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„Rettfluencer“ Luis Teichmann trägt sich ins Goldene Buch des Kreises Düren ein

Düren – Luis Teichmann, der bei Instagram und TikTok unterhaltsame und informative Videos rund um das Thema Rettungsdienst veröffentlicht, hat sich auf Einladung von Landrat Wolfgang Spelthahn ins Goldene Buch des Kreises Düren eingetragen. Da der studierte Rettungsingenieur, Rettungssanitäter und Influencer eine Millionenreichweite im Internet hat, gilt er auch als „Rettfluencer“.

 Ende des vergangenen Jahres hat der 27-jährige Aachener, der aktuell in Köln lebt, über das erste mit Wasserstoff (H2) betriebene Fahrzeug berichtet, das beim Rettungsdienst Kreis Düren (RDKD) im Einsatz ist. Es handelt sich um einen Kommandowagen. Sein Beitrag sorgte bundesweit für viel Aufmerksamkeit und unterstützt somit die Wasserstoff-Offensive des Kreises Düren. Der Kreis Düren setzt seit langem auf H2 als umweltschonende Antriebsform. In Jülich wird bald grüner Wasserstoff mit Hilfe von Solarenergie hergestellt, der unter anderem im Verkehr genutzt werden wird. Schon jetzt liefert die erste Wasserstofftankstelle in Düren Energie für Busse und Autos. „Wir wollen Wasserstofffahrzeuge auch im Rettungsdienst etablieren und freuen uns, dass wir in Luis Teichmann einen prominenten Unterstützer gefunden haben“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

„Ich glaube sehr an den Wasserstoffausbau und dass er im Rettungsdienst sinnvoll ist – wenn er, so wie im Kreis Düren, grün ist. Die schnelle Betankung und die höhere Reichweite sprechen für sich“, sagt Luis Teichmann, der den Kreis Düren in der Wasserstoff-Offensive weiterhin unterstützen möchte. Schon bald soll ein weiteres H2-Fahrzeug im Rettungsdienst vorgestellt werden: Ein mit Wasserstoff betriebener Rettungswagen soll im kommenden Jahr ebenfalls im Einsatz sein.

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Achtel-, Viertel- und Halbfinal-Paarungen im Bitburger Rheinlandpokal sind ausgelost

Bitburg/Koblenz – Spannende Begegnungen im Bitburger Rheinlandpokal: Am gestrigen Mittwochabend wurden in der Bitburger Erlebniswelt die Achtelfinalspiele und auch bereits die anschließenden drei Runden ausgelost.

Die Paarungen der Auslosung.

Ausgetragen werden die Achtelfinals am 01. November 2023, die Viertelfinals am 06. März 2024, die Halbfinals am 10. April 2024, und der Finaltag der Amateure ist am 25. Mai 2024 vorgesehen.

„Unsere Top-Schiedsrichterin Naemi Breier, die Spiele in der Frauen-Bundesliga leitet, hat spannende Partien im Achtelfinale gezogen, auf die sich Vereine und Zuschauer schon jetzt freuen können. Ich wünsche allen Vereinen viel Erfolg und faire Spiele“, fasste Gregor Eibes, Präsident des FV Rheinland, die Auslosung zusammen und ergänzte, dass „unserem Partner, der Bitburger Braugruppe, ein besonderer Dank gebührt, da sie seit Jahren den Bitburger Rheinlandpokal sponsert und so maßgeblich an der Steigerung der Attraktivität beteiligt ist.“

Gerd Müller, Verkaufsleiter bei der Bitburger Braugruppe, ergänzt: „Unser Glückwunsch geht an alle Mannschaften, die sich für die heiße Phase qualifiziert haben. Wir wünschen für das weitere Turnier viel Erfolg und hoffen auf faire und spannende Partien. Der Bitburger Rheinlandpokal ist zweifellos ein sportliches Highlight in der Region und wir sind sicher, dass die Fans und Zuschauer auch in diesem Jahr mit Begeisterung dabei sein und für eine tolle Atmosphäre sorgen werden.“

Das Endspiel um den Bitburger Rheinlandpokal findet seit 2015 im Rahmen des Finaltags der Amateure statt – im laufenden Wettbewerb am Samstag, 25. Mai 2024, am Tag des DFB-Pokal-Finals. Der Endspielort steht noch nicht fest. Wie in den Vorjahren auch wird die ARD die Endspiele der Landespokale in einer bundesweiten TV-Livekonferenz übertragen.

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Acht E-Autos stehen in Euskirchen zur Ausleihe bereit

Euskirchen – In Euskirchen ist am 16.10.2023 auf dem Parkplatz vor dem Euskirchener Rathaus das Carsharing der Firma cambio offiziell eröffnet worden. Bürgermeister Sacha Reichelt stellte das neue Angebot bei einem Pressetermin vor. Die Stadt Euskirchen realisiert das Projekt mit der SVE, der e-regio, dem Kreis Euskirchen und dem Carsharing Anbieter cambio.

Im Stadtgebiet von Euskirchen werden ab sofort an vier Standorten jeweils zwei elektrische Fahrzeuge (Renault Zoe) zum Ausleihen bereitgestellt. Diese befinden sich am Bahnhof Euskirchen, auf der Wilhelmstraße am Herz-Jesu-Vorplatz, am Rathaus Kölner Straße sowie am Kreishaus. Eine fünfte Station am Parkplatz Mittelstraße folgt. Wer die Fahrzeuge nutzen möchte, muss sich einmalig bei cambio registrieren. Anschließend können die Fahrzeuge kurzfristig, aber auch bis zu einem Jahr im Voraus reserviert werden. Zum gebuchten Zeitraum lässt sich der Wagen mit der cambio-App öffnen, der Schlüssel ist im Wagen hinterlegt. Die Abrechnung erfolgt anhand einer Zeit- und Entfernungs-Mischkalkulation: Pro Stunde werden 3,35 Euro berechnet plus 0,28 Euro je gefahrenen Kilometer. Für Vielfahrer oder Wochenendfahrer gibt es aber auch andere Tarifoptionen. Die Ladekosten sind im Preis enthalten. Nach Fahrtende müssen die Fahrzeuge wieder am selben Standort zurückgegeben und an die Ladesäule angeschlossen werden.

Die Fahrzeuge werden durch Mitarbeitende des Unternehmens alle zwei bis drei Wochen gereinigt sowie auf ihre Sicherheit und Funktionsweise geprüft.

„Das Carsharing-Angebot bietet eine attraktive Ergänzung zum bereits guten ÖPNV-Angebot. Zusammen mit dem Stadtbus-Angebot und dem Eifel e-Bike sind somit wichtige Elemente einer modernen Mobilität in Euskirchen verfügbar. Die Verwaltung wird geeignete Dienstfahrten ebenfalls über dieses Angebot abdecken“, so Bürgermeister Sacha Reichelt.

„Nach der Einführung des Deutschlandtickets ist das neue Carsharing-Angebot der zweite wichtige Baustein in diesem Jahr, der in Euskirchen zur Verkehrswende beiträgt. Kunden, die Ihr Deutschlandticket bei der SVE kaufen, erhalten vergünstigte Konditionen beim Carsharing“, so der Geschäftsführer der SVE“, Anno Schichler-Koep.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in Euskirchen 100 Prozent elektrisches Carsharing anbieten können. Mit E-Carsharing werden die positiven Umwelteffekte von Carsharing noch verstärkt. Cambio gibt es in fünf weiteren Gemeinden in der Eifel, in über 20 Städten in Nordrhein-Westfalen und in über 45 Städten in Deutschland. Mit cambio ist man also überall mobil. Wir danken dem Kreis Euskirchen und der Stadt Euskirchen für die gute Zusammenarbeit, die die Umsetzung ermöglicht hat“, so Laurenz Miehe, Standortmanager Region Eifel.

Für die Euskirchener Bevölkerung, Unternehmen oder Besuchende gibt es damit nun eine passende Alternative zum eigenen Auto. Dabei wird auch an Familien gedacht: Alle Fahrzeuge in Euskirchen sind jeweils mit einem zertifizierten Kindersitz ausgestattet.

Auch in Blankenheim, Hellenthal, Kall, Zülpich und Bad Münstereifel stehen Carsharing-Angebote von cambio zur Verfügung. Bis zum 15.11. verzichtet der Anbieter für alle Neukunden und Neukundinnen auf die Anmeldegebühr in Höhe von normalerweise 30€.

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RLP Sportminister Ebling verleiht Sport-Obelisk für besondere Verdienste im Sport

Region/Mainz – RLP Sportminister Michael Ebling hat Bernd Fronnert (Burgbrohl), Karl-Heinz Thommes (Prüm), Johann Benedom (Schifferstadt) und Walter Benz (Ludwigshafen) für ihr langjähriges Engagement mit dem Sport-Obelisken 2023 ausgezeichnet. Zudem wurde Monika Sauer (Koblenz) in Abwesenheit geehrt.

„Die Preisträgerinnen und Preisträger des Sport-Obelisken 2023 haben sich über mehrere Jahrzehnte hinweg in ihren jeweiligen Disziplinen für den Sport in Rheinland-Pfalz und ihre Mitmenschen engagiert. Sie alle haben in der Vergangenheit dazu beigetragen, den Sport zu stärken, ihn in all seinen Facetten fördern und die nächste Generation dazu ermutigen, die gleichen Werte von Fairness und Teamgeist zu leben. Die Auszeichnung mit dem Sport-Obelisken ist Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für die großartigen und langjährigen Leistungen“, sagte Sportminister Michael Ebling anlässlich der Verleihung.

Bernd Fronnert war von 1973 bis 2003 Schatzmeister für den Motorsportclub AMC Brohltal und kümmerte sich 30 Jahre lang um die finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Neben seiner Begeisterung für den Motorsport engagierte er sich für auch den Schießsport. Hier war er unter anderem als Sportleiter von 1978 bis 1987 im Rheinischen Schützenbund, in verschiedenen Positionen im Schützenkreis 11 6 Rhein-Ahr von 1978 bis 2020 und als Kreis-Liga-Leiter von 2017 bis 2020 tätig. Zudem war er von 1980 bis 2020 als Kampfrichter für den Deutschen Schützenbund e. V. unterwegs. Aktuell ist Bernd Fronnert stellvertretender Vorsitzender des Fachverbands Sportschießen Rheinland. Für sein Wirken rund um das Schützenwesen erhielt er unter anderem 2009 den Ehrenring des Deutschen Schützenbundes. 2011 wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft des Rheinischen Schützenbundes ausgezeichnet.

Karl-Heinz Thommes gilt als einer der Pioniere von Special Olympics Deutschland. 1983 nahm er als Trainer erstmals an den Special Olympics Weltspielen im US-Bundesstaat Louisiana teil. 1991 war er als deutscher Delegationsleiter bei den Special Olympics Weltspielen in Minneapolis (USA) als Hauptverantwortlicher dabei. In den Folgejahren organisierte er unter anderem Special Olympics Sommerspiele in Stuttgart, Berlin und Frankfurt und begleitete die deutsche Delegation zu den Weltspielen als Delegationsleiter nach Barcelona, Athen, Toronto und Dublin. Zudem war Thommes von 1991 bis 2002 Schatzmeister von Special Olympics Deutschland und von 2002 bis 2003 Vizepräsident. 2004 gründete er Special Olympics Rheinland-Pfalz e. V., die Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung im Land. Von 2004 bis 2016 war Thommes Präsident des Landesverbandes. Bei seinem Abschied im Jahre 2016 wurde er zum Ehrenpräsident ernannt. Zu seinem 80. Geburtstag wurde im Jahr 2018 der Karl-Heinz-Thommes-Preis ins Leben gerufen, mit dem Personen, Vereine und Institutionen ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung in Rheinland-Pfalz verdient gemacht haben.

Johann Benedom engagiert sich seit mehr als 50 Jahren für den Kegelsport. Für den Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz e. V. (BSV RLP) war er in den Sportarten Kegeln und Bowling von der Kreisebene bis zur Bundesebene, unter anderem seit 1986 als Schiedsrichter aktiv. 2003 wurde er zum Bundestrainer für die Nationalmannschaft der blinden und sehbehinderten Sportlerinnen und Sportler ernannt. Innerhalb des BSV RLP hatte er zudem zehn Jahre auch das Amt des Fachwarts „Bowling“ inne. In dieser Funktion hat er auf Landesebene besonders den Kegel- und Bowlingsport für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung stark gefördert. 2007 gewann Benedom als damals 69-jähriger die Deutsche Meisterschaft im Kegeln „Einzel-Wettkampfklasse Senioren“.

Walter Benz hat sich schon in jungen Jahren dem Turnen verschrieben und trat im Alter von acht Jahren 1960 in den Turnverein 1896 e. V. Ludwigshafen-Maudach ein, in dem er auch heute noch aktiv ist. Von 1971 bis 1980 war er Schriftführer, von 1978 bis 1999 Abteilungsleiter Turnen, von 1993 bis 1999 Kassenwart im Beitragswesen und von 1980 bis 2005 Geschäftsführer. Seit 2016 ist Benz 1. Vorsitzender der Maudacher Turner. Zudem ist er seit 2004 Präsident des Pfälzer Turnerbundes, in dem er seit 1984 verschiedene Ämter bekleidet hat. Seit 2010 ist er außerdem Vizepräsident im Sportbund Pfalz. Im Jahr 2012 wurde Benz mit der Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Monika Sauer engagiert sich bereits seit mehr als 50 Jahren ehrenamtlich im Sport und war unter anderem bis 1982 Bundeskampfrichterin im Kunstturnen. Seit 1991 ist sie 1.  Vorsitzende bei der Coblenzer Turngesellschaft (CTG). Im Jahr 1998 wurde Sauer in das Präsidium des Sportbundes Rheinland berufen und wurde 2016 dessen Präsidentin. Damit ist sie die erste Frau in dieser Position. Ebenfalls seit 2016 ist sie Vizepräsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz. Während ihrer Zeit beim LSB setzte sie sich insbesondere für die Integration im Sport ein. Im Jahr 2000 wurde Monika Sauer mit der Ehrennadel in Gold des Sportbundes Rheinland ausgezeichnet. 2003 erhielt sie die Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz. 2014 wurde sie für ihre Verdienste im Sport mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Seit 1997 werden mit dem Sport-Obelisken sowohl herausragende Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt, als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben. Der Sport-Obelisk wird pro Jahr an fünf Preisträgerinnen und Preisträger vergeben.

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Stolberger Innenstadt lebt auf – Mietvertrag für zwanzigstes neues Geschäft unterschrieben

Stolberg – „Bei einem Blick auf unsere Innenstadt geht mir das Herz auf.“ So erklärt Bürgermeister Patrick Haas seine Gefühllage, wenn er aktuell durch die Innenstadt geht. Tatsächlich ist inzwischen in Steinweg und Rathausstraße unübersehbar, dass zahlreiche neue und einzigartige Geschäfte ihre Türen geöffnet haben.

Der Erfolg ist auf die konsequente Umsetzung des „Sofortprogramm Innenstadt“ durch die Stadt zurückzuführen. Durch das Programm können sich Neuansiedlungen 24 Monate lang mit günstigeren Mieten etablieren. Vor wenigen Tagen hat bereits das zwanzigste neue Geschäft einen neuen Mietvertrag in einem ehemaligen Leerstand bei Innenstadtmanager Andre Schroeder unterzeichnet: „Wir werden alleine in diesem Jahr also in mindestens 20 Leerständen neue Geschäfte ansiedeln können. Das ist aber noch nicht das Ende der positiven Entwicklung, denn wir setzen das Sofortprogramm auch zukünftig fort“, so der Innenstadtmanager.

Eine so positive Entwicklung ist auch für den Bürgermeister nicht absehbar gewesen: „Ich bin ganz ehrlich: Als wir Ende letzten Jahres das Sofortprogramm Innenstadt gestartet haben, hätte ich mit einem so großen Erfolg dann auch wieder nicht gerechnet, zumal es uns aktuell nicht an Anfragen für neue Geschäfte, sondern eher an weiteren Geschäftslokalen mangelt.“

Auch der Neubau des Steinwegs schreitet zügig voran. Im oberen Bereich lässt sich nach den ersten Pflasterarbeiten schon erahnen, wie er bis zur Fertigstellung Ende nächstes Jahr mal aussehen wird. Zudem schreiten die Planungen für ein großes Parkhaus auf dem DALLI-Parkplatz weit voran.

„Allen, die schon länger nicht mehr in unserer Innenstadt waren, kann ich wärmstens empfehlen: Kommen Sie vorbei, es lohnt sich.“

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Sportkreis Bitburg-Prüm – Peter Michaeli erneut zum Vorsitzenden gewählt

Bitburg/Neuerburg – Die 27.851 Mitglieder in den 183 Sportvereinen des Eifelkreises Bitburg-Prüm können weiter auf ihre bewährte Führungsspitze bauen. Sowohl der Sportkreisvorsitzende Peter Michaeli als auch sein Stellvertreter Udo Schilz wurden vom Sportkreistag einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neu ins Team aufgenommen wurde Karl-Heinz Kellen, der sich gemeinsam mit dem Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) um den Sportstättenbedarf bzw. deren Planung im Kreis kümmert. Komplettiert wird das Vorstandsteam durch Kreisjugendwartin Silvia Lenz-Jardin und Albert Thiex, den Kreisbeauftragten für das Deutsche Sportabzeichen.

Rund 130 Gäste aus Sportvereinen, Politik und Gesellschaft waren der Einladung des Sportkreisvorsitzenden Peter Michaeli zum Sportkreistag in der Stadthalle Neuerburg gefolgt. Zunächst sorgte der Musikverein 1821 Neuerburg für einen würdigen musikalischen Auftakt der Veranstaltung, bevor einige der Ehrengäste ihre Grußworte an den Sportkreisvorstand und die anwesenden Delegierten richteten. Landrat Andreas Kruppert, der stellvertretend für die lokale Politik sprach, stellte dabei besonders den Zusammenhalt der Vereine in Zeiten von Corona und Flut in den Vordergrund.

Auch Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland, hob die Bedeutung der Sportvereine in Krisenzeiten hervor. Sie hofft, dass auch die Landesregierung diese Zeichen der Zeit erkennt und ihren Worten im jüngst veranstalten Bewegungsgipfel auch Taten folgen lässt. „Im Schnitt ist alles mindestens 10% teurer geworden. Entsprechend wollen wir als Sportbund auch mit 10% mehr fördern können“, so Sauers klare Forderung an das Innenministerium.

Peter Michaeli, der das Amt des Sportkreisvorsitzenden bereits seit 1998 innehat, konnte in seinem Bericht auf „vier Jahre voller Höhen und Tiefen“ zurückblicken. Die verheerende Flut vom 14. und 15. Juli 2021 zerstörte im Eifelkreis Bitburg-Prüm 25 Sportstätten, von denen noch immer nicht alle wiederhergestellt sind. Dennoch konnte Michaeli, nicht ohne Stolz, eine positive Mitgliederentwicklung präsentieren: Der Eifelkreis Bitburg-Prüm ist einer von nur drei Sportkreisen im Rheinland, die 2023 mehr Mitglieder zählen als vor Beginn der Corona-Pandemie. „Das ist aber keine Leistung des Vorstands, das ist Euer Verdienst“, gab er die Lorbeeren direkt an die anwesenden Vereinsvertreter weiter.

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Westenergie unterstützt Notfallseelsorge in Adenau

Adenau – Die Notfallseelsorge der Evangelischen Kirchengemeinde Adenau ist dank der finanziellen Unterstützung von Westenergie mit neuen Materialien und Einsatzkleidung ausgestattet. Der Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter förderte das Engagement der sozialen Einrichtung mit einem Betrag in Höhe von 1.000 Euro für die Anschaffung neuer Ausrüstung.

„Im Notfall für den Menschen“, ist das Motto der Notfallseelsorge der Evangelischen Kirchengemeinde Adenau am Nürburgring. Die Notfallseelsorge hat sich zu einem überaus wichtigen Element in der Rettungskette entwickelt. Ein geschultes Rettungsteam ist in der Verbandsgemeinde Adenau und bei nahezu allen Großveranstaltungen vertreten und leistet tatkräftige Unterstützung bei der seelischen Notversorgung; sei es bei schweren Unfällen, bei Suiziden, bei Großschadensereignissen oder Katastrophen. Die Helfer*innen sind immer vor Ort, wenn Menschen neben technischer oder notärztlicher Hilfe auch seelischen Beistand brauchen. Zudem gehört das Rettungsteam dem Katastrophenschutz des Landkreises Ahrweiler an.

Um bestmögliche Hilfe leisten zu können, benötigte die Notfallseelsorge der Evangelischen Kirchengemeinde Adenau Einsatzkleidung und entsprechende Hilfsmittel, zumal das Team um zwei neue Mitstreiter wächst. Durch die finanzielle Unterstützung der Westenergie konnte die Ausstattung entsprechend aufgerüstet werden. Thomas Brost von der Notfallseelsorge erklärt: „Unsere ehrenamtlichen Helfer*innen werden nicht nur bei schweren Unfällen mit Verletzten oder Toten, sondern auch im betrieblichen und häuslichen Umfeld benötigt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass uns die Menschen an der Kleidung auf den ersten Blick erkennen und sich somit bei Bedarf jederzeit an uns wenden können. Mit unseren neuen Mitstreitern verstärken wir unser Team. Wir danken Westenergie für die finanzielle Unterstützung, mit der wir nun benötigte Einsatzkleidung und Materialien anschaffen konnten.“

Patrick Ley, Westenergie-Kommunalmanager, freut sich über die Neuausstattung des Teams: „Wir schätzen die Arbeit der Notfallseelsorge sehr. Die Frauen und Männer machen einen großartigen Job. Sie spenden den Menschen den seelischen Beistand, der in Krisensituationen dringend benötigt wird. Wir freuen uns, dass wir mit der finanziellen Unterstützung einen Beitrag für die Seelsorge leisten können.“

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Eifeler Haupt Racing Team gewinnt Team- und Fahrer-Meisterschaft im Sprint Cup

Drees/Nürburgring – Das Haupt Racing Team hat sich am letzten Rennwochenende des GT World Challenge Europe Sprint Cups die Team- und Fahrermeisterschaft der Silver-Wertung gesichert. Frank Bird (GBR) und Jordan Love (AUS) fuhren mit dem Mercedes-AMG GT3 #77 bei wechselhaften Bedingungen rund um den Circuit Zandvoort zwei Klassensiege ein.

Mit einem knappen Rückstand von je einem Punkt auf die Meisterschaftsführung starteten das Haupt Racing Team und Jordan Love in das Saisonfinale der Fanatec GT World Challenge Europe powered by AWS in Zandvoort. Nach einer bislang erfolgreichen Sprint-Saison mit zwei Klassensiegen und fünf weiteren Podiumsplatzierungen wollte sich die Mannschaft aus Drees mit den Meisterschaftstiteln im Silver Cup belohnen.

Für die letzten zwei Sprintläufe der Saison verzeichnete der Dünenkurs ein Rekordaufgebot von 30 Fahrzeugen. Im mit acht Fahrerpaarungen stark besetzten Silver-Klassement stellte sich das Haupt Racing Team den Herausforderungen der 4,307 Kilometer langen Strecke. Das Samstagsrennen startete unter unbeständigen Wetterverhältnissen. Auf der noch regennassen Fahrbahn ging Jordan Love das Rennen von Position zwei im Silver Cup an, im Gesamtklassement war dies der 16. Startplatz. Zu Rennbeginn konnte er sich direkt um einige Plätze nach vorne arbeiten und die #77 als Führender in der Klasse an seinen Teamkollegen Frank Bird übergeben. Die Ziellinie überquerte das Haupt Racing Team als Sieger im Silver Cup, womit sie den dritten Sieg in dieser Saison verbuchen konnten. Insgesamt war es ein bemerkenswerter sechster Platz im Gesamtklassement.

Aufgrund der grandiosen Leistungen des Vortages konnte das Haupt Racing Team als Führender in der Meisterschaft den finalen Renntag starten. Das durch erneut schwierige Bedingungen geprägte Qualifying konnte Frank Bird für sich nutzen und stellte den blauen Mercedes-AMG GT3 #77 auf die Pole Position im Silver Cup. Den finalen Lauf startete das Haupt Racing Team damit aus der zweiten Startreihe auf Position drei. Mit den erneut schwierigen Bedingungen im Rennen wusste Frank Bird gut umzugehen und übergab den Mercedes-AMG GT3 #77 auf Siegkurs in der Silver-Klasse liegend an seinen Teamkollegen Jordan Love. Am Ende eines ereignisreichen Rennens sicherte sich das Haupt Racing Team den insgesamt vierten Klassensieg in dieser Saison und einen starken sechsten Platz im Gesamtklassement. Damit war die Mannschaft aus Drees an diesem Wochenende der stärkste Mercedes-AMG im Teilnehmerfeld. Das Haupt Racing Team gewann mit 17 Punkten Vorsprung die Teammeisterschaft im Silver Cup und sorgte damit für einen perfekten Abschluss der Saison. Zusätzlich krönte sich Jordan Love zum Fahrermeister in seiner Klasse. Frank Bird konnte sich trotz der zwei Rennen, die er auslassen musste einen vierten Platz in der Fahrerwertung sichern. Ersetzt wurde er durch Alain Valente, der damit ebenfalls einen großen Teil zum Gesamterfolg beigetragen hat.

Jordan Love, Haupt Racing Team #77: „Ich bin überglücklich, es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen, aber insgesamt voll mit guten Ergebnissen. Es ist genauso Franks Gesamtsieg wie meiner. Danke an ihn und auch an das ganze Team für das, was sie dieses Jahr geleistet haben.”

Frank Bird, Haupt Racing Team #77: „Gerade beim Qualifying heute Morgen mit schwierigen Bedingungen haben wir das Risiko genommen mit den Slicks rauszufahren und das hat sich ausgezahlt. Ein starkes Rennen auch von Jordan, der es für uns nach Hause gebracht hat. Danke an alle die diesen Sieg möglich gemacht haben.”

Sean Paul Breslin, Teamchef Haupt Racing Team GmbH: „Das war eine tolle Art, die GT World Challenge Sprint Meisterschaft zu beenden. Die Fahrer haben einen großartigen Job dieses Wochenende gemacht. Danke an die beiden, an das gesamte Team, aber auch an Alain der einen fantastischen Job gemacht hat als wir ihn brauchten.“

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team GmbH: „Ein unglaubliches Wochenende zum Abschluss. Es ist toll zu sehen wie sich Jordan und Frank präsentiert haben. Gestern gewonnen, heute nochmal die Pole Position und der zweite Sieg. Ein großes Kompliment an die Fahrer aber auch an Alain Valente, der für zwei Rennen eingesprungen ist und damit auch dazu beigetragen hat. Der Erfolg ist ein ganz großer und hart verdient.“

Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Das Motorsport-Team wurde im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründet und hat sich innerhalb kürzester Zeit als feste Größe im internationalen GT3-Sport etabliert. So sicherte sich HRT bereits in seiner zweiten Motorsport-Saison die Fahrermeisterschaft in der DTM. 2022 geht das Team unter anderem in der DTM, der Nürburgring Langstrecken-Serie, im Endurance Cup der GT World Challenge Europe und bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sowie in Spa- Francorchamps an den Start – teilweise mit Werksunterstützung durch Mercedes-AMG. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München, die HRT Race Base liegt im Gewerbegebiet Drees in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nürburgring. HRT engagiert sich auch im professionellen Sim Racing und ist gefragter Partner für technische Entwicklungsprojekte sowie Motorsport-Events aller Art.

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6000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel

Kall – Erfolgreiches Wein- und Oktoberfest des Familienunternehmens Baum bei der Herbstschau – Für den guten Zweck verzichteten Mitarbeiter an diesem Tag auf Lohnzahlung – Greuel: „Ein zuverlässiger Partner“ – Einen dicken Spendenscheck konnten Willi und Kathi Greuel von der Hilfsgruppe Eifel jetzt beim Kaller Getränkefachmarkt der Johannes Baum GmbH & Co KG in Empfang nehmen. Die stolze Spendensumme von 6000 Euro stand auf dem Scheck, den die drei Geschäftsführer Hans-Joachim, Marc und Jan Baum mit einigen ihrer Mitarbeiter übergaben. Die große Summe war innerhalb weniger Stunden bei der Herbstschau im September zusammengekommen, bei der das Familienunternehmen auf dem Firmengelände ein großes Wein- und Oktoberfest zugunsten der Hilfsgruppe veranstaltet hatte.

Alle Mitarbeiter hätten an diesem Sonntag freiwillig gearbeitet und auf Lohn verzichtet, lobte der Geschäftsführer des Getränkefachmarktes, Hajo Baum das Engagement der Beschäftigten. Dafür sei man ihnen sehr dankbar, berichteten auch Marc und Jan Baum, die beiden Geschäftsführer des Firmenzweiges WeinBaum.

Hunderte Menschen hatten das Fest während der Gewerbeschau auf dem Firmengelände besucht. Dort hatten sie Gelegenheit zur Weinprobe, während die Kapelle „Polka Plus“ die vielen Gäste mit zünftiger Oktoberfest-Musik unterhielt. Zudem gab es eine große Tombola mit ansehnlichen Preisen. Am Bierbrunnen, an dem bayerisches Oktoberfestbier im Angebot war, knubbelten sich die Menschen, um die Gläser für den guten Zweck zu leeren.

Man sei stolz, ein so tolles Ergebnis erzielt zu haben, berichtete Firmen-Senior Hajo Baum bei der Scheckübergabe an Willi Greuel. Der bedankte sich mit zwei Dankurkunden, die sowohl im Getränkefachhandel als auch Geschäft von WeinBaum einen Platz finden sollen. Das Familienunternehmen, so Greuel, zähle schon seit vielen Jahren zu den treuen Unterstützern der Hilfsgruppe und sei bei Veranstaltungen ein zuverlässiger Partner. (Reiner Züll)

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Abriss Freibad Hangeweiher in Aachen – Komplett neuer Bau für 5,6 Millionen Euro

Aachen – Freibad Hangeweiher – Mit den Baggern beginnt der große Abbruch – Nun geht es ans Eingemachte: Während in den Schwimmbecken längst Ruhe eingekehrt ist, lärmt wenige Meter daneben ein großer Bagger. Die dritte Sanierungsstufe des Freibads Hangeweiher läuft in diesen Tagen richtig an. Nachdem in den vergangenen Wochen bereits erste Vorarbeiten das Interesse einiger Spaziergänger im Umfeld weckte, bringen die Abrissbagger endgültig die Botschaft mit, dass es vorwärts geht. In einigen Wochen werden das alte Umkleide-, Personal- und Duschgebäude mit seiner Zuschauertribüne sowie die benachbarte Wohnung des Badleiters im Freibad Geschichte sein.

Zum Auftakt der zentralen Abrissarbeiten machten sich Bernd Elbert, Abteilungsleiter „Planung, Organisation und Einrichtung von Sportstätten“ und stellvertretender Fachbereichsleiter im städtischen Fachbereich Sport, Frank Schneiderwind, Teamleiter „Projektmanagement“ im städtischen Gebäudemanagement und Petra Pade, zuständige Projektleiterin im städtischen Gebäudemanagement, am Donnerstag, 12. Oktober, gemeinsam ein Bild vor Ort und informierten im Rahmen eines Pressegesprächs über den weiteren Verlauf der Arbeiten. Auch Badleiter Torsten Liebl war gekommen, um die großen Bauarbeiten an „seinem“ Bad zu beobachten. „Der Beginn des dritten Bauabschnittes zur Modernisierung war auch der Grund, warum wir in diesem Sommer ein wenig früher als gewohnt das Freibad schließen mussten“, erläuterte Bernd Elbert.

Alle sind froh, dass es nun endlich so richtig weiter geht. Denn die Freibad-Hochbauten waren gut 50 Jahre alt und in keinem guten Zustand mehr – aus energetischen Aspekten ebenso wie mit Blick auf die Bausubstanz. „Finanziell ist das kein riesiges Bauvorhaben, aber sicher herausragend, was die Gebäude und was den eng getakteten Zeitplan angeht – so etwas bauen wir ja auch nicht alle Tage“, sagte Frank Schneiderwind. Aber: „Bisher läuft alles nach Plan“, konnte Bauleiter Christoph Linden von Frauenrath Recycling bestätigen, deren Bagger im Hintergrund Stück für Stück des alten Gebäudes abknabbert.

Container als Zwischenlösung in der kommenden Badesaison

Läuft alles ohne Probleme, kann das Freibad Hangeweiher zur Sommersaison 2024 wieder seine Pforten öffnen – auch wenn dies dann nur eine Interimslösung sein wird. „Wir werden Container aufstellen, mit Duschen, Umkleide-, Personal- und Lagerräumen. Hier wird es selbstverständlich auch einen behindertengerechten Bereich geben“, erklärte Petra Pade die Übergangslösung. Die Container sollen mit der Rückseite zur Baustelle platziert werden, um so den Baulärm ein wenig zu dämpfen. Denn: Ab Beginn des kommenden Jahres will man mit dem neuen Gebäude starten und im kommenden Sommer bereits bei den Ausbauarbeiten sein. Über die komplette Saison zu pausieren ist nicht möglich. „Das mit den Containern war auch nicht so trivial, wie man vielleicht denkt. Das muss ja Hygienevorschriften entsprechen, Wasser- und Stromanschlüsse gelegt werden“, so Frank Schneiderwind.

Das neue Gebäude wird etwas kleiner als das Alte: Nur zwei Geschosse, denn der frühere Platz für fast 1.000 Umkleiden, die größtenteils seit Jahrzehnten abgebaut sind, wird nicht mehr benötigt. Auch eine Zuschauertribüne wird es nicht mehr geben. Außerdem wird das neue Gebäude zur Straße gedreht und dann annähernd parallel zur Straße stehen. So wird sogar noch ein wenig zusätzliche Liegewiese gewonnen. „Zeitgemäß“, fasste Pade den Entwurf zusammen: „Unten werden die Umkleiden und Duschen untergebracht. Auch alle Büro-, Sozial- und Lagerräume sind auf dieser Ebene erreichbar. Im Obergeschoss dann die neue Wohnung des Badleiters. Auf dem Obergeschoss und einem Teil des Erdgeschosses wird ein Gründach angelegt.“ Der Zugang zum Freibad, den Umkleiden und Duschen wird barrierefrei sein. „Der Behinderten-Bereich wird mit Euro-Schlüssel zugänglich sein“, so Pade.

Badleiter Torsten Liebl schaut mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den Abriss: „Ich bin seit 32 Jahren hier im Bad, wohne seit 19 Jahren dort oben. Aber meine Frau und ich schauen immer positiv nach vorne. Und wir wissen ja, was hier Tolles entsteht.“

Neuer Kassen- und Eingangsbereich mit Photovoltaikdach

Im kommenden Herbst werden erneut Bagger anrollen und das Kassenhäuschen mit dem Eingangsbereich niederlegen. „Das brauchen wir nächsten Sommer noch“, so Elbert. Im Herbst und Winter 2024/2025 soll dann hier ein neuer Eingangs- und Kassenbereich entstehen.

Der Entwurf für diesen Bereich und auch für das neue Gebäude stammen beide vom Aachener Büro Kaiser Schweitzer Architekten. Er sieht eine Neuordnung am Eingang vor: Ein luftiges, transparentes „Energiedach“ mit Photovoltaikelementen prägt den neuen Zugangs- und Kassenbereich. Die komplett neu gestaltete Eingangssituation soll zukünftig auch dazu beitragen, dass an besonders besucherstarken Tagen lange Schlangen an den Kassen verhindert werden.

Zuschüsse aus einem Bundesprogramm

Für den dritten Bauabschnitt hat die Stadt Aachen 1.485.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ erhalten. Das Gebäudemanagement kalkuliert derzeit mit Gesamtkosten in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro. Allerdings laufen derzeit noch einige Ausschreibungen und Vergabeverfahren.

In den vergangenen Jahren hatte die Stadt bereits in einem ersten Bauabschnitt für 2,1 Millionen Euro die gesamte Technik des Bades (2014/2015) modernisiert und in einem zweiten Abschnitt für 2,7 Millionen Euro Becken und Außenanlagen (2017/2028) erneuert.

Weitere Infos

Die Beliebtheit von Aachens einzigem Freibad ist groß. Allein im zurückliegenden Sommer besuchten fast 105.000 Gäste die idyllisch gelegene Anlage. Kernstück des Freibads ist das 50 Meter lange Schwimmerbecken inklusive Sprunganlage. Mindestens genauso beliebt ist das 33 Meter mal 25 Meter große Lehrschwimmbecken inklusive breiter Edelstahlrutsche und Fontänen, der attraktiv gestaltete Kleinkinderbereich mit Bachlauf sowie weitere Spiel- und Sportmöglichkeiten und selbstverständlich die große Liegewiese, umsäumt von alten Bäumen.