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Euskirchener Dreigestirn ruft zur karnevalistischen Blutspende am Freitag 02. Februar 2024

Euskirchen – Da gibt es so eine jecke Geschichte zwischen Euskirchens Prinz Tobi I. (Wiesen) und der DRK-Blutspendebeauftragten Edeltraud Engelen. Dabei spielt Karneval eine Rolle, genauso wie Männer in Frauenkleidern und ganz viel Spaß. Doch dazu später. Im Foyer der Euskirchener Marienschule geht es nämlich zunächst um einen ganz wichtigen Termin: Die Prinzenblutspende am Freitag, 2. Februar, von 15 bis 20 Uhr, im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum, Jülicher Ring 32 B.

Wie für ihre Vorgänger ist es für Prinz Tobi I., Bauer Sascha (Kremp) und Jungfrau Martina (Martin Niessen) eine absolute Herzensangelegenheit, diese lebenswichtige und gute Sache zu unterstützen. „Wenn Edeltraud Engelen ruft, dann können wir einfach nicht widerstehen“, sagen die drei Tollitäten, die gerade aus der Aula ausmarschiert sind, wo sich der karnevalistischen Altentag, die Audienz am Hofe Seiner Tollität, dem Ende entgegenneigt.

Alle Drei sind dabei, wenn es darum geht, im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum ihr blaues Blut loszuwerden, um Menschenleben zu retten. Während der närrische Regent und ihre bezaubernde Lieblichkeit erfahrene Blutspender sind, wird es für Bauer Sascha eine Premiere sein. „Trotzdem habe ich keine Sekunde gezögert und bin natürlich mit von der Partie“, sagt seine Deftigkeit im Brustton der Überzeugung. So einen staatlichen Bauern haut halt nichts so schnell um und gemeinsam mit dem Prinzen und der Jungfrau hofft er, dass viele Jecken es ihm gleichtun.

Am Buffet stärken

„Wer nicht spendet, ist jeck“, betont Prinz Tobi I. dann auch mit einem Schmunzeln und fügt lächelnd hinzu: „Wer spendet, ist ein Super-Jeck.“ Denn gerade in der fünften Jahreszeit werden Blutspenden dringend benötigt. Aber nicht etwa wegen des närrischen Treibens, sondern vielmehr wegen der kalten Temperaturen. „Viele Spender fallen im Winter wegen Krankheit aus, daher ist es gerade jetzt so wichtig, Blut zu spenden“, sagt Edeltraud Engelen, die mit ihren „Blutströpchen“, den guten Geistern der Blutspende in Euskirchen, wieder für ein reichhaltiges Buffet sorgen wird, an dem sich die Spender nach getaner „Arbeit“ stärken können.

„Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung, denn Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können“, unterstreicht auch Rolf Klöcker, Geschäftsführer des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen. Allein der DRK-Blutspendedienst West sei werktäglich auf rund 3000 bis 3500 Blutspender angewiesen, um Hunderte Krankenhäuser mit Blutpräparaten versorgen zu können.

Termin online reservieren

Um den rückläufigen Zahlen bei den Blutspendern entgegenzuwirken, freut sich das Euskirchener Rote Kreuz über die närrische Unterstützung von Prinz Tobi I., Bauer Sascha und Jungfrau Martina. Wer seine Wartezeit am 2. Februar verkürzen möchte, kann sich vorab unter www.blutspende.de einen Termin reservieren.

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Die Altersgrenze von 75 Jahren ist inzwischen aufgehoben worden. Das heißt, jeder kann solange Blut spenden, wie er möchte und sich gut fühlt. Zudem müssen Spender mindestens 50 Kilogramm und maximal 160 Kilogramm wiegen.

Vor der Spende sollte man ausreichend essen und mindestens 1,5 Liter (Wasser, Tees, Fruchtsäfte) getrunken haben. Auf keinen Fall nüchtern zur Blutspende kommen. Alle Spender müssen immer ein gültiges und amtliches Personaldokument mit Lichtbild (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) vorweisen können.

Und was hat es jetzt mit der jecken Geschichte mit Prinz Tobi und der DRK-Blutspendebeauftragten auf sich? „Ich habe meinen Zivildienst beim Roten Kreuz gemacht“, erzählt die Euskirchener Tollität. Damals wurden die Zivis von Edeltraud Engelen dazu „verdonnert“, an Weiberfastnacht kurzerhand eine Party zu schmeißen. „Schnell haben wir alles organisiert, uns als Damen verkleidet und ein Männerballett aufgeführt“, so Tobi Wiesen. Die Party sei ein riesiger Spaß gewesen, an den er heute noch gerne zurückdenkt – und damals wie heute gilt daher für ihn: „Wenn Edeltraud ruft, kann man nicht widerstehen.“

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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt das Generationenbüro der Verbandsgemeinde Adenau

Adenau/Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler unterstütze in diesem Jahr zum wiederholten Mal das Generationenbüro der Verbandsgemeinde Adenau mit einer großzügigen Spende. Die Spende dient dem Generationenbüro unter anderem zur Deckung der laufenden Kosten der Ferienfreizeiten. Im Rahmen der guten Zusammenarbeit zwischen dem Generationenbüro und der Kreissparkasse Ahrweiler fand zuletzt ein gemeinsamer Fototermin mit dem Verbandsbürgermeister Guido Nisius, Bernhard Jüngling sowie den beiden Jugendpflegerinnen Sandra Weber und Silke Schmitz und Christian Frings, Leiter des Beratungscenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Adenau, statt.

„Wir freuen uns das Generationenbüro der Verbandsgemeine Adenau unterstützen zu können. Ferienfreizeiten sind für Kinder und Jugendliche ein wesentlicher Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung innerhalb der Ferienzeit. Hierdurch ist es uns möglich unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten“, erklärt Christian Frings.

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Engagement für die Stadt Jülich gewürdigt

Jülich – Stadtmarketingpreis an Ulrich Backhausen und den Förderverein Festung Zitadelle verliehen – Der Verein Stadtmarketing Jülich e.V. hat zum achten Mal den „Jülicher Stadtmarketing-Preis“ verliehen. Gewürdigt wurden bemerkenswerte Aktivitäten zu einer nachhaltigen Steigerung der Attraktivität Jülichs.

Zahlreiche Vertreter aus Verwaltung, Politik, Unternehmen, Schulen, Behörden und Vereinen sowie bisherige Preisträger und Neujahresredner waren der Einladung des Vereins in Kooperation mit dem Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs gefolgt.

Dieser begrüßte nach einem aus Sicht der Stadtverwaltung „schwierigen Jahr mit hohen Belastungen“ über 100 Gäste, denen er versicherte, „dass das neue Jahr spannend wird.“ „BrainergyPark und Integriertes Handlungskonzept sind wichtige Themen, die uns auch 2024 beschäftigen und für eine Weiterentwicklung der Stadt sorgen werden – und ich kann es kaum erwarten, wenn auf dem neu gestalteten Marktplatz die Pasqualini-Statue aufgebaut ist und an den Mann erinnert, nach dessen Vorstellungen unsere Stadt im 16. Jahrhundert neu erbaut wurde.“

Wolfgang Hommel als Vorstandsvorsitzender des Stadtmarketing Jülich e.V. ging in seinem traditionellen Rückblick auf die „Markenkerne“ Jülichs als historische Festungsstadt und moderne Forschungsstadt ein. „Unsere Stadt ist in Bewegung“, stellte er treffend fest: „Chronisten werden später schreiben: In diesen Jahren veränderte sich Jülich rasant“ und „Der Spagat zwischen Bewährtem und Modernem muss ausgehalten und bestanden werden.“ Die diesjährige Verleihung des Stadtmarketingpreises ist das Ergebnis der Wahl aus hochrangigen Vorschlägen. Die Jury aus Bürgermeister Axel Fuchs, dem Kuratoriumsvorsitzenden Uwe Willner und Wolfgang Hommel als Vereinsvorsitzendem kürte Ulrich Backhausen und den Förderverein Festung Zitadelle Jülich e.V. zu den diesjährigen Preisträgern.

Die Laudatio auf Ulrich Backhausen hielt Citymanager Frank Manfrahs, der den Preisträger treffend würdigte: „Wenn man auf die Anzahl der Projekte und der ausgeübten Funktionen schaut, liest es sich fast so, als wenn da jemand seit jeher ehrenamtlich im Dauerbetrieb für seine Stadt im Einsatz ist“, so Frank Manfrahs. Ob Werbegemeinschaft oder Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße, „lebende“ Krippe im Grünen Haus, Sammeltassen, Hexenturmbeleuchtung oder Einsätze als Nikolaus; ob Projekt- oder Gremienarbeit – „mit all seinen Aktivitäten und seiner besonderen Art hat Ulrich Backhausen zur Steigerung des Ansehens Jülichs nach außen und nach innen in immenser Weise positiv gewirkt“, so der Laudator. Im Anschluss überreichte Wolfgang Hommel den Stadtmarketing-Preis an Ulrich Backhausen. „Ich freu mich über den Preis – aber er ist nicht für mich alleine, denn es braucht immer ein Team“, erinnerte dieser an Weggefährten in seinem Team, „ohne deren Ideen und Anregungen viele Aktionen nicht möglich gewesen wären.“

Als zweiter Preisträger wurde der Förderverein Festung Zitadelle Jülich e.V. ausgezeichnet. Die Laudatorin Dr. Elke Janßen-Schnabel erläuterte: „Innerhalb des Stadtmarketings ist die Stadtgeschichte der Ausgangspunkt für jede weitere Entwicklung … Das heißt konkret: historisches Bewusstsein in alle Planungsprozesse zu integrieren.“ Dafür setze sich der Förderverein Festung Zitadelle ein, den sie als „ein glückliches und zuverlässiges Scharnier – auch zum behördlichen Denkmalschutz“ bezeichnete sowie als „ein Jülicher Schwergewicht, ein notwendiger und verbindender Teil der Stadt. Er zeichnet sich seit fast 40 Jahren durch seinen Einsatz für die Stadtgeschichte, durch seine Anstöße, durch konstruktive Anregungen, durch fundierte Vorträge und anschauliche Führungen aus.“ Vereinsvorsitzender Dr. Rüdiger Urban nahm den Dank im Namen aller Vereinsmitglieder an und nutzte die Gelegenheit, nicht nur weitere Mitglieder an-, sondern auch seine Amtsnachfolge zu bewerben – „eines der schönsten Ämter der Stadt“, für das Begeisterung für die Stadt und ihre Geschichte mitzubringen – „vor allem aber Wachsamkeit erforderlich ist, damit Schützenswertes erhalten wird“.

In der zur Preisverleihung gehörenden traditionellen Neujahrsrede präsentierte der Jülicher Pfarrer Udo Lenzig (s)einen Blick auf Jülich. Eingebettet in die trotz ihrer Länge kurzweiligen Ausführungen waren persönliche und gesamtgesellschaftliche Blickwinkel ebenso wie historische Einordnungen weltlicher und religiöser Themen – ebenso amüsant wie mahnend. Mehrfach wurde seine Rede durch spontanen Beifall würdigend unterbrochen. Der Stadtmarketingverein hat sich mit der Ansprache eines Theologen „einen Verweis auf die herausfordernden Zeiten, in denen wir gegenwärtig leben sowie Hilfe bei der Suche nach Orientierung“ erhofft. Udo Lenzig konnte wie gewünscht dazu – „maximal Anstöße geben – das Finden muss jeder für sich selber leisten!“. Denn jeder Mensch habe „die Fähigkeit, mitzufühlen, mitzuhelfen, solidarisch zu sein, kurz: Verantwortung zu übernehmen – für sich, für seinen Nachbarn, für seinen nahen und fernen Nächsten – und sogar für die kommenden Generationen… Hierzu kann jeder einzelne von uns seinen Beitrag leisten – in der Familie, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Freizeit – in und für unsere Stadt Jülich.“

Der Neujahrsempfang wurde zudem genutzt, um ein weiteres Stadtmarketing-Projekt vorzustellen. „Ansatzpunkt ist die Suche vieler Jülicher Firmen und Institutionen nach geeigneten Mitarbeitenden – weit über den eigenen Standort hinaus. Und denen fehlt das Wissen über Jülich, den Standort eines möglichen neuen Arbeitgebers. Daraus wurde das Projekt, die Vorzüge Jülichs als Wohn- und Arbeitsort gemeinsam darzustellen, als Schulstadt, für Kultur, Freizeit und Sport. Gemeinsam heißt: Wir haben die Jülicher Agentur La Mechky PLUS gefunden, die das Projekt übernommen hat. Deren Chefs Roberto Blume und Dennis Hackhausen haben mit großer Unterstützung des Beigeordneten Richard Schumacher ein Dutzend Premiumpartner gefunden, die die Idee für sich als sinnvoll ansehen. Und heute wird das Portal unter dem Titel Jüwork–jülife freigeschaltet“, so Wolfgang Hommel als Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, der gemeinsam mit Bürgermeister Axel Fuchs und Dennis Hackhausen den Startknopf drückte, um das Portal freizuschalten.

Bei einem abschließenden Imbiss, den der Stadtmarketingverein und die Stadt Jülich gemeinsam ausrichteten, ließen die Preisträger und zahlreichen Gäste in inspirierenden Gesprächen mit persönlichen Ausblicken auf das Jahr 2024 den Abend ausklingen.

 

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10 Jahre Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Entstanden aus Heilbad GmbH und heute Organisation für Standortmarketing – Die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH hat mit einer kleinen Feierstunde ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert. Gegründet wurde sie 2013 als städtische Tochter-Gesellschaft mit dem Titel „Heilbad Gesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler mbH“. Sie war beauftragt mit dem Betrieb des Kurparks und der Kurverwaltung. Nach ihrer Umfirmierung 2019 zur Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH wurde sie zusätzlich zuständig für das umfangreiche Standortmarketing der Kreisstadt und des Gesundheitsstandortes sowie für die Tourismus-Destination Ahrtal.

Die Gründung der Heilbad Gesellschaft durch die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler im Herbst 2013 war aus der Not heraus geboren. Schon 2012 hatte die Kreisstadt zur Rettung der in finanzielle Schieflage geratenen Aktiengesellschaft Bad Neuenahr den Kurpark mit der Heilquelle Großer Sprudel abgekauft. Damit verbunden war die Sicherung des ortsgebundenen Heilmittels, und somit die Grundlage zur Sicherung des Prädikates Mineralheilbad. Als die AG Bad Neuenahr in 2013 ankündigte, den Kurbetrieb zum Jahresende einzustellen, sah die Stadt dringenden Handlungsbedarf. So beschloss der Stadtrat zur Rettung des Heilbades Bad Neuenahr die Gründung einer eigenen Kurverwaltung. „In dieser Krisensituation haben die Ratsmitglieder eine mutige und wegweisende Entscheidung getroffen, um die Zukunft der Kreisstadt als Gesundheits- und Tourismusstandort zu sichern“, sagte Bürgermeister Guido Orthen in seinem Grußwort. Am 19. November 2013 erfolgte für die Heilbad Gesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler die Eintragung im Handelsregister. Am 11. Dezember 2013 eröffnete am Kurpark das neue Service-Center mit Kurverwaltung.

Mit Christian Senk als Geschäftsführer und einem kleinen Team startete offiziell zum 1. Januar 2014 der Aufbau der GmbH. Während im Veranstaltungsbereich alle seitens AG Bad Neuenahr geplanten Programmpunkte durchgeführt wurden und der Kurpark-Betrieb aufgenommen wurde, konnte die GmbH schon in ihrem ersten Jahr Glanzpunkte setzen. Highlight und bis heute eines der Aushänge-Events des Ahrtals wurde in 2014 erstmals die Klangwelle Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach der Absage der Veranstaltung in Bonn schaffte es die kleine GmbH mit Unterstützung der Stadtverwaltung sowie externer Dienstleister, die Veranstaltung in nur zehn Wochen zu organisieren und durchzuführen. „Damit hatte die Heilbad GmbH eine Feuertaufe bestanden und konnte mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Jahre blicken“, resümiert Geschäftsführer Christian Senk.

In den Folgejahren nahm die GmbH ihre Aufgaben auf vielfältige Weise wahr: Im Kurpark selbst wurde beispielsweise eine große Sanierung des Großen Sprudels und seiner technischen Anlagen vorgenommen. Die GmbH trat sowohl dem Tourismus- und Heilbäderverband Rheinland-Pfalz bei als auch dem Verband Deutscher Mineralbrunnen. 2016 ließ die GmbH erstmals selbst das Bad Neuenahrer Heilwasser abfüllen und kümmerte sich fortan um die Vermarktung und den Vertrieb.  „Im Event-Bereich haben wir viel ausprobiert. Was läuft gut? Woran haben sowohl Einwohner als auch Gäste Spaß? So haben wir eine gute Mischung seinerzeit aus Altbewährtem wie beispielsweise die Reihe Wiener Klassik und aus neuen Konzepten wie Jazz im Park oder maiBall ins Leben gerufen“, erläuterte Geschäftsführer Jan Ritter. Einen großen Einschnitt für den Betrieb der Liegenschaft war im Sommer 2018 die Schließung der damaligen Konzerthalle aus statischen Gründen. Auch wenn schon Ideen für einen Neubau im Gespräch waren, die Heilbad GmbH musste alternative Möglichkeiten und Veranstaltungsstätten finden, um ihr Kulturprogramm fortzuführen.

Zum 1. Januar 2019 erfolgte dann die Umfirmierung in die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH. Zu den Aufgaben der Kurverwaltung kam die Geschäftsführung für den Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. und die Geschäftsbesorgung für den Ahrwein e.V. dazu. „Damals ein logischer Schritt, um alle Kompetenzen im touristischen Standortmarketing zu bündeln – insbesondere im Hinblick auf die geplante Landesgartenschau Bad Neuenahr-Ahrweiler“, erläutert Christian Senk. Das erste Jahr wurde genutzt, um die Teams zusammenzubringen, Technik, EDV und Telefonie zusammenzulegen und die neue gemeinsame Marke „…natürlich im Ahrtal“ zu entwickeln. Ein Höhepunkt war das 50-jährige Stadtjubiläum, welches die Marketing GmbH in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung organisierte und ausrichtete.

„Gerade als sich das Team gut zusammengefunden hatte und mit vollem Elan in das Jahr 2020 startete, kam mit der Corona-Pandemie eine regelrechte Vollbremsung“, beschreibt Senk die Situation. Doch bereits hier hätten sich die neu geschaffenen Strukturen ausgezahlt, denn das Team war in nur wenigen Wochen komplett Homeoffice-fähig und jeder konnte an seinem Platz wirken. „Nur so konnten die anstehenden Herausforderungen, die mit der Absage und Verlegung von Events, der Kommunikation im Tourismus und die Kreation von an die Gegebenheiten angepassten Veranstaltungen gemeistert werden.“ Als der Tourismus im Sommer 2021 gerade wieder Fahrt aufgenommen hatte, traf die Flutkatastrophe das Ahrtal und nichts war mehr wie zuvor. Der für das Tal wichtige Wirtschaftsbereich Tourismus und alles, was mit ihm zusammenhängt, musste wiederaufgebaut werden. Es war der Startschuss zum Nachhaltigen Tourismuskonzept Ahrtal 2025, welches im Sommer 2023 vorgestellt wurde. „Ein Meilenstein für den Tourismus im Ahrtal und ein Hoffnungsträger für dessen Zukunft“, beschreibt Senk. Gleichzeitig konnte das Ahrtal mit der „We AHR open“-Kampagne überregional Gäste erreichen und ins Ahrtal einladen.

Neben den übergreifenden touristischen Projekten zeichnet sich die Marketing GmbH weiterhin auch für die städtische Liegenschaft „Kurpark“ verantwortlich und wurde von der Kreisstadt beauftragt, mehrere große Bauprojekte zur Neugestaltung federführend zu koordinieren. So liegt der ursprünglich bereits zur Landesgartenschau 2022 geplante Neubau der Kurparkrandbebauung mit Konzerthalle, Haus des Gastes und integrierter Stadtbibliothek im Aufgabenbereich der Marketing GmbH. Geschäftsführer Jan Ritter gab hierzu Einblicke in den Sachstand und kündigte für den Sommer den Spatenstich an. Auch die Überplanung der gesamten Parkanlage ist bei der Marketing GmbH in Arbeit und soll im April im Stadtrat vorgestellt werden.

Als Fazit der vergangenen 10 Jahre zog Senk: „Die damalige Heilbad GmbH und heutige Marketing GmbH war von Beginn an ein Kreativpool, eine Ideenschmiede und eine Organisation des Anpackens. Dank der Mitarbeiter, der Unterstützung durch die Stadtverwaltung und dank der vielen – oftmals langjährigen Partner – hat die GmbH Vieles für die Stadt und das Ahrtal erreicht. Das heißt aber nicht, dass nun die Hände in den Schoß gelegt werden können: Es warten viele spannende, neue Aufgaben darauf umgesetzt zu werden. Im Namen aller Beteiligten kann ich sagen: Wir freuen uns darauf!“

Im Jahr 2024 stehen auch wieder Neuigkeiten an: Zum einen wird die Marketing GmbH ab sofort auch die Bereiche Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing der Kreisstadt mitkoordinieren. Zum anderen steht mit dem 10-jährigen Jubiläum der Klangwelle Bad Neuenahr-Ahrweiler eine weitere große Feier an. „Wir sind dabei, ein grandioses Jubiläumsprogramm zu entwickeln, bei dir wir beide Jubiläen dann mit Einwohnern, Gästen, Sponsoren und langjährigen Kooperationspartnern feiern möchten“, kündigt Ritter an.

 

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Bambini Feuerwehr Plaidt – KSK Mayen unterstützte Neugründung mit 1000 Euro

Mayen/Plaidt/Region – Über eine Spende in Höhe von 1000 Euro durfte sich die Freiwillige Feuerwehr Plaidt freuen, mit der die Kreissparkasse (KSK) Mayen die neu gegründete Bambinifeuerwehr in Plaidt unterstützt. Wehrleiter Dirk Schwindenhammer bedankte sich gemeinsam mit den 25 Kindern sowie weiteren Mitgliedern der Plaidter Feuerwehr vor dem Feuerwehrgerätehaus in Plaidt für das Engagement der KSK sowie weiteren Unterstützern.

„Mit der Gründung einer Bambinifeuerwehr – übrigens eine der ersten Kinderfeuerwehren im Landkreis Mayen-Koblenz und die erste ihrer Art in der Verbandsgemeinde Pellenz – setzen wir im Rahmen unserer Jugendarbeit und Nachwuchsplanung bereits frühzeitig an. Wir möchten die Kleinen bereits ab einem Alter von 6 Jahren mit der Bambinifeuerwehr so früh wie möglich für die Feuerwehr begeistern und den potenziellen Nachwuchs kindgerecht mit Spiel, Kameradschaft und ganz viel Spaß an das Thema Brandschutz heranführen. So lernen die Kinder bei den regelmäßigen Treffen im Plaidter Feuerwehrgerätehaus spielerisch schon viel über das spannende Gesamtthema Feuerwehr“, erklärt Wehrleiter Dirk Schwindenhammer. „Besonders hervorzuheben ist auch der Einsatz des Betreuerteams der Bambinifeuerwehr, das rund um die beiden Leiterinnen Leoni Buthe und Annika Heuft, bestehend aus Tobias Wirfs, Victoria Miltz und Julia Wendling auch gemeinsame Aktionen wie z.B. den Besuch der Feuerwehr in Koblenz organisiert. Wir hoffen, dass wir auf diesem Wege viele der Kleinen später auch für die Jugendfeuerwehr gewinnen können, in der sich die Kinder dann ab einem Alter von 10 Jahren einbringen können – bestenfalls dann auch mit einem späteren Wechsel in den aktiven Feuerwehrdienst, der dann ab 16 Jahren möglich ist“, betont der Wehrleiter abschließend.

KSK Filialleiterin Manuela Klein nahm die Gelegenheit gerne wahr, persönlich zur Spende zu gratulieren und übergab symbolisch den „großen“ Scheck an den Plaidter Feuerwehrnachwuchs. „Für uns ist es selbstverständlich, die Idee einer Bambinifeuerwehr im Sinne der Nachwuchsförderung und der Jugendarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr zu unterstützen. Wir freuen uns, dass wir hier aus Mitteln unserer Stiftung „Für unsere Jugend“ helfen können, welche eben genau den Zweck der Jugendförderung in ihren Statuten festgelegt hat“, freut sich Manuela Klein.

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NRW Wissenschafts-Ministerin Brandes weiht neues Aachener Labor für Therapien von morgen ein

Aachen/Düsseldorf – Patientinnen und Patienten profitieren von schneller Erforschung neuer Therapie-Möglichkeiten. Das hochmoderne Leibniz Joint Lab fiT bietet ideale Voraussetzungen, um Forschungsergebnisse in der Praxis anzuwenden.

Ergebnisse der Spitzenforschung schnell zur Anwendung am Patienten bringen: Dieses Ziel verfolgen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem neuen, hochmodernen Labor für medizinische Innovationen in Aachen. Wissenschaftsministerin Ina Brandes besuchte am Freitag, 12. Januar 2024, die Einweihung des Leibniz Joint Labs „first in Translation“ (fiT). Betrieben wird das zukunftsweisende Gebäude vom DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien gemeinsam mit der Uniklinik RWTH Aachen. Auf über 1000 Quadratmetern können künftig medizinische Innovationen unter modernsten Bedingungen hergestellt und getestet werden. Das Leibniz Joint Lab fiT bietet damit ideale Voraussetzungen, um herausragende Entwicklungen aus der Grundlagenforschung in die klinische Prüfung zu bringen.

Ministerin Ina Brandes: „In Nordrhein-Westfalen werden neue Therapien erforscht, entwickelt – und zum ersten Mal erprobt. Die gemeinsam genutzte Forschungsinfrastruktur des Leibniz-Instituts für Interaktive Materialien und der Uniklinik RWTH Aachen zeigt in hervorragender Weise, wie der Transfer von exzellenter wissenschaftlicher Arbeit in die konkrete Nutzung gelingen kann. Das Leibniz Joint Lab wird Spitzenforschung ‚made in NRW‘ den Menschen noch schneller zugänglich machen. Davon profitieren alle Patientinnen und Patienten, die auf innovative Spitzenmedizin angewiesen sind.“

Das Leibniz Joint Lab fiT besteht aus rund 500 Quadratmetern Produktionsfläche (Laborfläche und Reinräume) sowie 600 Quadratmetern Schulungs- und Büroräumen. Herzstück des neuen Gebäudes sind die verschiedenen Reinräume: Hier können medizinische Innovationen mit den hohen Qualitätsansprüchen hergestellt werden, die für eine erstmalige Anwendung in klinischen Studien vorausgesetzt werden – sogenannte klinische Prüfmuster. Die Herstellung erfolgt dabei nach strikten Normen und Richtlinien.  Forscherinnen und Forscher aus Materialwissenschaften und Medizin erhalten so die Gelegenheit, die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Forschung und Materialentwicklung in die klinische Praxis zu überführen.

„Mit dem fertiggestellten Gebäude am Standort Aachen werden Forschende dazu in der Lage sein, das Potenzial ihrer Innovationskraft voll auszuschöpfen, indem die Arbeit des Leibniz Joint Lab langfristig dazu beiträgt, die Lücke zwischen Neuentwicklungen aus dem Labor und der Übertragung ans Patientenbett zu schließen“, betont Prof. Dr. Andreas Herrmann, wissenschaftlicher Direktor des DWI. „Das DWI verbindet somit im besten Sinn die Themen Mensch, Medizin und Materialien.“

Die Gesamtbaukosten für den Forschungsneubau fiT belaufen sich auf rund 24 Millionen Euro. Finanziert wurde das Vorhaben am Leibniz-Institut DWI mit 7,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 14,3 Millionen Euro aus dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und 1,8 Millionen Euro aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

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50 Jahre in Diensten der VG-Verwaltung Mendig

Mendig – Pia Theisen seit einem halben Jahrhundert im Öffentlichen Dienst – 50 Jahre beim gleichen Arbeitgeber ist in der heutigen Zeit sehr ungewöhnlich. Wenn diese Zeit aber noch über den Renteneintritt hinaus immer noch weiterläuft, zeugt das sicher von einer engen beiderseitigen Bindung. Pia Theisen kann auf einen solchen beruflichen Lebenslauf zurückblicken und der ist auch noch nicht abgeschlossen.

Ein halbes Jahrhundert nach dem Start ihrer beruflichen Karriere in der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig ist Pia Theisen immer noch gerne im Rathaus gesehen. Und das nicht nur als Gast, sondern seit ihrem Eintritt in die Rente 2018 immer noch als geschätzte Kollegin im Fachbereich Finanzen. Damit setzt sie ihre 1974 begonnene berufliche Laufbahn in der VG-Verwaltung bis zum heutigen Tag in der Finanzabteilung fort. Vor 50 Jahren startete Pia Theisen als Angestellte der Verbandsgemeindekasse. Über die Stellen der Kassenleiterin, der stellvertretenden Abteilungsleiterin der Finanzverwaltung bis hin zur Fachbereichsleitung Finanzen führte ihr Weg in der VG-Verwaltung.  Dabei war sie federführend bei der Umstellung der kommunalen Haushalte von der Kameralistik zur Doppik. Und das nicht nur vor Ort, sondern auch in Rheinland-Pfalz. Zudem war sie noch stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte in der VG-Verwaltung und zwölf Jahre Personalratsvorsitzende.

Im Rahmen eines kleinen Empfangs bedankte sich VG-Bürgermeister Jörg Lempertz bei der Jubilarin für ihre Treue und den fortwährenden Einsatz für die Verwaltung. „Wir sind sehr froh, dass sie uns auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ihre Expertise wird allenthalben sehr geschätzt, deren Ausdruck sich in ihrer Kollegialität und profunder Sachkenntnis festmachen lässt. Ich hoffe, dass wir noch einige Zeit zusammenarbeiten können“, lobte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz die Kottenheimerin.

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Die Mahnfeuer gegenüber der Strempter Müll-Deponie brennen weiter

Mechernich – Organisator und Lückerather Landwirt Frank Rang war sehr zufrieden mit der Resonanz – Trotz frostiger Minustemperaturen kamen zahlreiche Mitstreiter zur Protestaktion – Frank Rang ist gerade am Handy. „Hier ist richtig viel los. Zieht euch warm an, wenn ihr kommt“, hört man ihn noch sagen. Seine kurze Zusammenfassung trifft es auf den Punkt. Am Mittwochabend hatten sich zahlreiche Landwirte am Mahnfeuer auf den Felder gegenüber der Strempter Mülldeponie versammelt – und das trotz frostiger Minustemperaturen. Es ist ein weiterer Akt im Rahmen der bundesweiten Protestwoche.

Am gleichen Tag haben Vertreter des Rheinischen Landwirtschafts-Verbands (RLV) eine Resolution an die Parteizentralen der Ampelkoalition in Düsseldorf übergeben. Die Resolution mit der Überschrift „Bundesregierung stellt die heimische Land- und Forstwirtschaft sowie den Gartenbau ins Abseits“ wird getragen von einem breiten Bündnis aus Verbänden des ländlichen Raums in NRW.

Der eindringliche Appell des RLV an alle Bundestagsabgeordneten lautet dann auch, sich gegen die Kürzungspläne und an die Seite der heimischen Bauernfamilien zu stellen. „Nehmen Sie Ihr Mandat ernst und stimmen Sie für die heimische Landwirtschaft!“, so RLV-Präsident Bernhard Conzen.

Das Fass ist übergelaufen

Die Unterstützung des Lückerather Landwirts Frank Rang und der zahlreichen Mitstreiter, die am Abend in Strempt am Mahnfeuer stehen, ist ihm dabei gewiss. „Die Abschaffung der Steuerbefreiung für Agrardiesel hat das Fass einfach zum Überlaufen gebracht“, sagt Rang, der für die Aktion in Strempt verantwortlich zeichnet. Er freut sich, dass neben den Berufskollegen, auch diverse andere Unternehmer und auch Privatleute gekommen sind, um ihre Solidarität zu bekunden.

An der Bundesstraße 266 haben sich zahlreiche Traktoren aufgereiht. An vielen sind noch die Schilder befestigt, mit denen die Bauern bereits bei den Protestfahrten am Montag ihren Unmut über die Entscheidungen der Ampel-Regierung zum Ausdruck gebracht haben. Auch die orangefarbenen Rundumleuchten sind an fast allen Traktoren eingeschaltet – es ist ein imposantes Bild in der Dunkelheit, das viele vorbeikommende Autofahrer dazu ermuntert, per Hupe auch ihre Solidarität zum Ausdruck zu bringen.

Dabei ist Strempt längst nicht das einzige Mahnfeuer. Am Mittwoch waren auch noch Aktionen in Zingsheim und ebenfalls an der B266 in Höhe des Eifeler Alpenhofs geplant. An diesem Standort soll heute erneut ein Feuer brennen, ebenso an Standorten im Zülpicher Stadtgebiet sowie in Holzheim in der Nähe der Autobahn. Zudem sind noch diverse Demo- und Sternfahrten geplant.

Frank Rang freut sich jedenfalls, dass „seine“ Aktion n Strempt, bei der es auch Getränke und Grillwürtschen gab, so eine gute Resonanz. „Wir müssen einfach alle an einem Strang ziehen“, gibt sich der Lückerather Landwirt kämpferisch: „Daher tut es auch gut zu sehen, dass viele Menschen hier bei uns hinter der Landwirtschaft stehen.“

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„Aus der Region, für die Region“ – „Kommerner Jungs“ wollen Mithelfen

Mechernich/Kommern/Euskirchen Wir wissen, dass das Geld bei Euch in guten Händen liegt. Denn ihr tut Gutes damit!“ Mit diesen Worten übergaben Thorsten und Stephan Spilles im Euskirchener Büro ihrer „Agentur Spilles“ („Axa“) einen Spenden-Scheck über 5.000 Euro an Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung. Der gemeinnützige Verein setzt sich speziell für Jugend- und Altenhilfe sowie sozial schwache Familien im Mechernicher Stadtgebiet ein.

Claßen, eigentlich Stadtkämmerer von Mechernich, freute sich sehr über die wichtige Unterstützung: „Wir als Mechernich-Stiftung sind über die sehr großzügige Spende zum Jahresende sehr froh. Frei nach dem Motto: »Aus der Region, für die Region«. Vielen Dank für Eure wichtige Hilfe!“

„Kommerner Jungs“ wollen Mithelfen

Die Gebrüder Spilles wohnen zwar schon fast zehn Jahre in Köln, sind jedoch tief mit der Stadt am Bleiberg verwurzelt. Denn ihre Heimat ist die Eifel. Genauer gesagt: Kommern.

„Daher liegt es uns »Kommerner Jungs« am Herzen, auch hier aktiv zu helfen und Menschen zu unterstützen“, wie sie betonten: „Dieses Mal haben wir uns dazu entschlossen, einen Beitrag für das gemeinnützige Team der Mechernich-Stiftung rund um den Vorsitzenden Ralf Claßen zu spenden. Denn wir wollen Mithelfen und Gutes tun. Gerade in unserer Heimat!“

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Freiheit durch Sitz-Segway – Businessclub „Seven Thirty“ spendet

Euskirchen/Mechernich – Eigentlich geht es ums Netzwerken, wenn sich die Mitglieder des Businessclubs „Seven Thirty“ alle 14 Tage treffen. Aber eben nicht nur. Denn das Team um den Vorsitzenden Andreas Knappe hat sich auch der karitativen Arbeit verschrieben – und so konnte zuletzt ein stattlicher Scheck übergeben werden.

Beim Treffen im Euskirchener Restaurant „Jo 3“ überreichten die Clubmitglieder insgesamt 2500 Euro an den Bad Münstereifeler Christoph Mertgen. Der leidet seit seiner Geburt an einer speziellen Muskeldystrophie und mit dem Geld soll ein Sitz-Segway angeschafft werden, der dem Kurstädter eine gewisse Freiheit und kleines bisschen Unabhängigkeit ermöglicht.

45 aktive Mitglieder

„Wir freuen uns sehr, ihn dabei unterstützen zu können“, betonte Andreas Knappe bei der Scheckübergabe. Der Businessclub, dem er vorsteht, gehören derzeit rund 45 aktive Mitglieder an. Auch zahlreiche Mechernicher Firmenchefs sind dabei. Dazu zählen der Kommerner Roger Mosbeux, der die Geschicke der Firma ComTec leitet, Hussein Yassine, der in der Stadt am Bleiberg einen Galabau-Betrieb führt, oder Christian Mahlberg von der Bowl-Fabrik.

Auch der Mechernich Zahnarzt Dr. Gregor Jahnke wird auf der Internetseite www.seventhirty.club als Mitglied geführt, ebenso wie der Obergartzemer Ingenieur Winfried Meuser, der Mechernicher Architekt Stefan Sparing oder Jessica Krieg von der CE Solar Rheinland GmbH mit Sitz in Obergartzem.

Alle zusammen freuen sich über weitere Unterstützung für Chris Mertgen. Möglich ist das etwa über die Online-Spendenkampagne: www.gofundme.com/f/freiheit-durch-sitzsegway