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Truppführer-Lehrgang im Doppelpack: Praktisches Training am Brandschutzzentrum Schleiden und beim THW Euskirchen

Euskirchen, 01.10.2020 – Corona-Pandemie hin oder her: Die Feuerwehr muss auch in Zeiten von Maskenpflicht zu Einsätzen. Deshalb ist es wichtig, dass auch die Ausbildungen bei der Feuerwehr unter Einhaltung der gängigen Corona-Regeln stattfinden. Doch mit dem Lockdown wurden einige Lehrgänge gestrichen, darunter der ABC-Lehrgang, oder verschoben, darunter die Belastungsübungen für Atemschutz-Geräteträger. Die Brandsimulationsanlage im Kreis Düren, die auch von den hiesigen Wehren genutzt wird, ist erst seit Juni wieder geöffnet.

Nun könnte man annehmen, dass die Tatsache, dass gleich zwei Truppführerlehrgänge parallel stattfinden, auch der Pandemie geschuldet ist. Doch Johannes Gebertz, stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes und Lehrgangsleiter, widerspricht: „Wir hatten von Anfang an für dieses Jahr einen Kombi-Lehrgang mit je 27 Teilnehmern geplant. Das ist auch nicht neu, nur fanden die Lehrgänge dann im Wechsel im Brandschutzzentrum Schleiden statt.“

Der Kreisfeuerwehrverband musste allerdings die Teilnehmerzahl auf zweimal 18 Personen reduzieren. Zum einen, um die nötigen Abstände einzuhalten. Zum anderen aber auch, weil kommunale Lehrgänge ausgefallen waren. Geeignete Räumlichkeiten mit genügend Platz, um auch auf Abstand zu lernen, fand man im Feuerwehr-Gerätehaus in Palmersheim und in der Jugendherberge in Gemünd. Die Teilnehmer, die aus allen Kommunen des Kreises kamen, wurden so aufgeteilt, dass sie möglichst kurze Anfahrtswege hatten. Die 18 Personen pro Seminar wurden für die praktische Ausbildung noch einmal in je neun Leute aufgeteilt – das entspricht der taktischen Gruppenstärke innerhalb der Feuerwehr.

Am letzten Wochenende vor den Lernerfolgskontrollen standen am Samstagnachmittag praktische Übungen auf dem Programm. Während zwei Gruppen am Brandschutzzentrum in Schleiden übten, durften die beiden anderen Gruppen auf dem THW-Gelände an der Otto-Lilienthal-Straße in Euskirchen ran.

Win-Win-Situation

Für Feuerwehr und THW ist das eine Win-Win-Situation. Im Ernstfall müssen beide Organisationen zusammenarbeiten, weshalb es grundsätzlich gut ist, wenn man sich kennt. Auf dem Gelände des THWs befinden sich außerdem Hilfsmittel, die von der Feuerwehr perfekt genutzt werden können, darunter übereinandergestapelte, zu Übungszwecken umgestaltete Container, in denen die Feuerwehr die Rettung per Leiter trainieren kann.

Florian Struben als einer der Ausbilder beobachtete genau, wie die Mitglieder der einen Gruppe die Leiter ausfuhren, anlehnten und sicherten und dann hinaufstiegen auf bis zu 6,10 Meter Höhe. „Feuerwehrleute sollten regelmäßig eine Leiter hoch- und runtersteigen, um das zu verinnerlichen“, erzählt Struben. Mit ihren normalen Leitern können im Regelfall Menschen aus bis zu dreigeschossigen Gebäuden gerettet werden.

Direkt im Anschluss wurde das patientenschonende Ablassen eines Verletzten auf einer Trage mithilfe einer Leiter geübt. Dabei wird die Leiter von zwei Seiten mit Seilen gesichert, die Trage ist an der Leiter befestigt und ebenfalls gesichert. Langsam wird die Leiter nun „umgekippt“ und so die Trage langsam hinabgelassen. Die andere Gruppe übte derweil, wie man mithilfe einer Leiter und Seilen Menschen aus einem Schacht rettet.

Lehrgangsleiter Johannes Gebertz zeigte sich zufrieden. Gleichzeitig lobte er die Ausbilder für deren Flexibilität. Sie mussten im Umfeld des neuen Lehrgangsorts in Euskirchen Objekte für die praktischen Übungen erschließen – wie beispielsweise auch das Gelände des THW. Im Gegensatz zu den Teilnehmern wechselten einige Ausbilder zudem zwischen den Ausbildungsstätten im Nord- und Südkreis.

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25.000 Euro-Spende ermöglicht Anschaffung weiterer iPads für die Pflegestationen im Krankenhaus Daun

Daun, 01.10.2020 – Der Förderverein Krankenhaus Maria Hilf freut sich über großzügige Spende. Erst im Frühjahr konnte sich der Förderverein Krankenhaus Maria Hilf e.V. über eine großzügige Spende von Herrn Wilfried Rademacher freuen.

Die gute Pflege und die Begleitung vor dem Tod seiner Ehefrau im Krankenhaus Daun hat ihn dazu veranlasst, die Kondolenzspenden dem Krankenhaus zukommen zu lassen. Mit dem Spendengeld wurden iPads für die Pflegekräfte auf den Stationen angeschafft, um den Dokumentationsaufwand erheblich zu erleichtern. Bedauerlicherweise ist kurze Zeit später auch Herr Rademacher verstorben.

Da ihm das Pflegeprojekt im Krankenhaus Daun sehr am Herzen lag, haben sich seine Töchter dazu entschlossen, das Krankenhaus erneut mit einer Spende zu unterstützen. Dankend wurde die Spende in Höhe von 25.000 Euro von dem Vorsitzenden des Fördervereins sowie der Geschäftsführung des Krankenhauses entgegengenommen. Die Spende ermöglicht die Anschaffung weiterer iPads einschließlich der entsprechenden WLAN-Erweiterung.

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Aktion von innogy Westenergie fördert Bewegung von Kindern

Lutzerath, 01.10.2020 – Über ein Geschenk von innogy Westenergie konnten sich die Schulanfänger der Grundschule in Lutzerath freuen. Gemeinsam übergaben Bürgermeister Alfred Steimers und Kommunalbetreuer Thomas Hau vom Energieunternehmen innogy Westenergie den Erstklässlern ein Bewegungspaket mit verschiedenen Spiel- und Sportgeräten. Die Spielsachen stehen ab sofort für alle Schüler zum Toben in der Pause zur Verfügung.

Alfred Steimers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Ulmen erklärte: „In Zeiten, in denen Kinder immer häufiger und länger vor Computer, Spielkonsole und Handy sitzen, ist es umso wichtiger, dass sie sich ausreichend an der frischen Luft bewegen. Wir möchten auch in der Schule ein Bewusstsein für Bewegung und somit eine gesunde Lebensweise schaffen.“

„Unsere Bewegungspakete beinhalten verschiedene Module wie Softfußball, Sprungseil und vieles mehr – genügend Material, um die gesamte Schulklasse während der Pausen zum aktiven Spielen anzuregen“, ergänzte Thomas Hau, Kommunalbetreuer bei innogy Westenergie. „Studien zeigen, dass richtige Ernährung und Bewegung an der frischen Luft zu einer gesunden frühkindlichen Entwicklung beitragen.“

Bereits seit vielen Jahren verteilt innogy Westenergie zum Schulanfang Frühstücksboxen und Bewegungspakete an die Erstklässler im Netzgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. In diesem Jahr sind es 17.673 Brotdosen und 801 Bewegungspakete. Das Engagement ist Teil der konzernweiten Bildungsinitiative 3malE.

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Bahnhofsvorplatz Kall als zentraler Platz

Kall, 01.10.2020 – Der aktuelle Zustand des Bahnhofsvorplatzes, der sich mitten im Umbau befindet, war zuletzt auch Thema in einem sozialen Netzwerk. Von einer „protzigen Treppe“ oder einer „Asphaltwüste“ war dort zu lesen. Auch wurde diskutiert, ob die Politik am Bürgerwillen vorbei entschieden habe – trotz zweier 2016 durchgeführten Bürgerwerkstätten, bei der die Kaller ihre Wünsche äußern durften.

Die Gemeinde Kall und ihr Quartiersmanagement nahmen dies zum Anlass, noch einmal über das Integrierte Handlungskonzept zu informieren. Der Umbau des Bahnhofsumfeldes ist ein Maßnahmenbaustein dieses Gesamtkonzeptes.

Knapp 40 Bürger, Politiker, Medienvertreter und Verwaltungsmitarbeiter waren zur Informationsveranstaltung im Haus der Begegnung erschienen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Lediglich knapp 40 Interessierte, darunter auch Vertreter aus Verwaltung, Politik und Medien, fanden sich im Haus der Begegnung ein. Bürgermeister Hermann-Josef Esser gab unumwunden zu, dass er angesichts der Intensität der vorausgegangenen Internet-Diskussion mit einer wesentlich höheren Beteiligung gerechnet hatte.

Tobias Feld, bei der Gemeinde für den Bereich Städtebau zuständig, machte direkt zu Beginn deutlich: Das Integrierte Handlungskonzept, kurz InHK, mit seinen Themenfeldern „Funktionsstärkung der Mitte“, „Gestaltung öffentlicher Räume“, „Neues Bauen“ und „Freizeit und Erholung“ erstrecke sich in Gänze über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Zudem erläuterte er kurz die Inhalte der einzelnen Themenfelder. Maike Polzenberg vom Büro Raumplan aus Aachen stellte die Planungen zur Neuanlage des Urftauenparks im Bereich des Hallenbades vor, den die Planer als „grüne Lunge von Kall“ bezeichneten. Für die Umsetzung wurde eigens ein Wettbewerb ausgelobt. 13 Büros aus dem gesamten Bundesgebiet haben an diesem Wettbewerb teilgenommen und zählbare Ergebnisse aufgezeigt. Sieger des Wettbewerbs war das Büro Weidinger aus Berlin, das aktuell mit der Planung der Neugestaltung beschäftigt ist. Im kommenden Jahr wird der Urftauenpark in seine Umsetzung gelangen, sodass die Kaller Bürgerinnen und Bürger schon sehr bald in diesem Bereich die Natur und vor allem die durchfließende Urft erleben können.

Rathausplatz als „Kalls neues Wohnzimmer“

Raumplan-Chef Uli Wildschütz widmete sich hingegen dem Konzept für den Ortskern. „Die Bahnhofstraße sollte ursprünglich eine Allee werden mit Parkmöglichkeiten auf beiden Seiten, erleichterten Fußgängerquerungen und wenn möglich mit Tempo 30.“ Dort, wo vor den Häusern ausreichend Platz vorhanden ist, sollen Grünstreifen entstehen. Der neu gestaltete Rathausvorplatz solle „Kalls neues Wohnzimmer“ mit Baumkarree, Brunnen und Bänken werden.

Ganz anders der Bahnhofsvorplatz. Gewünscht war von den Bürgern ein „zentraler Platz im Ortszentrum von Kall“, so Wildschütz, „der eine multifunktionale Nutzung ermöglicht. Nach Fertigstellung soll der Platz für Marktgeschehen, Konzerte und Festivitäten aller Art genutzt werden.“ Damit der Platz angemessen groß wird, müsse die Treppe nah vor dem drei Meter höher gelegenen Bahnhofsgebäude errichtet werden. Allerdings muss sie noch weit genug vom Bahnhof entfernt sein, damit die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen bis unmittelbar vor das Gebäude fahren kann. Zudem ist der Planer überzeugt, dass die Treppenanlage nicht nur von „wartenden jungen Leuten genutzt wird, sondern darüber hinaus auch zur Belebung des Platzes beitragen wird“.

Wildschütz gibt aber zu bedenken: Aktuell fehle noch der Platzcharakter, da zum einen die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind und zum anderen die flankierende Bebauung der beiden geplanten Geschäftshäuser noch ausstehe. In den nächsten Wochen werden die beiden Technikräume angrenzend an die Treppenanlage errichtet, die Bäume (Hainbuchen) auf dem Platz gepflanzt und eine Bushaltestelle installiert. Damit die beiden Ebenen zwischen Bahnhofsumfeld und dem neuen Bahnhofsplatz barrierefrei erreicht werden können, wird zudem ein Hublift an einem der beiden Technikräume angebracht. Die Fertigstellung des Platzes wird bis zum Jahresende 2020 erfolgen, so dass der Platz im kommenden Jahr seine Nutzung aufnehmen kann.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser betonte, dass die Verwaltung derzeit mit Investoren im Gespräch sei, die eine zeitnahe Bebauung der beiden an den Bahnhofsplatz angrenzenden Flächen in Aussicht stellten. „Wir sind guter Dinge, dass die Investoren Wort halten und zeitnah ihr Vorhaben im Ortszentrum von Kall umsetzen“, so Bürgermeister Esser.

Bäume werden bis zu 15 Meter hoch

Die noch zu pflanzenden Hainbuchen auf dem neuen Bahnhofsplatz sollen, wenn sie ausgewachsen sind, eine Höhe von 10 bis 15 Metern erreichen und eine Krone von 12 Metern aufweisen. Pro Baum wurden unter der Platzoberfläche zwölf Kubikmeter Substrat eingebracht sowie ein Bewässerungssystem installiert, damit ein Anwachsen der Bäume gewährleistet werden kann. „Bei großer Trockenheit müssen die Bäume dennoch durch den Bauhof gewässert werden“, so Wildschütz. Um weitere Begrünungsmöglichkeiten auszuschöpfen, beabsichtigt die Verwaltung zudem mobile Pflanzkübel auf dem Bahnhofsplatz aufzustellen, die darüber hinaus bei Veranstaltungen als mögliche Absperrvariante entlang der Platzkante zur Bahnhofsstraße genutzt werden könnten.

Auch die Deutsche Bahn, mit der die Gemeinde in Verhandlungen stehe, greife den Impuls des Integrierten Handlungskonzepts auf. So soll der Zugang zum Busbahnhof auf der anderen Seite deutlich großzügiger werden, damit der zurzeit noch vorhandene Angstraum verschwindet. „Das geht dann nicht mehr um drei Ecken, sondern die andere Seite der Unterführung ist erkennbar“, so Wildschütz. Denkbar seien auch durchgehende Lichtwände auf beiden Seiten der Unterführung.

Die Bahn wolle außerdem die Elektrifizierung zwischen Kalscheuren und Kall vorantreiben, erklärte Esser. Mit einer Fertigstellung sei nach derzeitigem Stand aber nicht vor 2033 zu rechnen. Dann erhalte Kall aber einen S-Bahn-Zugang nach Köln, was den Ort deutlich attraktiver für Pendler mache. Mit den Worten: „Wir machen uns schon Gedanken, wie wir den Ort gestalten und attraktiv halten, denn auch wir wollen es schön haben in Kall“, schloss er die rund zweistündige Informationsveranstaltung.

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BD Rowa in Kelberg feiert Neueröffnung der Vatikan Apotheke in Rom

Kelberg, 01.10.2020 – BD Rowa™ hat mitten in der Corona-Krise einen bedeutenden Meilenstein in seiner fast 25-jährigen Unternehmensgeschichte erreicht. Im Mai 2020 wurde der 10.000ste Kommissionierautomat in der Produktion des Unternehmens in Kelberg gefertigt, ausgeliefert und installiert. Parallel hierzu startet BD Rowa™ eine Kampagne, die zum einen Einblicke hinter die Kulissen von Rowa gewährt und zum anderen die Werte des Kommissionierautomaten: Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit in den Vordergrund stellt.

Kontinuierliches Wachstum.

Das Unternehmen hat allein im letzten Jahr über 1.000 Anlagen verkauft und installiert. Und die Nachfrage reißt nicht ab wie BD Rowa-Geschäftsführer Antonios Vonofakos erläutert: „Kommis-sionierautomaten sind gefragter denn je. Sie optimieren die Prozesse, schaffen Zeit und Raum fürs Wesentliche. Daher wachsen wir derzeit weiterhin stark. Jeder der Automaten wird in Kelberg gefertigt, dem einzigen Produktionsstandort, seit Firmengründung, hauptsächlich in Handarbeit und mit dem Know-how der Mitarbeiter vor Ort. Dabei zählt vor allen Dingen eines: Qualität gewährleisten, damit Kunden eine stets zuverlässige und langlebige Lösung haben. Damit dieser Plan aufgeht, setzt das Unternehmen schon seit seiner Gründung auf eine eigene Entwicklung und Fertigung, sowie auf ein starkes Zuliefernetzwerk aus der Region. So sind eine hohe Qualität, kurze Wege und ein nachhaltiges Produkt garantiert. „Wir kennen unsere Zulieferer persönlich, können schnell vorbeifahren und Heraus-forderungen gemeinsam lösen. Es hat zudem den Vorteil, dass wir wie gerade in der jetzigen Situation, trotzdem lieferfähig bleiben können“, erläutert Antonios Vonofakos.

Feierliche Eröffnung der Vatikan Apotheke

Rund ein Jahr nach Installation von drei BD Rowa Kommissionier-automaten konnte nun auch die Vatikan Apotheke am 14. September 2020 feierlich eröffnet werden. Ursprünglich war dies bereits für Mai 2020 geplant, wurde aber aufgrund der Corona-Pandemie in die zweite Jahreshälfte verschoben. Bereits seit Juli 2019 sind die BD Rowa Systeme im Einsatz. Nun, nach Beendigung aller
Renovierungsarbeiten in der Apotheke, können sie ihre volle Leistung entfalten. Die Vatikan Apotheke wurde erstmals vor 146 Jahren eröffnet und befindet sich seitdem im historischen Palazzo Belvedere.

In Anbetracht der bevorstehenden Renovierung entschied man sich für den Einbau von drei BD Rowa Vmax 160 mit BD Rowa ProLog und iProLog. Bruder Thomas Binish, welcher die Verhandlungen seitens des Vatikans führte, entschied sich aus ganz bestimmten Gründen für BD Rowa. Die Zusammenarbeit als Partner und der Fokus auf die Bedürfnisse moderner Apotheken spielten neben der Zuverlässigkeit eine große Rolle.

Umzug ins neue Rowa-Quartier

Die Vorbereitungen laufen schon. Am Rowa-Firmensitz in Kelberg ist unmittelbar neben dem Stammhaus das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum mit angegliedertem Bürogebäude entstanden. Auf rund 2.500 Quadratmeter Nutzfläche ist jetzt genügend Platz zum Expandieren. Insgesamt investiert Rowa rund 10 Mio. Euro in sein neues Zentrum.

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Neuer Hilfspolizist bei der Stadtverwaltung Wittlich

Wittlich, 30.09.2020 – Bürgermeister Joachim Rodenkirch gratulierte diese Woche Metin Kerpicci in einer kleinen Feierstunde zu seiner erfolgreich abgelegten Ausbildung als Hilfspolizist.

Metin Kerpicci ist seit dem 1. April 2020 bei der Stadtverwaltung Wittlich beschäftigt und wird zukünftig für entsprechende Aufgaben im Fachbereich Ordnung eingesetzt. Der Gratulation schloss sich Melanie Schlösser vom Fachbereich Ordnung gerne an.

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Unterspülungen am Musikvereins-gebäude durch unterirdische Bachläufe – Oberklasse abgerissen

Mechernich-Bleibuir, 30.09.2020 – Seit Freitag vergangener Woche ist die Firma H & P Schilles aus Floisdorf mit dem Abriss der Oberklasse der früheren Volkschule Bleibuir beschäftigt. Dieser Nachkriegsbau für die fünften bis achten Schuljahre wurde bei Starkregen der vergangenen Jahre mehrfach unterspült und galt als statisch unsicher.

Bereits vor zwei Jahren hatte sich der Musikverein Bleibuir, der die Oberklasse als eigenes Probenhaus nutzte, damit einverstanden erklärt, zu den übrigen Dorfvereinen und der Agentur ProfiPress in den älteren Teil der früheren Bleibuirer Schule zu ziehen. Die Umbauarbeiten im ersten Obergeschoss dauern an.

Als Probenlokal kann der Musikverein, der 2020 sein 100jähriges Bestehens-Fest wegen Corona absagen musste, die Räumlichkeiten der Dorfgemeinschaft/Förderverein Alte Schule im Untergeschoss nutzen. Die Abrisskosten für die Oberklasse werden von der städtischen Ingenieurin Janine Deinzer mit 30.000 Euro angegeben.

Bachzusammenfluss unterirdisch

Die Alte Schule Bleibuir mitsamt dem Nachkriegsanbau Oberklasse wurden in einem früheren Fischteichgebiet zwischen Rotbach und Quaibach (Schliebach) errichtet, die Alte Schule steht auf Holzpfeilern im Wasser.

Bei der neuen Schule wurde das verabsäumt, sie wurde auf angeschüttetem Bodenmaterial gebaut, wie auch der gesamte Schulhof angeschüttet wurde. Die Bäche wurden in Betonschächte gefasst und fließen unter dem Schulhof zusammen.

Bei Starkregen mehrere Jahre hintereinander ist es offensichtlich zu Unterspülungen der vom Musikverein Bleibuir genutzten Oberklasse gekommen. Nachdem Risse in den Außenmauern auftraten lehnte ein Statiker jede Garantie für die Stabilität des Gebäudes ab, deshalb beschloss die Stadt in Absprache mit den Bleibuirer Dorfvereinen den Abriss und den Umzug des Musikvereins ins erste Obergeschoss des älteren Schulteils.

Die bisherigen Nutzer des Altbaus rückten dafür zusammen und machten Platz für den Musikverein, der dabei ist, im ersten Obergeschoss des Altbaus nicht tragende Zwischenwände herauszureißen und einen neuen Probenraum zu schaffen.

Um dort 65 Quadratmeter Platz für künftige Orchesterproben zu bekommen, ist der Kodex-Kulturverein innerhalb des Obergeschosses umgezogen, der örtliche einmal wöchentlich genutzte Skattreff und die nur noch sporadisch frequentierte Dorfbücherei mussten weichen, für den gewerblichen Mieter der Stadt im ersten Obergeschoss ändert sich nichts.

Sanitär muss neu geregelt werden

Das gilt auch weitgehend für den „Förderverein Alte Schule“, der das Erdgeschoss mit zwei ehemaligen großen Klassenräumen bewirtschaftet, den Jugendclub Bleibuir (JCB) mit Partytraum im Keller und die 1. Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Bleibuir, die temporär vor allem den Schulhof für Zeltveranstaltungen nutzt.

Der Neubau der gesamten Toilettenanlage inklusive einer behindertengerechten Toilette sowie der Neubau eines Lagerraums für Möbel des Fördervereins soll auf der anderen Giebelseite auf dem bisherigen kaum genutzten Boule-Platz entstehen. Die Planungen sind abgeschlossen und ein entsprechender Haushaltsansatz steht zur Verfügung.

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Robert Dewald feiert 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Mayen

Mayen, 30.09.2020 – Auf 4 Jahrzehnte im öffentlichen Dienst kann Robert Dewald nunmehr zurück blicken. Nach Absolvierung des Grundwehrdienstes bei der Bundeswehr wurde Dewald zum 1.01.1982 als Verwaltungsangestellter im Jugendamt der Stadt Mayen eingestellt.

Der gelernte Einzelhandelskaufmann absolvierte 1986 erfolgreich die Angestelltenprüfung I und 1991 die Angestelltenprüfung II.

In den vier Jahrzehnten arbeitet er neben dem Jugendamt auch im Bereich Schulen und VHS sowie Kultur, ab 2007 war er für den Bereich Museum &Vulkanpark zuständig.

Seit 1. April 2019 ist Robert Dewald u.a. als Projektleiter im Großprojekt „Generalsanierung Genovevaburg“ tätig  und begleitet damit maßgeblich die Sanierungsmaßnahme des Mayener Wahrzeichens. Des Weiteren ist er dem Arbeitskreis Welterbe „Eifeler Mühlsteinrevier“ zugehörig.

„Ich danke Ihnen herzlich für den bisherigen Einsatz für die Stadt Mayen und wünsche Ihnen für die kommenden Jahre ebenso viel Freude an Ihren Aufgaben, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit“, so der Oberbürgermeister Treis beim Gratulationstermin. Den guten Wünschen schlossen sich Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann, der für Personal zuständige Bereichsleiter Christoph Buttner und der Personalratsvorsitzende Ralf Dietz an.

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Interkulturelle Wochen des Kreises Euskirchen am DRK-Mehrgenerationen-haus eröffnet

Euskirchen, 30.09.2020 – „Kamera läuft! Wir sind live!“ Mit dem Ruf werden alle prompt still im Garten des DRK-Mehrgenerationenhauses. Für Manfred Poth, den Allgemeinen Vertreter des Landrats im Kreis Euskirchen, ist es stattdessen ein Startsignal: Seine Ansprache und das nachfolgende Konzert mit insgesamt drei Bands wird via Live-Stream über den Youtube-Kanal des Kreises Euskirchen in die vom Roten Kreuz betreuten Zentralen Flüchtlingsunterkünfte (ZUEs), in Haushalte in Euskirchen und der Eifel, genau genommen sogar in die ganze Welt übertragen.

Der Auftakt mit drei Bands, die Einblick in fremde Kulturen bieten, wird via Live-Stream in die Haushalte übertragen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Anlass für den Live-Stream ist der Start der Interkulturellen Wochen, die noch bis zum 17. November mit diversen Veranstaltungen dauern. Mit ihnen soll der Austausch unterschiedlicher Kulturen gefördert werden, um die Integration geflüchteter Menschen in der Region voranzubringen.

Kulturelle Vielfalt im Kreis feiern

„Sonst haben wir den Start immer mit einem großen gemeinsamen Fest begangen, das der Kreis Euskirchen gemeinsam mit uns und weiteren Kooperationspartnern ausgerichtet hat“, berichtet Boris Brandhoff vom Roten Kreuz im Kreis Euskirchen und Leiter der DRK-Integrationsagentur. Ein solches Fest durchzuführen, sei in Corona-Zeiten natürlich nicht möglich. Dennoch dürfe der Prozess der Integration geflüchteter Menschen nicht auf Eis gelegt werden. Deshalb habe man mit dem Live-Stream neue Wege beschritten.

So wird bereits zum fünften Mal die religiöse und kulturelle Vielfalt im Kreis präsentiert – unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“. „Mich freut es sehr, dass die Interkulturellen Wochen so viele Veranstaltungen zu bieten haben wie noch nie – und das über den ganzen Kreis verteilt“, sagt Poth.

Der Ort für den Auftakt hätte nicht besser gewählt werden können. Denn im DRK-Mehrgenerationenhaus, wo das Team „Migration / Integration“ des DRK seit 2019 seinen Sitz hat, wird Vielfalt täglich gelebt und gefördert. Unterstützt wird das fremdenfreundliche Engagement an diesem Abend auch durch das Team des im Haus integrierten „Café Henry“, das die Gäste bewirtet, die im Garten des DRK-Standortes das Konzert genießen.

Miteinander und füreinander leben

„Ozan Ata Canani und Freunde“ bilden den Auftakt des Konzertes. Im Südosten der Türkei 1963 geboren, kam der Frontmann der Band Mitte 1975 nach Deutschland. Mit 15 begann er in deutschen und türkischen Texten sich mit den akuten Sorgen – darunter Fremde, Ausgrenzung, Arbeits- und Lebensbedingungen sowie Heimweh – der damaligen Gastarbeitergeneration in Deutschland auseinanderzusetzen. Seine Themen und Texte sind heute nicht minder aktuell und mitreißend. So singt er für Euskirchen ein Lied mit besonderer Botschaft: „Wir alle sind Menschen dieser Erde. Aus verschiedenen Ländern und Kulturen, die zufrieden und glücklich, miteinander, nebeneinander und füreinander leben und leben wollen.“

Afrikanische Rhythmen bringt die Trommelgruppe Djembelé unter der Leitung von Pape Samory Seck ein, der seit 1997 dauerhaft in Deutschland lebt. Zum Abschluss spielt die neunköpfige Gruppe „5000 Miles“, ein interkulturelles Band-Projekt mit Musikerinnen und Musikern aus Iran, Syrien, Irak, Ukraine, Argentinien, Deutschland und Holland. „5000 Miles“ bringen gelebte Integration mit Freude an der Musik auf die Bühne: In den Songs der Band verschmelzen nahöstliche Folklore und westliche Popmusik zu etwas einzigartig Neuem.

Doch auch den Blick in die Welt vergisst man nicht. Manfred Poth prangert in seiner Ansprache auch die Situation der Flüchtlinge auf der drittgrößten griechischen Insel Lesbos an: „Lesbos ist ein Synonym für gescheiterte Integrationsbemühungen und gescheiterte Unterstützung der europäischen Union.“ Man müsse auch von der Basis aus Druck machen, damit „die Zustände in Lesbos, in den griechischen Inseln, aber auch in den Lagern Nordafrikas oder bei den vielen Toten im Mittelmeer endlich einer Lösung zugeführt werden“.

Außer dem Live-Stream gibt es im DRK-Mehrgenerationenhaus an der Kommerner Straße 39 eine weitere Veranstaltung innerhalb der Interkulturellen Wochen: Am Freitag, 2. Oktober, 17 Uhr, lädt die DRK-Integrationsagentur zu einem Bauchtanzworkshop mit Fatima Shams, einer erfahrenen Dozentin für orientalischen Tanz, ins Café Henry ein. Der Workshop richtet sich an bereits erfahrene Tänzerinnen sowie interessierte Einsteiger. Einige wenige Plätze sind noch frei. Anmeldungen nimmt Sabine Heines, DRK-Integrationsagentur Euskirchen, unter sheines@drk-eu.de entgegen. Weitere Veranstaltungen auf www.kreis-euskirchen.de

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Kommandeurs-wechsel am Bleiberg: Lars Rauhut geht, Dirk Hagenbach kommt

Mechernich, 30.09.2020 – Große Zapfenstreiche im Eifelstadion, Regimentsappelle auf dem Rathausplatz, Fahnenzug und Heeresmusikkorps in der Peterheide: Das alles gehört der Vergangenheit der Garnisonsstadt Mechernich an. Die Streitkräfte vor Ort sind leiser und unauffälliger geworden, aber nicht weniger ins Stadtbild integriert.

Das wurde auch Mitte September deutlich, als Oberstleutnant Lars Rauhut, der Leiter des Bundeswehrdepots West und Standortälteste der militärischen Einrichtungen in Mechernich, dem Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick seinen Abschiedsbesuch abstattete und seinen Nachfolger, Oberstleutnant Dirk Hagenbach, im Rathaus vorstellte.

Eine gute Woche später wurde das Kommando in Mechernich jetzt durch Oberst Stefan Hüller, dem Kommandeur „olE“ (Ortsfeste logistische Einrichtungen der Bundeswehr) von Rauhut auf Hagenbach übergeben. Gerademal ein knappes Dutzend Soldaten einschließlich zweier Zivilisten wohnten dem Zeremoniell in der früheren Depotkantine bei. Lars Rauhut beendete seine Abschiedsrede mit einem schlichten „Ich melde mich ab!“

Herzlicher Abschied der engsten Mitarbeiter

Draußen auf dem Vorplatz allerdings baute sich ein auf Corona-Abstand gestelltes Karree aus Stabsangehörigen auf, Lars Rauhuts engsten militärischen und zivilen Mitarbeitern. Und sie bereiteten ihrem scheidenden „Alten“ einen herzlichen inoffiziellen Abschied. Unter anderem bekam Rauhut eine Ruhebank, Wein und ein Depotwappen verehrt.

Oberst Hüller lobte den fast auf den Tag genau vor drei Jahren in Mechernich angetretenen Depotleiter und Standortältesten über den grünen Klee. Unter anderem nannte er ihn „unbändig engagiert“, „intelligent“, „besonnen“ und „professionell“: „Rauhut ist ein unaufgeregter Profi, der den Gesamtprozess im Auge hat.“

Darüber hinaus war und ist Rauhut bei seinen Leuten ausgesprochen beliebt. Ein sehr guter Chef. Oberst Hüller wünschte dem mehrfachen Familienvater „neue Chancen und Perspektiven“. Rauhut wechselt zum Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt. Sein Nachfolger Dirk Hagenbach wurde 1971 in Marburg geboren, ist verheiratet, Vater zweier Kinder und wohnt in Billig.

Mechernich kennt er von einer früheren Verwendung als Zugführer im Luftwaffenversorgungsregiment 8 und später als S3-Offizier im Materialdepot 81. Hagenbach hat mehrere Auslandseinsätze in Afghanistan und in der Türkei absolviert. Er bringe sehr gute Voraussetzungen für seine Depotleitertätigkeit in Mechernich mit, so Oberst Stefan Hüller.

60 Neueinstellungen, 37 Azubis

An dem Übergabezeremoniell nahmen neben Hüller, Hagenbach und Rauhut auch Rauhuts Stellvertreter Oberstleutnant Winfried Schreiber und die Chefs der externen zum Depot West gehörenden Materiallager, Diepholz und Straelen, sowie dem Sanitätsmateriallager Epe teil.

Mit von der Partie war auch Hauptmann Mark Vehoff, der Chef des von Oberstleutnant Lars Rauhut 2018 außer Dienst gestellten und zur Zeit wieder aufgebauten Materiallagers Königswinter. Die Reaktivierung des Materiallagers Königswinter und 60 Personalneueinstellungen in drei Jahren bezeichnete Lars Rauhut als die größten Herausforderungen seiner Amtszeit

Insbesondere sei eine deutliche Verjüngung des Personalkörpers erreicht worden, nicht nur, aber auch durch die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte in den Lehrberufen Fachkraft für Lagerlogistik und Fachlagerist. Zur Stunde würden in Mechernich 37 Azubis ausgebildet.