Peter und Dietmar Evertz (v.l.) haben die Georgstatue im Kapellchen am Ortseingang Richtung Scheven einer gründlichen Überholung unterzogen. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kallmuth, 10.11.2020 – Komplett gereinigt, überarbeitet und neu lackiert haben die Gebrüder Peter und Dietmar Evertz jetzt die Figur des Heiligen Georg in der Georgskapelle am Ortsausgang Richtung Scheven. Ortsvorsteher Robert Ohlerth dankte den Brüdern für ihren ehrenamtlichen Einsatz, dank dem die Darstellung des im Ort hochverehrten Reiterheiligen nun wieder in neuem Glanz erstrahle.
Die Figur war 1992 in monatelanger Arbeit von dem autodidaktischen Holzbildhauer Josef Müller geschnitzt und dann aufgestellt und eingesegnet worden. Das Holz stamme aus einem uralten Balken der Kallmuther Burg, so Robert Ohlerth: „Karl-Josef Schmitz gab es meinem Schwiegervater Josef Müller seinerzeit und versicherte, das Holz stamme aus den ältesten Teilen des Burggebälks.“
„Land der schönen Pferde“
„Inzwischen war die Georgsfigur sehr in die Jahre gekommen und restaurierungsbedürftig“, sagte Ohlerth dem Mechernicher „Bürgerbrief“, weshalb er für den ehrenamtlichen Einsatz der Gebrüder Evertz außerordentlich dankbar sei.
Der vermutlich im Jahre 303 im Zuge einer grässlichen Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian gemarterte Georg stammte aus Kapadozien, dem legendären „Land der schönen Pferde“. Der Drachentöter gab Ländern (Georgien), Adelsfamilien, Städten und Ritterorden seinen Namen.
In Kallmuth wird er seit Hunderten Jahren mit einer Fußprozession zum Georgspütz bei Vollem/Urfey verehrt, die seit den 1950er Jahren jeweils am 1. Mai als Reiterprozession begangen wird. Auch die örtliche Pfarrkirche ist St. Georg geweiht.
Ahrweiler, 10.11.2020 – Gesundheitsamt legt zweiten Sachstandsbericht zum Infektionsgeschehen vor. Die aktuell hochdynamische Ausbreitung des Corona-Virus führt dazu, dass das öffentliche Leben im Kreis Ahrweiler drastisch beeinträchtigt ist.
Die mit dem Virus verbundenen Auswirkungen stellen nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Kreisverwaltung vor enorme Herausforderungen. Dies macht eine aktuelle Zwischenbilanz des Gesundheitsamts im Kreis- und Umweltausschuss mehr als deutlich.
Entwicklung der gemeldeten Personen mit SARS-CoV-2 im Kreis Ahrweiler mit Stand 08.11.2020. Grafik: Gesundheitsamt Kreis Ahrweiler
Seit Mitte Oktober sind die Fallzahlen von infizierten Personen im Kreis sprunghaft angestiegen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche an. Überschreitet dieser Wert die Zahl 50, sind nach dem Corona-Warn- und Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz Einschränkungen des öffentlichen Lebens möglich. Im Kreis Ahrweiler wurde der Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen erstmals am 24. Oktober überschritten. Der Inzidenzwert lag seinerzeit bei 53. Seither befindet sich der Kreis in der Alarmstufe rot. Der Inzidenzwert liegt aktuell bei 153 (Stand 09.11.2020).
In diesem Zusammenhang tagte am 24. Oktober die regionale TaskForce unter Leitung des Präsidenten des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV), Detlef Placzek, um über Maßnahmen zur Eindämmung des Virus im Kreis zu beraten. Im Ergebnis wurden am 25. Oktober kontaktreduzierende Maßnahmen mit den Beteiligten erörtert und im Rahmen einer Allgemeinverfügung zum 26. Oktober in Kraft gesetzt. Da zwischenzeitlich die 12. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes in Kraft getreten ist, wurde eine Änderung beziehungsweise Anpassung dieser Verfügung erforderlich. Darüber hinaus wurden die geltenden Maßnahmen bis Ende November verlängert. Die Maßnahmen zielen auf eine systematische flächendeckende Reduzierung der Kontakte, um die Ansteckungsgefahr zu senken.
Die Anzahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis liegt aktuell bei 420 (Stand 09.11.2020). Acht Personen sind bisher an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus verstorben (Stand 09.11.2020).
Covid-19-Fälle im Kreis Ahrweiler nach Altersgruppen insgesamt, Stand 08.11.2020. Grafik: Gesundheitsamt Kreis Ahrweiler
Bei Personen mit festgestellter Infektion sowie bei engen Kontaktpersonen wurde und wird eine Quarantäne über mindestens 14 Tage durch die Kreisordnungsbehörde erlassen. Bis heute war dies insgesamt 3700-mal der Fall. Die Infektionen betreffen alle Altersgruppen. Ein 21 Tage alter Säugling ist bislang der jüngste Infizierte, die älteste betroffene Person ist 104 Jahre alt. Die Gruppe der 19- bis 49-Jährigen (50 Prozent) ist besonders häufig von Infektionen betroffen, gefolgt von der Altersgruppe zwischen 50 und 65 Jahren (23 Prozent) und den über 65-Jährigen (15 Prozent). In der Summe infizieren sich mehr Männer (55 Prozent) als Frauen (45 Prozent).
Bisher wurden rund 20.000 Abstriche durch das Gesundheitsamt vorgenommen. Hinzu kommen die Abstriche durch die niedergelassenen Ärzte, Krankenhäuser und die Corona-Ambulanz in Grafschaft-Gelsdorf. Hier werden neben rund 25 bis 30 Tests pro Woche auch Untersuchungen und Behandlungen durch niedergelassene Ärzte durchgeführt. Seit ihrer Eröffnung Mitte April wurden bislang mehr als 300 Patienten untersucht und behandelt sowie weitere 1400 Abstriche, beispielsweise bei Erntehelfern und ambulanten Pflegediensten, durchgeführt. Aufgrund der dynamisch steigenden Fallzahlen muss der Betrieb der Corona-Ambulanz als zentrale Anlaufstelle des Kreises bedarfsangepasst aufrechterhalten werden, vor allem auch in Hinblick auf eine bevorstehende Schutzimpfung.
Bei fast der Hälfte aller Testungen handelt es sich um freiwillige Screenings (42 Prozent), die dazu geführt haben, dass in 34 Fällen Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden konnten.
Das Gesundheitsamt konnte bislang die Infektionsketten nahezu vollständig ermitteln und durch Quarantäneanordnungen die Weiterverbreitung des Virus einschränken. „Aufgrund des zunehmend diffusen und hochdynamischen Infektionsgeschehens wird die Verfolgung der Infektionsketten zunehmend umfangreicher und schwieriger“, heben Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts, hervor.
„Das wichtigste Instrument zur Eindämmung einer Pandemie ist die Nachverfolgung der Kontakte eines Infizierten, um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen“, betont Siglinde Hornbach-Beckers, Leiterin des Fachbereichs für Jugend, Soziales und Gesundheit. Es bleibt abzuwarten, ob dies auch tatsächlich weiterhin erreicht werden kann oder ob gegebenenfalls noch weitere einschränkende Maßnahmen erforderlich sind.
Impressionen aus Sambia für den guten Zweck: Gertrud Kutscher (links) und Sabine von Drathen-Mester haben Bürgermeister Alfred Sonders das erste Exemplar des Wandkalenders 2021 verkauft. Foto: apa
Alsdorf, 10.11.2020 – Ganz viel Natur steckt wieder drin, auch zahlreiche Portraits sind unter den beeindruckenden Fotos: In seinem Kalender für das Jahr 2021 präsentiert der Alsdorfer Verein „fair handeln“ erneut Aufnahmen, die während Besuchen in Afrika – vor allem in Sambia -entstanden sind.
Die Vereinsvorsitzende Gertrud Kutscher und ihre Stellvertreterin Sabine von Drathen-Mester haben das erste Exemplar jetzt an Bürgermeister Alfred Sonders verkauft. Der hatte eine Gruppe des Vereins 2016 nach Sambia begleiten können und vor Ort gesehen, welche Hilfsprojekte durch Gelder des Vereins unterstützt werden. „Wenn man sieht, in welcher Armut – aber mit wie viel Lebensfreude – viele Menschen in Sambia ihren Alltag meistern, dann gibt einem das eine ganz andere Perspektive auf das Leben, wie wir es hierzulande kennen. Es sollte uns ein Herzensanliegen sein, diese Menschen zu unterstützen.“ Brunnenprojekte sind vom Verein bereits auf den Weg gebracht worden, auch Pumpen wurden angeschafft, um das lebensnotwendige Wasser zu fördern. Ebenso Schutzzäune, um landwirtschaftliche Flächen vor Wildtieren schützen zu können. Bildung ist ebenfalls ein Schwerpunkt, den der Verein in der Diözese Monze unterstützt. Der Erlös aus dem Verkauf des Kalenders wird in diese Projektarbeit fließen, ebenso wie Gelder aus dem Verkauf fair gehandelter Waren, die der Verein im Weltladen an der Marienstraße 21 in Mariadorf anbietet.
Jeweils 100 Tischkalender und 100 Exemplare für die Wand hat der Verein aufgelegt. Der Tischkalender ist zum Preis von je neun Euro erhältlich, 15 Euro kostet der großformatige Kalender. Erhältlich ist beides im Weltladen zu folgenden Öffnungszeiten: dienstags von 15 bis 18 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. Zur Vorweihnachtszeit hat der Verein sein Angebot zudem um Geschenkideen erweitert, unter anderem fair gehandeltes Porzellan, Kerzen und Filzanhänger gehören nun zur Auswahl. Infos online unter: www.fairhandeln-ev.org. (apa)
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Region/Mainz, 10.11.2020 – Das Land Rheinland-Pfalz hat bislang rund 1,2 Millionen Euro für 67 zusätzliche Busse in 13 antragstellenden Kreise und kreisfreie Städte bewilligt. Darüber hinaus sind noch gut 115 weitere Busse im Einsatz. Weitere Busse können mobilisiert werden. Das Land hat die Kreise jetzt aufgefordert, auch dafür die Anträge zu stellen. Das ist das Ergebnis einer ersten Zwischenbilanz der Förderung zusätzlicher Schulbusse.
„Das Land Rheinland-Pfalz hat den zuständigen Kreisen und Städten schnell und unbürokratisch geholfen, ihre stark genutzte Linien zu entlasten. Ich danke ausdrücklich dem Verband MOLO RLP, der in Rekordzeit Busse privater Unternehmen akquiriert hat“, sagte Verkehrsstaatssekretär Andy Becht.
Die ersten beim Land eingegangenen Förderanträge von Kreisen und Städten wurden bereits bewilligt. Insgesamt wurden bislang 1,195 Millionen Euro für 13 Antragsteller zugesagt. Diese setzen zusammen 67 zusätzliche Schulbusse ein. Derzeit sind insgesamt rund 180 Zusatzbusse im Schülerverkehr unterwegs, die im Zuge dieser ersten Antragsrunde Schritt für Schritt bewilligt werden. „Schätzungsweise können in einer zweiten Antragsrunde bis zu 70 weitere Busse zur Verfügung gestellt werden, die von den Kommunen mit Beginn der kalten Jahreszeit, wenn die Nutzung des ÖPNV ansteigt, angefordert werden können. Auch die Finanzierung dieser Reserve ist gesichert“, sagte der Staatssekretär. Er forderte die Kreise auf, dieses Angebot des Landes zu nutzen.
„Damit schaffen wir für 2020 für alle Beteiligten Planungssicherheit. Mit Blick auf die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens werden wir zu gegebener Zeit prüfen und entscheiden, ob eine Verlängerung des Angebots notwendig und machbar ist“, erläuterte Becht.
Die Kreise und Städte können zur Entzerrung der Schülerverkehre die Busse der Busbörse nutzen. Alle Aufgabenträger haben ebenso die Möglichkeit, mit den bestehenden Vertragspartnern oder lokalen Busunternehmen ihr Angebot auszuweiten. Das Land übernimmt bis zu 90 Prozent der Kosten. Rheinland-Pfalz ist eines von drei Bundesländern, welches die Aufgabenträger bei der Bereitstellung zusätzlicher Schulbusse unterstützt.
Nach der Begrüßung machten sich die Soldaten an ihrem neuen Arbeitsplatz gleich an die Arbeit. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung Euskirchen
Euskirchen, 10.11.2020 – Zehn Bundeswehrsoldaten unterstützen bei der Kontaktpersonennachverfolgung. „Ich freue mich sehr, dass die Bundeswehr uns ab heute bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt unterstützt“, sagte Landrat Markus Ramers, als er am heutigen Montag zehn Soldatinnen und Soldaten im Kreishaus begrüßte. „Wir leben gerade in einer schwierigen und herausfordernden Zeit – da ist jede helfende Hand willkommen.“
Die Bundeswehrsoldaten sind aus Holzminden angereist, wo sie mit ihrem Panzerpionierbataillon stationiert sind. Einige von ihnen waren schon in anderen Gesundheitsämtern im Einsatz. Fünf Soldaten werden ab sofort im Euskirchener Kreishaus arbeiten, fünf sind aus Platzgründen in die Eifelhöhenklinik nach Marmagen abkommandiert worden. „Aktuell haben wir rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kontaktpersonenmanagement im Einsatz“, sagt Christian Ramolla, der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. „Dank der Verstärkung durch die Bundeswehr können wir jetzt noch schneller reagieren.“ Die Hauptaufgabe der Soldaten wird es sein, Kontaktpersonen von coronapositiv getesteten Menschen anzurufen und sie über das richtige Verhalten zu informieren.
Oberstleutnant Christian Bruske, stellvertretender Leiter des Kreisverbindungskommandos, dankte seinerseits für den freundlichen Empfang im Kreishaus. „Die Kameradinnen und Kameraden sind motiviert und mit Vorfreude nach Euskirchen gekommen. Die Bundeswehr hilft gerne!“
Der Werbekombi EIFELSCHAU.de und EIFELZEITUNG.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8000 Foto: Gerd Altmann
Region/Koblenz, 10.11.2020 – Wegen Corona: Zähler selbst ablesen. Die Zahlen der mit Corona Infizierten steigt auch im Netzgebiet der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe). Aufgrund der hohen Kundenkontakte bei der Ablesung hat das Unternehmen zum Schutz seiner Kunden, aber auch der eingesetzten Mitarbeiter entschieden, die Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserzähler ab Mitte November nur noch in Ausnahmefällen von Mitarbeitern ihres Ablesedienstleisters ablesen zu lassen.
Die direkte Ablesung findet nur noch bei Mehrfamilienhäusern statt, bei denen der Zähler frei zugänglich ist und die Ableser Zutritt erhalten. „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass sich das Virus nicht weiter ausbreitet und versuchen daher, den persönlichen Kontakt an der Haustür soweit wie möglich einzuschränken“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm-Gruppe.
Kunden bekommen daher ab Mitte November Postkarten eingeworfen, auf denen sie ihren Zählerstand eintragen und anschließend an die evm-Gruppe zurücksenden sollen. Das betrifft alle Anwohner im Netzgebiet der evm-Tochtergesellschaft Energienetze Mittelrhein (enm). Die Zählerwechsel und -überprüfungen finden, aufgrund der geringen Stückzahl, unter hohen Hygienemaßnahmen weiter statt.
Agnes und Rainer Peters (vorne) sorgten für die gute Akustik und eine Powerpoint-Show zur Ein-Kilo-Aktion der Firmlinge. Die Mütter und Kinder des Familienmesskreises gestalteten die Liturgie, die Katechetinnen der Firmlinge und die Firmlinge selbst sorgten im Hintergrund dafür, dass alles wie am Schnürchen klappte. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 10.11.2020 – Einen denkwürdigen Sankt-Martins-Gottesdienst unter freiem Himmel feierte die Pfarrgemeinde Mechernich am Samstagabend auf dem Vorplatz der Kirche, im Dreieck zwischen Gotteshaus, Johanneshaus und Pastorat.
Etwa 150 Gläubige waren gekommen, darunter viele Kinder mit Martinsfackeln und etwa 30 jugendliche und junge erwachsene Christen aus der GdG („Gemeinschaft der Gemeinden“) St. Barbara, die sich zurzeit auf die Firmung vorbereiten.
Alle saßen auf Abstand, alle trugen Mund-Nase-Masken, doch die Folgen der Covid-19-Pandemie in den Seelen waren schwerer absehbar. Die Martinszüge sind hierzulande zuletzt im Krieg ausgefallen, der Friedensgruß wurde per Winke-winke auf Distanz gegeben, und die Kommunion wurde in den Sitzblöcken dargereicht, damit möglichst wenig Aufhebens und Bewegung entstand.
Die Botschaft des Heiligen Martin von Tours unterdessen drang auch so durch, vielleicht noch mehr als in unbelasteten Zeiten: „Es geht um Aufmerksamkeit und Verantwortung füreinander. Es geht um Rücksicht und ums Teilen“, so Pfarrer Erik Pühringer.
Nicht weniger als 17 Zentner Lebensmittel in 44 großen Transportkisten hatten die 30 Firmlinge der Gemeinschaft der Gemeinden Mitte Oktober im REWE-Markt Marienau gesammelt. Und zwar, in dem sie jeden Käufer baten, ein Kilo mehr Reis, Mehl, Zucker, Nudeln oder Konserven einzukaufen und diese und andere haltbare Lebensmittel für die Hilfsbedürftigen der Mechernicher „Tafel“ zu spenden.
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Ahrweiler, 10.11.2020 – Der Sportausschuss und Sportstättenbeirat des Kreises Ahrweiler unter Leitung von Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat in seiner jüngsten Sitzung die Prioritätenliste für Fördermittel des Landes im Bereich Spiel und Sport für 2021 beschlossen. Demnach stehen diesmal mit der Erneuerung des Hallen-Schwingbodens in der Turnhalle Wershofen und der Umwandlung des vorhandenen Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz mit Erneuerung der baulichen Nebenanlagen in der Ortsgemeinde Müllenbach zwei Maßnahmen aus der Verbandsgemeinde Adenau ganz oben auf der Liste der Projekte, für die der Kreis eine Förderung beantragt. Projekte aus den anderen Kommunen sind insbesondere aufgrund der Corona-Pandemie 2021 derzeit noch nicht planungsreif.
Die Verbandsgemeinde Adenau hat für die Erneuerung des Hallen-Schwingbodens in der Turnhalle Wershofen einen Förderbedarf angemeldet, da aufgrund der 40-jährigen Nutzung durch den Schul- und Vereinssport erhebliche Abnutzungserscheinungen am Hallenboden festgestellt worden sind.
Ebenfalls soll die Sportanlage der Ortsgemeinde Müllenbach gefördert werden. Der Tennenplatz in Müllenbach wurde zwischen 1979 und 1981 neu angelegt und im Jahre 2002 renoviert. Aufgrund der langen und hohen Nutzungsintensität durch den ansässigen Sportverein mit diversen Spiel- und Jugendmannschaften befindet sich der Platz zwischenzeitlich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Da eine Sanierung des Tennenplatzes, einschließlich der Entwässerungsanlagen, mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden wäre, einigte man sich auf die Umwandlung des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz verbunden mit einer Erneuerung der baulichen Nebenanlagen.
Auf der Prioritätenliste stehen acht weitere Projekte, darunter auf Platz drei der Umbau der gemeindeeigenen Sportstätte „Auf den Strauben“ in ein Kunstrasenspielfeld in Burgbrohl, auf Platz vier die Sanierung der Laufbahn am Sportplatz Gleeser Straße, ebenfalls in Burgbrohl und auf Platz fünf die Sanierung des Sportplatzes in der Ortsgemeinde Waldorf durch Umwandlung in ein Naturrasenspielfeld.
Gute Nachrichten gibt es auch für die Kreisstadt. Der Kreis unterstützt den Neubau des Hallenbades TWIN mit 1,1 Millionen Euro. Das Projekt war für das Programmjahr 2018 auf Platz 1 der Förderreihenfolge. Nach Mitteilung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) ist eine Förderung aus Mitteln der Landessportförderung nicht mehr möglich, da eine Förderung über das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen im Bereich Sport, Jugend und Kultur“ bewilligt wurde. Der Kreis bleibt aber bei seiner Förderzusage und hat nun die entsprechenden Mittel bewilligt.
Gedenkt der Opfer des Novemberpogroms, Bürgermeister Sacha Reichelt. Foto: Kreisstadt Euskirchen, Silke Winter
Euskirchen, 10.11.2020 – Mit einer Gedenkveranstaltung erinnert die Kreisstadt Euskirchen jedes Jahr am 9. November an die Ereignisse des Pogroms im Jahr 1938: Jüdische Gotteshäuser und Geschäfte wurden angezündet, jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger wurden Opfer öffentlicher Demütigung und gewalttätiger Übergriffe. Ebenso wird dabei stets der unzähligen Opfer des Holocaust, insbesondere der ermordeten Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Euskirchen, gedacht.
Aufgrund der Covid-19-Pandemie musste jedoch auch diese Veranstaltung leider abgesagt werden. Um dennoch ein Zeichen des Gedenkens zu setzen, hat Bürgermeister Sacha Reichelt am Jahrestag des Novemberpogroms an der Gedenkstätte der jüdischen Synagoge eine bepflanzte Schale aufgestellt und still der Opfer des Holocaust gedacht.
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Meckenheim, 10.11.2020 – Die Corona-Pandemie stellt immer noch viele Gewerbetreibende, insbesondere die Gastronomen auch in Meckenheim vor große Herausforderungen. Restaurants, Gaststätten oder Cafés können nur noch außer Haus verkaufen und verlieren in der vorweihnachtlichen Zeit ein umsatzstarkes Geschäft. Bereits zu Beginn der Pandemie im Frühjahr haben der Meckenheimer Verbund und die Stadt Meckenheim die Initiative „Liebe Deine Stadt … buy local!“ ins Leben gerufen. Solidarität ist angesichts von Covid-19 das Gebot der Stunde; die Krise ist eine große Gefahr für alle Gewerbetreibenden und damit verbunden auch für viele Arbeitsplätze. „Unterstützen Sie Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleister hier vor Ort, damit die Betriebe die aktuelle Situation überstehen! Das gilt in Zeiten von Corona besonders, aber auch sonst. Sie stehen damit für eine lebendige Stadt“, appellieren Verbund-Vorsitzender Willi Wittges-Stoelben und Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer an alle Bürgerinnen und Bürger.
Viele Gastronomiebetriebe haben sich auf die aktuelle Situation eingestellt und bieten Abhol- und/oder Lieferservice auf ihrer jeweiligen Homepage oder in den sozialen Netzwerken an. Alle geben ihr Bestes, damit die Kunden unter allen Sicherheitsvoraussetzungen passende Angebote in dieser besonderen Zeit erhalten.
Eine Übersicht der Angebote ist aktuell zu finden unter:
„Das Wichtigste bleibt aber, dass wir nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allen Dingen gesundheitlich die Krise überstehen! Bitte bleiben Sie gesund!“, erklären Willi Wittges-Stoelben und Dirk Schwindenhammer.
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