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„Young Spirit“ überzeugt

Sinzig – Zweiter Preis des Jugend Gottesdienst Awards persönlich in Sinzig überreicht. Sie brechen ein wenig die Konventionen normaler Gottesdienste, bringen eine andere Stimmung in die Kirche, begeistern die Jugend mit moderner Musik und auch mal mit dem ein oder anderen Überraschungsmoment: Seit Dezember 2017 gestaltet die Gruppe „Young Spirit“ alle sechs Wochen einen Gottesdienst für junge und junggebliebene Katholikinnen und Katholiken in der Pfarrkirche Sankt Peter in Sinzig, und das mit großen Erfolg. Das beweisen nicht nur die stets gut gefüllten Kirchenbänke, sondern auch eine ganz besondere Auszeichnung. Beim erstmals vergebenen „JugendGottesdienstAward“ des Bistums Trier belegen die Sinziger den zweiten Platz mit einer Open-Air-Eucharistiefeier unter dem Titel: „Lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens“.

„Die Feier hat uns in einer ganzen Reihe von Aspekten überzeugt“, berichtete Jury-Mitglied Manuel Uder jetzt bei der offiziellen Preisübergabe im Rahmen eines „Young Spirit“-Gottesdienstes. Uder lobte in seiner Laudatio das sehr engagierte Vorbereitungsteam, das sich geistlich-intensiv mit den Schriftenlesungen auseinandergesetzt habe „und sich vom Wort Gottes emotional und existentiell ansprechen lies.“

Bunte Spielkarten dienten als symbolische Aufhänger für den damaligen Gottesdienst. Jede Farbe stand für eine andere Art der Erneuerung: Grün für die Erneuerung aus sich selbst heraus; gelb für das Umfeld und andere Menschen; blau für die Erneuerung durch Gott und rot für Erneuerung durch unvorhergesehene Ereignisse und Schicksalsschläge. Selbstverfasste und sehr persönliche Predigtimpulse und die Balance zwischen Gebet und Stille sowie die wohlüberlegte Auswahl bekannter und neuer Lieder aus dem kirchlichen Gesangbuch und aus der Pop-Musik, überzeugten die Jury. Die Gläubigen konnten sich unter anderem beim Schreiben eigener Fürbitten einbringen, die in einer Feuerschale verbrannt wurden. „Für die vielen Menschen, die den Gottesdienst im Spätsommer mitgefeiert haben, muss dieser ein sinnliches Erlebnis, aber auch ein spiritueller Trost in dieser Corona-Zeit gewesen sein“, war sich Uder im Namen der Jury sicher. Das Preisgeld in Höhe von 800 Euro möchte die Gruppe in Licht- und Tontechnik für kommende Gottesdienste investieren.

99 Luftballons als Zeichen der Hoffnung

Die Siegerurkunde nahmen „Young Spirit“-Sprecherin Vivien Christl und Sabrina Dittscheidt stellvertretend entgegen. Domvikar Tim Sturm lobte ebenfalls das herausragende Engagement der Sinziger Gruppe. „Wir wollten entdecken, welchen Reichtum es gibt an jungem Glauben, sozusagen an Young Spirit“, legte er die Beweggründe für den Wettbewerb dar. Er überbrachte außerdem die Grüße von Bischof Dr. Stephan Ackermann, der besonders hervorhob, dass die jungen Leute aus ihrem Glauben keinen Hehl machten, sondern ihn im Alltag lebten und in der Gemeinde bezeugten.

Überreicht wurde die Urkunde im Rahmen des letzten „Young Spirit“-Gottesdienstes mit Kaplan Thomas Hufschmidt. Er wird Jugendpfarrer an der Kirche der Jugend eli.ja und der Fachstelle(Plus) für Kinder- und Jugendpastoral Saarbrücken. Der Gottesdienst stand im Zeichen von „Hoffnungsmomenten“. „Die Hoffnung, die von Jesus ausgeht, ist die entscheidende“, sagte Hufschmidt in seiner Predigt. „Denn Jesus will uns dort beschützen, wo wir sind – auch hier und heute.“ Erneut konnten sich die Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher selbst beteiligen: Im Anschluss an den Gottesdienst ließen sie gemeinsam auf dem Freigelände hinter der Kirche 99 Luftballons aufsteigen, an die sie ihre persönlichen Hoffnungsmomente angehängt hatten.

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Flugärger-App hilft jetzt auch bei Problemen mit dem Gepäck

Region/Düsseldorf – Die nützliche App der Verbraucherzentralen wurde bereits 80.000 Mal heruntergeladen, sie unterstützt Reisende kostenlos bei Problemen mit Airlines. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW teilt mit: Die bevorstehenden Sommerferien, sinkende Corona-Zahlen und die damit verbundene Aufhebung von Reisebeschränkungen geben dem Flugverkehr wieder Aufwind. Flugreisen sind unter bestimmten Rahmenbedingungen und unter Wahrung strikter Hygienekonzepte wieder möglich. Die Vorfreude auf den Flug wird getrübt durch Erinnerungen an annullierte oder verspätete Flüge. Wer jetzt losfliegt, sollte daher die Flugärger-App der Verbraucherzentralen auf das Smartphone laden. Die App unterstützt, wenn mit dem Flug nicht alles rund läuft. Mit einem neuen Update hilft das mobile Tool jetzt auch, wenn Gepäck verspätet ankommt, verloren geht oder beschädigt wird.

Im Detail funktioniert das neue Gepäck-Modul so: Wer seinen Koffer verspätet, beschädigt oder gar nicht wiederbekommt, kann mit der App eine Packliste erstellen, Ausgaben dokumentieren, Belege hochladen und damit die Kosten bei der Airline per Mail zurückfordern. Auch wer wegen einer Reisewarnung oder aus Angst vor Einschränkungen überlegt, sein Ticket selbst zu stornieren, bekommt mit der Flugärger-App wichtige Infos an die Hand: Ist es klug, den Flug sofort selbst zu stornieren? Und was muss ich dabei beachten? Wer bereits storniert hat, kann mit Unterstützung der App Steuern und Gebühren und in manchen Fällen Teile des Flugpreises zurückfordern.

Die Flugärger-App wurde bereits mehr als 80.000 Mal für iOS und Android heruntergeladen. Sie prüft und berechnet mit Hilfe von Datenbanken und Abfragen die Ansprüche der Reisenden unter anderem nach der EU-Fluggastrechte-Verordnung. Die App greift dabei weltweit auf alle aktuellen Flugverbindungen zu und ergänzt automatisch die Flugdaten auf Basis der Flugnummer und des Datums. Sie ergänzt zudem die Adresse einer Airline, gegen die der jeweilige Anspruch gerichtet werden kann. Das fertig erzeugte Anschreiben kann vom Nutzer dann per Mail oder Post versendet werden.

Reagiert die Fluggesellschaft auf die Forderungen der Flugreisenden gar nicht oder nicht fristgemäß, lotst die App die Nutzerinnen und Nutzer direkt zur zuständigen Schlichtungsstelle – eine kostenlose Alternative zu Inkassodiensten. Im Fall der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp) werden zahlreiche Angaben aus der App automatisch in das Formular der söp übernommen.

Hintergrund:

Die Flugärger-App wurde als vom Land Nordrhein-Westfalen gefördertes Projekt von der Verbraucherzentrale NRW im Oktober 2019 gestartet und wird mittlerweile von den Verbraucherschutzministerien der Länder Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein finanziert. Mit der App können Reisende mit ein paar Klicks die Ticketkosten bequem von der Fluggesellschaft zurückfordern und weitere Ansprüche geltend machen, falls die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.

 Ursula Heinen-Esser, nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerin:

„Ich freue mich, dass aus der nordrhein-westfälischen Initiative inzwischen ein länderübergreifendes Projekt geworden ist. Die App bietet nun rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien Unterstützung bei typischen Unwägbarkeiten, die bei einem Flug Ärger bereiten können – Flugverspätung und -Annullierung, verpasste (Anschluss-)Flüge, Umbuchungen und Flugzeitenänderungen, durch den Fluggast stornierte Flüge oder Gepäckprobleme. Die neuen Module der Flugärger-App sind ein wichtiger Baustein für einen modernen Verbraucherschutz, mit dem wir Verbraucherinnen und Verbrauchern jetzt noch mehr Service bieten können. Ich kann die App nur jedem Flugreisenden als ständigen Reisebegleiter empfehlen.“

 Peter Hauk MdL, baden-württembergischer Minister für Verbraucherschutz:

„Mit der Erweiterung der Flugärger-App um ein Gepäckärger-Modul deckt die App weitere Situationen ab, die im Flugbetrieb nicht selten vorkommen. Wer sich wegen seines verspätet angekommenen oder sogar verloren gegangenen Koffers zum Beispiel Ersatzkleidung beschaffen musste, kann seine Ansprüche dazu nun mit ein paar Klicks in der App prüfen und geltend machen. Das Modul rundet die bereits umfangreichen Möglichkeiten der App ab und stellt einen echten Mehrwert für die Verbraucherinnen und Verbraucher dar.“

Thorsten Glauber, Bayerischer Verbraucherschutzminister:

„Die Flugärger-App ist ein gelungenes Beispiel für modernen Verbraucherschutz im Alltag. Sie ist einfach in der Handhabung und zeigt den richtigen Weg durch den juristischen Dschungel. Die App führt in vielen Fällen zum Erfolg, ohne dass der Verbraucher Rechtsanwälte und Gerichte bemühen muss. Das ist der richtige Weg. Hinter der App stehen mit der Verbraucherzentrale und den beteiligten Ländern starke Partner, die sich gemeinsam dafür einsetzen, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Rechte im Alltag möglichst einfach und wirkungsvoll durchsetzen können.“

Claus Christian Claussen, Verbraucherschutzminister des Landes Schleswig-Holstein:

„Durch das gemeinsame Projekt zur Erweiterung der Flugärger-App konnten wir demonstrieren, dass im Rahmen der Digitalisierung des Verbraucherschutzes eine Zusammenarbeit auf der Ebene verschiedener Bundesländer sinnvoll ist, um derartige oft kostenintensive Projekte auch zukünftig realisieren zu können und die Digitalisierung im Bereich des Verbraucherschutzes voranzubringen.“

Priska Hinz, Verbraucherschutzministerin des Landes Hessen:

„Dass manchmal ein Gepäckstück nicht dort ankommt, wo es soll, kann leider niemand verhindern. Aber wenn es passiert, sollen die Betroffenen schnell und einfach zu ihrem Recht kommen. Dazu gibt es jetzt ein wirklich wirksames Werkzeug. Wer in den Flieger steigt, sollte die Flugärger-App der Verbraucherzentrale auf dem Smartphone installiert haben. Sie hilft dabei, Fluggastrechte geltend zu machen und mit dem neuen Modul gegen Gepäck-Ärger auch dabei, Ersatz für verlorene Gepäckstücke zu verlangen. Das ist besser als nachher vor lauter Ärger in die Luft zu gehen.“

Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, „Kurz vor den Sommerferien sitzen viele auf gepackten Koffern und planen die erste Flugreise nach dem langen Corona-Lockdown. Damit die Erholung nicht schon wegen des Ärgers rund um das Reisegepäck auf der Strecke bleibt, bietet die Flugärger-App der Verbraucherzentralen nun auch praktische Hilfestellung bei Problemen mit Gepäckstücken.“

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Lotto Rheinland-Pfalz warnt vor dubiosen Anrufen

Region/Koblenz – Lotto rät: Bankdaten und Personalien nicht nennen. Lotto Rheinland-Pfalz warnt vor dubiosen Anrufern, die sich derzeit vermehrt bei den Kunden des Unternehmens melden. Als Absender der offenbar unseriösen Anrufe meldet sich eine angebliche Firma namens „Deutschlandlotto“ und versucht die Kunden dazu zu bringen, ihre Bankverbindung und persönlichen Daten zu nennen, damit diese abgeglichen werden könnten. Tun Sie es nicht, so die Argumentation der Anrufer, dann würde der Lotto-Abo-Vertrag sofort aufgelöst werden.

Lotto Rheinland-Pfalz warnt seine Kunden eindringlich vor dieser Betrugsmasche, die ausschließlich dazu dient, an die Bankdaten der Kunden zu kommen: Weder gibt es eine Firma namens Deutschlandlotto noch rufen die 16 deutschen Landeslotteriegesellschaften aktiv ihre Kunden an. Ein praktischer Tipp für den Fall eines solchen Anrufes: Nichts sagen und auflegen.

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Corona-Hubschrauber hat seine Aufgabe bestens erfüllt – Zusatzbetrieb endet wie geplant, mit dem 30. Juni

Region/Mainz – Der zusätzlich eingesetzte ADAC-Hubschrauber Christoph 112 hat in den vergangenen 14 Monaten während drei Wellen und zahlreichen lebensrettenden Verlegungstransporten von Covid-19 Patienten einen wichtigen Beitrag zur Pandemie-Bewältigung geleistet. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens mit einer derzeitigen 7-Tage-Inzidenz im einstelligen Bereich endet der Zusatzbetrieb, wie geplant, mit dem 30. Juni. Das wieder stärker normalisierte Einsatzgeschehen kann von den regulär eingesetzten Rettungshubschraubern im Land sehr gut bewältigt werden.

„Unser schnelles und entschlossenes Handeln zu Beginn der Pandemie hat sich ausgezahlt. Aufgrund der dynamischen Entwicklung haben wir damals innerhalb kürzester Zeit diese zusätzliche Verstärkung des luftgebundenen Rettungsdienstes ermöglicht“, so Innenstaatssekretär Randolf Stich. Christoph 112 sei bis heute zu rund 900 Rettungseinsätzen geflogen. Darunter seien rund 300 Patientenverlegungen von Klinik zu Klinik gewesen. Bei etwa jedem dritten dieser Transporte handelte es sich um einen Spezial-Verlegungsflug eines schwer an Covid-19 Erkrankten.

In dem Zusammenhang richtete der Staatssekretär seinen Dank an die Beteiligten bei der ADAC Luftrettung, der BG Klinik Ludwigshafen, dem Deutschen Roten Kreuz und den Krankenkassen, die alle zusammen maßgeblich zum Gelingen beigetragen haben.

Wie geplant diente der Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber Christoph 112 in den Hochphasen der Pandemie auch zur Entlastung der anderen Rettungsmittel, indem er zusätzliche Kapazitäten für Notfälle und Intensivverlegungen schaffte. Vor allem hat er die nötige Ausstattung, um intensivmedizinische Verlegungen von schwer lungenkranken Patienten wie Corona-Patienten durchzuführen, die während der Verlegung auch im Hubschrauber beatmet werden müssen. Während der Zeit steigender Zahlen von Corona-Patienten konnte er so Auslastungsspitzen des regelmäßig eingesetzten luft- und bodengebundenen Rettungsdienstes abfedern.

„Die Crews haben bei ihren Einsätzen an der Coronafront außergewöhnliches geleistet. Die hohen Einsatzzahlen belegen, dass es richtig und wichtig war, diesen zusätzlichen ADAC Rettungshubschrauber zur Entlastung des Rettungsdienstes in Deutschland einzusetzen. Mit der kurzfristigen Stationierung von Christoph 112 haben Politik und Luftrettung in der Pandemie gezeigt, unbürokratisch und schnell handeln zu können, wenn es um die Sicherstellung der notfallmedizinischen Versorgung der Menschen geht“, lobte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der gemeinnützigen ADAC Luftrettung.

Rheinland-Pfalz hatte als erstes Bundesland frühzeitig auf den durch die Pandemie bedingten steigenden Bedarf in der Luftrettung reagiert. Stationiert war Christoph 112 als zweiter Hubschrauber an der BG Klinik Ludwigshafen, von wo aus auch der reguläre Christoph 5 startet. Ab Ludwigshafen flog er Einsätze im gesamten Bundesgebiet, da sich im vergangenen Jahr ein bestehender bundesweiter Bedarf bestätigt hatte. Ursprünglich war die ADAC Luftrettung bis 30. September 2020 mit der Bereitstellung beauftragt worden, was allerdings bis zum 30. Juni 2021 verlängert wurde.

An Bord befanden sich während der Einsätze sowohl Notfallsanitäter des Deutschen Roten Kreuzes, als auch speziell ausgebildete Ärzte der Abteilung für interdisziplinäre Rettungs- und Notfallmedizin der BG Klinik Ludwigshafen.

„Es hat sich wieder mal gezeigt, dass unsere Klinik gerade unter großer Belastung in Ausnahmesituationen besonders leistungsfähig und bereit ist, auch unter solchen ungewöhnlichen Umständen eine professionelle Patientenversorgung sicherzustellen.  Mein Dank gilt dem gesamten Team von Christoph 112, das den Betrieb erfolgreich aufgebaut und sich unter großem Druck mit den besonderen Herausforderungen solch komplexer Verlegungsflüge vertraut gemacht hat. So konnten wir dazu beitragen, die Behandlungschancen lebensbedrohlich erkrankter Patienten zu verbessern“, betonte Prof. Dr. Paul Alfred Grützner, Ärztlicher Direktor BG Klinik Ludwigshafen.

„Unser Dank gilt allen mitwirkenden Akteuren. Es ist uns gemeinsam gelungen, unkompliziert und schnell Christoph 112 in Ludwigshafen zu installieren. Das zeigt die Leistungsfähigkeit der rettungsdienstlichen Strukturen in Rheinland-Pfalz. Wir sind dankbar für das entgegen gebrachte Vertrauen in unsere Rotkreuz-Notfallsanitäterinnen und -sanitäter, die für luftgebundene Verlegungen von schwerst erkrankten COVID-19-Patienten sorgen durften,“ erklärte Manuel Gonzalez, Vorstand des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz.

Seit 6. April 2020 war der bundesweit eingesetzte Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber im Einsatz. Er konnte an sieben Tagen pro Woche von 8 bis 20 Uhr bereitgestellt und auch von anderen Ländern, der Bundeswehr und weiteren Bundesbehörden angefordert werden.

Mit den regulär im Land stationierten sowie den in Luxemburg und den Nachbarländern stationierten Rettungshubschraubern ist die Versorgung im Land sichergestellt. Die Versorgung war in der Pandemie durch Christoph 112 noch einmal aufgestockt worden.

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Bürgermeister Holger Jung dankt allen Ehrenamtlichen für ihren uneigennützigen Fahrdienst

Meckenheim – Beherztes Engagement in Corona-Zeiten. „Wie komme ich zum Impfzentrum?“ Diese Frage wurde mit Impfbeginn an der Asklepios-Klinik in Sankt Augustin vermehrt gestellt. Vor allem die älteren Bürgerinnen und Bürger Meckenheims, für die sich der Weg in das Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises als zu große Hürde erweisen und die keine Unterstützung im Verwandten- oder Bekanntenkreis erfahren sollten, fanden in dem Hilfsangebot der Stadt Meckenheim die gewünschte Antwort. Rund fünf Monate später zieht Bürgermeister Holger Jung ein positives Fazit, vor allem aber dankt er allen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern herzlich für den geleisteten unentgeltlichen Fahrdienst und die Begleitung der Impflinge, nachdem der Service ob der fehlenden Nachfrage jetzt eingestellt worden ist.

Auf sein Betreiben hin hatte die Stadt kurz nach der Inbetriebnahme des Impfzentrums die Vermittlerrolle zwischen bedürftigen Senioren und jenen Bürgerinnen und Bürgern eingenommen, die den Transport der älteren Menschen übernehmen wollten. Als Ansprechpartnerin fungierte die städtische Demografiebeauftragten Bettina Hihn. Sie registrierte insgesamt 54 Impflinge sowie 21 Personen, die sich die Zeit nahmen, um die Bedürftigen im eigenen Fahrzeug nach Sankt Augustin zu begleiten.

Bettina Hihn war in den zurückliegenden Monaten zentrale Ansprechpartnerin. Viele ältere Menschen hatten Probleme, einen Impftermin zu vereinbaren oder dorthin zu kommen. Auch erreichten sie Fragen zum Impfstoff und den Nebenwirkungen. Nach den Fahrten erhielt sie stets eine Rückmeldung. „Sowohl Impflinge als auch die Fahrerinnen und Fahrer zeigten sich sehr zufrieden und dankten der Stadt Meckenheim für die hilfreiche Vermittlerrolle“, resümiert Bettina Hihn.

Die Stadt Meckenheim zollt allen Respekt, die sich in der Corona-Pandemie durch ihr beherztes Engagement uneigennützig für ihre Mitmenschen eingesetzt haben. Zu ihnen gehört unter anderem Silke Lüdders. Auf ihre persönliche Initiative geht ein privat organisierter Fahrdienst zurück, der auf beachtliche Resonanz stieß. „Dieser vorbildliche Einsatz und weitere erfolgreiche Beiträge haben dazu geführt, dass die Impfkampagne Fahrt aufnehmen konnte. Nicht zuletzt dadurch setzte eine Entwicklung hin zu einer entspannteren Corona-Situation ein, die uns heute wieder etwas mehr Normalität leben lässt“, sagt Bürgermeister Holger Jung verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an sämtliche Akteure.

 

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Nachwuchskräfte der Stadtverwaltung Mayen haben Prüfung erfolgreich absolviert

Mayen – Yvonne Müller und Paul Dietz in das Beamtenverhältnis auf Probe ernannt. Allen Grund zur Freude hatten in diesen Tagen Yvonne Müller und Paul Dietz, denn beide Nachwuchskräfte der Stadtverwaltung Mayen wurden nach erfolgreich abgelegter Prüfung dauerhaft bei ihrer Ausbildungsbehörde übernommen.

Yvonne Müller wurde von Oberbürgermeister Dirk Meid zur Stadtinspektorin ernannt, Paul Dietz zum Stadtsekretär. Beide Ernennungen erfolgten in das Beamtenverhältnis auf Probe.

Paul Dietz wird im Bereich „Personal“ eingesetzt, Yvonne Müller im Bereich Kultur und Märkte. Beide haben die zwei- bis dreijährige Ausbildung bei der Stadtverwaltung erfolgreich absolviert.

„Ich bin froh und stolz, dass Sie beide Ihre Prüfungen mit einem guten Ergebnis bestanden haben und wir sie nahtlos an die Ausbildung weiter beschäftigen können“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. „Ich wünsche Ihnen für Ihre kommenden Aufgaben alles Gute.“

Den guten Wünschen schlossen sich Büroleiter Christoph Buttner und Personalratsvorsitzender Wolfgang Goeken an.

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GK-Mittelrhein lockert ab Donnerstag, 1. Juli die Besucher-Regelungen in allen 5 Krankenhäusern

Region/Mayen-Koblenz – Patientenbesuche sind unter Auflagen in allen fünf Krankenhäusern wieder möglich. Ab dem morgigen Donnerstag, 1. Juli lockert das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein die Besucherregelung. In den fünf Krankenhäusern sind Patientenbesuche dann wieder zu folgenden Zeiten möglich:

Kemperhof: täglich zwischen 14:30 bis 17:00 Uhr

Ev. Stift: montags bis freitags 14:00 bis 16:30 Uhr

St. Elisabeth: täglich zwischen 14:00 bis 16:00 Uhr

Heilig Geist: montags bis freitags 14:00 bis 16:00 Uhr

Paulinenstift: montags bis freitags 14:00 bis 16:30 Uhr

Der Besuch ist auf eine Person pro Patient und Tag auf 1 Stunde festgelegt. Wichtig zu beachten ist, dass das Betreten des Krankenhauses nur mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz erlaubt ist. Zudem müssen alle Besucher einen Besuchsschein ausfüllen. Dieser steht online auf www.gk.de und liegt an den Eingangsbereichen aus.

Darüber hinaus muss der Besucher geimpft, genesen oder getestet sein. Das heißt:

Geimpfte Besucher können nachweisen, dass sie zwei Mal geimpft wurden. Die zweite Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Genesene Besucher können durch ein Schreiben des Gesundheitsamts, des Labor oder Arztes nachweisen, dass sie an Covid-19 erkrankt waren und wieder genesen sind. Getestete Besucher, die nicht geimpft und nicht genesen sind, müssen ein negatives Testergebnis vorlegen. Dieses darf maximal 24 Stunden alt sein.

Für die folgenden Bereiche und Situationen gilt wie bisher eine Ausnahmeregelung, die vor Ort abzustimmen ist:

  • Familienbesuche durch frisch gebackene und werdende Väter
  • Besuche in der Kinder- und Jugendmedizin
  • Schwerkranke, Demenzkranke
  • intensivpflichtige Patienten
  • Verabschiedung von Verstorbenen
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SGD Nord: Naturschutz im Landkreis Ahrweiler wurde 2020 mit rund 147.000 Euro unterstützt

Ahrweiler/Koblenz – Immer mehr Flächen werden bebaut, die landwirtschaftliche Nutzung ändert sich, die Umwelt wird verschmutzt, der Klimawandel schreitet voran. Unsere Natur ist durch diese Veränderungsprozesse gefährdet: Viele Tier- und Pflanzenarten finden keine geeigneten Lebensräume mehr und drohen, bei uns auszusterben. Umso wichtiger ist es, dieser Entwicklung entgegenzusteuern. Der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord fällt dabei als Oberer Naturschutzbehörde eine wichtige Rolle zu – auch im Landkreis Ahrweiler.

„Wir müssen unsere Natur unbedingt schützen, nicht nur, um heimische Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben zu bewahren, sondern auch, um künftigen Generationen ein Leben in einer lebenswerten Umwelt zu ermöglichen“, sagt SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis. „Die SGD Nord hat einen großen Anteil daran, dass wichtige Naturschutzprojekte umgesetzt werden können, indem sie diese fachlich begleitet und dafür sorgt, dass diese Maßnahmen vom Land auch finanziell unterstützt werden.“

Im Jahr 2020 sind für Naturschutzmaßnahmen im Landkreis Ahrweiler durch die SGD Nord und im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Fördermittel in Höhe von rund 147.000 Euro ausgezahlt worden. „Das Geld hilft dabei, Ökosysteme und Lebensräume zu erhalten oder wiederherzustellen“, so Wolfgang Treis.

Im Kreis Ahrweiler kommt zum Beispiel die europaweit geschützte Falterart Dunkler Ameisenbläuling vor. Diese Schmetterlinge nutzen die Ränder von Bächen und Gräben als Lebensraum. Weil diese Flächen aber in der Vergangenheit stark zugewachsen waren (mit Brombeeren und Mädesüß) und die Raupenpflanze Großer Wiesenknopf verdrängt wurde, war die Population des Falters stark zurückgegangen. Indem man die entsprechenden Stellen 2020 maschinell von Büschen befreit hat, konnte man das Überleben des Falters sichern.

Seit 25 Jahren gepflegt werden die Lohrsdorfer Orchideenwiesen. 2020 wurden dort viele Bäume nachgepflanzt, nachdem die fast 100 Jahre alten Bäume, die dort zu finden waren, in den vergangenen Jahren altersbedingt und – auch aufgrund der heißen Sommer – abgestorben sind. Die Bäume sind wichtige Lebensräume für Vögel und Insekten. Angesichts des Klimawandels ist auch für die dort zu findenden Orchideen ein Teilschatten wichtig. 2021 sollen daher weitere Bäume nachgepflanzt werden.

Auch an vielen anderen Stellen des Kreises Ahrweiler werden durch den Einsatz von Landesmitteln Lebensräume erhalten – sei es nun durch die regelmäßige Mahd der zahl- und artenreichen Feuchtwiesen, durch die Ziegenbeweidung am Bausenberg, die lichtliebenden Pflanzen und Tieren das Überleben sichert, oder durch die Entfernung expansiver Pflanzenarten, die die von Eidechsen genutzte Weinbergmauern zerstören könnten.

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76 Abiturienten feierten Schulabschluss unter dem Motto „L ABI RINTH“ – Fünfmal Bestnote 1,0

Mechernich – „L ABI RINTH – Planlos zum Ziel“ – mit diesem Motto verabschiedete sich die Abiturientia 2021 von ihrer Schule, dem Gymnasium Am Turmhof (GAT) in Mechernich. Bei strahlendem Sonnenschein bekamen 76 Abiturienten in einem feierlichen Rahmen im Außenbereich der Schule ihre Reifezeugnisse überreicht.

Von überdurchschnittlichen Leistungen der Abiturientia zeugte der Gesamtnotendurchschnitt von 2,3. Foto: Bernhard Karst/pp/Agentur ProfiPress

Die Stufenleiter Martin Blum und Michael Schultes eröffneten die Verabschiedungsfeier mit einem Rückblick auf die gemeinsame Zeit und blickten voller Anerkennung auf die Leistungen ihrer ehemaligen Schützlinge. Diese hätten auch in Coronazeiten durchgängig Präsenz gezeigt und die Widrigkeiten und Einschränkungen der vergangenen Monate mit Bravour gemeistert. Der Abiturientia wünschten sie alles erdenklich Gute für den weiteren Lebensweg.

In Anspielung auf das Motto „L ABI RINTH“ wünschte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick den Absolventen, ihre Ziele ohne Sackgassen zu erreichen. Foto: Bernhard Karst/pp/Agentur ProfiPress

Ziele ohne Sackgassen erreichen

Auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick gratulierte im Namen von Rat und Verwaltung zum bestandenen Abitur. In Anspielung auf das Motto verwies er auf die Schwierigkeit, im Leben die richtigen Wege zu beschreiten, um an Ziele zu gelangen. Den Abiturienten wünschte er, ihre Ziele ohne Sackgassen zu erreichen, sowie die Fähigkeit, Widerstände zu überwinden.

Ihren Glückwunsch zum Abitur und der damit sinnbildlich erfolgreichen „Gipfelbesteigung“ überbrachte auch Pfarrerin Susanne Salentin von der Evangelischen Kirchengemeinde Roggendorf. Sie erinnerte die Abiturienten an die Menschen, die ihnen auf diesem Weg Halt gegeben hätten und richtete den Blick auf die nun sichtbar werdenden weiteren Gipfel des Lebens, die es zu besteigen gelte. Hierfür benötige es Halt – von Gott und den Mitmenschen.

Gute Wünsche gab es ebenso von Andreas Sack als Vorsitzendem der Schulpflegschaft sowie von Marion Berend im Namen des Fördervereins. Andreas Sack verlieh dem Stolz der Eltern über das erfolgreich abgelegte Abitur der Kinder Ausdruck. Dabei erinnerte er an die Schwierigkeiten und Einschränkungen während der Coronazeit. „Hut ab vor den Leistungen des Lehrerkollegiums und der Schulleitung“, würdigte er das Engagement am GAT in einer herausfordernden Zeit.

Die Stufensprecher Elisabeth Keus und Lennart Ruschig bedankten sich bei den Stufenleitern Martin Blum und Michael Schultes sowie Oberstufenkoordinatorin Tanja Fenge für ihre Unterstützung. Foto: Bernhard Karst/pp/Agentur ProfiPress

Diesem Dank schlossen sich ebenso Elisabeth Keus und Lennart Ruschig als Sprecher der Abiturientia an und betonten, die Schulzeit mit einem sicheren und guten Gefühl abgeschlossen zu haben. Dazu habe neben den Stufenleitern vor allem auch die Unterstützung und Begleitung durch Oberstufenkoordinatorin Tanja Fenge beigetragen.

Überdurchschnittliche Leistungen

Dass die Abiturientia – ihrem Motto zum Trotz – sehr wohl über einen klaren Plan und Struktur verfügt habe, hob Schuldirektor Micha Kreitz in seiner Ansprache hervor. Dies hätten nicht zuletzt die gemeinsame Planung der Verabschiedungsfeier wie auch die überdurchschnittlichen Leistungen der Abiturienten gezeigt. So liege der Notendurchschnitt der gesamten Stufe bei 2,3 – fünf Abiturientinnen hätten gar mit der Bestnote 1,0 abgeschlossen. Kreitz wünschte den Absolventen Mut und Optimismus für die Zukunft.

Für eine stimmungsvolle musikalische Untermalung der Verabschiedungsfeier sorgte die schuleigene Combo, bestehend aus Schülern, Ehemaligen und Lehrern. Die Überreichung der Abiturzeugnisse sowie ein sich daran anschließender Sektempfang rundeten eine gelungene Abiturfeier ab, die für all diejenigen, die aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht vor Ort teilnehmen konnten, live gestreamt wurde.

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NRW Innenminister Reul ordnet Trauer-Beflaggung für morgen Mittwoch, 30. Juni an

Region/Düsseldorf – Zum Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie. Das Ministerium des Innern NRW teilt mit: Innenminister Herbert Reul hat für Mittwoch, 30. Juni 2021, aus Anlass der Gedenkveranstaltung des Landes Nordrhein-Westfalen für die Opfer der Corona-Pandemie für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen, Trauerbeflaggung angeordnet.