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Dr. Thomas Lepping ist neuer Leitender Notarzt im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Im Notfall sind Rettungs- und Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr sowie des Brand- und Katastrophenschutzes sofort zur Stelle. Doch wie organisieren sich die Helferinnen und Helfer vor Ort, wer koordiniert sie und woher wissen sie überhaupt, welcher Verletzte zuerst behandelt und in welches Krankenhaus gebracht werden muss? Die Antwort: der Leitende Notarzt. Im Kreis Ahrweiler übernimmt diese Aufgabe jetzt unter anderem Dr. Thomas Lepping.

„Wir freuen uns sehr, dass Dr. Lepping noch einmal dieses Amt übernimmt und uns in diesen oftmals schwierigen Zeiten mit all seiner Erfahrung zur Seite steht. Mit ihm haben wir jemanden, auf den wir uns voll und ganz verlassen können“, betonte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei der Ernennung Leppings, die coronabedingt in kleinem Rahmen stattfinden musste.

Der 44-Jährige Familienvater ist als Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin, Geriatrie, Palliativ- und Notfallmedizin im Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler tätig. Bereits von 2009 bis 2019 war er als Leitender Notarzt für den Kreis im Einsatz. Aus beruflichen Gründen hatte er jedoch eine zweijährige Pause eingelegt. „Ich stehe der Bevölkerung mit meiner notfallmedizinischen Expertise sehr gerne erneut zur Verfügung“, sagt Dr. Lepping.

Zum Hintergrund: Aufgrund der Größe und besonderen topographischen Lage, der Anbindung an die A61, der Nähe zum Rhein sowie den zahlreichen Großveranstaltungen am Nürburgring mit vielen zehntausenden Besucherinnen und Besuchern sind im Kreis Ahrweiler neun Organisatorische Leiter im Katastrophenschutz sowie sechs Leitende Notärzte im wechselnden Einsatz. Eine Amtszeit dauert in der Regel eine Dekade.

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Mitarbeiter APP „Team Laach“

Maria Laach – Die Mitarbeiter der Benediktinerabtei Maria Laach verfügen seit Mitte Juni 2021 über eine APP, die eine schnelle Kommunikation an die Mitarbeiter des Klosters und die Laacher Wirtschaftsbetriebe ermöglicht. Die „Team Laach“ APP ist kostenfrei im Apple App Store sowie im Google Play Store für die Mitarbeiter und solche, die es werden wollen, verfügbar.

Foto: Vereinigung der Benediktiner zu Maria Laach e.V.

Denn die APP soll Maria Laach auch als attraktiven Arbeitgeber darstellen und Informationen für potentielle Bewerber bereitstellen. Das Angebot wird laufend erweitert und soll bald auch aktuelle Stellenangebote enthalten.

Auch in der altehrwürdigen 1093 gestifteten Abtei hat die Pandemie-Situation die Digitalisierung massiv beschleunigt. Die Mitarbeiter APP „Team Laach“ ist ein Beispiel dafür. Mit der APP ist es nun möglich, gezielt, transparent und zeitnah Mitarbeiter zu informieren. Die APP wurde innerhalb der Klostermauern entwickelt und wird von dort inhaltlich gepflegt sowie regelmäßig technisch aktualisiert.

Seit über 920 Jahren besteht die Abtei Maria Laach als Kloster des Benediktiner-Ordens. Das katholische Kloster zählt zu den geistigen und spirituellen Zentren im nördlichen Rheinland-Pfalz. Rund 30 Mönche leben in dem Klostergebäude. Die Begegnungsstätte für Kunst, Kultur, Erholung und Musik bietet Angebote für jeden Geschmack. Ausstellungen, Lesungen oder Konzerte werden Kulturinteressierten regelmäßig angeboten. Darüber hinaus laden die Wanderwege rund um den Laacher See zu Bewegung ein. Die Abtei gilt als eines der attraktivsten Ausflugs-Ziele in Rheinland-Pfalz. Jährlich besuchen rund 700.000 Interessierte die abwechslungsreiche Klosteranlage.

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Landrat präsentiert einzigartiges Imagespiel für den Kreis Düren

Düren – Den Kreis Düren spielerisch erleben und erfahren: Das ist jetzt möglich mit einem digitalen Spiel namens „Duria County Rush“. „Ich freue mich, dieses innovative Format, das Unterhaltung und Wissenswertes über unseren Kreis intelligent verbindet, vorstellen zu können“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn am gestrigen Mittwoch, 30. Juni bei der Präsentation im Dürener Kreishaus.

Das von Sponsoren finanzierte Spiel ist ein sogenanntes „Jump and Run-Spiel“, das auf dem Computer und sonstigen digitalen Endgeräten gespielt werden kann. Natürlich erzählt es wie alle guten Spiele eine Geschichte. Und die geht, kurz gesagt, so: Irgendwo im Kreis Düren kommen die alten Feinde des Kreises Düren, die Untoten, wieder an die Oberfläche und rauben in Duria-City, der Hauptstadt des Kreises, die Kreiskasse aus. Nur die Helden des Spiels, die aus dem gesamten Kreisgebiet zusammengefunden haben, können jetzt noch helfen. Mit viel Mut und noch mehr Zuckerrüben machen sie sich auf, die Kreiskasse zurückzuholen…

Diese Helden sind zum Beispiel Herzog Wilhelm von Jülich, eine Wissenschaftlerin aus dem Forschungszentrum und ein Naturpark-Ranger. Sie kennen sich im Kreis bestens aus, sind schnell unterwegs, sehr beweglich und geschickt, sie springen und laufen (Jump & Run), sammeln Münzen und schaffen alle Hindernisse aus dem Weg.

Unterwegs gibt es auf den sechs unterschiedlichen Leveln viel Nützliches und Wissenswertes aus dem Kreis Düren – wer die Infos liest, was sich sehr empfiehlt, bekommt Sonderpunkte oder erfährt sonstige Vorteile. Diese Erfahrung machte auch die 13-jährige Emma Adrian-Papworth, die das Spiel live testete.

„Es ist eine wunderbare Methode, unseren schönen Kreis auf diese Art kennen zu lernen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Es komme auf Wissen und Geschick an, um nachher möglichst viele Punkte zu sammeln. „Duria County Rush“ ist attraktiv für Einheimische, aber auch für Menschen außerhalb des Kreises. „Wir wollen bis 2025 rund 30.000 neue Einwohner in den Kreis Düren locken“, sagt der Landrat mit Blick auf die Wachstumsoffensive, in deren Rahmen das Imagespiel des Kreises in Zusammenarbeit mit dem Jülicher Unternehmen LaMechky Plus entwickelt wurde. „Das Spiel macht Lust auf den Kreis Düren“, sagte Hacky Hackhausen (LaMechky Plus), während Landrat Wolfgang Spelthahn betonte: „Es zeigt, welche Attraktionen wir zu bieten haben und informiert gleichzeitig über Sehenswürdigkeiten oder Historisches.“

„Duria County Rush“ steckt voller Lokalkolorit und wird von der Sparkasse Düren, F & S Solar, der Indeland GmbH, Rureifel e. V., Rurtalbus, Rurtalbahn, Rurenergie, den Stadtwerken Düren, monte mare und dem Herzog-Magazin unterstützt. Es ist kostenlos erhältlich im App-Store und bei Google Play.

Weitere Infos: www.duria-county.de

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Ausbau der Elektromobilität – Mehr Ladesäulen für den Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Auf Vorschlag von Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat der Eigenbetrieb Schul- und Gebäudemanagement in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, alle kreiseigenen Liegenschaften mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge auszustatten. Im Rahmen der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur vor Ort“ der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen wird sich die Verwaltung zudem um Fördermittel bewerben, die für Ladesäulen zur Verfügung gestellt werden, wenn diese der Öffentlichkeit zugänglich sind.

„Für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur gibt es gleich mehrere gute Gründe. So ist zum einen der Bedarf an Ladesäulen deutlich gestiegen. Zum anderen ist im März dieses Jahres das sogenannte Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz – kurz GEIG – in Kraft getreten“, erklärt Landrat Pföhler. Ziel des Gesetzes sei es, so Pföhler weiter, durch Vorgaben bei Neubauten und Renovierungen den Ausbau der Leitungs- und Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität im Gebäudebereich zu beschleunigen.

Aktuell erarbeitet die Kreisverwaltung ein Konzept, um die genauen Standorte sowie die Anzahl der zu errichtenden Ladesäulen zu prüfen. Dabei werde auch darauf geachtet, den Aufbau eines öffentlichen Ladenetzes zu fördern. Im Zuge dessen besteht die Möglichkeit, Fördermittel der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur vor Ort“ zu nutzen. Das Programm ist mit 300 Millionen Euro ausgestattet, Anträge werden allerdings in der Reihenfolge ihres Eingangs bewilligt. „Um die Fördermittel zu erhalten und die anfallenden Kosten für den Kreis so gering wie möglich zu halten, ist eine frühzeitige Antragsstellung daher dringend notwendig“, erklärt Projektleiter Johannes Praeder, Klimaschutzmanager des Kreises.

Je Ladesäule mit zwei Ladepunkten à 22 Kilowatt Ladeleistung ist in den kommenden sechs Jahren mit Aufstell- und Betriebskosten in Höhe von rund 17.300 Euro zu rechnen. Diese ergeben sich aus rund 8000 Euro für das Aufstellen sowie die Inbetriebnahme, rund 6000 Euro für den Netzanschluss sowie rund 3300 für laufende Betriebskosten in sechs Jahren. Mit Geldern aus dem Fördertopf könnte diese Summe deutlich – auf rund 6100 Euro je Ladesäule – reduziert werden.

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Elektroradler laden ihre Akkus in Adenau schnell wieder auf

Adenau – Westenergie installiert E-Bike-Ladesäulen am Marktplatz in Adenau. Nutzer tanken Strom kostenlos. Elektroradler können die Akkus ihrer E-Bikes an den neuen Ladesäulen in Adenau ab sofort schnell wieder aufladen. Das Energieunternehmen Westenergie hat dazu am Marktplatz zwei hochmoderne E-Bike-Ladestationen konstruiert und zur Verfügung gestellt. Gemeinsam nahmen Arnold Hoffmann, Stadtbürgermeister von Adenau, Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau und Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie, die Ladesäulen symbolisch in Betrieb.

„Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen bei schönem Wetter unsere attraktive Region und ihre Rad- und Wanderwege für einen Ausflug, und das immer öfter auf einem E-Bike. Es freut mich daher sehr, dass wir den Radlern mit den neuen Ladesäulen von Westenergie gut gelegene Lademöglichkeiten anbieten können und gleichzeitig diese moderne Art der Mobilität weiter vorantreiben“, erläutert Arnold Hoffmann. Guido Nisius ergänzt: „Es ist wichtig, dass wir den Radsport und Erlebnistourismus durch die neue Lademöglichkeit von Westenergie weiter ausbauen. E-Bikes schaffen Mobilität bis ins hohe Alter und fördern die Gesundheit.“ Und: Die Nutzer laden den Strom an den Säulen kostenlos.

Westenergie unterstützte die Installation der Ladesäulen über ein Sponsoring. „Westenergie fördert alle Sparten der Elektromobilität. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Bikes ist damit ein wichtiger und nachhaltiger Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima. Gemeinsam mit unseren Partnerkommunen sorgen wir dafür, dass das Ladenetz für E-Bikes immer engmaschiger wird“, betont Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie.

Über 580 E-Bike-Ladesäulen haben Westenergie und ihre Vorgängergesellschaften seit 2011 in ihren Partnerkommunen installiert. In Rheinland-Pfalz stehen rund 190 E-Bike-Ladesäulen, in Nordrhein-Westfalen ca. 220 und in Niedersachsen sind es ungefähr 180. Und das Ladenetz wächst stetig weiter.

Westenergie stellt den Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen inzwischen eine neue Generation von E-Bike-Ladesäulen zur Verfügung. Über drei Doppelsteckdosen und sechs USB-Anschlüsse können hier sechs E-Bikes oder E-Scooter sowie Smartphones, Laptops oder Powerbanks Strom geladen werden, und zwar gleichzeitig. Die drei LED-beleuchteten Stau- und Ladefächer verfügen außerdem über eine Kabeldurchführung nach außen, so dass auch ein direktes Laden am E-Bike oder E-Scooter möglich ist, ohne den Akku entnehmen zu müssen. Die Ladesäule ist rund 1,40 Meter hoch und in massiver Stahl-Aluminium-Bauweise gefertigt. Ein spezieller Lack schützt sie vor Korrosion.

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NRW Ministerin Gebauer: Wir können mit Zuversicht in die Sommerferien starten

Region/Düsseldorf – Für die rund 5.400 Schulen in Nordrhein-Westfalen ist am morgigen Freitag, den 2. Juli der letzte Schultag vor den Sommerferien. Für rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler endet mit der Zeugnisausgabe das Schuljahr 2020/2021.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Zum Abschluss dieses besonderen und herausfordernden Schuljahres möchte ich Danke sagen: An die Schülerinnen und Schüler, die den ungewohnten Schulbetrieb mit viel Einsatz gemeistert haben, an die Eltern, die im Lernen auf Distanz großes Verständnis zeigen mussten sowie an die vielen Lehrkräfte und alle am Schulleben Beteiligten für ihr unermüdliches Engagement im vergangenen Schuljahr. Ich freue mich, dass wir nun mit Zuversicht in die Sommerferien starten können. In den letzten Wochen konnten die Schülerinnen und Schüler wieder gemeinsam in der Schule lernen und sich im Klassenverband austauschen. Das war sicher für alle von größter Bedeutung. Und auch das nächste Schuljahr werden wir mit den nötigen Hygienemaßnahmen im Präsenzbetrieb beginnen. Angesichts der gesunkenen Infektionszahlen können wir uns jetzt auf Sommerferien freuen, in denen wieder mehr Normalität, mehr Aktivitäten und mehr Begegnung möglich ist. Ich wünsche allen eine erholsame Zeit, die haben Sie sich verdient. Sollten Fragen oder Sorgen bezüglich der Zeugnisse bestehen, können sich Eltern oder Schülerinnen und Schüler wie jedes Jahr an die Zeugnistelefone der Bezirksregierungen wenden.“

Die Zeugnistelefone der Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster helfen bei Fragen zur Notengebung oder zur Schullaufbahn weiter:

  • Zeugnistelefon der Bezirksregierung Arnsberg:
    02931/82-3388, geschaltet am 5. Juli und 6. Juli 2021, jeweils in der Zeit von 9.00 bis 15.00 Uhr sowie am 7. Juli von 9.00 bis 13.00 Uhr
  • Zeugnistelefon der Bezirksregierung Detmold:
    05231/71 48 48, geschaltet am 2. Juli und 5. Juli, jeweils von 8.00 bis 16.00 Uhr
  • Zeugnistelefon der Bezirksregierung Düsseldorf:
    0211/475–4002, geschaltet am 2. Juli, 5. Juli und 6. Juli 2021 jeweils in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr
    Für die Schulformen Grundschule, Hauptschule und Förderschule gibt es gesonderte Rufnummern, die auf der Webseite zur Verfügung stehen: brd.nrw.de
  • Zeugnistelefon der Bezirksregierung Köln:
    0221/147-2000, geschaltet am 1. Juli, 2. Juli, 5. Juli und 6. Juli 2021 jeweils zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr sowie zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr
  • Zeugnistelefon der Bezirksregierung Münster:
    0251/411-4199, geschaltet vom 1. Juli, 2. Juli, 5. Juli und 6. Juli 2021 jeweils in der Zeit von 10.00 bis 14.00 Uhr
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SEGA und Meffis schließen einzigartigen Mietvertrag

Aachen – Städtische Entwicklungsgesellschaft und Meffis schließen einzigartigen Mietvertrag – Umbau in der Mefferdatisstrasse startet!
Am Donnerstag, den 24.06.2021 fand die Unterzeichnung des Mietvertrages zwischen der SEGA – Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen GmbH & Co. KG und dem gemeinnützigen Verein in Gründung „Hi, wir sind die Meffi.s“ statt. In der Mefferdatisstrasse 14-18 soll in vier bisher leerstehenden Ladenlokalen ein Transformationszentrum am Büchel entwickelt werden. „Hier entsteht ein Freiraum für Begegnung, gesellschaftliches Engagement und kreative Entfaltung, der zu einem lebendigen und vielfältigen Miteinander in Aachen beitragen möchte“ betonte der Aufsichtsratsvorsitzende der SEGA Marc Beus zur Vertragsunterzeichnung in den Räumen der Baustelle.

Die SEGA hat aus der Not leerstehender Ladenlokale eine Tugend gemacht und die stark sanierungsbedürftigen Räume zur Nutzung als soziokultureller Begegnungs- und Entwicklungsort (Coworking- und Büroräume, Atelier- und Werkstattflächen, Quartierscafé, sowie Kleinkunst- und Workshopfläche) vermietet. Gemeinsame Verantwortung im Büchel-Quartier zu übernehmen, und dabei gleichzeitig auch Leerstand zu beseitigen ist allen Beteiligten dabei ein großes Anliegen.

Doch zunächst wartet eine arbeitsreiche Umbauzeit auf die Akteure, denn angeleitet durch die Architekten von archigraphus und professionellen Handwerkern, bringen die späteren NutzerInnen viel Engagement und Eigenleistung in die Umbaumaßnahmen ein. Die MieterInnen und NutzerInnen packen im Rahmen sogenannter „Quartiersstunden“ selbst beim Umbau mit an, und helfen so, die Bau- und damit auch die Mietkosten zu reduzieren.

Die „Quartiersstunden“ sollen aber nicht nur im Zuge des Umbaus geleistet werden. Vielmehr ist das eigentliche Ziel von Meffis und SEGA, auf diesem Wege langfristig gemeinwohlorientierte Arbeiten im Sinne der Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel zu leisten. „Und so wird ein Schuh draus“ so Christoph Vogt, Geschäftsführer der Städtischen Entwicklungsgesellschaft, „denn die Entwicklung des Büchel ist die ureigenste Aufgabe der SEGA“.

„Besondere Kooperationen erfordern besondere Verträge und so wurde im Geiste gegenseitigen Vertrauens ein Mietvertrag ausgehandelt, der die besonderen Anforderungen der Mietparteien abbildet. Immerhin ist es nicht alltäglich, dass in einem Mietvertrag Aspekte des Gemeinwohls in einem Stadtquartier Berücksichtigung finden“, formulierte Vogt weiter.

Die Eröffnung des Transformationszentrums soll im Oktober 2021 gefeiert werden. Joscha Wirtz vom Vorstand des Vereins in Gründung „Hi, wir sind die Meffis“ freut sich gemeinsam mit Vorstandskollege Erwin Saumweber und der Bautruppe rund um die Bauingenieurinnen Rowan Hinkle-Johnson und Marie Schmidt auf die spannende Umbauzeit. „Wenn aus aktivem Mitmachen das Gefühl erwächst, die eigene Stadt gestalten zu können, sind wir auf dem richtigen Weg. Die Stadt von morgen muss schon heute spürbar werden.“ ergänzt Joscha Wirtz.

Die Meffis sind ein Zusammenschluss von Initiativen und Stadtmacher*innen in Aachen und schaffen in der Mefferdatisstraße einen Ort, an dem die sozial-ökologische Transformation unserer Stadt diskutiert, gestaltet und erlebt werden kann. Zu ihnen gehören Aktion Sodis e.V., Digitac e.V., Fridays For Future Aachen, Health For Future Aachen, HOTEL TOTAL Kreativ- und Eventagentur, PAN – Plattform Aachener Nachhaltigkeit, Rhizom 115 e.V., Rock Your Life! Aachen e.V., das Theater SOSH, das Nachhaltigkeitscafé der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen, die Lokalgruppe des Social Entrepreneurship Netzwerks Deutschland und weitere Initiativen und Einzelpersonen. (www.meffis.org) Kontakt zu den Meffis: info@meffis.org

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Zuckertoni-Ausstellung noch bis zum 11. Juli in der Stehbach-Galerie Mayen

Mayen – Die Vorstellungen des ersten Mayener Bürgerbühnenprojekts „Der Zuckertoni“ sind zwar momentan ausverkauft – aber haben Sie schon von unserer Ausstellung zum „Antunn“ gehört? Noch bis zum 11. Juli können Sie in der Stehbach-Galerie (Stehbach 31 in Mayen) von Richard Frensch Bilder und andere Exponate rund um das berühmteste Mayener Original besichtigen. Die Ausstellung ist unter Leitung des Vorsitzenden des GAV Hans Schüller und in Kooperation mit der Stehbach-Galerie von Richard Frensch, dem Eifelmuseum unter Leitung von Alina Wilbert-Rosenbaum und den Burgfestspielen entstanden. Sie zeigt sowohl künstlerische als auch dokumentarische Exponate. Aber auch die Zuckertoni-Puppe, die extra für die Theaterproduktion der Burgfestspiele gebaut wurde, kann man sich in Ruhe aus der Nähe anschauen. Der Zuckertoni hat auch verschiedene Mayener Künstler*innen zu Gemälden, Zeichnungen und einem Basaltrelief inspiriert.

Die Ausstellung ist an Samstagen und Sonntagen von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Auf Basis der aktuell gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz sind beim Besuch der Ausstellung aktuell allerdings einige Regelungen zu beachten.  In Abstimmung mit den zuständigen Gesundheits- und Ordnungsämtern dürfen sich in den Ausstellungsräumen insgesamt maximal acht Personen gleichzeitig aufhalten. Zur Kontakt-Nachverfolgung können Sie ganz einfach am Einlass den QR-Code scannen und über die „Luca-App“ einchecken. Alternativ besteht die Möglichkeit, ein Kontaktformular auszufüllen, welches Sie in der Ausstellung bekommen können. Außerdem ist eine Voranmeldung nötig. Anmeldungen zur Vernissage und zur Ausstellung bitte per E-Mail an fsj@burgfestspiele-mayen.de.

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Gebäude des Landes RLP sollen klimaneutral werden – Neue Effizienz-Richtlinie für Bauen und Sanieren

Region/Mainz – „Wir wollen die Neubauten des Landes Rheinland-Pfalz künftig auf einem hohen energetischen Standard errichten, der einen klimaneutralen Betrieb der Gebäude ermöglicht. Sie sollen mit Fotovoltaik ausgerüstet sein und ihren verbleibenden Energiebedarf zum Großteil aus erneuerbaren Quellen decken. Auch Sanierungen des umfangreichen Immobilienbestands sollen auf einem hohen energetischen Standard erfolgen und somit die CO2-Emissionen senken“, erklärten Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen sowie LBB-Geschäftsführer Holger Basten heute in Mainz.

Um diese Ziele zu erreichen, habe der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) seine bestehende Selbstverpflichtung auf Energieeffizienz und Klimaschutz entsprechend weiterentwickelt und neu gefasst. „Mit dieser neuen Richtlinie stellt das Land Rheinland-Pfalz bereits jetzt die Weichen für noch mehr Klimaschutz in den landeseigenen Gebäuden. Neue und zu sanierende Gebäude konsequent klimaneutral auszurichten, ist eine verantwortungsvolle Investition in die Zukunft“, so die Ministerin weiter. „Auch bei der Bemessung der Wirtschaftlichkeit von Hochbaubauprojekten des Landes gehen wir vorbildlich voran: Für die Kalkulation der Baukosten und langjährigen Betriebskosten legen wir einen CO2-Schattenpreis von 180 Euro pro Tonne zugrunde. Das ist eine wichtige Weichenstellung für Investitionen in nachhaltige und energieeffiziente Gebäude.“

„Landesbauten müssen ihrer Vorbildfunktion in Bezug auf Nachhaltigkeit gerecht werden. Dies ist umso bedeutender, da die heute realisierten Gebäude unsere gebaute Umwelt für die nächsten Jahrzehnte entscheidend prägen werden. Mit den aktuell nachhaltigen Neubau-Projekten wie dem Hörsaalgebäude der Hochschule Bingen, einem Bürogebäude für den Landesbetrieb Mobilität in Cochem oder auch dem Amtsgericht Bitburg leisten wir dazu einen erheblichen Beitrag“, sagte Ahnen.

„Durch unseren hohen Anspruch tragen wir schon heute zum Ziel der klimaneutralen Landesverwaltung 2030 mit bei. Dennoch werden auch danach weiterhin große Anstrengungen im Gebäudebestand erforderlich sein, weshalb der Sanierungsstrategie künftig eine noch größere Bedeutung zukommen wird“, so Ahnen weiter.

Die neu gefasste Richtlinie des Landesbetriebs LBB mit dem Titel „Klimaneutrale Landesgebäude“ enthält detaillierte bautechnische Vorgaben zur Umsetzung hoher Gebäudestandards mit dem Ziel der Energieeinsparung und Reduktion von CO2-Emissionen. Sie gilt ab sofort für Neubauten und energetische Sanierungen – auch für Projekte, deren Planung vor Kurzem begonnen hat.

„Die Vorgaben unserer Richtlinie übertreffen deutlich die Anforderungen aus dem Gebäudeenergiegesetz des Bundes vom November 2020“, erklärte LBB-Geschäftsführer Holger Basten. „Damit leistet der Landesbetrieb LBB seinen Beitrag auf dem Weg zur klimaneutralen Landesverwaltung und wird seiner Vorbildrolle als öffentlicher Bauherr weiterhin gerecht. Wir setzen damit konsequent einen Weg fort, den wir bereits 2006 mit der ersten LBB-Richtlinie für energetisches Bauen und Sanieren erfolgreich eingeschlagen haben.“ Seitdem wurde die Richtlinie mehrfach aktualisiert. Ihre Energie-Einsparziele gingen regelmäßig über die jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben hinaus.

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Ein Dankeschön, dass man sehen kann

Euskirchen – Der aufmerksame Besucher von Schweinheim wird bemerken, dass unter dem Schild, dass die Gäste willkommen heißt, nun ein weiteres Schild hängt mit der Aufschrift „Golddorf 2020“.

Beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ konnte Schweinheim diese Auszeichnung für sich gewinnen – und das gleich bei der ersten Teilnahme. Um ihren Erfolg zu dokumentieren, haben die Schweinheimer das Schild angebracht und zwar so, dass es möglichst alle sehen können.

Bürgermeister Sacha Reichelt (l.) besuchte das Golddorf Schweinheim und lobte das Engagement der Schweinheimer Bürgerinnen und Bürger. Foto: Kreisstadt Euskirchen

„Das ist ein Dankeschön, dass man sehen kann“, so Bernhard Seemann, der in der Dorfgemeinschaft sehr aktiv ist. Denn ohne die aktiven Schweinheimer hätte man diesen Erfolg nicht feiern können.

Ob es die Aktionsgemeinschaft Martinszug Schweinheim, die mittlerweile wesentlich mehr als nur den Martinszug organisiert, oder die „Rüstigen Renter“, ein aktiver Frauenstammtisch oder die Junggesellen sind: In Schweinheim werden Dinge gemeinsam angepackt und auf die Beine gestellt.

„Diese Gemeinschaft ist etwas Besonderes. Bewahren Sie sich diesen Zusammenhalt“, sagte Bürgermeister Sacha Reichelt, der gemeinsam mit Corinna Relles von der Unteren Denkmalbehörde bei der Einweihung des neuen Schildes auch gleich zu einem Dorfrundgang eingeladen wurde.

Dabei fielen so einige Dinge positiv auf: Die Grünflächen, die regelmäßig von den „Rüstigen Rentner“ gepflegt wurden, der toll gestaltete Spielplatz mit einer selbst gebauten Holzbox voller Spielzeug und einem Naschbeet, in dem über 20 verschiedene Kräuter, Gemüse und Früchte zum Knabbern angebaut sind oder die vielen Ideen, mit denen die Schweinheimer rund um den Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft, Werner Zimmer, ihr Dorfgemeinschaftshaus auf Vordermann bringen wollen.

Selbst die Corona-Pandemie konnte den Schweinheimern nur einen leichten Dämpfer verpassen – trotz Krise wurde das Dorf in Schuss gehalten. Nun soll es aber wirklich wieder los gehen und die Vorbereitungen für den Landeswettbewerb von „Unser Dorf hat Zukunft“ laufen auf Hochtouren. Dabei zählen einerseits die Ideen und die Projekte – aber man muss sich auch verkaufen können. Und auch darin sind die Schweinheimer mit allen Wassern gewaschen: „Schweinheim hat mehr Brücken als Venedig“, erzählt Beate Klinke beim Dorfrundgang. Auf die Einwohnerzahl hochgerechnet, versteht sich, fügt sie mit einem Augenzwinkern hinzu.

Der Rundgang führte auch vorbei an der Burg Schweinheim und an der kleinen Kapelle Heilige Dreifaltigkeit mit ihren beeindruckenden historischen Kirchenfiguren.

Das Fazit des Besuches in Schweinheim ist eindeutig: Das Schild mit der Aufschrift Golddorf steht absolut an der richtigen Stelle.