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Rund 1000 Gäste bei der zehnten Seniorenweihnacht des Kreises Düren

Düren – Landrat Wolfgang Spelthahn hat bereits zum zehnten Mal Seniorinnen und Senioren aus dem Kreis Düren zu einem weihnachtlichen Nachmittag in die Arena Kreis Düren eingeladen. Insgesamt kamen am gestrigen Dienstag, 28. November, knapp 1000 Menschen in gemütlicher Atmosphäre zusammen.

Landrat Wolfgang Spelthahn begrüßte fast 1000 Seniorinnen und Senioren bei der zehnten Seniorenweihnacht des Kreises Düren in der Arena Kreis Düren. Es war ein gemütlicher Nachmittag mit einem bunten Bühnenprogramm. Foto: Kreis Düren

Die Gäste nahmen an festlich gedeckten und weihnachtlich geschmückten Tafeln Platz, an denen Kaffee, Kuchen und herzhafte Schnittchen gereicht wurden. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm rundete die ausgelassene Stimmung ab. „Ich freue mich sehr, dass wir heute zur Jubiläumsfeier mit bester Laune zusammengekommen sind. So können wir gemeinsam Kraft für die Weihnachtszeit tanken, einige Stunden in netter Gesellschaft verbringen und ein tolles Programm genießen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Begrüßung der Seniorinnen und Senioren.

Das Blechbläserquintett „Eifelblech“ eröffnete das Bühnenprogramm. Zwei Trompeten, eine Posaune, ein Euphonium und eine Basstuba sorgten für eine besinnliche Stimmung. Danach präsentierten die Tänzerinnen und Tänzer der TF Company Düren, unter Leitung von Daniela Schmitz-Dewfall, ein einzigartiges Programm aus Tanz, weihnachtlichen Gedichten und Liedern. Als „Leise rieselt der Schnee“ als Solo auf einer Blockflöte gespielt wurde, stimmten einige Gäste mit leisem Gesang ein. Darüber hinaus bewies der Sänger Michael Müller mit seiner Band, dass auch Kölsche Weihnachtslieder überaus festlich sein können. Zusammen mit den Seniorinnen und Senioren wurden allerdings auch Klassiker wie „Alle Jahre wieder“ oder „Kling Glöckchen“ angestimmt. Der Kammerchor „Sophia Chamber Choir“ aus der Ukraine sang unter anderem ukrainische Weihnachtslieder. Der 2008 von Ivan Bogdanov in Kiew gegründete Chor, der den Europäischen Chor-Grand Prix gewonnen hat, versteht sich als Kulturbotschafter der Ukraine.

Die Seniorenweihnacht des Kreises Düren wurde von Christian Mourad moderiert und von der Sparkasse Düren unterstützt.

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Seit gestern steht der Mechernicher Weihnachtsbaum vor dem Rathaus

Mechernich – Die winterliche Kulisse passt. Pünktlich zur ersten diesjährigen Schneedecke im Stadtgebiet schmückt seit gestern Vormittag auch wieder ein großer Weihnachtsbaum den Vorplatz des Mechernicher Rathauses.

Aufgestellt hatten die Nordmann-Tanne fünf Mitarbeiter des städtischen Bauhofes und die Firma „Kurth Bedachungen“, die mit einem großen Kran zur Hilfe kam. Auch die Kreispolizeibehörde Euskirchen war zur Stelle und sicherte den Transport und das Aufstellen ab.

Denn der Baum ist mit rund elf Metern Höhe keineswegs zu klein geraten. Gesägt und abgeholt hat man ihn erst heute Morgen, „direkt um die Ecke“, wie Reiner Metternich, der Leiter des Bauhofes, gegenüber der Agentur ProfiPress erklärte.

Zur Verfügung gestellt hatte ihn eine Mechernicher Bürgerin. Hierzu schaltet die Stadtverwaltung jedes Jahr eine Annonce im Mechernicher Bürgerbrief, Reiner Metternich sucht schließlich das schönste weihnachtliche Gehölz für den Rathausvorplatz aus.

Schon heute wird der Baum durch die Firma „Elektro Braun“ geschmückt, sodass er wie jedes Jahr in festlicher Lichterpracht erstrahlen und die Bürgerinnen und Bürger zum Fest der Liebe erfreuen kann.

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Aachener Delegation besuchte die türkische Partnerstadt Sariyer – Als Höhepunkt „Aachen-Platz“ eingeweiht

Aachen – Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Aachen-Sariyer besuchte eine Delegation aus Politik und Verwaltung unter Leitung von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen jetzt gemeinsam mit Vertreter*innen des Partnerschaftsvereins Aachen-Sariyer und der Organisation Eurotürk die Stadt Sariyer. Bereits im September war eine Delegation aus Sariyer zu Gast in Aachen. Im Rahmen dieses Besuchs hatten Sibylle Keupen und Sariyers Bürgermeister Şükrü Genç gemeinsam einen bisher unbenannten Platz im Bereich des Kreisverkehrs am Hangeweiher als „Sariyer-Platz“ eingeweiht.

Die Aachener Delegation besuchte in Sariyer unter anderem die Kommunalverwaltung und sprach mit verschiedenen Gesprächspartner*innen über Innovationen, erneuerbare Energien, Klimaschutz sowie nachhaltiges Handeln in den Kommunen. Bürgermeister Şükrü Genç stellte das noch in Planung befindliche Bosporus Museum vor. Die Delegation besuchte die Türkiye Akademie, eine Schule, die sich schwerpunktmäßig der Förderung junger Frauen widmet. Auf dem Programm standen darüber hinaus ein Empfang des deutschen Kultur-Attachés sowie eine Führung über den deutschen Soldatenfriedhof.

Während des Festaktes legten Şükrü Genç und Sibylle Keupen den Nachdruck auf die sehr engen Beziehungen zwischen beiden Städten. In seiner Ansprache ging Sükrü Genc vor allem auf die aktuellen globalen Herausforderungen ein, die ohne verlässliche Partner nicht zu lösen seien. Sibylle Keupen bedankte sich für die herzliche Gastfreundschaft, die der Aachener Delegation entgegengebracht wurde. Sie betonte die Bedeutung des Austauschs in den Themen Bildung, Kultur, Wirtschaft und Klimaschutz und sagte: „Es sind diese intensiven Begegnungen, die den Kern einer Partnerschaft zwischen Städten ausmachen und die uns helfen, gegenseitig voneinander zu lernen“.

Als Höhepunkt der Festlichkeiten in Sariyer wurde auch in der türkischen Partnerstadt ein „Aachen-Platz“ eingeweiht.

 

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Euskirchen erhält das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“

Euskirchen – Die Stadt Euskirchen wurde vergangenen Freitag mit dem Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Mit dem Erhalt des Siegels bekennt sich Euskirchen dazu, die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu stärken und wird hierbei durch den Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. begleitet.

Die Stadt Euskirchen ist nach Köln, Dormagen und Weilerswist die vierte nordrhein-westfälische Kommune, die das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ erhält.

Bürgermeister Sacha Reichelt freut sich, das Siegel – im Beisein von Vertretern der Ratsfraktionen, des Vereins und der Verwaltung – entgegennehmen zu dürfen: „Wir sind froh, dass das jahrelange Engagement der Stadt Euskirchen für Kinder und Jugendliche nun auch zu der Auszeichnung als Kinderfreundliche Kommune geführt hat. Für die Verwaltung ist es ein wichtiges Anliegen, Angebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen und sie an der Gestaltung unserer Stadt teilhaben zu lassen. Hierzu haben wir für die nächsten Monate einige Projekte geplant. Besonders freue ich mich zum Beispiel auf die Erweiterung der Auelsburg.“

Anne Lütkes, Vorstandsvorsitzende des Vereins, betonte: „Euskirchen hat wegweisende Maßnahmen zur Förderung von Kinderrechten auf lokaler Ebene eingeleitet. Die Einführung des Jugendbudgets beispielsweise stellt ein innovatives Verfahren dar, um die selbstbestimmte Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen zu stärken.“

Katharina Fournier vom Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. erwähnte besonders: „Die Stadt Euskirchen hat sich ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm zur Stärkung der Kinderrechte gegeben. Viele Maßnahmen des Aktionsplans sprechen junge Menschen direkt an und stärken ihre Mitbestimmungsrechte.“

Katharina Fournier hatte gemeinsam mit Martina Hoff und Gerda Holz die Aufgabe der Sachverständigen für die Stadt Euskirchen übernommen.

Das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ läuft vier Jahre und kann anschließend verlängert werden. Im ersten Jahr wurde nach einer Bestandsaufnahme und durch Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen der Aktionsplan vorbereitet. Nach dem Beschluss des Aktionsplans durch den Stadtrat prüfte der Verein Kinderfreundliche Kommunen den Aktionsplan und vergab das Siegel für die folgenden drei Jahre.

 

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Am 4. Dezember wird in Roggendorf das neue Buch über den Ex-Profi Jonas Hector vorgestellt

Roggendorf/Köln – Auf ein turbulentes und spannendes Jahr zurückblicken konnte jetzt der FC-Fanklub „Geißböcke Nordeifel“ bei seiner Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Zagreb in Roggendorf. Im Verlauf der Versammlung wurden der Vorsitzende Günter Henk und dessen Stellvertreterin Sandra Igel in ihren Ämtern bestätigt. Und auch der Kreis der Ehrenmitglieder wurde anlässlich der Jahreshauptversammlung um eine Person größer. Pero Banic, Inhaber des Clublokals Zagreb, wurde für seine Verdienste um die Geißböcke Nordeifel von Günter Henk mit der Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied bedacht.

Während der 1. FC Köln sich seit Wochen im Abstiegskampf befindet, konnte Fanklub-Chef Günter Henk auf eine erfolgreichere Bilanz verweisen. Ein großer Erfolg sei im Frühjahr die Präsentation von Film und Buch „Heinz Flohe – Der mit dem Ball tanzt“ des Kölner Filmemachers, Buchautors und Verlegers Frank Steffan gewesen. Viele FC Fans hätten diese Veranstaltung im Roggendorfer Klublokal besucht.

Auch eine Signierstunde des ehemaligen FC-Profis Jupp Bläser und die Vorstellung dessen Buches „Ich war dabei“ habe ein positives Echo gefunden. Einer der Höhepunkte in diesem Jahr sei das zehnjährige Bestehen der Eifeler Geißböcke gewesen, zu dem auch die Geschäftsführung des 1. FC Köln gratuliert habe. Der Fanbeauftragte des Bundesligisten, Rainer Mendel, war höchstpersönlich zum Jubiläumsstammtisch nach Roggendorf gekommen, um eine Urkunde zu überreichen.

Mit Rainer Mendel waren auch die FC-Legenden Bernd Cullmann und Herbert „Zimbo“ Zimmermann nach Roggendorf geeilt, um dem recht aktiven Fanklub zum Zehnjährigen zu gratulieren. Bei dieser Gelegenheit hatte der Klub alle drei zu Ehrenmitgliedern ernannt. Gleiches war im Laufe des Jahres den ehemaligen FC-Profis Harald Konopka, Jupp Bläser und Karl-Heinz Thielen zuteilgeworden. Sie alle hatten die Eifeler Geißböcke persönlich. Wie Günter Henk berichtete, war auch der ehemalige FC-Torwarttrainer Alexander Bade Gast bei einem der Stammtische in Roggendorf gewesen.

Mit der Jahreshauptversammlung sind die Aktivitäten der Eifel-Geißböcke für dieses Jahr keinesfalls abgeschlossen. Am Montag, 4. Dezember, um 19 Uhr, bekommt der Fanklub erneut hohen Besuch aus der Domstadt, der im Klublokal Zagreb ein druckfrisches Buch über den ehemaligen Nationalspieler und FC-Strategen Jonas Hector vorzustellen. Es sind der Buchautor und Verleger Frank Steffan und der bekannte Buchautor Ralf Friederichs, die das Buch vorstellen, zu dem auch die Geißböcke Nordeifel Fotos beigetragen haben und das erst in diesen letzten Novembertagen aus dem Druck kommt.

Ralf Friedrichs ist Autor von mehreren Satire-Büchern wie zum Beispiel „Neulich am Geißbockheim“ sowie diverser Romane. Als ausgewiesener Fußball-Experte schreibt er unter anderem auch Beiträge für Focus Online. Der 59-Jährige ist bekannt durch seine Moderation von Fußball-Talkshows. Er war maßgeblich an den Produktionen der Fußballfilm-Dokumentationen „Heinz Flohe – Der mit dem Ball tanzte“ und „Das Double 1977/78“ beteiligt. Mit seinem ganz aktuellen Buch „Jonas Hektor – Seine große Karriere in Wort und Bild“ ist dem Fußball-Experten erneut ein Werk gelungen, auf dessen Erscheinen unzählige FC-Fans warten.

Denn gerade Jonas Hector reiht sich in die Galerie der großen Ex-Spieler des 1. FC Köln ein. Seine sportliche Karriere war bemerkenswert. Das druckfrische Buch würdigt ihn auf 120 Seiten in Wort und Bild. Autor Ralf Friedrichs hat Hectors sportlichen Weg von Anfang an begleitet hat. Bei seinem FC-Stammtisch absolvierte Jonas Hector als junger Spieler einst seinen ersten öffentlichen Auftritt. Friedrichs zeichnet alle Stationen nach und bewertet seine Bedeutung für den deutschen Fußball und für den 1. FC Köln im Besonderen.

In Roggendorf werden Frank Steffan und Ralf Friedrichs das Buch vorstellen und über die letzten sechs turbulenten Monate berichten, in denen das Werk entstanden ist. In dieser Zeit musste Friedrichs 349 Spiele des Kölner Fußballers recherchieren und auswerten. Friedrichs: „Es hat bei allem Aufwand wirklich Spaß gemacht, und es war mir eine Ehre, über diesen tollen FC-Spieler zu schreiben“.

Besucher der Buchvorstellung am 4. Dezember, um 19 Uhr, im Klublokal Zagreb haben dann die Möglichkeit, das Buch zu einem Subskriptionspreis von 19,90 Euro (Normalpreis 24,90 Euro) zu bekommen. Auf Wunsch werden Verleger Frank Steffan und Autor Ralf Friedrichs die Exemplare auch signieren.

FC-Fans haben außerdem die Chance, das Buch bis zum 12.  Dezember noch zu dem reduzierten Preis von 19,90 Euro zu bestellen. Bestellungen sind möglich direkt bei Frank Steffan (Tel. 0221-7391673 oder info@edition-steffan.de) in Köln. Beim Roggendorfer Fanklub-Vorsitzenden Günter Henk (Tel. 02443-1674) sind Bestellungen am Montag, 27., Mittwoch, 29., und Donnerstag, 30. November, von 13 bis 16 Uhr, möglich. Günter Henk: „Das Buch über Jonas Hector ist ein tolles Geschenk zu Weihnachten und ein Muss für jeden Fan des 1. FC Köln“.  (Reiner Züll)

www.edition-steffan.de/shop

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Verkehrsfreigabe für Lommersdorfer „Lebensader“ – Gesamtkosten von rund 4,5 Mio. Euro

Blankenheim-Lommersdorf/Euskirchen – Wer Lommersdorf zuletzt Anfang 2020 besucht hat und jetzt wiederkommt, dürfte seinen Augen kaum trauen: In den vergangenen drei Jahren hat sich das Bild des Dorfes deutlich verändert. Neue Ortsdurchfahrt, neue Bürgersteige, neues Leitungsnetz, neuer Brunnenbaum und neue Straßenbeleuchtung – der rund 600 Einwohner zählende Ortsteil von Blankenheim wurde in den vergangenen drei Jahren deutlich modernisiert. Mit der offiziellen Verkehrsfreigabe hat der Kreis Euskirchen am Samstag eines der größten Kreisstraßen-Bauprojekte der letzten Jahre beendet.

„Ich konnte mich fast jeden Tag vom Baufortschritt überzeugen“, sagte Landrat Markus Ramers am Samstag, als die neugestaltete Ortsdurchfahrt – die Kreisstraße 41 – für den Verkehr freigegeben wurde. Der im Nachbardorf Freilingen wohnende Landrat zeigte sich beeindruckt vom neues Ortsbild, dankte den beteiligten Firmen und insbesondere den Lommersdorfern, die in den vergangenen Jahren einiges an Geduld mitbringen mussten. Auch Ortsvorsteher David Dreimüller zeigte sich im Beisein vieler Dorfbewohner sehr zufrieden mit dem neuen Dorfbild und der modernisierten Kreisstraße, die sich als “Lebensader” durch das gesamte Dorf zieht.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner gehen damit mehr als drei Jahre zuende, in denen Bauarbeiter, Bagger und „Brummis“ das Ortsbild dominierten und so manche Umleitung in Kauf genommen werden musste. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie Achim Blindert, der Allgemeine Vertreter des Landrates und zuständiger Geschäftsbereichsleiter, ausführte. In einem großen Rundumschlag wurde nicht nur die K 41 auf einer Länge von knapp zwei Kilometern ausgebaut, sondern erstmals auch Gehwege und Fußgängerbereiche berücksichtigt.

Weiterhin gehörten zum Gesamtpaket ein Fahrbahnteiler in der L 115, so dass Fußgänger sicher zwischen Lommersdorf und Freilingen pendeln können, neue Wasser-, Kanal- und Hausanschlussleitungen sowie eine erneuerte Straßenbeleuchtung. Und um künftige Straßenaufbrüche möglichst zu vermeiden, hat der Kreis Euskirchen Leerrohre verlegen lassen, damit eine spätere Breitbandversorgung mit Glasfaser problemlos möglich wird. “Interessierte Telekommunikationsunternehmen können sich gerne melden”, sagte Achim Blindert. “So einfach wie hier ist die Verlegung von Breitband selten.”

Ebenfalls neu gestaltet wurde der Platz am Brunnen, der sich harmonisch ins Gesamtbild einfügt. Leider konnte die dort stehende alte Kastanie nicht wie ursprünglich geplant erhalten bleiben. Hier bestand akute Bruchgefahr, so dass sie aus Sicherheitsgründen gefällt werden musste. In Abstimmung mit den Lommersdorfern wurde dort eine Esskastanie gepflanzt, deren Wurzeln durch ein spezielles Schutzsystem so gesichert wurden, dass sie dort viele Jahrzehnte bestehen kann.

Das Großprojekt lief unter der Federführung der Kreisverwaltung Euskirchen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4,5 Mio. Euro, wobei der Kreis Euskirchen mit 3,5 Mio. Euro die Hauptlast trägt. Die Gemeinde Blankenheim hat die Gehwege sowie die Kanal- und Wasserleitungen für rund 1 Mio. Euro finanziert. Das Land NRW hat das Bauprojekt mit rund 70 Prozent gefördert.

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Einbürgerungs-Feier im Landkreis Vulkaneifel

Daun – 34 Frauen, Männer und Kin­der freuen sich über den Er­halt der deutschen Staats­bürgerschaft – Zur zweiten Einbürgerungsfeier 2023 empfing Landrätin Julia Gieseking vor wenigen Tagen 34 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. In fei­erlichem Rahmen überreichte sie ihnen im Beisein von Familien und Freunden ihre Einbürgerungsur­kunden und hieß sie offiziell und recht herzlich im Landkreis Vulkaneifel willkommen.

Die Kreisverwaltung Vulkaneifel lädt zweimal im Jahr zu einer kleinen Feierstunde ein, in der Men­schen, die die deutsche Staatsbürgerschaft erfolg­reich beantragt haben, von Landrätin Julia Giese­king im Beisein der Integrations- und Migrations­beauftragten des Landkreises, Maaike Thijs, ihre Einbürgerungsurkunden überreicht bekommen.

Die 19 neuen Staatsbürgerinnen und 15 neuen Staatsbürger stammen aus 10 verschiedenen Län­dern, darunter Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wie Italien, Kroatien, Lettland, Polen und Rumänien sowie Afghanistan, Brasilien, Syrien, Tunesien und die Ukraine.

Herzlich Willkommen im Landkreis Vulkaneifel

Landrätin Julia Gieseking begrüßte die Neubür­gerinnen und Neubürger ganz herzlich im Land­kreis Vulkaneifel und legte dar, welche Berei­cherung Menschen anderer Nationen für uns alle sind und welche Chancen die Zuwanderung für alle bringt. Gerade auch in Zeiten des demogra­phischen Wandels brauchen wir Menschen aus anderen Ländern, die sich bei uns zu Hause fühlen und gemeinsam mit uns zusammen die Zukunft gestalten, so die Landrätin. Sie ermutigte die neuen Staatsangehörigen, sich aktiv in der Gesell­schaft und ihrer „neuen“ Heimat einzubringen. Im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2024 forderte sie die neuen Staatsangehörigen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Neubürgerinnen und -bürger leben meist bereits seit Jahren in Deutschland

Meist leben die Menschen, die die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen, bereits seit vielen Jahren mit ausländischer Staatsbürgerschaft in unserer Mitte. Häufig sind sie der Arbeit oder der Liebe wegen zugezogen. Zu den Einbürgerungs­voraussetzungen zählen neben ausreichenden Kenntnissen der deutschen Sprache ein erfolg­reich abgelegter Einbürgerungstest sowie die ei­genständige finanzielle Sicherung des Lebensun­terhaltes.

Besondere Anerkennung für die Verbundenheit und Loyalität zum deutschen Staat zollte Landrä­tin Julia Gieseking den Einbürgerungsbewerben­den, die mit der Annahme der deutschen Staats­bürgerschaft ihre Herkunftsstaatsangehörigkeit aufgeben müssen.

Pro Jahr werden durchschnittlich 80 Personen eingebürgert, die im Landkreis Vulkaneifel ihren Wohnsitz haben. Zukünftig ist aufgrund von Ge­setzesänderungen mit einer zunehmenden An­zahl an Einbürgerungen zu rechnen.

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Fichte am Meckenheimer Rathaus in festlichem Gewand

Meckenheim – Kita-Kinder schmücken gemeinsam mit Bürgermeister Holger Jung den Weihnachtsbaum am Rathaus – Der Weihnachtsbaum vor dem Meckenheimer Rathaus erstrahlt in festlichem Gewand. Exakt einen Monat vor Heiligabend haben Kinder der städtischen Kindertageseinrichtungen (Kita) „Villa Regenbogen“ und der Kita „Pusteblume“ die Fichte geschmückt. Zusammen mit Bürgermeister Holger Jung legten sie sich mächtig ins Zeug, griffen immer wieder beherzt in die Kisten mit Baumschmuck und verwandelten das vormals schlichte Nadelgehölz in einen prächtigen Weihnachtsbaum. Die unterschiedlichen Anhänger hatten Kinder aller städtischen Kitas zuvor liebevoll selbst gebastelt und dabei besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit gelegt, wie Christine Hilger von der Kindertagesbetreuung der städtischen Jugendhilfe betonte: „Der Baumschmuck sollte langlebig sein und aus Alltagsmaterialien bestehen. Das haben die Kinder sehr kreativ umgesetzt.“ So zieren unter anderem alte Tennisbälle als leuchtende Christbaumkugeln und ausrangierte Korken als farbenfrohe Tannenbäume den Weihnachtsbaum am Rathaus.

Nach vollbrachter Arbeit blickten die Kinder voller Stolz auf ihr Gemeinschaftswerk. Auch der Bürgermeister war begeistert: „Der Baum sieht klasse aus. Das haben wir richtig toll gemacht“, lobte Holger Jung die tatkräftige Unterstützung. Der Bürgermeister dankte den Kindern herzlich und überreichte ihnen ein vorweihnachtliches Präsent. Für die Kita „Villa Regenbogen“ gab es das Erzähltheater „Die Anderen“ von Constanze Schargan in Buchform. Die Kita „Pusteblume“ freute sich über das Buch „Tomte Tummetott“ von Astrid Lindgren.

Seinen Dank richtete Holger Jung ebenfalls an Amjad Farooq, Tim Lanzerath und Viktor Habermann vom städtischen Baubetriebshof. Sie hatten mitgeholfen, den Baum im festlichen Gewand erstrahlen zu lassen.

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100 Jahre Handelsschule am Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren

Düren – Ehemalige und aktuelle Schüler begeben sich auf eine Zeitreise – Die Handelsschule am Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren hat ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Jubiläum nahmen die vier Klassen der Handelsschule die Anwesenden mit auf eine Zeitreise und zeigten die Entwicklung der Schule.

Mit dabei waren neben der Schulleitung auch Lehrkräfte, sowohl aktive als auch ehemalige, Kollegen aus anderen Schulen, Vertreterinnen des Kreises Düren (als Träger des Berufskollegs) und einige ehemalige Schülerinnen und Schüler, die teilweise vor 60 Jahren dort ihren Abschluss gemacht haben. „Uns ist es wichtig, dass wir dieses Jubiläum gemeinsam feiern und die Schülerinnen und Schüler, auch die ehemaligen, mitnehmen“, sagte Rolf Kleinholz, Leiter der Handelsschule zur Begrüßung der rund 30 Gäste.

Im Anschluss präsentierten die Klassen ihre Projekte, die sie für die Jubiläumsfeier erarbeitet haben. So gab es zunächst einem Rückblick auf die Anfänge der Handelsschule und die Entwicklung. An einem Zeitstrahl, der durch die unterschiedlichen und immer moderner werdenden Schreibmaschinen-Typen zusätzlich verdeutlicht wurde, zeigten sich die Meilensteine im Laufe der Jahre. Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler berichteten von ihrem damaligen Schulalltag, beantworteten die Fragen der Jugendlichen und schwelgten in Erinnerung. Im Anschluss ging es weiter mit der Gegenwart und der aktuellen Lehre sowie den heutigen Berufsmöglichkeiten. Viele Absolventen der Handelsschule machen später beispielsweise unter anderem eine Ausbildung im Einzelhandel, in der Lagerlogistik oder im Büromanagement. In einem Wissensquiz konnten sich die Anwesenden auch noch spannenden Fragen stellen, bevor eine Jubiläumsbank, von der RKP-Stiftung gesponsert, auf dem Schulgelände eingeweiht wurde.

1923 wurde die Städtische Kaufmännische Schule um eine zweijährige öffentliche Handelsschule für Jungen und Mädchen ergänzt. Unterrichtet wurde in einer Villa in der Holzstraße in Düren. Seit 1971 wird am heutigen Standort an der Euskirchener Straße unterrichtet.

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Neue Dienstwagen für die Gemeinde Hellenthal – 2 Wallboxen am Rathaus

Hellenthal – Die Corona-Pandemie hat zu massiven wirtschaftlichen Verwerfungen und so zu einem erheblichen Rückgang der Steuereinnahmen insbesondere auch auf kommunaler Ebene geführt. In nahezu allen Kommunen standen dadurch bereits geplante und dringend notwendige Maßnahmen im Bereich „Klimaschutz“ auf der Kippe.

Die Landesregierung hat auf Grundlage eines Beschlusses des Landtags NRW Kompensationsmittel in Höhe von 40 Millionen Euro für kommunale Klimaschutzinvestitionen zur Verfügung gestellt. (Kurz: Billigkeitsrichtlinie) Aus dieser Billigkeitsrichtlinie in Kombination mit einer Zuwendung im Rahmen des Landesprogramms „progres.nrw-Emissionsarme Mobilität“ hat die Gemeinde Hellenthal Fördermittel für die Anschaffung zwei neuer Elektrodienstfahrzeuge erhalten.

Nach erfolgter Ausschreibung wurde ein neuer Dienstwagen für die Verwaltung sowie ein Kommandowagen (KdoW) für die Freiwillige Feuerwehr beschafft. Bei beiden Fahrzeugen handelt es sich um Elektrofahrzeuge der Firma Hyundai. Die Fahrzeuge konnten erfreulicherweise nahezu vollständig durch die erhaltenen Fördermittel finanziert werden.

Am vergangenen Dienstag, 14.11.2023 wurden die Fahrzeuge offiziell von Autohaus Klähs in Rescheid an Bürgermeister Rudolf Westerburg und die Leiter der Freiwilligen Feuerwehr übergeben.

Neben den angeschafften Dienstfahrzeugen konnten durch das Landesprogramm „progres.nrw-Emissionsarme Mobilität“ zwei Lademöglichkeiten (sogenannte Wallboxen) am Rathaus in Hellenthal installiert werden.