Viele ehrenamtliche Unterstützer, die jeden Abend digital Gute Nacht-Geschichten für Kinder lesen, darunter auch Promis wie Tatort-Komissar Richy Müller, Bundesministerin Anja Karliczek, Fußball-Weltmeister Paul Breitner, aber auch viele Menschen aus der Region, u.a der Trierer Theater-Schauspieler Martin Geisen, der selbst Rengen zu seiner Heimat gemacht hat. Foto: Peter Doeppes
Rengen, 25.09.2020 – Auch in diesem Jahr wurde ein Teil des Erlöses vom Weihnachtsmarkt in Daun-Rengen, wenn auch durch Corona etwas verzögert, wieder für einen gemeinnützigen Zweck gespendet.
Das traditionelle Weihnachtsdorf fand 2019 zum dritten Mal statt und wurde von der Rengener Dorfgemeinschaft und den Rengener Vereinen unter der Trägerschaft der Freiwilligen Feuerwehr ver-anstaltet und durchgeführt. Es wurde gebacken, gebastelt und gab ein reichhaltiges Angebot an Speisen, Getränken und Handwerkskunst aus der Region, sowie ein Bühnenprogramm. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer und mehreren Hundert Besuchern war der Weihnachtsmarkt auch 2019 wieder ein voller Erfolg.
In diesem Jahr ging die Spende an einen ganz besonderen Verein: Nestwärme e.V Deutschland mit Hauptsitz in Trier engagiert sich seit über 20 Jahren für Familien mit schwerstkranken und beeinträchtigten Kindern. Die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen leisten Hilfe in Form von Beratung und Betreuung, hat ein Kinderkompetenzzentrum und eine inklusive Kinderkrippe aufgebaut, sowie einen Krankenpflege- und Kinderhospizdienst.
„Das Jahr 2020 fordert uns nun alle in hohem Maße und zeigt zugleich neue Wege auf. Es ist wichtiger denn je, gut für sich selbst zu sorgen und alle vorhandenen Rossourcen zu mobilisieren. Um auch in diesen Zeiten Wärme, Unterstützung, Geboirgenheit für unsere Familien, Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen zu geben, haben wir neben unseren Projekten in den Bereichen Pflege, Pädagogik, und Bildung auch digitale Angebote geschaffen und neue Möglichkeiten gefunden, füreinander da zu sein.“In diesem Rahmen wurde von Nestwärme e.V. eine Aktion ins Leben gerufen, bei der viele ehrenamtliche Unterstützer jeden Abend digital Gute Nacht-Geschichten für Kinder lesen, darunter auch Promis wie Tatort-Komissar Richy Müller, Bundesministerin Anja Karliczek, Fußball-Weltmeister Paul Breitner, aber auch viele Menschen aus der Region, u.a der Trierer Theater-Schauspieler Martin Geisen, der selbst Rengen zu seiner Heimat gemacht hat.
v.l.n.r. Marc Wolpers, Berthold Schmitz, Frank Eichhorn und Oberbürgermeister Wolfgang Treis. Foto: Jacqueline Blang/Stadt Mayen
Mayen, 25.09.2020 – Kürzlich konnte sich Oberbürgermeister Wolfgang Treis beim Unternehmen BICMA von einer innovativen Technologie überzeugen: Das Unternehmen hat eine spezielle Maschine für Mund-Nasen-Schutzmasken entwickelt und zwei dieser Maschinen werden aktuell in Betrieb genommen.
„Die Maschine, die wir entwickelt haben, ist eine der weltweit schnellsten und innovativsten Maskenmaschinen“, berichtete Frank Eichhorn, Präsident des Unternehmens, stolz. Das Unternehmen hatte sich bisher einen Namen in der Entwicklung und Herstellung von Windelproduktionsanlagen bzw. Maschinen zur Produktion von sonstigen Hygieneprodukten gemacht.
Die BICMA reagierte entsprechend auf die Corona-Pandemie und entwickelte die ca. 20 Meter lange Hochleistungsmaschine, die 800 Produkte pro Minute und eine Tagesproduktion von 1.000.000 medizinische Gesichtsmasken herstellen kann.
Je nach verarbeitetem Vliesmaterial und richtig getragen bieten diese Masken nicht nur einen Schutz für die Mitmenschen, sondern auch einen gewissen Eigenschutz. BICMA gehört zur W+D-Firmengruppe aus Neuwied, die die Maskenproduktion an einer dortigen Testmaschine gestartet hat und seither in Neuwied selbst Masken herstellt. Bei einer Mindestabnahmemenge von 1.500 Stück kann man direkt bei W+D bzw. BICMA bestellen.
Auch steht ein nachhaltiges, materialsparendes Produktkonzept hinter der Entwicklung und nachwachsende Rohstoffe können eingesetzt werden. Derzeit gestaltet es sich jedoch noch schwierig, die Masken wieder einzusammeln und maschinell zu recyceln, aber auch dies soll perspektivisch möglich sein.
„Ich bin sehr beeindruckt, welche Entwicklung hier in Mayen vorangetrieben wurde. BICMA verfügt nicht nur über kompetente Mitarbeiter, sondern auch über eine Menge Kreativität, die gerade in der aktuellen Zeit gebraucht wird“, so Oberbürgermeister Treis.
Die Typ IIR-Zertifizierung der W+D-Masken beweist OP-Standard und bestätigt ihre Qualität – vor allem im Vergleich zu nicht zertifizierten Produkten.
Die erste Info-Veranstaltung der Kreis-Ehrenamtsagentur wurde von über 20 Ehrenamtlern besucht. Foto: Kreis Euskirchen
Euskirchen, 25.09.2020 – „Zu Ihrer Sicherheit – Im Ehrenamt richtig versichert“: Dieses Thema stand im Mittelpunkt der ersten Infoveranstaltung der „Ehrensache. Ehrenamtsagentur Kreis Euskirchen“. 21 Ehrenamtliche aus dem gesamten Kreisgebiet waren der Einladung ins Euskirchener Casino gefolgt. Das Team der „Ehrensache.“, Tamara Empt und Stefanie Kolzem, und Projektleiterin Sarah Komp führten als Moderatorinnen durch den Abend.
Fachlichen Input gab es von der Zurich Agentur Konnrad und Vilz aus Euskirchen. Im Nachgang waren die Ehrenamtlichen eingeladen, sich auszutauschen und in den Dialog zu kommen. Dieses Angebot wurde gerne angenommen und so konnten kommunenübergreifende Kontakte geknüpft werden.
„Es war schön zu beobachten, dass unter den Teilnehmenden bereits Telefonnummern ausgetauscht wurden“, stellte Sarah Komp zufrieden fest. „Wir stellen gerne die Plattform für den Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten, um Synergieeffekte und Kooperationen zu fördern.“
Auch das gewählte Themenfeld fand bei den Anwesenden Anklang. „Das Thema Versicherungen geht jeden etwas an und so ist es super, dass wir so ein Angebot im Kreisgebiet wahrnehmen konnten“, sagte ein Teilnehmer nach der Veranstaltung.
Stefanie Kolzem beriet einige Vereinsvertreter zu aktuellen Förderprogrammen und glaubt einen generellen Bedarf erkannt zu haben. „Der Förderdschungel für Vereine ist groß und wir recherchieren gerne nach passenden Programmen, wenn wir damit die Ehrenamtlichen entlasten können“, resümierte sie.
Viele Ehrenamtliche freuen sich bereits jetzt auf das nächste Treffen mit neuen Impulsen und Inspirationen. Themenvorschläge für das nächste Ehrenamtstreffen am 14.01.2021 nimmt die „Ehrensache.“ gerne entgegen. Kontakt: Tel. 02251 / 15-1361 oder -1362; E-Mail: ehrenamt@kreis-euskirchen.de
Mit Licht und dem geschickten Einsatz einer Kamera entstehen besondere Bilder. Foto: Wolfgang Sturm/pp/Agentur ProfiPress
Kall, 25.09.2020 – Das Schülercafé in Kall bietet am Ende der Herbstferien, genauer: am Donnerstag/Freitag, 22./23. Oktober, jeweils von 10 bis 18 Uhr einen Lichtgraffiti-Workshop an. Das Projekt, das im Kaller Jugendtreff in der Alten Schule an der Aachener Straße stattfindet, wird vom Kulturrucksack NRW gefördert, deshalb ist die Teilnahme kostenlos. Der Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf zehn begrenzt.
„Habt ihr mal an Silvester mit einer Wunderkerze euren Namen in die Luft geschrieben und ein Foto davon gemacht? Ja, dann wisst ihr schon was Lichtgraffiti ist“, formuliert es Michael Schulenburg, der die Einrichtung leitet.
Nur mit einer Taschenlampe plus Kamera im Gepäck manipulieren die Teilnehmer des Workshops die Wirklichkeit. „Wir schießen ein Foto und malen mit Licht dazu! So wirst du zum Astronauten, Star-Wars-Jedi mit Lichtschwert, Monster oder Drachen. Durch Lichtgraffiti kannst du Blitze schleudern, fliegen oder bekommst einen dritten, riesigen Arm“, heißt es vonseiten des Schülercafés. Unterstützt wird der Workshop vom Kölner Grafiker und Illustrator Wolfgang Sturm.
Es gelten die aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen. Anmeldungen nimmt das Schülercafé bis zum 2. Oktober entgegen, entweder per Telefon (02441/776931) oder per E-Mail (sc.eifel@t-online.de).
Ansonsten hat das Schülercafé die wochenlange Corona-Pause genutzt und die Einrichtung renoviert. Die Wände wurden neu gestrichen, statt wie bisher in orange/rot sind sie jetzt weiß/grau. „Die Jugendlichen wollten das Rot schon länger nicht mehr haben, es hat den Raum dunkel gemacht“, beschreibt Sozialpädagogie Michael Schulenburg. Das Schülercafé wirke nun heller und größer.
Auch neue Gerätschaften wurden angeschafft. Im Schülercafé darf nun geboxt werden, ein Ständer sowie ein Sack zum Aufhängen wurden gekauft, an denen sich die Kinder und Jugendlichen austoben können. Auch ein transportabler Basketballkorb gehört jetzt zum Equipment des Schülercafés. Hinzu kommen neue Stühle und Tische sowie ein zweiter Fernseher für eine Spielkonsole.
Corona macht aber auch vor dem Schülercafé nicht halt. Plexiglasscheiben trennen zwei Computer-Arbeitsplätze ebenso voneinander wie den Kickertisch und die Theke. „Gleichzeitig gibt es weniger Nähe zu den Kindern und Jugendlichen“, berichtet Michael Schulenburg. Da sich das Schülercafé im gleichen Haus wie die Kaller Tafel befindet, gilt die Einbahnregelung für den Ein- und Ausgang in die Alte Schule.
Maximal 20 Kinder ab acht Jahren dürfen sich momentan gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten. Außerdem sorgen Michael Schulenburg und die Kinderpflegerin Ina Kaufhold für eine gute Durchlüftung der Räume. Die Öffnungszeiten unter Corona variieren von den sonst üblichen Öffnungszeiten. Momentan hat das Schülercafé montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr geöffnet (ansonsten: montags bis mittwochs von 15 bis 19 Uhr, donnerstags von 15 bis 21 Uhr und freitags von 14 bis 20 Uhr).
Weitere Informationen zum Schülercafé gibt es auf der während der Corona-Pandemie neu gestalteten Internetseite www.jugendtreff-kall.de.
Mark Heiter (vorne v. r.), Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel, freut sich mit seinem Vorstandskollegen Kai Zinken sowie Stefan Lippertz, Abteilungsleiter von VR-Bank Nordeifel Immobilien eG, darüber, dass das erste von zwei Wohnhäusern ausverkauft ist. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Nettersheim, 25.09.2020 – Mit dem Rosenthalquartier entstehen in zentraler ruhiger Lage in Nettersheim moderne, barrierearme Eigentumswohnungen, Servicewohnungen sowie eine Tagespflege-Einrichtung des Caritasverbandes für die Region Eifel. Bauherrin ist die PW Premiumwohnen GmbH mit den Geschäftsführern Hartmut Lackner und Jörg Wiskirchen, sowie Stefan Lippertz als Vertreter der VR-Bank Nordeifel eG. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 9,5 Millionen Euro.
Der erste Spatenstich gebührte (v.l.) Bürgermeister Wilfried Pracht, Hartmut Lackner und Jörg Wiskirchen (G und S Wohnbau), Stefan Lippertz, Kai Zinken und Mark Heiter (VR-Bank Nordeifel eG) sowie Architekt Hans Jürgen Mertens. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Die PW Premiumwohnen GmbH ist eine Gesellschaft der VR-Bank Nordeifel eG und den Gesellschaftern der G und S Wohnbau GmbH aus Euskirchen. PW Premiumwohnen wird weitere Wohnbauprojekte im Kreis Euskirchen realisieren und diese in den kommenden Wochen vorstellen. „Es ist das erste, aber nicht das einzige Projekt, das entsteht“, sagte Mark Heiter, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel eG, nun beim offiziellen Spatenstich in Nettersheim. Die neue Gesellschaft sei frei nach Genossenschaftsgründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen entstanden: „Was einer alleine vielleicht nur schwer schafft, das schaffen zwei starke Partner leichter.“
Angetreten sei man mit dem Gedanken: Die Region braucht Impulse aus der Region, denn in dieser ist unglaublich viel Potenzial. „Die letzten Monate haben veranschaulicht, welche Vorteile es mit sich bringt, nicht in einer Metropole zu leben“, sagte Heiter. Der Name Premiumwohnen sei Programm in Sachen Konzeption, Ausstattung, Lage und Architektur.
Die Gebäude in Nettersheim werden mit Blick auf Nachhaltigkeit erbaut. Innovativ und einzigartig ist in der Region die Holzrahmenkonstruktion im Geschosswohnungsbau. Alle Häuser verfügen über einen Aufzug und sind in allen Etagen barrierefrei. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Fernwärmenetz der Gemeinde Nettersheim. Die Häuser werden im KfW-55-Standard errichtet, um dem Ansatz der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.
Die Gebäude sind mit Sattel- und Flachdach gestaltet und werden mit viel Liebe zum Detail in die bestehenden Baustrukturen des Ortes eingefügt, um ein harmonisches Gesamtbild zu erschaffen. Ebenfalls in Holzständerbauweise werden Carports, sowie Abstellräume errichtet, die das Gesamtbild abrunden. Außerdem sind Stellplätze mit Elektroladesäulen für Autos und Fahrräder vorgesehen, um die zukunftsorientierte Verkehrsentwicklung zu bedienen. Einladend und großzügig werden Grünflächen mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen angelegt und ansprechend gestaltet.
Architekt Hans Jürgen Mertens (r.) aus Bad Neuenahr stellte das Gebäude vor. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Für die Architektur zeichnet sich Hans Jürgen Mertens aus Bad Neuenahr verantwortlich. „Ohne ein vernünftiges Konzept geht gar nichts“, lobte er PW Premiumwohnen. In Nettersheim entstehe praktiziertes Mehrgenerationenwohnen, denn das Rosenthalquartier sei sowohl für junge Leute als auch für Senioren attraktiv. Interessant sei auch, so führte Mark Heiter aus, dass junge Familien, die jetzt nach Nettersheim ziehen, ihre Eltern nachholen können, sodass diese eigenständig in der Nähe wohnten. Wie Architekt Mertens weiter ausführt, ist unter anderem eine „Straße der Begegnung“ geplant, bei der die Bewohner zusammentreffen. Dass er in Nettersheim auf einen Holzrahmenbau setze sei verständlich.
So soll das Rosenthalquartier in Nettersheim aussehen. Grafik: Mertens Architekten BDA/pp/Agentur ProfiPress
Im ersten Bauabschnitt wird das Gebäude des Caritasverbandes für die Region Eifel realisiert, um die Tagespflege-Einrichtung zu betreiben. Die 17 Servicewohnungen in diesem Haus verfügen über Wohnflächen zwischen 44 und 112 Quadratmetern. In den folgenden zwei Gebäuden werden je elf Eigentumswohnungen in gehobener, wertbeständiger Ausführung mit Größen zwischen 51 und 116 Quadratmetern angeboten. Jede der Wohnungen verfügt über einen Balkon oder eine Terrasse.
Die Eigentumswohnungen überzeugen durch ihre energieeffiziente, nachhaltige Bauweise sowie den großzügig und gut geplanten, lichtdurchfluteten Räumen. Angeboten wird eine gehobene Ausstattung mit Markenprodukten namhafter Hersteller. Die Nachfrage ist groß. Wie Mark Heiter mitteilte, sei bereits nach fünf Tagen das erste Haus komplett ausverkauft. „Es handelt sich um eine gute Mischung aus ortsansässigen und auswärtigen Käufern“, präzisierte Stefan Lippertz.
„Wir fragen uns immer, wie man möglichst praktikabel im Alter wohnen und leben kann. Hier ist die Lösung gefunden worden“, sagte Nettersheims Bürgermeister Wilfried Pracht. Menschen, die im Rosenthalquartier lebten, könnten den Kurpark als Naherholungsgebiet nutzen. Er ist so überzeugt von dem Produkt, dass er zugibt: „Einen Standort zwei oder drei haben wir schon im Kopf.“
Mit der ruhigen Lage, dem hohen Freizeitwert der Umgebung und der verkehrsgünstigen Anbindung an die Bahnstrecke Köln-Trier sowie die Autobahn 1 bildet dieser Standort den perfekten Rahmen für die attraktive Wohnanlage „Rosenthalquartier“.
Dieter Zimmermann und Guido Mombauer (r.), Vorstand der Kreissparkasse Ahrweiler, gratulieren gemeinsam mit dem Personalchef Achim Gemein (2.v.l.) und dem Vorsitzenden des Personalrates Benno Balasus (2.v.r.) den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihren 25- und 40-jährigen Dienstjubiläen. Foto: KSK Ahrweiler
Ahrweiler, 24.09.2020 – Gleich mehrere Anlässe führten einen Teil der Belegschaft der Kreissparkasse Ahrweiler am 19. August 2019 zum Köhler Hof oberhalb von Lohrsdorf. Zu ihnen zählten runde Geburtstage, Eintritte in den Ruhestand und Dienstjubiläen. 9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten ihr 25-jähriges Dienstjubiläum und 5 Mitarbeiter gar ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im Hause der Kreissparkasse Ahrweiler feiern. Der Vorstand freute sich über die große Zahl der Jubilare, die damit ihre enge Verbundenheit zum Arbeitgeber klar zum Ausdruck bringen. Dies betonte Dieter Zimmermann ausdrücklich in seiner Laudatio an die Jubilare. „Es ist ein stolzes Gefühl als Arbeitgeber, so treue und zuverlässige Mitarbeiter im Rücken zu haben. Mit diesem Kapital sehen wir den kommenden Herausforderungen der nächsten Jahre gelassen entgegen“. Personalchef Achim Gemein gratulierte gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Personalrates Benno Balasus den Damen und Herren und wünschte ihnen allen persönlich alles Gute und für den beruflichen Alltag weiterhin viel Erfolg.
Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum durften Andreas Horst (Heimersheim), Wolfgang Pitzen (Ahrweiler), Anneliese Schmickler (Sinzig), Michael Weltken (Sinzig) und Ute Witsch (Bad Bodendorf) feiern. Mario Caspari (Kripp), Volker Grones (Weibern), Michael Jünger (Gimmigen), Claudia Krones (Andernach), Markus Kossytorz (Bachem), Simona Montebello (Ahrweiler), Martin Pütz (Walporzheim), Beatrix Strack (Wachtberg) und Alexander Wasserscheid (Niederzissen) gehörten zu jenen, die vor 25 Jahren ihre Ausbildung begannen.
Alle Jubilare trafen sich auf Einladung des Vorstandes zu einem gemeinsamen Mittagessen. Diese Gelegenheit nutzte man zum Austausch von Erlebnissen, die man während der langen Arbeitsjahre miteinander erlebt hat. Man erinnerte sich, wie es damals auf der Sparkasse begann und wie die Zeit das Arbeitsleben verändert hat. Das Treffen innerhalb der Sparkassenfamilie zeigte einmal mehr die Verbundenheit zum Arbeitgeber.
Erntekrone und Gedankenaustausch (v.l.): Kreislandwirt Erich Gussen, Kreisgeschäftsführer Michael Niesen, Eva-Maria Lieven, Heinrich Brockerhoff, Hedi Feucht und Landrat Wolfgang Spelthahn. Foto: Kreis Düren
Düren, 24.09.2020 – Erntedank mal anders – Landwirte grüßen Verbraucher: Mit Strohpuppen, die Plakaten halten, machen die rheinischen Bauern in diesen Tagen auf sich aufmerksam. „Regional schmeckt besser“, „Wir machen Artenschutz – du auch?“ und „Wir ackern für euch“ ist da zu lesen. „Mit diesen Botschaften wollen wir den Menschen zeigen, wie viel Umweltleistung, Qualität, Frische und geprüfte Sicherheit sie mit unseren regionalen Erzeugnissen miteinkaufen“, unterstrich Erich Gussen, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Düren, am Mittwoch (23.9.) beim Erntedank im Kreishaus Düren.
Coronabedingt war es nicht das traditionelle Format mit vielen Gästen, prächtiger Erntedekoration und Livemusik, sondern ein Gedankenaustausch mit Landrat Wolfgang Spelthahn am Tisch mit Sicherheitsabstand. „Die auch während der Pandemie lückenlose Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln zeigt, dass die Landwirtschaft zurecht als systemrelevant gilt“, bekräftigte der Landwirt aus dem Jülicher Land. Begleitet wurde Gussen unter anderem von Hedi Feucht, Vorsitzende der Kreislandfrauen, und Heinrich Brockerhoff, dem neuen Dienststellenleiter der Landwirtschaftskammer Kreisstelle Düren. „Trotz der anhaltenden Dürre sind wir in vielen Regionen des Rheinlandes bislang mit einem blauen Auge davongekommen. Doch die noch anstehende Ernte bereitet uns große Sorgen“, berichtete Gussen weiter.
Gesprächsthemen waren neben dem globalen Klimawandel und regionalen Klimaschutz die verstärkte Verarbeitung von regional erzeugten Lebensmitteln vor Ort, der Strukturwandel der Region, der Schlachthof Düren und regionales Flächenmanagement. Auf den Wunsch Erich Gussens und Hedi Feuchts, dass die Politik die Bauernschaft unterstützen müsse, reagierte Landrat Wolfgang Spelthahn prompt: „Als ländlich geprägter Flächenkreis können wir uns glücklich schätzen, eine solch aktive Bauernschaft zu haben. Wo immer wir helfen können, da rennen Sie bei uns ein offenes Scheunentor ein“, versicherte er den Gästen.
Landrat Dr. Jürgen Pföhler (l.), Siglinde Hornbach-Beckers (Fachbereichsleiterin Jugend, Soziales und Gesundheit, 2. v.l.) und Gesundheitsamtsleiter Dr. Stefan Voss begrüßten die neuen Gemeindeschwestern Gerlinde Brenk (r.) und Petra Jeandrée im Kreishaus.
Foto: Kreisverwaltung / Risse
Ahrweiler, 24.09.2020 – Sie unterstützen, hören zu und wirken einer Vereinsamung entgegen – jetzt haben zwei weitere Gemeindeschwestern plus ihre Arbeit aufgenommen: Gerlinde Brenk und Petra Jeandrée komplettieren das Beratungsangebot im Kreis Ahrweiler. Die Gemeindeschwestern plus beraten hochbetagte Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind, aber doch hier und da merken, dass sie nicht mehr alles problemlos alleine meistern können. Die Gemeindeschwestern plus kennen Möglichkeiten, die den Alltag erleichtern und die Gesundheit stärken können. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich und erfolgt auf Wunsch auch zu Hause.
In einem Gespräch mit Landrat Dr. Jürgen Pföhler berichteten Gerlinde Brenk und Petra Jeandrée nun von den Erfahrungen der ersten Wochen. „Ein großes Problem ist die Einsamkeit“, weiß Gerlinde Brenk. „Vor allem, wenn Familienmitglieder weit entfernt leben.“ Hinzu komme, dass in letzter Zeit viele Angebote für Senioren Corona-bedingt ausfallen mussten. Bei ihren Hausbesuchen und Gesprächen vermittelt die Gemeindeschwester plus auch Freizeit- und Bewegungsangebote. Gerlinde Brenk ist in Sinzig und Remagen im Einsatz, Petra Jeandrée in Adenau und Altenahr.
Während die bereits länger tätigen Gemeindeschwestern plus in Bad Neuenahr-Ahrweiler und in Niederzissen vom Land und den Krankenkassen gefördert werden, finanziert der Kreis die zwei zusätzlichen Stellen in Adenau und Sinzig mit insgesamt 110.000 Euro allein. „Uns war es wichtig, das neue und sinnvolle Beratungsangebot flächendeckend in allen Kommunen des Kreises anbieten zu können“, begründet Landrat Dr. Jürgen Pföhler diesen Schritt.
Die Gemeindeschwestern plus vereinbaren vor ihren Besuchen immer einen festen Termin und haben ein offizielles Bestätigungsschreiben der Kreisverwaltung dabei. Sie kommen nie unaufgefordert.
Gerlinde Brenk ist examinierte Krankenschwester. Ihr Büro befindet sich in einem Nebengebäude der Stadtverwaltung Sinzig am Kirchplatz 8.
Petra Jeandrée ist im Teilhabezentrum des Kreises in der Kirchstraße 13 in Adenau zu erreichen. Auch sie ist als examinierte Altenpflegerin Fachkraft. Sie ist beim Zweckverband Sozialstation Adenau-Altenahr angestellt und war bislang in der ambulanten Pflege tätig.
RWE-Konzernmitarbeiter Herbert Fischer (6.v.r.) aus Schützendorf überreichte am Sonntag 800 Euro aus dem Förderprogramm „RWE Companius“ an die Dorfgemeinschaft Lückerath für ihren neuen Dorfmittelpunkt mit Pavillon. Links neben ihm Ortsvorsteher Rudolf Hoß und Dorfgemeinschaftsvorsitzender Manni Kesternich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Lückerath, 24.09.2020 – Eine Zuwendung über 800 Euro des RWE-Stromkonzerns überreichte Herbert Fischer am Lückerather Kirmessonntag der dortigen Dorfgemeinschaft. Das Geld verwendet der gemeinnützige Brauchtumsverein für die Anlegung eines Dorfplatzes mit Pavillon in der Dorfmitte.
Vorsitzender Manfred Kesternich und Ortsvorsteher Rudolf Hoß dankten Herbert Fischer für die Zuwendung zum Pavillon, einem vorgezimmerten Bausatz, den die Lückerather für 8000 Euro im Internet erwarben.
Alle anfallenden Arbeiten wie Fundamentierung, Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen, Dachdeckerarbeiten und Pflasterung des Platzes bewerkstelligten die Dorfbewohner freiwillig und in Eigenregie. Den Voranstrich vor dem Aufbau übernahmen die Frauen der Dorfgemeinschaft. Die Pflastersteine kamen vom städtischen Bauhof.
Dorfzentrum ist die Schoßbachbrücke unmittelbar neben dem von der Stadt für 50.000 Euro generalüberholten Kinderspielplatz. Dort war der beim Bau vor 20 Jahren fremdangelieferte Mutterboden mit Blei und Arsen kontaminiert. Die Stadtverwaltung Mechernich sorgte für einen kompletten Bodenaustausch und besorgte neue Spielgeräte.
Für Kinder, Jugendliche und Rentner
Manfred Kesternich: „Eigentlich hätten wir die Spielgeräte selbst in Stand setzen und »TüV machen« müssen. Durch die Maßnahme der Stadt hatten wir also Geld frei, das wir jetzt in den neuen Mehr-Generationen-Platz mit Pavillon investieren.“
Davon hätten, wie der Name schon sagt, Kinder, Jugendliche und Rentner etwas – alle drei Zielgruppen, die die Dorfgemeinschaft seit den 70er Jahren mit Erlösen aus der berühmten Lückerather Kinderkirmes regelmäßig fördert und unterstützt.
Wegen der Covid-19-Pandemie ist die Kirmes 2020 abgesagt worden. Samstags wurde um den neuen Pavillon herum der 27. Geburtstag von Matthias Kesternich, einem der Söhne Manfred Kesternichs, gefeiert. Am Sonntag nahmen Vorsitzender Manfred Kesternich und Ortsvorsteher Rudolf Hoß bei einer kleinen Feier die Spende der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke (RWE) von Herbert Fischer entgegen.
Wie der Schützendorfer dem „Bürgerbrief“ erklärte, stammt der Zuschuss aus dem Programm „RWE Companius“, mit dem der Konzern seinen Mitarbeitern ermöglicht, Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung und Erziehung, Natur- und Umweltschutz, Energie, Kultur und Sport zu unterstützen.
Der hölzerne Pavillon soll der Dorfgemeinschaft das ganze Jahr über und zu den unterschiedlichsten Zwecken zur Verfügung stehen. „Zum Beispiel als Bierstand für die Mainacht, Infozentrale des Traktorentreffens oder Pizzastand während der legendären Lückerather Kinderkirmes“, so Manni Kesternich zum Mechernicher „Bürgerbrief“. Auch als Grillhütte ist das überdachte Gebäude geeignet.
Die Umleitung für Anwohner und Anlieger des Wohngebiets „Im Schmidtenloch“ führt durch den Wald. Den Weg hat jetzt die Untere Naturschutzbehörde genehmigt. Im Bild: Mario Dittmann (Stadtverwaltung) und Rudi Mießeler (Planungs- und Ingenieurbüro). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 24.09.2020 – Die Untere Naturschutzbehörde hat die Notzufahrt „Im Schmidtenloch“ genehmigt. Das teilt die Stadt Mechernich mit.
Über diese vorübergehend angelegte Baustraße durch den Wald soll der Anwohner- und Anliegerverkehr sowie Notdienste fahren, solange die Zufahrt zum Schmidtenloch wegen der Sanierung des Johannesweg-Teilstücks gesperrt ist.
„Die Umleitung durch den Wald ist alternativlos“, so Mario Dittmann, Fachbereichsleiter „Straßen“ bei der Stadtverwaltung: „Das erkennt auch die Untere Naturschutzbehörde mit der erteilten Genehmigung an.“
Die Baustraße soll dann vom kleinen öffentlichen Parkplatz, wo auch der Glascontainer steht, durch den Wald und über die Marienau weiter bis zum Johannesweg. Die Fahrbahnbreite wird auf vier Meter beschränkt – bis auf zwei sogenannte zehn Meter lange Ausweichflächen für Gegenverkehre. Dort soll die Trasse auf sieben Meter verbreitert werden.
Der vorhandene Oberboden werde vor dem Bau der Baustraße abgeschoben, seitlich gelagert und später wieder auf der ursprünglichen Fläche aufgebracht, erläutert Dittmann. Als Tragschicht werde für die Umleitung Schotter aufgebracht, darunter ein Vlies, um die Tragschicht später wieder vollständig entfernen zu können. Der Wirtschaftsweg „Marienau“ in Richtung Kommern werde ausdrücklich für den Verkehr gesperrt.
Baustraße wird wieder zurückgebaut
Die alte Eiche, die direkt eingangs der Zufahrt vom Parkplatz steht, bleibe bestehen, so Dittmann weiter und werde auch im Kronen-Traufbereich während der Baumaßnahme geschützt. Sobald die Zufahrt zum Schmidtenloch wieder freigegeben werden könne, werde die provisorische Baustraße wieder zurückgebaut.
Der Bund, der Eigentümer des Forstes ist, entscheide letztlich darüber, was später auf der Fläche wieder wachsen werde. Laut Untere Naturschutzbehörde sollten „standortheimische Laubbaumarten“ neu gepflanzt werden. Zusätzlich werden entsprechende Ausgleichsflächen im Lorbacher Forst durch die Mechernicher Stadtverwaltung geschaffen.
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