat.“

Über die Lotto-Elf

Auch im Jahr des 75. Geburtstages von Lotto Rheinland-Pfalz schnürt diese ganz besondere Fußballmannschaft wieder im ganzen Bundesland für soziale Zwecke die Fußballstiefel. Damit schreibt sie ihre bisherige Erfolgsgeschichte weiter: Seit 1999 hat sie in 267 Spielen über 3,7 Millionen Euro für soziale Zwecke eingespielt. Damit konnten viele regionale Projekte unterstützt und konkrete Hilfen in Not geleistet werden.

Zwei Auftritte gab es schon in diesem Jahr – und die waren bereits sehr erfolgreich. In Miehlen im Rhein-Lahn-Kreis erspielte die Lotto-Elf 19.000 Euro für einen ehemaligen Jugendtrainer, der seit knapp einem Jahr im Wachkoma liegt. Kurz darauf wurden in Watzerath in der Eifel sogar 50.000 Euro für die Lebenshilfe Prüm eingespielt.

Fußball spielen und helfen – das ist es, was die Lotto-Elf seit 24 Jahren mit viel Erfolg praktiziert. So wird es auch 2023 sein: Von Beuren bis Wolfstein, von Miehlen bis Watzerath und von Koblenz bis Ferschweiler – die mit Weltmeistern, Olympiasiegern, Europameistern und Deutschen Meistern gespickte Lotto-Elf gastiert in diesem Jahr in insgesamt zwölf rheinland-pfälzischen Orten und schnürt für verschiedenste soziale Zwecke die Fußballstiefel.

Die sportliche Leitung liegt in den Händen des zweimaligen Vize-Weltmeisters und Europameisters Hans-Peter Briegel. Tatkräftig unterstützt wird er von dem als Euro-Eddy bekannt gewordenen Edgar Schmitt. „Wir wollen neben der vielfachen Unterstützung sozialer Projekte auch attraktiven Fußball bieten“, belegt Briegel den sportlichen Ehrgeiz seiner Mannschaft.

Ein Spiel der Lotto-Elf ist mehr als nur ein Spiel für den guten Zweck. Rund um die Begegnung sorgt ein umfangreiches Programm für Unterhaltung auf und neben dem Platz, unter anderem ein Schnuppertraining für Kinder und Jugendliche mit Ex-Nationalspieler Dariusz Wosz. Außerdem gibt es einen Workshop „Rhythmische Sportgymnastik“ und ein Cheerleader-Training mit Trainerin Nika Krosny-Wosz.

Fans und Zuschauer haben zudem die Chance auf Autogramme ihrer Idole, gemeinsame Fotos und bei einer Tombola auf hochwertige Preise. „Ein Spiel der Lotto-Elf ist ein Ereignis für die ganze Gemeinde, denn rund um das Benefizspiel stellen die ausrichtenden Vereine zusammen mit Lotto Rheinland-Pfalz ein buntes Fest auf die Beine“, erklärt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner, der auch gerne öfter selbst die Fußballschuhe für die Lotto-Elf geschnürt hat: „Helfen gehört zur Philosophie von Lotto Rheinland-Pfalz. Da bin ich gerne dabei.“

Der Hauptzweck der Lotto-Elf ist es, in jedem Spiel möglichst viel Geld für einen sozialen Zweck einzuspielen. Meistens für ein Hilfsprojekt, das in der Region verortet ist, in dem auch das Spiel stattfindet. Auf diese Weise hat diese Prominentenmannschaft in mittlerweile 265 Spielen schon über 3,7 Millionen Euro für die unterschiedlichsten Zwecke eingespielt. Allein im vergangenen Jahr hat die Lotto-Elf 222.500 Euro erwirtschaftet. Das war die zweithöchste Spendensumme seit dem Jahr der Gründung.

Am 23. Juli wird die Lotto-Elf im Eifelort Laubach einen weiteren besonders hochklassigen Auftritt absolvieren, wenn sie im Rahmen eines Dreierturnieres auf die Komiker-Nationalmannschaft sowie die Traditionself des 1. FSV Mainz 05 treffen wird.