Der Werbekombi EIFELSCHAU.de und EIFELZEITUNG.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Region/Mayen-Koblenz – Bald ist es so weit: Das DFB-Mobil rollt wieder! Ab dem 01. Juli können die Vereine im Rheinland besucht werden, wie bisher auch kostenfrei und im Rahmen der jeweiligen Trainingszeiten. Im Gepäck ist alles, was man für ein Training benötigt – außer den Teilnehmern. Und das sind in erster Linie die Kinder und Jugendlichen in den Vereinen, nicht zuletzt deren Betreuer sowie Trainer. Bei allen Besuchen findet nach der rund einstündigen Praxis ein kurzer theoretischer Teil statt, bei dem die Trainer*innen weitere Infos erhalten.
Schwerpunkt ist dabei das Thema „Passen“, das im Rahmen einer vereinfachten Kurzschulung für Trainer aller Altersklassen dargestellt wird. Aufgezeigt werden an diesem einfachen Thema die Unterschiede in der Trainingsmethode in den unterschiedlichen Altersklassen von den Bambini bis hin zu den ältesten Jugendmannschaften. Im Mittelpunkt stehen hier die Trainerinnen und Trainer, die auch selbst an der Praxis teilnehmen sollten. Möglich ist aber auch, dass beispielsweise eine C-Jugend-Mannschaft die Praxis als Demogruppe vorführt. Somit muss der Veranstalter nicht zwingend die Mindestzahl von zwölf Teilnehmern vor Ort haben.
Ansprechpartner zur Terminbuchung und bei Rückfragen ist Sebastian Reifferscheid, Telefon: 0261/135-187 bzw. E-Mail: sebastian.reifferscheid@fv-rheinland.de.
Die DFB-Mobil-Besuche in der Übersicht:
Training mit einer A- oder B-Jugendmannschaft („Komplextraining Defensive“)
Training mit einer A- bis C-Juniorenmannschaft („Spielnahes Kognitionstraining“)
Training mit einer A- bis C-Juniorenmannschaft („Futsal“)
Training mit einer C- oder D-Jugendmannschaft („Entwicklungsgerecht trainieren und einfach organisieren“)
Training mit einer E- oder F-Jugendmannschaft („4 gegen 4 im Training“)
Training mit einer E- oder F-Jugendmannschaft („Üben und Spielen in der Halle“)
Training mit einer F-Jugendmannschaft („Abwechslungsreich trainieren auf Minispielfeldern“)
Training mit der Bambini Mannschaft („Spiel und Bewegungsstunden für das Feld und die Halle“)
Gemeinsam möchten der Kreis Euskirchen und die BNE-Regionalzentren des Naturparkes Rheinland und des Naturzentrums Eifel Wichtiges und Interessantes zur Agenda 2030 vermitteln und gleichzeitig die vielfältigen Angebote im Kreis Euskirchen vorstellen. Foto/Plakat: Kreis Euskirchen
Euskirchen – Weltverbessernde nach vorn! „WER, WIE, WAS?“ – bestens bekannt aus der Erkennungsmelodie der Sesamstraße. Bildung bringt uns alle voran – erst recht, wenn es um nachhaltige Entwicklung geht. BNE – wie bitte? Aber wir sollen ja nachfragen… Genau: Das ist die Abkürzung zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Neugierige sind eben klar im Vorteil – und gleich auf globaler Ebene unterwegs: Denn es geht um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.
Kurz zusammengefasst: Alle Menschen jeden Alters sollen in Sachen Nachhaltigkeit lernen dürfen. Wieso? Um dann mit dem nötigen Hintergrundwissen das eigene Handeln und Denken zukunftsfähig zu gestalten und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Wie beeinflussen Entscheidungen jedes Einzelnen zukünftige Generationen? In meiner Umgebung? In meiner Region? Weltweit? Was heißt das ganz konkret für mich?
Wird es gelingen, die oft kontroversen Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales in Einklang zu bringen, um einen ganzheitlichen Einblick aus wissenschaftlicher Sicht zu vermitteln? Das hängt ganz persönlich von Dir, von Ihnen ab.
Deshalb wird es einen digitalen Informationsabend unter dem Motto „WER, WIE, WAS? – BNE im Kreis Euskirchen“ geben.
Gemeinsam möchten der Kreis Euskirchen und die BNE-Regionalzentren des Naturparkes Rheinland und des Naturzentrums Eifel Wichtiges und Interessantes zur Agenda 2030 vermitteln und gleichzeitig die vielfältigen Angebote im Kreis Euskirchen vorstellen. Die Veranstaltung wird am Donnerstag, den 01. Juli 2021 von 18.00 bis ca. 20.00 Uhr digital über das Online-Konferenztool zoom® stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos, auch dank Fördermitteln des Landesumweltministeriums NRW.
Eine vorherige Anmeldung auf der Internetseite des Kreises Euskirchen ist erforderlich. Hier geht es direkt zum Anmeldelink: www.kreis-euskirchen.de/bne
JA! Jung trifft Alt - Netzwerken ist nicht neu. Foto: Gemeinde Kreuzau
Kreuzau – „Gute Beziehungen“ nannte man Netzwerken vor 59 Jahren, als Richard Schall nach seiner Ausbildung zum Schauwerbegestalter als 18-jähriger von Kreuzau nach Essen zog, um dort selbstständig die Schaufenster der großen Warenhauskette Karstadt zu dekorieren. Die guten Beziehungen zu einer Grundschullehrerin aus Kreuzau, die nach ihrer Hochzeit ein Jugendheim in Essen leitete, halfen Herrn Schall schon vor seiner Volljährigkeit ein Zimmer in der großen Stadt anmieten zu können.
Gute Beziehungen verhalfen auch Dominick Hooreman zu seiner Ausbildungsstelle zum Maler und Lackierer. Auch er ist in Kreuzau gut vernetzt. Als Jugendlicher erlangte er den Gruppenleiterschein und war – unter der Leitung von Lisa Palm, Dipl. Sozialpädagogin der Gemeinde – über viele Jahre Betreuer im Jugendraum Kreuzau. Schon damals pflegte er regelmäßigen Kontakt zur Jugendberatungsstelle. Und so gab es ein freudiges „Hallo“ und einen regen Austausch, als sie sich alle zum generationenübergreifenden Gespräch im Jugendraum Kreuzau trafen.
2018 lernten sich Dominick und Sigrid Wilwers, Dipl. Soziologin beim Sozialwerk Dürener Christen, kennen. Gemeinsam sichteten sie damals die Ausbildungsangebote, um einen Platz in Dominicks Traumberuf sicherzustellen. „Und es ist immer noch mein Traumberuf“, schwärmt Hooreman. Nach seiner Gesellenprüfung im Dezember hofft er außerdem, seine Kreativität und seine Talente, die er zurzeit vornehmlich in der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung ausleben kann, durch Kundenberatungen und eigene Entwürfe fördern zu können.
Richard Schall ist in dieser Hinsicht ein Vorbild. In den 60er Jahren wurden z.B. Kino- und Werbeplakate sowie Rückwände großer Schaufenster noch mit der Hand gemalt. Deshalb verwundert es nicht, dass er auch im Ruhestand seine Heimatgemeinde Kreuzau und die K.G. Ahle Schlupp 1880 Kreuzau als Künstler sehr unterstützt.
In den 50er Jahren setzte der Beruf des Schauwerbegestalters sehr viel handwerkliches Geschick voraus, denn nicht nur Malerarbeiten, auch schreinern, tapezieren, beleuchten und das Zusammenstellen der Schaufensterkollektionen lagen in der eigenen Verantwortung. So kann Herr Schall Dominick Hooreman in seinen Plänen, sich nach der Gesellenprüfung fortzubilden, nur unterstützen.
Sicher trifft man sich im gemeinsamen Heimatort Kreuzau noch das ein oder andere Mal um sich auszutauschen, denn Dominick kann sich vorläufig nicht vorstellen so früh die Familie, in der er gerne wohnt, zu verlassen.
Der Austausch über die Generationen hinweg ist auch weiterhin das Ziel des Projekts: „JA! Jung trifft Alt“.
Wir bedanken uns sehr herzlich fürs Daumen drücken, nachdem wir im April für den Deutschen Demografie Preis 2021 in der Kategorie „Gemeinsam wirken“ nominiert waren. Gerne gratulieren wir den verdienten Siegern der „Generation Ü in Saarbrücken“. Es war eine tolle Erfahrung, dabei sein zu dürfen, Ideen in Workshops auszutauschen und sich beim Speedmeeting zu vernetzen. Ein Ansporn, weiterzumachen!
Wenn Sie sich als Jugendlicher, Senior, Unternehmen oder Handwerksbetrieb an der generationenübergreifenden Arbeit in Kreuzau beteiligen möchten, bereichern Sie unser Netzwerk und melden sich gerne:
Die Massnahme wird voraussichtlich bis Ende September dauern. Die Arbeiten werden im Bereich des Spielplatzes begonnen. Foto: Stadt Alsdorf
Alsdorf – Abschluss der Bauarbeiten Ende September erwartet. Die Sanierung des alten Luftschutzstollens im Burgpark steht in den Startlöchern: Anfang Juli beginnen die Vorarbeiten, Mitte Juli starten die Baustelleneinrichtung und die Arbeiten. Das Ziel: Der alte Luftschutzstollen wird gesichert und verfüllt, am Ende steht der beliebte Burgpark wieder in Gänze allen Bürgerinnen und Bürgern zur Naherholung zur Verfügung.
Teile des Burgparks mußten entlang der Trasse des alten Luftschutzstollens aus Sicherheitsgründen längere Zeit gesperrt werden. Leider war auch der Spielplatz im Burgpark betroffen. Nachdem ein Loch in der Grünanlage aufgetreten war, hatten Experten festgestellt, dass eine Sperrung notwendig ist. Der alte Luftschutzstollen, der sich unter dem Park befindet, war an einer Stelle eingesackt. Weitere Einbrüche konnten nicht ausgeschlossen werden, sodass zum Schutz der Bevölkerung die Absperrung unumgänglich war.
Die Stadtentwicklung Alsdorf (SEA) hat im Auftrag der Stadt Alsdorf die komplette Planung und Ausschreibung sowie die vorbereitenden Arbeiten koordiniert und abgestimmt. Die gefährdeten Bereiche werden verfüllt und gesichert. Das Trockenmaterial wird in einem Silo gelagert und vor Ort mit Wasser in einer Mischstation vermischt, vorgesehen sind Bohrungen über ca. 450 lfm. Es werden voraussichtlich ca. 350 Kubikmeter Verfüllmaterial eingebracht.
Die Dauer der Arbeiten ist abhängig von der Fließgeschwindigkeit der drucklos eingebrachten Verfüllmasse. Die Firma Keller Grundbau GmbH aus Bochum wird die Arbeiten ausführen. Sie arbeitet im Ruhrgebiet, aber auch in der Städteregion Aachen, Düren und im Siegerland v.a. in der Bergschadensbehebung.
Die Massnahme wird voraussichtlich bis Ende September dauern. Die Arbeiten werden im Bereich des Spielplatzes begonnen. Es ist erklärtes Ziel, diesen Bereich bis über den Torbogen hinaus als erstes wiederherzustellen, um die Zugänglichkeit von ,Auf dem Pütz‘ in den Park und zum Spielplatz so früh wie möglich wieder zu ermöglichen.
vlnr: Bürgermeister Bernd Goffart, Amtsgerichtsdirektorin Katja Maxrath-Brang, neuer stv. Schiedsmann Michael Huppertz, Schiedsmann Karl Rambadt, Vorsitzender des Bundes dt. Schiedsmänner u. Schiedsfrauen e.V. Hermann-Josef Schmitz, stv. Abteilungsleiterin des Ordnungsamtes Margret Schmitz. Foto: Jessica Jehnen / Gemeinde Simmerath
Simmerath – „Ich freue mich, dass wir mit Michael Huppertz einen neuen stellvertretenden Schiedsmann gefunden haben“, sagte Bürgermeister Bernd Goffart bei der Vorstellung der neuen Schiedsperson. „Er bringt die nötige Menschenkenntnis und die Lebenserfahrung mit, die man für solch eine wichtige Aufgabe braucht.“
Schiedsleute kommen z.B. bei Strafsachen wie Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch oder bei Nachbarschaftsstreitigkeiten zum Einsatz. Ihre Aufgabe ist es, den streitenden Parteien Gelegenheit zur Aussprache zu geben. Dadurch sollen Spannungen abgebaut und ein außergerichtlicher Vergleich erzielt werden. Ob das gelingt, hängt sehr oft vom Vermittlungsgeschick der Schiedsleute ab. In jedem Fall sind sie aber ein wichtiger und erfolgreicher Teil des Rechtsstaats, denn mit ihrer Arbeit entlasten sie die Gerichte.
Vielseitiges Amt mit regelmäßigen Fortbildungen Hermann-Josef Schmitz, Vorsitzender des Bundes dt. Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V., freute sich, dass die Suche nach einem stellvertretenden Schiedsmann erfolgreich war: „Wir haben tolle Gespräche mit Michael Huppertz geführt und konnten uns von seiner Eignung überzeugen.“ Auch die Amtsdirektorin des Amtsgerichts Monschau, Katja Maxrath-Brang, hieß den neuen stv. Schiedsmann willkommen. Das Schiedsamt sei sehr vielseitig und regelmäßige Fortbildungen unerlässlich. Deshalb sei sie froh, dass das Schiedsamt in
Simmerath mit Karl Rambadt und Michael Huppertz nun wieder vollständig besetzt sei.
Kurzer Draht zwischen den Schiedsleuten
Michael Huppertz aus Eicherscheid ist verheiratet und hat drei Kinder. 40 Jahre lang war er bei der Berufsfeuerwehr Aachen tätig und hat dort so ziemlich alle Stationen, von der Personalwirtschaft bis hin zum stv. Fachbereichsleiter, durchlaufen. Daneben hat er sich in seinem Heimatdorf stets ehrenamtlich engagiert, wie z.B. bei der SV Germania Eicherscheid, dem Trommler- und Pfeiferkorps und natürlich bei der dortigen Feuerwehr. Außerdem war er in der Simmerather Politik aktiv. In sein neues Themengebiet hat er sich bereits eingearbeitet. „Den kurzen Draht hat es schon ein, zwei Mal gegeben und wir kommen sehr gut miteinander zurecht“, freute sich Schiedsmann Karl Rambadt über die willkommene Verstärkung. Zum Abschluss wünschte Bernd Goffart den beiden Schiedsleuten wenig Arbeit, „…denn das ist ein Zeichen dafür, dass sich die Leute hier gut verstehen.“
Schaugarten – als „Naturgarten in Gold“ prämiert: v.l.) Hans-Georg Levin (AK Naturnaher Schaugarten), Dr. Jürgen Schneider (NaturGarten e.V., Regiogruppe Osnabrücker Land), Bernd Assenmacher (Wissenschaftsladen Bonn). Foto: B. Kümpel
Wachtberg-Berkum – Kein Hitzefrei gab es an diesem strahlenden Juni-Samstag für die TeilnehmerInnen einer Schulung im Naturnahen Schaugarten in Berkum. Aus ganz Deutschland waren Gartenfreunde angereist, die sich dort im Rahmen des Bundesprojekts „Tausende Gärten – tausende Arten“ zum Naturgartenzertifizierer schulen ließen.
Ihre Aufgabe: Abarbeitung eines umfangreichen Kriterienkataloges zur Bewertung und Einstufung der Naturnähe von Gärten am Beispiel des Berkumer Schaugartens. Erfüllt ein Garten die vorgegebenen Kriterien, um zum Naturgarten geadelt zu werden? Wurden zum Beispiel heimische Pflanzen verwendet? Wie viele Biotopelemente wie Vogeltränke, Wildbienennisthilfe, Totholz o.ä. gibt es? Wurden regionale Materialien verbaut? Der Schaugarten bot den Teilnehmern für diese vom Bonner Wissenschaftsladen organisierte Präsenzschulung reichlich Lehrmaterial. Im Beisein der Projektkoordinatoren Bernd Assenmacher und Andrea Muno-Lindenau führte Jürgen Schneiders vom NaturGarten e.V. sachkundig durch die mehrstündige Veranstaltung. Jeder Teilnehmer bearbeitete seinen Fragebogen selbstständig. Dabei traten immer wieder Fragen auf, die rege diskutiert wurden.
Am Ende freuten sich alle über ihre Anerkennung als „Naturgartenzertifizierer“, die für jeden interessierten Gärtner ansprechbar sind (Kontakt über Wissenschaftsladen Bonn, www.wilabonn.de). Mit ihrem im Wachtberger Schaugarten erworbenen Wissen wirken sie künftig ganz im Sinne des Tausende-Gärten-Projektes als Botschafter für Biodiversität und Förderer der Insekten- und Artenvielfalt in unseren Gärten (www.tausende-gaerten.de).
Übrigens: Der Naturnahe Schaugarten in Berkum ließ im Hinblick auf naturnahe Gartengestaltung keine Wünsche offen und wurde als Naturgarten in Gold prämiert! (AK Naturnaher Schaugarten, Birte Kümpel)
Der Werbekombi Eifelschau.de und Eifel-Mosel-Zeitung.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Euskirchen – Am morgigen Dienstag, 29. Juni startet in Euskirchen die Testphase für das Live-Streaming von Ratssitzungen. Die drei Ratssitzungen, die noch für 2021 angesetzt sind, werden live ins Netz übertragen und können von jedermann angesehen werden.
Mit mehreren Kameras soll sichergestellt werden, dass für die Zuschauer eine ansprechende und gut verständliche Übertragung geboten wird.
Das Angebot kann ganz einfach über die Homepage der Stadt Euskirchen wahrgenommen werden, auf der es nun unter „Rathaus“ den neuen Unterpunkt „Rats-TV“ gibt.
Dort kann am 29. Juni ab 16.15 Uhr die Übertragung aus dem City-Forum verfolgt werden. Die Aufzeichnungen der Sitzungen werden an dieser Stelle zunächst bis zum Jahresende abrufbar bleiben, so dass man nicht unbedingt „live“ dabei sein muss.
Die Testphase dient dazu das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an den Übertragungen auszuwerten. Zudem werden die technischen Möglichkeiten ausgetestet und sofern erforderlich verfeinert.
Region/Mayen-Koblenz – Der Sportbund Rheinland wiederholt seinen Appell aus dem vergangenen Corona-Jahr an die Landräte und Bürgermeister, die Sportstätten auch während der nahenden Sommerferien zu öffnen. In einem Schreiben an die kommunalen Entscheider hebt SBR-Präsidentin Monika Sauer hervor, dass sich die 3000 Vereine mit ihren 600.000 Mitgliedern im Rheinland nach 15 Monaten Pandemie nach einem geregelten Trainings- und Wettkampfbetrieb auf den Sportplätzen und in den Sporthallen sehnen. Die nunmehr positiven Aussichten dürften nicht durch Schließung der Sportstätten während der Sommerferien zunichte gemacht werden.
Sauer zeigt sich zuversichtlich, dass die Landräte und Bürgermeister diese Bitte erfüllen werden. So habe eine Untersuchung der Hochschule Koblenz gemeinsam mit dem SBR gezeigt, dass sich besonders jene Vereine gut entwickeln, die von ihren Kommunen unterstützt werden. „Ich bin mir sicher, dass Sie sich dieser Gruppe zugehörig fühlen, unserem Appell nachkommen und sicherlich alles möglich machen, damit die Sportvereine in Ihrem Verantwortungsbereich während des Sommers und auch in den Sommerferien ein qualitativ gutes Sport- und Bewegungsangebot durchführen können“, heißt es abschließend in dem Schreiben.
Gleichzeitig appelliert Monika Sauer auch an die Vereinsvorsitzenden, dem SBR-Beispiel zu folgen, offensiv auf die Kommunen zuzugehen und für die Offenhaltung der Sportstätten einzutreten. „Sollte dies nicht möglich sein, müssen die Gründe dafür benannt werden“, fordert Sauer. Es dürfe nicht wieder zu einer Situation wie im Sommer 2020 kommen. Damals blieben vor allem veraltete Sportstätten geschlossen, weil die Kommunen die Vorgaben der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes nicht erfüllen konnten.
Den Workshop organisierten in Teamarbeit, v.l.: Sylvie Dayiku Pomame (DRK-Kreisverband Euskirchen), Roland Kuhlen (KoBIZ Euskirchen), Katharina Wonnemann (Akademie Vogelsang IP), Hassan Hasno (NS-Dokumentation Vogelsang, Teilnehmer und Kommerner Bürger). Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Vogelsang/Mechernich/Kreis Euskirchen – Ausstellung auf Vogelsang am Weltflüchtlingstag – Workshop hilft Geflüchteten ihre Gefühle und Erlebnisse aufzuarbeiten – Sprechen, stärken und stolz sein – „Gänsehaut“ angesichts der auf Leinwand gebannten Emotionen – DRK-Kreisverband bietet außerdem ein Empowerment-Treffen für von Rassismus-Betroffene in Euskirchen an: immer donnerstags von 16 bis 18 Uhr.
Sie begleitete die Teilnehmer beim „Empowerment“: Sylvie Dayiku Pomame von der Integrationsagentur, Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit, DRK-Kreisverbands Euskirchen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
„Wie ich mehrere Vergewaltigungen überlebt habe.“ Davon „erzählt“ Hennie Eley in ihrem Bild. Mit Farbe und Motiven hat die 25-Jährige ihr Innerstes nach außen gekehrt. Ein schmerzhafter Prozess, aber genauso ein erster wichtiger Schritt, um die Hölle, die sie im eigenen Land erlebt hat, Stück für Stück aufarbeiten zu können. 2018 ist sie nach Deutschland geflüchtet.
25 Jahre ist Hennie Eley jung und „erzählt“ in ihrem Bild auch von den mehrfachen Vergewaltigungen in ihrer Heimat und der Hoffnung, dass sie eine Aufenthaltsgenehmigung erhält und in Deutschland bleiben darf. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
„Ja“, sagt Eley leise. Das Bild zu malen, sei ihr schwergefallen. Das Malen habe sie aufgewühlt, weil wieder alles hochkam, die Gefühle, die so gut und tief im Innern versteckt lagen. Ihr Bild steht nicht alleine, sondern in einer Reihe mit elf weiteren. Alle wurden sie in einem Workshop mit dem Titel „Empowerment“ gemalt und anlässlich des Weltflüchtlingstags zu „Grenzen und Herausforderungen“ auf der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang ausgestellt. Zu jedem Werk gehört ein Gesicht und eine Geschichte.
Ihnen wird in Vogelsang Raum gegeben. Langfristig soll der Workshop den geflüchteten Menschen helfen, ihre Interessen wieder eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten und sich gegenseitig zu stärken. „Die Menschen werden wieder in ihrer Individualität als Mensch gesehen und anerkannt – nicht als Flüchtling“, bringt es Sylvie Dayiku Pomame, von der Integrationsagentur, Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit, des DRK-Kreisverbands auf den Punkt.
Das Projekt ist eine Idee von der Vogelsang IP. Dayiku Pomame hat das Konzept zur Umsetzung entwickelt und den Workshop durchgeführt. Die Kooperationspartner mit Katharina Wonnemann von der Akademie Vogelsang IP und ihrem Kollegen, dem Mechernicher Hassan Hasno, sowie Roland Kuhlen vom Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum (KoBIZ) in Euskirchen, haben den Workshop gemeinsam mit Dayiku Pomame (DRK) auf die Beine gestellt. Basis für die Workshops bildet das Landesförderprojekt „NRWeltoffen“ im Kreis Euskirchen.
Stolz & Gänsehaut
„Die Ausstellung ihrer Bilder ist für die Menschen eine Anerkennung. Sie können auf diese Art und Weise zeigen, dass sie da sind. Und stolz auf sich sein“, würdigte Sylvie Dayiku Pomame das Ergebnis. Angesichts der auf Leinwand gebannten Emotionen sagt sie: „Ich habe eine Gänsehaut.“
Zwölf Menschen haben an dem kreativen und künstlerischen Workshop teilgenommen. Auch der Mechernicher Hassan Hasno ist einer davon. Gleich nach Eröffnung der Ausstellung wird er von einem Besucher auf sein Bild angesprochen. Sie kommen ins Gespräch. „Malen?“, das sei für ihn „das erste Mal“, sagt Hassan Hasno. Sein Bild zeige „Gut und Böse, den Kampf zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, zwischen Freiheit und Dunkelheit“ und lässt die Zerrissenheit erahnen.
Corona-bedingt seien leider nur zwei kreative und künstlerische Treffen möglich gewesen, berichtet Sylvie Dayiku Pomame. „Der Weg ist noch nicht zu Ende. Aufarbeitung braucht Zeit, aber ein wichtiger Schritt ist geschafft und Schönes erschaffen worden“, ist sie genauso glücklich über das Erreichte, wie die Teilnehmer.
Jeden Donnerstag bietet der DRK-Kreisverband ein „Empowerment“-Treffen an – von 16 bis 18 Uhr, Kommerner Straße 39, in Euskirchen. „Dort ist die Aufarbeitung ebenfalls Schwerpunkt, richtet sich speziell aber an Schwarze, die häufig im Alltag Rassismus erleben“, so die DRK-Mitarbeiterin. Ein Novum, sagt sie weiter: „Ein solches Angebot gab es bisher nicht im Kreis“, und sei doch bedeutsam: „Weil die Menschen leiden.“
Der Werbekombi Eifelschau.de und Eifel-Mosel-Zeitung.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080 Foto: Gerd Altmann
Meckenheim – Bürgerinnen und Bürger sollten weiterhin vor dem Besuch einen Termin vereinbaren. Niedrige Infektionszahlen machen es möglich: Das Meckenheimer Rathaus ist ab heute Montag, 28. Juni, wieder uneingeschränkt geöffnet. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, wird dringend empfohlen, vor dem Besuch der Stadtverwaltung einen Termin zu vereinbaren. Dies ist entweder telefonisch oder per E-Mail möglich. Wer im Rathaus welches Anliegen bearbeitet, steht auf der Homepage www.meckenheim.de im „Bürgerinfosystem“. Bürgerinnen und Bürger mit einem fixen Termin werden grundsätzlich bevorzugt behandelt.
Einzige Einschränkung: Das Bürgerbüro ist ohne Termin montags von 14 Uhr bis 18 Uhr sowie mittwochs von 7.30 Uhr bis 11 Uhr erreichbar. Bürgerinnen und Bürger sollten längere Wartezeiten einplanen. Für die telefonische Vereinbarung von Terminen sowie für sonstige telefonische Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros montags, dienstags sowie donnerstags und freitags von 9 Uhr bis 10.30 Uhr sowie zusätzlich dienstags und donnerstags von 14 Uhr bis 15 Uhr unter den Rufnummern (02225) 917-206, -207 und -208 zur Verfügung. Per E-Mail ist das Bürgerbüro unter buergerbuero@meckenheim.de – auch zwecks Terminvereinbarung- erreichbar. Es wird darum gebeten, in der E-Mail die entsprechende Telefonnummer anzugeben.
Beim Besuch der Stadtverwaltung ist unbedingt eine medizinische Maske, das heißt eine sogenannte OP-Maske, eine Maske des Standards FFP2 oder eine vergleichbare Maske (KN95/N95) zu tragen. Daneben gilt es, die Hygiene- und Abstandsregelungen (mindestens 1,5 Meter zur nächsten Person) einzuhalten.
Öffnungszeiten der Infothek im Foyer des Rathauses:
Montag 7.30 Uhr bis 18 Uhr
Dienstag bis Donnerstag 7.30 Uhr bis 16 Uhr
Freitag 7.30 Uhr bis 13 Uhr
Allgemeine Informationen erhalten die Bürgerinnen und Bürger über die Service-Nummer (02225) 917-0 oder per E-Mail unter stadt.meckenheim@meckenheim.de. Eine reine Übermittlung von Unterlagen kann weiterhin auf dem Postweg, über den Hausbriefkasten sowie per E-Mail und Fax erfolgen.
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