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Die „Neujahrs-Million“ von LOTTO Rheinland-Pfalz ist gestartet

Region/Koblenz – Beste Chance auf 1 Million Euro – 250.000 Lose – 1 Million Euro Spitzengewinn – Teilnahmeschluss spätestens am 30. Dezember 2023. Seit dem 31. Oktober 2023 ist die mittlerweile siebte Auflage der Neujahrs-Million, der Jahresendlotterie von Lotto Rheinland-Pfalz, im Verkauf. Wie in den Jahren zuvor gilt auch dieses Mal: Es gibt in Rheinland-Pfalz keine Lotterie mit einer größeren Chance auf den Millionengewinn.

Nachdem die Neujahrs-Million bereits sechsmal erfolgreich ausverkauft wurde, wird es die limitierten 250.000 Lose der Jahresendlotterie auch in diesem Jahr wieder exklusiv nur in den rheinland-pfälzischen Lotto-Annahmestellen zum Preis von je 10 Euro geben. Und zwar mit derselben Chance (1:250.000) auf den Hauptgewinn von 1 Million Euro.

Auf eins der verkauften Lose entfällt auf jeden Fall der Spitzengewinn von 1 Million Euro. Daneben gibt es bei der Lotterie noch zwei Mal 100.000 Euro und viele weitere Gewinne von 1.000 Euro und 25 Euro.  „Nachdem die Neujahrs-Million in den letzten sechs Jahren immer mehr an Bekanntheit gewonnen hat, gehe ich davon aus, dass die Lotterie durchaus erneut vor Heiligabend ausverkauft sein könnte“, äußert Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner seine Erwartungen. Die ersten Neujahrs-Millionen sicherten sich in den vergangenen sechs Jahren Glückspilze aus Mainz, Koblenz, Rheinhessen, dem Westerwald, der Eifel und der Pfalz – perfekt auf das ganze Bundesland verteilt.

Annahmeschluss der Neujahrs-Million

Der Annahmeschluss für die Neujahrs-Million ist spätestens am Samstag, 30. Dezember 2023, um 22 Uhr – falls die Lotterie nicht vorher schon ausverkauft ist. Die Ziehung der Gewinnzahlen findet wie üblich unter behördlicher Aufsicht im offiziellen Ziehungsraum von Lotto Rheinland-Pfalz statt. Die Gewinnzahlen werden am Neujahrstag ab 13 Uhr unter www.lotto-rlp.de und zusätzlich die Gewinnklassen 1 und 2 auch „on air“ im Radioprogramm von RPR1. bekanntgegeben. Ab dem 2. Januar 2024 sind die Gewinnlisten auch in allen rheinland-pfälzischen Lotto-Annahmestellen einsehbar. Die Teilnahme ist ab 18 Jahren gestattet.

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Gernot Mittler stellte im Rathaus der VG Mendig seine Autobiographie vor

Mendig – Ein Leben auf „Auf festem Grund“ – Gernot Mittler gehört zu den profiliertesten bundesdeutschen Politikern der vergangenen Jahrzehnte. Der gebürtige Obermendiger, Jahrgang 1940, war von 1993 bis 2006 rheinland-pfälzischer Finanzminister und damit länger im Amt als jede und jeder andere seiner Kolleginnen und Kollegen in der Bundesrepublik. Dabei blieb er trotz seiner Aufgaben in Mainz ein immer wichtiger Vertreter für Mendig, die Mendiger Sozialdemokraten sowie der Kreis-SPD. Jetzt hat er unter dem Titel „Auf festem Grund“ seine Autobiographie veröffentlicht, die im Rhein-Mosel-Verlag erschienen ist. Im Rahmen einer Präsentation stellte er das Werk am 1. November im Rathaus der Verbandsgemeinde Mendig vor.

Der Ort der Präsentation war wohl gewählt, denn Heimat ist für Mittler ein wichtiger Eckpunkt seines Lebens. So ist er Mendig immer treu geblieben. Für Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, ein Aufhänger den Autor wie folgt zu charakterisieren: „Wenn ich dein Leben mit einem Bild beschreiben müsste, wäre es das einer sechseckigen Basaltlavasäule. Das erste Eck steht für deine Liebe zur Heimat, das zweite für dein Engagement in der Kommunalpolitik, das dritte für deinen Einsatz als Finanzminister des Landes Rheinland-Pfalz, das vierte für deine Anstrengungen für die Inklusion als Präsident von Special Olympics Deutschland, das fünfte für die Verbundenheit zur Abtei Maria Laach und das sechste natürlich für dich und deine Familie. Diese sechs Ecken ergeben an der Decke unserer Lavakeller ein Bild, das den Waben im Bienenstock ähnelt. Das sorgt für höchste Stabilität, sozusagen ‚Auf festem Grund‘!

Eine Einordnung, die sich auch in der Rezension des Buches von Peter Frey, ehemaliger ZDF-Chefredakteur, wiederfand. „Er identifiziert sich sehr mit seiner Herkunft“, so Frey, der Mittler als vielschichtig, freundlich, fleißig, aber auch ehrgeizig beschrieb und der früh wusste was er wert ist. Dabei habe er durch seine berufliche Tätigkeit als Prokurist in einem mittelständischen Unternehmen und als Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen ein „Herz für die Wirtschaft“ entwickelt, sdas eine gute Basis für die spätere Karriere war. Bei allem habe er aber die Solidarität mit Schwächeren immer im Fokus gehabt, für den „nichts unbedeutend war, was das Leben der Menschen verbessert.“ „Er wendet sich den Menschen zu, auch wenn sie gefallen sind“, benannte Frey einen für Mittler sehr wesentlichen Wesenszug. Im Zwiegespräch mit seinem Rezensenten zeigte sich Mittler vor dem Hintergrund des Erstarkens der Rechtpopulisten und Nationalisten besorgt um die Demokratie. Das Suggerieren von „einfachen Antworten“, die es nicht geben, sei das Werkzeug der Populisten.

Und wie beschloss der Autor, der Politiker und nicht zuletzt der Familienmensch, der seit 54 Jahren mit seiner Frau Irmelin verheiratet ist und vom ehemaligen Abt der Abtei Maria Laach, Benedikt Müntnich, als „Beziehungsmensch und Brückenbauer“ bekannt sei, seine Buchvorstellung? Für ihn sei Willy Brandt eine der prägendsten Persönlichkeiten seines politischen Lebens gewesen. Brandt, der neben dem Frieden die Freiheit klar und eindeutig als Wertmaßstab definiert und gelebt habe. „Die Freiheit für viele, nicht nur für die wenigen. Freiheit des Gewissens und der Meinung. Auch Freiheit von Not und Furcht… Auf Freiheit zu pochen – zuerst und zuletzt – für uns Europäer und für das eigene Volk, für die Verfolgten und Ohnmächtigen“, zitierte Mittler den ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler der Bundesrepublik.

 

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Wartungsarbeiten – Die Eifelschau optimiert die User Experience

Region/Weiler – In der Zeit vom 02. November morgens bis voraussichtlich 03. November 2023 mittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 03. November 2023 mittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team

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„Ahrwein des Jahres“ zeichnete Flut-Jahrgänge aus

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Spannende Preisverleihung in sechs Kategorien in der Kreissparkasse Ahrweiler – Es war eine ganz besondere Preisverleihung in diesem Jahr. Denn beim „Ahrwein des Jahres“ standen im Bereich Spätburgunder vor allem die Ausnahme-Jahrgänge 2020 und 2021 im Fokus: Der 2020er Jahrgang mit nach der Flut geretteten Weinen, der 2021er Jahrgang mit Weinen, die nach der Flut gelesen und vielfach unter provisorischen Bedingungen ausgebaut wurden. „Das hat der Qualität der Weine jedoch überhaupt keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Trotz widriger Umstände sind Top-Weine produziert worden, in denen die Handschrift der Winzerinnen und Winzer deutlich zu erkennen ist“, resümiert Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Ahrweiler.

Zum zwölften Mal hatten die Initiatoren der Kreissparkasse Ahrweiler, Dieter Zimmermann und Guido Mombauer, in Kooperation mit dem Ahrwein e.V. und dem International Wine Institute (IWI) die Weingüter aus dem Ahrtal zur Teilnahme an dem Wettbewerb eingeladen.  „Wir konnten bei den Anstellungen ein deutliches Plus verzeichnen. Ein Beleg dafür, dass der Ahrwein des Jahres ein Qualitätssiegel ist, an dem immer mehr Weingüter interessiert sind“, erklärt Guido Mombauer. Waren im vergangenen Jahr noch 94 Weine angestellt, nahmen in diesem Jahr insgesamt 109 Weine von 20 Weingütern in sechs Kategorien an der Verkostung teil. Erfreulich sei auch, dass unter den Siegern auch Weingüter seien, die erstmals mit einem Siegerwein ausgezeichnet wurden.

Zur Preisverleihung in der Schalterhalle der Kreissparkasse Ahrweiler kamen über 100 Gäste. Durch das Programm führten kompetent und charmant Ahrweinkönigin Katja Hermann und selbst Mitarbeiterin der Kreissparkasse sowie Nachwuchs-Gastronom Jacob Carnott vom Hotel Ruland in Altenahr. „In diesem Jahr haben wir die Preisverleihung noch spannender gestaltet“, erläuterte Carolin Groß vom Ahrwein e.V. Denn die Weingüter wussten im Vorhinein nur, dass sie eine Top-Drei-Platzierung erreicht haben, aber nicht, welchen Platz. So war der Abend nicht nur unterhaltsam, sondern sorgte auch für den ein oder anderen Überraschungsmoment.

In der Kategorie Kultwein gewann erstmals das Weingut Sermann den ersten Platz mit dem 2021er Altenahrer Eck „im Eck“ – Alte Reben Spätburgunder trocken. Das Weingut Burggarten Heppingen siegte gleich zweimal: Mit dem 2021er Walporzheimer Spätburgunder trocken VDP Ortswein in der Kategorie Premium und mit dem 2022er Heimersheimer Blanc de Noir Spätburgunder trocken VDP Ortswein im Bereich Blanc de Noir. In der Kategorie „Klassiker“ erreichte zum ersten Mal das Weingut Schreiner mit dem 2022er Spätburgunder trocken den ersten Platz. Die Top drei in der Kategorie Frühburgunder führt das Weingut Jean Stodden mit seinem 2021er Recher Herrenberg Frühburgunder trocken, VDP Großes Gewächs® an. Bei den Rieslingen steht das Weingut Max Schell aus Rech mit dem 2021er „Pulsahr“ Riesling feinherb ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Im September sind alle angestellten Weine im IWI von der fünfköpfigen Jury blind verkostet worden. Mit dabei waren Katharina Röder (Sommelière Landlust und Gastgeberin im Restaurant „Bambergs Häuschen“ auf Burg Flamersheim), Ulrich Hagenmeyer (IHK-Geprüfter Sommelier und Weinkommissionär), Claudia Stern (Gastronomin, Beraterin und Journalistin), Natalie Lumpp (Sommelière und Weinexpertin in Funk und Fernsehen) und Simona Kruse (Weingut Burggarten (VDP), letztjähriger Gewinner in der Kategorie „Kultwein“).

Dieter Zimmermann ergänzt: „Durch die Zusammenarbeit mit dem International Wine Institute, als Verantwortlichen für den Wettbewerb und dem Ausrichter Ahrwein e.V.  sichern wir diese Neutralität und fördern den Bekanntheitsgrad der Weine.“

Carolin Groß bedankte sich im Namen der Winzerinnen und Winzer für das besondere Engagement der Kreisparkasse Ahrweiler und des International Wine Institutes: „Der Ahrwein des Jahres dient als unverwechselbares Instrument zur Steigerung des Qualitätsbewusstseins und der äußeren Wahrnehmung unseres Anbaugebiets“, so die Referentin. Sie machte auch darauf aufmerksam, dass Weinfreunde sich die Ahrweine des Jahres für zu Hause in Dankos Weinladen unter www.ahrweinshop.de sichern können.

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Guido Wirtz aus Körperich im Eifelkreis für weitere drei Jahre bestätigt

Prüm/Mainz – Neuwahlen im Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland – Anlässlich der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Friseure & Kosmetik Rheinland in Mainz am 22. Oktober wurde der Vorsitzende Landesinnungsmeister Guido Wirtz für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Neben dem Friseurmeister aus Körperich/Eifelkreis wurden die weiteren Landesinnungsmeister Bernd Kiefer aus Flörsheim-Dalsheim und Ingo Schmidt aus Selters ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Neu gehört dem Präsidium des Verbandes die Friseurmeisterin Johanna Röhl aus Worms an. Neu in den Vorstand des Verbandes wurden die Friseurmeisterinnen Corina Hahn aus Bad Kreuznach und Michaela Thiesen aus Salmtal gewählt.

Der Berufsbildungsausschuss des Verbandes konnte deutlich erweitert werden. Insgesamt wollen sich mit Christian Enck, Anne Lensch, Sophie Steden, Gerino Barba, Michaela Thiesen, Nadine Daumen, Corinna Jäger, Marina Sonntag und Michaela Wolf neun neue Mitglieder im wichtigen Arbeitsbereich der Berufsbildung, der Berufsausbildung und dem Prüfungsbereich engagieren. Die fachliche Arbeit wird weiterhin durch Julian Wagner als Art Director und Katja Effelsberg gestaltet. Unterstützt werden diese ab sofort durch Sophie Steden und Gerino Barba.

Der Vorsitzende Landesinnungsmeister Guido Wirtz und der Geschäftsführer Dirk Kleis dankten für die große Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement.

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Investition in Höhe von 1,9 Mio. Euro für den gemeindlichen Brandschutz in Kreuzau

Kreuzau – Die notwendige Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Thum konnte nach einer ausführlichen Planungsphase nunmehr in die konkrete Umsetzungsphase überführt werden. Geplant ist der Neubau einer Fahrzeughalle mit einem Stellplatz für ein Löschgruppenfahrzeug in der Größe von 12,5 m x 6 m sowie der Anbau eines Sozialtraktes mit Umkleiden, Wasch- und Duschmöglichkeiten, Schwarz-Weiß-Trennung und Toiletten jeweils für Damen und Herren. Der Anbau wird weitgehend in ökologischer Holzbauweise errichtet und unterstützt den Grundgedanken des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens. Passend zur Feuerwehr wird die Fassade als rote Holzkonstruktion ausgeführt.

Das bestehende Gerätehaus behält weitgehend seine Funktion, im Bereich der heutigen Toiletten wird ein Büro eingerichtet und die heutige Garage wird künftig als Werkstatt genutzt. Der Mannschaftstransportwagen wird dann in der bestehenden Fahrzeughalle untergebracht.

Das Gebäude wird mit moderner LED-Technik und einer Wärmepumpenheizung ausgestattet. Die Fahrzeugabgase werden über eine Absauganlage abgeführt. Auch im Umfeld der Baustelle wird es Veränderungen geben, so sind 12 Alarm- (Einsatz-) Parkplätze für die anrückenden Feuerwehrkameradinnen und -kameraden geplant. Die Bauzeit ist bis zum Winter 2024 vorgesehen.

Bürgermeister Ingo Eßer begrüßte beim offiziellen Spatenstich neben den verantwortlichen Planern des Aachener Planungsbüros pfeiffer.volland.michel.architekten gmbh Ben Michel, Felix Möllering und Matthias Wenn auch Gemeindebrandmeister Guido Klüser mit der Thumer Löschgruppenführung Mark Lenzen und Marcus Gober sowie das gemeindliche Gebäudemanagement vertreten durch Andreas Meller und Lothar Weber.

Wie Eßer erläuterte, ist das subjektive Sicherheitsempfinden im unmittelbaren Lebens- und Wohnumfeld ein wesentliches Grundbedürfnis der Menschen. Hierbei helfe die Freiwillige Feuerwehr als ein verlässlicher Garant für Schutz und Hilfe bei Tag und bei Nacht. Eine moderne und bedarfsgerechte Ausstattung sowie eine normgerechte Unterbringung der Feuerwehrleute erfolgen dabei durch Umsetzung des vom Gemeinderat regelmäßig fortgeschriebenen Brandschutzbedarfsplanes der Gemeinde Kreuzau.

Das Land NRW unterstützt die Maßnahme in Höhe von 250.000 € aus dem Förderprogramm „Feuerwehrhäuser in Dörfern 2022“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung.

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„Eine tolle Idee“ des Kaller Dauerflohmarkts „Vielfalt“

Kall/Mechernich-Schützendorf/Düren – Die Inhaberin des großen Kaller Dauerflohmarktes „Vielfalt“, Maria Hamacher aus Schützendorf, hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um der „Hilfsgruppe Eifel“ Spenden zukommen zu lassen. Seit 2018 betreibt sie im Kaller Industriegebiet ihr Geschäft, in dem Kunden die Möglichkeit haben, gegen ein geringes Entgelt Regale zu mieten und Dinge zu verkaufen. Zwei Regale sind seit einigen Wochen reserviert, um Produkte zugunsten der „Hilfsgruppe Eifel“ anzubieten.

„Eine tolle Idee“, freute sich der Lückerather Hilfsgruppen-Vorsitzende Willi Greuel, als er und Ehefrau Kathi von Hamacher nun die erste Spende von mehreren hundert Euro entgegennehmen konnten. „Es läuft gut“ berichtete auch die Inhaberin des Marktes, die mit der Arbeit der „Hilfsgruppe“ bestens vertraut ist.

Kein Schrott erwünscht

Bis 2018 hatte Hamacher selbst ein Regal im Dauerflohmarkt. Als der damalige Betreiber den Geschäftsbetrieb aufgab, nutzte die findige Kauffrau die Chance, den Laden selbst zu übernehmen, der samt Außenbereich eine Größe von fast 1000 Quadratmeter hat. Aus ihrem riesigen Fundus unterstützte Maria Hamacher bereits Hilfstransporte nach Rumänien und auch dem „Tierschutzverein Kall“ stellt sie ein kostenloses Mietregal zur Verfügung.

Auf eines legt die Inhaberin großen Wert: „Mit Schrott braucht hier keiner anzukommen“. Es werde genau darauf geachtet, dass die Sachen intakt und unbeschädigt seien. Darauf achte auch Mitarbeiter Thomas Pilz, der die Kunden-Regale betreut. Auch Bettina Beul von der „Hilfsgruppe Eifel“, die ein eigenes Regal gemietet hat, betreut bei ihrer Anwesenheit im Markt das vereinseigene Regal, das durch das „Hilfsgruppen“-Logo fast schon unübersehbar ist.

„Engagierte Hilfsorganisation unterstützen“

Eine weitere Spende bekam die Hilfsgruppe aus dem Kreis Düren. „Wir sind froh, eine so engagierte und außergewöhnliche Hilfsorganisation zu unterstützen“, sagte der der Leiter der Dürener Niederlassung der „Oevermann Verkehrswegebau GmbH“, Rolf Klöcker, als er mit Niederlassungskauffrau Franziska Tombrink einen ansehnlichen Spendenscheck über 3600 Euro an Willi Greuel überreichte. Das Geld war der Erlös einer Feier zum 25-jährigen Bestehen der Dürener Niederlassung.

Dass sich die „Hilfsgruppe“ seit vielen Jahren für kranke Kinder einsetze und sich um zahlreiche Hilfsprojekte kümmere, habe das Unternehmen sehr beeindruckt. Und so sei der Beschluss zustande gekommen, alle Geldgeschenke beim Jubiläumsfest für einen guten Zweck zu spenden. Klöcker nutzte die Übergabe des Spendenschecks an den Vorsitzenden auch dazu, sich bei den Personen und Unternehmen zu bedanken, mit deren großzügiger Unterstützung der stolze Spendenbetrag von 3600 Euro zusammengekommen sei.

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Gutscheine für den Brückenkopf-Park Jülich beliebte Geschenke

Jülich – Dauerkartenvorverkauf startet – Der Brückenkopf-Park Jülich ist auch in diesem Jahr mit dem Dauerkartenverkauf in der Weihnachtshütte der Stadt Jülich ab dem 17. November auf dem Schlossplatz vertreten. Hans-Josef Bülles lässt es sich traditionell nicht nehmen, den ersten Ansturm der Anfragen selber entgegenzunehmen.

Bereits vor einigen Jahren hat der Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs als Geschäftsführer des Parks umgesetzt, dass die Dauerkarten für die Jülicher Bürgerinnen und Bürger zu einem deutlich gesenkten Preis angeboten werden. Die Befürchtungen, dass die Einnahmen für den Park dadurch sinken würden, waren unbegründet, denn so viele Bürgerinnen und Bürger wie nie zuvor haben sich in den vergangenen Jahren eine Dauerkarte zugelegt oder verschenkt und besuchen den Park nunmehr mehrmals im Jahr.

Für das Jahr 2024 sind die Karten nicht nur in der Hütte auf dem Weihnachtsmarkt, sondern darüber hinaus und vor allem natürlich auch im Park erhältlich. Doch wer bis zum 22. Dezember über den Jülicher Weihnachtsmarkt auf dem Schlossplatz bummelt, kann so die Gelegenheit gleich nutzen, den Gutschein für die Dauerkarte für sich selber oder als Geschenk für andere zu erwerben.

 

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Maker-Mobil kommt nach Wittlich

Wittlich – Der Zweckverband Überbetriebliches Ausbildungszentrum (ÜAZ) in Wittlich kann sich über eine finanzielle Unterstützung des Bundes freuen. Mit einer Förderung von rund 94.000 Euro aus der Maßnahme „Smarte.Land.Regionen“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung wird die Umsetzung eines Maker-Mobils ermöglicht.

Die Förderung ermöglicht dem ÜAZ die Anschaffung und den Einsatz eines Maker-Mobils, also einer rollenden Lernwerkstatt, die dazu beitragen soll, das bestehende Angebot des Makerspace Wittlich auch für den ländlichen Raum zugänglich zu machen. Das Maker-Mobil stellt als mobiler Kreativraum die Ausstattung für unterschiedliche Mitmach-Formate und experimentelles Lernen bereit und fährt dahin, wo es gebraucht wird. Ob 3-D-Druck, Lasercutter oder Roboterprogrammierung – in der mobilen Werkstatt bekommen Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit, moderne Technik unkompliziert kennenzulernen.

Ben Uhl, Geschäftsführer des ÜAZ, zeigt sich begeistert darüber, dass die Idee dank der Unterstützung des Bundes in die Tat umgesetzt werden kann: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem eingereichten Antrag erfolgreich waren und nun den Makerspace Wittlich um ein Maker-Mobil erweitern können. Ich bin davon überzeugt, dass das Fahrzeug unsere Region langfristig bereichern und den Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Bildungs- und Gestaltungsmöglichkeiten bieten wird.“

Landrat Gregor Eibes, der die Idee des Maker-Mobils befürwortet hat, gratuliert dem ÜAZ: „Ich danke den Verantwortlichen, die einen überzeugenden Antrag eingereicht haben und mit dem Maker-Mobil den Bewohnerinnen und Bewohnern des Landkreises die Gelegenheit bieten, neue Fähigkeiten zu gewinnen und gemeinsam an aufregenden Projekten zu arbeiten.“

Der Makerspace Wittlich ist eine offene Werkstatt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er eröffnet einen Raum für Kreative, Tüftler und Erfinder, unabhängig von individuellen Kenntnissen sowie von theoretischen und handwerklichen Fähigkeiten. Zudem bietet er einen freien Zugang zu Handwerk und Technik und lädt zur digitalen Teilhabe ein. Im Makerspace Wittlich finden vielfältige Kurse, Schul-AGs und Workshops statt. Im Mittelpunkt steht der kompetente Umgang mit verschiedenen Werkzeugen, Maschinen und Fertigungsverfahren im Zusammenspiel mit geeigneten Werkstoffen wie Holz, Kunststoff, Metall und Textilien. Ob privat oder Start-Up: Der Makerspace Wittlich ist ein Ort für Ideen und Innovationen.

Das Maker-Mobil wird in Unterstützung mit der Kreisentwicklung umgesetzt. Die Kreisentwicklung ist ein Fachbereich der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich. Hier werden Querschnittsaufgaben bearbeitet und Projekte umgesetzt, die aktiv den aktuellen Herausforderungen wie dem demographischen, wirtschaftlichen, sozialen, digitalen und klimatischen Wandel begegnen. Ziel ist es, den Landkreis dauerhaft zukunftsfähig aufzustellen und damit als Wohn- und Lebensstandort attraktiv zu halten.

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Hoher Besuch des FC zum Zehnjährigen der Geißböcke Nordeifel

Kall/Roggendorf – Der ehemalige Fußballweltmeister Bernd Cullmann erinnerte sich an Schwitz-Montage mit „Flocke“ Flohe in Kuchenheim – Mit „Zimbo“ Zimmermann zu Gast bei den „Geißböcken Nordeifel“ – Urkunde und Lob vom FC- Fanbeauftragten Rainer Mendel zum Zehnjährigen.

Der Roggendorfer FC-Fanklub Geißböcke Nordeifel, der in diesen Tagen sein zehnjähriges Bestehen feiern kann, hatte beim Jubiläums-Stammtisch im Klublokal Zagreb hohen Besuch. Es waren die FC-Legenden Bernd Cullmann und Herbert „Zimbo“ Zimmermann, die Vorsitzender Günter Henk und dessen Stellvertreterin Sandra Igel am Abend begrüßen konnten. Ein weiterer prominenter Gast war der Fanbeauftragte des 1. FC Köln, Rainer Mendel, der höchstpersönlich eine Urkunde zum Zehnjährigen der Eifeler Geißböcke und ein FC-Trikot überreichte.

Es wurde ein Abend der Erinnerungen, Ehrungen und Überraschungen. So wurde der ehemalige FC-Außenverteidiger Herbert Zimmermann (69), der die Eifeler Geißböcke mehrfach besucht hat, von Günter Henk zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Den einstige FC-Mittelfeldkicker und 45maligen Nationalspieler Bernd Cullmann, der am 1. November seinen 74. Geburtstag feiert, überraschte Henk mit der Ernennung zum Ehrenmitglied.

Die gleiche Ehre wurde dem FC-Fanbeauftragten Rainer Mendel zuteil. Der aus Keldenich stammende Leiter des Fanprojektes des Bundesligisten aus der Domstadt gab zu, dass sein Besuch bei den Geißböcken Nordeifel längst überfällig gewesen sei. Der Roggendorfer Klub habe beim FC in Köln in Köln einen guten Namen. Deshalb kämen auch ehemalige Spieler gern zu den Clubabenden nach Roggendorf. Mendel gratulierte den Eifeler Geißböcken mit einer Jubiläumsurkunde und einem schneeweißen Geißbock zum Zehnjährigen. Dem Vorsitzenden Günter Henk übergab er ein aktuelles FC-Trikot.

„Das ist eine große Ehre für mich“, bedankte sich Bernd Cullmann, den damals vor 50 Jahren jedes fußballbegeisterte Kind kannte. Der jetzt 74-jährige bestritt in seiner aktiven Zeit von 1970 bis 1984 für den 1. FC Köln 341 Bundesligaspiele, in denen er 29 Tore erzielte. Mit Köln wurde er 1978 Deutscher Meister und 1977, 1978 und 1983 DFB-Pokalsieger.

Bekannt war Bernd Cullmann damals auch durch seine 40 Einsätze in der Nationalmannschaft, bei denen er zwischen 1973 und 1980 sechs Tore erzielte.

1974 gewann er in München mit der Deutschen Elf die Weltmeisterschaft unter Trainer Helmut Schön und wurde danach von Bundespräsident Walter Scheel mit dem Goldenen Lorbeerblatt ausgezeichnet. 1980 gewann Cullmann mit der Nationalmannschaft die Europameisterschaft in Italien.

Wie Rainer Mendel berichtete, sei Bernd Cullmann der bisher einzige FC-Spieler, der sowohl Welt- als auch Europameister wurde. Und Cullmann selbst berichtete von der Kameradschaft in der damaligen Mannschaft, mit der er die erfolgreichste Zeit des FC miterlebt habe. Er habe als Profi nur für den FC gespielt und tolle Angebote anderer Spitzenvereine ignoriert. Denn mit den einstigen FC-Größen Wolfgang Overath, Hennes Löhr und Heinz „Flocke“ Flohe habe der FC immer vorne mitgespielt.

Dann die Frage: „Jet et die Firma Kuhns in Kuchenheim noch?“. An die konnte sich Bernd Cullmann noch gut erinnern. Denn dort bei Heizungsbauer Fritz Kuhn war damals jeden Montag Sauna-Tag angesagt. „Schwees-Männ“ hieß der Sauna-Club damals, dem unter anderem die FC-Profis „Flocke“ Flohe, Harald Konopka, Keeper Toni Schumacher und „Zimbo“ Zimmermann angehörten. „Culli“ Cullmann war damals Kassierer der Kuchenheimer „Schwees-Männ“.

Mit dem ehemaligen FC-Profi Herbert „Zimbo“ Zimmermann war einer der besten Außenverteidiger der FC-Geschichte zum Jubiläums-Stammtisch erschienen. Zimbo, der 1972 seine sportliche Karriere beim FC Bayern München begonnen hatte, war bekannt durch seinen starken Rechtsfuß. 1974 wechselte er zum 1. FC Köln, mit dem er 1978 Deutscher Meister wurde.

1975 wurde Zimmermann mit der Bundeswehr-Nationalmannschaft Weltmeister, und auch in der Deutschen A-Nationalmannschaft bestritt der heute 69-Jährige 13 Spiele, unter anderem bei der Weltmeisterschaft 1974 in Argentinien. Mehrmals erlitt Zimmermann bei seinen Profi-Einsätzen schwerere Verletzungen, was 1984 zum Ende seiner Karriere führte. Dennoch bestritt der beinharte Fußballer 266 Pflichtspiele und schoss als Außenverteidiger 29 Tore für den Kölner FC.

Weil Zimbo Zimmermann selbst ein großer Fan des Roggendorfer Fanklubs ist, und immer zur Stelle ist, wenn er zum Stammtisch eingeladen wird, ernannten Günter Henk und dessen Stellvertreterin Sandra Igel „Zimbo“ zum Ehrenvorsitzenden.

Der Roggendorfer Fanklub ist mit 17 Mitgliedern recht klein, doch FC-Fanbeauftragter Rainer Mendel bescheinigte den Geißböcken Nordeifel ein großes Engagement bei der Unterstützung des Kölner Bundesligisten. „Die Fans investieren viel Geld und Leidenschaft“, so Mendel. Der FC habe insgesamt 998 Fanklubs, die ein starkes Rückgrat für den Verein seien.