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Region/Kreis MYK, 16.11.2020 – Zu normalen Zeiten laden in Mayen-Koblenz zahlreiche Restaurants und Wirtshäuser zu feiner und regionaler Küche, vom Döppekooche bis hin zum Flammkuchen, ein. Damit die Gäste auch während der Corona-bedingten Einschränkungen nicht auf ihre Lieblingsspeise verzichten müssen, bieten viele Gastronomen im Landkreis Mayen-Koblenz einen Abhol- und Lieferdienst an. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (WFG) hat gemeinsam mit der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) auf der Seite „leckerMYK“ Gastgeber mit einem solchen Angebot zusammengestellt.
So lassen sich die kulinarischen Anbieter schnell auf einen Blick, sortiert nach Ortsgemeinden und Städten, entdecken. Die Anbieter sind zu finden unter www.wfg-myk.de/leckerMYK oder www.remet.de. Wenn Betriebe mit einem Abhol-Service noch nicht auf den Seiten gelistet sind können sie sich per E-Mail an corona@remet.de wenden und in der Übersicht aufgenommen werden.
An den Stolpersteinen vor der VR-Bank Nordeifel erinnerte Ekkehard Fiebrich (kniend, l.) noch einmal an die Verlegung im August 2012. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Kall, 16.11.2020 – Vor zwei Jahren, zum 80. Jahrestag der Novemberpogrome in Deutschland, versprachen Kalls Bürgermeister Hermann-Josef Esser und die Politik geschlossen, dass man nun jedes Jahr am 9. November wieder öffentliche Gedenkveranstaltungen abhalten wolle. Wegen der Corona-Pandemie musste man von diesem Plan diesmal etwas abweichen. Dennoch fand ein stilles Gedenken statt.
Hermann-Josef Esser mahnte in seiner Ansprache am Synagogen-Gedenkstein „Im Sträßchen“ darauf, dass es auch heute noch Angriffe gegen jüdische Menschen und Einrichtung gebe. Die meisten entstammten „eindeutig nationalistischen oder rechtsradikalen Kreisen innerhalb Deutschlands“, allen voran der Angriff auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019, den Esser als „jüngsten Tiefpunkt in einer endlosen Reihe von Anschlägen“ bezeichnet und dem seitdem acht weitere gemeldete antisemitische Angriffe in Deutschland folgten.
Beim stillen Gedenken war Esser jedoch nicht alleine. Auch seine beiden frisch gewählten Stellvertreter Steffi Hübner und Stefan Kupp, der zugleich Ortsvorsteher ist, Wehrleiter Harald Heinen, Ekkehard Fiebrich als Vertreter des Arbeitskreises Stolpersteine sowie Luise Binger und Wolfram Königsfeld, die einen Hoffnungspsalm aus Israel vortrugen, kamen am Synagogengedenkstein gegenüber der VR-Bank Nordeifel zusammen, wo Esser ein Gesteck niederlegte. Die Omas gegen rechts hatten im Vorfeld die im Jahr 2012 verlegten 23 Stolpersteine poliert, Walli Forner verteilte am Nachmittag Blumen und Kerzen an diesen Stellen in Kall.
In seiner Ansprache plädierte Bürgermeister Esser dafür, sich weiterhin für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft einzusetzen. In Kall seien Verwaltung, Rat und er selbst, aber auch die Zivilgesellschaft gefordert. „Ich bin zuversichtlich, dass es uns weiter gelingen wird, positive Zeichen zu setzen“, sagte Esser. Hoffnung auf eine weltweite Abkehr von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und der Ausgrenzung von Minderheiten setzt Esser in die Wahl von Joe Biden als US-Präsident.
Ekkehard Fiebrich erklärte noch einmal die Hintergründe der Stolpersteinverlegung in Kall. 2011 hatte sich der Arbeitskreis gegründet. Wichtig war den Mitstreitern stets die Billigung auch von jüdischer Seite. „Die jüdische Gemeinschaft war dafür. Auch das Einverständnis der jeweiligen Grundstückseigentümer und der Hausbewohner haben wir eingeholt“, so Fiebrich. Die Recherche, wo Juden gelebt hatten, habe einst ein Jahr gedauert. „Alle Fakten mussten gesichert sein.“
Alle 23 Steine wurden am 31. August 2012 vom Künstler Gunter Demnig an den acht entsprechenden Standorten verlegt. „Die Bevölkerung und auch die Schulen haben das damals sehr mitgetragen“, sagt Fiebrich, der es nach wie vor für sehr wertvoll erachtet, dass junge Menschen dieses Gedenken ebenfalls aufrechterhalten.
Freuen sich über die Unterstützung der Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG in Höhe von 1.500 Euro für den laufenden Spielbetrieb der SG Alfbachtal: Spieler Yannik Franzen, Thomas Klassmann, Direktor des Regionalmarktes Eifel bei der Volksbank, Günter Scheppe, Vorstand der SG Alfbachtal und Spieler Brian Huang (v.l.n.r.). Foto: Volksbank RheinAhrEifel
Daun/Ellscheid, 16.11.2020 – Die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG hat die SG Alfbachtal mit einer Spende in Höhe von 1.500 Euro unterstützt. Die Spielgemeinschaft, zu der die Vereine Gillenfeld, Strohn, Ellscheid, Steiningen und Udler gehören, nutzt das Geld, um Einnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie weggebrochen sind, zu kompensieren und den Spielbetrieb in der laufenden Saison aufrechtzuerhalten.
Die SG Alfbachtal I spielt in der Rheinlandliga, der höchsten Spielklasse innerhalb des Fußballverband Rheinland. Die 2. Mannschaft der SG spielt in der B-Klasse auf Kreisliga-Ebene. Übergeben wurde der symbolische Spendenscheck von Thomas Klassmann, Direktor des Regionalmarktes Eifel bei der Volksbank RheinAhrEifel, an Günter Scheppe, Vorstand der SG Alfbachtal.
Über die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG
Die Bürgerstiftung hat die Volksbank RheinAhrEifel 2009 gegründet und bündelt darin ihre zahlreichen wohltätigen Aktivitäten im Rahmen ihres Engagements für die Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel. Gefördert werden Projekte von gemeinnützigen Vereinen, Institutionen und Initiativen unter anderem in den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Sport, Kunst und Kultur, Naturschutz, Landschafts- und Heimatpflege, Jugendpflege und Jugendfürsorge, Öffentliches Gesundheits- und Wohlfahrtswesen. Die Stiftung wurde von der Volksbank RheinAhrEifel eG mit einem Stiftungskapital in Höhe von 3 Millionen Euro ausgestattet. Das Stiftungskapital ist werterhaltend angelegt und erbringt jährlich Erträge, aus denen der Stiftungszweck verfolgt wird. 2019 hat die Bürgerstiftung 429 Projekte mit insgesamt rund 219.000 Euro unterstützt.
Der Werbekombi EIFELSCHAU.de und EIFELZEITUNG.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8000 Foto: Gerd Altmann
Eschweiler, 16.11.2020 – Ab sofort bietet die Stadt Eschweiler unter https://www.eschweiler.de/gastroservice/ Gastronomen die Möglichkeit, während der Corona-bedingten Schließung auf ihr Abhol- und Lieferangebot hinzuweisen. Dieser Eintrag ist ein kostenloser Service der Stadt Eschweiler.
„Shalom ist hebräisch und heißt Frieden“, erklärte Pfarrerin Susanne Salentin den angehenden als erwachsen geltenden Gemeindemitgliedern das erste hebräische Wort auf der Gedenktafel in der Rathergasse/Ecke Turmhofstraße, dort, wo die Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde Mechernich vor dem 10. November 1938 gestanden haben soll. Foto: Gabriele Bolender/privat/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 16.11.2020 – Der offizielle Gedenkgang zur Reichspogromnacht durch Mechernich, der nun bereits seit zwei Jahrzehnten guter Brauch ist, wurde 2020 pandemiebedingt abgesagt. Gleichwohl gedachten Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf in Kleinstgruppen mit größtmöglichem Abstand der früheren jüdischen Mitbürger von Mechernich und ihrer Vertreibung und Ermordung durch die Nationalsozialisten.
„Shalom ist hebräisch und heißt Frieden“, erklärte Pfarrerin Susanne Salentin den angehenden als erwachsen geltenden Gemeindemitgliedern das erste hebräische Wort auf der Gedenktafel in der Rathergasse/Ecke Turmhofstraße, dort, wo die Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde Mechernich vor dem 10. November 1938 gestanden haben soll.
Rassismus greift wieder Raum
„Sie erklärte es 30mal“, schreibt Gabriele Bolender in einem Bericht an den Mechernicher „Bürgerbrief“: „Einzeln oder in Kleinstgruppen, maximal zu dritt, erschienen die Jugendlichen zeitversetzt, um die allwöchentliche Konfirmationsstunde an diesem 10. November dem Gedenken zu widmen.“
Warum soll uns das heute noch interessieren? Bolender: „Immer wieder und einzeln zu wiederholen, dass Rassismus und Verfolgung heute zunehmend in der Gesellschaft Raum greifen und dieses Gedenken alle stärken soll, Stellung zu beziehen und keine Ungerechtigkeiten, auch nicht im Kleinen, zu dulden.“
Mit zunehmender Dunkelheit wurde das Anzünden der Kerzen besinnlicher und auch Blumen wurden von den Jugendlichen abgelegt, die vereinzelt von ihren Eltern begleitet wurden. Gabriele Bolender: „Beruhigend, dass es auch in Corona-Zeiten kreative Ideen gibt, Gedenken zu ermöglichen und politische Bildung und christliche Werte zu vermitteln.“
Die Wittlicher Tafel deckt den kompletten Landkreis Bernkastel-Wittlich ab und würde gerade in der jetzigen Situation mehr denn je benötigt. Foto: LC Wittlich
Wittlich, 16.11.2020 – Eine Spende in Höhe von 1000€ konnte der Präsident des Lions Club Wittlich, Daniel Müller, vor kurzem an die Wittlicher Tafel überreichen. Entgegen genommen wurde die Spende von Frau Stephanie Linden, Geschäftsstellenleiterin des Caritasverbandes in Wittlich. Vor Ort diskutierte man auch die aktuellen Probleme der Tafel und welche Unterstützung die Wittlicher Tafel in der aktuellen Situation benötigt.
Neben finanzieller Hilfe ist man hier vor allem auf den Einsatz von ehrenamtlichen Helfern angewiesen. So ist ein Betrieb der Tafel und somit die Versorgung bedürftiger Menschen aktuell nicht möglich, da ein Großteil der freiwilligen Helfer zur Risikogruppe bezüglich einer Erkrankung mit CoVid19 gehören und die dringend benötigte Mitarbeit aus diesen Gründen nicht möglich ist. Dabei deckt die Wittlicher Tafel den kompletten Landkreis Bernkastel-Wittlich ab und würde gerade in der jetzigen Situation mehr denn je benötigt.
Der Lions Club Wittlich hofft mit dieser Spende ein wenig zur Entspannung der Situation beitragen zu können und hat eine weitere Hilfe für das kommende Jahr bereits zugesagt. Gleichzeitig möchte man aber auch darauf aufmerksam machen das mit jüngeren Helfern ein gewisser Betrieb der Tafel aufrechterhalten werden könne, so Stephanie Linden und Daniel Müller. Menschen die Interesse an einer Unterstützung der Wittlicher Tafel haben können sich gerne bei der Caritas Geschäftsstelle in Wittlich oder direkt im Büro der Tafel in der Sternbergstraße in Wittlich melden.
Bei der Spendenübergabe am Markt (v.l.) Maria Jentgen, Nicole Besse, Gerd Breuer, Uta Horstmann, Dirk Hoßfeld, Dimitrios Tzintermentzoglou und Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 16.11.2020 – 1000 Euro Spenden nahmen Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen und seine Stellvertreterin Maria Jentgen am Dienstag vor dem Restaurant „Treffpunkt“ am Markt für die Mechernich-Bürgerstiftung entgegen. Das Geld war während der Herbstferien bei verschiedenen Aktionen von Geschäftsleuten in der City eingesammelt worden. Es kommt unverschuldet in Not geratenen Bürgern zu.
Ralf Claßen, der auch Dezernent und Kämmerer der Stadtverwaltung Mechernich ist, fand es „keineswegs selbstverständlich, dass Mechernicher Geschäftsleute mitten in der Corona-Krise, in der es ihnen um die eigene Existenz gehen müsste, an andere denken, die noch viel weniger haben“.
Die Nachfrage nach schneller unbürokratischer Notlagenhilfe sei in den vergangenen Monaten angesichts der Covid-19-Pandemie tatsächlich sprunghaft angestiegen, sagte Claßen dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Er und Maria Jentgen, die frühere katholische Gemeindereferentin an St. Johannes Baptist, nahmen einen symbolischen Scheck über 1000 Euro aus den Händen von Dirk Hoßfeld, Dimitrios Tzintermentzoglou, Joannis Tsamouchlidis, Nicole Besse, Uta Horstmann und Gerd Breuer entgegen.
Trommeln und Kämpfen
Unter anderem wurden ein Trommel-Workshop mit dem indischen Tabla-Meister Debasish Bhattacharjee im Atelier „DaSein“ angeboten, abendliche Unterhaltungsmusik im „Treffpunkt“ und ein Raum-Klang-Konzert der Gruppe Horizontalmusik (Ute Horstmann, Nele Sterckx, Nicole Besse) in St. Johann-Baptist. Von 20 Euro Teilnehmergebühr gingen je fünf Euro an die Mechernich-Stiftung, außerdem wurde um Spenden gebeten.
In der Fitnessschule „Budokan“ wurde unter dem Motto „Wir trainieren für die Mechernich-Stiftung“ gesammelt. In der okinawesischen Kampfkunst Kobudo wurde der Umgang mit dem langen Stock geübt. Den Kostenbeitrag von 15 Euro pro Teilnehmer spendete Gerd Breuer komplett.
Die Fahrschüler der Fahrschule „Die 2“ spendeten je einen Euro pro Fahrstunde an die Bürger-helfen-Bürger-Stiftung der Stadt Mechernich, die vor 15 Jahren von dem Ehepaar Inge und Walter Eich gegründet worden war. Im Restaurant „Treffpunkt“ spendeten die Gäste zur Live-Musik am 24. Oktober je fünf Euro. Die Inhaber Dimitrios Tzintermentzoglou und Joannis Tsamouchlidis rundeten die Spendensumme auf 275 Euro auf.
Zwei Ortsvorsteher wurden von Bürgermeister Esser (M.) verabschiedet. Dr. Arno Lehmkühler (l.) bekleidete das Amt seit Mai 2020, Toni Mießeler seit 1989. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Kall, 16.11.2020 – Eine konstituierende Sitzung eines Gemeinderates bedeutet immer: Abschiede von teils langjährigen Mitgliedern und Ortsvorstehern, dazu viele neue Gesichter. In Kall gab es diesmal sogar einige Premieren: Die SPD hat die meisten Sitze und stellt damit die größte Ratsfraktion, die AfD zieht in das Gemeindeparlament ein und mit Steffi Hübner wird erstmals eine Frau zur Ersten stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt.
Die scheidenden Ratsmitglieder (v.l.): Guido Keutgen, Norbert Schiffer, Peter Schmitz, Erhard Sohn, Franz-Albert Groß, Adolf Binger und Ute Stolz. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Abschied nehmen hieß es für insgesamt zwölf Ratsmitglieder. Darunter auch echte Urgesteine, allen voran Erhard Sohn. Von 1975 an saß er ununterbrochen für die SPD im Gemeinderat, sodass Bürgermeister Hermann-Josef Esser anerkennend meinte, dass einige Ratsmitglieder zu diesem Zeitpunkt noch nicht geboren waren und er selbst mit zehn Jahren auch noch nicht an Politik gedacht habe. Von 1994 bis 1999 war Erhard Sohn zudem Erster stellvertretender Bürgermeister.
31 Jahre lang führte Sohn die SPD-Fraktion an. Sein Nachfolger Emmanuel Kunz vermutete, dass niemand zuvor eine so lange Zeit dem Kaller Rat angehörte. Kunz lobte vor allen Dingen die Tatsache, dass Erhard Sohn sich auch an lange zurück liegende Beschlüsse erinnern konnte. „Ich erinnere mich besonders an einen Satz im Rat: »Seinerzeit haben wir das so oder so beschlossen.«“ Was auch daran liegen mag, dass Erhard Sohn die Kaller Politik als Vorsitzender diverser Fachausschüsse mitgestaltet hat.
Auch Grünen-Urgestein Ekkehard Fiebrich wurde 1975 in den Rat gewählt – damals allerdings noch für die SPD und zunächst nur für vier Jahre. Ab 2002 saß er dann ununterbrochen für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat, insgesamt 13 Jahre davon als Fraktionschef und fünf Jahre als Vorsitzender des Sozialausschusses.
Ebenfalls bemerkenswerte 36 Jahre lang war Peter Schmitz (CDU) Mitglied des Kaller Rates, wobei er über die Jahre diversen Fachausschüssen vorsaß. In der Legislaturperiode 2009 bis 2014 bekleidete er sogar das Amt des Ersten stellvertretenden Bürgermeisters. Darüber hinaus war Peter Schmitz zehn Jahre Mitglied des Kreistages.
Weitere ausgeschiedene Ratsmitglieder mit Eintrittsdatum: Ute Stolz (CDU, 1999), Franz-Albert Groß (FDP, 1999), Norbert Schiffer (SPD, 1994-2004, 2014), Guido Keutgen (CDU, 2004), Guido Wiesen (CDU, 2014), Karl-Heinz Fiedlers (Linke, 2014), Adolf Binger (CDU, 2014), Herbert Lorenz (Grüne, 2015) und Andreas Züll (SPD, 2020).
11 neue Ratsmitglieder verpflichtet
Die neuen Ratsmitglieder Guido Schmidt, Dustin Möhrer, Sandra Lüttgen, Steffi Hübner und Fabian Nowald (SPD), Thomas Müller und Hans-Dieter Schäfer (FDP), Jörg Jenke (Grüne), Frank Poll und Manfred Knie (AfD) sowie Frauke Neum (Linke) wurden von Bürgermeister Esser verpflichtet.
Bürgermeister Hermann-Josef Esser (M.) mit seiner Ersten Stellvertreterin Steffi Hübner und dem Zweiten Stellvertreter Stefan Kupp. Die Wahl der beiden war die erste Handlung des neu verpflichteten Gemeinderats. Das Ergebnis wurde einstimmig gefällt. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Einstimmig gewählt wurden Steffi Hübner (SPD) zur Ersten stellvertretenden Bürgermeisterin und Stefan Kupp (CDU) zum Zweiten Stellvertreter. Sie lösen Uwe Schubinski (CDU) und Karl Vermöhlen (SPD) ab, denen Bürgermeister seinen Dank aussprach für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Die beiden Fraktionen mit den meisten Wählerstimmen durften jeweils einen Kandidaten vorschlagen. Stellvertretende Bürgermeister übernehmen repräsentative Aufgaben und leiten in Abwesenheit des Bürgermeisters die Ratssitzungen.
Die zehn neuen Ortsvorsteher: Dustin Möhrer (v.l.), Fabian Nowald, Emmanuel Kunz, Hans-Dieter Schäfer, Karl Vermöhlen, Hans Reiff, Stefan Kupp, Roman Hövel und Lothar Maevis. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Auch die Ortsvorsteher wurden neu gewählt. Allerdings wurde in der Ratssitzung der Zuschnitt der Bezirke noch einmal angepasst. Steinfeld gehört nicht mehr zu Urft, sondern zu Wahlen. Die Ortsvorsteher sind: Emmanuel Kunz (SPD, Golbach), Stefan Kupp (CDU, Kall), Dustin Möhrer (SPD, Keldenich), Hans-Dieter Schäfer (FDP, Krekel), Lothar Maevis (FDP, Rinnen), Hans Reiff (FDP, Scheven), Karl Vermöhlen (SPD, Sistig), Thomas Müller (FDP, Sötenich), Fabian Nowald (SPD, Urft) und – als einziges Nicht-Ratsmitglied – Roman Hövel (CDU, Wahlen/Steinfeld).
In der kommenden Legislaturperiode wird es neben dem Gemeinderat folgende sechs Gremien mit folgenden Vorsitzenden und Stellvertretern geben. Haupt- und Finanzausschuss: 18 Mitglieder plus Bürgermeister, Vorsitz: Bürgermeister Esser; Ausschuss für Soziales, Schule und Generationen: 19 Mitglieder, Vorsitz: Fabian Nowald , Stellvertreter: Karl Vermöhlen (beide SPD); Bauausschuss: 19 Mitglieder, Dr. Manfred Wolter, Hans-Dieter Schäfer (beide FDP); Ausschuss für Entwicklung, Umwelt, Digitalisierung und öffentliche Sicherheit; 19 Mitglieder, Bert Spilles, Frank Vellen (beide CDU); Rechnungsprüfungsausschuss: 9 Mitglieder, Jörg Döhler (FDP), Sandra Lüttgen (SPD); Wahlprüfungsausschuss: 9 Mitglieder, Dr. Guido Huppertz (Grüne), Uwe Schubinski (CDU). Bisher bestanden die „großen“ Ausschüsse aus 17 Mitgliedern. Sie wurden vergrößert, damit alle im Rat vertretenen Parteien in den Ausschüssen mit einer Stimme vertreten sind.
Folgende Damen und Herrn setzen ihre Arbeit im Gemeinderat fort, der bis 2025 gewählt ist: Emmanuel Kunz, Karl Vermöhlen, Ludwig Werle und Daniela Züll (SPD), Petra Mey-Wirtz, Stefan Kupp, Bert Spilles, Willi Frauenrath, Frank Vellen, Uwe Schubinski und Stephanie Sistig (CDU), Dr. Manfred Wolter, Lothar Maevis, Hans Reiff und Jörg Döhler (FDP) sowie Dr. Guido Huppertz (Grüne).
Bürgermeister Esser danke allen bisherigen und neuen Ortsvorstehern und Ratsleuten für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Menschen in der Gemeinde Kall.
Die Grundfläche der Aula wird ein wenig kleiner als bisher. Die Wand unter der hinteren Empore wurde vorgezogen, damit der dahinterliegende Speisesaal größer wird. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Kall, 16.11.2020 – Die Sanierung des Hauptschulgebäudes biegt auf die Zielgerade ein. Nach derzeitigem Stand ist geplant, dass die Grundschule in den Weihnachtsferien an den dann umgebauten und renovierten Standort ziehen wird.
„Bereits Mitte Dezember werden nicht mehr verwendete Möbel und eingepacktes Material des Lehrpersonals aus der Grundschule ins neue Grundschulgebäude gebracht“, sagte Lothar Schatten, stellvertretender Teamleiter Bauen und Gebäudemanagement bei der Gemeinde Kall. Die zwei alljährlich verfügbaren variablen Ferientage nutzen die Lehrer, um sich mit der neuen digitalen Technik vertraut zu machen, für die Schüler geht es dann am 11. Januar mit dem Unterricht los.
Die Arbeiten am Schulhof waren Anfang November in vollem Gange. Die mittlere der drei Randsteinlinien ergibt die Mittellinie des Spielfeldes, das sich zwischen den fünf Quadern, in die Bäume gepflanzt werden, befindet. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Für Außenstehende wird besonders auf dem Schulhof deutlich, dass sich mächtig was verändert hat. Der bisherige Schulhof ist ungefähr hälftig unterteilt. Während der rechte Bereich in Turnhallennähe als Parkplatz angedacht ist, wird die linke Hälfte Schulhof. Auffallend ist besonders eine Spielfläche, die von fünf Bäumen und zwei Sitzbänken eingerahmt wird.
Beim Ortstermin Anfang November zeigten Randsteine die Abmessungen des Spielfeldes, an dessen Kopfseiten Soccer-Tore und Kinderbasketballkörbe angebracht werden. Mitte November soll der Schulhof asphaltiert werden. „Das soll noch vor den ersten schweren Frostnächten erfolgen“, erklärt Lothar Schatten.
Der Schulhof wird komplett umzäunt. Hauptzugang ist an der Auelstraße im linken Schulhofbereich. Ein weiteres Tor wird im Laubengang angebracht, der von den Schülern auf dem Weg zur Turnhalle immer noch genutzt werden soll, damit sie trockenen Fußes zum Sportunterricht kommen.
Kletterkugel mit Hängebrücke
Die Grünfläche hinter der Schule, die noch hergerichtet wird, bleibt laut Lothar Schatten im Wesentlichen so bestehen, wie sie jetzt ist. Auch sie wird eingezäunt. Neue Bäume und Mülleimer werden aufgestellt – und für die Kinder eine Kletterkugel, die mit einer Hängebrücke mit drei Ebenen verbunden ist.
Im Innern sind die Arbeiten schon weit fortgeschritten, es geht wuselig zu. Trockenbauer, Fliesenleger, Elektriker, Installateure, Metallbauer, Küchenbauer und Schreiner sind mit ihren jeweiligen Gewerken beschäftigt.
Lothar Schatten, bei der Gemeinde für das Gebäudemanagement zuständig, in einem der neu gestalteten Klassenräume. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Die Aufteilung der Klassen- und sonstigen Lehrräume ist gut erkennbar. Auffallend: Der einst dunkle Flur wird durch das Konzept der offenen Räume mit flurseitigen Fensterscheiben zu den Klassen hin deutlich aufgehellt. Gelbe Farbe an den Wänden sorgt ebenfalls für viel reflektiertes Sonnenlicht.
Das Entree zur Schule, die große Aula mit der Empore im Obergeschoss, wurde minimal verändert. Auf der dem Eingang gegenüberliegenden Seite wurde unter dem Emporenrand eine Wand eingezogen, sodass der dahinterliegende Speisesaal vergrößert wird. Ein in die Bodenfliesen geschnittenes Quadrat vor dem Verwaltungstrakt zeigt die Stelle an, in der in Kürze ein Aufzug installiert wird. „Dieser kann nur mit einem Chip bedient werden, den Lehrer und Schüler erhalten, die auf den Aufzug angewiesen sind“, erklärt Lothar Schatten.
Deutlich verändert hat sich die ehemalige Bücherei. In die Räumlichkeiten ziehen Teile der Offenen Ganztagsschule (Ogata) ein. „Die frühere Bücherei wird für die Frühbetreuung der Ogata genutzt“, so Schatten.
Die AG Makerspace: v.l.n.r.: Julian Nikolay, Hans-Peter Pesch, Mandy Kaiser, Annett e Münzel, Daniel Scharfbillig und Christian Leisch. Auf dem Foto fehlen Elke Scheid und Jutta Merrem. Foto: Carl Münzel
Wittlich, 16.11.2020 – Der Makerspace in Wittlich eröffnet. Die Stadtbücherei Wittlich, das Haus der Jugend, die Volkshochschule Wittlich Stadt und Land, die Stadtverwaltung Wittlich, das Mehrgenerationenhaus und die Caritas haben sich zusammengefunden, um diesen in der Region einzigartigen Raum zu schaffen. Ein Platz, den jeder nutzen kann, um zu lernen, zu arbeiten, Ideen zu verwirklichen, Kreativität umzusetzen. Es ist möglich, Filme zu drehen und professionell zu bearbeiten, kleine Roboter zu programmieren, Gegenstände mit CNC-Fräse oder 3D-Drucker herzustellen, Textilien zu bedrucken und zu verarbeiten, elektronische Schaltungen zu bauen oder Mikroprozessoren zu programmieren und vieles mehr.
Das Tema des Makerspaces arbeitet Interessierte gerne in die vorhandenen Maschinen ein. Hierzu werden in Kürze entsprechende Kurse angeboten. Die gemeinsame Nutzung der Maschinen ist volkswirtschaftlich sinnvoll und hilft, Elektroschrott zu vermeiden, Ressourcen zu schonen. Der Makerspace richtet sich an Kinder und Jugendliche, aber ebenso an Erwachsene. Er soll ein Ort der sinnvollen Beschäftigung, des Lernens, der Kreativität und Umsetzung von Ideen für alle werden. Ermöglicht wurde der Makerspace Wittlich durch eine großzügige finanzielle Förderung von „Vor Ort für Alle. Das Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken im ländlichen Raum“, welches von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert und aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert wird.
Dank gilt auch Herrn Achim Lohner, der das passende Ladenlokal in der Neustraße dem Makerspace vermietet. Die vielen Kurse, Workshops und Maschinenvorführungen, die für den November geplant waren, müssen leider wegen Corona verschoben werden.
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