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Weltwassertag am 22. März: Wasser schützen und wertschätzen

Region/Düsseldorf, 20.03.2021 – Ministerin Heinen-Esser: Ein Schluck Wasser ist weit mehr als ein Durstlöscher / Broschüre ‘(Unter-)Wasserwelten‘ schärft den Blick für das Leben im und am Wasser.  Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Im Vorfeld des Weltwassertages (22. März) ruft Umweltministerin Ursula Heinen-Esser zu einem sorgsamen und bewussten Umgang mit unseren Wasserressourcen auf: „Wasser in ausreichender Menge und guter Qualität ist die Lebensgrundlage für Mensch und Natur. Zugleich ist es unsere wichtigste natürliche wirtschaftliche Ressource. Wir sollten jeden Schluck Wasser stets genießen – er ist weit mehr als bloß ein Durstlöscher.“

Die Ministerin betonte die Herausforderungen des Klimawandels für die Wasserversorgung. „Die Verfügbarkeit von Wasser, insbesondere sauberem Trinkwasser, ist keine Selbstverständlichkeit. Dies haben die trockenen Sommer der vergangenen Jahre gezeigt.“ Potenzielle Nutzungskonflikte müssten vorausschauend vermieden werden. So soll der Vorrang der Trinkwasserversorgung im Landeswassergesetz verankert werden. Zudem erarbeitet das Umweltministerium im Rahmen einer Konzeption für langanhaltende Trockenphasen konkrete Maßnahmen und Lösungsansätze.

Neue Broschüre „(Unter-)Wasserwelten“

Die Vereinten Nationen haben den Weltwassertag 2021 unter das Motto „Wert des Wassers“ gestellt. Passend zum Anlass hat das Umweltministerium eine neue Broschüre rund um die „(Unter-)Wasserwelten“ in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Die Broschüre bietet spannende Fakten rund um die Bäche, Flüsse und Seen in Nordrhein-Westfalen – etwa zur Wanderung der Aale in die ferne Sargassosee oder dem Balztanz des Bitterlings. „Wer die Natur kennt, wird sich mit besonderer Begeisterung für ihren Schutz einsetzen. Mit der neuen Broschüre möchten wir den Blick für das Leben im und am Wasser schärfen“, so Heinen-Esser.

50.000 Kilometer Fließgewässer

Nordrhein-Westfalen durchzieht ein Netz von Fließgewässern mit einer Länge von rund 50.000 Kilometern. Dem „Mythos Rhein“ und seiner Geschichte widmet sich die Broschüre mit einem eigenen Kapitel. Unter anderem gibt die Broschüre Einblicke in die Arbeit eines der letzten Rheinfischer auf einem „Aal-Schokker“. Erfreulicherweise wandern heute wieder Lachse und Maifische den Rhein hinauf zu ihren Laichgründen. Dies ist ein sichtbarer Erfolg für den Gewässerschutz sowie von Renaturierungsmaßnahmen und Wiederansiedlungsprojekten.

„Der Trend stimmt, aber wir sind noch lange nicht am Ziel. An den Gewässern in Nordrhein-Westfalen sind 150 Jahre Industriegeschichte nicht spurlos vorübergegangen. Wir dürfen nicht nachlassen, uns mit aller Kraft für die Ressource Wasser und vitale und widerstandsfähige Flussgebiete einzusetzen“, so Heinen-Esser. Im Entwurf des Maßnahmenprogramms zum Bewirtschaftungsplan 2022-2027 für die Flussgebiete Rhein, Weser, Ems und Maas sind über 10.000 Maßnahmen geplant, um die Qualität der Gewässer in Nordrhein-Westfalen weiter zu verbessern.

Flussperlenmuschel und nachhaltige Aquakultur

Informationen bietet die neue Broschüre zu den verschiedenen Lebensräumen und ihren Bewohnern. Wie vielfältig die natürlichen Verflechtungen dabei sein können, zeigt die Flussperlmuschel. Diese bis zu 120 Jahre alten Süßwassermuscheln sind bei der Fortpflanzung auf Bachforellen angewiesen, damit sich ihre Larven in den Kiemen der Fische festsetzen und entwickeln können. Aufgrund ihrer kostbaren Perlen setzte im 19. Jahrhundert eine massive Jagd nach den Muscheln ein, die beinahe zum Aussterben der Art in Nordrhein-Westfalen führte. Ein von EU und Land unterstütztes Artenschutzprojekt in der Eifel brachte im Jahr 2020 erstmals wieder geschlechtsreife Muscheln hervor.

Ein weiterer Schwerpunkt der Broschüre ist die „Regionale Aquakultur“. Viele Fischbestände in den Weltmeeren sind heute schon überfischt. Um auch in Zukunft den Bedarf nachhaltig decken zu können, werden Aquakulturen den Wildfang zunehmend ersetzen. Zur Erforschung und Entwicklung von zukunftsweisenden Lösungsansätzen plant die Landesregierung am Standort Kirchhundem-Albaum eine Modernisierung und Stärkung der Bereiche Fischereiökologie und Aquakultur des Landesumweltamtes durch ein modernes Kompetenzzentrum mit modernen Laboren und neuer Teichanlage.

Download und Bestellmöglichkeit der Broschüre:

Unter www.mulnv.nrw.de kann die neue Broschüre „(Unter-)Wasserwelten – Bäche, Flüsse und Seen in Nordrhein-Westfalen“ heruntergeladen werden. Auch eine Bestellung von gedruckten Exemplaren ist dort möglich.

Direkt-Link zu der neuen Broschüre: https://www.umwelt.nrw.de/mediathek/broschueren/detailseite-broschueren?broschueren_id=14749&cHash=abafbd9d05ad1f5bd39b659323299c47

Terminhinweise und weitere Informationen für Medien

  • Sonntag, 21. März 2021, 12 Uhr: Instagram-Live-Gespräch

Am kommenden Sonntag, 21. März 2021, findet um 12.00 Uhr ein Instagram-Live-Gespräch von Frau Ministerin Ursula Heinen-Esser mit Daniel Fey, Leiter des Fachbereichs Fischereiökologie und Aquakultur des Landesumweltamtes (LANUV NRW), statt. Themen werden unter anderem sein die Artenvielfalt an und im Wasser, Herausforderungen durch den Klimawandel und erfolgreiche Projekte zur Wiederansiedlung von bedrohten Arten. Interessierte können dem Gespräch über den Instagram-Kanal @umwelt_nrw folgen und per Chat Fragen einbringen.

  • Weltwassertag/Montag, 22.03.2021, 14:15 Uhr: 30 Jahre Trinkwasserschutz-Kooperationen – Unterzeichnung eines neuen 12-Punkte-Programms

Am Weltwassertag wird Ministerin Heinen-Esser im Rahmen der virtuellen Jubiläumsveranstaltung „30 Jahre Trinkwasserschutz-Kooperationen“ gemeinsam mit zahlreichen Partnern eine neue
12-Punkte-Vereinbarung zur Stärkung der Kooperationen zum Trinkwasserschutz unterzeichnen. Im Vorfeld der Veranstaltung ist um 14.15 Uhr eine Online-Pressekonferenz geplant. Anmeldungen zur digitalen Teilnahme an der Pressekonferenz unter: presse@mulnv.nrw.de

  • Bitte teilen Sie dabei Name, Redaktion und Kontaktdaten mit. Die Zugangsdaten lassen wir Ihnen rechtzeitig im Vorfeld der Pressekonferenz zukommen.
  • Titelbild zum Abdruck:

Das Titelblatt der Broschüre ist als separate Datei angefügt und steht zur Veröffentlichung zur Verfügung (Quelle: MULNV NRW).

  • Beteiligungsverfahren WRRL-Bewirtschaftungsplan:

Interessierte Personen und Institutionen können zu den Entwürfen noch bis zum 22. Juni 2021 Stellung nehmen. Informationen zum laufenden Beteiligungsverfahren zum Bewirtschaftungsplans 2022-2027 finden Sie unter www.flussgebiete.nrw.de und in der PM unter folgendem Link:

https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/ueber-10000-massnahmen-fuer-intakte-gewaesser-umweltministerium-nordrhein-westfalen-startet-oeffentlichkeitsbeteiligung-1608631764

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Bewohner der Mayener Seniorenheime erhalten kleine Aufmerksamkeit

Mayen, 20.03.2021 – Gerade Seniorenheimen und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern macht die aktuelle Corona-Pandemie sehr zu schaffen: Nicht nur die Sorge um die eigene Gesundheit, sondern auch die Isolation von den Liebsten, die nicht so häufig und wenn mit einem unguten Gefühl im Magen die Bewohner besuchen, machen den Alltag grau und trist.

Das Team des Altenzentrums St. Johannes nahm die Spende gerne entgegen. Foto: Stadt Mayen

So wurde die Idee bei den Verantwortlichen der Stadt Mayen geboren, für die Bewohner etwas Besonderes zu tun und ihnen mit einer kleinen Aufmerksamkeit den Tag zu versüßen. Die drei Mayener Seniorenheime erhielten eine Geldspende und konnten so jedem Bewohner eine kleine ganz persönliche Freude bereiten.

Übergabe der Spende im Compassio Pflegeheim. Foto: Stadt Mayen

„Es wird für jeden einzelnen Bewohner ganz individuell etwas ausgesucht. Der Eine mag vielleicht gerne ein gutes Duschgel, ein anderer lieber eine Rätselzeitschrift oder ein Blümchen“, erklärte Doris Laux vom AWO-Seniorenzentrum stellvertretend für alle Einrichtungen die Idee hinter der Aktion, die aus dem Fonds „Mayener helfen Mayenern“ finanziert wurde.

„Wir hoffen sehr, dass wir den Seniorinnen und Senioren damit etwas Freude machen und die Zeit, bis durch die Impfungen bald wieder ein bisschen Normalität für Pflegende und Bewohner eintritt, etwas erträglicher gestalten konnten“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Veterinäramt des Kreises Düren deckt illegalen Welpenhandel auf

Düren, 20.03.2021 – Gleich zwei Händler, die illegal Welpen verkaufen wollten, sind dem Veterinäramt des Kreises Düren in nur einer Woche ins Netz gegangen. Vier Welpen wurden in Quarantäne gesetzt.

Die Tiere kamen aus dem europäischen Ausland nach Deutschland, sind aber jünger als 15 Wochen. Und genau das ist das Problem. Da die Tollwutimpfung in der Regel erst im Alter von 12 Wochen durchgeführt wird und es danach 21 Tage dauert bis ein gültiger Impfschutz erreicht wird, können Hundewelpen aus tierseuchenrechtlichen Gründen erst ab einem Alter von 15 Wochen nach Deutschland gebracht werden. Sie müssten dann über einen EU-Heimtierausweis, in dem die Tollwutimpfung eingetragen ist, sowie einen Mikrochip verfügen. Dies war bei den entdeckten vier Welpen nicht der Fall.

Werden solche Fälle aufgedeckt, „werden die Tiere auf Kosten des Halters in eine Quarantäne-Station gebracht, bis sie alt genug für die Tollwutimpfung sind“, sagt Dr. Elke Schelthoff, Tierschutzbeauftragte des Kreises Düren. Zudem müssen die ertappten Händler ein Bußgeld zahlen, das bis zu 30.000 Euro betragen kann. „Illegaler Welpenhandel ist nicht nur aus tierschutzrechtlichen Gründen ein großes Problem, sondern auch ein tierseuchenrechtlicher Verstoß“, so Schelthoff weiter. Denn die Tollwut ist auch auf den Menschen übertragbar und kann tödlich enden. Das Veterinäramt warnt daher ausdrücklich davor, Welpen zu kaufen, deren Herkunft nicht klar ist. Wer sich weiterhin informieren möchte, kann sich per E-Mail an tierschutz@kreis-dueren.de wenden.

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Bericht-Erstattung zur Masken-Versorgung von Risikopatienten durch Vor-Ort-Apotheken

Region/Mainz, 20.03.2021 – Einige Medien haben kritisch über die Aktion zur Verteilung von Schutzmasken an Risikopatienten durch Vor-Ort-Apotheken berichtet. Dazu teilen wir folgendes mit:
Die Präsenzapotheken in Deutschland sind im Dezember 2020 kurzfristig mit der schwierigen Aufgabe betraut worden, quasi über Nacht die Versorgung von rund dreißig Millionen Risikopatienten mit hochwertigen Schutzmasken zu bewerkstelligen.

Verlässliche alternative Versorgungswege standen nicht zur Verfügung. Zu diesem Zeitpunkt waren Schutzmasken am Markt nur begrenzt zu bekommen, und die Preise waren höher als heute und zudem stark schwankend.

Die Apotheken hatten erheblichen Aufwand damit, die Masken rechtzeitig zu besorgen, Angebote zu sichten und die Qualität der Masken zu beurteilen. Sie haben den Einkauf von zum Teil großen Kontingenten vorfinanziert und dafür teilweise Kredite aufgenommen. Sie mussten Masken aus größeren Gebinden umverpacken und die Anspruchsberechtigung der Patienten überprüfen. Viele Betriebe haben zusätzliches Personal mobilisiert und bauliche Veränderungen vorgenommen, um dem Ansturm der Patienten Herr zu werden und auch mit denjenigen zu sprechen, für die nicht sofort Masken verfügbar waren.

Das alles musste unter strengen Infektionsschutzauflagen geschehen.
Insgesamt hat die Maskenverteilung trotz fehlender Vorbereitungszeit gut funktioniert.

Die Vergütung der Apotheken wurde per Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt. Nachdem sich der Markt deutlich entspannt hatte und die Einkaufspreise gesunken waren, wurde die Vergütung im Februar von 6 Euro um mehr als ein Drittel auf 3,93 brutto abgesenkt. Die Apotheken müssen aus dieser Vergütung nicht nur den Einkauf der Masken, sondern auch alle übrigen Kosten für Vorfinanzierung und Personal bestreiten. Die Vergütung war deshalb keinesfalls überhöht. Natürlich hat nicht jede Apotheke die gleiche Kostenstruktur. Insofern kann es sein, dass die Vergütung für eine sehr günstig wirtschaftende Apotheke auskömmlicher war als für andere. Wenn nun einzelne Apotheken die Maskenverteilaktion offensichtlich für individuelle Marketingzwecke eingesetzt haben, entsteht der falsche Eindruck, die Mehrheit der Betriebe hätte unangemessene Gewinne erzielt. Der Eindruck ist falsch und angesichts der enormen Belastung und guten Versorgungsleistung der Apotheken ebenso ärgerlich wie bedauerlich. Wie schwer solche Aktionen zu bewältigen sind, zeigt sich derzeit bei der Versorgung mit Schnelltests, die nicht über die Apotheken organisiert wurde und schleppend läuft.

Die Apothekerschaft und ihre Mitarbeiter sowie die Landesapothekerkammer in Rheinland-Pfalz als verfasster frei- und heilberuflicher Berufsstand stehen im Kampf gegen die Pandemie vor den Menschen in unserem Land: In den verbliebenen 929 Vor-Ort-Apotheken, in den Kliniken, in der Arzneimittelforschung und –produktion, bei der Durchführung von Corona-Tests in zahlreichen Apotheken sowie in den Corona-Impfzentren des Landes, für die sich über 1.300 Kammermitglieder und Pharmazeutisch-Technische Assistenten (PTA) freiwillig gemel-det haben.

Dies gilt Tag für Tag sowie im Nacht- und Notdienst auch Nacht für Nacht.

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Eifelkreis Bitburg-Prüm muss wieder strengere Öfffnungsregeln erlassen

Bitburg, 19.03.2021 – Der Eifelkreis Bitburg-Prüm wurde vom Land Rheinland-Pfalz durch förmlichen Erlass angewiesen, vor dem Hintergrund der erhöhten 7-Tage-Inzidenz strengere Regeln zu erlassen.

Bereits ab Samstag, den 20. März gilt für den Einzelhandel die Vorgabe, nur dann zu öffnen, wenn Kunden zuvor mit ihnen Termine vereinbaren. Pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche darf nur ein Kunde in den Laden treten. Weiter offen bleiben dürfen unter anderem Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen, Buchhandlungen oder Baumärkte. Die Regeln sollen laut Land bis zum 28. März gelten.

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Corona-Fall in der Kreisverwaltung Euskirchen – Landrat Ramers und weitere Mitarbeitende in Quarantäne

Euskirchen, 19.03.2021 – Nachdem eine Führungskraft der Kreisverwaltung Euskirchen positiv auf die britische Coronavirus-Variante getestet worden ist, hat das Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen insgesamt 21 Beschäftigte der Kreisverwaltung als Kontaktpersonen der Kategorie 1 für 14 Tage in häusliche Quarantäne geschickt. Betroffen sind dabei unter anderem Landrat Markus Ramers, sein Allgemeiner Vertreter Manfred Poth, der Leiter des Gesundheitsamtes Christian Ramolla, weitere Geschäftsbereichsleitungen sowie Teile der CDU-Fraktion.

Unmittelbar nachdem bei der erkrankten Führungskraft durch einen positiven Schnelltest der Verdacht einer Corona-Infektion im Raum stand, sind am Mittwoche alle in Frage kommenden Kontaktpersonen im Kreishaus per Schnell- und PCR-Test untersucht worden. Alle Ergebnisse waren negativ, das heißt, es gibt aktuell nur eine infizierte Person. Von einer Ausbreitung innerhalb der Kreisverwaltung muss derzeit nicht ausgegangen werden.

Inzwischen wurde festgestellt, dass es sich bei diesem Fall um die hochansteckende britische Corona-Variante handelt. Vor diesem Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden, dass es trotz der Einhaltung aller Schutz- und Hygienemaßnahmen und dem Tragen medizinischer Masken bei Besprechungen zu einer Übertragung gekommen ist. Gemäß RKI-Richtlinien hat das Gesundheitsamt konsequent bei allen Betroffenen Absonderungen und weitere Testungen angeordnet.

Die angeordnete Quarantäne dauert voraussichtlich bis zum 30. März. Alle Betroffenen arbeiten nunmehr im Homeoffice, so dass bis auf die Verschiebung einzelner Termine keine Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit der Kreisverwaltung zu befürchten sind.

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Auch Rheinland-Pfalz setzt Impfungen mit AstraZeneca fort

Region/Mainz, 19.03.2021 – Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat gestern entschieden, dass der Impfstoff AstraZeneca weiterhin als sicher und wirksam einzustufen ist. Auf dieser Grundlage hat die Konferenz der Gesundheitsminister von Bund und Ländern gestern beschlossen, die Impfungen mit AstraZeneca in Deutschland wiederaufzunehmen.

Rheinland-Pfalz wird diese Entscheidungen unmittelbar umsetzen und ausgesetzte Impfungen mit AstraZeneca wieder starten. Konkret bedeutet dies, dass die ausgesetzten Impfungen der Priogruppe 2 in den Krankenhäusern, bei der Polizei und in den Justizvollzugsanstalten ebenso wie die Impfungen mit Astrazeneca in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe durch die mobilen Impfteams nun wieder anlaufen; erste Impfungen sollen bereits heute wieder stattfinden.

Auch die gestoppte Terminvergabe für neue Termine in den Impfzentren für die Prioritätsgruppe 2 wird aufgehoben. Neue Impftermine werden nun wieder für alle drei verfügbaren Impfstoffe vergeben. Die entsprechenden Impfungen finden ab der kommenden Woche wieder statt. Personen, die sich bereits für einen Termin registriert haben, werden automatisch über eine Terminzuteilung informiert und müssen sich nicht erneut registrieren.

An den bereits terminierten Impfungen mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna ändert sich nichts, diese Termine bleiben wie zugeteilt bestehen.

Bei den Impfungen der bettlägerigen Menschen durch die Hausärzte ab dem 22. März können dann voraussichtlich auch wieder die Kontaktpersonen beziehungsweise Angehörige der Prioritätsgruppe 2 geimpft werden. Zum Start der Impfungen in den Hausarztpraxen finden noch Gespräche auf Bund-Länder-Ebene statt.

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Starke Gemeinschaft bei der Impfhilfe

Euskirchen/Kall, 19.03.2021 – Die Generationengenossenschaft GenoEifel und das Forum Ehrenamt der Euskirchener Region (feder e.V.) haben in der Pandemie zusammengefunden. „Was dem einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.“ Dieses Zitat von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen kennzeichnet den Kern einer jeden Genossenschaft. Und sie gilt auch für die GenoEifel. Die Hilfe-Helfer-Genossenschaft für alle Generationen lebt durch ihre intakte Gemeinschaft und die Unterstützung derjenigen, die Hilfe benötigen.

Im Kreis Euskirchen gibt es aber noch weitere Vereinigungen, die ähnliches anbieten. Einer davon ist feder e.V. – das Forum Ehrenamt der Euskirchener Region. Der Verein mit Sitz in Euskirchen vermittelt Ehrenamtler, hat unter anderem ein Seniorenpatenprogramm und sogar eine Kulturbühne.

Ganz nach Raiffeisens genossenschaftlichem Prinzip haben diese beiden Organisationen nun zusammengefunden – und zwar beim Thema Impfhilfe. Gemeinsam unterstützen die Genossenschaft mit Sitz in Kall und der Euskirchener Verein Menschen ab 80 Jahren (und in Kürze auch ab 75 Jahren) diesbezüglich in drei Bereichen: Sie helfen bei der Terminfindung, bei Fahrten zum Impfzentrum und daran gekoppelt auch bei der Begleitung der Impflinge. Die GenoEifel erfüllt diese Aufgabe sogar im Auftrag des Kreises Euskirchen. „Wir haben diesen Auftrag bei der Impfhilfe nun gemeinsam wahrgenommen“, erklärt Corinne Rasky, Koordinatorin der Genossenschaft.

„Da wir aktuell in unseren Aktivitäten stark eingeschränkt sind, haben wir überlegt, wie wir helfen können. So sind wir auf die Idee gekommen, die aktuelle Impfkampagne zu unterstützen – so wie die GenoEifel das auch macht“, berichtet Robert Prinz, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit von feder e.V. Barbara Brieden, Seniorenbeauftragte der Stadt Euskirchen, hatte feder und GenoEifel schließlich zusammengebracht.

„Ärmel hochkrempeln und loslegen“

„Wir haben uns nur einmal per Videokonferenz unterhalten und dann einfach gemacht“, erinnert sich Robert Prinz. „Das ist auch unser Motto: Ärmel hochkrempeln und loslegen“, stimmt ihm Corinne Rasky zu. Die GenoEifel habe ein „Superkonzept, das funktioniert“ gehabt und feder habe mit einem kleinen Team mithelfen können, so Prinz weiter. „Gemeinsam nahm die Impfhilfe dann richtig Fahrt auf“, erzählt Corinne Rasky. Zuletzt standen 96 Helfer zur Verfügung – 90 davon von der GenoEifel.

Die Generationengenossenschaft war bislang hauptsächlich in den südlicheren Kommunen des Kreises Euskirchen sowie in den Eifelteilen des Kreises Düren und der Städteregion Aachen aktiv, was an der Förderung durch die Leader-Region Eifel lag. Die schnellere Ausbreitung in die Leader-Region Zülpicher Börde wurde durch die Corona-Pandemie ausgebremst.

Deshalb nahm die GenoEifel in den Nordkreis-Kommunen des Kreises Kontakt zu ortsansässigen Organisationen auf, etwa der Weilerswister Corona-Hilfe, sowie zu Ortsvorsteher*innen und Ortsbürgermeister*innen. „Man muss schließlich voneinander wissen“, erklärt Corinne Rasky das Vorgehen. „In Euskirchen konnten wir die weißen Flecken bedienen“, berichtet Robert Prinz.

Eine weitere Zusammenarbeit zwischen GenoEifel und feder auch nach der Corona-Pandemie ist nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil. „Von uns gibt es dazu ein uneingeschränktes Ja. Wir müssen weg vom Konkurrenzdenken“, meint Robert Prinz. Das sieht Corinne Rasky auch so. Viel eher gehe es darum, sich gegenseitig zu unterstützen. Gemeinsamkeiten sind zahlreich vorhanden: Sowohl die Geno als auch feder bieten beispielsweise Fahr- und Einkaufsdienste an, aber auch weitere Hilfsangebote. Hinzu kommen spezielle inklusive und kulturelle Angebote bei feder. „Es geht doch darum, gemeinsam etwas Nützliches zu tun“, so Robert Prinz.

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Für beste frühkindliche Bildung in Rheinland-Pfalz: Mehr als 11,4 Millionen Euro für Kita-Ausbau

Region/Mainz, 19.03.2021 – Der Kita-Ausbau in Rheinland-Pfalz schreitet voran: „Ich freue mich, dass wir die Kitas, Träger und Kommunen bei ihren Investitionsvorhaben in 34 rheinland-pfälzischen Kitas aktuell mit 11.471.669,58 Euro unterstützen können. 1.332 Plätze in 71 Gruppen und Fördersummen zwischen rund 56.000 Euro und rund 927.000 Euro umfassen die jetzt bewilligten Maßnahmen. Damit unsere Kleinsten bestmöglich gefördert und betreut werden und damit ihre Eltern Familie und Beruf gut vereinen können“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. Das Geld stammt aus dem fünften Investitionsprogramm des Bundes für den Kita-Ausbau, bewilligt wurden Anträge vom Stichtag 15. Juli 2020.

„Während der Corona-Pandemie hat sich erneut gezeigt, wie relevant die Kindertagesbetreuung für die gesamte Gesellschaft ist: Kinder brauchen Bildung, Erziehung und Betreuung, aber auch die Kita als Ort des sozialen Miteinanders, an dem sie ihre Erzieherinnen und Erzieher als Bezugspersonen und ihre Freundinnen und Freunde treffen. Eltern brauchen eine gute Betreuung für ihre Kinder, damit sie Familie und Beruf vereinbaren können. Das zeigt, wie wichtig die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher ist, die sie täglich in den Einrichtungen leisten“, so Hubig.

„Wir sehen seit vielen Jahren, dass immer mehr Eltern von ihrem Recht auf Kindertagesbetreuung Gebrauch machen. Der Ausbau der Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz ist deshalb in den vergangenen Jahren immer weiter vorangeschritten. Hierfür haben die Träger und Kommunen große Anstrengungen unternommen“, so die Bildungsministerin weiter.

„Gleichzeitig aber ist Bildung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – und so sehen wir es als unsere Pflicht und auch die des Bundes, die Kommunen bei ihrer Aufgabe zu unterstützen“, so Hubig. Die Ministerin begrüßte, dass der Bund im Rahmen des Konjunktur- und Zukunftspakets in den Jahren 2020 und 2021 insbesondere für den Kita-Ausbau weitere Gelder bereitstellt, aus denen Rheinland-Pfalz 48 Millionen Euro erhält. Das Land unterstützt seine Kommunen seit vielen Jahren in hohem Maße: 2021 sind allein mehr als 900 Millionen Euro für die frühkindliche Bildung vorgesehen.

Neben dem quantitativen Ausbau forciert das Land auch die qualitative Weiterentwicklung in der Kindertagesbetreuung. Zum 1. Juli 2021 tritt das neue Kita-Gesetz vollständig in Kraft. Mehr Qualität, mehr Geld und mehr Gebührenfreiheit sind die Schlagworte zum Gesetz. „Das zeigt, dass wir einen klaren Schwerpunkt auf die frühkindliche Bildung legen und kontinuierlich daran arbeiten, die Kindertagesbetreuung in unserem Land gemeinsam mit allen Beteiligten weiter voranzubringen“, so Hubig abschließend.

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Armin Bergstein ist neuer Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen

Aachen, 19.03.2021 – Der neue Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen heißt Armin Bergstein. Bergstein folgt auf Detlev Fröhlke, der Anfang des Jahres in den Ruhestand gewechselt ist. Der gebürtige Würselener Bergstein hat seine Laufbahn bei der Stadt Aachen 1983 begonnen. Nach der Ausbildung und unterschiedlichen Stationen in der Verwaltung wurde er 2008 Abteilungsleiter im Ordnungsamt und übernahm 2019 die stellvertretende Fachbereichsleitung.

Der 56-jährige Bergstein ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Zusammen mit seinen 220 Mitarbeitenden möchte der Städtische Oberverwaltungsrat nun die – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen in der Corona-Pandemie – anspruchsvolle und stets bürgerorientierte Arbeit des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung fortsetzen.

Bergstein: „Es ist mir wichtig, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, die Stadt Aachen als lebenswerte, vielfältige und auch sichere Stadt zu erhalten und weiter nach vorne zu bringen. Dafür sind wir mit unserem engagierten Team jeden Tag aufs Neue im Einsatz und stehen gerne als kompetente Ansprechpartner für die Menschen unserer Stadt zur Verfügung – auch und gerade in herausfordernden Zeiten, wie wir sie gerade im Umgang mit der Corona-Krise erleben.“