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Eifel-Film-Bühne erhält Kinoprogramm Preis des Landes

Hillesheim, 14.10.2020 – Am vergangenen Freitag hat Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf die Kinoprogrammpreise des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Einer der großen Gewinner war die Eifel-Film-Bühne, die in der „Königsklasse“ „Allgemeines Filmprogramm“ den mit 6.500 Euro dotierten Hauptpreis gewann. Daneben wurde das Programmkino in Hillesheim noch mit Preisen in den Sparten  „Kinder- und Jugendfilm“ sowie „Kurzfilm“ für sein herausragendes Filmprogramm ausgezeichnet.

„Zu diesem großen Erfolg in allen Kategorien gratuliere ich Christine Runge und ihrer Familie ganz herzlich. Wieder einmal haben sie gezeigt, dass ihnen anspruchsvolles und aufregendes Kino eine Herzensangelegenheit ist. Seit Jahrzehnten fühlen sie sich ihrer Vision verpflichtet, kreativ und mit großem Einsatz und harter Arbeit nicht nur für Filmfreunde einen Ort der Kultur und einen sozialen Treffpunkt in unserer Region zu schaffen und dabei allen Widrigkeiten zu trotzen“, so die SPD-Landtagabgeordnete Astrid Schmitt in ihrem Glückwunsch.

Es ist gerade zwei  Monate her, dass sich Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf bei einem Besuch persönlich ein Bild von dem hohen Niveau des Hauses, aber auch von den großen coronabedingten Herausforderungen machen konnte.

„Daher freut es mich, dass die prämierten Programmkinos, die besonders schwer von der Corona-Krise betroffen sind, in diesem Jahr neben den Hilfen des Landes und des Bundes mit einer Sonderprämie von je 10.000 Euro unterstützt werden, denn sie sind wichtige Orte der Kultur in unserem Land. Sie brauchen unsere gemeinsame Unterstützung, damit sie in schwierigen Zeiten einen guten Weg in die Zukunft finden“, so Astrid Schmitt. „Mit dem Umbau, der Erweiterung und Modernisierung des Hauses setzt die Eifel-Film-Bühne mit Förderung des Landes hier ein mutiges, klares und optimistisches Signal“, so Astrid Schmitt.

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Neues Segel ziert das Ship of Tolerance im Brückenkopf-Park Jülich

Jülich, 14.10.2020 – Gut ein Jahr nach seiner Premiere hat das Ship of Tolerance des russischen Künstlerehepaares Emilia und Ilya Kabakov ein neues Segel erhalten. Das erste hatte den Witterungseinflüssen Tribut zollen müssen. Das knapp 20 Meter lange Holzschiff, dessen Segel aus gut 130 je einen Quadratmeter großen Kunstwerken bestand, ist seit dem Spätsommer 2019 eine Attraktion im Brückenkopf-Park Jülich. Kinder und Jugendliche hatten die Bilder nach einem Aufruf des Kreises Düren gemalt und eingesandt. Das Leitthema lautete Toleranz und Völkerverständigung.

Bei der Wiederholung der in den Medien angekündigten Malaktion im Sommer 2020 konnten die Heranwachsenden ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum diesmal. Rund 150 ausgewählte Bilder zieren das Boot nun. Dass das neue Segel dem alten in nichts nachsteht, darüber waren sich Landrat Wolfgang Spelthahn, Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs und Park-Prokurist Hans Josef Bülles einig. Als Dankeschön für ihre Beiträge haben die Kinder und Jugendlichen je eine Tageskarte für den Brückenkopf-Park bekommen, damit sie das Gesamtkunstwerk in Ruhe betrachten können.

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Polizeiarbeit mit Herzblut

Daun, 14.10.2020 – Staatssekretärin Nicole Steingaß und die Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt informierten sich vor Ort über die aktuelle Lage der Polizeiinspektion in Daun. Sie wolle sich zunächst „bedanken für den Job, den Sie machen“, sagte die Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des rheinland-pfälzischen Landtags, Astrid Schmitt bei einem Besuch der Polizeiinspektion (PI) Daun. „Ich habe großen Respekt vor Ihrer Arbeit, gerade jetzt in Corona-Zeiten“, ergänzt Schmitt.

Gemeinsam mit Staatssekretärin Nicole Steingaß aus dem Ministerium des Innern und für Sport, interessierten sich die beiden Politikerinnen für die aktuelle Situation der PI. Besonders erfreulich war insbesondere, dass die Polizei in Daun personell zurzeit gut ausgestattet ist. Einzig die zahlreich anstehenden Pensionierungen könnten demnächst Probleme bereiten, auch weil die erfahrenen Kräfte dann fehlten, erörterte Polizeihauptkommissar Herbert Etzig, stellvertretender Leiter der PI Daun. Gleichzeitig biete sich dadurch aber auch die Chance der Verjüngung. Dazu teilte die Staatssekretärin mit, dass bis 2024 die Zahl der Beamtinnen und Beamten landesweit auf 10.000 aufgestockt werden solle.

Dass die Dauner PI eine durchschnittlich hohe Aufklärungsquote zu verzeichnen habe, hat Staatssekretärin Steingaß erfahren. „Wie machen Sie das?“, wollte sie wissen. Es liege durchaus an der Motivation, betonte Polizeihauptkommissar Manfred Sartoris. Die PI als Flächendienststelle habe eine besondere Herausforderung zu meistern. Gerade hier sei der Bezirksdienst und damit die Arbeit „auf der Straße“ besonders wichtig. Stolz sei man auf die gute Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie auf das aufgebaute Vertrauen und den Respekt.

Auch das Thema Rassismus wurde angesprochen. Er sehe das hier einfach nicht, betonte Polizeioberrat Christian Hamm, stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Wittlich und Leiter der PI Bitburg. Dem stimmten auch die Kollegen zu.

Rheinland-Pfalz investiert bewusst auch in die Ausstattung der Polizei. Deswegen werden in Kürze neue Polizeiautos ausgeliefert. Der bisherige Audi A4 sei mit der kompletten Ausstattung der Polizei bisher deutlich überladen gewesen, so Christian Hamm, auch die Rundumsicht  sei schlecht gewesen. Die neuen Wagen der Marke Audi A6 sind dagegen breiter und länger, so dass die Unterbringung der Polizeiausstattung keine Probleme mehr bereitet. Ebenso würden die Beamten zurzeit im Umgang mit Tasern geschult.

„Ich gehe mit dem Gefühl hier raus, dass die Polizei in Daun zufrieden ist“, sagte Astrid Schmitt. „Falls Probleme auftauchen, bin ich jederzeit ansprechbar.“

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Kreisprojekt erhält Innovationspreis für Prävention und Gesundheits-förderung

Region/Kreis MYK, 14.10.2020 – Das Projekt „Bewegung in die Dörfer“ des Landkreises Mayen-Koblenz wurde mit dem Innovationspreis für Prävention und Gesundheitsförderung ausgezeichnet. Den mit 3000 Euro dotierten Preis hatten die Sozialversicherungsträger im Land erstmalig verliehen. Ziel des Projektes ist es, älteren Menschen mit abwechslungsreichen und niederschwelligen Angeboten den Spaß an gemeinsamer Bewegung zu vermitteln.

„Die Sozialversicherungsträger in Rheinland-Pfalz wollen von guten Beispielen lernen, diese weiter voranbringen und gleichzeitig wertvolle Impulse für die eigene Arbeit in der Prävention und in der Gesundheitsförderung bekommen. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat es in bemerkenswerter Weise geschafft, genau das zu erreichen, was der Projekttitel verspricht, nämlich Bewegung in die Dörfer zu bringen“, betonte Jörn Simon, Landesausschussvorsitzender beim Verband der Ersatzkassen (vdek) in Rheinland-Pfalz und Leiter der Techniker Krankenkasse Landesvertretung Rheinland-Pfalz, im Namen aller Sozialversicherungsträger im Land bei der Verleihung des neuen Innovationspreises.

Inzwischen machen 32 Gemeinden aus dem Landkreis Mayen-Koblenz mit und sie mobilisieren gemeinsam über 400 ältere, teils hochbetagte Menschen, die zu den Bewegungsangeboten kommen. Der Spaß an gemeinsamer Bewegung und die gesellschaftliche Teilhabe stehen dabei im Vordergrund. „Es ist toll, wie viele Menschen wir in Mayen-Koblenz mit dem Projekt bereits in Bewegung gebracht haben. Hoffentlich folgen viele weitere Kommunen diesem Beispiel, denn soziale Kontakte und die körperliche und geistige Bewegung tun den Senioren unglaublich gut“, freut sich Landrat Dr. Alexander Saftig über die Auszeichnung. Der erstmals ausgelobte Innovationspreis für Prävention und Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz stand unter dem Motto „Gesund altern – Menschen in der zweiten Lebenshälfte – gesunde Verhältnisse und Verhaltensweisen im Job, im Verein und in weiteren Lebenswelten“. Die Umsetzung wurde federführend begleitet und koordiniert von der BARMER und der Techniker Krankenkasse. Bewerben konnten sich Einrichtungen und Organisationen, Vereine und Institutionen, wie Familienbildungsstätten, Kommunen, Betriebe oder Einrichtungen der Pflege, die sich nachhaltig dem Erhalt und der Stärkung der Gesundheit der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz durch konkrete Maßnahmen, Projekte oder dem Aufbau von gesundheitsfördernden Strukturen und Netzwerken widmen.

Das Gewinnerprojekt „Bewegung in die Dörfer“ wird nun im Weiteren auf dem Weg zur Förderfähigkeit begleitet und – wenn die Kriterien hierfür erfüllt sind – von den gesetzlichen Krankenkassen gefördert. Bereits seit diesem Jahr werden die „Bewegungsdörfer“ mit jährlich 300 Euro für ihre Bewegungsgruppen vom GKV-Bündnis für Gesundheit, einer gemeinsamen Initiative der gesetzlichen Krankenkassen finanziell gefördert.

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Dringender Appell an die Bevölkerung: 14 bestätigte Neuinfektionen im Landkreis Vulkaneifel

Daun, 14.10.2020 – Dem Gesundheitsamt des Landkreises Vulkaneifel sind seit dem gestrigen Tag 14 weitere bestätigte Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet worden. Die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel erhöht sich somit auf insgesamt 177 Personen. Aus der häuslichen Isolation/ Quarantäne konnten nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes als genesen bislang insgesamt 139 Personen entlassen werden.

Stand heute, Dienstag, 13.10.2020, 18:00 Uhr sind aktuell 32 Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel akut an COVID-19 erkrankt. Davon bedürfen aktuell 4 Personen einer stationären Behandlung. Seit Beginn der Pandemie gibt es bisher 6 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen.

Es geht nun darum, alles dafür zu tun, dass die Zahlen nicht weiter ansteigen.

Wir bitten die Vulkaneiflerinnen und Vulkaneifler daher erneut eindringlich:

Halten Sie sich an die AHA Regeln: Halten Sie Abstand zu anderen Personen, halten Sie die Hygieneregeln ein, meiden Sie Menschenansammlungen und beschränken Sie Ihre Kontakte soweit möglich, tragen Sie wo es geht Ihre Alltagsmakse. Gehen Sie nicht sorglos mit der aktuellen Entwicklung um, denn die Sorglosigkeit Einzelner hat Auswirkungen auf die Allgemeinheit.

Wir alle gemeinsam haben es nach wie vor in der Hand. Nur gemeinsam kann es uns gelingen, die Zahlen einzudämmen. Es liegt an uns. Gemeinsam müssen wir jetzt alles daran setzen, dass die Infektionszahlen nicht weiter ansteigen. Die Kreisverwaltung Vulkaneifel appelliert daher im Interesse aller Mitbürgerinnen und Mitbürger verantwortungsbewusst zu handeln.

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Kallmuther Schwesternpaar wurde nach Steinpferde-prozession erneut sozial aktiv

Mechernich/Kallmuth, 14.10.2020 – Geldspenden über insgesamt 300 Euro übergaben Ortsvorsteher Robert Ohlerth und die Schwestern Felia und Madelaine Schott jetzt mit ihrer Mutter Jaqueline und Brüderchen Leander an das Hospiz „Stella Maris“ des Ordo Communionis in Christo in Mechernich und an die Kinderstation des örtlichen Kreiskrankenhauses.

Das Geld ist der Reinerlös einer anrührenden „Schutzengelaktion“, die die beiden Schwestern im Kapellchen am Ortseingang Richtung Scheven durchgeführt hatten. Dort hingen sie seit Monaten selbstgebastelte Engel auf, die Passanten und Beter gegen eine Spende als persönliche Glücksbringer mitnehmen konnten. Dabei kam das Geld zusammen.

Die Schwestern hatten mit ihrer Mutter auch die Steinpferdesammlung als symbolischen Ersatz für die am 1. Mai ausgefallene Kallmuther Reiterprozession angestoßen. Dabei wurden 500 Euro für die Überdachung der Altarinsel am Georgspütz eingenommen. Mutter Jaqueline Schott über den sozialen Einsatz ihrer Töchter: „Ich finde das klasse, wenn sie sich freuen, wie durch ihr Tun etwas für einen guten Zweck zusammenkommt.“

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Familienplaner 2021 sind ab sofort kostenlos erhältlich

Düren, 14.10.2020 – Neues Jahr, neuer Familienplaner: Auch für das Jahr 2021 hat die Initiative „Familie im Kreis Düren – Eine runde Sache!“ wieder einen nützlichen Wandkalender im A3-Format gestaltet. Da er auf allen zwölf Monatsblättern jeweils fünf freie Spalten hat, bietet er genug Platz für die Termineinträge der Familienmitglieder. 2021 wartet der Planer überdies mit Ausflugstipps innerhalb des Kreises Düren auf. Das Besondere: Alle Touren können kostenlos absolviert werden.

Der Kalender wird dank Unterstützung der Sparkasse Düren als Hauptsponsor der Familieninitiative gratis ausgegeben. Er ist ab sofort und so lange der Vorrat reicht während der Öffnungszeiten im Infocenter des Kreishauses an der Bismarckstraße 16 in Düren sowie in der Geschäftsstelle an der Düsseldorfer Straße 6 in Jülich erhältlich.

„Mit dem Kalender wollen wir den Familien im Kreis Düren Wertschätzung erweisen. Der Familienplaner hat sich seit vielen Jahren bewährt, da er das Zusammenleben erleichtert“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Weitere Informationen zur Initiative „Familie im Kreis Düren – Eine runde Sache!“ gibt es bei Angelika Schmitz unter der Rufnummer 02421/22-10 51 400 02421/22-10 51 400  oder per E-Mail an amt51@kreis-dueren.de.

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OB Wolfgang Treis besucht Friseursalon SalonHair by Sabrina Friedrich nach Geschäfts-übernahme

Mayen, 14.10.2020 – In den letzten Tagen stattete Oberbürgermeister Wolfgang Treis dem Friseursalon – SalonHair by Sabrina Friedrich einen Besuch ab, um seine besten Wünsche für die Geschäftsübernahme zu überbringen. Die zuvor Angestellte, Sabrina Friedrich übernahm im März den Friseursalon von Hedwig Saur am Brückentor und ist nun die Inhaberin von SalonHair.

„Ich freue mich Sie nun nach der Geschäftsübernahme besuchen zu dürfen und wünsche Ihnen viel Erfolg“, so Oberbürgermeister Wolfgang Treis. Auch ein kleines Präsent, eine Schiefertafel mit Stadtwappen überreichte der Stadtchef der Inhaberin Sabrina Friedrich.

Das fünfköpfige Team des SalonHair by Sabrina Friedrich ist für eine individuelle Beratung und Service rund um das Thema Haare und Frisur am Brückentor neben der Goldschmiedewerkstatt zu finden.

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Volksbund Deutsche Kriegsgräber-fürsorge bittet bis zum 30. November um Spenden

Mechernich, 14.10.2020 – Auch in diesem Jahr findet in Mechernich, wie in vielen anderen Städten auch, die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) statt. In der Stadt am Bleiberg rufen Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Standesbeamtin Britta Walter als Stadtbeauftragte des Volksbundes sowie die in Mechernich stationierten Soldaten dazu auf, die Sammlung, die vom 1. bis zum 30. November stattfindet, zu unterstützen.

Der Volksbund ist sich bewusst, dass sich viele Menschen im Corona-Jahr 2020 einschränken müssen. Dennoch sollten der Gedanke der Solidarität und Gemeinschaft sowie das Einstehen für den guten Zweck nicht vergessen werden. „Soldatengräber zu erhalten und zu pflegen ist nicht nur ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität, sondern auch eine Mahnung zum Frieden und zur Völkerverständigung“, meint Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Kriegsgräberfürsorge bedeute mehr als Pflege und Erhalt von Gräbern, sie setze Zeichen gegen das Vergessen und baue Brücken von Volk zu Volk, von Mensch zu Mensch.

Zahlreiche Freiwillige, vor allen Dingen Ortsvorsteher, Vereine und Feuerwehren, sind im November in den Dörfern unterwegs, um die Bevölkerung um Spenden zu bitten. In Mechernich und Kommern werden diese Sammler von den in Mechernich stationierten Soldaten unterstützt. Alle Sammler können sich ausweisen, wie Britta Walter mitteilt. Außerdem halten sie sich beim Sammeln an die Corona-Schutzverordnung und sind dementsprechend ausgestattet.

Das Geld soll in diesem Jahr für die Pflege und Instandsetzung von deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland, für die Unterstützung der Workcamps im In- und Ausland sowie für Projekte im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des Volksbundes verwendet werden.

In den Workcamps für junge Leute beispielsweise werden in Deutschland sowie in West- und Osteuropa deutsche Kriegsgräberstätten, Kriegsgräberstätten anderer Nationen und KZ-Gedenkstätten instandgesetzt. Dabei kommen Jugendliche aus vielen Nationen zusammen und lernen einander kennen, tauschen Sprache und Kultureigenheiten aus und erleben ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm.

Gegründet 1919

Der Volksbund wurde 1919 von einer kleinen Gruppe durch Kriegserlebnisse bewegter Menschen gegründet wurde. Der Zweite Weltkrieg schien für den Volksbund den Untergang zu bedeuten. Seit Kriegsende 1945 jedoch erfasst, pflegt und erhält er im Auftrag und mit Unterstützung der deutschen Regierung die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland.

„Wer sich dafür interessiert, kann auf der Homepage www.volksbund.de nach einem Klick auf den Link »Gräbersuche online« den Namen seiner Stadt oder Gemeinde eingeben und dann in Erfahrung bringen, wie viele Kriegstote aus seinem Heimatort ein Kriegsgrab im In- und Ausland haben. Dort erhält man auch Informationen über die letzte Ruhestätte des Verstorbenen“, erklärt Britta Walter.

Der Volksbund betreut außerdem Angehörige in der Kriegsgräberfürsorge, unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Mehrere Tausend ehrenamtliche und 580 hauptamtliche Mitarbeiter kümmern sich heute um die vielfältigen Aufgaben der Organisation, darunter aktuell um 832 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern Europas sowie in Nordafrika mit etwa 2,8 Millionen Kriegstoten.

Wer möchte, kann auch direkt auf das Konto des Volksbundes Deutscher Kriegsgräber e.V. spenden: Commerzbank AG Essen, IBAN DE83 3604 0039 0132 5000 00, BIC COBADEFFXXX, Verwendungszweck: Sammlung Kriegsgräberfürsorge, OV Mechernich.

Neu und absolut virenfrei ist die digitale Spendendose auf der Homepage des Volksbundes. Unter www.volksbund.de/sammlung können Unterstützer einfach und sicher spenden.

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Landrat Pföhler: „Kontrollnetz bei Formel 1 war vorbildlich“

Ahrweiler, 13.10.2020 – Der Infektionsschutz bei der Formel 1 hatte „oberste Priorität“, hebt Landrat Dr. Jürgen Pföhler hervor. Die Ordnungsbehörden und das Gesundheitsamt haben die Einhaltung des von der Nürburgring 1927 GmbH & Co.KG zusammen mit dem Hygieneinstitut der Universität Bonn entwickelten Hygienekonzeptes sowie die strengen Auflagen des Genehmigungsbescheids der Kreisverwaltung intensiv kontrolliert. Der Dachverband des internationalen Motorsports (FIA) hat zusätzlich eigene Kontrollen durchgeführt. Außerdem waren 400 Ordner des Nürburgrings an der und rund um die Grand-Prix-Strecke im Einsatz. „Dieses engmaschige Kontrollnetz war vorbildlich“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler.

Der Ausschluss von Zuschauern aus Risikogebieten erfolgte aufgrund des Online-Ticketing-Systems lückenlos. Insgesamt wurden fast 3400 Tickets aus in- und ausländischen Risikogebieten gesperrt. 1600 Tickets davon wurden aufgrund des Nachweises eines negativen Corona-PCR-Tests freigegeben. Im Ergebnis wurden also knapp 1800 Tickets storniert. „Das System der online-basierten, personalisierten und sitzplatzgenauen Ticketvergabe ist unter Infektionsschutzgesichtspunkten beeindruckend“, sagt Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts. Darüber hinaus wurden die Rennteams durch die Firma Eurofins im Auftrag der FIA umfassend getestet.

Die Formel 1 wurde in Corona-Zeiten mit etwa 13.500 Zuschauern auf den Tribünen erfolgreich durchgeführt. Deshalb hofft Landrat Dr. Jürgen Pföhler, dass der Nürburgring im harten internationalen Wettbewerb der Rennstrecken auch im kommenden Jahr den Zuschlag für die Austragung der Formel 1 erhält.