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Dank für Dienst in Mechernich

Mechernich, 21.09.2020 – Seinen Abschiedsbesuch beim Mechernicher Bürgermeister stattete gestern Oberstleutnant Lars Rauhut, der scheidende Kommandeur des Bundeswehrdepots West und Standortälteste der militärischen Einrichtungen in Mechernich, dem frisch wiedergewählten Dr. Hans-Peter Schick ab.

Gleichzeitig stellte Rauhut dem Verwaltungschef und seinem Stellvertreter Thomas Hambach – selbst Oberleutnant der Reserve – seinen Nachfolger als Depotleiter und Standortältester, Oberstleutnant Dirk Hagenbach, vor. Die Delegation der in Mechernich stationierten Streitkräfte wurde durch den Standortfeldwebel, Stabsfeldwebel Rainer Paulsen, komplettiert.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankte Lars Rauhut für die sehr gute Zusammenarbeit und seinen Dienst in Mechernich: „Sie in Person, aber auch die Bundeswehr insgesamt, haben dieser Stadt über Jahrzehnte gutgetan. Viele Offiziere und Unteroffiziere sind hiergeblieben und haben Wurzeln geschlagen.“

Familien aus allen Gegenden

So seien Familien aus allen Ecken dieser Republik am Bleiberg sesshaft geworden und hätten in Vereinen und Organisationen Verantwortung übernommen, so Dr. Schick. Das habe der Bevölkerung sehr gutgetan, weil sie so bunter und durchmischter geworden sei und auch die Wertschätzung von Menschen aus anderen Landschaften für Eifel und Börde als angenehm erfahren hätten.

„Diese Stadt identifiziert sich voll und ganz mit der Bundeswehr“, so Dr. Hans-Peter Schick zu den Oberstleutnanten Rauhut und Hagenbach sowie Stabsfeldwebel Paulsen. Der neue Kommandeur, der nächste Woche von Oberst Stefan Hüller, dem Chef „OLE“ (Ortsfeste Logistische Einrichtungen der Bundeswehr) in sein Amt eingeführt wird, kennt Mechernich. Er hat schon zu Zeiten des Luftwaffenregimentes 8 als Stabszugführer in der Bleibergkaserne gedient.

Bürgermeister und Erster Beigeordneter nutzten den Besuch der Bundeswehrdelegation im Rathaus auch, um Kommune wie Standort betreffende Baumaßnahmen zu erörtern. Dabei wurde auch die millionenschwere Immobilienerneuerung in der Bleibergkaserne und im Depotbereich angesprochen.

In der Kaserne soll unter anderem ein neues Bewirtungs- und Freizeitzentrum entstehen, ein so genanntes „Trio-Gebäude“ mit dreifacher Nutzung als Truppenküche, Casino und Kantine. Dort könnte auch ein auf Vereinsebene wie ehedem die UHG/OHG in der Friedrich-Wilhelm-Straße bewirtschafteter Bereich entstehen.

Stadt baut für andere

Dafür gebe es aber noch keinen Zeitplan, so Lars Rauhut. Klar ist der Bau einer neuen Feuerwache im Depotbereich, die für die tatsächliche Ist-Stärke von 83 Dienstposten geeignet ist. Die derzeitige Wache sei das nicht. Klar komme man dort aufgrund der Tatsache, dass sich die Kameraden aufgrund des Schichtdienstes gar nicht zu Gesicht bekämen.

Bürgermeister und Erster Beigeordneter schilderten den Militärs umgekehrt, wie und warum die Stadt im Rahmen so genannter „Ersatzvornahmen“ Projekte realisiert, die sonst noch Jahre oder ein Jahrzehnt auf sich warten ließen.

Als Beispiele wurde der vierspurige Ausbau der B 266 für den Landesbetrieb Straßen und der barrierefreie Ausbau der Mechernicher Bahnhofs-Gleisanlagen für die Bahn genannt. Allein der Letztere koste rund zehn Millionen Euro, die zum größten Teil vom Land NRW übernommen würden.

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innogy Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement: Waldliegen in Drees aufgestellt

Drees, 21.09.2020 – Ehrenamtliche Helfer haben in Drees zwei Waldliegen aufgestellt. Die Waldliegen sind mit der Aussicht auf den Hochkelberg und auf die Hohe Acht ausgerichtet. Bisher war dort keine Möglichkeit zum Verweilen und Ausruhen vorhanden. Mario Retterath, Mitarbeiter bei innogy Westenergie hatte seinen Arbeitgeber erfolgreich um die finanzielle Förderung des Projektes gebeten. Im Rahmen der Initiative „aktiv vor Ort“ erhielt der Projektpate 2.000 Euro für die Anschaffung der Materialien.

Ortsbürgermeister Klaus Brachthäuser ist begeistert: „Ein tolles Projekt zur Verschönerung unseres Dorfes. Es sind zwei gemütliche Plätze zum Verweilen entstanden. Zudem können Besucher auf den Waldliegen die schöne Aussicht in die Eifeler Landschaft genießen. Ohne die finanzielle Unterstützung von innogy Westenergie und den Einsatz zahlreicher Helfer hätte das Projekt in diesem Umfang nicht umgesetzt werden können. Ein großes Dankeschön für dieses Engagement.“

Alle Arbeiten konnten in Eigenleistung und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen durchgeführt werden.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von innogy Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. innogy Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.

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Bürgerdienst Lepper e. V. unterstützt die Jugend im Reit- und Fahrverein Daun mit einer großzügigen Spende für ein neues Voltigierpferd

Daun, 19.09.2020 – Als Vertreterin des Bürgerdienst Lepper e. V. konnte Stephanie Adams dem Reit- und Fahrverein Daun eine großzügige Spende überreichen. Anlass war der Ankauf eines neuen Voltigierpferdes, das der Verein dringend benötigte, um die wachsende Anzahl der pferdeinteressierten Kinder und Jugendlichen zu bewältigen.

Mit der fünfjährigen Rappstute „Gin“ haben die Voltigierer nun ein Pferd zur Verfügung, das nach seiner weiteren Ausbildung besonders im Breitensportbereich eingesetzt werden kann. Mit ihrer moderaten Größe und dem gelassenen Temperament scheint die Stute wie geschaffen für den Dauner Nachwuchs. Dass ein solches Pferd nicht einfach zu finden ist und darüber hinaus auch seinen Preis hat, ist in der Branche bekannt.

Deshalb hätte der RuFV Daun ohne die großzügige Spende des Bürgerdienst Lepper e. V. große Schwierigkeiten mit der Finanzierung gehabt. Deshalb gilt dem Bürgerdienst Lepper e. V. ein großes Dankeschön!

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Die IT-HAUS GmbH bestätigt Spitzenplatz unter Deutschlands IT-Systemhäusern.

Föhren, 18.09.2020 – Die Kunden haben entschieden: Zum 11. Mal auf dem Siegerpodest bei der Wahl zu den Besten Systemhäusern. Erstmalig fand der von den Branchendiensten ChannelPartner und COMPUTERWOCHE durchgeführte Systemhaus-Kongress online statt. Statt der gewohnten zweitägigen Präsenzveranstaltung ging es in diesem Jahr in einem Zeitraum von drei Wochen mit verschiedenen Webcasts um das Leitthema „Mit Kunden The New Normal gestalten“. Die Abschlussveranstaltung am 15.09.2020 schloss mit der offiziellen Auszeichnung der Besten Systemhäuser Deutschlands ab.

Im Rahmen der Systemhausstudie wurden 2.027 Unternehmen und Anwender befragt und gaben ihre Beurteilung zu ihren IT-Dienstleistern und zu insgesamt 4.731 IT-Projekten aus den vergangenen Monaten. In der Umsatzgruppe 50-250 Millionen Euro wurde die IT-HAUS GmbH mit einem sehr guten 3. Platz zum Besten Systemhaus ausgezeichnet. Mit einer Gesamtnote von 1,26

liegt IT-HAUS damit nur hundertstel Punkte vom Erst- (1,22) und Zweitplatzierten (1,24) entfernt.

In den Rankings der einzelnen Projektkategorien kann sich IT-HAUS ebenfalls sehen lassen. Die Bewertung nach Schulnoten-System war durchgängig besser als 1,4. In den Bereichen Drucklösungen (Note: 1,09) und Software-Infrastruktur (Note: 1,06) stellte sich das Systemhaus sogar an die erste Rangstelle. Und besonders hervorzuheben ist die hohe Empfehlungsrate:

97,79 % der Befragten würden IT-HAUS weiterempfehlen

„Durch die diesjährige Auszeichnung konnten wir die Kontinuität in unseren Projekten und unseren Qualitätsanspruch unserer Serviceleistungen erneut unter Beweis stellen – und dass trotz dieser außergewöhnlichen Situation in den letzten Monaten. Gemeinsam mit unseren Hersteller-Partnern haben wir alles daran gesetzt Unternehmen mit einem sicheren und stabilen Homeoffice-Arbeitsplatz auszustatten.“ resümiert Stefan Sicken, Shareholder Managing Director IT-HAUS GmbH. „Wir sind stolz auf die Auszeichnung dieser unabhängigen Befragung.“

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Dienstjubiläen bei der Stadtverwaltung Wittlich

Wittlich, 18.09.2020 – Bürgermeister Joachim Rodenkirch gratulierte vergangene Woche in einer kleinen Feierstunde Waltraud Schmidt, Simone Philipps und Nicole Faustmann zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Er sprach ihnen Dank und Anerkennung für die der Allgemeinheit geleisteten treuen Dienste aus.

Simone Philipps ist als Erzieherin und Waltraud Schmidt als Hauswirtschafterin  in der Kindertagesstätte Jahnplatz tätig. Nicole Faustmann ist als Erzieherin in der Kindertagesstätte Lüxem beschäftigt.

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Der Landkreis Vulkaneifel feiert das Ehrenamt in Gerolstein

Gerolstein, 18.09.2020 – „Der Landesweite Ehrenamtstag liegt mir am Herzen. Ich will allen Danke sagen, die sich das ganze Jahr über für das Gemeinwohl engagieren. In der Coronapandemie hat sich das besonders gezeigt. Deshalb war es mir auch ganz besonders wichtig, dass wir das Ehrenamt auch in diesem Jahr feiern können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei den virtuellen Feierlichkeiten zum landesweiten Ehrenamtstag in Gerolstein.

Da der 17. Landesweite Ehrenamtstag in diesem Jahr nicht als buntes Fest mit vielen persönlichen Begegnungen stattfinden konnte, wurde eine „hybride“ Form –eine Mischung aus virtuellem Erleben im Internet und einem Live-Programm in Gerolstein entwickelt. 25 Aussteller aus den Bereichen Umwelt und Naturschutz, Brand- und Katastrophenschutz, Sport, Touristik, Gesundheitsvorsorge, Flüchtlingshilfe sowie kulturelle, soziale und kirchliche Einrichtungen nahmen das Angebot wahr, sich auf dem virtuellen „Marktplatz Ehrenamt“ zu präsentieren. Das virtuelle Veranstaltungsgelände war dabei den Gegebenheiten in Gerolstein nachempfunden. Statt der sonst üblichen Standbesuche chattete die Ministerpräsidentin in diesem Jahr live mit den teilnehmenden Ehrenamtlichen per Video.

Einführung der Ehrenamtskarte

Im Rahmen des Ehrenamtstages wurde die landesweite Ehrenamtskarte im gesamten Landkreis Vulkaneifel eingeführt und die ersten Ehrenamtskarten auf der Bühne ausgegeben. Regina Stuck aus Wiesbaum erhielt eine Ehrenamtskarte für ihr tatkräftiges Engagement im Theaterverein Wiesbaum, u.a. auch als Leiterin des Jugendtheaters. Helmut Giesen aus Daun und Winfried Emmerichs aus Kaisersesch erhielten sogar die Jubiläumskarte des Landes Rheinland-Pfalz, die beide für eine über 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit auszeichnete. Giesen engagiert sich dabei bereits jahrelang im Seniorenbeirat, insbesondere im Vorstand und als Schiedsrichter im Handball. Emmerichs ist seit 30 Jahre im Vorstand des Eifelvereins, Ortsgruppe Kelberg aktiv und über mit Herz und Seele sein Engagement als Wander- und Wegewart aus. Der Landkreis Vulkaneifel ist damit der 6. Landkreis, in dem sich alle Kommunen an der Ehrenamtskarte beteiligen. Landesweit geben bislang 136 Städte, Verbandsgemeinden und verbandsfreie Kommunen die Ehrenamtskarte aus.

Abgerundet wurde der Landesweite Ehrenamtstag am Abend mit der SWR-Sendung „Ehrensache“, die live aus dem SWR-Studio in Mainz ausgestrahlt wurde.

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Lucia Stroh feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Wittlich, 18.09.2020 – Bürgermeister Joachim Rodenkirch gratulierte vergangenen Dienstag, 8. September der Erzieherin Lucia Stroh zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Er sprach ihr im Beisein des stellvertretenden Leiters des Fach-bereiches I Michael Schmitt sowie der Leiterin der Kindertagesstätte Bombogen Ramona Westphal Dank und Anerkennung für die der Allgemeinheit geleisteten treuen Dienste aus. Lucia Stroh arbeitet als Erzieherin in der Kindertagesstätte Bombogen.

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Drei neue Auszubildende bei der Verbandsgemeinde-verwaltung am Start

Gerolstein, 18.09.2020 –  Benedikt Mund (Fachkraft für Abwassertechnik), Angelina Kühl (Fachangestellte für Bäderbetriebe) und Leonie Post (Kauffrau für Tourismus und Freizeit) haben ihre Ausbildung bei der Verbandsgemeinde Gerolstein gestartet. „Wir freuen uns über unsere Nachwuchskräfte, die einmal mehr die Vielfalt unserer Berufe abbilden, und wünschen ihnen eine interessante und erfolgreiche Ausbildungszeit“, so Bürgermeister Hans Peter Böffgen. „Sie durchlaufen bei uns verschiedene Standorte mit einem breiten Themenfeld. Das macht ihre Ausbildung besonders wertvoll.“

Breites Spektrum an Berufsbildern: Mit rund 330 Beschäftigten zählt die VG-Verwaltung Gerolstein zu den größten Arbeitgebern im Landkreis Vulkaneifel. „Bei uns kann man ein Anerkennungsjahr als Erzieher genauso absolvieren wie ein Duales Studium zum Bachelor of Arts. Technisch spannend sind die Ausbildungen zur Fachkraft für Abwassertechnik, Wasserversorgungstechnik oder zum Fachangestellten für Bäderbetriebe. Gefragt sind natürlich auch Kaufleute für Büromanagement und Verwaltungswirte. Und bei der Touristik GmbH Gerolsteiner Land lernen angehende Kaufleute für Tourismus und Freizeit“, zählt Ausbildungsleiterin Tanja Nelles das breite Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten auf.

Mit Ausbildungsstart August 2021 bietet die Verbandsgemeindeverwaltung Ausbildungsplätze zum Verwaltungswirt, zur Fachkraft für Abwassertechnik sowie zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik. Infos und Stellenausschreibungen unter https://www.gerolstein.de/aktuelles/stellenangebote-und-ausbildungsplaetze/

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Semesterstart in Schleiden gesichert

Schleiden, 18.09.2020 – Die Rheinische Fachhochschule Köln startet in Schleiden mit den Bachelor-Studiengängen Betriebswirtschaftslehre und Produktions-technik ins Wintersemester.

Das Semester an der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) hatte bereits vor dem „Shutdown“ am 9. März begonnen. Am Hauptstandort Köln und an allen Studienorten. Eine Verschiebung war keine Option. Innerhalb einer Woche hat ein erfahrenes Online-Lehre-Team der RFH über 400 Dozierende der RFH mit einem neuen Online-Vorlesungssystem geschult.

Die Auswertungen haben gezeigt: Die Corona-Situation erschwerte das Lernen und das Studium aufgrund der persönlichen Lebensumstände generell. Die Gesamtzufriedenheit mit dem Studium hat sich durch die Umstellung auf die online-Lehre aber nicht verändert. Das Wintersemester startet aufgrund der unveränderten Corona-Situation wieder digital und unter strikten Hygieneregeln analog.

„Wir freuen uns, dass wir den Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre in Schleiden starten“, so Studienortkoordinator Prof. Dr. Alexander Pollack. Unter der Woche finden die Veranstaltungen digital statt, samstags dann in Präsenz unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes. Somit können wir die persönliche Betreuung der Studierenden sicherstellen.“

In Schleiden kann die RFH auch neue Studierende für das Studienfach Produktionstechnik begrüßen. Das Studium wird in den Räumlichkeiten des Johannes-Sturmius-Gymnasiums durchgeführt.

Das Studium in Schleiden gewährleistet die enge Verzahnung einer theoretischen wie praxisbezogenen akademischen Qualifikation in Heimatnähe. Studierende profitieren von einem kürzeren Weg zur Hochschule als auch von der Offenheit der RFH gegenüber dem zweiten Bildungsweg. Hohe Effizienz gewährleisten kleine gruppengebundene Lehrveranstaltungen von nicht mehr als 15 bis 20 Studierenden.

Die Studiengänge sind auf den Unternehmensbedarf zugeschnitten und werden im gemeinsamen Dialog weiterentwickelt. Damit sind sowohl eine heimatnahe, akademische Weiterbildung als auch die Stärkung der Region als Wirtschaftsstandort durch qualifizierte Arbeits- und Fachkräfte gewährleistet, wodurch wiederum die Bindung von Fachkräften an die Region unterstützt wird.

Info: Prof. Dr. Alexander Pollack, alexander.pollack@rfh-koeln.de.

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Daun kann Groß-Veranstaltungen: Premiere für die 1. Deutsche E-MTB-Meisterschaft

Daun, 17.09.2020 – Dass man auch in Coronazeiten durchaus größere Sportveranstaltungen planen und durchführen kann, hat der „19. VulkanBike“ Marathon am vergangenen Wochenende eindrucksvoll gezeigt. Organisator Markus Appelmann und sein Team haben ganze Arbeit geleistet. Das Maximum an Teilnehmerinnen und Teilnehmer war bereits eine Woche vor dem Start erreicht. 1.500 Bikerinnen und Biker aller Altersklassen haben sind für die unterschiedlichsten Streckenlängen angemeldet. Für die meisten Biker war der VulkanBike der erste richtige Marathon in diesem Jahr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brannten richtig, trotz Corona endlich einen richtigen Wettkampf bestreiten zu können.

Das Starterfeld war bunt gemischt. Hunderte belgische, niederländische, luxemburgische und französische Bikerinnen und Biker waren in die Vulkaneifel gekommen. Sogar eine Starterin aus der Dauner Partnerstadt Carisolo/Italien war am Start. Darüber hatte sich Stadtbürgermeister Friedhelm Marder besonders gefreut. Bei bestem Biker-Wetter waren nur gut gelaunte Menschen unterwegs. Allen Teilnehmern wurden die besonderen Corona-Regeln mit den Starterunterlagen nach Hause geschickt. Jeder konnte sich intensiv mit den Hygieneregeln beschäftigen. Dass es ein etwas anderer VulkanBike sein wird, war allen klar. Die Aktiven, wie Zuschauer hatten sich alle daran gehalten. Alles ist reibungslos abgelaufen. Die Starts wurden in 10er Gruppen mit 5 Meter Abstand zur nächsten Gruppe durchgeführt. Der erste Kilometer wurde mit Maske gefahren. Nach der Zieldurchfahrt haben sich die Teilnehmer nach kurzer Verschnaufpause ab in Richtung Auto gemacht. Duschen war dieses Jahr nicht möglich. Auch die obligatorische Siegerehrung fand dieses Jahr virtuell statt. All das war der Corona-Krise geschuldet.

Das besondere Highlight war die Premiere der ersten Deutschen E-MTB Meisterschaften. „Zwei Jahre in Folge durften wir Deutsche Meisterschaften in Daun präsentieren. Dies zeigt, dass wir nun zu den Top Mountainbikeregionen in Deutschland zählen“, so Orga-Chef Markus Appelmann. Die Kommissare vom Bund Deutscher Radfahrer e.V. (BDR) hatten peinlich genau darauf geachtet, dass die 1. Deutsche E-MTB-Meisterschaft regelkonform durchgeführt wird.

Dass es allen riesigen Spaß in der Vulkaneifel gemacht hat, zeigen die Rückmeldungen in den sozialen Medien. Der Dank geht an die vielen Hundert freiwilligen Helfer der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Daun, dem THW Daun, dem DRK Ortsverband Daun, dem MSC Daun, den VulkanBikern und dem Gewerbeverein Daun für die perfekte Veranstaltung in einer einmalig schönen Landschaft.

Für die Kreisstadt Daun und die Vulkaneifel war der VulkanBike unter ganz besonderen Bedingungen allerbeste Werbung für die Region. Die Menschen sehnen sich in diesen schwierigen Zeiten regelrecht nach Glücksgefühlen. Solche Ereignisse prägen. Die meisten VulkanBiker werden sich den 11. September 2021 in ihrem Termin schon notiert haben. Dann findet der 20. VulkanBike Marathon statt.   Wir freuen uns schon drauf! Unsere Fotogalerie finden Sie unter www.eifelzeitung.de