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Deutsche Post und DHL Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pflanzen mehr als 1.000 Bäume im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Deutsche Post und DHL aus der Konzernzentrale in Bonn haben am 6. Dezember mehr als 1.000 Bäume im Ahrtal gepflanzt. Die DHL Group fördert das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen eines „Global Volunteer Days“ (GVD), aus dessen Anlass auch die Pflanzaktion entstanden ist.

Gegen 9 Uhr morgens kamen die DHL-Kolleginnen und Kollegen gemeinsam aus Bonn in Bad-Neuenahr-Ahrweiler im Ahrtal an und waren trotz Kälte hochmotiviert, die ersten Bäume zu pflanzen.

Damit beim Einpflanzen auch keine Fehler passieren, gab es zunächst eine fachkundige Einweisung von Revierförster Sven Glück: „Wir pflanzen heute Douglasien ein. Beim Einpflanzen ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Wurzeln des Baumstecklings nicht beschädigt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass der Setzling im schlimmsten Fall nicht überlebt“, sensibilisierte Glück die freiwilligen Helferinnen und Helfer. Der Revierförster hatte eine Hanglage für die neuen Douglasien ausgesucht. Wälder an Hanglagen fungieren als Hochwasserprävention, da so die Regenmengen von den Bäumen zunächst abgefangen werden und nicht direkt auf den Boden prasseln, erklärte er den DHL-Helferinnen und Helfern.

Das Ahrtal hat durch die Flutkatastrophe vor zwei Jahren, aber auch durch die anhaltende Trockenheit und den Borkenkäfer viele Baumbestände verloren. So war auch die Idee entstanden, genau in dieser Region als DHL-Team neue Bäume zu pflanzen und sie auf diese Weise beim Wiederaufbau zu unterstützen. Ana Silva von der DHL Group hatte die Aktion organisiert: „Im Rahmen unserer GoGreen-Kampagne werden Baumpflanzaktionen gefördert, um eine nachhaltige Zukunft mitzugestalten. Da dachte ich mir, dass wir als Team von Deutsche Post und DHL mit dieser Aktion in der flutgeschädigten Region einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können“, freute sie sich.

Innerhalb von drei Stunden waren die rund 1.000 Douglasien in die Erde gesetzt. Für das Team aus Bonn war die Aktion, ein großer Erfolg. „Wir wollen nächstes Jahr wieder ein ehrenamtliches Projekt in ähnlicher Form umsetzen“, so Ana Silva. „Wir sind wirklich für jede Unterstützung sehr dankbar und würden uns freuen, wenn DHL noch weitere dieser Aktionen bei uns umsetzt“, ergänzte Revierförster Sven Glück.

Die DHL Group fördert weltweit das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ermutigt sie, beim GVD gemeinnützige Projekte zu unterstützen und zur Lösung sozialer Probleme beizutragen. Andererseits wird so zugleich der Teamgeist gefördert. Dabei ist der ehrenamtliche Einsatz im Rahmen des GVD nicht auf einen bestimmten, einzelnen Tag begrenzt, sondern es sollen durchaus Anreize für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Deutsche Post und DHL und gemeinnützigen Organisationen vor Ort gesetzt werden.

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Virtuelle Haltestellen in Schleiden machen MiKE-Fahrgäste noch flexibler

Schleiden/Euskirchen – Die Stadt Schleiden erhält nach Bad Münstereifel und Dahlem mit den virtuellen Haltestellen fast 50% zusätzliche Einstiegspunkte – Kaum ist aus dem TaxiBusPlus im Kreis Euskirchen MiKE geworden, werten weitere virtuelle Haltestellen diesen bedarfsorientierten Verkehr auf. Denn was als Pilotprojekt im vergangenen Jahr aus der Taufe gehoben wurde, hat sich als sehr kundenfreundlich erwiesen und wurde mit guter Akzeptanz belohnt.

Daher gehen nun in Schleiden für vier MiKE-Linien 43 Virtuelle Haltestellen ergänzend zu den 89 festen Haltestellen an den Start. Die neuen Aufnahmepunkte sind in 15 Schleidener Ortschaften zu finden. Nach Ortsteil gesellen sich in Zahl die folgenden virtuellen Haltestellen zu den regulären: Berescheid 1, Broich 2, Bronsfeld 4, Dreiborn 5, Ettelscheid 3, Gemünd 3, Harperscheid 5, Herhahn 4, Kerperscheid 2, Morsbach 2, Scheuren 2, Schleiden 2, Schöneseiffen 4, Wintzen 2, Wolfgarten 2.

Knapp 50% zusätzliche Einstiegspunkte formen so in Schleiden ein sehr viel dichteres und teils zugänglicheres Netz für den Fahrgast, zumal die virtuellen Haltestellen auch abseits der Hautverkehrsachsen und näher an z. B. Wohnquartieren Platz finden. So mancher Fahrgast kann sich damit über einen deutlich kürzeren Fußweg bis zur nächsten Einstiegshaltestelle freuen.

Von Januar bis Oktober 2023 wurden noch unter dem Namen TaxiBusPlus in Schleiden 7.644 Fahrgäste bei 5.240 Fahrten befördert. Dies entspricht einer durchschnittlichen Besetzung von 1,5 Fahrgästen pro Fahrt. Es ist davon auszugehen, dass sich die große Zahl der neuen virtuellen Haltestellen positiv auf das Nutzerverhalten im Bereich Schleiden auswirken wird.

Fahrgäste in Bad Münstereifel und Dahlem profitieren seit 2022 von 56 bzw. 61 virtuellen Haltestellen. In Dahlem wurden auf der Linie 834 von Januar bis Oktober 2023 30% der Ein- und Ausstiege an virtuellen Haltestellen getätigt. In Bad Münstereifel schwankt die Nachfrage der virtuellen Haltestellen je nach Linie. Während auf der Linie 819 knapp 22% der Ein- und Ausstiege an virtuellen Haltestellen erfolgten, waren es auf der Linie 828 nur 5% und auf der Linie 822 12%.
Neben der Verdichtung des Haltestellenangebotes ist ein wesentliches Ziel von Kreis und RVK das barrierearme und digitale Angebot zu entwickeln.

Seit mehr als 20 Jahren ist der TaxiBusPlus ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs im Kreis Euskirchen. Das bleibt er weiterhin, seit Dezember aber unter dem Namen MiKE (Mobil im Kreis Euskirchen). MiKE ersetzt den Linienbus in Zeiten und Räumen geringer Nachfrage. Seit Einführung des TaxiBusses im Jahr 2002 wurde das Angebot stetig ausgeweitet. Eine wesentliche Verbesserung war die „Haustür-Bedienung“, die das AST-System mit dem TaxiBus kombinierte.

Ein ganz besonderes Highlight ist nun aber der Wegfall des Zuschlags (1,20 € Erwachsene/0,50 € Kinder) zum 1.1.2024.
Virtuelle Haltestellen gibt es auf vier MiKE-Linien in Schleiden
Linie 816: Schleiden – Kerperscheid – Broich – Wintzen
Linie 831: Schleiden – Scheuren – Ettelscheid – Dreiborn – Berescheid – Morsbach – Herhahn – Gemünd
Linie 836: Schleiden – Bronsfeld – Haperscheid – Schöneseiffen
Linie 895: Wolfgarten – Gemünd – Urftsee

Merkmale der virtuellen Haltestellen

Wichtig: An den virtuellen Haltestellen hält nicht der Bus, sondern ausschließlich MiKE. Im Gegensatz zu den regulären Haltestellen, haben virtuelle Haltestellen keine klassische Haltestellenausstattung mit Stele, H-Schild, Häuschen oder ähnlichem. Die virtuelle Haltestelle ist erkennbar an Banderolen, die an vor Ort stehenden Masten oder Laternen angebracht sind.

Wie finde und buche ich virtuelle Haltestellen? Fahrgäste können ihre MiKE-Fahrt auf zwei Wegen finden und buchen. Über das Online-Buchungssystem auf www.rvk.de/meinefahrtbestellen oder über die RVK-App. Alternativ telefonisch über die Mobilitätszentrale der Regionalverkehr Köln GmbH unter der Nummer 02441 99 45 45 45. Wie schon beim TaxiBusPlus, muss MiKE spätestens 30 Minuten vor der Abfahrtzeit gebucht werden. Auch Dauerbuchungen sind möglich.
In den regulären Mini- und Aushangfahrplänen sind die virtuellen Haltestellen übrigens aufgrund ihrer Vielzahl nicht enthalten. Alle Infos zu MiKE und den virtuellen MiKE-Haltestellen finden sich auf der Website www.rvk.de/mike oder unter www.rvk.de/virtuelle-haltestellen. In Kürze sind auch Flyer zu den virtuellen Haltestellen in gedruckter Form bei den Kommunen oder beim Kreis Euskirchen erhältlich.

Stimmen der politischen Vertreter und der RVK

Achim Blindert, Allgemeiner Vertreter des Landrates Kreis Euskirchen:
„Seit über 20 Jahren ist der TaxiBusPlus nun wichtiger Bestandteil des ÖPNV im Kreis Euskirchen. Mit MiKE und dem Ausbau der virtuellen Haltestellen entwickeln wir das System mit Blick auf Flexibilität und Barrierearmut intensiv weiter. Durch die Dichte des angebotenen Haltestellennetzes erreichen wir eine deutlich bessere Anbindung des ÖPNV-Angebots für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Euskirchen.“

Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der RVK:
„Als Verkehrsunternehmen ist die Digitalisierung eine Kernaufgabe für die Zukunft eines attraktiven ÖPNV. Virtuelle Haltestellen gehören hier sicher dazu, denn im Bereich Fahrplan und Buchung wird zukünftig manches noch flexibler. Neben den erweiterten Zustiegsmöglich-keiten werden die Angebote analog und digital einseh- und abrufbar sein. Mit der Kombination von beidem gelingt es uns nach wie vor alle Kundengruppen gut zu erreichen, und ihnen dabei ein verbessertes und zugleich umweltfreundliches, da bedarfsorientiertes ÖPNV-Angebot zu unterbreiten.“

Ingo Pfennings, Bürgermeister der Stadt Schleiden:
„Unsere rund 13.000 Bürgerinnen und Bürger werden diese zusätzliche, große Anzahl von Einstiegspunkten sicher zu schätzen wissen, denn mit den virtuellen Haltestellen erleichtern wir den Menschen die Nutzung des ÖPNVs. Die Stadt Schleiden ist eine lebendige Kleinstadt, ein großer Schulstandort und als Hauptstadt des Nationalpark Eifel ein touristischer Magnet, weswegen auch der Ausbau und die „Modernisierung“ des Mobilitätsangebotes ein wichtiger Baustein für uns ist. In regionalen Flächenkommunen wie der Stadt Schleiden ist der Weg zum nächsten Einstieg in das ÖPNV-Netz strukturell bedingt oft weit, dieser wird jedoch nun durch die virtuellen Haltestellen an vielen Stellen deutlich verkürzt.“

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Alle Kinderwünsche erfüllt – „Wunschbaum“ – Aktion des Krewelshofs

Mechernich-Obergartzem – Der Wunschbaum im Krewelshof ist leer. Kein einziger Stern hängt an diesem Morgen mehr daran. Dafür stapeln sich Päckchen in den unterschiedlichsten Farben und Formen unter dem Tannengrün. „Ein paar Wünsche sind dann leider doch übriggeblieben“, berichtet Danielle Bieger vom Krewelshof. Aber natürlich soll kein Kind leerausgehen. Daher gibt es auch an diesem Morgen ein Happy End.

Schirmherr Udo Becker springt kurzerhand ein. „Wenn die Kolleginnen des Kinderschutzbunds die Geschenke besorgen, dann sorge ich für die Bezahlung“, sagt der Vorstandvorsitzende der Kreissparkasse Euskirchen. Seit 2021 ist er Schirmherr, „weil ich hier mein persönliches, ehrenamtliches Engagement mit dem Schwerpunkt der Sparkassen-Stiftungen bestens verbinden kann“. Der liegt auf Bildung, Familien und Jugend – uns so passt es doch bestens, dass auch in diesem Jahr wieder die Augen aller Kinder zum Leuchten gebracht werden können.

„Mit dieser Kooperation wird gemeinsam viel Gutes getan. Dafür unser ganz, ganz großes Dankeschön“, sagt Bernd Kolvenbach einerseits in Richtung von Schirmherr Udo Becker und andererseits in Richtung von Danielle Bieger und ihrer Familie. Der Vorsitzende des Euskirchener Kinderschutz-Kreisverbands war mit den Kolleginnen Sabina Kronhof, Lena Wefers, Sandra Fischenich und Alexa Schmitz angereist, um die Geschenke einzusammeln.

„Es würde etwas fehlen“

Erst gut einen Monat zuvor war der Wunschbaum geschmückt worden. „Das ist für mich immer der Start der Winterhof-Saison hier bei uns“, sagt Danielle Bieger. „Ohne den Wunschbaum ist der Krewelshof zur Winterzeit für mich nicht mehr vorstellbar. Es würde etwas fehlen.“

Das findet auch Bernd Kolvenbach. „Wir sind allen dankbar“, sagt er. „So können wir den Kindern eine Freude bereiten.“ Denn der Kinderschutzbund hat es sich hier in der Eifel 2015 zum ersten Mal zur Aufgabe gemacht, den benachteiligten Kindern zu Weihnachten eine Freude zu bereiten. Dazu sammeln die Mitarbeitenden des Kinderschutzbundes in den betreuten Einrichtungen, darunter „LVR“-Wohngruppen in Euskirchen, das „Kinderhaus Elvenhof“ in Zülpich-Niederelvenich oder die „Villa Schillerstein“, die Wunschsterne mit den Weihnachtswünschen der Kinder und Jugendlichen ein und bringen sie zum Krewelshof.

„Es ist immer wieder beeindruckend, über welche kleinen Dinge sich die Kinder und Jugendlichen schon freuen“, heißt es in der Runde. So seien die Wünsche sehr breitgefächert, von Kuscheltieren über Gesellschaftsspiele bis hin zu Büchern sei alles dabei. Manchmal stünde auch eine warme Mütze oder ein Schal auf dem Stern. „In den vergangenen Jahren wurde sich auch schon mal ganz einfach Gesundheit gewünscht“, erzählt Sandra Fischenich vom Kinderschutzbund. Und so zeigt sich, dass es eben nicht nur materielle Dinge sind, die Kinderaugen strahlen lassen.

Aber die natürlich auch. Und so sind jetzt die Mitarbeiter des Kinderschutzbundes an der Reihe. Zunächst werden die Päckchen in die Geschäftsstelle gebracht und dort sortiert. Normalerweise wird von diesen Büros aus, die wichtige Arbeit des Kinderschutzbundes erledigt und koordiniert. Denn auch außerhalb der Weihnachtszeit stehen Kinder und Jugendliche absolut im Fokus des gemeinnützigen Vereins.

Mit vollem Einsatz dabei

In Kooperation mit dem Jugendamt geht es etwa darum, geeignete Pflegestellen für Kinder und Jugendliche zu finden, die Pflegeeltern zu schulen und auch im weiteren Prozess zu begleiten. Außerdem beteilige sich der Verein an der Qualifizierung von Pflegeeltern, wie Bernd Kolvenbach erzählt. „Ich möchte vor allem mit dem Vorurteil aufräumen: Einmal Pflegekind, immer Pflegekind“, so der Vorsitzende des Kinderschutzbundes: „Natürlich sind die Schicksale der Kinder und Jugendlichen höchst unterschiedlich, aber wo immer es möglich ist, sollen die Kinder irgendwann zurück in ihre Familien.“

Solange das noch nicht geht, setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderschutzbundes alles daran, dass es in den Kindern in den Pflegefamilien und diversen Einrichtungen im Kreis Euskirchen gut geht. Dazu trägt auch die Wunschbaumaktion bei. Die Resonanz auf die Aktion im Krewelshof war wie immer toll, da sind sich alle einig. Sobald die Sterne am Baum hängen, sind schon die ersten da, um sie abzuhängen, die Wünsche zu erfüllen und die fertig gepackten Geschenke wieder zurückzubringen, um den Kindern eine Freude zu bereiten. „Gerade deshalb machen wir das ja auch“, betont Danielle Bieger – und auch da sind sich wieder alle einig.

Kurze Zeit später sind dann auch die Päckchen rund um den Wunschbaum verschwunden. Die Helferinnen des Kinderschutzbunds haben alles eingepackt, damit es von der Geschäftsstelle aus rechtzeitig zum Fest in den Wohngruppen landet. Dorthin gelangen die Pakete zwar ohne Rentier und Schlitten, dafür aber mit der Garantie, dass ganz viele Kinder und Jugendliche an Weihnachten glücklich gemacht wurden.

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Hilfsgruppe Eifel – Eifeler haben dem Kaller Verein in 32 Jahren nahezu neun Millionen Euro anvertraut

Kall/Roggendorf – Weihnachtszeit ist Spendenzeit – Wenn es im Kreis Euskirchen auf Weihnachten zugeht, kann sich auch die Hilfsgruppe Eifel über ein erhöhtes Spendenaufkommen freuen. So auch in diesem Jahr, in dem der Kaller Verein auf ein nunmehr 32-jähriges Bestehen zurückblicken kann. In dieser Zeit, so Vorsitzender Willi Greuel, habe die Eifeler Bevölkerung der Hilfsgruppe 8.678.450,19 Euro (Stand 5. Dezember 2023) Spendergelder anvertraut.

Von diesem Geld seien unter anderem zwölf große Typisierungsaktionen mitfinanziert worden, bei denen 24.030 Menschen aus dem Bereich des Kreises Euskirchen in die weltweite Spendendatei der Deutschen Knochenmark-Spender-Datei (DKMS) gebracht worden seien. Und das mit großem Erfolg. Greuel: „Die Zahl der Eifeler, die für leukämiekranke Menschen in 34 Ländern der Welt lebensrettende Stammzellen gespendet haben, ist dieses Jahr auf 362 gestiegen“. Darauf könne die Hilfsgruppe stolz sein.

Fast wöchentlich ist Willi Greuel vor Weihnachten unterwegs, um Spenden von Vereinen, Organisationen, Schulen oder Kindergärten entgegenzunehmen. So auch in der DRK-Kita in Herhahn, die sich das Buch „Juli tut Gutes“ zum Thema gemacht hatte, bei dem es Das Teilen geht.

Die Kinder Spielzeuge, die sie entbehren konnten, mit in die Kita gebracht. Beim Martinsflohmarkt hatten sie dann die Gelegenheit, für einen Euro eines der Spielzeuge zu kaufen, um damit etwas Gutes zu tun, denn der Erlös war für die Hilfsgruppe Eifel bestimmt. Die 19 Euro, die bei der Aktion zusammengekommen waren, wurden von der Kita auf 300 Euro aufgestockt und von Kita-Leiterin Julia Jakobs an den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel übergeben.

Eine Spende von 1678,90 Euro konnte Greuel vom Vorsitzenden des „Renault Oldie Club Eifel“, Jörn Hück, in Empfang nehmen. Bereits zum 26. Mal hatte der Club im Sommer rund um das Roggendorfer Autohaus Hück ein Treffen von Besitzern von Renault Oldtimern organisiert.  Seit 26 Jahren wird dieses Treffen in Roggendorf zugunsten der Hilfsgruppe ausgerichtet.

Aus der ganzen Bundesrepublik und den Beneluxländern waren 85 Besitzer der alten Schätzchen nach Roggendorf angereist, um dort ihre Renaults zu präsentieren. Ältestes Fahrzeug war ein Renault 4 CV von 1954. Besondere Aufmerksamkeit weckten zehn 10 Alpine-Modelle. Des Weiteren waren durch die Modelle R4, R6, R8 und R16 fast das komplette Renault-Oldtimer-Programm zu sehen gewesen. Auch eine Tombola mit 150 Preisen trug dazu bei, Dass Vorsitzender Jörn Hück jetzt die Spende von fast 1700 Euro an Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel übergeben konnte.

Treuer Spender für die Hilfsgruppe Eifel ist der Junggesellenverein aus Pesch, der dort im September die Kirmes und das abschließende Hahneköppen veranstaltet. Beim letzten Arbeitstreffen der Hilfsgruppe in diesem Jahr, übergab Volker Nielen den Erlös des Hahneköppens in Höhe von 300 Euro an Willi Greuel. Wie Nielen berichtete, wird nach der Ermittlung des Hahnenkönigs ein Brathähnchen zugunsten der Hilfsgruppe versteigert. „Innerhalb kurzer Zeit, in der jeder Zeltgast automatisch mitbieten muss, sind auch dieses Jahr wieder 300 Euro zusammengekommen“, freute sich Volker Nielen.

Das Geld stehe eigentlich dem Hahnekönig zu, aber der Junggesellenverein habe beschlossen, das Geld sinnvoller zu verwenden und damit Kindern und Jugendliche zu unterstützen, die auf Hilfe angewiesen seien. Nielen: „Wir sind eine Gemeinschaft von Jugendlichen und jungen Erwachsenen und möchten dieses Gemeinschaftsgefühl auch nach außen tragen, damit die hilfsbedürftigen Kinder und Jugendlichen auch in diesen schweren Zeiten nicht vergessen werden“.

Die Pescher Junggesellen unterstützen die Hilfsgruppe nunmehr seit neun Jahren. „Wir tun das, weil wir wissen, dass jeder Cent zu 100 Prozent dahingeht, wo er benötigt wird“, so Nielen.

Viel Beifall der Hilfsgruppe wurde den Landfrauen aus Rescheid zuteil, die mit starker Mannschaft zum Monatstreffen erschienen waren, um eine Spende von 2453,54 Euro zu überreichen. Es war der Erlös des diesjährigen Adventsbasars, den die 22 Frauen des 1968 gegründeten Vereins veranstaltet hatten.

In den ersten Jahren ihres Bestehens hatten die Landfrauen aus Rescheid, Giescheid, Kamberg und Schnorrenberg landwirtschaftliche Info-Versammlungen sowie Fahrten und Wanderungen veranstaltet. Doch schnell kam der Gedanke auf, mit dem Verkauf von Bastelarbeiten und Eifeler Köstlichkeiten Gelder zu erwirtschaften, um gemeinnützige Institutionen oder Hilfsprojekt zu unterstützen. Regelmäßig wurden die Köstlichkeiten auf den Flohmärkten in Kronenburg und bei den Jahrmärkten in Reifferscheid angeboten.

Die Landfrauen unterstützten viel Projekte der Pfarre St. Barbara in Rescheid. Später gingen Spenden an die Lebenshilfe in Zülpich, an die Gala Tolbiac, an die Tafel in Mechernich, an ein Brunnenprojekt in Indien sowie auch an den Verein für Tumor- und leukämiekranke Kinder Blankenheimerdorf, an Kindergärten der Gemeinde Hellenthal und an die DRK-Rettungswache in Rescheid.

Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Juli 2021 spendeten die Landfrauen 5000 Euro an Flutopfer, und auch eine Bank um die Dorflinde in Rescheid wurde von der agilen Frauengruppe finanziert. In diesem Jahr sei es ein Anliegen der Landfrauen gewesen, den Erlös des Adventsbasars an die Hilfsgruppe Eifel zu spenden, berichteten die Frauen bei der Übergabe. (Reiner Züll)

 

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Erster Lichterzug im Kreis Euskirchen genehmigt

Euskirchen – Weiterhin keine Zeichen vom „Phantom-Erlass“ –
Am Sonntag, den 17. Dezember, wird ein Lichterzug mit
geschmückten Traktoren der Landwirte von Mechernich über Bad
Münstereifel bis nach Euskirchen ziehen. Die Kreispolizeibehörde hat
nach dem heutigen Kooperationsgespräch für 2023 den ersten
Lichterzug als Versammlung genehmigt. Landrat Ramers besuchte
die Organisatoren Herrn Gräf und Herrn Schmitz am
Montagnachmittag, um gemeinsam Werbung für den Lichterzug zu
machen.

Hierzu gibt der Landrat folgendes Statement ab:

„Ich freue mich, dass es auch in diesem Jahr mindestens wieder
einen Lichterzug im Kreis Euskirchen geben wird. Dass in sozialen
Netzwerken und öffentlichen Diskussionen mitunter behauptet
wurde, die Polizei oder das Straßenverkehrsamt würden die Aktionen
blockieren, ist absolut nicht angebracht. Natürlich muss die Polizei
prüfen, ob der Versammlungscharakter erfüllt und die Sicherheit für
alle Teilnehmer und Zuschauer gewährleistet ist. Hier hat man für
meine Begriffe gute Lösungen mit den Landwirten gefunden.“

Und weiter:

„Der von der CDU und MdL Voussem medial groß angekündigte
Phantom-Erlass der Landesregierung hat übrigens niemandem
geholfen, sondern bei den Landwirten nur für Verunsicherung
gesorgt. Im Kreishaus liegt – auch auf Nachfrage – bis heute kein
Erlass hinsichtlich einer Einstufung von Lichterzügen in der uns
bekannten Form als Brauchtumsveranstaltung vor. Das ist doch
peinlich“, so Landrat Markus Ramers.

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evm-Palettenparty startet – Wurfmaterial für Karnevalsvereine zu gewinnen

Region/Koblenz – evm unterstützt Karnevalsvereine – Jetzt bewerben – Die evm-Palettenparty geht in die achte Runde: Auch in dieser Session will die Energieversorgung Mittelrhein (evm) die Karnevalsvereine und -gruppen in der Region mit dem erfolgreichen Wettbewerb unterstützen. Insgesamt verlost das Unternehmen elf Paletten voller Wurfmaterial, das bei den Karnevalszügen im nächsten Februar unters närrische Volk gebracht werden kann. „Wir freuen uns, dass im Karneval wieder Normalität herrscht und wir im Rahmen unserer Aktion wieder wie gewohnt Paletten mit Wurfmaterial verlosen können“, erklärt evm-Sprecher Marcelo Peerenboom. In den Coronajahren hatte das Energie- und Dienstleistungsunternehmen den Vereinen mit Geldspenden unter die Arme gegriffen.

Das Mitmachen ist ganz einfach: Um eine der Paletten zu gewinnen, müssen die Karnevalsgruppen ein Foto zum Motto „Alles paletti mit Power und Konfetti“ einreichen. Die Palette muss dabei auf dem Bild zu sehen sein. Das Foto kann bis Donnerstag, 11. Januar 2024, unter www.evm.de/palettenparty eingereicht werden. Ab Montag, 15. Januar, bis Freitag, 19. Januar, 11.11 Uhr, kann jeder für seinen Favoriten abstimmen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.evm.de/palettenparty. „Der große Erfolg der evm-Palettenparty in den vergangenen Jahren spricht für sich. Wir möchten diesen besonderen Brauch aufrechterhalten und die jahrelange Arbeit der Karnevalsvereine weiterhin unterstützen“, so Marcelo Peerenboom.

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Karnevalistischer Adventsaltentag in Mechernich-Vussem

Mechernich-Vussem – Erbsensuppe für die heilige Familie – Was anders gewesen wäre, wenn Jesus in Vussem geboren worden wäre: Nicht nur diese Frage wurde bei einem bunten karnevalistischen Adventsaltentag des Ortskartells beantwortet. Einen beschwingten Adventsnachmittag mit karnevalistischen Einlagen, Kaffee, Kuchen und Tombola präsentierte der Bürgerverein Vussem (Ortskartell) unter der Leitung von Ortsbürgermeister Carsten Vogel den über 65-Jährigen des Dorfes am zweiten Adventssamstag.

Mit Prinz Tamara I. (Empt), Jungfrau Jana (Empt) und Bauer Elena (Empt) stellten sich sogar karnevalistisch gekrönte Häupter ein, um den Senioren ihre Aufwartung zu machen. Ebenso der Musikverein unter der Leitung von Hans-Hubert Schmidt, der ein Medley mit Weihnachtsliedern und alpine Melodien für Blasorchester intonierte.

Durch das Programm führten Franz-Josef Schmidt und Mischa Kreuser als Moderatoren, die eins ums andere Mal auch selbst als Akteure in die Bütt gingen. So erläuterte Mischa Kreuser dem entzückten Publikum, was alles anders gewesen wäre, wenn Jesus nicht in Betlehem, sondern in Wahrheit im Feytal geboren worden wäre.

Statt Königen kam das Dreigestirn

Statt Hirten hätten sich Bauern und Handwerker eingefunden und der heilige Josef hätte aus dem mitgebrachten Gemüse eine gute Erbsensuppe für die Familie kochen können. Die Vussemer hätten auch einen gewissen in der Eifel gänzlich machtlosen „Herrn Rodes“ abblitzen lassen – und das Christkind hätte vielleicht Augen gemacht, wenn sich im Stall zu Vussem am 6. Januar nicht die heiligen Drei Könige eingefunden hätten, sondern Prinz, Bauer und Jungfrau.

Heftigen Applaus gab es für das neue Dreigestirn, allesamt leibliche Schwestern und Töchter von Marika und Peter Empt, früheren Tollitäten von Vussem. Auch im Gefolge „Famelijekrohm“ mit den Adjutanten Sabrina Empt, Katja Löbel und Marika Empt. KV-Vorsitzender Wolfgang Schneider, Präsident Ralf Schumann und Ex-Prinz Frank Gummelt sowie Solomariechen Liv Lingscheidt waren auch mit von der Partie.

Der Männergesangverein von 1892 unter der Leitung von Heinz Sistig intonierte mehrere Lieder, der Dirigent Heinz Sistig ging höchstpersönlich auch als heftig bejubelter Redner in die Bütt, ebenso wie Mischa Kreuser, Manni Lang und Franz-Josef Schmidt, der auch das Bühnenprogramm zusammengestellt hatte.

Tanzgarde und Bambini des Karnevalsvereins Vussem von 1977 erfreuten die Senioren ebenso wie Marietta Schneider. Ein eingespieltes Anti-Kriegs-Lied der Kastelruther Spatzen stimmte nachdenklich und war den bislang 238.000 Kriegs- und Konflikttoten des Jahres 2023 gewidmet. Der Junggesellenverein organisierte die Bewirtung, „Vussem aktiv“ und Karnevalsverein 1977 regelten Auf- und Abbau sowie die Küche mit Broteschmieren und Kaffeekochen. Resümee: Ein ganzes Dorf bewirtet und unterhält seine Senioren.

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Förderverein Krankenhaus Maria Hilf e.V. Bad Neuenahr dankt allen Mitgliedern für ihre Unterstützung

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Auch in diesem Jahr konnte der Förderverein Krankenhaus Maria Hilf e. V. dank der finanziellen Unterstützung seiner Mitglieder wieder Projekte zum Wohle der Mitarbeiter und Patienten realisieren. Der Verein unterstützt das Klinikum finanziell und ideell. Durch Spenden und Mitgliedsbeiträge konnten in den vergangenen Jahren einige Anschaffungen getätigt werden. Vom Engagement des Fördervereins profitieren sowohl die Patientinnen und Patienten der Region, als auch die Mitarbeitenden des Hauses.

Auch in diesem Jahr konnten gleich 3 große Projekte umgesetzt werden. Für das Team der Intensivstation sowie für die Zentrale Notaufnahme wurde jeweils eine Küche gespendet. Beide Teams versorgen täglich Patienten mit schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen. Um zwischendurch kurz durchatmen zu können, steht den Mitarbeitenden jeweils ein Pausenraum zur Verfügung, die nun umfassend modernisiert und mit einer neuen Küchenzeile ausgestattet wurden.

Im Kampf gegen Darmkrebs wurde in diesem Jahr eine künstliche Intelligenz (KI) angeschafft. Unter der Leitung von Prof. Jörg Heller, Chefarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie, wurde das System eingehend getestet. „Das System prüft jede noch so kleine Unregelmäßigkeit auf der Darmschleimhaut und markiert Auffälligkeiten mit einem grünen Rahmen“, erklärt Prof. Heller.

Der Förderverein steht gemeinsam mit dem Direktorium, den Chefärzten sowie dem gesamten Krankenhaus-Team für ein leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

„Wir konnten gemeinsam viel erreichen und ein starkes Zeichen der Solidarität mit unserem Krankenhaus Maria Hilf setzen. Gerade in Zeiten der Neuausrichtung im Gesundheitswesen ist dieses Engagement von enormer Bedeutung“, so Horst Gies MdL (1. Vorsitzender des Fördervereins). Ein besonderes Anliegen sind Gies die monatlichen Arzt-/Patientenseminare in Kooperation mit dem Förderverein des Klinikums. „Jeden Monat steht ein anderes Krankheitsbild im Fokus. Interessierte, Patienten und Angehörige haben im Anschluss die Möglichkeit mit den Spezialisten des Klinikums ins Gespräch zu kommen“, so Gies.

Wer die Arbeit des Fördervereins unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, als Mitglied beizutreten. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Homepage des Krankenhauses: www.marienhaus-klinikum-ahr.de. Vorsitzender Horst Gies MdL und seine Vorstandskollegen freuen sich über jedes neue Mitglied: „Wenn viele einen kleinen Beitrag leisten, können wir gemeinsam so einiges erreichen“!

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Stadt Mayen erhält Spenden für die Bepflanzung in der Innenstadt

Mayen – Das weihnachtliche Ambiente in der Innenstadt erhielt kürzlich eine weitere passende Dekoration. Die Blumenampeln an den Straßenlaternen wurden neu bepflanzt und passen nun in weihnachtlicher Optik in das Gesamtbild der Innenstadt.

Sowohl die VR Bank RheinAhrEifel als auch die Kreissparkasse Mayen haben, wie jedes Jahr, die Beschaffung der Blumen finanziell großzügig unterstützt. Auch in der Weihnachtszeit machen frische Blumen Mayen noch attraktiver und lebendiger. Darum nahm Oberbürgermeister Dirk Meid mit Udo Lohner der Kreissparkasse Mayen, Oliver Engels der VR Bank RheinAhrEifel, Dr. Wolfgang Schlags von der MY-Gemeinschaft und Kerstin Stüwe von der Wirtschaftsförderung der Stadt, die neue Bepflanzung auf dem Marktplatz in Augenschein.

„Es freut mich sehr, dass durch den Austausch von Sommer- auf Winterbepflanzung auch die Blumenampeln optisch ins weihnachtliche Bild der Innenstadt passen. Danke an die Institutionen für die großzügige Spende“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Weihnachtsspende an Naturpark-Kitas und -Schulen der Eifel

Arzfeld/Irrel – Zahnen Technik aus Arzfeld setzt seine Tradition fort: Statt Weihnachtspräsente für Geschäftspartner, wird auch in diesem Jahr wieder eine gemeinnützige Organisation durch einen Geldbetrag unterstützt. Die diesjährige Spende geht an den Förderverein Naturpark Südeifel e.V. in Irrel. Der Spendenbetrag wird für die Anschaffung von Bildungsmaterialien verwendet, die in Naturpark-Kitas und Naturpark-Schulen eingesetzt werden.

„In diesen zertifizierten Einrichtungen im Naturparkgebiet lernen schon die Kleinsten unsere einzigartige Naturlandschaft der Eifel spielerisch kennen. Dort werden beispielsweise die Themen Klimawandel und Klimaschutz sowie Natur und Landschaft regelmäßig im Unterricht, in Exkursionen oder Projekttagen von unserem Referententeam behandelt. Das Lehrpersonal wird dahingehend auch regelmäßig geschult“, erläutert Daniela Torgau, Geschäftsführerin des Zweckverbandes Naturpark Südeifel und seines Fördervereins. Die Kinder können sich so schon in den ersten Lebensphasen bewusst mit der Natur auseinandersetzen, einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen lernen und für natürliche Kreisläufe sensibilisiert werden.

„Wir beschäftigen uns – als Wasserspezialist – tagtäglich mit der wichtigsten Ressource der Welt. Als Folge des Klimawandels treten mittlerweile auch in Deutschland immer häufiger Dürren und Hitzewellen auf. Das führt dazu, dass unsere kostbare Ressource Wasser immer knapper wird. Ein Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur kann durch die Bildungsarbeit in den Naturpark-Kitas und -Schulen schon bei den Kleinsten geschaffen werden“, so Herbert Zahnen.

Daniela Torgau und der Vorsitzende des Fördervereins Naturpark Südeifel e.V., Moritz Petry, nahmen bei einem gemeinsamen Termin bei Zahnen Technik in Arzfeld die Spende symbolisch entgegen. Moritz Petry dazu: „Unser Dank geht an die Firma Zahnen Technik. Die Förderung von Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit ist entscheidend für die Zukunft unserer Gesellschaft, und die Spende setzt genau an diesem wichtigen Punkt an.“