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IHK Aachen bietet kostenfreie Webinare zu Corona-Tests in Unternehmen an

Aachen, 17.03.2021 – Nach den aktuellen Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und der Selbstverpflichtung der Wirtschaft zu Corona-Tests stehen die Unternehmen in der Region vor neuen Herausforderungen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen bietet deshalb in den kommenden Tagen kostenfreie Webinare an, in denen erklärt wird, wie Betriebe Corona-Tests realisieren können.

Das Webinar „Corona-Tests in Unternehmen – Was geht rechtlich, was nicht?“ beantwortet angesichts der teilweise noch unklaren Rechtslage Fragen zu freiwilligen Selbsttests und arbeitgeberseitig angeordneten Schnelltests. Die Online-Veranstaltung wird am Freitag, 26. März, von 14 bis 15 Uhr angeboten.

Im Webinar „Covid-19-Selbsttests im Unternehmen organisieren und durchführen“ erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über die derzeitigen Rahmenbedingungen sowie Tipps zur Organisation und praktischen Umsetzung von Selbsttests. Freie Plätze für die einstündige Online-Veranstaltung gibt es unter anderem am Montag, 22. März, um 16 Uhr, am Dienstag, 23. März, um 10 und 14 Uhr, am Mittwoch, 24. März, um 12 und 15 Uhr sowie am Mittwoch, 31. März, um 9 und 14 Uhr.

Interessierte können sich unter www.aachen.ihk.de/corona-tests kostenfrei anmelden. Dort finden sie auch eine Übersicht über alle noch freien Termine.

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Stadt Mechernich unterstützt die Gutscheinaktion des Vereins Mechernich Aktiv

Mechernich, 17.03.2021 – Margret Eich, Vorsitzende des Vereins Mechernich Aktiv, und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sind die ersten, die Mechernich-Gutscheine in der neuen Verkaufsstelle im Bürgerbüro im Rathaus erworben haben. Die Gutscheine im Wert von je 30 Euro können sie nun in den bislang 18 teilnehmenden Geschäften einlösen – sofern diese während der Corona-Pandemie geöffnet haben.

Bei der Gutscheinaktion ziehen Stadt und Mechernich Aktiv (MA) an einem Strang: (v.l.) Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, MA-Vorsitzende Margret Eich, Fachbereichsleiterin Bürgerservice Silvia Jambor, Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen sowie MA-Geschäftsführerin Petra Himmrich. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Der Lockdown stellt momentan die größte Hürde dar – nicht nur für die Geschäftsleute an sich, sondern auch für den Erwerb der Gutscheine. Lediglich zwei teilnehmende Geschäfte haben derzeit geöffnet, aber das auch nur eingeschränkt: Bücher Schwinning und das Lädchen in der Gleispassage.

Weil aber mit dem Erwerb von Gutscheinen die Geschäfte in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit unterstützt werden können, sprang die Stadt Mechernich unkompliziert ein. Silvia Jambor, Fachbereichsleiterin für den Bürgerservice, freute sich, dass Gutscheine auch im Bürgerbüro gekauft werden können – und das montags bis freitags während der Rathausöffnungszeiten. „Wir wollen den Einzelhandel so gut es geht unterstützen“, erklärt es Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

„Der Vorteil der Gutscheine: Das Geld bleibt in Mechernich“, sagt Petra Himmrich, Geschäftsführerin von Mechernich Aktiv. Online gibt es die Gutscheine, die im September eingeführt wurden, unter www.mechernich-gutschein.de zwar auch – aber dann fallen für die Händler bei der Entwertung der Gutscheine höhere Gebühren an, etwa für die Kreditinstitute und Bezahldienste. „Der stationäre Kauf hat also Vorteile“, sagt Himmrich.

Gutes tun für Mitarbeiter

Gutscheine gibt es im Wert von 10, 15, 20 und 50 Euro – und für den „krummen“ Betrag von 44 Euro. „Damit können Geschäftsleute ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun, weil die Gutscheinsumme unter dem monatlichen Steuerfreibetrag liegt“, weiß der städtische Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen.

Gutscheine werden von den Händlern mit einer Handy-App oder am PC durch Scannen des Gutschein-Codes entwertet. Das Geld der gekauften Gutscheine wird auf einem Treuhandkonto verwahrt. Abgewickelt wird das Gutschein-System im Auftrag von Mechernich Aktiv von einer Firma aus Coesfeld.

Wer jetzt einen Gutschein erwirbt muss keine Angst haben, dass er ihn wegen des Lockdowns nicht einlösen kann. Für drei Jahre sind die Gutscheine gültig. Außerdem muss die Summe nicht auf einen Schlag ausgegeben werden, mit jedem Kauf wird der Teilbetrag vom Gutschein abgezogen. Er wird also tatsächlich genutzt, bis er komplett leer ist.

Eine Grundvoraussetzung für Geschäftsleute an der Teilnahme der Gutscheinaktion ist die Mitgliedschaft im Verein Mechernich Aktiv. Das trifft momentan auf 64 Unternehmen zu. 18 von ihnen machen bei der Aktion bereits mit, andere sind laut Margret Eich „in der Pipeline“. Die Kosten für die Einrichtung des Gutscheinportals, die Werbekosten sowie die monatliche Serviceleistung der Firma übernimmt Mechernich Aktiv.

Margret Eich hat außerdem verraten, was sie mit ihrem Gutschein machen wird: „Den schenkt die Prinzengarde Mechernich Christa Klinkhammer zum 70. Geburtstag.“ Denn auch als Geschenk ist der Mechernich-Gutschein eine ganz tolle Sache.

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Für mehr Sicherheit und Sauberkeit in Stolberg: Ordnungsamt wird personell aufgestockt

Stolberg, 17.03.2021 – Das Ordnungsamt der Kupferstadt Stolberg bekommt mehr Personal. Insgesamt werden 6 zusätzliche Stellen geschaffen, 5 davon im Außendienst. Diesem Vorhaben hat die Politik bereits zugestimmt. Ziel ist, vor allem in den Abendstunden und am Wochenende mehr Präsenz zu zeigen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

Zwar hat die Kriminalstatistik gezeigt, dass Stolberg eine vergleichsweise sichere Stadt ist und die Kriminalität hier im Gegensatz zu den meisten anderen Kommunen in der StädteRegion rückläufig ist. Trotzdem gibt es auch in Stolberg Brennpunkte, an denen Ordnungsamt und Polizei noch mehr Präsenz zeigen wollen und werden.

Bürgermeister Patrick Haas und Sven Poschen vom Ordnungsamt erklären, dass die bisherigen 8 Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nicht ausreichen, um vor allem die Abendstunden und das Wochenende regelmäßig abzudecken. „Unser Ordnungsamt macht einen hervorragenden Job. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind trotz der dünnen Personaldecke häufig abends unterwegs, bis jetzt aber auf freiwilliger Überstundenbasis. Wir werden das Ordnungsamt nun stärken und so noch effektiver in der Bekämpfung von Ordnungswidrigkeiten sein.“

Dazu zählt selbstverständlich auch die stärkere Bekämpfung von wildem Müll. „Unser Stadtgebiet ist so groß. Wir können nicht so viele Menschen einstellen, dass verhindert werden kann, dass es keinen wilden Müll gibt. Wir können aber Präsenz zeigen und so vorbeugen“, erklärt der Bürgermeister.

Weiter verstärken möchte die Stadt darüber hinaus – wie in den letzten Wochen bereits geschehen – die Kooperation mit der Polizei, insbesondere in den Brennpunktgebieten.

Für die personelle Aufstockung ist im Haushaltsjahr 2021 ein Betrag von 130.133 vorgesehen, also sechs Stellen ab dem 1. Juni. Im Haushaltsjahr 2022 sind 227.547 Euro vorgesehen.

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HDG-Schule Wachtberg: Unterricht auf Distanz läuft richtig gut

Wachtberg-Berkum, 17.03.2021Große Befragung von Schüler*innen bringt sehr gute Ergebnisse. Natürlich war das zurückliegende „Corona-Jahr“ für Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen auch an der Wachtberger Hans-Dietrich-Genscher-Schule (HDG-Schule) keine einfache Zeit. Im Unterricht auf Distanz ist es schwierig, den üblichen persönlichen Kontakt untereinander zu pflegen, alle mussten sich an völlig neue Unterrichtsformen gewöhnen, alle mussten dafür sorgen, dass die technische Ausstattung einen digitalen Unterricht überhaupt zulässt, und schließlich mussten die  nötigen Kompetenzen auf Seiten der Schüler*innen und Lehrer*innen erst einmal entwickelt werden.

Schon vor Corona mit digitalem Ausbau begonnen

Wenn man auf das zurückliegende Jahr in der Wachtberger Hauptschule blickt, kann man nur sagen: Der Unterricht auf Distanz läuft ganz erstaunlich gut.

Der Grund dafür liegt darin, dass die Hans-Dietrich-Genscher-Schule schon lange vor Corona damit begonnen hat,  Schüler*innen, Lehrer*innen und die technische Ausstattung konsequent digital voran zu bringen. Schon Ende 2019 waren für alle Schüler*innen office 365-Accounts eingerichtet worden, und als dann Corona den Präsenzunterricht unmöglich machte, hatten einige computeraffine Lehrer*innen sehr schnell Tutorials erstellt, mit denen die Schüler*innen und Lehrer*innen den Umgang mit Teams erlernen konnten. Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit einem lokalen Computerhändler ein Konzept entwickelt, mit dem Schüler*innen preiswert hochwertige Laptops erwerben oder ausleihen konnten. Und so können längst alle Schüler*innen souverän mit den tollen Möglichkeiten, die Teams bietet, umgehen, und sie werden konsequent in fast allen Fächern beschult, natürlich auf Distanz.

Parallel zur Nutzung von Teams wurde in der Schule ein System etabliert, auf dem die Schüler*innen sensible Daten wie Lebensläufe auf dem Schulserver speichern können und welches über eine Nextcloud den sicheren Zugriff von jedem Ort aus ermöglicht. So wird die Hans-Dietrich-Genscher-Schule auch ihrem Auftrag der Medienerziehung zum verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten gerecht.

Kurze Präsenzzeiten wurden clever genutzt

In den wenigen Monaten, in denen in 2020 zwischen den Lockdowns Präsenzunterricht möglich war,  hat der für die Medienentwicklung der Schule zuständige Lehrer, Christian Zimbelmann, gemeinsam mit einem Team von Kolleg*innen dafür gesorgt, dass die gesamte Schule im Umgang mit Teams weiter vorangebracht wird, und so kann man nun feststellen, dass von der fünften  bis zur zehnten Klasse alle Schüler*innen intensiv und erfolgreich beschult werden können.

Nur am Rande sei erwähnt, dass die HDG seit ein paar Jahren einen hervorragend ausgestatteten Robotik-Bereich aufgebaut hat. Die Zukunft ist in der HDG angekommen und die Schüler*innen haben Spaß daran.

Die Schülerbefragung zeigte: Die HDG kann digital

Eine Schülerbefragung im Februar 2021 konnte dann auch sehr differenziert bestätigen, wie gut der Umgang mit digitalen Medien im Schulalltag tatsächlich funktioniert. Von den ca. 315 Schüler*innen der HDG haben 218 daran teilgenommen, und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

So sagen fast 80 % der Schüler*innen, dass sie auf den Umgang mit Teams gut vorbereitet wurden und ebenso viele sagen, dass sie zuhause ohne weitere Hilfe mit dem Unterricht auf Distanz gut zurechtkommen. 90 % sagen, dass sie gute Unterstützung vom Lehrer bekommen, wenn es irgendwo hakt, und offensichtlich gehört das wilde Ausdrucken von Arbeits- und Infoblättern der Vergangenheit an, denn fast 70 % der Schüler*innen sagen, dass sie zuhause kaum Blätter ausdrucken müssen, denn selbst die Hausaufgaben können digital erledigt werden.
Die vollständigen Ergebnisse der Schüler*innen und Lehrer*innen-Befragung findet man auf der Homepage der Hans-Dietrich-Genscher-Schule: www.hdg-schule.de. (Hans-Dietrich-Genscher-Schule/Christian Zimbelmann)

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20 Schnelltestzentren im Kreis Euskirchen

Euskirchen, 17.03.2021 – Das Netz der Schnelltestzentren im Kreis Euskirchen wächst: Nachdem Ende vergangener Woche die erste Einrichtung an den Start gegangen ist, sind mittlerweile bereits 20 Schnelltestzentren über den gesamten Kreis Euskirchen verteilt. Dies hat Manfred Poth, der Allgemeine Vertreter von Landrat Markus Ramers, heute bekanntgegeben.

„Wir haben nun Testzentren in zehn von elf Kommunen“, so Poth, der zugleich betont, dass die Einrichtungen grundsätzlich allen offenstehen. „Die Testzentren sind nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Stadt oder Gemeinde, sondern können grundsätzlich von allen genutzt werden.“

Die Corona-Schnelltests sind in der jüngsten Bund-Länder-Konferenz vereinbart worden. Danach hat jeder das Recht auf einen kostenlosen Test pro Woche. Die Kosten übernimmt der Bund, für die Bürgerinnen und Bürger sind die Tests kostenlos. Wichtig ist: Die Corona-Schnelltests sind nur für symptomfreie Menschen! Wer krank ist und entsprechende Symptome hat, muss nach wie vor einen Arzt konsultieren.

Das Ergebnis des Schnelltests steht nach etwa 15 Minuten fest. Bei einem positiven Ergebnis erfolgt eine Weitergabe des Testergebnisses an das Gesundheitsamt, das einen PCR-Test veranlasst. Selbstverständlich muss sich der Getestete sofort in Quarantäne zu begeben. Ein negatives Testergebnis von einem anerkannten Testzentrum hat „Zertifikatseigenschaft“ und wird im Rahmen der Vorschriften der Corona-Schutzverordnung anerkannt. Hingegen haben die in Supermärkten angebotenen Selbsttests keinen amtlichen Charakter und dienen ausschließlich der privaten Orientierung.

Weitere Schnelltestzentren werden folgen. Interessierte Arztpraxen müssen ihre Absicht, ein Testzentrum zu betreiben, nur dem Kreis-Gesundheitsamt mitteilen. Apotheken und alle sonstigen Institutionen brauchen eine Genehmigung des Amtes, die – bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen – sehr kurzfristig erteilt wird. Die Anträge sollten im Idealfall bis zum 19. März vorliegen, da im Anschluss weitere Genehmigungen nur noch bei Bedarf erteilt werden.

Eine Übersicht über die Testzentren, deren Öffnungszeiten und Anmeldemodalitäten befindet sich auf der Homepage des Kreises unter https://corona.kreis-euskirchen.de. Diese Liste wird laufend aktualisiert und erweitert.

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Bibfit-Rücksäcke für die Vorschulkinder

Meckenheim, 17.03.2021 – Corona-bedingt können auch dieses Frühjahr keine Bibfit-Aktionen in der Bücherei St. Johannes der Täufer stattfinden, sehr zum Leidwesen der Vorschulkinder der Meckenheimer Kindertageseinrichtungen (Kita). Die Vorlesepaten der Bücherei bedauern den Ausfall ebenfalls sehr, hat es ihnen doch immer viel Freude bereitet, den Nachwuchs in den Umgang mit Büchern und anderen Medien einzuführen. Dabei kam das Vorlesen natürlich nicht zu kurz. Jedes Kind hatte die Möglichkeit, ein Bilderbuch oder Kindersachbuch auszusuchen, auszuleihen und dieses in einem Rucksack mit dem Büchereimaskottchen Fridolin mit in die Kita zu nehmen. Vier Wochen lang konnten sich die jungen Leser damit beschäftigen, sich dieses anschauen und daraus vorlesen lassen.

Angesichts der Pandemie entstand nun die Idee, dass Bibfit-Material, bestehend aus Bücherrucksack, Laufkarte (Büchereiausweis) und einer Urkunde für erfolgreiche Teilnahme an der Aktion, in die Kita zu bringen. Auch der Büchereifilm gehörte dazu. Er zeigt zumindest virtuell die Räumlichkeiten und wie man in der Bibliothek arbeitet. Wichtig war den Beteiligten um Bücherei-Leiter Herbert Kalkes, den Kontakt zu den Vorschulkindern sowie die langjährige gute Verbindung zwischen Bücherei und Kitas auch in schwierigen Zeiten aufrecht zu erhalten. „Seit Beginn der Bibfit-Aktion im Jahr 2007 haben wir weit mehr als 1.500 Mädchen und Jungen an den Umgang mit Büchern und Bücherei herangeführt“, verdeutlicht Kalkes die Bedeutung der Kampagne.

An der Aktion nehmen in diesem Jahr teil: die städtischen Kindertageseinrichtungen Kita Villa Regenbogen, Kita Rappelkiste, Kita Pusteblume mit Zusatzgruppe Neue Mitte, Kita Konfetti und Kita Sonnengarten sowie die Katholische Tageseinrichtung für Kinder Zur Glocke, die Evangelische Kindertageseinrichtung Blütentraum und die Elterninitiative Kindergarten Die Zaunkönige.

Bücherei St. Johannes der Täufer öffnet wieder ihre Türen

Die Bücherei St. Johannes der Täufer öffnet am Montag, 22. März, zu den üblichen Betriebszeiten wieder ihre Türen. Corona-bedingt dürfen sich maximal fünf Personen gleichzeitig in den Räumen aufhalten – bei strikter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Auch das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske, FFP2- oder KN95/N95-Maske) ist verpflichtend, ebenso die namentliche Registrierung aller Besuchenden. Weiterhin gilt: kein Zutritt mit Krankheitssymptomen wie Erkältung mit Husten und Fieber. Grundsätzlich ist der Aufenthalt in der Bücherei ausschließlich für die Rückgabe und Ausleihe der Medien gestattet.

Neuanmeldungen sind bis auf weiteres nur mit terminlicher Absprache via Telefon (02225) 6141 oder E-Mail buecherei-meckenheim@t-online.de möglich.

Die Öffnungszeiten sowie ausführliche Informationen stehen im Internet unter: www.buecherei-meckenheim.de.

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Afrikanische Schweinepest: Gefahr der Einschleppung nach Nordrhein-Westfalen weiterhin hoch

Region/Düsseldorf, 17.03.2021 – Ministerin Ursula Heinen-Esser mahnt weiter zur Vorsorge: Die ASP können wir nur gemeinsam eindämmen. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Vor dem Hintergrund der weiterhin schwelenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg und Sachsen ruft Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die breite Öffentlichkeit dazu auf, im Zusammenhang mit der ASP weiterhin extrem umsichtig zu agieren. „Wir müssen die ASP durch gemeinsame Vorsorge eindämmen.

So kann das richtige Verhalten der Menschen auf Reisen die Ausbreitung der ASP verhindern. Zudem müssen Biosicherheitsmaßnahmen in Schweine haltenden Betrieben strikt eingehalten werden. Für den Fall, dass sich die ASP weiter nach Westen ausweiten sollte, ist Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt und sofort einsatzfähig“, sagte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

So hat das Land bereits eine Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um einem drohenden Ausbruch der Tierseuche zu begegnen. Hierzu zählen ein regelmäßiger fachlicher Austausch, Krisenübungen und die Beauftragung einer Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG). Diese kann im Falle eines Ausbruchs von den zuständigen Kreisordnungsbehörden als externe Dienstleisterin zur Durchführung von erforderlichen Maßnahmen innerhalb der sogenannten Kernzone hinzugezogen werden. Unter anderem sorgt sie durch regelmäßige Übungen und Schulungen dafür, dass das im Ernstfall einzusetzende Fachpersonal umfassend auf einen Einsatz der ASP-Bekämpfung beim Wildschwein vorbereitet ist.

Erhöhte Wachsamkeit und Umsicht erforderlich

Die Tierseuche ist für den Menschen ungefährlich, für infizierte Wildschweine liegt die Sterblichkeitsrate jedoch bei nahezu 100 Prozent. „Der Erreger kann über Kleidung, Autoreifen oder Nahrungsmittel übertragen werden. In nicht erhitzten Fleisch- und Wurstwaren kann der Erreger für Tiere monatelang infektiös bleiben. Ein achtlos entsorgtes Wurstbrot kann für Tiere zum Problem werden“, so Heinen-Esser. Straßen- und Autobahnmeistereien seien angehalten, weiterhin konsequent Zäune und Mülleimer zu kontrollieren, auf Wühlspuren von Wildscheinen zu achten und erforderliche Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. Für Rastplätze an Bundesautobahnen und Bundesstraßen ist der Bund verantwortlich. Aktuell werden auch Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter von den Betrieben über Präventionsmaßnahmen informiert und dazu aufgefordert, keine Lebensmittel wie Wurstwaren aus der Heimat einzuführen.

Aufgefundene Wildschweinekadaver, aber auch im Rahmen der Jagd erlegte Tiere werden in Nordrhein-Westfalen bereits seit langem standardmäßig auf ASP untersucht, um rechtzeitige Informationen über ein Auftreten der Seuche zu erlangen. Funde von toten Wildschweinen sollten unmittelbar unter der Telefonnummer 0201/714488 oder per Mail an nbz@lanuv.nrw.de an die Bereitschaftszentrale des Landesumweltamtes gemeldet werden. Die Zentrale kümmert sich in Abstimmung mit den Kommunen um die schnelle Sicherung und Untersuchung des aufgefundenen Wildschweins.

Wildschweinjagd wichtig für präventive Bekämpfung der ASP

Um eine Ausbreitung über Wildschweine zu verhindern, ist es erforderlich, die Wildschwein-Bejagung hierzulande weiterhin intensiv zu betreiben. Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Rahmen der Corona-Vorsorge Maßnahmen erlassen, um eine Jagd weiterhin zu ermöglichen. Seit Ende Januar ist auch die Jagd auf Wildschweine mit künstlichen Lichtquellen und Nachtsichtgeräten erlaubt. Auch übernimmt das Land als Anreiz für die Jägerinnen und Jäger auch in diesem Jahr die Kosten für die Trichinen-Untersuchungen. In der letzten Jagdperiode 2019/2020 wurde in Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Wild erlegt als in den Vorjahren. Die Strecke beim Schwarzwild erreichte im Jagdjahr 2019/2020 mit 64.736 Stück den bisher zweithöchsten Wert.

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Westenergie spendete 2.000 Euro über „Aktiv vor Ort“ – Mehr Spielplatz im Wohngebiet Wacholder

Mechernich-Kommern, 17.03.2021  – Christian Fleischer ist erfreut angesichts der gut fortschreitenden Arbeiten auf dem Spielplatz Wacholder. Er und seine Initiative, zu der in der Hauptsache Anwohner gehören, hatten sich in Gesprächen mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dem städtischen Landschaftsarchitekten Christoph Marx dafür eingesetzt, das Areal für Kinder im Wohngebiet Wacholder nach 15 Jahren zu erweitern und mit weiteren Spielgeräten auszustatten.

Unter der 30-Zentimeter-Schicht des bleifreien, aus der Bornheimer Region angelieferten Erdmaterials wird sicherheitshalber sogar noch eine Folie eingearbeitet. Sie soll ein Vermischen der unteren Bodenschichten mit der neuen Erde und auch ein zu tiefes Graben verhindern, wie Landschaftsarchitekt Christoph Marx erklärt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Den Ball hat die Stadtverwaltung aufgegriffen und im Zuge der Sanierung des Spielplatzes – wegen zu hoher Werte von endogen vorhandenem Blei im Erdreich – inzwischen bereits umgesetzt: Auf der neuen Fläche ist eine Zweiturmanlage mit Rutsche eingezogen, auf dem bisherigen Teil ein Zelt-Kletterhäuschen.

Mit der neuen Spielfläche kommen rund 90 Quadratmeter zu den bestehenden rund 450 Quadratmeter hinzu. „Ich freue mich, dass alles so gut funktioniert hat“, erklärte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dem „Bürgerbrief“. Er bedankte sich vor Ort bei Christian Fleischers Elterninitiative für Ihr Engagement. Denn die hatte eifrig Spendengelder gesammelt und in die Ausstattung gesteckt. Das Unternehmen „Westenergie“ gab über das Projekt „Aktiv vor Ort“ zweitausend Euro zusätzlich, wie René Zander erläuterte.

Genutzt wird für die Erweiterung eine direkt angrenzende städtische Fläche, die eigentlich verpachtet war. Doch auch da hat sich die Stadtverwaltung mit dem Pächter einigen können.

Mittlerweile zu klein

Die Erschließung des Baugebietes Wacholder begann im Jahre 2006 und der dazugehörende Spielplatz wurde im Jahre 2012 gebaut. Das Baugebiet am Rodelhang wurde ab dem Jahre 2015 erschlossen. Die Kinder beider Baugebiete nutzen den Spielplatz Wacholder gemeinsam.

Der Andrang und die Lust auf den Spielplatz sei außerordentlich groß, so Christian Fleischer: „Wir haben festgestellt, dass der Spielplatz für beide Baugebiete viel zu klein war. Im neuen sind allein 34 Kinder im Alter von null bis sieben Jahren und der Spielplatz damit eindeutig überlastet.“

Rund 45.000 Euro investierte die Stadt in die Sanierung und Erweiterung. Ein Großteil der Arbeiten wurde durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofs abgewickelt. Das verwendete Erdreich stamme aus der Region Bornheim und sei durch Labortests überprüft, so Stadtingenieur Marx, der schon den Abschluss der Arbeiten vorbereitet: „Jetzt fehlt noch der Rollrasen.“

Der könne voraussichtlich, abhängig von den Anwachs-Temperaturen, noch im März auf dem Spielplatz „Wachholder“ ausgerollt werden. Aber nicht allein dort, sondern auch auf allen anderen bisher von der Stadt sanierten Spielstätten, so im Mühlengarten (Obergartzem), Pützgasse (Kommern), Friedrich-Wilhelm-Straße (Mechernich) und Grünackerweg (Vollem). In Lückerath konnte ein Fallschutzbelag rund um die Spielgeräte angebracht werden.

In jedem Fall mache die Stadtverwaltung Tempo, damit die Spielmöglichkeiten so schnell wie möglich fertig werden, so Christof Marx: „Schließlich wollen die Kinder ja auf den Spielplatz, wenn das schöne Wetter kommt.“

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Stadt Aachen verlängert „Rettungsschirm für Kulturschaffende“ bis Ende Juni

Aachen, 17.03.2021 – Bereits im vergangenen Jahr hatte der Rat der Stadt Aachen einen so genannten „Rettungsschirm für Kulturschaffende“ verabschiedet und später entsprechend verlängert, mit dem die Stadt ihre Veranstaltungsstätten für Aktivitäten der freien Kulturszene kostenlos und befristet bis Ende März 2021 zu Verfügung stellte. Aufgrund der Verlängerung der Maßnahmen zur Corona-Pandemie hat der Hauptausschuss der Stadt in seiner Sitzung vergangene Woche einstimmig den Rettungsschirm und die “Außerkraftsetzung der einschlägigen Entgeltordnungen“ nochmals bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

Insgesamt haben sich bisher 37 Kulturschaffende, respektive Kulturvereine, mit dem städtischen Kulturbetrieb in Verbindung gesetzt, um die entsprechenden Veranstaltungsstätten vor allem zu Probe- oder Streamingzwecken nutzen zu können. Zu den genannten Örtlichkeiten gehören der Tivoli, das Eurogress, das Waldstadion und das Ludwig Forum Aachen sowie „weitere städtische Räumlichkeiten“. Ausgenommen sind der Krönungssaal und andere Räume im Aachener Rathaus, die besonderen städtischen repräsentativen Zwecken dienen. Für diese bleibt der bisherige Entgelttarif weiterhin gültig. Informationen hierzu gibt es beim Kulturbetrieb der Stadt Aachen unter den Telefonnummern 0241 – 432 4920 – 25 und / oder der Mailadresse kulturservice@mail.aachen.de .

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen kündigte in diesem Zusammenhang an, verstärkt weitere Orte für die regionale Kultur sowie Auftrittsmöglichkeiten finden zu wollen.

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Stadt Meckenheim gewinnt den ADFC-Fahrradklima-Test

Meckenheim, 17.03.2021 – Bürger stellen der Apfelstadt ein noch besseres Zeugnis als 2018 aus. Meckenheim ist spitze. Beim Fahrradklima-Test 2020 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), dessen Ergebnis Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer verkündete, gewann die Apfelstadt den landesweiten Vergleich in der Ortsgrößenklasse 20.000 bis 50.000 Einwohner deutlich. Die Gesamtbewertung von 2,65 bedeutete bundesweit Platz zwei hinter dem hessischen Baunatal. Damit untermauert Meckenheim einmal mehr seine Stellung als ausgezeichnete fahrradfreundliche Stadt. Die Bekanntgabe der Preise erfolgte im Rahmen einer digitalen Auszeichnungsveranstaltungen, an der auch Bürgermeister Holger Jung teilnahm.

„Dieses Ergebnis erfüllt mich mit Stolz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage haben uns ein Zeugnis ausgestellt, das Bestätigung unserer zukunftsgewandten Arbeit ist. Vor allem aber ist das Resultat für uns Ansporn, den eingeschlagenen Weg mit viel Energie fortzusetzen, die Infrastruktur weiter auszubauen und damit die Mobilitätswende zu forcieren“, resümierte Holger Jung. „Wir stellen uns den Herausforderungen und wollen noch mehr klimafreundliche Angebote schaffen, damit die Leute vermehrt aus dem motorisierten Individualverkehr aus- und auf das Fahrrad sowie den ÖPNV umsteigen. Denn der Klimaschutz und damit die Mobilitätswende“, so der Bürgermeister weiter, „werden an Fahrt gewinnen müssen.“ Hans-Peter Eckart, Vorsitzender der ADFC-Ortsgruppe Meckenheim, sagte, dass Meckenheim bei seiner städtebaulichen Planung in den 70er- und 80er-Jahren alles richtig gemacht hätte. „Von diesen guten Grundlagen lebt die Stadt heute noch. Zudem wird der Gedanke einer fahrradfreundlichen Stadt bei neuen Projekten weitergedacht.“

Bereits zum neunten Mal hatte der ADFC im vergangenen Herbst die große Online-Umfrage durchgeführt und ein Rekordergebnis erzielt. Erstmals gaben annährend 230.000 Teilnehmer ihre Meinung ab – eine Bestandsaufnahme in mehr als 1.000 Städten aus sechs Stadtgrößengruppen. Sie hatten die geforderte Mindestteilnehmerzahl erreicht und waren so in die Wertung für das Städteranking gekommen. Zum Vergleich: Beim vorherigen ADFC-Fahrradklima-Test 2018 waren es rund 170.000 Teilnehmer sowie 683 Städte und Gemeinden.

Die weltweit größte interaktive Befragung ihrer Art wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des nationalen Radverkehrsplans 2020 gefördert. Sie gibt den Stadt- und Gemeindeverwaltungen wichtige Hinweise und Impulse aus erster Hand für noch bessere Rahmenbedingungen. In der aktuellen Aktion widmeten sich die Teilnehmer unter anderem dem Radfahren in Corona-Zeiten. Auch Fragen, ob man in einer Stadt zügig und sicher ans Ziel gelangt, galt es zu beantworten. Meckenheim konnte gleich mehrfach punkten, unter anderem mit den Fahrradboxen, der rheinischen Apfelroute und den E-Bike-Verleihstationen. Verkehrsminister Andreas Scheuer hob die Apfelstadt in seiner Laudatio besonders hervor: als eine von lediglich drei Kommunen, die sich in der aktuellen Umfrage zum wiederholten Male ganz vorne platzieren konnten.

Schon in den vergangenen Umfragen hatte Meckenheim einen Spitzenplatz eingenommen. Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018 landete die Apfelstadt mit einer Gesamtnote von 2,96 landesweit auf dem zweiten Platz und bundesweit auf dem vierten Platz unter insgesamt 311 Städten mit einer Einwohnerzahl von 20.000 bis 50.000 Menschen. Im vergangenen Herbst waren es sogar 416 Städte, die in der Ortsgrößenklasse bewertet wurden.

Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests 2020 sowie weitere Informationen sind im Internet zu finden unter:

www.fahrradklima-test.de.