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Drive-In Corona Schnelltest-Zentrum am Mendiger Flugplatz geht vorerst in die Sommerpause

Mendig – Kurz nachdem Gesundheitsminister Jens Spahn Anfang März die Idee der bundesweiten Corona Testzentren öffentlich machte, dauerte es genau drei Tage um zwei kommunale Testzentren in Zusammenarbeit mit der ansässigen Schlags-Apotheke, dem Deutschen Roten Kreuz, der Verbandsgemeinde Pellenz und der Verbandsgemeinde Mendig ins Leben zu rufen.

Innerhalb kürzester Zeit hatten sich mehr als 80 freiwillige Helfer an die Verbandsgemeinden gewendet und wollten ihren Teil dazu beitragen, den Bürgerinnen und Bürgern nicht nur aus unserer Heimat mehr Sicherheit und Freiheit im täglichen Leben zu ermöglichen. Am 13. März eröffnete dann eines der ersten Drive-In Schnelltestzentren in Rheinland-Pfalz am Mendiger Flughafen – mit sehr großem Erfolg.

„Zum damaligen Zeitpunkt hatten wir sogar eine Auslastung von über 100%. Unsere Online Terminvergabe war nach Bekanntgabe über Tage ausgebucht und auch Bürgerinnen und Bürger, die ohne Termin vorbeikamen, wurden – wenn irgend möglich – nicht abgewiesen.“, so einstimmig der Bereitschaftsleiter des Ortsvereins Mendig vom Deutschen Roten Kreuz, Marco Emmerich, Fachbereichsleiter der Verbandsgemeinde Pellenz, Stephan Ristow und der Teilbereichsleiter Sicherheit und Ordnung der Verbandsgemeinde Mendig, Christopher Wittig.

Viermal wöchentlich wurden in den letzten drei Monaten bei jeglicher Wetterlage ob Sturm, Hagel oder der aktuellen Hitzewelle fast 5.000 Corona Schnelltests mit einem Einsatz von mehr als 150 freiwilligen Helfern vor Ort und in den Verwaltungen sichergestellt.

Aufgrund der nun stetig steigenden Anzahl von Impfungen, der derzeitig gesunkenen Infektionslage und der daraus resultierenden geringeren Nachfrage auf Schnelltests haben alle Beteiligten entschlossen, den Betrieb des Drive-In Schnelltestzentrums am Mendiger Flugplatz vorerst am 03.07.2021 einzustellen.

Das kommunale Testzentrum in der Mendiger Adler Apotheke – Dr. Schlags steht den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin zur Verfügung. Die Online-Terminvergabe erfolgt unter www.schlags-apotheke.de.

Darüber hinaus stehen auch die etablierten, kommerziellen Testzentren in der Verbandsgemeinde Mendig beim

  • Vulkan Brauerei

www.vulkan-brauerei.de

und der Verbandsgemeinde Pellenz

  • In Nickenich; Anbieter Jannik Böffgen

www.apo-schnelltest.de/jannik-boeffgen

  • Mobiles Testen in Plaidt und Saffig; Anbieter Marco Dworschak

https://www.testmobilmyk.de

  • In Plaidt; Anbieter „HundertAuto“

www.apo-schnelltest.de/schnelltest-hundertauto

zur Verfügung!

Weitere Angebote und Informationen für Corona Schnelltests erhalten Sie bei ihrem Hausarzt und oder unter der Rubrik Corona auf www.mendig.de und www.pellenz.de.

„Wir möchten an dieser Stelle nicht nur dank sagen an das Deutsche Rote Kreuz und den ehrenamtlichen Helfern aus unseren Gemeinden, die unzählige Stunden auch am Wochenende ihre freie Zeit für uns Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt haben. Wir möchten uns auch bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die das Angebot so zahlreich angenommen haben. Wir sind stolz, gemeinschaftlich unseren Teil zum Gesundheitsschutz beigetragen zu haben.“, betonen Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig und Klaus Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz unisono.

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40-jähriges Dienstjubiläum von Norbert Schmitz

Simmerath – Auf eine 40-jährige Dienstzeit im öffentlichen Dienst kann Forstwirt Norbert Schmitz zurück blicken, davon zunächst 13 Jahre beim Staatlichen Forstamt Monschau und 27 Jahre bei der Gemeinde Simmerath.

Wer die Sowjetische Kriegsgräberstätte Simmerath-Rurberg, zwischen
Kesternich und Rurberg gelegen, bereits einmal besucht hat, wird mit
großer Wahrscheinlichkeit auch Norbert Schmitz begegnet sein. Bereits
seit seiner Einstellung bei der Gemeinde Simmerath im Jahr 1994 ist er
dort für die Pflege verantwortlich. Damals übernahm er diese Tätigkeit von seinem Schwiegervater und das Arbeitsgebiet blieb praktisch „in der Familie“. Dank seines Einsatzes ist die Kriegsgräberstätte und das dortige Gebäude stets in einem hervorragenden Pflegezustand anzutreffen.

Auch beim Bauhof ist Norbert Schmitz mit seinen forstfachlichen Kenntnissen oft gefragt. In einer Feierstunde bedankten sich Bürgermeister Goffart, Bauhofleiter Christoph Nellessen, der stellvertretende Bauamtsleiter Michael Bongard und der Personalratsvorsitzende André Koll bei Norbert Schmitz mit einem
Präsentkorb für die gute Zusammenarbeit.

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Neue Schriftzüge an Rathaus und Bau-Betriebshof in Zülpich

Zülpich – Haupteingang zur Stadtverwaltung ab sofort deutlich erkennbar. Bisherige Kennzeichnung hatte mitunter für Irritationen gesorgt. RATHAUS – seit einigen Tagen prangt dieser Schriftzug groß und deutlich sichtbar über dem Haupteingang des Zülpicher Rathauses.

Damit wird insbesondere ortsunkundigen Besucherinnen und Besuchern die Suche nach dem richtigen Eingang zur Stadtverwaltung deutlich erleichtert. Denn bislang war eine entsprechende Kennzeichnung – wenngleich in deutlich kleinerer Form – lediglich über der in der Regel verschlossenen Pforte zum Rathaus-Altbau zu finden. „Das hat in der Vergangenheit immer mal wieder für Irritationen gesorgt“, berichtet Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Diesem Problem wollten wir mit dem neuen Schriftzug abhelfen. Nun ist deutlich erkennbar, wo sich der Haupteingang befindet.“

Auch das Gebäude des städtischen Baubetriebshofes in der Blatzheimer Straße wurde mit einer neuen Beschilderung versehen. Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen

Auch das Gebäude des Baubetriebshofes der Stadt Zülpich in der Blatzheimer Straße 8 wurde unlängst mit einer neuen Beschilderung versehen. Von beiden Seiten – also sowohl von der Blatzheimer Straße
als auch von der Römerallee aus – ist nun gut zu erkennen, wo die Bediensteten des Baubetriebshofes ihre Basis haben. Von dort starten sie Tag für Tag zu ihren vielfältigen Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet.

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Neue Internetseite zur Landesinitiative Gesundheits-Förderung und Prävention in Nordrhein-Westfalen geht an den Start

Region/Düsseldorf – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Der neue Internetauftritt der Landesinitiative Gesundheitsförderung und Prävention ist an den Start gegangen. Unter www.lgp.nrw wird zukünftig über verschiedene Präventionsthemen informiert. Teil des neuen Informationsangebots sollen zudem auch Online-Veranstaltungen oder Diskussionsrunden sein.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Die Corona-Pandemie zeigt besonders deutlich, wie wichtig die Förderung und der Erhalt der seelischen Gesundheit sind. Schon vor dem Ausbruch der Pandemie hat die Landesinitiative Gesundheitsförderung und Prävention Nordrhein-Westfalen ihre Arbeit zum Schwerpunktthema “Seelische Gesundheit” aufgenommen. Ich freue mich daher sehr, dass die Arbeit der Landesinitiative ab sofort auf der neuen Internetseite transparent gemacht wird.“

Unter der Federführung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales werden im Rahmen der Landesinitiative zusammen mit zahlreichen weiteren Akteurinnen und Akteuren des Gesundheits- und Sozialwesens Strategien und Handlungsempfehlungen zur Förderung der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen erarbeitet. Dabei werden verschiedene thematische Schwerpunkte gesetzt. Seit 2020 steht das Thema “Seelische Gesundheit” in allen Lebensphasen im Fokus. Unter anderem ist dadurch das Landesprogramm “KIPS Prävention NRW: Kinder psychisch kranker und suchtkranker Eltern stärken“ entstanden, bei dem das Land zusammen mit dem Bündnis der gesetzlichen Krankenkassen für Gesundheit Nordrhein-Westfalen nachhaltige Versorgungsstrukturen für betroffene Kinder aufbaut.

Hintergrund

Mit der 26. Entschließung der nordrhein-westfälischen Landesgesundheitskonferenz aus dem Jahr 2017 hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen die Landesinitiative als Fortschreibung des bisherigen Präventionskonzeptes eingerichtet. Die Landesinitiative fördert eine übergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung der Akteurinnen und Akteure aus den betrieblichen und nicht-betrieblichen Lebenswelten. Als erstes Schwerpunktthema haben die Mitglieder der Landesgesundheitskonferenz „Erhalt der seelischen Gesundheit“ festgelegt und Arbeitsgruppen entlang der Lebensphasen „Kindheit/Jugend“, „mittlere Lebensphase“ und „Alter“ eingesetzt. Diese Arbeitsgruppen werden ergänzt durch eine lebensphasenübergreifende Querschnittsinitiative zum Thema „seelische Gesundheit und Stadtentwicklung“. Zurzeit werden partizipative Bestands- und Bedarfsanalysen durchgeführt, anhand derer Strategien und Handlungsempfehlungen für die Landesinitiative abgleitet werden. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.lgp.nrw zu finden.

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Auf der Suche nach der Wahrheit: Wo ist Mina? – „Big Library Read“ vom 28. Juni bis 12. Juli

Region/Mayen-Koblenz – “Overdrive Rheinland-Pfalz” bietet englischsprachigen e-Book-Thriller zur kostenlosen Ausleihe. Wer spannende englischsprachige Thriller liebt, sollte sich diese
Termine vormerken: Vom 28. Juni bis 12. Juli haben die Leserinnen und Leser von rund 50 rheinland-pfälzischen Bibliotheken während des „Big Library Read“ bei „Overdrive Rheinland-Pfalz“, dem weltweit größten digitalen Buchclub, die Chance in S.F. Kosas Debütthriller „The Quiet Girl“ ein geheimnisvolles Rätsel zu lösen.

Bibliotheksnutzerinnen und – nutzer können das englischsprachige e-Book unter https://rlp.overdrive.com oder über die App „Libby“ kostenfrei und ohne Wartezeit ausleihen und lesen. Für die Ausleihe des Titels ist lediglich die Ausweisnummer und das Passwort des gültigen Bibliotheksausweises einer der an „OverDrive Rheinland-Pfalz“ teilnehmenden Bibliotheken erforderlich – mit dabei sind auch die Bibliotheken des Landesbibliotheks-zentrums Rheinland-Pfalz (LBZ) in Koblenz, Speyer und Zweibrücken. Das e-Book wird am Ende des Aktionszeitraums automatisch zurückgegeben. So entstehen auch keine Säumnisgebühren.

Wer möchte, kann auch mit Leserinnen und Lesern weltweit online über das Buch diskutieren: https://biglibraryread.com/join-the-discussion//. Ein kleiner Einstieg zum Buch: „The Quiet Girl“ beginnt mit dem Unternehmer Alex, der in die Stadt Provincetown kommt, um seine neue Frau Mina zu treffen. Was er aber vor Ort vorfindet ist ein leeres Weinglas in der Spüle, ihren Ehering auf dem Schreibtisch und eine Reihe von Fragen. Die Polizei glaubt, das Mina, eine erfolgreiche Liebesroman-Autorin, einfach gegangen ist und ihre Ehe zerbröckelt, bevor sie wirklich begonnen hat. Doch was Alex in ihrer leeren Hütte vorfindet, führt zu einer anderen Erkenntnis: Mina hatte schon immer ein Geheimnis. Und jetzt ist sie verschwunden…

Infos unter: https://rlp.overdrive.com und https://biglibraryread.com#biglibraryread
Eine Liste der teilnehmenden OverDrive-Bibliotheken findet man unter: https://rlp.overdrive.com/support/members

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Rotes Kreuz, ein Super-Arbeitgeber

Euskirchen – Bundesweite Auszeichnung INQA-Audit („Initiative Neue Qualität für Arbeit“) nach eingehender Prüfung zum wiederholten Mal verliehen. Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen ist ein zukunftsorientierter, aber auch familienfreundlicher Arbeitgeber. Das wurde dem von Geschäftsführer Rolf Klöcker und dem Vorsitzenden Karl-Werner Zimmermann verantworteten Unternehmen mit rund 900 hauptamtlichen Beschäftigten jetzt zum wiederholten Male bestätigt.

Zur Zufriedenheit beim Roten Kreuz tragen auch die hohe Fortbildungsquote und das Kümmern um die Gesundheit am Arbeitsplatz bei. Hier unterrichtet Michael Gissinger von der Firma „For Life“ Sanitäter im Rotkreuzzentrum Euskirchen/Eifel. Foto: Daniel Pöthmann/DRK/pp/Agentur ProfiPress

Taufrisch ist die Rezertifzierung nach dem bundesweit anerkannten und bekannten Audit-Verfahren der vom Bundesarbeitsministerium angestoßenen „Initiative Neue Qualität für Arbeit“ (INQA) im Rotkreuzzentrum Kreis Euskirchen/Eifel hinter dem Kreishaus am Jülicher Ring eingetroffen.

Vereinfacht geht es um die Zufriedenheit der Beschäftigten mit ihrem Arbeitsplatz – und um die ist es beim Roten Kreuz offensichtlich gut bestellt. Überreicht wurde die mit dieser Feststellung verbundene INQA-Audit-Plakette während einer Online-Feierstunde. Von Berlin aus wurden in einer moderierten Sendung insgesamt 40 Unternehmen in der ganzen Republik erneut mit INQA-Qualitätssiegel ausgestattet. Die neuerliche Auszeichnung – das DRK im Kreis Euskirchen war erstmals 2016 begutachtet und 2017 ausgezeichnet worden – gilt bis einschließlich 2023.

Schöne Stimmung während der Online-Verleihungszeremonie der INQA-Zertifikate an 40 bundesdeutsche Unternehmen, in der Mitte das Team des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen mit Yvonne Scholl und Rolf Klöcker. Screenshot: DRK/pp/Agentur ProfiPress

„Der gesamte Zertifizierungsprozess wurde beim DRK Kreisverband Euskirchen sorgfältig und mit großem Engagement aller Beteiligten (Geschäftsführung, Auditprojektleiterin Yvonne Scholl, Projektgruppe) durchgeführt“ schreibt die Prozessbegleiterin Astrid Laudage in ihrem Gutachten.

Richtige Akzente gesetzt

Die Corona-Pandemie mit den umfassenden Kontaktbeschränkungen habe im Gesamtprozess zwar zu nachvollziehbaren Terminverzögerungen geführt, aber eine qualitative Umsetzung des Gesamtprozesses sei jederzeit sichergestellt worden. Der INQA- Prozess sei beim Roten Kreuz insgesamt sensibel und mit hohem persönlichen Engagement umgesetzt worden.

Rettungsdienst, Kindertagesstätten, Offene Ganztagsschulen, Flüchtlingshilfe und Verwaltung, die das Rote Kreuz betreibt, stellten „eine sehr große organisatorische Herausforderung“ dar, heißt es im INQA-Gutachten, die die Verantwortlichen und ihre Mitarbeiter sehr gut gemeistert hätten. Die Kommunikation sei gewissenhaft.

Wie im ersten INQA-Prozess wurden vier Prüfeinheiten gebildet, um die unterschiedlichen Arbeitsbereiche: Verwaltung, Rettungsdienst/ Krankentransporte (RD/KT), Kindertagesstätten/OGS und Flüchtlingshilfe abzubilden.

„Der aktuelle Auditprozess zeigt, dass der DRK-Kreisverband Euskirchen hinsichtlich der allgemeinen Organisationsentwicklung in den letzten Jahren richtige und zukunftsweisende Akzente gesetzt hat und heute von dieser Vorarbeit profitiert“ heißt es aus der Bundeshauptstadt.

Gut durch turbulente Zeiten

Das positive Gesamtbild, das sich aus einer Befragung der Beschäftigten ergibt, habe sich „trotz besonders belasteter Arbeitsbereiche (Rettungsdienst/Krankentransporte, Kita/OGS, Flüchtlingshilfe) auf positivem Niveau stabilisiert“: „Dies zeigt, dass die Organisationskultur auch in herausfordernden Zeiten (z.B. Flüchtlingswelle, Corona-Pandemie) eine tragfähige Basis für ein funktionierendes Miteinander bildet und die Organisation insgesamt gut durch turbulente Zeiten kommt.“

Insgesamt sei speziell im Kita-/OGS-Bereich, wie auch in 2016, eine hohe Grundzufriedenheit der Beschäftigten feststellbar. Die Befragungsergebnisse im Bereich Rettungsdienst/Krankentransporte zeigen, wie auch 2016, im Vergleich zu den anderen Prüfeinheiten den größten Handlungsbedarf. Aber es sind laut INQA-Audit bereits positive Entwicklungen erkennbar. Laut Mitarbeitermeinungsbild ist die allgemeine Zufriedenheit gestiegen, der Informationsfluss und die Arbeitszeitflexibilität haben sich verbessert, ebenso die Wahrnehmung des Betriebsklimas.

Die Flüchtlingshilfe wurde im Rahmen der Flüchtlingswelle als eigenständiger Arbeitsbereich etabliert und befindet sich laut INQA bis heute in einem Professionalisierungsprozess. „Die Befragungsergebnisse spiegeln eine hohe wahrgenommene Wertschätzung des Arbeitsbereiches und eine positive Beteiligungskultur wider“, heißt es im Gutachten. Handlungsbedarf gebe es in Sachen Arbeitsbelastung und Arbeitsaufkommen.

„Auf dem richtigen Weg“

Und abschließend: „Vorhandene gesamtstrategische Ziele und die Erfolge aus dem ersten INQA-Audit bilden laut aktueller Ergebnisauswertung einen guten und funktionierenden Rahmen für die Weiterentwicklung des DRK-Kreisverbandes als Gesamtorganisation. Arbeitgeber und Beschäftigte ziehen bei den identifizierten Handlungsansätzen an einem Strang.“

Yvonne Scholl und Rolf Klöcker zeigten sich sehr zufrieden über die Auszeichnung, besonders über die in ihrer Entwicklung doch sehr erfreulichen Aussagen des Gutachtens. Der Kreisgeschäftsführer: „Die Initiative INQA wird gemeinsam getragen von Politik, Arbeitgeberverbänden, Kammern und Gewerkschaften. Letztendlich geht es darum, sich bei der Arbeit wohl zu fühlen und seinen Job gerne zu machen, denn: wirtschaftlicher Erfolg und gute Arbeitsbedingungen gehören zusammen.“ Yvonne Scholl: „Die aktuelle Zertifizierung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“

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Sicher in den Urlaub starten – Polizei-Mobil am Neuen Markt in Meckenheim

Meckenheim – Urlaubszeit ist Einbruchszeit. Darauf macht die Bonner Polizei aufmerksam. Im Rahmen ihrer Aktionswoche „Sicher in den Urlaub“ legten die Präventionsspezialisten des Kriminalhauptkommissariats für Kriminalprävention und Opferschutz auch Station in Meckenheim ein. Am Neuen Markt informierten sie über die Gefahren der Ferienzeit und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen. Der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz war ebenso vor Ort, um sich mit den Fachkräften auszutauschen. Als besonders lobenswert hob er die Kooperation zwischen Polizei und städtischem Ordnungsamt hervor. „Corona-bedingt mussten wir uns in den vergangenen Monaten etwas zurücknehmen. Doch jetzt nimmt diese gewinnbringende Zusammenarbeit wieder Fahrt auf“, sagte Wirtz und verwies auf die wöchentlichen Streifen, die im Rahmen der Ordnungspartnerschaft fortgesetzt werden.

Die Bürgerinnen und Bürger machten von dem Beratungsangebot der Polizei regen Gebrauch. Die Gespräche am Polizei-Mobil drehten sich vermehrt um den Einbruchschutz. So erfuhren sie, dass es ratsam ist, das verlassene Haus durch eine Person des Vertrauens betreuen zu lassen. Das regelmäßige Leeren von Briefkasten und Mülltonnen sowie das ständige Bewegen der Rollläden lassen einen belebteren Eindruck entstehen. Vorsicht sollten die Bürgerinnen und Bürger schon bei der Buchung walten lassen. Immer häufiger tummeln sich Betrügerinnen und Betrüger im Internet und bieten über gefälschte Verkaufsportale Urlaubsreisen an, die per Vorkasse zu bezahlen sind, real aber nicht existieren. Erhöhte Aufmerksamkeit ist auch auf der Fahrt zum Ferienort geboten. Diebe haben es vor allem beim Stopp an der Tankstelle oder auf dem Rastplatz auf die Wertsachen, im schlimmsten Fall sogar auf das Fahrzeug abgesehen. Daher sollten die Verreisenden immer wachsam sein, selbst in Bus, Bahn oder auf dem Kreuzfahrtschiff. Gleiches gilt am Urlaubsdomizil im Hotel, auf dem Campingplatz, am Strand oder in den Fußgängerzonen, wo Trickdiebe nur allzu häufig leichtes Spiel haben, weil die Wertsachen der Opfer nicht sicher verstaut sind.

„Diese Vor-Ort-Termine der Polizei sind ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen die Kriminalität. Die Bürgerinnen und Bürger werden unmittelbar erreicht und sensibilisiert“, erklärte Hans Dieter Wirtz am Polizei-Mobil. „Wer die Tipps von Polizei und unserem Ordnungsamt beherzigt, sollte beruhigt in den Urlaub starten können“, so der Erste Beigeordnete, der den Bürgerinnen und Bürgern eine sichere und damit unbeschwerte Ferienzeit wünscht.

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Bundeswehr-Unterstützung für die Pandemie-Bekämpfung im Eifelkreis seit gestern beendet

Bitburg – Aufgrund der rückläufigen Pandemielage im Eifelkreis Bitburg-Prüm kann der erstmals im Oktober 2020 eingerichtete Unterstützungsdienst von Soldaten des Bataillons Elektronische Kampfführung Daun (EloKaBtl 931) seit dem gestrigen Freitag, den 25. Juni, beendet werden.

Im Rahmen der Amtshilfe wurden zuletzt sechs Soldaten in der Kontaktermittlung und Telefonie sowie zwei medizinisch qualifizierte Soldaten vom Sanitätsregiment II „Westerwald“ (SanReg II, Rennerod) für den Dienst im Gesundheitsamt eingesetzt. Zu den Aufgaben gehörten vorwiegend Unterstützungsleistungen in der Kontaktnachverfolgung und der Bürgerberatung. Der Einsatz der Sanitätssoldaten in der Durchführung von PCR- und Schnelltestes, auch direkt vor Ort, stellte eine bürgernahe Verbesserung des Testangebots im Eifelkreis dar.

Der Kreisbeigeordnete Rudolf Rinnen bedankte sich auch im Namen der Bevölkerung für die von den Soldaten erbrachte, wichtige Unterstützung im Gesundheitsdienst vor Ort. Sollte ein wieder ansteigendes Infektionsgeschehen festgestellt werden, wird man umgehend Gespräche führen, um eine zügige Wiederaufnahme der Amtshilfe zu erörtern, so Rudolf Rinnen.

Zufrieden mit der reibungslosen Zusammenarbeit äußerten sich vonseiten der Bundeswehr Oberstleutnant Weinen, Oberfeldarzt Dr. Widoniak und der stellvertretende Leiter des Kreisverbindungskommandos, Oberstleutnant Heuzeroth, sowie vonseiten des Gesundheitsamtes die kommissarische Leiterin Frau Dr. Ruvet.

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Jetzt für 2022 bewerben – Kreisverwaltung Mayen-Koblenz – viel mehr als nur ein Job

Region/Mayen-Koblenz – Duales Studium und Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Die Schule noch nicht abgeschlossen und schon Bewerbungen schreiben? Auf jeden Fall! Aktuell kann man sich bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz für den nächsten Ausbildungsbeginn im Sommer 2022 bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2021 Die Ausbildung kann für das 2. Einstiegsamt (ehemals mittlerer Dienst) oder das 3. Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst) als Duales Studium erfolgen. Die Kreisverwaltung bietet durch den Beamtenstatus einen Beruf mit sicherer Zukunft, die Übernahmechancen nach der Ausbildung sind hervorragend und bereits in der Ausbildung oder während des Studiums beträgt das monatliche Grundgehalt mehr als rund 1.200 Euro brutto.

Die Kreisverwaltung ist ein zukunftssicherer und moderner Dienstleister, der neue Herausforderungen offen annimmt. Landrat Dr. Alexander Saftig: „Gerade die vergangenen Monate rund um die Corona-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig es ist, gut aufgestellte Kommunalverwaltungen zu haben. Dafür brauchen wir gut ausgebildeten Nachwuchs, der leistungsbereit, teamfähig und belastbar ist.“ Der Personalbedarf der Kreisverwaltung ist groß, da in den nächsten Jahren viele Mitarbeiter altersbedingt ausscheiden. In diesem Jahr wurden 19 neue Nachwuchskräfte eingestellt. „Diese Größenordnung werden wir auch in den nächsten Jahren beibehalten“, wirft der Landrat einen Blick in die Zukunft.

Der Ausbildungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Peter Klöckner, erklärt: „Wir bieten eine praxisbezogene Ausbildung. Das heißt, unsere Anwärter sind in den Fachabteilungen voll in das Tagesgeschäft eingebunden. Sie bearbeiten Vorgänge und Anträge und vertreten bei fortgeschrittener Ausbildung auch schon mal den Sachbearbeiter. Dabei legen wir auch einen großen Wert auf Bürgerorientierung. Unsere Nachwuchskräfte werden von Anfang an in den Publikumsverkehr mit einbezogen.“

Die dafür notwendigen Fachkenntnisse und persönlichen Fertigkeiten werden an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) und Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz (ZVS) in Mayen beigebracht. Neben klassischen Rechtsfächern werden auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse oder Organisationslehre vermittelt. Der Praxisbezug steht im Vordergrund, denn hinter allen Vorschriften und Gesetzen stecken Menschen mit Ansprüchen und Wünschen. Voraussetzung für den Start in das Berufsleben bei der Kreisverwaltung ist das erfolgreiche Durchlaufen des Bewerberauswahlverfahrens. Es umfasst eine notenbezogene Vorauswahl, einen digitalen Eignungstest sowie ein Vorstellungsgespräch. Für das duale Bachelor-Studium zum 3. Einstiegsamt wird zugelassen, wer über die volle Fachhochschulreife oder einen zu einem Hochschulstudium berechtigenden Schulabschluss (Abitur) verfügt. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Für die Ausbildung zum 2. Einstiegsamt ist ein Realschulabschluss (Mittlere Reife) Voraussetzung. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2021.

Für die Dauer ihrer Ausbildung stattet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz alle Nachwuchskräfte mit eigenen Laptops aus. Damit unterstützt die Ausbildungsbehörde ihre Nachwuchskräfte und schafft bestmögliche Voraussetzungen für die fortschreitende Digitalisierung der Lehre an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) und der Zentrale Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz (ZVS) in Mayen.

JETZT ONLINE BEWERBEN!

Unter www.kvmyk.de/ausbildung gibt es alle Informationen zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie den Zugang zum Online-Bewerbungsverfahren. Weitere Fragen beantwortet der Ausbildungsbeauftragte Peter Klöckner, Telefon 0261/108-226, E-Mail: peter.kloeckner@kvmyk.de

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Idyll mit Tücken

Mechernich – Der Baltesbendener Weiher, ein ehemaliges Wasserreservoir für die Aufbereitung der in Mechernich gewonnenen Bleierze, ist heute eines der vielen lohnenswerten Ziele auf dem Bergbaukundlichen Wanderweg ab Bergwerksmuseum Mechernich.

Wie auch der Buchholzer Weiher ist der See ein Naturidyll mit Tücken. Schwäne, die man dort ausgesetzt hat, sind regelmäßig verendet, weil sie mit dem Gründeln am Boden der Gewässer toxische Mengen Blei zu sich genommen haben.

Der zehn Kilometer lange bergbaukundliche Wanderweg ist heute Teil der „Eifelschleifen“. Die Nordeifel-Touristik GmbH gibt die Gehzeit mit zweieinhalb Stunden an, der Höhenunterschied beträgt 138 Meter. Im Text der Tourenbeschreibung heißt es: „Tauchen Sie ein in die Geschichte des Bergbaus in der Eifel! Auf diesem Weg können Sie die Geschichte einer der einstmals größten Bleiminen der Welt erwandern.“

Ende des 19. Jahrhunderts arbeiteten am Mechernicher Bleiberg rund 4500 Knappen. Das Werk wurde 1957 geschlossen, aber die Überreste dieser gigantischen Anlagen übersäen das Gelände der Industriebrache bis auf den heutigen Tag. „Der Baltesbender Weiher und der Buchholzer Weiher sollten den riesigen Wasserverbrauch sichern“, heißt es auf der Webseite.

Weitere Industriedenkmäler auf dem Bergbaukundlichen Wanderpfad sind der „Große Eindicker“, der Tagebau Kallmuther Berg, der Fuß des „Langen Emil“ genannten, einst höchsten Industrieschornsteins Europas, und der Malakowturm über einem früheren Abraum-Förderschacht.