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Förderantrag soll fast 15 Millionen Euro für den Stadtumbau nach Jülich bringen

Jülich, 08.10.2020 –  Drei komplette Ordner, soviel umfasst das fertige Integrierte Handlungskonzept (InHK) der Stadt Jülich, das das Planungsbüro MWM aus Aachen im Auftrag der Stadt am 30. September der Bezirksregierung in Köln übergeben hat. Am 25. Juni hatte bereits der Stadtrat grünes Licht für das Konzept gegeben und damit für die Fertigstellung die Weichen gestellt.

Mit der Abgabe des InHK hat die Stadtverwaltung nun den Grundstein für die Aufwertung der Innenstadt in den nächsten Jahren gelegt und erwartet die Zusage der Fördermittel für das erste Planungsjahr Mitte 2021. Wird der Antrag entsprechend bewilligt, erhält die Stadt für die vorgesehenen Maßnahmen eine Förderung in Höhe von 70% für die eingereichten Maßnahmen. Die Städtebauförderung ist vor allem für die bauliche Aufwertung der Straßen- und Plätze in der Innenstadt, die Steigerung der Attraktivität für Kunden und Besucher sowie die Unterstützung privater Eigentümer zur Verbesserung des Erscheinungsbildes von Immobilien gedacht. Das InHK als roter Faden der Innenstadtentwicklung greift aber zur Finanzierung der verschiedenen Maßnahmen nicht nur auf die Städtebauförderung zurück, sondern nutzt auch weitere Möglichkeiten, z.B. über die Zukunftsregion Rheinisches Revier. So sind auch Projekte wie der Bau eines Kongress- und Veranstaltungszentrums in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum, der Neubau des Hallenbades als Kombibad am Freibadstandort, die Anlage eines Pump-Tracks bis hin zum Ausbau des W-Lan in der Innenstadt oder einem Tiny House am Jugendzeltplatz möglich.

Allumfassend wurden Maßnahmen und Wünsche aus den verschiedenen Bereichen des städtischen Lebens in dem Konzept bedacht, bewertet und deren Umsetzung in einem Zeitplan festgehalten. Unter den vier Leitsätzen

– „eine kompakte, lebendige, vielfältige Innenstadt“

– „eine generationengerechte Kultur- und internationale Forschungsstadt“

– „eine Stadt der zukunftsgerichteten optimierten Mobilität“

– „unsere historische Stadt neu entdeckt“

werden die Ziele und Maßnahmen für die Innenstadt formuliert, während parallel ein Mobilitätskonzept erstellt wird, das eng an das InHK gekoppelt ist. „Wir sind stolz auf das Ergebnis des Prozesses und das fertige Integrierte Handlungskonzept. Das Konzept ist die Grundlage für die Modernisierung der Stadt nach den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger und damit für die Zukunft der Jülicher Innenstadt“ freut sich Bürgermeister Axel Fuchs.

Allerdings konnten in diesem ersten Konzept, der sogenannten ersten Förderstufe, nicht alle Punkte Anklang finden, die die Stadtverwaltung auf Wunsch der Bürger gern eingebracht hätte. So wurde Projekten der Vorzug gegeben, deren Dinglichkeit einen Aufschub nicht möglich machte und die in ihrer Kombination die größte Hebelwirkung für die Aufwertung der Innenstadt haben werden. Hierzu zählen z.B. die Umgestaltung des Markt- und Schlossplatzes oder der Kleinen Rurstraße. Aufgeschoben aber nicht aufgehoben sind Projekte wie die Sanierung des Rathauses oder Maßnahmen im Grüngürtel Ellbach. „Einige Projekte mussten wir Aufgrund des immensen Umfangs zwar auf einen späteren Zeitpunkt verlegen, es ist uns aber gelungen durch die Nutzung weiterer Förderzugänge die für Jülich prioritären Maßnahmen bereits im ersten Umsetzungspaket unterzubringen.“ so Bernd Niedermeier vom Planungsbüro MWM aus Aachen. Und davon gibt es in Jülich einige, denn wird dem Antrag stattgegeben, dann fließen das erste Mal nach rund zwanzig Jahren wieder Mittel der Städtebauförderung nach Jülich.

Drei volle Ordner zeigen aber jetzt schon auf, was die Stadtverwaltung mit Hilfe des Planungsbüros MWM in den kommenden zehn Jahren zu leisten hat. „Zusätzliche personelle Kapazitäten müssen geschaffen werden, um alle Projekte koordinieren und umsetzen zu können. Aber das ist es uns wert für ein besseres, gemeinsam geplantes Jülich,“ so Bürgermeister Axel Fuchs.

Nachdem die konzeptionelle Erstellung des InHK abgeschlossen ist, geht es nun an den Aufbau von Umsetzungsstrukturen, bevor im Frühjahr 2021 dann die konkretisierende Planung einzelner Projekte unter erneuter Beteiligung der Jülicherinnen und Jülicher, beginnt. Fest steht allerdings schon, dass die Umgestaltung des Marktplatzes, welcher auch die Grundlage für die Gestaltung der angrenzenden Straßenzüge und der Fußgängerzone bildet, den Anfang macht. Denn auch die Bezirksregierung hat erkannt: „Der Marktplatz ist in seiner Oberflächengestaltung und Möblierung stark in die Jahre gekommen und in der Funktionalität stark eingeschränkt“.

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Handy, Instagram, Zocken und Co – Medienerziehung in der Familie

Wittlich, 08.10.2020 – Der von Eltern des Cusanus-Gymnasium Wittlich gut besuchte Elternabend, durchgeführt von Daniel Zils im Auftrag des Pädagogischen Landesinstituts (PL), ermöglichte den anwesenden Eltern einen umfassenden Einblick in die Medienwelt ihrer Kinder und initiierte eine fruchtbare Diskussion zum Medienverhalten zuhause.

Der Abend wurde vom Referenten abgeschlossen durch praktische Tipps, wie Eltern erfolgsversprechend im Gespräch mit ihren Kindern einen Konsens erzielen können bezüglich des Medienverhaltens ihrer Kinder. Fast jedes Kind verfüge ab der 5. Klasse über ein Smartphone, nutze digitale Spiele (Minecraft, Fortnite, FIFA …), zudem WhatsApp, Instagram, Netflix, Google.

Aber auch das Medium Buch sei in der Altersgruppe der Fünft- und Sechstklässler von einem Drittel der in der JIM-Studie von 2019 befragten Jugendlichen noch sehr attraktiv. Im Schnitt seien Jugendliche, so das Resultat der Studie, etwa zwei bis drei Stunden online und seien ohne medienpädagogische Begleitung dadurch auch den negativen Seite der genannten Anbieter schutzlos ausgeliefert: Fake News, Beleidigungen, Cybermobbing. Vor allem digitale Spiel böten den Jugendlichen ein interaktives Erlebnis, ein intensives Wahrnehmen von Selbstwirksamkeit, einen Ausgleich zur Alltagsrealität
(Verpflichtungen in Schule und zuhause) und seien deshalb nicht nur bei Jungen sehr beliebt. Am Ende der gelungenen Veranstaltung verwies der Referent auf die Internetseite www.klicksafe.de. Hier könnten die Eltern weitere wichtige Informationen finden, um zuhause die Aufgabe der Medienerziehung ihrer Kinder wirksam umsetzen zu können.

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Stadtbücherei Mayen dank umfangreicher Förderprogramme bald modernisiert

Mayen, 08.10.2020 – In den Räumen der Stadtbücherei Mayen wird in wenigen Wochen auch die Tourist-Info der Stadt Mayen ihren Platz finden. Das bisherige Untergeschoss wird dazu angehoben, die Arbeitsplätze und Kundentheke der Tourist-Info werden dann den angehobenen Raum einnehmen.

Die Stadtbücherei bleibt mit Ausleihtheke und Nahbereich im Erdgeschoss, Belletristik und Sachbücher teilen sich dann die 1. Etage. Der Kinder- und Jugendbereich ist weiterhin im 2. Stock zu finden.

Doch nicht nur im Erdgeschoss wird die Stadtbücherei moderner: Auch verschiedene Förderprogramme ermöglichen vielfältige Verbesserungen für die nach mehr als 40 Jahren im Theodore-Dreiser-Haus befindliche Einrichtung. Die mehreren Jahrzehnte der Nutzung sieht man den Räumlichkeiten an: Möbel bilden ein nicht mehr zusammenpassendes Sammelsurium und zeigen Abnutzungserscheinungen. Die gräulich-braune Farbgebung ist nicht mehr ansprechend.

Zunächst hat die Verwaltung schon einmal den Umzug der Tourist-Info und die erforderliche Neugestaltung genutzt, um die Bücherei wieder attraktiver zu gestalten.

Der Sachbuchbestand wurde konsequent reduziert, inhaltlich veraltete und /oder optisch unattraktiv gewordene Titel wurden ausgesondert. Der aktuellere und attraktivere Bestand wird zukünftig benutzerorientierter präsentiert.

Dank einer Förderung des Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz in Höhe von 20.000 € können die teilweise über 50 Jahre alten Wandregale durch attraktive neue Regalsysteme ersetzt werden, die eine flexiblere Nutzung und Präsentation der Medien ermöglichen. Ein klares Leitsystem wird den Lesern einen besseren Überblick über das Medienangebot ermöglichen. Attraktive Leserarbeitsplätze und Sitzgelegenheiten runden das neue Angebot ab.

Auch ist die Bücherei im Moment nicht barrierefrei erschlossen. Dies wird künftig durch eine Rampe aus Basaltstein erfolgen. Die Rampe wird entlang der rechten Hauswand angelegt werden und das anschließende Podest wird auf eine Breite von 1,50 m verbreitert.

Gefördert wird der Bau der Rampe durch den Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) im Rahmen von „Vor Ort für alle – Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken in ländlichen Räumen“. Dieser bezuschusst den Bau mit 75 % der Baukosten.

Um die Stadtbücherei auch im Bereich der Digitalisierung fit für die Zukunft zu machen wird vom dbv auch die Anschaffung eines Beamers und eines Notebooks gefördert. Damit können zukünftig beispielsweise Bilderbücher auch multimedial entdeckt werden.

„Dank dieser umfangreichen Förderungen und der Zusammenlegung mit unserer Tourist-Information ist die Stadtbücherei für die Zukunft gut aufgestellt und kann ihrem Bildungsauftrag weiter nachkommen“, so Oberbürgermeister Treis.

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Dirk Minor zum stellvertretenden Wehrleiter ernannt

Wittlich, 08.10.2020 – In kleiner Runde wurde Dirk Minor am Montagnachmittag zum stellv. Wehrleiter der Verbandsgemeinde Wittlich-Land ernannt und löst damit seinen Vorgänger Heiko Ensch zum 01.10.2020 ab.

Bereits am 27.08.2020 wählten die Wehrführer der einzelnen Feuerwehren in der Wehrführerdienstbesprechung Dirk Minor im 1. Wahlgang für diese verantwortungsvolle Funktion. Im Zuge der Ernennung wurde er außerdem zum Hauptbrandmeister befördert. Minor absolvierte 1994 seine Grundausbildung und engagierte sich fortan immer wieder bei der FFW Gipperath. Bei der Verbandsgemeinde Wittlich-Land setzen sich derzeit in den 44 Feuerwehren knapp 1.100 Mitglieder sowie 300 Jugendliche und 100 Bambinis ein.

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Abgesagt! Alle Sitzungen des Festausschusses Mechernicher Karneval, Damensitzung der Prinzengarde und der Martinszug

Mechernich, 07.10.2020 – Der Festausschuss Mechernicher Karneval (FMK) sagt alle Festivitäten für die Session 2020/21 im Kernort Mechernich ab. Davon betroffen sind der Mechernicher Karnevalszug am Tulpensonntag, alle FMK-Sitzungen und der Sturm auf das Rathaus an Weiberdonnerstag. Auch Tollitäten werden 2020 vom Verein nicht inthronisiert.

Heinz Kranz von der Prinzengarde ließ unterdessen ebenfalls wissen, dass die traditionelle große Damensitzung abgeblasen wurde, für die der Kartenvorverkauf gewohnheitsmäßig ab Allerheiligen, 1. November, begonnen hätte.

„Das macht einfach keinen Sinn in Corona-Zeiten“, sagte Marcel Hembach, der stellvertretende Vereinsvorsitzende des „FMK“ und Mechernicher Vereinskartellvorsitzende, der Agentur ProfiPress: „Für Sitzungen müssten wir, um den erforderlichen Mindestabstand wahren zu können, in die Dreifachturnhalle gehen. Dort müssten wir die Karnevalsjecken aber so weit auseinander bestuhlen, dass keine Stimmung aufkommt.“

Martinswecken gibt es trotzdem

Der Martinszug im Kernort sei ebenso abgesagt. Aus gutem Grund, wie Hembach erklärt: „Wir verteilen immer tausend Wecken nach dem Zug, wenn jedes Kind nur ein Elternteil mitbringt, sind wir schon bei 2.000 Besuchern. Das ist nicht zu verantworten.“ Allein schon die Frage: „Wo soll man sich mit so vielen Menschen Corona-konform aufstellen?“, sei in der Praxis nicht zu lösen.

Doch hat man auch gute Nachrichten. „Die Kinder erhalten ihre Wecken trotzdem“, verspricht Hembach. Dafür sorge das Mechernicher Vereinskartell, dessen Vorsitz er inne hat. Man habe mit der Grundschule und mit vielen Kindergärten bereits gesprochen.

Der beliebte Altentag für Senioren, den das Vereinskartell einmal im Jahr veranstaltet, muss allerdings auf das kommende Jahr verschoben werden. Genauso soll es 2020 keine Kneipensitzung im Mechernicher „Magu“ geben.

Stattfinden soll hingegen die traditionelle Prozession am Volkstrauertag von der Pfarrkirche St. Johannes Baptist zum Ehrenmahl an der Alten Kirche. „Wir werden das Konzept anpassen“, so Marcel Hembach. Nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche werde die Prozession mit einem Schweigemarsch ohne Musik zur Alten Kirche ziehen. Dort warten die Musiker, auf Abstand positioniert, um bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal zu spielen. Danach werde die Versammlung aufgehoben.

Maikirmes trotzdem?

Festhalten wolle man aktuell an der Frühjahrskirmes. Hembach: „Da stecken wir mitten in den Vorbereitungen. Wir wären froh, wenn sich bis dahin die Corona-Lage deutlich entspannen würde.“

Die Prinzengarde Mechernich sagt ihre eigentlich für den 6. Februar in der Sport- und Festhalle geplante Damensitzung wegen eines Beschlusses der NRW- Landesregierung ab, wonach Karnevalsveranstaltungen dann nicht stattfinden dürfen, wenn die Corona-Schutzverordnung nicht eingehalten werden kann. Heinz Kranz: „Karneval mag für uns alle die »herrlichste Nebensache der Welt« sein, aber die Gesundheit geht vor!“

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Neue Tagesmütter in MYK – Qualifizierungskurs erfolgreich beendet

Mayen/Kreis MYK, 07.10.2020 -Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen konnte der 250-stündige Qualifizierungskurs für Tagesmütter im Landkreis Mayen-Koblenz erfolgreich beendet werden. Neben der institutionellen Betreuung in Kindertagesstätten kann der Landkreis Mayen-Koblenz auf nun 70 Tagespflegepersonen zurückgreifen, die 294 Betreuungsplätze für Kinder im Alter zwischen 0 bis 14 Jahren zur Verfügung stellen.

Die Qualifizierung wurde in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Mayen berufs-begleitend angeboten. Da die Betreuung der Kinder in der Kindertagespflege immer anspruchsvoller wird, wurden Fachkenntnisse im pädagogischen, rechtlichen, kommunikativen und kaufmännischen Bereich vermittelt. „Durch ein Praktikum und die tätigkeitsbegleitende Qualifizierung wurden die Tagesmütter sehr gut auf die Praxis vorbereitet“, erklärt Dorothee Geishecker vom Fachdienst Kindertagespflege.

Neben der vorwiegend selbständigen Tätigkeit, können Tagespflegepersonen auch in Festanstellung in Betrieben oder Unternehmen arbeiten. So ist es den Tagespflegepersonen auch möglich, die Kinder in anderen Räumen, außerhalb der eigenen vier Wände zu betreuen. Im November 2020 wird der nächste Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen starten. Ein weiterer  Qualifizierungskurs für 2021 ist bereits in Planung. Wer Interesse hat, sich zur Tagespflegeperson ausbilden zu lassen oder an der Vermittlung einer Tagespflegeperson interessiert ist, kann sich an den Fachdienst Kindertagespflege wenden.

Weitere Informationen erhält man bei  Dorothee Geishecker, E-Mail: dorothee.geishecker@kvmyk.de Tel. 0261/108-164 oder Annette Rühle, E-Mail: annette.ruehle@kvmyk.de, Tel.: 0261/108-166.

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Naturschutz-Beirat des Landkreises neu gebildet

Wittlich, 07.10.2020 – Bei den Naturschutzbehörden werden zur Beratung und Unterstützung sowie zur Förderung des Verständnisses für eine nachhaltige Entwicklung von Natur und Landschaft unabhängige Beiräte für Naturschutz gebildet. In den Beirat werden auf dem Gebiet des Naturschutzes und der Landschaftspflege sachkundige Personen berufen, die die Aufgabe haben, die untere Naturschutzbehörde zu beraten und fachlich zu unterstützen. Er soll außerdem in der Öffentlichkeit das allgemeine Verständnis für die Belange des Naturschutzes fördern.

Deshalb sieht das Landesnaturschutzgesetz vor, dass im Beirat möglichst viele In-teressensgruppen und Fachdisziplinen vertreten sind. Landrat Gregor Eibes hat auf Vorschlag der anerkannten Naturschutzverbände, der Landwirtschaftskammer, der Industrie- und Handelskammer, der kommunalen Spitzenverbände und der unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich die Mitglieder und Stellvertreter berufen.

Im neuen Beirat für Naturschutz arbeiten künftig Martin Adam, Frank Assion, Martin Becker, Erhard-Jörg Briese, Maria Eiden-Steinhoff, Birger Führ, Kevin Gläser, Vera Höfner, Christian Kien, Kristine Mayer, Alois Meyer, Klaus Reitz, Joachim Rodenkirch, Magret Scholtes, Thomas Sprung, Mario Sprünker, Albert Steinmeyer, Julia Steinmeyer, Karl-Heinz Sülflow, Alexandra Thömmes und Joachim Willmann mit. Die Beiratsmitglieder haben erneut Karl-Heinz Sülflow zum Vorsitzenden gewählt.

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JOLEKA Nachwuchs-förderung: Türen in ferne Welten – Malwettbewerb geht in neue Runde

Gerolstein, 07.10.2020 – Während die beliebten „Schreinerei-Erlebnistage“, der auf Fensterbau und Haustüren spezialisierten JOLEKA GmbH & Co. KG, derzeit nicht stattfinden können, möchte das Unternehmen mit dem diesjährigen Malwettbewerb ein Zeichen setzen und wieder einmal die Kreativität der Kinder kräftig herausfordern. Denn die Corona-Pandemie soll dem regionalen Engagement und der Nachwuchsförderung des traditionsreichen Familienunternehmens nicht entgegenstehen.

Immer wieder haben die jungen JOLEKA Geschäftsführer Daniel und Fabian Rieder unter Beweis gestellt, wie sehr ihnen persönlich die Förderung des Nachwuchses und der Region Eifel am Herzen liegen. Doch in diesem Jahr kam auch für JOLEKA alles anders als geplant. Der bei Kindergärten und Grundschulen beliebte Dauer-Wettbewerb „Schreinerei-Erlebnistag“ musste ausgesetzt werden.

Und auch Praktika, Ausbildungsmessen oder andere Veranstaltungen zur Nachwuchsförderung konnten nicht stattfinden. Viele Sponsoring-Aktionen liefen nur im Stillen ab, der persönliche Kontakt fehlte allen Beteiligten sehr. Schnell war deshalb klar, dass zumindest der große Malwettbewerb für die Auslotung der 12 Bilder des JOLEKA-Kalenders 2021 in jedem Fall stattfinden sollte. Denn die Geschäftsleitung möchte auch in diesem Jahr zum Jahreswechsel wieder Kunden, Partner, Freunde und Nachbarn mit einem ganz besonderen Jahreskalender überraschen. Dafür können Kinder zwischen 3 und 10 Jahren noch bis zum 31. Oktober ihre selbstgemalten Bilder einreichen.

Aus allen eingereichten Werken werden von einer internen Jury wieder zwölf Kunstwerke ausgewählt, die dann ihren Platz im JOLEKA Jahreskalender 2021 finden werden. Alle Gewinnerbilder werden außerdem auf der JOLEKA-Website veröffentlicht. Und natürlich gibt es auch wieder großartige Preise zu gewinnen, die sich diesmal alle rund um das Spielen und Kreativsein zu Hause drehen.

Der Hauptgewinn ist ein wunderschönes Outdoor-Spielhaus aus Holz mit richtigen Fenstern, Haustür und einer Gewinner-Gravur. Aber auch weitere tolle Preise rund um die Themen Holzarbeiten, Basteln und Malen dürften die Kleinen Künstlerinnen und Künstler dazu motivieren, die Buntstifte zu spitzen.

„Gerade in einem Jahr, in dem viele Familien nur in vertrauten Regionen Urlaub gemacht haben oder gar nicht verreist sind. Heute, wo die Möglichkeiten eingeschränkter sind, als die jungen Menschen es jemals erlebt haben, ist doch die Kraft der Fantasie, insbesondere für unsere Kinder, wichtiger denn je. Dazu wollen wir anregen,“ so Fabian Rieder.

Das Thema in diesem Jahr lautet: „Deine Tür in eine andere Welt“. „Kinder entdecken gerne neue Orte. Ob in der Fantasie oder der Realität. Gerade in Zeiten von Quarantäne-Maßnahmen und Reise-Beschränkungen, möchte so mancher gerne einfach die Haustüre öffnen und eine neue Welt erobern. Wir wollen alle Kinder dazu anregen, zu Entdeckerinnen und Entdeckern zu werden. Um uns ihre Tür in eine andere Welt zu zeigen,“ ergänzt Daniel Rieder. Die Gewinner-Bilder aus dem vergangenen Jahr, sowie alle Infos und Teilnahmebedingungen zum diesjährigen Malwettbewerb finden Interessierte auf der Webseite des Unternehmens unter :   www.joleka.de

Zum Unternehmen

JOLEKA ist ein Familienunternehmen in der 4. Generation, mit Sitz in Kalenborn-Scheuern. Das Fertigungs- und Service-Programm des Unternehmens richtet sich an Hauseigentümer in und rund um die Eifel. Es reicht von der Beratung über die eigene Produktion der Kunststoff-Produkte bis hin zum fachgerechten Einbau von Schiebeelemente, Haustüren und Fenstern. Das Unternehmen bietet zusätzliche Service-Angebote wie Gebäude-Sicherheits-Checks oder Smart-Home-Einrichtungen, sowie einen ausführlichen Beratungsbereich auf der informativen Internet: www.joleka.de

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1500 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an die Tafel in Prüm

Prüm, 07.10.2020 – Über insgesamt 1500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ darf sich die Tafel in der Verbandsgemeinde Prüm freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Am Mittwoch, 30. September, übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung Verbandsgemeinden bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Aloysius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, an Vertreter des Vereins. „Die Tafel hilft den Bedürftigen der Gemeinde in großer Not“, erklärt Aloysius Söhngen. „Wir freuen uns, dass wir das Engagement mit der Spende der evm weiter unterstützen können.“

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AnKE – Anlaufstelle Konflikt-Management Euskirchen gestartet

Euskirchen, 07.10.2020 – Seit einiger Zeit sieht man vermehrt städtische Mitarbeiter des Projektes „AnKE – Anlaufstelle Konfliktmanagement Euskirchen“ mit blauer Dienstkleidung im Stadtgebiet. Einige Bürger/innen haben bereits gefragt, was die Aufgaben dieser Außendienstmitarbeiter sind.

Die Städtischen Konfliktmanager/innen sind überall dort im Einsatz, wo Konflikte bereits länger schwelen oder potentiell entstehen könnten. Das können z.B. sein: starke Vermüllung bzw. Unsauberkeit oder regelmäßige Ruhestörungen im öffentlichen Bereich. Besonders auf Straßen, Plätzen, in Parks oder auch bei öffentlichen Veranstaltungen wie Märkten sind die „AnKE-Teams“ präsent. Die Konfliktmanager/innen arbeiten präventiv bzw. deeskalierend direkt vor Ort, führen in Ruhe Gespräche mit Konfliktbeteiligten und Anwohnern. Bei kleineren Konfliktsituationen können sie unmittelbar vor Ort Lösungsansätze aufzeigen, größere Probleme werden langfristig in der Lösungsumsetzung vom gesamten Projekt-Team begleitet. Durch diesen mediativen Ansatz konnten bereits einige Beschwerdefälle in Euskirchen gemeinsam mit den Beteiligten gelöst werden. „Bislang erhalten wir für unsere Arbeit überwiegend positive Rückmeldungen“ zieht der Koordinator des Projektes Julian Meyer-Kossert eine erste Zwischenbilanz. Das zeigt, dass der Ansatz „Konfliktmanagement im öffentlichen Raum“ der Stadtverwaltung gut durchdacht ist und bei der Bevölkerung bereits positiven Anklang findet.

Grundsätzlich können sich alle Euskirchener Bürger/innen bei öffentlichen Konflikten im direkten Gespräch an die AnKE-Konfliktmanager/innen wenden. Alternativ ist auch die AnKE-Anlaufstelle im Rathaus erreichbar per Telefon unter 02251-14251 oder per E-Mail unter anke@euskirchen.de.