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Warme Mahlzeit für benachteiligte Kinder in Meckenheim

Meckenheim, 03.04.2021 – Außerschulische Bildung und Betreuung in Coronazeiten. Nicht zuletzt dank der großzügigen Spendenbereitschaft der Meckenheimerinnen und Meckenheimer kommen in den Osterferien rund 60 Schülerinnen und Schüler in den Genuss einer Corona-konformen Bildungs- und Betreuungszeit. Das durch das Förderprogramm des NRW-Ministeriums für Schule und Bildung angestoßene Angebot richtet sich an bedürftige Kinder, die durch die Corona-Pandemie benachteiligt wurden.

Sowohl die Gemeinschaftsgrundschule Merl als auch die Kinder- und Jugendbetreuung Meckenheim (KiJu) als OGS-Trägerin der Katholischen Grundschule Merl, der Katholischen Grundschule Meckenheim sowie der Evangelischen Grundschule Meckenheim beteiligen sich an der Maßnahme.

Die Kosten für das Mittagessen und für Obst und Gemüse übernimmt die von Erika Meyer zu Drewer initiierte „Warme Mahlzeit für Kinder“ – Geld, das ausschließlich aus Spenden resultiert. Das „außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebot in Coronazeiten zur Reduzierung pandemiebedingter Benachteiligungen durch Gruppenangebote für die individuelle fachliche Förderung und Potenzialentwicklung von Schülerinnen und Schülern von allgemeinbildenden Schulen“, so der Titel der Maßnahme, erstreckt sich über die beiden Osterferienwochen und inkludiert alle vier Grundschulen Meckenheims.

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Öffnungszeiten Ostern Drive-In-Schnelltest-Station der Verbandsgemeinde Kaisersesch

Kaisersesch, 03.04.2021 – Die Drive-In-Schnellteststation an der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch (hinter dem Verwaltungsgebäude), Am Römerturm 2, 56759 Kaisersesch, ist über Ostern an folgenden Tagen geöffnet:

Samstag, 03.04.2021, 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Sonntag, 04.04.2021, 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Montag, 05.04.2021 (geschlossen)

An der Schnellteststation können Sie sich kostenfrei und ohne Terminvereinbarung mittels Schnelltest (PoC-Antigentest) auf das Coronavirus (SARS-CoV-2) testen lassen. Die Teststation ist als Drive-In eingerichtet, d. h. das Fahrzeug muss für die Testung nicht verlassen werden. WICHTIG: Bringen Sie bitte die Einverständniserklärung bereits ausgefüllt mit – dann geht es etwas schneller.

Hier geht es zur Einverständniserklärung www.kaisersesch.de/schnelltest

Hier geht es zur Anfahrtsbeschreibung Drive-In-Schnellteststation https://bit.ly/3sX3Z2g

Die aktuellen Öffnungszeiten der Drive-In-Schnellteststation finden Sie unter www.kaisersesch.de

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Zweite Ausgabe der Stadtteil-Zeitung für die „Berg- und Talachse“ ist erschienen

Stolberg, 03.04.2021 – Die Stadtteilzeitung für die „Berg- und Talachse“ feierte im vergangenen Jahr ihre erfolgreiche Premiere. Nun ist die zweite Ausgabe erschienen und wird bereits verteilt. Aufmerksame Leser werden beim Blick auf die Titelseite eine wichtige Neuerung bemerkt haben: Künftig wird die Zeitung unter dem Namen „5/Viertel“ erscheinen und die Menschen aus den Vierteln Mühle, Velau, Oberstolberg, Liester und Münsterbusch über die sozialen und baulichen Stadterneuerungsprozesse in dem Gebiet informieren.

Viele Leser waren dem Aufruf des Redaktionsteams gefolgt und hatten kreative Namensvorschläge für die Stadtteilzeitung eingesandt. Die Entscheidung fiel letztendlich auf den Namen „5/Viertel“, der mit dem Slogan „Fünf Viertel sind mehr als ein Ganzes“ selbstbewusst das Potenzial dieser Stadtviertel mit ihren rund 20.000 Einwohnern zum Ausdruck bringt.

Neu ist aber nicht nur der Name. Es gibt nun auch eine Kinderseite, die regelmäßig von Kitas und Schulen aus der Berg- und Talachse gestaltet wird und den Charakter der „Mitmach-Zeitung“ unterstreicht. Den Anfang machte die Grundschule Hermannstraße, die sich in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilmanagement kreativ mit ihren Wünschen für ihren Stadtteil Mühle und Ideen zur Mühlener Brücke beschäftigte. Eine Doppelseite wurde außerdem dem thematischen Schwerpunkt „Kinder, Jugend, Familien“ gewidmet und informiert über Angebote des Stolberger Familienbüros und Aktionen der städtischen Jugendarbeit.

Unter vielen Artikeln der Stadtteilzeitung finden die Leserinnen und Leser Möglichkeiten, sich aktiv und sinnvoll einzubringen und ihr Viertel mitzugestalten! „Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern lässt sich das große Potenzial der Berg- und Talachse weiter nutzen, wie es bei vielen Projekten bereits jetzt hervorragend funktioniert“, ist Bürgermeister Patrick Haas überzeugt.

Die aktuelle Ausgabe der Stadtteilzeitung ist hier abrufbar: https://oecher-design.de/stadtteilzeitung/

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Erweiterte Öffnungszeiten im Schnelltest-Zentrum Butzweiler

Region/Trier-Land, 03.04.2021 – Erweiterte Öffnungszeiten des Corona-Schnelltestzentrums der Verbandsgemeinde Trier-Land am 03.04.21 – Aufgrund der bevorstehenden Ostertage wird die Öffnungszeit des Corona-Schnelltestzentrums der Verbandsgemeinde Trier-Land im Bürgerhaus Butzweiler am Karsamstag, 03.04.2021 von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr erweitert. Die zusätzlichen Termine sind ab sofort über www.ticket-regional.de/schnelltest-corona-vg-trier-land buchbar.

Die regelmäßigen Öffnungszeiten sind:

Dienstag: 18.00 – 20.00 Uhr

Donnerstag: 18.00 – 20.00 Uhr

Samstag, 10.00 – 12.00 Uhr

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Corona-Situation erlaubt keine traditionellen Osterfeuer

Region/Düsseldorf, 03.04.2021 – Aufgrund der Pandemie sind zurzeit Veranstaltungen und Versammlungen untersagt – nach aktueller Lage gilt dies auch für Osterfeuer. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind zurzeit Veranstaltungen und Versammlungen untersagt. Nach aktueller Lage gilt dies auch für die Ausrichtung traditioneller Osterfeuer. Aufgrund der aktuellen Infektionslage ist auch bei einer Fortschreibung der zunächst bis 28. März 2021 geltenden Coronaschutzverordnung nicht mit einer Zulassung von Veranstaltungen wie den traditionellen Osterfeuern zu rechnen. In Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium hat das Umweltministerium hierüber heute die nordrhein-westfälischen Kommunen informiert, die für die Prüfung der Zulässigkeit von traditionellen Osterfeuer-Veranstaltungen zuständig sind.

„Nach aktuellem Stand ist leider nicht davon auszugehen, dass die Pandemie-Lage die Ausrichtung von Osterfeuern zulässt. Das ist gerade jetzt bedauerlich, denn Brauchtum und Rituale können in schwierigen Zeiten Kraft und Zusammenhalt geben“, so Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz.

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Osterfest im Krisenmodus

Region, 02.04.2021 -Liebe Leserinnen und Leser, am Wochenende beginnt das Osterfest. Die Natur erblüht und wir sehnen uns hinaus ins Freie – und zueinander: zu lieben Menschen, Familie, Freunden.

Doch dieses Osterfest wird anders als es wohl den meisten Menschen im Land lieb sei, anders als gewohnt und auch anders als es geplant war. Das Virus hat alles schlagartig geändert mit drastischen Folgen. Die Corona-Pandemie beherrscht seit mehr als einem Jahr unseren Alltag.

Die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind bis zum 18. April verlängert worden. Es bleibt besonders wichtig, Kontakte weitestgehend zu vermeiden. Grund dafür sind die stark ansteigenden Infektionszahlen der letzten Tage – verursacht durch die nun in Deutschland vorherrschende Virusvariante B.1.1.7.

Es ist eine Zeit mit großen Sorgen: um liebe Menschen, um die eigene Gesundheit, um den Arbeitsplatz, um die wirtschaftliche Existenz. Es tut weh, auf den Besuch bei den Eltern zu verzichten. Großeltern zerreißt es das Herz, nicht wenigstens an Ostern die Enkel umarmen zu können. Und viel mehr noch ist anders in diesem Jahr. Kein buntes Treiben in Parks und Straßencafés. Die lang ersehnte Urlaubsreise fällt aus. Für Gastwirte und Hoteliers kein sonniger Start in die Saison. Und für die Gläubigen kaum ein gemeinsames Gebet. Das alles ist hart, sehr hart. Und für uns alle die bohrende Ungewissheit: Wie wird es weitergehen?

Das Krisenmanagement steht zunehmend unter Beschuss und das stringente Durchgreifen vermag nicht darüber hinwegtäuschen, dass Alternativen im Moment noch immer fehlen. Bleibt die Hoffnung, dass es Mitte April endlich vorangeht mit den Impfungen.

Ihnen und allen, die in ihren Herzen sind, wünschen wir ein frohes und gesegnetes Osterfest. Und bleiben Sie gesund!

Ihr Team von der Eifelschau

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Naschen und was Gutes tun! Fairtrade-Aktion für Eschweiler Kinder im KiTa-Alter

Eschweiler, 01.04.2021 – Passend zur Vorosterzeit hat die Stadt Eschweiler allen Kindern in den Eschweiler KiTas und der Tagespflege eine Tafel superfaire Schokolade geschenkt. Mit der exklusiv für diese Aktion hergestellten ersten Eschweiler Stadtschokolade will die Stadt den Kindern anlässlich der anhaltend schwierigen Corona-Situation eine kleine Freude machen. Zugleich möchte sie mit der Aktion zur Beschäftigung mit dem Thema „Fairer Handel“ in der frühkindlichen Bildung anregen.

Kinder einer Eschweiler KiTa freuen sich über die Eschweiler Stadtschokolade. Foto: Bianca Schmitz

„Das beste Argument hierfür liefert ein Blick auf die Schokoladentafeln selber“, sagt Jan Schuster, der als Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik in der Verwaltung für das Thema „Fairtrade“ zuständig ist. So wurde das individuelle Design der Verpackung auf Grundlage von Bildern erstellt, die Kinder der beiden KiTas „St.Georg“ und „Grüner Weg“ zum Thema „Fairer Kakao“ gemalt haben. Die beiden BKJ-Einrichtungen wurden bereits als FaireKITA ausgezeichnet. Die Herkunft von Schokolade und Missstände im Kakaoanbau, wie u. a. Kinderarbeit, sind dabei immer wieder ein zentrales Thema, über das sich die Kinder im pädagogischen Alltag Fragen globaler Gerechtigkeit und des Fairen Handels nähern. Dass dies von den Kindern mit Offenheit und großem Interesse angenommen wird, davon zeugt nun die Verpackung der Schokolade.

Die Schokolade selber stammt von dem deutsch-ghanaischen Unternehmen „fairafric“, das den Anspruch erhebt, die Welt der Schokoladenproduktion zu revolutionieren. Denn anders, als in der Regel üblich, verarbeitet fairafric den Rohstoff Kakao direkt vor Ort in Ghana. Durch diesen Ansatz kann den Beschäftigten in Ghana u. a. ein Lohn gezahlt werden, der deutlich über dem ghanaischen Mindestlohn von rund 50 Euro im Monat liegt. Und auch die Farmer*innen erhalten eine weit überdurchschnittliche Prämie für den nach Bio-Standards angebauten Kakao. Dank der darüber hinaus noch klimaneutralen Produktion und der plastikfreien Verpackung handelt es sich bei der ersten Eschweiler Stadtschokolade um ein rundum nachhaltiges Produkt!

Ermöglicht wurde die Aktion durch eine Förderung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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300 Ostertüten für die City

Mechernich, 01.04.2021 – „Mechernich aktiv“ packt und verteilt Karsamstag 300 Ostertüten in der City und in den Mitglieds-Einzelhandelsgeschäften und Betrieben. Darin enthalten sind schöne Geschenke zum Osterfest, etwa Blumensamen und Gartensämereien, Süßigkeiten, Ostereier, Yogi-Tee und gebackene Osternester, vor allem aber die neuen Zehn-Euro-Stadtgutscheine von „Mechernich aktiv“.

Die Aktion bringt die Verbundenheit zwischen Mechernicher Geschäftswelt und Kunden in schwierigen Corona-Zeiten zum Ausdruck.  Stadtverwaltung und Vereinskartell Mechernich solidarisieren sich ausdrücklich mit dem von Margret Eich und Petra Himmrich geführten Stadtmarketingverein und seiner Osteraktion.

Warben vor dem Mechernicher Rathaus für die Ostertüten-Verteilaktion des Stadtmarketings (v.l.): Kunstfotograf David Rosenbaum, Stadtverwaltungsdezernent Ralf Claßen, Vereinskartellvorsitzender Marcel Hembach, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Margret Eich, Petra Himmrich und Ulrike Schlüter von „Mechernich aktiv“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Deshalb haben wir auch nicht gezögert, eine Verkaufsstelle für die neuen Mechernich-Gutscheine im Bürgerbüro des Rathauses einzurichten“, so Verwaltungsdezernent Ralf Claßen im Beisein von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Auch Vereinskartellchef Marcel Hembach unterstützte die Osteraktion mit seinem gesamten Vorstand.

500 Euro vom Kartell

„Wir haben 500 Euro zugeschossen“, so Hembach: „Schon allein deshalb, weil wir weder Kirmes, noch sonst ein Fest 2020 feiern konnten, von dem auch die Geschäftswelt durch verkaufsoffene Wochenenden und Sonntage profitiert hätte.“  Da sei es nicht mehr als richtig, wenn sich das Vereinskartell an dieser für Kunden wie für Geschäftswelt gleichermaßen wichtigen Osteraktion beteilige.

Als weitere Unterstützer ihrer Ostertüten-Verteilaktion nannten Petra Himmrich, Margret Eich und Ulrike Schlüter von „Mechernich aktiv“ die Adler Apotheke, Bäckerei Hofmann & Hoffmann, Bücher Schwinning, den Stadtverband der Union Mechernich, DD Hairdesign, Drogeriemarkt Rossmann, KC Bleifööss Mechernich, Naturkost Tomate, Petra´s Haarwerkstatt, Prinzengarde, REWE Marienau, REWE City, David Rosenbaum (Bildbrett.de), Sabine´s Nähstübchen und Salon Tobehn.

Der Weyerer Kunstfotograf David Rosenbaum zieht als individuelle Geschenke Stadtansichten aus allen 44 Mechernicher Ortsteilen auf Holz, Bäckereien steuern Ostergebäck, Märkte Sämereien und Süßigkeiten bei. Und mit den Gutscheinen kann man in 18 verschiedenen Geschäften einkaufen. Weitere Akzeptanzstellen melden sich nach Angaben von „Mechernich aktiv“ in Kürze an. Infos unter mechernich-gutschein.de

Laut Ralf Claßen handelt es sich nach dem Schmücken von Weihnachtsbäumen und Dekorieren der Plakatwände bereits um die dritte Aktion dieser Art, die der Stadtmarketingverein in der Corona-Pandemie organisiert. Zum 1. Mai soll eine Maiherzen-Verteilaktion folgen, so Petra Himmrich und Margret Eich.

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Impfzentrum im Kreis Euskirchen läuft über Ostern unter Volllast

Euskirchen, 01.04.2021 – Nächste Woche ist Impfstart für die 79-Jährigen: Der Kreis Euskirchen hat rund 1600 Briefe verschickt / Ab Karsamstag können sich zudem Menschen ab 60 Jahren für eine Impfung mit AstraZeneca über die Kassenärztliche Vereinigung anmelden

Das Regionale Impfzentrum des Kreises Euskirchen läuft auch über die Osterfeiertage unter Volllast. „Insgesamt sind aktuell von Karfreitag bis Ostermontag 2700 Impfungen geplant“, wie Udo Crespin, der Leiter des Impfzentrums, mitteilt. „Wir impfen seit der Öffnung des Impfzentrum an sieben Tagen die Woche – daher auch an allen Ostertagen.“ Geimpft werden u.a. Menschen, die 80 Jahre und älter sind, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sowie weitere Sondergruppen.

Menschen Ü60

Von Karsamstag bis Ostermontag, 3. bis 5. April, können Menschen im Alter von 60 bis 79 Jahren Impftermine für AstraZeneca-Impfungen vereinbaren. Das Land NRW hat dafür kurzfristig 450.000 zusätzliche Impfdosen für ganz NRW für diese Altersgruppe zur Verfügung gestellt. Insgesamt gehören in NRW allerdings rund 3,8 Millionen Menschen zu dieser Altersgruppe, so dass bei Weitem nicht alle Impfwünsche berücksichtigt werden können. Die Terminbuchung erfolgt online über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) www.116117.de sowie unter (0800) 116 117 01.

Es ist nicht möglich, Termine im Impfzentrum zu buchen! Der Kreis Euskirchen erhält aus dieser Charge rund 5.000 zusätzliche Impfdosen, die unter anderem über Sonderstrecken in den zwei Wochen nach Ostern verimpft werden sollen.

Impfaufruf für 79-Jährige

Der Kreis Euskirchen hat rund 1600 Briefe an die 79-jährigen Bürgerinnen und Bürger auf den Weg gebracht. Dieser Brief enthält neben der Information „Sie sind jetzt impfberechtigt“ Hinweise rund um die Terminvergabe, das Impfzentrum in Marmagen sowie den Impfablauf. Wer 1941 geboren ist, kann ab Dienstag, 6. April, einen Termin über die KV buchen. Möglich ist dies ebenfalls unter der Telefonnummer 0800/116 117 01 sowie über die Internetseite www.116117.de.

Eine der Neuerungen: Anders als in der Vergangenheit ist es möglich, einen zeitgleichen Termin für den Lebenspartner zu buchen. Hierfür spielt das Alter des Lebenspartners keine Rolle – für eine gemeinsame Impfung ist es ausreichend, wenn einer der Personen altersbedingt impfberechtigt ist.

Erwartet werden die 79-Jährigen im Impfzentrum in Marmagen ab Donnerstag, 8. April. Dort werden sie parallel zu den noch laufenden Terminen für die ab 80-Jährigen und weitere Sondergruppen empfangen. Auch die Ü80er können Termine nach wie vor über die genannten Wege vereinbaren.

Um das Anmeldesystem nicht zu überlasten, werden die Bürgerinnen und Bürger im Alter von 70 Jahren und älter jahrgangsweise aufsteigend angeschrieben. Das NRW-Gesundheitsministerium wird jeweils über den genauen Zeitpunkt der Impfeinladungen entscheiden und informieren. Zur Gruppe der 70- bis 79-jährigen gehören in Nordrhein-Westfalen rund 1,6 Millionen Menschen inklusive Lebenspartner.

Menschen mit Vorerkrankungen

Wer in den vergangenen Wochen einen Antrag auf Impfung aufgrund bestimmter Vorerkrankungen gestellt und ein entsprechendes Attest eingereicht hat, kann auf eine baldige Impfung hoffen. Das Impfzentrum in Marmagen wird gemäß der aktuellen Erlasslage bis zum 11. April möglichst viele Menschen impfen, die einen Antrag aufgrund von § 3 der Corona-Impfverordnung gestellt haben.

Diese Impfungen beginnen bereits heute! Dazu werden an den kommenden Tagen weitere Sonderstrecken gefahren.

Wer bis zum 11. April keinen Termin vom Impfzentrum in Marmagen erhalten hat bzw. einen Antrag nach § 4 Corona-Impfverordnung gestellt hat, sollte sich in der kommenden Woche an seine/n Hausarzt/-ärztin wenden. Ab dem kommenden Dienstag, 6. April, können diese Menschen über ihre Hausarztpraxis geimpft werden.

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Landkreis Bernkastel-Wittlich – modellhaft auch ohne Experimente

Wittlich, 01.04.2021 – Nach aktuellem Stand liegt der Landkreis Bernkastel-Wittlich mit einer Inzidenz von 19,6 bundesweit an der Spitze. Landrat Gregor Eibes betont immer wieder, dass es sich hierbei immer nur um eine Momentaufnahme handelt. Neben der hervorragenden Arbeit von hochmotivierten Mitarbeitern beim Gesundheitsamt, der Ordnungsbehörde, der Teststation und des Impfzentrums gehört auch immer eine Portion Glück dazu, um ein solches Ergebnis zu erreichen. Ein ganz besonderer Dank gilt auch allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre große Disziplin für ihr Verständnis und damit für das weit überwiegende Einhalten der vorgegebenen Regelungen.

Vor dem Hintergrund der niedrigen Inzidenz lag es grundsätzlich nahe, sich beim Land als Modellkommune zu bewerben, um der Bevölkerung und dem Wirtschaftsleben im Zusammenhang mit einer umfassenden Teststrategie weitere Lockerungen zu ermöglichen. Nach Klärung verschiedener Detailfragen mit dem Land Rheinland-Pfalz und einer eingehenden Abwägung möglicher Vorteile und Risiken haben sich die Vertreter der Verbandsgemeinden, der Gemeinde Morbach, der Stadt Wittlich und des Landkreises jedoch darauf verständigt, auf die Einreichung einer Bewerbung als Modellkommune zu verzichten. Denn eines wurde erst bei näherer Betrachtung klar: Mit der Eigenschaft einer Modellkommune gehen keine wesentlich weiteren Freiheiten einher, als man sie derzeit mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 50 Fällen je 100.000 Einwohnern hat.

Beispielhaft sei hier der Einzelhandel genannt, der bereits geöffnet ist, genauso wie die Außengastronomie. Die allseits gewünschte Öffnung der Innengastronomie wäre selbst im Fall der Anerkennung als Modellkommune hingegen nicht möglich gewesen.

Hinzu kommt, dass auch die technischen Rahmenbedingungen für die digitale Kontaktnachverfolgung über die Luca-App nach wie vor nicht abschließend geklärt sind. Daher legte man den Fokus in den Beratungen darauf, in Zeiten steigender Inzidenzwerte auf Bundes- und Landesebene die mit der niedrigen Inzidenz gewonnenen Freiheiten möglichst langfristig zu sichern.

Hierzu verständigte man sich auf verschiedene Bausteine. Der wesentlichste davon ist der des Testens. So soll durch ein gemeinsam abgestimmtes und konzertiertes Vorgehen der Kommunen kurzfristig ein noch deutlich umfangreicheres und flächendeckenderes Schnelltestangebot geschaffen werden, das über den aktuell noch zentralörtlichen Ansatz hinausgeht. Auch das Testen an Wochenenden soll dabei besonders in den Blick genommen werden, um die Freizeit der Kreisbevölkerung sicherer zu gestalten und den Gastronomen im Landkreis zu ermöglichen, ihre Außengastronomie wirtschaftlich zu betreiben. Hinzu kommen in nächster Zeit noch die Testungen in den Betrieben und den Verwaltungen.

Mit dem Fortschreiben der Schnellteststrategie auf Landkreisebene werden auch die grundlegenden Voraussetzungen geschaffen, um auf mögliche Öffnungsszenarien vorbereitet zu sein.

Landrat Gregor Eibes: „Ich bin sehr froh, dass es uns gemeinsam mit der Kollegin und den Kollegen Bürgermeistern gelungen ist, eine abgewogene Lösung für den Landkreis zu initiieren. Das wesentlich erweiterte Testangebot in der Fläche und an den Wochenenden steht über allem und hat zwei Effekte: Einen verbesserten Gesundheitsschutz für unsere Bevölkerung und eine sicherere Nutzung der mit unserer niedrigen Inzidenz verbundenen Lockerungsschritte. Und das, ohne die sowieso schon vorhandene Sogwirkung bei Einkäufen etc. unnötig zu erweitern. Ganz wichtig war und ist uns auch hier ein gemeinsames Vorgehen innerhalb des Landkreises.“

Ein weiterer Baustein, der für künftige Öffnungsschritte als unabdingbar gesehen wird, stellt die Digitalisierung der Kontaktnachverfolgung dar. Hier erklärten die Verantwortlichen bereits im Voraus ihre Absicht, auf eine landeseinheitliche Nachverfolgungs-App zurückzugreifen, sobald diese flächendeckend verfügbar ist. Bis dahin würden bereits etablierte digitale Systeme genutzt.

Ergänzt werden sollen die Bausteine um eine wissenschaftliche Begleitung der Maßnahmen. So sollen diese datenbasiert evaluiert werden, um mit den gewonnenen Erkenntnissen das modellhafte Vorgehen stetig weiterzuentwickeln. Entsprechende Kontakte zur Universität Trier hat das Gesundheitsamt aufgenommen.

Gregor Eibes: „Unser Vorgehen hat  weitere entscheidenden Vorteile. Wir können in Ruhe unsere Teststrategie aufbauen und evaluieren, die Entwicklung unserer Inzidenz im Auge behalten, um dann anhand der weiteren Entwicklungen jederzeit ohne große zeitliche Verzögerung entscheiden zu können, ob über die Teilnahme an einem Modellprojekt weitere Lockerungsschritte darstellbar und vertretbar sind. Wir wollen modellhaft unterwegs sein, ohne risikobehaftete Experimente durchzuführen.“