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St. Elisabeth Krankenhaus Mayen begrüßt Neujahrsbaby Noemi

Mayen – Team des Mayener Krankenhauses begleitete im vergangenen Jahr 732 Geburten – Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im St. Elisabeth steht werdenden Eltern das ganze Jahr, rund um die Uhr zur Seite. Am Neujahrstag 2024 war es gleich dreimal für eine Geburt im Einsatz. Gemeinsam wurde nun Familie Kebernik aus Kaisersesch herzlich zum Neujahrsbaby gratuliert und ein Präsentkorb überreicht.

Die kleine Noemi kam um 6:22 Uhr am 1. Januar 2024 zur Welt. Mit 3.500 Gramm und 54 Zentimeter ist sie ein kerngesundes Mädchen. Die Geburt verlief problemlos und Maria und Jonathan Kebernik freuen sich mit ihrem Sohn Jeremia sehr, dass er nun ein Schwesterchen hat. „Es ist immer wieder ein Wunder“, sagt die Leitende Hebamme Elvira Hoffmanns lächelnd. „Wir begleiten die werdenden Eltern ja meist schon vor der Geburt und sind immer wieder glücklich, wenn ein gesundes Kind auf die Welt kommt. Das Glück der Eltern dabei zu sehen, macht unseren Beruf so erfüllend.“ Ein professionelles Team aus erfahrenen Hebammen, Ärzten und Schwestern ist im St. Elisabeth für die jungen Familien da und informiert und berät rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. „Wir bereiten mit Informationsveranstaltungen, Beratungsangeboten und Kursen rund um die Schwangerschaft auf den neuen Lebensabschnitt vor“, ergänzt Chefarzt Dr. med. univ. Senad Habibovic. „Besonders wichtig ist uns der persönliche Kontakt. So können wir uns auf individuelle Wünsche und Sorgen bestens einstellen.“

In der Klink für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im St. Elisabeth Mayen gab es im vergan­genen Jahr 732 Geburten, davon waren 377 Mädchen und 355 Jungs. Auf der Rangliste der beliebtesten Mädchennamen standen Emma, Mathilda und Emilia. Bei den Jungennamen war Finn die Nummer eins, gefolgt von Lio und Paul sowie auf Platz drei Ben und Henry.

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854 Kuxe begossen – Traditionelle Deputat-Verteilung der VR-Bank Nordeifel und der KSK Euskirchen

Hellenthal-Rescheid – Einmal im Jahr ist Kuxgewerke-Versammlung im Rescheider Bergmannstreff. Dann kommen die Aktionäre des Besucherbergwerks „Grube Wohlfahrt“ zusammen, um ihre Deputate einzufordern. Und wie jedes Jahr bestanden diese in hochprozentigem „Eifel-Geist“ und Bier Bitburger oder kölscher Brauart, gestiftet von VR-Bank Nordeifel und Kreissparkasse Euskirchen.

Freigegeben wurden die Kux-Deputate von Markus Keul, Abteilungsleiter Privatkundengeschäft der VR-Bank Nordeifel, und Karl-Heinz Daniel vom Vorstand der KSK-Bürgerstiftung. Die VR-Bank Nordeifel sei als „Hausbank der Region“ mit der Eifel verwachsen, so Markus Keul. Auch der aus Herhahn stammende Karl-Heinz Daniel unterstrich die Verbundenheit seines Instituts mit Grube und Heimatverein.

Durch den Abend mit Essen, Kux-Vergaben, Ansprachen, Brassband-und Mundart-Auftritten und Tombola führten Heimatvereinsvorsitzender Karl Reger und der frühere Arbeitsamtschef und NRW-Stiftungsbotschafter Ralf Sawatzki. „Mit dem Kauf eines Kuxes, einem ideellen Anteil am Besucherbergwerk »Grube Wohlfahrt«, erwirbt der Aktionär das Recht der lebenslangen Teilnahme an dieser traditionellen Veranstaltung“, so Sawatzki.

50 Euro pro Aktienschein

Die emittierte Anzahl wurde auf 1000 Kuxe streng limitiert, hieß es. Bisher gehören immerhin gut 850 Gewerke dazu. Die lebenslang gültige Eintrittskartezur „Kuxgewerken-Versammlung“ gab es am Samstagabend in Form einer repräsentativen Urkunde an zwei neue Aktionäre, darunter eine gelernte Grubenmaschinenmechanikerin. Der Preis eines Kuxes betrug ursprünglich hundert Mark, jetzt etwas mehr als 50 Euro.

Traditionell spielte die Boischer Brass Band aus Alsdorf-Mariadorf zum Kuxabend auf, Kuxeigner und VR-Bank-WochenSpiegel-Kolumnist Manni Lang erzählte Anekdoten in der Mundart der Nordeifel. Den Abend eröffnete die Musikkapelle „Eifelecho Berk-Frauenkron“ mit dem Steigerlied, das stehend von allen Anwesenden mitgesungen wurde. Die Kapelle aus dem Nachbardorf unterhielt die Gäste dann sehr gekonnt noch eine Stunde lang.

Die Kux-Übergabe an die Bergbau-Maschinistin Gudrun Sabine Trache übernahm für die VR-Bank Nordeifel Markus Keul. Karl-Heinz Daniel übergab einen weiteren Kux an Maximilian Krosch.

Ralf Sawatzki sagte, nach mehreren Jahren Zwangspause, er freue sich „nach einer gefühlten Ewigkeit, Sie endlich wieder zur Kuxgewerken-Versammlung begrüßen zu können.“ Die Pandemie habe die „Grube Wohlfahrt“auch getroffen: „Der Besucherstrom kam völlig zum Erliegen.Was nicht zum Erliegen kam, waren die Kosten für Strom, Wasser, Versicherungen, Heizung usw.“

Sawatzki erinnerte schmerzlich an den unlängst verstorbenen Bergmeister, Prof. Dr. Wolfgang Schumacher, dessen „Platz in unserer Gemeinschaft jetzt leer ist.“ Sein Blick in die Natur und damit in hohem Maße in den Naturschutz, ging weit über unsere Landesgrenzen hinaus, so Sawatzki: „Ohne ihn gäbe es unsere millionenfach blühenden Narzissen nicht. Sie sind untrennbar mit seinem Namen verbunden.“

Professor Schumacher war von 1987 bis 2017 Vorstandsmitglied der Nordrhein-Westfalen-Stiftung und seit 2002 ihr Vizepräsident. Als solcher habe er die „Grube Wohlfahrt“ mit all ihren ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern sehr oft durch seinen Einfluss unterstützt.

340.000 Besucher in 30 Jahren

Heimatvereinsvorsitzender Karl Reger erinnerte an die Eröffnung des Besucherbergwerks „Grube Wohlfahrt“ vor 30 Jahren: „Es kann auf eine wahre Erfolgsgeschichte zurückschauen. Fast 340.000 Gäste konnten inzwischen die unterirdische Arbeitswelt unserer Vorfahren besuchen. Ohne Corona wären es auch noch 10.000 mehr gewesen …“

„Seit der letzten Kuxgewerken-Versammlung kamen immerhin 17 neue Kux-Inhaber hinzu, so dass mittlerweile 854 Stück der begehrten Aktien eine Besitzerin oder einen Besitzer fanden“, so Karl Reger: „Heute Abend erhalten Bergbau-Maschinistin Gudrun Sabine Frache (Neustadt, Sachsen, jetzt Hollerath) und Maximilian Krosch (Zülpich) ihre Kuxe.“ Einige Gewerken seien bis Amerika gegangen. Reger dankte vor allem den vielen ehrenamtlichen Helfern in der „Grube Wohlfahrt“, die Jahr für Jahr rund 6000 Stunden ableisten.

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Stadt Mechernich spendet drei ausrangierte aber voll funktionstüchtige Fahrzeuge an die Ukraine

Mechernich/Frechen/Ukraine – „Emotional und unglaublich“ – Mitte Januar beginnt die Fahrt – Mechernicher Wehrleute begleiten den Konvoi – Feierlicher Empfang vor Ort – WDR dokumentiert die Reise –  83 Transporter, die auf insgesamt zwölf Touren rund 265.000 Kilometer zurücklegten, kann die Frechener Hilfsgruppe „Sophie“ bisher verbuchen. Sie helfen dort, wo in Europa bereits seit fast zwei Jahren ein Angriffskrieg tobt: in der Ukraine. Auch aus Mechernich waren immer wieder helfende Hände an Bord. Meist freiwillige Feuerwehrleute, die eigens hierfür ihre Freizeit oder sogar ihren Urlaub opferten.

„Nun kommt aber ein Highlight“, freute sich Harald Fischer von der Gruppe „Sophie“ im Gerätehaus der Mechernicher Feuerwehr. Denn die Stadt Mechernich erklärte sich bereit, drei ausrangierte aber voll funktionstüchtige Feuerwehrautos auf Dauer in die Ukraine zu schicken: zwei Löschgruppenfahrzeuge (Baujahr 1995) und ein Drehleiterfahrzeug (Baujahr 1997). Los gehen soll es gleich zu Beginn des neuen Jahres: am Mittwoch, 17. Januar. Begleitet wird die Fahrt dann auch von einem kleinen Kamerateam des WDR.

„Großes Zeichen des Stadtrates“

Bisher haben sich sieben freiwillige Feuerwehrleute gemeldet, um die Überfahrt der Fahrzeuge in die Ukraine zu unterstützen. Auch „Sophie“ werde private Helfer mitschicken. Ab der ukrainischen Grenze begleite sie dann sogar ein Konvoi bis zu ihrem Zielort – wo sie ein offizieller Empfang beim Bürgermeister erwartet. Auch die örtliche Feuerwehr werde ihre Unterstützer gebührend empfangen.

Doch erst einmal zurück zum Feuerwehrgerätehaus in Mechernich. Mit von der Partie waren bei der Übergabe neben Wehr-Chef Jens Schreiber auch der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der Erste Beigeordnete Thomas Hambach, Silvia Jambor, Fachbereichsleiterin Ordnungsamt und Bürgerservice sowie die beiden städtischen Gerätewarte Rüdiger Wolf und Achim Breuer von der Feuerwehr.

Bürgermeister Dr. Schick freute sich: „Für mich ist das ein großes Zeichen des Mechernicher Stadtrates. Auf dem freien Markt hätten die LKW ohnehin recht wenig Erlös gebracht und in der Ukraine werden sie händeringend benötigt. Besonders hilfreich sind sie beispielsweise in Dörfern, deren Infrastruktur beeinträchtigt ist. Und wir sind uns sicher: selbst wenn etwas an den Fahrzeugen kaputt gehen sollte, können die Kräfte vor Ort sie auch selbst reparieren.“ Für sie werde es bei der Übergabe aber auch eine Einweisung durch die Helfer aus Deutschland geben.

Umso begeisterter war Harald Fischer: „Sie können sich gar nicht vorstellen, wie dankbar wir über die Spende sind und wie wichtig die Feuerwehrautos in der Ukraine zum Schutz der Bevölkerung sind. Ich ziehe wirklich meinen Hut. Vielen, vielen Dank!“

7,5-Tonnen-LKW zum Ausleihen benötigt

Den Kontakt zu „Sophie“ hatte Feuerwehr-Chef Jens Schreiber bereits von vorherigen Hilfstransporten. Als ihn dann eine entsprechende Anfrage durch Fischer erreichte, leitete er sie direkt an den Stadtrat weiter – der sie prompt diskutierte und einstimmig zustimmte.

Die Hilfsgruppe kann sich aber auch über viele weitere Unterstützer freuen, so zum Beispiel die Firma „PDF Medical“, die schon öfter dringend benötigte medizinische Materialien für Hilfstransporte gespendet hatte. „Das rettet faktisch Leben“, so Fischer. Jüngst hatte die Firma weitere 25 Paletten angeboten – doch es gibt ein Problem: „Wir müssten uns dringend 7,5-Tonnen-LKW ausleihen, mit denen wir die Hilfsgüter rüberbringen können. Auch Spritgeld-Spenden werden stets gebraucht. Wenn Sie etwas Derartiges zur Verfügung haben melden Sie sich bitte bei uns!“

Fahrer hätten sie zwar, doch müsste man die Fahrzeuge in die Ukraine hinein- und wieder hinausbringen. „Und keine Sorge. Da wo wir hinfahren, schweben die LKW in keiner konkreten Gefahr, durch Russland attackiert zu werden“, so Fischer. Die Fahrzeuge müssten lediglich die rund 1.800 Kilometer lange Reise überstehen können. Um die gesamte Orga kümmere sich die Hilfsgruppe „Sophie“. Wer helfen möchte, kann sich dazu bei Harald Fischer telefonisch unter 01 71 3 64 91 58 melden.

„Ohne Sie nicht möglich!“

Die Gruppe „Sophie“ ist bereits kurz nach Kriegsbeginn aktiv geworden. Harald Fischer erklärte dazu: „Wenn ich gefragt werde, warum wir das tun, habe ich eine einfache Antwort: weil wir es können. Wir haben reichlich Erfahrung, ein großes Netzwerk, Knowhow und Helfer. Wir tragen alle unseren Teil dazu bei, in diesem schrecklichen Angriffskrieg etwas Gutes zu tun und denen zu helfen, die wirklich darauf angewiesen sind! Die Fahrten sind jedes Mal sehr emotional, ein unglaubliches Gefühl.“

Besonders hob Fischer aber der Mechernicher Feuerwehr hervor: „Ohne Menschen wie Sie wäre das nicht möglich. Sie haben uns, wenn möglich, stets unterstützt und dafür sind wir Ihnen wirklich dankbar!“ Und auch Jens Schreiber sei sehr stolz auf seine Truppe, die schon oft ohne zu zögern tausende Kilometer weit gefahren war und ihre Zeit dafür gegeben hatte, auch in diesem verheerenden Kriegsgebiet Menschlichkeit zu zeigen. Und vor allem: zu helfen.

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DRK-Familienbildung und Bildungsakademie Euskirchen präsentieren ihren Katalog für 2024

Euskirchen – Prall gefüllt mit Fortbildungen, Kursen und Qualifizierungen – Vergünstigungen für Menschen in besonderen Lebenslagen – Weitere Kursleiter werden gesucht. Es heißt Indigo und ist ein Alpaka. Kein echtes. Aber das ist auch egal. Denn auch die Alpaka-Puppe ist ein überaus toller Helfer, wenn es darum geht, Kindern Mut zu machen, ihnen Achtsamkeit und Selbstwirksamkeit näher zu bringen oder mit ihnen Bewältigungsstrategien einzuüben, um schwierige Erlebnisse wie etwa die Flut zu verarbeiten.

Auf Seite 18 des neuen Jahresprogramms der Rotkreuz-Bildungsakademie und der DRK-Familienbildung gibt es eine Zeichnung von Alpaka Indigo. Mit seinen freundlichen Augen, dem flauschigen Fell und dem bunten Halsschmuck zaubert Indigo den Leserinnen und Lesern mit 100-prozentiger Sicherheit ein Lächeln ins Gesicht. Aber auch sonst hat das prall gefüllte, 146 Seiten umfassende Programm für 2024 reichlich zu bieten.

Ein Schwerpunkt ist die Kategorie „Eltern & Kinder“. „Hier gibt es zahlreiche Angebote im Bereich Fitness für die Mutter – zu Wasser und zu Land“, berichtet Heike Iven, als Leiterin der Familienbildung. Das beginnt bei Rückbildungskursen, geht über Fitnessgymnastik und reicht bis hin zu Aqua Fitness und Fitnesskursen, die Mamas mit ihren Babys im Krabbelalter gemeinsam absolvieren können.

Krabbel- und Spielgruppen

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Bildungsangebote für Eltern und Kinder in den Familienzentren im gesamten Kreisgebiet. Mit dem Eltern-Kind-Kompetenzzentrum in Weilerswist hat das DRK zudem einen Ort geschaffen, an dem Mütter und Väter bei den faszinierenden Veränderungen in der Schwangerschaft begleitet werden oder für die Zeit nach der Geburt zahlreiche Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen können. Etwa bei den „Elternstart NRW“-Kursen, bei der Schreibabyberatung oder in den verschiedenen Krabbel- und Spielgruppen.

Ganz viel Bildung steckt ebenfalls in dem Jahresprogramm, das das Redaktionsteam bestehend aus Bettina Differding, Patrick Dost, Heike Iven, Simon Jägersküpper, Sabine Kluge, Daniel Larres, Manuela Rusterberg und Angelina Pelzer zusammengestellt hat. Da gibt es zum Beispiel die Kräuterdetektive, die die Vielfalt der Pflanzen neu entdecken und wahrnehmen lernen. Außerdem werden diverse naturwissenschaftliche Workshops angeboten und in der Rotkreuz-Akademie Vogelsang finden Veranstaltungen zum Thema „Natur erleben“, „Abenteuer Menschlichkeit“ oder „Frieden finden“ statt.

Daniel Larres, der Leiter der Bildungsakademie, verweist zudem auf das attraktive Reiseangebot des DRK. „Da sind sehr schöne Reiseziele dabei – inklusive kultureller Bildung“, verspricht Daniel Larres. Auf Seite 88 des Programms machen die Reisebeschreibungen für Borkum und für Tagesfahrten an die Mosel oder Saar Lust auf den umfangreicheren Rotkreuz-Reisen-Katalog.

Entspannung in der Kita

Umfangreich ist auch die Kursvielfalt im Bereich der beruflichen Qualifizierung. Hier finden sich insbesondere Fortbildungsangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kitas und Offenen Ganztagsschulen (OGS). Überschriften der Kurse lauten etwa „Armutssensibles Handeln“, „Entspannung in der Kita“ oder „Sinneswahrnehmung aus dem Vorratsschrank“. Auch das DRK-Team Migration / Integration bringt sich mit Trainings zu Vielfalts-Kompetenzen, Gleichstellung oder zur Diskriminierung ein.

Wer auch noch angesprochen wird vom DRK-Jahresprogramm? Ehrenamtler, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen fortbilden möchten. So gibt es Module zur Sprechfunkausbildung, zu Technik und Sicherheit oder zur Sozialen Betreuung. Auch das Rettungsschwimmabzeichen lässt sich beim DRK ablegen.

Das kühle Nass leitet über zu einem weiteren Thema, das dem Bildungsteam des DRK auf dem Herzen liegt. Denn ganz aktuell wird jemand gesucht, der Aqua-Fitness für Erwachsener unterrichten kann – und zwar immer mittwochs im Schwimmbad in der Grundschule Embken. Interessenten können sich per Mail an familienbildung@drk-eu.de wenden.

„Wir freuen uns generell immer über Menschen, die unser Kursangebot erweitern und bereichern möchten“, berichtet das Programm-Team. Schließlich lässt sich nur mit qualifizierten Kursleiterinnen und Kursleitern alle Jahre wieder diese Vielfalt an Fortbildungen, Lehrgängen und Qualifizierungen zusammenstellen – und manchmal ist auch tierische Unterstützung gefragt, wenn Alpaka-Puppe Indigo hilft, Kinder stark zu machen.

Das Jahresprogramm der Rotkreuz-Bildungsakademie und der Familienbildung kann per E-Mail an familienbildung@drk-eu.de angefordert werden. Ständig aktualisiert findet sich das Kursangebot aber auch auf der Homepage www.drk-eu.de. Dort gibt es das Programm auch als Datei zum Download. „Als Rotes Kreuz ist es uns wichtig, dass alle Menschen Zugang zu den Kursen erhalten“, betont Heike Iven. Deshalb gebe es für Menschen in besonderen Situationen einen Gebührenerlass, etwa für Ein-Eltern-Familien.

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200 Sternsinger feiern mit Trierer Weihbischof Peters Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen

Region/Trier – „Ich habe ein Geschenk dabei, ein sehr wertvolles Geschenk: Nichts. Mein Geschenk ist der Verzicht.“ Mit diesem Satz hat ein Sternsinger der Pfarrei St. Matthias aus Trier Weihbischof Jörg Michael Peters und die rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diözesanen Aussendungsgottesdienst der Sternsinger im Trierer Dom überrascht. In diesem Jahr sammeln die Kinder und Jugendlichen für die Menschen im Amazonasgebiet, die jetzt schon unter den Folgen des Klimawandels leiden. Zusätzlich machen sie sich auch darüber Gedanken, wie sie und ihre Eltern im Alltag nachhaltiger leben könnten. Gezeigt wurde das im Gottesdienst durch die Geschenke, die die Drei Heiligen Könige dem Jesus Kind vielleicht heute machen würden. Neben dem Konsumverzicht sind das Recyclingflaschen, eine Taschenlampe mit einer Kurbel und eine Pflanze.

Weihbischof dankt für den tollen Einsatz

Für diesen Ideenreichtum und den Einsatz der Sternsinger bedankte sich auch Weihbischof Jörg Michael Peters in seiner Predigt. „Es liegt an uns, das eine gemeinsame Haus von uns Menschen zu bewahren und zu schützen“, erklärte er. Darauf verweise auch Papst Franziskus immer wieder, vor allem in seiner Enzyklika ‚Laudato si‘. Die Schöpfung zu bewahren heiße zum Beispiel, „auf das ein oder andere zu verzichten“. Dennoch ginge es am Dreikönigstag nicht nur darum, einen Beitrag zu leisten. Die Könige und Königinnen brächten den Segen als von Gott Beschenkte: „Das Geschenk, worum es an Weihnachten geht, hat Gott uns gemacht.“

Die 200 Sternsinger verliehen dem Dominnenraum mit ihren Kronen und Sternenstäben einen ganz besonderen Glanz. Auch bei der Gabenbereitung durften dieses Mal nicht nur Messdiener helfen, sondern auch die kleinen königlichen Hoheiten. Während des Gottesdienstes standen die Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt, die an diesem Tag ausnahmsweise in der Überzahl waren. „Mir hat besonders gut gefallen, dass wir uns beim Vater-Unser alle an die Hände genommen haben“, erzählt die elfjährige Sternsingerin Josi mit strahlendem Lächeln. Die musikalische Begleitung übernahmen die Band Changes der Jugendkirche Crossport to heaven aus dem Hunsrück und Domorganist Josef Still. Durch seinen Besuch des Gottesdienstes würdigte auch der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe das Engagement der Sternsinger.

Ein erlebnisreicher Tag in Trier für die Sternsinger

Um das Gemeinschaftsgefühl weiterhin zu stärken, endete der Tag für die jungen Königinnen und Könige nicht mit dem Gottesdienst und anschließendem Sternen-Gruppenbild auf dem Domfreihof. In den Räumen des Angela-Merici-Gymnasiums gab es in diesem Jahr zum ersten Mal ein breites Workshop-Angebot für die Kinder und Jugendlichen. Neben vielen Bastelkursen und einem Workshop zum Thema ‚nachhaltige Kosmetik‘ war vor allem die Alpakawanderung im Palastgarten ein Highlight. Im Zentrum stand auch hier wieder das Thema ‚Bewahrung der Schöpfung‘.

Im letzten Jahr sammelten die Sternsinger für Hilfsprojekte deutschlandweit 45,5 Millionen Euro, davon kamen über 2 Millionen Euro aus dem Bistum Trier. Mehr Informationen zur Aktion Dreikönigssingen, die vom Kindermissionswerk und dem Bund der deutschen katholischen Jugend getragen wird, gibt es unter: www.sternsinger.de.

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Krankenhaus Mechernich feiert die 1000te Geburt

Mechernich – Am 30. Dezember um 10.37 Uhr erblickte die kleine Linn im Kreißsaal des Krankenhauses Mechernich das Licht der Welt. Sie ist das Baby bei der 1000ten Geburt, die im Jahr 2023 hier erfolgte, und stellt damit einen neuen Geburtenrekord in der Entbindungsklinik auf. Im Jahr 2022 waren es mit insgesamt 913 noch deutlich weniger Geburten. Die kleine Linn ist somit gleich in zweierlei Hinsicht etwas Besonderes. Ein wundervoller Moment, der nicht nur die frisch gebackenen Eltern Nina und Timo Brüders aus Euskirchen mit Stolz erfüllt.

Chefärztin Dr. Tatjana Klug, die seit Mai 2023 die Geburtsklinik leitet, freut sich über die gestiegene Geburtenrate und lobt den außerordentlichen Einsatz ihres Teams. „Einen ganz großen Dank möchte ich an unsere erfahrenen und engagierten Hebammen, Krankenschwestern, Ärztinnen und Ärzte sowie unsere Ambulanz- Mitarbeiterinnen richten. Sie alle machen es in Zusammenarbeit mit der hervorragend aufgestellten Kinderklinik jeden Tag möglich, dass wir für so viele neue Erdenbürger einen sicheren und geborgenen Start in unserem Krankenhaus bieten können.“

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Feuerwerksverbot zu Silvester in Aachens Innenstadt

Aachen – Zum Schutz der historischen Gebäude ist in diesem Jahr zu Silvester in Aachens Innenstadt Feuerwerk erneut verboten. Bereits im November hat die Stadt eine Allgemeinverfügung zum Verbot von Feuerwerk erlassen. Dieses Verbot bezieht sich auf das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern, die eine Höhe von über einem Meter erreichen können, auf und innerhalb des Grabenrings sowie den Theaterplatz.

Das Verbot zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern gilt für den Zeitraum ab dem 31. Dezember 2023 0 Uhr bis zum 1. Januar 2024 24 Uhr. Nicht Mitführen darf man Feuerwerkskörper in dem genannten Bereich ab dem 31. Dezember 2023 18 Uhr bis zum 1. Januar 2024 24 Uhr. Die Allgemeinverfügung ist nachzulesen unter aachen.de/ohnefeuerwerk.

Der Verstoß gegen das Verbot kann mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro geahndet werden.

INFO:

Das Verbot zum Schutz der historischen, religiösen und kulturell schützenswerten Bauwerke betrifft alle öffentlichen Straßen, Gehwege, Wege, Plätze und Anlagen sowie private Straßen, Zuwegungen, Grundstücke und Gebäude des innerstädtischen Grabenrings und den von diesem umfassten Innenbereich sowie den Theaterplatz. Der innerstädtische Grabenring umfasst:

Seilgraben, Komphausbadstraße, Kurhausstraße, Peterstraße (ab Kurhaustraße), Friedrich-Wilhelm-Platz, Kapuzinergraben, Alexianergraben, Löhergraben, Karlsgraben, Templergraben, Driescher Gässchen, Hirschgraben.

 

 

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6,2 Millionen Euro für neues Boardinghouse in Kreuzau-Stockheim

Düren/Kreuzau – Auf dem Campus Stockheim ist innerhalb von neun Monaten ein neues Boardinghouse errichtet worden. Das zweigeschossige Gebäude bietet 49 Zimmer in einer Größe von 14 bis 21 Quadratmetern. Das Haus bietet allen eine komfortable Unterbringung, die in Kreuzau-Stockheim eine Feuerwehrausbildung am Institut der Feuerwehr (IdF) NRW machen.

Die durch die Firma Bolle System- und Modulbau GmbH gebaute Einrichtung erstreckt sich über eine Grundfläche von rund 1300 Quadratmetern. Geboten werden ein ansprechender Aufenthaltsbereich für Gäste, Teeküchen und ein einladender Außenbereich. Das Gebäude ist barrierefrei, wurde in Modulbauweise errichtet und mit einer extensiven Dachbegrünung, Luftwärmepumpen und einer Photovoltaikanlage versehen. „Das Boardinghouse bietet nicht nur eine gute Unterkunft für alle Lehrgangsteilnehmer, sondern ist auch ein Beispiel für eine umweltfreundliche Bauweise. Der Nachhaltigkeitsgedanke spielte bei diesem Projekt eine große Rolle“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Aber nicht nur das: Auch für Geselligkeit wurde Raum geschaffen. Neben einer großen Kommunikationstheke gibt es außerdem einen Kicker, Dart, Snacks und Getränke sowie leistungsstarkes WLAN. Den Gästen werden drei Mahlzeiten täglich angeboten, zudem existiert ein Kiosk mit breitem Angebot. Das Notfallbildungszentrum Eifel-Rur (Nobiz), das auch auf dem Campus Stockheim beheimatet ist, ist für die Belegung, Organisation und den laufenden Betrieb des Boardinghouses zuständig.

Geplant wurde das Haus vom Architekturbüro Syn-Architekten in Köln, die Projektsteuerung hat die Gesellschaft für Infrastrukturvermögen (GIS) mbH des Kreises Düren übernommen. Die Baukosten belaufen sich auf 6,2 Millionen Euro. Das Gebäude ist für das Jahr 2024 unter der Woche bereits nahezu ausgebucht und erfreut sich einer regen Nutzung.

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Kreisverwaltung MYK – Tombola-Erlös vom Betriebsfest an Hospizarbeit in Mayen und Koblenz gespendet

Region/Mayen-Koblenz – Das diesjährige Betriebsfest der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz bereitete nicht nur Hunderten engagierten Mitarbeitenden große Freude, sondern im Nachhinein nun auch der so wichtigen Hospizarbeit im Landkreis und der Stadt Koblenz. Einen tollen Geldbetrag in Höhe von 1.500 Euro konnte die Betriebsratsvorsitzende Heike Breitbach gemeinsam mit weiteren Kolleginnen der Kreisverwaltung jüngst je zur Hälfte an die Vertreter des Hospizvereins Mayen sowie des Kinderhospizes in Koblenz überreichen. Bei dem Geld handelt es sich um den gesamten Erlös der Betriebsfest-Tombola sowie den Anmeldegebühren für eine Rallye durch Koblenz.

„Diese Mittel tragen dazu bei, die notwendigen Ressourcen bereitzustellen, um den Kindern und ihren Familien die bestmögliche Betreuung und Unterstützung zu bieten. Die Hospize arbeiten in großem Umfang ehrenamtlich und sind neben öffentlichen Geldern auf Spenden angewiesen, um Betroffenen und ihren Familien in schweren Stunden beistehen zu können“, sagt Betriebsratsvorsitzende Heike Breitbach und dankt zugleich allen Mitarbeitenden der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, die diese großzügige Spende erst ermöglicht haben.

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Zahlreiche Sturmschäden im Stadtgebiet von Aachen

Aachen – Das Sturmtief „Zoltan“ hat zahlreiche Bäume in Aachen beschädigt und entwurzelt. Die Baumkolonne des Stadtbetriebs ist seit Freitagmorgen im Einsatz. Spaziergänge in den kommenden Tagen sollten mit besonderer Vorsicht erfolgen. Der Sturm hat auch das Aachener Stadtgebiet stark getroffen. Auf dem Vennbahnweg kam es zu kleineren Astbrüchen und umgestürzten Bäumen, ebenso auf dem Friedhof Kolpingstraße und in Orsbach.

Besonders stark betroffen ist jedoch der Lousberg. Dort wurden mehrere Bäume in Gänze entwurzelt oder hängen gekippt in einem Nachbarbaum. Das gesamte Team der Baumkolonne des Aachener Stadtbetriebs ist derzeit vor Ort. Mit drei Hubarbeitsbühnen und einem Fäll-LKW arbeiten die Mitarbeitenden seit Freitagmorgen (22. Dezember), um die Hauptwege vor den anstehenden Feiertagen wieder verkehrssicher und befahrbar zu machen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Abend andauern.

Besondere Vorsicht in Park- und Grünanlagen

Die Spielplätze sowie die Park- und Grünanlagen in der Stadt Aachen werden nicht gesperrt, aber: „Ein Spaziergang an den Weihnachtstagen sollte besser nicht auf dem Lousberg erfolgen“, betont Nino Polaczek-Keilhauer, Teamleiter der Baumpflege des Aachener Stadtbetriebs. „In den Nebenwegen muss mit angebrochenen oder losen Ästen gerechnet werden. Das gilt auch für alle anderen Parkanlagen. Die Besucher*innen sollten mit erhöhter Vorsicht unterwegs sein.“ Die Aufräumarbeiten werden in der kommenden Woche fortgesetzt. Bürger*innen, die umgestürzte Bäume oder Astbrüche melden wollen, können sich an die Feuerwehr Aachen wenden.

Nach den Weihnachtsfeiertagen nimmt die Baumkolonne des Stadtbetriebs sämtliche Hinweise telefonisch entgegen unter 0241-43218444.