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Bischof Dr. Helmut Dieser weiht Philipp Fiala am Sonntag 1. Oktober in Rom zum Priester

Aachen/Rom – Der gebürtige Erkelenzer bleibt für die kommenden drei Jahre in der Ewigen Stadt – Alle Wege führen nach Rom: Auch für Diakon Philipp Fiala geht es für die kommenden drei Jahre in die Ewige Stadt. Dort wird er ein Studium aufnehmen. Doch erst wird er am Sonntag, 1. Oktober, von Bischof Dr. Helmut Dieser in der Kirche Sant`Ignazio di Loyola in Rom zum Priester geweiht.

In Erkelenz geboren und in Linnich aufgewachsen, hat der 28-Jährige noch ein katholisches Leben erlebt, das es heute so nicht mehr gebe: „Da war es auch bei der Sonntagsmesse schwierig, wenn man nicht zeitig da war, noch einen Platz zu finden.“ In Rurdorf ging Fiala zur Erstkommunion, war dort Messdiener. Sein Berufswunsch lag da eigentlich nahe: „So wie andere Astronaut werden wollten, wollte ich Priester werden“, sagt Fiala. Und doch schlägt er zunächst einen anderen Weg ein, studiert Politik und Gesellschaft sowie Hispanistik. „Ich geriet während meiner Schulzeit in eine Glaubenskrise.

Der Priesterberuf war erst einmal keine Option, weil der Glaube irrational erschien“, sagt er rückblickend über diese Zeit. Durch Lesen, Philosophie, Gespräche mit Mitschülern und seinem Heimatpfarrer fand Fiala aus dieser Krise heraus – und entschied sich für den Priesterberuf. Es war eine „Ratio des Herzens“, sagt Philipp Fiala.
Schließlich führt ihn der Weg nach Rom. Bischof Dr. Helmut Dieser entsendet ihn zur römischen Ausbildung. „Die katholische Kirche ist eine Weltkirche. Es braucht auch in den Heimatbistümern Personen, die die Perspektive der Weltkirche einbringen“, ist Fiala überzeugt. Für ihn war es eine Bereicherung, Mitbrüder aus der ganzen Welt in Rom kennenzulernen und zu besuchen. Etwa in Dänemark, wo er das Kirchencafé als „achtes Sakrament“ erlebt. Oder die Art, wie die katholische Kirche in Osteuropa die Ökumene mit der orthodoxen Kirche lebt.

Seine pastorale Ausbildung mit dem Schwerpunkt Trauerpastoral in St. Remigius Viersen ist für ihn eine intensive Zeit. „Mit meiner Anleiterin, der Gemeindereferentin Claudia Meuser, habe ich sehr viele innovative Projekte ausführen dürfen.“ Die Verbindung von Tradition und Innovation ist ihm wichtig, auch mit Blick auf die Reformen, die im Bistum Aachen und in der gesamten deutschen Kirche angestrebt werden. „Für mich ist es erfrischend, auch eine mir diametral entgegengesetzte Meinung zu hören“, sagt er.

Wenn er nach drei Jahren in Rom in das Bistum Aachen zurückkehrt, wird es sich verändert haben. Sorge bereitet Philipp Fiala das nicht: „Ich möchte trotz vieler Umbrüche das Positive im Blick behalten, mit offenen Augen herumgehen und schauen, wie ich mich in Kirche nützlich machen kann.“

Von Erkelenz in die Ewige Stadt

Philipp Fiala wurde am 31. Juli 1995 in Erkelenz geboren. Nach seinem Abitur am Gymnasium Haus Overbach in Jülich-Barmen im Jahr 2014 hat er zunächst Politik und Gesellschaft sowie Hispanistik an der Universität Bonn studiert. Ab 2016 dann Theologie an der Universität in Münster. Während seines Studiums absolvierte er Auslandssemester an der Philosoph-Theologischen Hochschule in Brixen (Italien) sowie an der Pontifica Universitá Gregoriana in Rom. Als Diakon war er bis Ende Juli in der Pfarre St. Remigius in Viersen. Im August 2023 kehrte er nach Rom zurück, um sich auf die Priesterweihe vorzubereiten. Ab Oktober 2023 wird der gebürtige Erkelenzer am Päpstlichen Orientalischen Institut ein dreijähriges  Lizenziatsstudium im Fach Ostkirchenkunde aufnehmen, im Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum weitere geistliche und pastorale Ausbildungselemente absolvieren und in Rom seelsorglich tätig sein.

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Wieder große Beteiligung um den diesjährigen EIFEL-Award

Prüm – Seit Juni sind Betriebe und Initiativen der Eifel aufgerufen, sich mit ihren Nachhaltigkeitskonzepten um den EIFEL-Award 2023 zu bewerben. Knapp 60 Bewerbungen gingen bei der Zukunftsinitiative Eifel ein – Dienstleister, Hidden Champions ebenso wie bekannte Markenartikler. „Wir sind begeistert über die große Zahl teilnehmender Betriebe. Das zeigt uns, dass der EIFEL-Award eine begehrte und anerkannte Auszeichnung ist – mit großer Strahlkraft in den gesamten Eifel-Raum“, so Andreas Kruppert, Präsident der Zukunftsinitiative Eifel.

In den kommenden Monaten hat die 10-köpfige Jury die Aufgabe, aus den eingegangenen Bewerbungen die besten Unternehmensstrategien in Bezug auf die ökologische und soziale Nachhaltigkeit auszuwählen.

Am 23. Januar werden die Gewinner im Rahmen einer großen Feierstunde in der Tenne Eicherscheid (Simmerath) öffentlichkeitswirksam vom Präsidium der Zukunftsinitiative Eifel mit einer Urkunde sowie dem hochwertigen Award ausgezeichnet. Alle Gewinner erhalten zusätzlich eine kostenfreie Veröffentlichung über ihr Unternehmen auf der Homepage zum Wirtschaftsstandort Eifel – standort-eifel.de – und den SocialMedia Kanälen.

Die Teilnehmer und Preisträger werden bis November über das weitere Vorgehen informiert und zur Feierstunde eingeladen.

Hintergrundinformationen:

Mit dem EIFEL-Award werden seit 2009 Firmen, Kommunen und Initiativen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten für ihr besonderes Engagement in der Eifel ausgezeichnet. Diese Anerkennung bringt den Gewinnern eine gute öffentliche Wahrnehmung und unterstützt sie damit auf ihrem weiteren Weg. Im vergangenen Jahr wurden Betriebe für ihre hervorragenden Leistungen im Bereich der Mitarbeiterführung und Personalgewinnung geehrt.

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35. Jubiläum der Städte-Partnerschaft von Meckenheim und Le Mée sur Seine

Meckenheim – Strahlendes Wetter und beste Laune bei der Feier von 35 Jahren Partnerschaft mit Le Mée-sur-Seine – Meckenheimer Delegation besuchte vom 22. September bis 24. September 2023 zum 35 jährigen Partnerschaftsjubiläum die Partnerstadt Le Mée-sur-Seine.

Gruppenfoto vor dem Schloss Vaux Le Vicomte

Auf der Anreise unterbrach die Delegation die Fahrt in Amiens und besichtigte die Kathedrale, die das größte französische Kirchengebäude des Mittelalters ist. Beeindruckend sind die drei Portale an der Westfassade, deren in Stein gehauene Figuren, die die Apostel, die Todsünden, das gottgefällige Leben und viele weitere biblische Motive vor dem geistigen Auge lebendig werden lassen. Besonders berührend ist die Skulptur des weinenden Engels im Chorumgang.

Mme Annie Le Corre, Präsidentin des „Comité de Jumelage“ und Herr Jens Biesterfeldt, 1. Vorsitzender des Bürgervereins e.V., präsentieren das Geschenk des Meckenheimer Bürgervereins an das Comité de Jumelage

Erlebte die Delegation Amiens im Regen, so besserte dich das Wetter im weiteren Verlauf der Fahrt, die Freunde in Le Mée empfing die Delegation bei strahlendem Sonnenschein.

Der Samstag begann mit der Besichtigung der Burg Blandy les Tours. Die Burg ist eines der letzten noch existierenden Bauwerke der mittelalterlichen Architektur aus dem 13. Jahrhundert in der Île-de-France.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ergab sich für die meisten Gastgeber und Gäste eine kleine Pause. Nicht so jedoch für unseren Bürgermeister, Herrn Holger Jung! Er wurde von seinem Kollegen, Herrn Franck Vernin gebeten, gemeinsam die Trauung einer leitenden Vertreterin der Stadtverwaltung durchzuführen!

Das Schloss Vaux le Vicomte war das Ziel am frühen Abend. Es wurde von Nicolas Fouquet, dem Finanzminister von Louis XIV, erbaut und veranlasste letzteren, ein noch größeres Schloss, Versailles, in Auftrag zu geben. Die Meckenheimer Gäste und ihre Gastgeber wurden nach der Besichtigung des Schlosses zu einem festlichen Abendessen im Schlossrestaurant eingeladen, bevor sie um 23.00 Uhr ein überwältigendes Feuerwerk im weitläufigen Schlossgarten erleben durften.

Am Sonntag folgte dann die offizielle Jubiläumsfeier mit Ansprachen der beiden Bürgermeister Holger Jung und Franck Vernin sowie der Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Annie Le Corre und Jens Biesterfeldt im Rathaus von Le Mée. Die Redner betonten die Bedeutung der Städtepartnerschaft insbesondere auch angesichts der aktuellen Weltlage, sie zeigten sich in der Bewertung der vergangenen 35 Jahre zuversichtlich, dass das enge Band der Freundschaft zwischen Le Mée und Meckenheim auch in der Zukunft Bestand haben wird.

Sowohl das herzliche Miteinander beim anschließenden Picknick im Grünen am Ufer der Seine als auch die Szenen beim danach unvermeidlich folgenden Abschied am Bus machten deutlich, dass aus der Städtepartnerschaft viele persönliche Beziehungen entstanden sind. Die Delegation verabschiedete sich mit einer Einladung für 2024 nach Meckenheim!

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„ways2work“ – Reform der Arbeitswege in Stolberg

Stolberg – Gemeinsam mit über 20 Unternehmen reformiert die Stadt Stolberg die Arbeitswege von und zu den Unternehmen. Deshalb hat sich die Stadt zusammen mit vielen Betrieben, der ASEAG und Velocity beim Land für das Förderprojekt „Ways2Work“ beworben – mit Erfolg. Inzwischen liegt der Zuwendungsbescheid von Verkehrsminister Oliver Krischer vor.

„Das ist ein Meilenstein für die Wege von und zur Arbeit in unserer Stadt und auch ein enormer Standortvorteil für unsere Unternehmen“, freut sich Bürgermeister Patrick Haas: „Aktuell gibt es in unseren Gewerbegebieten häufig keine attraktive Alternative zum PKW. Genau hier setzen wir an.“

Gemeinsam mit den Unternehmen und einem beauftragten Planungsbüro plant die Stadt deshalb sehr zeitnah Mitarbeiterbefragungen und Wohnstandortanalysen. Diese Ergebnisse sind dann die Grundlage für die Stärkung alternativer Mobilitätswege zur Arbeit. „Ansetzen werden wir auf dieser Grundlage in der Erschließung der Gewerbegebiete Camp Astrid, Steinfurt, Mausbach und Münsterbusch via ÖPNV, vor allem in der Erschließung der so genannten letzten Meile zum Betrieb.“ Auch der Aufbau eines attraktiven Bike-Sharing Angebotes und E-Bike-Infrastrukturen sei geplant.

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Eifel Tourismus GmbH und Zukunftsinitiative Eifel – Akzeptanz für Klimaschutz wecken

Prüm/Vogelsang IP – Eine Fachkonferenz zum Thema gelingender Kommunikation von Klimaschutz brachte auf Einladung der Eifel Tourismus GmbH (ET) und Zukunftsinitiative Eifel rund fünfzig VertreterInnen aus Verwaltung, Tourismus, Wirtschaftsförderung und Naturschutz zusammen. Sie informierten sich über erfolgreiche Strategien, um Unternehmen und BürgerInnen für Klimaschutzmaßnahmen zu begeistern.

Auf kommunaler Ebene stehen vielfältige Maßnahmen an, um den Klimaschutz konkret voranzubringen. Entscheidend für den Erfolg ist die Akzeptanz der Bevölkerung und der Unternehmen. Aktuelle Debatten zeigen: Diese Unterstützung ist nicht selbstverständlich, sondern sie basiert auf guter Kommunikation, damit die notwendigen Veränderungsprozesse stattfinden können. Wie eine solche Kommunikation gelingen kann, war Thema einer Fachkonferenz mit Teilnehmenden aus allen Teilregionen der Eifel, die Landrat Markus Ramers als Gastgeber auf Vogelsang IP begrüßte.

Andreas Kruppert, Präsident der Zukunftsinitiative Eifel, unterstrich, dass die Eifel in Sachen Klimaschutz Großes bewegen kann. „Klimaschutz ist Standortvorteil UND Wettbewerbsvorteil. Darum gilt es, nicht abzuwarten, sondern jetzt aktiv zu werden!“ Dabei betonte er die Rolle des gemeinschaftlichen und tatkräftigen Handelns –Werte, die die Eifel ausmachen.

Doch wie gelingt es, die Bevölkerung mit ins Boot zu holen und sie auch beim Klimaschutz zu Botschafterinnen und Botschaftern der Eifeler Werte zu machen? Dies wurde

In Kleingruppen wurden anhand konkreter Beispiele Möglichkeiten zur Kommunikation erörtert. Dort ging es um die Bereiche erneuerbare Energien, Verkehr, Gewässerschutz und die Planung von Veranstaltungen zur Sensibilisierung der Bevölkerung.

Die Impulse für den Austausch in den Gruppen kamen durch kurze Vorträge von drei ExpertInnen für Klimakommunikation: Dr. Götz Braun (gemeinnützige Kommunalberatungs-Genossenschaft für nachhaltige Entwicklung KlimaKom; Garching bei München), Dr. Johanna Kranz (RLP Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen; Mainz) und Dr. Marcus Andreas (Prozessbegleitung für Nachhaltigkeit; Berlin). Die Moderation übernahm Dr. Sebastian Elbe (wissenschaftliche Politikberatung Sprintconsult; Darmstadt), der bereits langjährig mit den besonderen Verhältnissen im ländlichen Raum und in der Eifel vertraut ist.

Das Thema Nachhaltigkeit ist eines der Schwerpunktthemen, denen sich die Eifel Tourismus GmbH im Auftrag der Zukunftsinitiative Eifel widmet. Mit Fachtagungen und Fachkonferenzen hierzu bringt sie Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen.

Ziel ist es, das Wissen über Projekte in der Region zu bündeln und die Macher miteinander zu vernetzen.

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Sicher mobil sein – Landesweiter Aktionstag in NRW zu Verkehrssicherheit

Region/Düsseldorf – Am heutigen Dienstag, 26. September 2023, findet ein landesweiter Aktionstag zu Verkehrssicherheit statt. Nordrhein-Westfalen beteiligt sich damit an der bundesweiten Kampagne „sicher.mobil.leben – Rücksicht im Blick“. Die lokalen Kreispolizeibehörden werden mit verschiedenen Aktionen für Vorsicht und Rücksicht im Straßenverkehr werben. Rund 90 Präventionsmaßnahmen und über 380 Kontrollstellen im Stadtverkehr sind geplant. Etwa 1.400 Kräfte der Polizei Nordrhein-Westfalen werden dabei im Einsatz sein.

NRW Innenminister Herbert Reul mahnt: „Wir sind ständig unterwegs: zur Arbeit, zur Schule oder in den Urlaub. Mobil sein ist Teil unseres Lebens. Für das Miteinander im Straßenverkehr gelten dieselben Regeln wie im gesellschaftlichen Miteinander: Vertrauen und Respekt füreinander, Umsicht und Rücksicht miteinander. Das hält Gefahren klein, verhindert Unfälle und sorgt am Ende des Tages dafür, dass wir alle sicher wieder zuhause ankommen.“

Die Maßnahmen richten sich an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer: ob mit Rad oder Pedelec, PKW, LKW oder Motorrad, ob zu Fuß oder mit Elektrokleinstfahrzeugen. Bei den Schwerpunktkontrollen geht es um Geschwindigkeit, Vorfahrt/Vorrang, Abbiegen sowie Seitenabstand zu Radfahrenden. Dieses Jahr wird die Aktion vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club e.V. (ADAC Deutschland), dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW) unterstützt. Die länderübergreifende Verkehrssicherheitsaktion beginnt am 26. September 2023 um 6.00 Uhr und endet am 27. September 2023 um 6.00 Uhr.

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Fluthilfe-Medaillen für über 1000 Einsatzkräfte des Landkreises Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Im Juli 2021 hat ein Unwetter von bisher nie da gewesenem Ausmaß Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, insbesondere das Ahrtal und die Region mit der Kreisstadt Wittlich und der Verbandsgemeinde Wittlich-Land heimgesucht. Leider waren in Nordrhein-Westfalen und im Ahrtal viele Tote zu beklagen. Darüber hinaus entstanden Schäden an privaten Häusern und an der öffentlichen Infrastruktur in Milliardenhöhe. Wie wichtig das Engagement und die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren, der Rettungs- und Hilfsorganisationen ist, hat sich während der Flutkatastrophe am 14./15. Juli 2021 und in der Zeit danach eindringlich gezeigt.

Als Ausdruck des Dankes für ihr wertvolles Wirken anlässlich der Flutkatstrophe wurden nun in der Moseltalhalle in Piesport die von der Landesregierung gestiftete „Fluthilfemedaille 2021“ an über 1.000 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich verliehen. Neben zahlreichen Feuerwehrleuten erhielten Angehörige von Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Katastrophenschutz und der Rettungshundestaffel Medaillen.

An der Veranstaltung nahmen unter anderem die Bürgermeister, Brand- und Katastrophenschutzinspekteure, Wehrleiter des Landkreises sowie Vertreter der Kommunalpolitik und des Landesfeuerwehrverbandes teil. Moderiert durch Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Jörg Teusch erhielten die Einsatzkräfte von Innenminister Michael Ebling und Landrat Gregor Eibes die Fluthilfemedaille und eine Urkunde. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Blechbläserquintett des Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz.

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Ahrwein-Prinzessin hat Finaleinzug bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin knapp verpasst

Bad Neuenahr-Ahrweiler – „Merle Kurth hat das Ahrtal hervorragend präsentiert“ – Es war am Ende eine knappe Entscheidung der 70-köpfigen Jury beim Vorentscheid zur Wahl der Deutschen Weinkönigin am vergangenen Samstag: Die Kandidatinnen aus zwölf deutschen Weinbaugebieten hatten sich durchweg top vorbereitet präsentiert, doch nur fünf von ihnen konnten ins Finale einziehen.  Ahrweinprinzessin Merle Kurth hat den Einzug ins Finale zwar nicht geschafft, doch die mitgereisten Jury-Mitglieder aus dem Ahrtal sowie Familie und Freunde fanden nach ihrem Auftritt ausschließlich Lob für die 23-Jährige.

Unter anderem musste sie die Frage beantworten, welchem Aspekt der Nachhaltigkeit im Weinbau neben dem Ökologischen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte und über welche Sinne und Organe der Mensch Weingenuss wahrnimmt. Aufgabe in englischer Sprache war, einem ausländischen Touristen zu erläutern, dass Rosé keine Mischung aus Weißwein und Rotwein ist.

„Merle Kurth hat sich mit umfangreichem Wein-Fachwissen, exzellenten Englisch-Kenntnissen und einer lockeren und charmanten Art hervorragend präsentiert“, sagte Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V. Damit sei sie ihrer Aufgabe, das Weinbaugebiet Ahr als Botschafterin kompetent zu vertreten, vollends nachgekommen. „In diesem Jahr waren alle zwölf Kandidatinnen besonders stark und daher entschieden feinste Nuancen darüber, wer ins Finale einziehen durfte“, resümierte Groß.

Für Merle Kurth ging es zurück ins Ahrtal, wo jedoch schon wieder der nächste Termin auf sie wartete: Zusammen mit Ahrweinkönigin Katja Hermann nahm sie am Sonntag bei sonnigem Spätsommerwetter und bester Laune am Winzerfestzug in Dernau teil. „Mit meiner Leistung beim Vorentscheid bin ich zufrieden und habe ganz viel positives Feedback erhalten. Es war für mich eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Allen fünf Finalistinnen wünsche viel Erfolg“, so die Ahrweinprinzessin. Die Wahl der Deutschen Weinkönigin wird am Samstag, 29. September, um 20.15 Uhr live im SWR-Fernsehen gezeigt.

 

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Hornissen-Schwarm attackiert Sportler beim 47. Lauf „Rund um den Laacher See mit dem 18. PSD Bank-Cup“

Laacher See – Am dritten Sonntag im September lud die LG Laacher See zur beliebten Lauf- u. Walkingveranstaltung auf das Parkplatzgelände am Kloster Maria Laach ein. Bei sommerlichen Temperaturen erreichten über 900 Aktive das Ziel bei den verschiedenen Wettbewerben von 200 m Bambini bis 10 km Laufen und Walking.

Die Bambinis durften als Erstes ihr Können beim 200 Meter Lauf beweisen. Angefeuert von Eltern, Großeltern und den anderen Zuschauern liefen fast 60 Kinder mit strahlenden Gesichtern über die Ziellinie. Eine große Beteiligung gab es auch bei den weitern Kinder- und Jugendläufen. Insgesamt beteiligten sich über die 500 m und die 1000 Meter Strecken 169 junge Athleten. Alle erhielten nach dem Zieleinlauf eine Medaille.

Zuvor bekamen sie bei der Startnummernausgabe eine kleine Überraschung. Für die Erwachsenen gab es eine gefüllte Startertasche, inklusive einer Flasche Radler alkoholfrei von der Vulkan Brauerei Mendig.

Um ein möglichst behinderungsfreies Laufen zu ermöglichen,  lässt die LG Laacher See Männer und Frauen beim Hauptlauf getrennt starten. „Ein Teil der Strecke führt über die Straße und an manchen Stellen ist der Weg sehr schmal“, erklärt der Vorsitzende Klaus Jahnz. So fiel der Startschuss für die Männer 20 Minuten vor dem Frauenstart. Ca. bei km 3 wurden die Männer von einem Hornissenschwarm so attackiert, dass einige abbrechen mussten. Ein Sportler musste im Krankenhaus behandelt werden. Für die Frauen musste die Streckenführung spontan geändert werden, so dass sich die Wettkampdistanz auf 8,7 km verkürzte

Sieger beim Hauptlauf und damit Gewinner des 18.  PSD Bank-Cups war Jonas Humke (32:33 Min.) vom TSV Bayer 04 Leverkusen und bei den Frauen lief als erste Franziska Rennecke (30:49 Min.) vom Team beVegt.de über die Ziellinie. Die beiden gehören schon zu den Stammgästen bei der LG Laacher See und haben schon mehrfach den Hauptlauf gewonnen. Insgesamt starteten bei diesen beiden Läufen 370 Aktive, 100 mehr als im vergangenen Jahr „

Die Siegerehrung der Mannschaftswertung „Vulkanregion Laacher See“ nahm Detlef Leersch vor.  Geehrt wurden die  drei schnellsten Frauen und Männerteams  So ging der Wanderpokal an die schnellsten Männer des DJK Lauftreffs Andernach, gefolgt von der LG Klottengasse und dem Team flott e.V. Das Team beVegt.de mit Franziska und Petra Rennecke, sowie Anika Adams verwies die Titelverteidigerinnen der Selbstläufer Altenahr auf den zweiten Platz. Dritte wurden die Läuferinnen vom TUS Kaisersesch.

138 Walker und Nordic Walker absolvierten die Wettbewerbe über fünf km und zehn km.

Bei der großen Verlosung  gab es wieder wertvolle Preise zu gewinnen. Gleich drei Wochenenden mit einem Fahrzeug Opel oder Peugeot vom Autohaus Nett KG in Mayen und viele weitere Preise wurden verlost. Der Hauptpreis – eine Woche Winterurlaub in Meransen/Südtirol (Panorama Hotel Huberhof) – gewann Sabine Schenke vom TuS Ahrweiler.

„Zu nennen sind auch  monte mare, AOK, EVM, Intersport Krumholz, Fleischerei Adams, MC Donalds, Lotto Stiftung, Sebamed, Seehotel Maria Laach, Tönissteiner; Klostergut Maria Laach, Klosterverwaltung Maria Laach, Vulkanregion Laacher See, Dr Schlags Apotheken, Welters Reisen,  Westenergie und insbesondere die PSD Bank Koblenz eG als Titelsponsor. Ohne die zahlreichen Unterstützer könnten wir unseren Gästen eine solche Veranstaltung nicht präsentieren“, resümiert der 2. Vorsitzende Daniel Bölts.

Nach den Wettbewerben wurden die Gäste wieder mit selbstgemachten Kuchen und leckerer Erbsensuppe, belegten Brötchen und Getränken zu familienfreundlichen Preisen verwöhnt.

Alle Ergebnisse und das persönliche Video vom Zieleinlauf:

https://www.laacher-see-lauf.de/ergebnisse/

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Positive Bilanz zum Projekt „Region Aachen rettet“

Euskirchen/Düren – Im Rahmen des Projektes „Region Aachen rettet“ hat der Kreis Düren vor zwei Jahren eine Ersthelfer-App für Smartphones eingerichtet. Auf der diesjährigen Pressekonferenz wurde eine positive Bilanz gezogen.

Diese fand am vergangenen Freitag, 22. September, in Euskirchen statt. Nach einer Podiumsdiskussion wurden unter anderem Ersthelferinnen und Ersthelfer aus verschiedenen Kreisen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet. An dem Projekt „Region Aachen rettet“ sind – neben dem Kreis Düren – die Stadt sowie StädteRegion Aachen, der Kreis Euskirchen und Kreis Heinsberg beteiligt. Mittlerweile haben sich schon über 1000 Ersthelfende bei der App registriert.

Peter Kaptain, Allgemeiner Vertreter von Landrat Wolfgang Spelthahn, hat Tibor Stingl für sein großes Engagement als Ersthelfer ausgezeichnet. Foto: Kreis Euskirchen

Hintergrund ist eine vor zwei Jahren vom Kreis Düren, im Rahmen des Projektes „Region Aachen rettet“, eingeführte Ersthelfer-App für Smartphones. Bei einem Herzkreislaufstillstand wird über die Leitstelle des Kreises Düren mithilfe dieser App ein qualifizierter sowie ehrenamtlicher Ersthelfer, der sich zufällig in der Nähe des Ereignisses aufhält, alarmiert und zum Einsatzort gelenkt. So können lebensrettende Maßnahmen – noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes – durchgeführt werden. „Nur wenn alle Glieder der Rettungskette ineinandergreifen, haben die Patientinnen und Patienten eine gute Überlebenschance. Die Kette beginnt bei der Leitstelle, geht über den Ersthelfenden und Rettungsdienst bis in die Klinik. Dafür gibt es schon einige Erfolgsbeispiele“, sagte Peter Kaptain, Allgemeiner Vertreter von Landrat Wolfgang Spelthahn. Er ehre unter anderem Tibor Stingl für seine 14 Einsätze als Ersthelfer. Tibor Stingl ist in der Ausbildung zum Notfallsanitäter und unterstützt das Projekt „Region Aachen rettet“ von Beginn an mit großem Engagement. Des Weiteren zeichnete Peter Kaptain Frauke und Maik Falter für ihr Engagement als Familie aus. Frauke Falter ist Krankenschwester in einer Dialysepraxis und Maik Falter ist Klassenlehrer am Notfallbildungszentrum Eifel-Rur (NOBiZ). Beide setzen die Erstversorgung, unter besonderer Berücksichtigung der Kinderversorgung, als Familie um.

Das Projekt „Region Aachen rettet“ wird im Kreis Düren von Dr. Detlef Struck (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Kreis Düren ) und Susanne Helten-Hensch (Projektkoordinatorin) betreut. Weitere Informationen zu „Region Aachen rettet“ gibt es online unter www.regionaachenrettet.de. Zudem können Fragen unter ersthelfer@kreis-dueren.de gestellt werden.