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Heiraten auf der Burg Stolberg wird von Jahr zu Jahr beliebter

Stolberg – Das Standesamt Stolberg freut sich deshalb, die Trautermine für 2024 nun vergeben zu können. An fast allen Freitagen und Samstagen, bei denen es keine Trautermine auf der Burg gibt, sind Termine auch im kleinen Trauzimmer in der Villa Zinkhütte vereinbar. Auch weitere Termine in anderen beliebten Traulocations (Wehebacher Hof Schevenhütte, Kupferhof Rosental, Zinkhütter Hof, Bürgerhaus Venwegen) sind an fast allen Freitagen und Samstagen des Jahres möglich und können telefonisch erfragt werden.

Die Burgtermine können auf der Homepage der Stadt Stolberg unter www.stolberg.de (exakter Link: https://www.stolberg.de/Verwaltung-und-Politik/Dienststellen-/-Ansprechpartner.htm/Dienstleistungen/Heiraten-in-der-Kupferstadt-Stolberg.html?#substart) eingesehen werden.

Ansprechpartner sind Heike Kluck (02402/13-466 oder heike.kluck@stolberg.de) oder Andreas Hermanns (02402/13-278 oder andreas.hermanns@stolberg.de). Bei telefonischer Nachfrage kann gerne die tägliche Telefonsprechstunde zwischen 08.30 Uhr und 09.30 Uhr genutzt werden.

 

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Mayener Musikduo „2Jestalte“ spenden gemeinsam mit KSK Mayen und Firma Autoteile Esper

Mayen – „Dat es Maye“ – Verkaufserlös für Benefiz-CD geht an den Hospiz e.V. Region Mayen – Einen symbolischen Spendenscheck durfte kürzlich der Hospizverein – Region Mayen entgegen nehmen. Die Spendensumme von 600 Euro ergab sich aus dem Verkauf der Benefiz-CD des Mayener Musikduos „2Jestalte“, bestehend aus Jörg Ebertz und Marco Weiler, die den Titel „Dat es Maye“ aufgenommen und auf CD veröffentlicht hatten. Die Kreissparkasse (KSK) Mayen und die Fa. Autoteile Esper unterstützten bei der Produktion und Herstellung der CD, die in den vergangenen Monaten dann in den KSK-Filialen und in den Geschäftsräumen der Esper zum Verkauf angeboten wurde.

Marc Opper als Filialleiter des KSK-BeratungsCenters Mayen St.-Veit-Straße und Matthias Esper nahmen die Gelegenheit gerne wahr, persönlich zur Spende zu gratulieren und übergaben gemeinsam mit dem Musikduo „2Jestalte“ symbolisch einen „großen“ Scheck an Yvonne Maasberg und Ursula Wolf, die sich im Namen des Hospizvereins für die Spende bedanken.

„Auch bei unseren Live-Auftritten sollte die CD angeboten werden, die jedoch aus gesundheitlichen Gründen leider nicht stattfinden konnten“, bedauert Marco Weiler. „Daher sind über die KSK noch CDs zu haben“, ergänzt sein Musikerkollege Jörg Ebertz. „Der Erlös geht dann natürlich auch an den Hospizverein“, unterstreichen die beiden Mayener Musiker einstimmig, die mit ihrem Engagement die wichtige Arbeit des Hospizvereins in Mayen unterstützen möchten. Die beiden Musiker verrieten bei der Gelegenheit auch, dass der Song „Dat es Maye“ mit einem kleinen Musikvideo über die Stadt Mayen auch bei Youtube bewundert werden kann.

 

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Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Düren bittet um Vorsicht und Wachsamkeit

Düren – Blauzungenkrankheit in den Niederlanden bei Schafen und Rindern – Aktuell wurde in den Niederlanden in über 40 Betrieben eine Infektion mit der Blauzungenkrankheit (BTV Serotyp 3), besonders bei Schafen, festgestellt. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Düren bittet um Vorsicht und Wachsamkeit. Große Schafhalter des Kreises wurden bereits informiert.

Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Düren bittet vor allem Schafhalter im Kreisgebiet darum, besonders wachsam zu sein und auf jegliche Symptome zu achten. Bei eines Verdachts auf eine Infektion mit der Blauzungenkrankheit ist der Tierarzt des Vertrauens oder das Veterinäramt zu kontaktieren. Für den Menschen besteht keine Infektionsgefahr.

Die Krankheit äußerte sich bei Schafen mit hohem Fieber (bis 42°C), geschwollener Zunge, Fressunlust, Speicheln und lethargischem Verhalten. Im weiteren Verlauf sind auch Läsionen im Maul und an der Zunge möglich. Über Todesfälle wurde ebenfalls berichtet. Es ist von einem sehr dynamischen Geschehen auszugehen. Es handelt sich bei dem Virusstamm um den Serotyp 3, der bei Schafen schwere Krankheitssymptome hervorrufen kann und für den es zurzeit keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Dieser Serotyp 3 ist bisher nur in Italien/Sizilien, Nordafrika, Israel und den USA vorgekommen. Bei der Blauzungenkrankheit handelt es sich um eine Viruserkrankung, für die Wiederkäuer anfällig sind. Häufig wird die Krankheit von Insekten übertragen.

Die Niederlande haben im gesamten Staatsgebiet Seuchenbekämpfungsmaßnahmen eingeleitet. Bis auf Weiteres ist zudem der Transport von empfänglichen Arten (Rinder, Schafe, Ziegen etc.) aus den Niederlanden in Betriebe in Deutschland nicht mehr möglich. In den Niederlanden sind in erster Linie Schafhaltungen betroffen, aber auch Rinderbetriebe wurden positiv auf das Virus getestet. Bei Rindern sind nach den bisherigen Informationen die Symptome schwächer ausgeprägt.

Weitere Informationen zu der Blauzungenkrankheit gibt es beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, kurz LANUV, unter folgendem Link: www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/blauzungenkrankheit. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Düren ist unter 02421.22-1039912, 02421.22-1039911 oder amt39@kreis-dueren.de zu erreichen.

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„Für die gute Sache“ – Spendenauftakt „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V“ in Mechernich

Mechernich – „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V“, Stadtverwaltung und Bundeswehr werben für gemeinsame Spenden-Auftaktveranstaltung am Freitag, 20. Oktober, auf dem Mechernicher Marktplatz – Standortältester und Regionalgeschäftsführerin des Vereins-Bezirksverbandes Düsseldorf erwartet.

Sie sind stille Zeugen vergangener Kriege und in ihnen verlorener Leben: Kriegsgräber. Damit sie auch in Zukunft noch erhalten bleiben und dem Gedenken dienen können, braucht es Spenden – und den „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V“.

Finanziert werden so auch Informationen und Workshops, beispielsweise für Jugendliche und weitere Interessierte. Der Verein veranstaltet am Freitag, 20. Oktober, von 9 bis 11.30 Uhr auf dem Mechernicher Markplatz den Auftakt zu seiner jährlichen Haus- und Straßensammlung von Sonntag, 15. Oktober, bis Donnerstag, 30. November.

Erwartet würden hier auch der Bundeswehr-Standortälteste Oberstleutnant Dirk Hagenbach und Jana Moers, die Regionalgeschäftsführerin des Vereins-Bezirksverbandes Köln-Aachen. Gemeinsam mit ihnen wollen Vertreter der Stadtverwaltung für „die gute Sache werben“, welche die Veranstaltung im Rahmen der Arbeiten als Vertreter des Volksbundes in Mechernich organisiert. Als deren Ansprechpartnerin in Sachen Sammlung und Auftaktveranstaltung dient Britta Walter.

Engagement und Spendenbereitschaft hoch

„Die Sammelaktion wird wie in jedem Jahr durch die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, die Bundeswehr, Vereine und freiwillige Helfer durchgeführt“, erklärte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der gleichzeitig auch Stadtverbandsvorsitzender des Vereins ist, im Vorfeld: „Hier konnte immer wieder ein sehr gutes Sammelergebnis erzielt werden. Zum einen aufgrund des hohen Engagements der Sammlerinnen und Sammler, aber auch durch die Spendenbereitschaft der Bevölkerung.“

Nachdem im vergangenen Jahr eine derartige Veranstaltung sehr gut angekommen sei, habe man sich für einem erneuten, größeren Auftakt entschieden. Dabei werde ein Pavillon als Werbestand des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräber“ aufgestellt und Präsentationsmaterial ausgelegt.

Stets gebrauchte Spenden können an den „Volksbund Deutscher Kriegsgräber“ auf folgendes Konto überwiesen werden: Kreissparkasse Köln, IBAN: DE03 3705 0299 0000 0045 30, BIC: COKSDE33XXX, Verwendungszweck: Haus- und Straßensammlung OV Mechernich.

www.volksbund.de

www.nrw.volksbund.de

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Telemedizin-Projekt aus Mayen-Koblenz erhält den R56+ Award

Region/Mayen-Koblenz – Rund 40 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an einer oder mehreren chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen oder Diabetes mellitus. Die Betroffenen werden dadurch oft maßgeblich in ihrer Lebensqualität, Arbeitsfähigkeit und Sterblichkeit beeinflusst. Telemedizin kann hier einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Patienten mit chronischen Erkrankungen kontinuierlich zu überwachen, ohne dass diese regelmäßig physisch in die Arztpraxis oder ins Krankenhaus kommen müssen. Gerade im ländlichen Raum und in Zeiten von langen Wartezeiten auf Arztterminen ist dies Gold wert.

Genau hier setzt das Projekt Herz.Gesund an, das jüngst mit dem R56+ Award ausgezeichnet wurde. Seit 2020 vergibt die Regionalmarketinggesellschaft R56+ ihn an Projekte und Initiativen, die das Leben, Arbeiten und Lernen in der aus der Postleitzahlenregion 56 nachhaltig verbessern.

Im Rahmen des Projekts „Herz.Gesund“ wird die Betreuung von Personen, die an Herzinsuffizienz leiden, bei höchster Sicherheit der Gesundheitsdaten durch den Einsatz von Telemedizin verbessert. Dabei erhalten sie ein mobiles Blutdruckmessgerät mit zusätzlicher EKG-Funktion, eine Körperwaage und einen Aktivitätstracker, mit denen sie die für die Krankheit entscheidenden Vitalparameter (Blutdruck, EKG, Körpergewicht und körperliche Aktivität) von zuhause aus messen und in die App „SaniQ“ übermitteln können. Mithilfe der dazu passenden Praxis-Software überwachen Fachärztinnen am St. Nikolaus Stiftshospital in Andernach in Abstimmung mit den behandelnden niedergelassenen Fach- und Hausärzten ebendiese Werte. So können sie den Gesundheitszustand ihrer Patienten besser verstehen und bei Bedarf direkt Anpassungen in der Behandlung vornehmen.

Die Software wurde vom regionalen Unternehmen „Qurasoft GmbH“ entwickelt, das vor wenigen Jahren als Ausgründung aus der Universität Koblenz-Landau entstanden ist. Fachlich wird Herz.Gesund vor allem vom St. Nikolaus Stiftshospital Andernach begleitet. Die Finanzierung stellt der Landkreis Mayen-Koblenz über Mittel aus dem Bundesförderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ sicher. Entsprechend nahmen mit Tobias Hastenteufel und Artur Schens (beide Geschäftsführer bei Qurasoft), Dr. Ralph Rüdelstein, Chefarzt für Kardiologie am St. Nikolaus Stiftshospital in Andernach, und Sonja Gröntgen, Chief Digital Officer des Landkreises Mayen-Koblenz den Pokal gemeinsam als Team entgegen. „Für uns ist diese großartige Auszeichnung für Herz.Gesund zugleich Bestätigung und Motivation: eine Bestätigung dafür, dass wir mit unseren Partnern die Versorgung und Lebensqualität von Menschen mit Herzinsuffizienz hier in Rheinland-Pfalz deutlich verbessert haben. Und eine Motivation dafür, unsere hoch innovative Software-Plattform zum Wohle von chronisch kranken Menschen konsequent weiterzuentwickeln,“ fasst Hastenteufel euphorisch zusammen. Dr. Rüdelstein betont aber auch die Außenwirkung der Auszeichnung, da sie „bei Fachkolleginnen und -kollegen, aber auch in der Bevölkerung für die großen Chancen sensibilisiert, die die Telemedizin für eine optimale medizinische Versorgung der Region heute, aber auch in Zukunft bietet“.

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Bistum Trier pilgerte nach Lourdes – Christina und Robin aus der Eifel zum ersten Mal dabei

Region/Trier/Lourdes – 180 Menschen aus dem Bistum Trier pilgern nach Lourdes in Frankreich: „Ein inspirierender Ort der Ruhe und Besinnung“ – Die Marienerscheinungen der armen Müllerstochter Bernadette Soubirous im 19. Jahrhundert faszinieren heute noch die Menschen: Lourdes strahlt eine besondere Atmosphäre aus.

Das kleine Städtchen Lourdes im Südwesten Frankreichs ist einer der berühmtesten und meist besuchten Wallfahrtsorte der ganzen Welt: Hier soll 1858 die junge Müllerstochter Bernadette Soubirous in einer Grotte 18 Marien-Erscheinungen gehabt haben und im Zuge dessen eine heilkräftige Quelle freigelegt haben. Über 5 Millionen Pilgerinnen und Pilger zieht es jedes Jahr hierher, darunter viele kranke Menschen, die sich Besserung oder Heilung ihrer Leiden durch das Wasser der Quelle erhoffen. Auch das Bistum Trier veranstaltet jedes Jahr eine Pilgerfahrt nach Lourdes in der Region Okzitanien, das fast ebenso viele Hotelbetten zählt wie Einwohner und nach Paris der meistbesuchte Ort Frankreichs ist. Am 20. September ist die rund 180 Teilnehmende zählende Pilgergruppe aus Lourdes zurückgekehrt – darunter auch Schülerinnen und Schüler der Sankt-Matthias-Schule Bitburg.

Für die 15-jährige Christina aus Badem war es zwar nicht ihre erste Pilgerreise – aber der Tagesausflug mit ihrer Schule zur Abtei Sankt Matthias in Trier sei natürlich nicht mit der einwöchigen Reise nach Lourdes zu vergleichen, erzählt sie. Mit ihrem Lehrer Philipp Gemmel hat sich die zehnköpfige Schülergruppe gut auf das spirituelle Erlebnis vorbereitet – unter anderem mit einem Film über das Leben der 1933 heiliggesprochenen Bernadette. Christina fand die abendlichen Lichterprozessionen auf dem Wallfahrtsgelände besonders beeindruckend: „Da waren so viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern mit Tausenden von Lichtern, die alle eine Gemeinschaft gebildet haben. Das war eine tolle Stimmung.“ Für die jungen Reisenden beinhaltete die Fahrt auch einige Aufgaben, berichtet Christina: „Wir haben im Pilgerchor mitgesungen, das Pilgerkreuz und die Fahne des Bistums bei den Prozessionen getragen und auch Messdienerdienste übernommen. Auch Gespräche mit den älteren Pilgerinnen und Pilgern gehören dazu“. Für Wallfahrtsleiter Joachim Waldorf und Referentin Doris Fass ist das ein besonders schöner Aspekt der jährlichen Lourdesreise: „Es entsteht ein schöner Austausch zwischen jung und alt“, so Fass.

Christinas Mitschüler Robin aus Oberkail haben die großen Menschenmengen bei den Prozessionen ebenfalls beeindruckt. „Dass so viele Nationen vertreten waren und alle friedlich miteinander unterwegs waren, fand ich generell sehr schön.“ Der 15-Jährige Schüler war schon zwei Mal auf dem Jakobsweg unterwegs; aber auch für ihn war es die erste Reise nach Lourdes. „Die Erfahrung in Lourdes war unbeschreiblich und ich kann viel Positives für meinen eigenen Glauben mitnehmen.“ Weihbischof Robert Brahm, der die Gruppe als geistlicher Leiter begleitet hat, fasst die Anziehung und Spiritualität des Ortes zusammen: „Der Wallfahrtsbezirk ist einfach ein guter Ort der Sammlung, der Stille, um zu sich selbst zu kommen, über sein Leben nachzudenken und sich neu inspirieren zu lassen.“

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Tag des Friedhofs in Aachen – Spannende Projekte und neue Blickwinkel

Aachen – Die Aachener Friedhöfe sind im Wandel. Verschiedene Maßnahmen zur Um- und Neugestaltung der Begräbnisflächen sind bereits angelaufen und in naher Zukunft geplant. Auch auf diese Entwicklung will der Aachener Stadtbetrieb am Sonntag, 24. September, von 10 bis 18 Uhr auf dem Friedhof Hüls eingehen, wenn zum Tag des Friedhofs eingeladen wird. Diese bundesweit jährlich stattfindende Veranstaltung rückt die Themen Friedhofsgestaltung, Bestattungen und Grabpflege in den Vordergrund und will alle Bürger*innen ansprechen.

Mehr als eine Begräbnisstätte

„Durch den Tag des Friedhofs wollen wir vor allem über die aktuellen Friedhofentwicklungskonzepte in der Innenstadt und in den Bezirken informieren und ins Gespräch kommen. Aber auch zu allen anderen Fragen rund um das Thema Friedhof und Bestattung tauschen wir uns gerne aus“, erläutert Wolfgang Berg, Bereichsleiter Friedhofswesen des Aachener Stadtbetriebs, den Zweck der Veranstaltung.

Da die Zahl der klassischen Sargbestattungen abnimmt, entstehen auf den Friedhöfen in der Innenstadt und in den Bezirken immer mehr Freiflächen. Die Stadt Aachen möchte diese Bereiche in Zukunft aufwerten. Durch neue Sitzgelegenheiten, Baum-, Zier- und Blühwiesenpflanzungen sollen Friedhöfe in Zukunft nicht nur Begräbnisstätten sein. Sie werden auch vermehrt Orte für Naherholung und Begegnung. Gleichzeitig wird die Artenvielfalt von Insekten gefördert und neue Lebensräume geschaffen. Rieke Wolters, Projektkoordinatorin des Bereichs Friedhofswesen des Aachener Stadtbetriebs freut sich auf den Austausch zur Friedhofsentwicklung am Sonntag: „Die Besucher*innen können uns am Tag des Friedhofs gerne Anregungen und Wünsche für unsere Friedhofsentwicklungskonzepte mitteilen.“

Neben Informationen zu den Projekten erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Programm rund um verschiedene Bestattungsformen, die Arbeit auf den Friedhöfen, Karrieremöglichkeiten und Angebote zum Mitmachen:

Die Aachener Friedhofsgärtner*innen präsentieren ihre Arbeit im Bereich der Grabpflege. „Oft pflegen wir nach der Bestattung den längsten Kontakt mit Angehörigen und den Gräbern“, sagt Bernd Vossenkaul, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Aachener Friedhofsgärtner e.G..

Ganz praktisch zeigen die Auszubildenden Gärtner*innen des Aachener Stadtbetriebs am Tag Friedhofs, wie die Begrünung einer Grabstätte gestaltet werden kann. „Wer möchte, kann auch beim Gärtnern das ein oder andere selbst ausprobieren. Unsere Auszubildenden zeigen anschaulich, was sie bereits gelernt haben und jede*r kann gerne selbst mit anpacken“, erzählt Wolfgang Berg. Auch die Arbeitsmaschinen, die bei der täglichen Friedhofspflege zum Einsatz kommen, können von Besucher*innen bestaunt werden. Fahrten auf dem Hubwagen in luftige Höhen sorgen für einen neuen Blickwinkel auf den Friedhof.

Friedhof: Ein Thema für alle

Für Wolfgang Berg ist es wichtig, auch Kinder in das Programm miteinzubeziehen: „Es ist pädagogisch wichtig, Kinder bei diesem Thema mitzunehmen“, ist er überzeugt. Aus diesem Grund können Kinder beim Tag des Friedhofs Steine, Grablichter und sogar einen Sarg gestalten. „Viele Friedhöfe bieten diese Möglichkeiten mittlerweile für Jüngere an. Oft können Kinder so ihrer Trauer Ausdruck verleihen, und es kann hilfreich sein, Verluste besser zu verarbeiten. Das Thema Friedhof betrifft nicht nur die Älteren“, weiß Karl Steenebrügge vom Bezirksverband der Bestatter in Aachen. Die Bestatter*innen stellen am Tag des Friedhofs ebenfalls ihre Arbeit vor und beantworten Fragen rund um ihr Fachgebiet.

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Erfolgreicher 1. Parlamentarischer Abend von Lotto Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz/Mainz – Lotto Rheinland-Pfalz wird in diesem Jahr 75 Jahre alt. Aus diesem Anlass lud das Glücksspielunternehmen erstmals zu einem Parlamentarischen Abend ins Landtagsrestaurant „Rheintisch“ in Mainz ein. Rund 100 Gäste waren der Einladung gefolgt. Für den musikalischen Rahmen sorgten die weltbekannten Mainzer Hofsänger.

Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner konnte zahlreiche Landtagsabgeordnete aus allen Fraktionen begrüßen. Zudem waren auch die Staatssekretäre Dr. Stephan Weinberg (Finanzmnisterium), Nicole Steingaß, Simone Schneider (beide Innenministerium) und Michael Hauer (Klimaschutzministerium) anwesend.

Außerdem waren viele Freunde des Unternehmens gekommen, unter anderem Vertreter der Destinatäre aus dem Sport- und Kulturbereich und von zahlreichen Verbänden und von sozialen Initiativen und Geschäftspartner. Besondere Ehrengäste waren die Lottofeen Karin Tietze-Ludwig, Franziska Reichenbacher und Miriam Hannah.

„Wenn Gutes tun nur immer so einfach wäre. Bei Lotto Rhein-land-Pfalz genügen dafür sechs kleine Kreuzchen – und das schon seit 75 Jahren“, sagte Landtagsvizepräsident Matthias Lammert und verwies darauf, dass seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1948 mehr als sechs Milliarden Euro für das Gemeinwohl eingespielt worden sind.

„Lotto Rheinland-Pfalz ist nicht nur ein bedeutendes Unternehmen in unserem Bundesland – und das auch als Steuerzahler und Arbeitgeber –, es ist auch eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft.“ Darin unterscheide sich das Unternehmen von anderen Anbietern im Glücksspielbereich: „Es geht hier nicht um Gewinnmaximierung, sondern um eine Stärkung des Gemeinwohls.“

Dem pflichtete Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner bei, der sich auch für die Wertschätzung bedankte, die das Unternehmen von Seiten der Politik erfahre: „Es freut uns, dass das, was wir seit Jahrzehnten für die Allgemeinheit leisten, auch hier im rheinland-pfälzischen Landtag wahrgenommen wird.“

Häfner berichtete den Gästen, dass neben den sechs Milliarden Euro, die seit 1948 an das Gemeinwohl abgeführt wurden, auch über acht Milliarden Euro in Form von Gewinnen an die Spiele-rinnen und Spieler ausgeschüttet werden konnten. 504 Menschen wurden durch Lotto Rheinland-Pfalz in diesen 75 Jahren zu Millionären, den höchsten Gewinn gab es mit 63,2 Millionen Euro in der Pfalz.

„Seit 75 Jahren ist Lotto Rheinland-Pfalz für alle Menschen in unserem Bundesland da. Diese wichtige Aufgabe wollen wir auch in einem sich wandelnden Glücksspielmarkt wahrnehmen und freuen uns auf die Herausforderungen der kommenden Jahre“, sagte der Geschäftsführer, der sich auch freute, dass die Mainzer Hofsänger den Abend musikalisch gestalteten. Deren Kapitän Christoph Clemens berichtete von den zahlreichen gemeinsamen Konzerten mit Lotto Rheinland-Pfalz, durch die seit 2007 über zwei Millionen Euro für soziale Zwecke eingesungen wurden.

Die rund 100 Gäste des Parlamentarischen Abends verdeutlichten mit ihrer Anwesenheit die Verbundenheit zum Unternehmen, das sich als Partner des Sports, Förderer der Kultur und Unterstützer sozialer Initiativen und von Klimaschutzprojekten versteht. Folgerichtig wurden auch beispielhafte Projekte aus den unterschiedlichen Förderbereichen vorgestellt, um das Engagement des Glücksspielunternehmens zu unterstreichen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer konstatierte in einer Videobotschaft im Rahmen eines neuen Unternehmensfilmes, dass viele wichtige Projekte in Rheinland-Pfalz ohne die Unterstützung des in Koblenz ansässigen Unternehmens nicht möglich gewesen wären. Die Ministerpräsidentin wörtlich: „Lotto Rheinland-Pfalz ist ein Jackpot für unser Land. Ich hoffe, dass das Unter-nehmen auch die nächsten 75 Jahre unser Land schöner und besser macht.“

„Lotto Rheinland-Pfalz orientiert sich nicht am Prinzip der Gewinnmaximierung, sondern stellt das Gemeinwohl in den Vordergrund. Die Einsätze der Spielteilnehmer fließen zum überwiegenden Teil an die Allgemeinheit zurück. Die Einnahmen werden so auch zur Förderung öffentlicher oder gemeinnütziger, kirchlicher oder mildtätiger Zwecke verwendet“, sagte zu-dem der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg.

Mit rund 5.200 Beschäftigten in einem Netz von rund 880 Annahmestellen sowie 152 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Koblenzer Zentrale und in sieben Bezirksdirektionen zählt Lotto Rheinland-Pfalz zu einem der bedeutendsten Unternehmen im Land und sorgt seit Jahrzehnten mit einem lückenlosen Sicherheitssystem und hochmoderner Technik für einen reibungslosen und sicheren Spielablauf.

Dankbar zeigten sich auch die Vertreter der Destinatäre, die Empfänger von Lotto-Mitteln: „Wir sind sehr dankbar, Partner von Lotto zu sein“, fasste es die DRK-Landesvorsitzende Anke Marzi in ihrer Funktion als Vorsitzende des Beirates der Destinatäre von GlücksSpirale und BINGO zusammen: „Die Lotto-Gelder geben uns die Möglichkeit flexibel zu helfen.“

Dies bestätigte auch Rudolf Storck, der Präsident des Sport-bundes Pfalz und Vorsitzende der Lotto-Gesellschafterversammlung: „Wir profitieren im Sport, wir profitieren in unseren Vereinen, unsere Athleten profitieren – es war einfach eine unfassbar gute Sache, dass Lotto Rheinland-Pfalz gegründet worden ist.“ Dem pflichtete auch Bernhard Sommer, der Vorstandsvorsitzende der Kernhaus AG, bei, mit der Lotto Rheinland-Pfalz gemeinsam seit Jahren das sehr erfolgreiche Radsportteam „Lotto-Kernhaus“ unterstützt.

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In Zülpich gibt es ab sofort wieder ein Carsharing-Angebot

Zülpich – Am Bahnhof und auf dem Adenauerplatz in Zülpich stehen ab sofort jeweils zwei Kompaktfahrzeuge für die zeitlich begrenzte Nutzung zur VerfügungGemeinsam mit dem Carsharing-Dienstleister cambio Rheinland aus Köln konnte Bürgermeister Ulf Hürtgen jetzt gleich zwei neue Stationen offiziell eröffnen. Ab sofort stehen sowohl am Bahnhof (wegen der dortigen Umbauarbeiten zurzeit noch in der Duisburger Straße) als auch auf dem Adenauerplatz zwei Fahrzeuge für die zeitlich begrenzte Nutzung zur Verfügung.

Das Projekt ist zunächst auf eine Laufzeit von drei Jahren beschränkt und wird mit 60.000 Euro vom Land NRW gefördert. „Gerade in einer ländlich geprägten Stadt wie Zülpich spielt die Mobilität eine große Rolle“, weiß Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Umso wichtiger ist es, hier neben dem klassischen Personennahverkehr mit Bus und Bahn auch Angebote für eine individuelle und zugleich nachhaltige Mobilität zu machen. Dazu gehört neben den bereits etablierten E-Bike-Stationen erfreulicherweise nun auch wieder das Carsharing. Damit möchten wir den Umstieg vom häufig ungenutzten Privatfahrzeug auf ein im Bedarfsfall mietbares Fahrzeug erleichtern.“

Um die Carsharing-Fahrzeuge nutzen zu können, ist eine vorherige Online-Registrierung nötig. Das gewünschte Fahrzeug kann dann über die App „cambio CarSharing“ reserviert und zur gewünschten Zeit an der Station abgeholt werden. Für Personen mit Meldeanschrift in Zülpich entfällt bis zum 31.Oktober 2023 bei der Registrierung die einmalige Anmeldegebühr in Höhe von 30 Euro. Die Abrechnung erfolgt schließlich nach Fahrzeit und zurückgelegten Kilometern, der Sprit ist im Preis inbegriffen.

Weitere Informationen gibt es unter www.cambio-carsharing.de.

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„Smarte Region MYK10“ fördert Digitalisierungs-Projekte der VG Mendig

Mendig – Ein symbolischer Spendenscheck über 40.000 Euro konnte an die Verbandsgemeinde (VG) Mendig übergeben werden. Der Landkreis Mayen-Koblenz unterstützt hiermit im Rahmen seines Modellprojektes „Smart Cities“ die Realisierung und Umsetzung zweier Digitalisierungsprojekte in Rieden und Mendig. Sonja Gröntgen, Digitalisierungsbeauftragte des Landkreises Mayen-Koblenz, überreichte den symbolischen Scheck an den VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und gratulierten allen Beteiligten zur Spende.

Im Zuge der Energiekrise und der damit verbundenen Preissteigerung bei Strom und Gas möchte die VG Mendig mit den Geldern ein neues, individuell steuerbares Beleuchtungskonzept in Rieden umsetzen und testen. Geplant ist zunächst die Errichtung einer neuen Wegebeleuchtung entlang des Riedener Waldsees. Die innovative Straßenbeleuchtung mittels LED-Technologie verfügt über eine intelligente Steuerungstechnik per LoRaWAN, einer energieeffizienten Funktechnologie. Dies ermöglicht eine an die Umgebung anpassungsfähige und um bis zu 70 Prozent dimmbare Wegebeleuchtung. Bei Bewegung oder Überschreiten eines bestimmten Lärmpegels wechselt die Vorrichtung beispielsweise automatisch von der „Nachtabsenkung“ auf die maximale Beleuchtung. Die einzelnen Laternen sind untereinander vernetzt und können so das Signal in die Gehrichtung weitergeben, um sich nach der Bewegung wieder automatisch abzusenken.

Darüber hinaus sollen mit den Geldern öffentliche Grünflächen effizienter bewässert werden. Hierzu werden zunächst modellhaft am Hospitalplatz in der Stadt Mendig unterschiedliche Sensoren eingesetzt, um verschiedene Informationen der Bewässerung automatisiert zu erhalten und auszuwerten. Ziel ist es, die Bewässerung der Grünanlage mit Hilfe von Sensoren zu unterstützen, um eine bedarfsgerechte und ressourcenschonende Versorgung sicherzustellen. Die Sensoren messen die Feuchtigkeit im Boden und können so die Bewässerung zielgenau steuern. Gleichzeitig werden die aufgezeichneten Daten der Bewässerung ausgewertet und dem Bauhof sowie der zugehörigen Fachabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig per Dashboard zur Verfügung gestellt.

Mit beiden Projekten sollen Ressourcen im Bereich Wasser und Energie eingespart werden. Die Ergebnisse fließen in die regionale Datenplattform des Landkreises ein, die voraussichtlich im nächsten Jahr von allen Kommunen genutzt werden kann.

Die Fördergelder stammen aus dem Bundesförderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) sowie der KfW. Unter dem Titel „Smarte Region MYK10“ werden darüber bis Ende 2027 zukunftsweisende analoge und digitale Strategien sowie Lösungen für alle Daseinsbereiche im Landkreis entwickelt und erprobt.

Weitere Infos zum Smart-Cities-Projekt in MYK gibt es online unter www.myk10.de.