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„Man kann in Dörfern alt werden“ Kommission des Wettbewerbs „ Unser Dorf hat Zukunft “ besichtigte Sistig und Scheven

Kall-Scheven/Sistig, 03.09.2020 – Gleich zwei Kaller Dorf-Trios machen bei der aktuellen Ausgabe des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene mit. Zum einen Scheven, Dottel und Wallenthal, zum anderen Sistig, Frohnrath und Steinfelderheistert.

Beim Besuch der von Heike Schmitz geleiteten Kommission konzentrierten sich beide Orte auf die Ereignisse in der jüngsten Vergangenheit. Die Zeiten, in denen sich die Dörfer rausputzten und in jedem Vorgarten bunte Blümchen zu finden waren, ist schon lange vorbei. Vielmehr interessiert die Kommission: Was haben die Ortschaften zu bieten für die Bewohner – und sind die Weichen gestellt für eine zukunftsfähige Dorfentwicklung?“

In Scheven begrüßte Ortsvorsteher Hans Reiff die „Prüfer“ vor dem Dorfsaal. Die Grünkolonne stand mit Mini-Traktoren und Arbeitsgerät Spalier. Die ehrenamtlichen Helfer sind in den vergangenen Jahren eine feste Institution geworden und unterstützen sogar den Bauhof der Gemeinde Kall, indem sie fällige Arbeiten erledigen.

Heike Schmitz und ihrem Team wurden Ideen für einen Umbau der alten Feldscheune neben dem Dorfsaal vorgestellt. Dort soll ein Wintergarten entstehen mit angeschlossenem Café und Bistro und einem Minikiosk, wo die Schevener, Dotteler und Wallenthaler sich beispielsweise ihre Sonntagsbrötchen holen können. Derzeit soll das Café zweimal die Woche mittags öffnen, als Kunden will man auch eher die ältere Dorfbevölkerung ansprechen.

An der Klus, der Bleibachquelle, ist ein Kommunikationstreffpunkt entstanden. Dort, wo früher die Frauen des Dorfes die Wäsche gewaschen haben, spielen jetzt Kinder oder lassen sich Radfahrer für eine Pause auf der Sitzgruppe oder der Eifel-Liege nieder.

Aber was wird für die Jungen geboten, wollte die Kommission wissen? Die Antwort gab Kalle Klinkhammer, Vorsitzender des FC Scheven, am Sportplatz. Dort soll eine Begegnungsstätte für die Jugend entstehen, mit Darts-Scheibe, Kickertisch, Chillecke und elektronischen Medien. Ein ebenerdiges und barrierefreies Holzhaus mit einer Grundfläche von 60 Quadratmetern soll dafür entstehen, der Kostenpunkt liegt bei 65.000 Euro. 50.000 Euro stehen dank der Sportstättenförderung des Landes sowie dank zweier privater Großspender schon zur Verfügung.

Nur wenige Stunden später wurde die Kommission in Sistig willkommen geheißen. Ortsvorsteher Karl Vermöhlen hatte gleich mehrere Mitstreiter, die der Kommission in der Bürgerhalle präsentierten, wann Sistig in den vergangenen anderthalb Jahren medial erwähnt worden ist.

Ob Jungbäcker Patrick Zimmer, stilecht mit Bäckermütze zum Wacken-T-Shirt, „Multifunktionär“ Brian Linden oder der Schwalben-Vater Lothar Gerhards – sie alle sprachen über ihre jeweiligen Fachgebiete. Bürgervereins-Vorsitzender Manfred Schlierf widmete sich dem Projekt Bürgerhalle, für das es jüngst von NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach Fördermittel gab.

In Sistig sowie den beiden angeschlossenen Dörfern (wovon Steinfelderheistert im alten Wettbewerb gleich mehrfach auf dem Treppchen stand) setzt man auf eine Mischung aus Tradition und Moderne. Die Kommunikation findet, gerade bei den jüngeren, per WhatsApp-Gruppe oder über Facebook statt. Überhaupt wurde die engagierte Jugend gelobt. „Oft muss man nicht mal fragen, schon stehen acht junge Leute bereit und helfen“, so ein Sistiger.

Sistig, das mit den beiden Dörfern 1000 Einwohner zählt, wird eine zentrale Versorgungssituation zuteil. Bürgermeister Hermann-Josef Esser habe es als Unterzentrum in der Gemeinde Kall bezeichnet, erinnerte man sich. Mit gleich zwei Bäckereien, einem Metzger, dem Sistiger Lädchen und dem Hofladen bietet sich eine großartige Infrastruktur für einen kleinen Ort – eine, die zum Spruch verleitete: „Man kann in unseren Dörfern alt werden.“

Stillstand nehmen die Sistiger nicht hin. Aus dem Dorf heraus wurde ein Dorfentwicklungskonzept erstellt. Es gibt im „dritten Schwalbendorf in Deutschland“, so Lothar Gerhards, einen Arbeitskreis Dorfökologie. Und auch bei besonderen Aktionen wie der durch die Corona-Pandemie bedingten Absage der Maifeierlichkeiten hilft man sich. Das Maigeloog hatte mithilfe der Dorfbewohner und örtlichen Unternehmen dennoch rund 60 Maibäume geschmückt und verteilt.

Insgesamt 50 Dörfer nehmen dieses Jahr am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene teil. Die Bereisungen fanden und finden vom 11. bis 31. August statt. Im September werden die Ergebnisse im Rahmen einer kleinen Preisverleihung bekanntgegeben. Die Sieger nehmen am Landeswettbewerb 2022 teil. Der Bundeswettbewerb würde 2023 stattfinden.

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Nächster Schritt auf der Karriereleiter

Meckenheim, 01.09.2020 – Mit Alina Blissenbach und Niklas Otto haben gleich zwei Nachwuchskräfte der Stadt Meckenheim ihr duales Studium Allgemeine Verwaltung mit dem Bachelor of Laws erfolgreich abgeschlossen. Bürgermeister Bert Spilles gratulierte den beiden Absolventen und übergab ihnen das Prüfungszeugnis. Alina Blissenbach und Niklas Otto wurden, wie die Auszubildenden der vorherigen Jahre, in ein Arbeitsverhältnis übernommen.

Neben einer Übernahmequote von 100 Prozent zeichnet sich die Meckenheim durch ihre hohe Ausbildungsquote aus. Auch im Ausbildungsjahr 2021 gibt es für alle Schüler, die mindestens die Fachoberschulreife erlangt haben, attraktive Karrierechancen, denn die Stadtverwaltung bildet kontinuierlich aus. Zum 1. September 2021 sucht die Stadt Meckenheim engagierte Kandidaten für das duale Studium Bachelor of Laws in der allgemeinen Verwaltung und für die Verwaltungsfachangestelltenausbildung in der Fachrichtung Kommunalverwaltung.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: https://karriere.meckenheim.de

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„Energie generieren – Energie einsparen“ Römerpark in Aldenhoven erhält neue Winterlinde

Aldenhoven, 31.08.2020 – Der Römerpark in Aldenhoven ist um eine Winterlinde reicher. „Die Gemeinde Aldenhoven kann ruhig mehr Grün vertragen“, sagt Bürgermeister Ralf Claßen und freut sich über den knapp vier Meter großen pflanzlichen Zuwachs. Kein Wunder also, dass sich auch Aldenhoven um einen Förderantrag im Rahmen des Klimaschutzprogramms des Kreises Düren „1000 x 1000: Energie generieren – Energie einsparen“ bemüht hatte. „Viele Bürger haben Anträge gestellt, um auch auf Gemeindegrundstücken Bäume pflanzen zu können“, so Claßen weiter. „Wir sind froh, dass auch die Gemeinde Aldenhoven unser Klimaschutzprogramm so nachhaltig unterstützt“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Gemeinsam mit den Kreistagsabgeordneten Hans-Josef Königstein und Willi Kleiker haben Landrat Spelthahn und Bürgermeister Claßen die Linde als Symbol für den Klimaschutz im Römerpark eingesetzt – und gleich mit Wasser versorgt. Geholfen hat ihnen dabei Günter Schwedt. Er ist seit 20 Jahren der Gemeindegärtner Aldenhovens und hat bereits im Frühjahr eine kleine Alle eingesetzt. Die Winterlinde ergänzt die Allee, die eines Tages eine Menge Schatten spenden soll. Doch nicht nur das. Auch dieser Baum soll einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. „Jeder Baum hilft uns dabei, den Kreis Düren bis 2035 klimaneutral werden zu lassen. Denn dazu sind ungeheuer viele Maßnahmen nötig und jeder Baum ist eine kleine Maßnahme“, so Landrat Spelthahn.

Und diese Maßnahme kommt gut an. „Es ist schön zu sehen, dass die Bürger im Kreis Düren mitarbeiten wollen“, sagt Landrat Spelthahn. Denn an Förderanträgen mangelt es derzeit nicht. Im Gegenteil. „Wir haben den Bestand an Bäumen und Insektenhotels bereits wegen der großen Nachfrage aufgestockt. Und das ist ein gutes Zeichen“, so Spelthahn weiter.

Wer ebenfalls Interesse daran hat, Bäume für den Klimaschutz zu pflanzen, kann einen Antrag beim Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren stellen und erhält bis zu fünf heimische Laubbäume nach Wahl. Weitere Informationen und das Antragsformular gibt es auf www.kreis-dueren.de/klimaschutzprogramm.

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Eifel-Therme Zikkurat in Mechernich öffnet am 31.08.2020

Mechernich, 30.08.2020 – „Wir bitten um Ihr Verständnis, dass die für vergangenen Donnerstag geplante Wieder-Eröffnung um wenige Tage verschoben wurde“, teilt die Eifel-Therme Zikkurat mit.

„Leider liegen bislang die Ergebnisse der gesetzlich vorgeschriebenen Wasserproben vom Labor noch nicht vor. Diese sind jedoch seitens des Gesundheitsamtes des Kreises Euskirchen Voraussetzung für eine Öffnung. Die Ergebnisse der Proben erwarten wir dieses Wochenende“, begründet deren Geschäftsführer Thomas Hambach. Man gehe derzeit von einer Eröffnung am Montag, 31. August, aus.

Gäste, die sich bereits über das Online-System für bestimmte Zeitabschnitte angemeldet haben, werden persönlich per Mail informiert. Betriebsleiter Christian Klein betont: „Selbstverständlich erhalten die Kunden, die von Donnerstag bis Sonntag bereits Zeiten gebucht haben, von uns als Wiedergutmachung für die Unannehmlichkeiten einen Gutschein.“

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Elf Jubilare bei der Kreissparkasse Mayen geehrt

Mayen/Region, 29.08.2020 – KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch und sein Vorstandskollege Christoph Weitzel hatten kürzlich elf Sparkassenjubilare zu einer kleinen Feierstunde ins Hauptstellengebäude nach Mayen eingeladen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde bedankte sich der Vorstand bei den Jubilaren mit einem kleinen Weinpräsent und einer Urkunde für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangen 40 Jahren.

Karl-Josef Esch würdigte hierbei die Bedeutung dieser treuen Verbundenheit sowohl für die Kundenbeziehungen als auch für die Sparkasse. „Erfahrene und kompetente Mitarbeiter sind für jedes Unternehmen der Schlüssel zum Erfolg“, so Esch in seiner Laudatio. „Gerade in der heutigen Zeit ist diese langjährige Treue zu einem Arbeitgeber keine Selbstverständlichkeit mehr. Wir freuen uns umso mehr, dass Sie sich bei uns im Haus wohlfühlen, bzw. wohlgefühlt haben“, betonte Karl-Josef Esch. Abschließend ließen Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel den bisherigen beruflichen Lebensweg der anwesenden Jubilare Revue passieren und freuten sich mit ihnen gemeinsam auf eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Ihr 40-jähriges Sparkassen- und Dienstjubiläum feierten Mechthild Golla, Hildegard Mohrs, Monika Reck, Claudia Blotzki, Joachim Thönnes. Trudel Valerius, Christa Bell, Herbert Hürter, Margit Schmitt sowie Birgit Päulgen. 40-jähriges Sparkassenjubiläum feierte Frank Gansen.

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Lukasmarkt in Mayen fällt aus

Mayen, 28.08.2020 – Der Stadtrat hat in seiner Sondersitzung am 27.08.2020 dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zugestimmt, den Lukasmarkt auch nicht als mobilen Freizeitpark durchzuführen und somit insgesamt abzusagen. Dabei wurde auch noch einmal ausgiebig über das von der Verwaltung ausgearbeitete Konzept diskutiert. Dieses Konzept erzeugte ein sehr heterogenes Meinungsbild sowohl in der Bevölkerung als auch bei den Einzelhändlern und Schaustellern.

Die MY-Gemeinschaft dankte der Verwaltung in einem am Morgen des Sitzungstages zugegangenen Schreiben ausdrücklich für die in dieser Angelegenheit geleistete Arbeit und wies darauf hin, dass bei den Einzelhändlern dazu keine einheitliche Meinung besteht. Auch die CDU dankte der Verwaltung in der Sitzung für die geleitstete Arbeit. 80 der 140 betroffenen Schausteller signalisierten der Verwaltung schriftlich ihre Zustimmung zum vorgelegten Konzept.

„Über das Konzept kann man geteilter Meinung sein, aber die gültigen Hygienerichtlinien lassen nichts anderes zu. Die aktuell leider wieder steigenden Infektionszahlen erfordern eine neue Bewertung der Gesamtsituation“, erläutert Oberbürgermeister Treis. Aus diesem Grund hatte die Verwaltung dem Ältestenrat und den Ratsmitgliedern bereits in der letzten Woche einen Beschlussvorschlag vorgelegt,  der die Absage des Lukasmarktes vorsieht. Diesem Vorschlag ist der Rat gestern gefolgt.

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Landrat Wolfgang Spelthahn: „Wir setzen auf gesunde, regionale Produkte“

Kreis Düren, 28.08.2020 – Die Kreiseigene DGA bereitet demnächst Tausende Essen zu. Gesunde Ernährung, frische Produkte aus der Region, auf neuen Wegen zubereitet. Die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung (DGA) hat gestern ein großes Projekt vorgestellt, das sich mit zwei Worten zusammenfassen lässt: Moderne Gastronomie. „Wir werden demnächst Tausende Essen am Tag zubereiten, kochen und ausliefern“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Zu den Kunden werden unter anderem die Kitas des Kreises Düren, das Krankenhaus Düren und die Rurtalwerkstätten gehören.

 „Der Bedarf ist groß“, sagte der Landrat, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der kreiseigenen DGA, einer gemeinnützigen Arbeitsförderungsgesellschaft, ist. Die DGA ist auf dem Gelände der alten Glashütte Peill & Putzler angesiedelt – und genau dort wird auch eine neue, große Zentralküche entstehen, in der ab 2022 nach dem Motto: Düren. Gesund. Aktiv. (ebenfalls DGA) nach modernen Methoden wie Cook & Chill oder Cook & Freeze Speisen mit frischen saisonalen Produkten aus der Region zubereitet werden.

Bestandteil des Konzepts ist auch eine „Gläserne Küche“, die von Kitas und Schulen oder anderen interessierten Gruppen besucht werden kann. „Die Kinder und Jugendlichen erfahren so etwas über die Zubereitung und Herkunft der heimischen Produkte“, sagte Astrid Küpper, Geschäftsführerin der DGA.

Gekocht werden soll an der Glashüttenstraße bald auch für das Kulturtreibhaus in Heimbach, eine Einrichtung, die die Stadt Heimbach mit Landesmitteln bauen werde, wie Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer sagte. Sie bietet neben der Gastronomie Veranstaltungen, Ausstellungen, Seminare oder Kurse – Betreiber wird die DGA, die somit zum Start in zwei Jahren mehr als 4000 Gerichte täglich zubereiten wird. Der Kundenkreis wird aber noch ausgeweitet. Bereits jetzt fänden Gespräche mit Schulen statt, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, ebenso sei denkbar, den Rettungsdienst Kreis Düren (RDKD) zu beliefern.

Wichtig sei der Nachhaltigkeits- und Klimaschutzgedanke. Die Speisen werden energieeffizient und ressourcenschonend zubereitet und mit Elektroautos zum Kunden transportiert. „Der Kreis Düren ist Modellregion für Wasserstoff“, sagte der Landrat. Künftig würde grüner Wasserstoff im Kreis Düren produziert, der nicht nur Autos betreibt, sondern auch in der Küche und sonst in Gebäuden als Energieträger eingesetzt werden kann. „Wir sind auf diesem Gebiet Vorreiter“, betonte der Landrat.

Das Projekt „Düren. Gesund. Aktiv.“ schafft aber auch Arbeitsplätze, nicht nur für den neuen Betriebsleiter Mathias Steigers, sondern auch für das weitere Gastronomie- und Küchenpersonal. Beschäftigt werden Mitarbeiter mit und ohne Handicap. „Das alles zahlt ein auf unsere Wachstumsstrategie“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Der Kreis wolle wachsen, aber mit Qualität, nachhaltig.

Nun werden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie weitere Details erarbeitet. Planer Günter Kuhn stellte vor, wie die Großküche mitsamt Technik und Logistik aussehen kann. „Wir gehen jetzt mit großem Engagement in die weiteren Planungen“, sagte der Landrat –damit spätestens ab dem übernächsten Jahr das Kürzel DGA nicht nur für Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung, sondern auch für „Düren. Aktiv. Gesund.“ steht.

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Neues IHK-Vollversammlungs-Mitglied: Wolfgang Mannheim

Mayen/Koblenz, 27.08.2020 – In der Sitzung der IHK-Vollversammlung am 20.08.2020 wurde Wolfgang Mannheim von KTS Kärlicher Ton- und Schamottewerke Mannheim & Co. KG, Mülheim-Kärlich, als nachrückendes Mitglied für den verstorbenen Peter Berndt (KB Fenster GmbH, Kruft) verpflichtet. Wolfgang Mannheim gehört somit auch dem IHK-Regionalbeirat für den Landkreis Mayen-Koblenz an, in dem insgesamt elf Unternehmer aus dem Landkreis unter der Leitung von IHK-Vizepräsident Rolf Löhmar (Löhmar Elektro GmbH) aktiv sind. Wir verweisen auf die Internetseite www.ihk-koblenz.de und das Dokument 4875616.

Die IHK-Regionalgeschäftsstelle Mayen-Koblenz ist die Anlaufstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz für den Landkreis Mayen-Koblenz und vertritt das Gesamtinteresse der rund 13.000 dort ansässigen Unternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Ihre Arbeit beruht auf dem Prinzip der unternehmerischen Selbstverwaltung anstelle staatlicher Bürokratie und ist unabhängig von Einzel- oder Brancheninteressen. Die IHK fördert die berufliche Bildung und erfüllt hoheitliche Aufgaben. Sie engagiert sich für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft und bietet ihren Mitgliedern ein breit gefächertes Serviceangebot. Mit acht Standorten in der Region ist die IHK Koblenz vor Ort bei den Unternehmen.

Ansprechpartner für die Presse:
Martin Neudecker
Regionalgeschäftsführer
IHK-Regionalgeschäftsstelle Mayen-Koblenz
Telefon 0261 106-200
Mail: neudecker@koblenz.ihk.de

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Landrat besucht das Aldenhoven Testing Center: „Mobilität ist ein wichtiges Zukunftsthema“

Aldenhoven, 27.08.2020 – Das Aldenhoven Testing Center, kurz ATC: Dort, wo früher Steinkohle gefördert wurde, wird heute an der Zukunft gearbeitet. Auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Emil Mayrisch wird am autonomen Fahren geforscht, zudem werden Fahrzeuge getestet und entwickelt. „Mobilität ist ein ganz wichtiges Zukunftsthema“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als er jetzt im Rahmen seiner Sommertour das ATC besuchte. Begleitet wurde der Landrat von Aldenhovens Bürgermeister Ralf Claßen und den örtlichen Kreistagsabgeordneten Hans-Josef Königstein, Franz-Josef Fiedler und Willi Kleiker.

Micha Lesemann und Anette Winkler, beide aus der Geschäftsführung des ATC, informierten den Landrat über die aktuellen Entwicklungen im Aldenhovener Testcenter, das vom Kreis Düren und der RWTH Aachen seit 2014 gemeinsam betrieben wird. Beide Partner sehen den aus dem absehbaren Ende des Braunkohleabbaus folgenden Strukturwandel als Herausforderung – „aber vor allem auch als Chance“, wie Landrat Wolfgang Spelthahn bei seiner Sommertour, die unter dem Motto: „Kreis Düren – mit Energie in die Zukunft“ steht, betonte. Deshalb befindet sich das nächste große Projekt längst in den Startlöchern: der „Future Mobility Park“, der rund um das ATC-Gelände entsteht, wird innovative Unternehmen vornehmlich aus der Automobilbranche ansiedeln „und eine Menge neue Arbeitsplätze schaffen“, so Landrat Wolfgang Spelthahn. „Mit dem Park verankern wir eines der globalen Zukunftsthemen noch fester in unserer Region.“

„Wir bieten ansiedlungswilligen Unternehmen hervorragende Bedingungen“, unterstrich Aldenhovens Bürgermeister Ralf Claßen. Das ATC habe „einen sehr guten Ruf“ und strahle weit über die Region hinaus.

Für die Teilnehmer der Sommertour gab es nicht nur Informationen aus erster Hand, sondern auch die Gelegenheit, selbst über die Teststrecke mit zwei Steilkurven zu fahren. Dazu standen zwei mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge zur Verfügung, die der Kreis Düren seit einigen Monaten nutzt. „Wir werden unsere Fahrzeugflotte nach und nach auf Elektromobilität umstellen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Genauso verfährt der Kreis Düren auch bei Bussen und Bahnen. Vergangene Woche hat der Landrat die ersten fünf Elektrobusse vorgestellt. An diesem Montag nahm er einen Förderbescheid über 1,3 Millionen Euro für die ersten Wasserstoffbusse entgegen. „Wir werden so bald wie möglich auch Wasserstoffzüge einsetzen“, sagte der Landrat.

Der Umstieg auf Elektromobilität ist Bestandteil des großen Klimaschutzpakets, das der Kreis Düren geschnürt hat. „Bis 2035 wird der Kreis klimaneutral sein, bis 2025 die Kreisverwaltung“, betonte der Landrat.

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Landrat freut sich über 1,3 Millionen-Euro-Förderung für die ersten fünf Wasserstoffbusse im Kreis Düren

Region/Kreis Düren, 24.08.2020 – „Das ist eine große Wertschätzung für unsere Wasserstoff-Strategie“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als er heute (24.8.) von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst einen Förderbescheid über 1,3 Millionen Euro in Empfang nahm. Das Geld wird der Kreis Düren verwenden, um die ersten fünf mit Wasserstoff betriebenen Busse anzuschaffen.

 „Der Kreis Düren setzt in Zukunft nur noch auf umwelt- und ressourcenschonende Mobilität“, betonte der Landrat. In der vergangenen Woche hatte er auf dem Gelände der Rurtalbus GmbH die ersten fünf Elektrobusse des Kreises Düren vorgestellt. „Wir werden für den ÖPNV nur noch Elektrofahrzeuge anschaffen“, sagte Wolfgang Spelthahn mit Blick auf das große Klimaschutzprogramm des Kreises Düren, wonach der Kreis bis 2035 klimaneutral sein wird.

Neben der Förderung des Landes erhält der Kreis Düren für seine Wasserstoffbusse noch eine Unterstützung des Aachener Verkehrs Verbundes (AVV) in Höhe von 50 000 bis 70 000 Euro pro Bus. Aktuell kostet ein Wasserstoffbus rund 650 000 Euro. Rund die Hälfte wird gefördert, den Rest bringt der Kreis selbst auf. Die Fahrzeuge werden dann im gesamten Netz der Rurtalbus GmbH, der kreiseigenen Busgesellschaft, eingesetzt. Der Auftrag für die Busse wird nun europaweit ausgeschrieben. In einem guten Jahr könnten die Wasserstoffbusse die ersten Fahrgäste transportieren.

Landrat Wolfgang Spelthahn, der den Förderbescheid im Beisein von Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Nahverkehr Rheinland (NVR), und Walter Weinberger (Beteiligungsgesellschaft des Kreises Düren), entgegennahm, setzt seit langem auf das Zukunftsthema Wasserstoff. „Wir werden neben den Bussen so bald wie möglich auch Wasserstoffzüge einsetzen“, betont der Landrat. Für die erste Wasserstofftankstelle im Kreisgebiet ist eine Förderung bereits zugesagt, vier weitere Tankstellen sind geplant – ebenso ein Wasserstoff-Informationszentrum, in dem rund um das Thema informiert wird, um das Bewusstsein in der Bevölkerung zu stärken.

„Ich freue mich, dass wir auf unserem Weg in die Klimaneutralität mit großen Schritten weiterkommen. Die Förderzusage für die Wasserstoffbusse trägt dazu bei, unsere Klimaziele zu erreichen und zeigt, dass unsere zukunftsweisende Strategie weit über den Kreis hinaus Beachtung findet.“