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Gasversorgung in Bad Neuenahr und Orte in der Grafschaft außer Betrieb

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Im Kreis Ahrweiler ist aufgrund des Unwetters eine Gasleitung gerissen – Betroffen sind die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie Orte in der Grafschaft. Das Unwetter der vergangenen Tage mit extremen Regenfällen hat auch Auswirkungen auf die Gasversorgung im Kreis Ahrweiler. Wie die Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm) mitteilt, musste am frühen Donnerstagnachmittag die Gasversorgung in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, ihren Stadtteilen sowie in Orten in der Grafschaft komplett eingestellt werden. Es kann einige Tage dauern, bis die Gasversorgung wieder aufgenommen werden kann.

Grund für diese Maßnahme ist der Umstand, dass eine hängende Gasleitung im Bereich der Ahr gerissen ist. „Wir hatten gehofft, dass die Kollegen den Schieber noch erreichen, um die Leitung zu unterbrechen. Doch dies ist aufgrund der aktuellen Hochwassersituation völlig ausgeschlossen“, berichtet der Sprecher der evm-Gruppe, Marcelo Peerenboom. Aus diesem Grund blieb den Experten der Energienetze Mittelrhein (enm) keine andere Wahl, als die Gasversorgung im gesamten Gebiet vom Netz zu nehmen. In der Grafschaft sind folgende Orte betroffen: Gelsdorf, Esch, Holzteilen, Vettelhoven, Bölingen und Lantershofen.

Zuvor war von Mitternacht an eine Gasregelstation an der Landgrafenbrücke unter Wasser und konnte von den Monteuren nicht erreicht werden. In der Folge waren einige Leitungen ohne Druck. Dadurch war es zu Störungen in der Gasversorgung gekommen. Auch das Haribo-Werk ist betroffen und kann nicht mit Erdgas versorgt werden.

Kundenzentren bleiben geschlossen

Auch die Kundenzentren der evm sind von den Folgen des Unwetters betroffen. So bleiben die Kundenzentren in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig und Remagen diese Woche geschlossen. Kunden erreichen das Unternehmen weiterhin telefonisch, per E-Mail, Fax, WhatsApp oder auch über den evm-Videochat. Ein Wunschtermin lässt sich ganz einfach unter www.evm.de/videoberatung. Kunden können die evm auch über die Telefonnummer 0261 402-11111 oder per E-Mail an serviceteam@evm.de kontaktieren.

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Starkregen in Jülich ++ Update 13.05 Uhr ++

Jülich – Trotz geringer werdendem Niederschlag steigt der Wasserstand der Rur und anliegenden Flüsse, Gewässer etc. unaufhörlich. Leider ist es den Hilfs- und Rettungskräften nicht mehr möglich, eine Überschwemmung der anliegenden Straßenzüge zu verhindern.

Die Anwohner nahe der Rur werden gebeten ihre Wertgegenstände aus dem Kellergeschoss in Sicherheit zu bringen. Außerdem werden alle Mitbürgerinnen und Mitbürger gebeten, ihren Wasserverbrauch auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, um die Kanalisation nicht unnötig zu belasten.

Darüber hinaus sollen sich bitte alle in Sicherheit bringen und sich nicht unnötig in Gefahr begeben. Dies gilt insbesondere für Schaulustige, die im Übrigen durch ihr Verhalten die Einsatzkräfte behindern.

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Stromausfälle im Eifelkreis Bitburg-Prüm ++ Update 13.00 Uhr ++

Bitburg – Anlagen zur Stromversorgung des Verteilnetzbetreibers Westnetz sind von Überflutungen betroffen. Aus Sicherheitsgründen werden diese Anlagen bei eindringendem Wasser abgeschaltet. Wenn zudem Umspannanlagen ausfallen, kann es zu großflächigen und länger andauernden Störungen kommen. Wie die Westnetz GmbH mitteilt, kommt es daher aktuell im Eifelkreis Bitburg-Prüm zu großflächigen Versorgungsunterbrechungen.

Westnetz ist mit erhöhtem Bereitschaftspersonal im Einsatz, um die Anlagen zu überprüfen, wo nötig abzuschalten und wenn möglich die Versorgung über andere Leitungen aufzubauen. Dort wo abfließendes Wasser und sinkende Pegelstände es zulassen, baut das Energieunternehmen die Stromversorgung sukzessive wieder auf. Beim Wiederaufbau der Versorgung kann es durch Netzumschaltungen zu temporären Stromausfällen kommen. Die Arbeiten und Erreichbarkeit der Stromanlagen werden zum Teil durch überflutete Straßen erschwert. Mehr als 100 Mitarbeiter sind derzeit im Dauereinsatz.

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Hochwasser-Situation in Zülpich ist ernst

Zülpich – Zahlreiche Ortschaften sind ohne Strom, Häuser und Keller stehen unter Wasser. Zwei Menschen starben in den Ortschaften Schwerfen und Sinzenich. Die Hochwassersituation im gesamten Kreis Euskirchen hat sich in der Nacht auf Donnerstag weiter zugespitzt. Auch in Zülpich kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen und Schäden durch Wassermassen. Viele Verbindungsstraßen standen unter Wasser und sind zum Teil nach wie vor nicht passierbar. Insbesondere die Orte entlang der Bachläufe sind betroffen.

Im gesamten Stadtgebiet sind Keller vollgelaufen. Vielerorts ist der Strom ausgefallen. Leider liegen der Stadt Zülpich zwei Meldungen von Todesfällen vor. „Nach wie vor ist die Lage sehr ernst“, sagt Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Wir haben alle verfügbaren Rettungskräfte im Einsatz. Die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr und der anderen Rettungseinheiten tun ihr Bestes, um die Lage unter Kontrolle zu bringen“, so Hürtgen weiter.

Laut des Deutschen Wetterdienstes ist für Zülpich zwar im Tagesverlauf noch mit leichten Regenschauern zu rechnen, Starkregen, wie gestern und in der Nacht zu Donnerstag ist aber nicht mehr vorhergesagt.

Die Stadtverwaltung appelliert an die Bürgerinnen und Bürger:
Vermeiden Sie bitte unnötige Gefahrensituationen! Im gesamten Kreisgebiet ist die Kommunikation weitgehend ausgefallen. Auch der Notruf 112 und die Stadtverwaltung sind telefonisch nicht zu erreichen. Vielerorts ist auch die Stromversorgung nicht sichergestellt.
In ganz dringenden Notfällen wenden Sie sich bitte direkt an die Feuerwache in Zülpich (Kettenweg 13).

Die Stadtverwaltung steht Ihnen zur Seite. Sie können eine E-Mail an
ordnungsamt@stadt-zuelpich.de schicken oder senden Sie eine SMS an die derzeit geschaltete Notruf-Hotline 0151 40243068. Sobald die Verwaltung wieder telefonisch erreichbar ist, erhalten Sie über diese Hotline alle wichtigen Informationen.

Sie können sich auch direkt im Rathaus (Markt 21) an uns wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort werden versuchen, Ihnen weiterzuhelfen.

Nachbarschaftshilfe ist im Moment sehr gefragt. Schauen Sie bitte links und rechts, ob Sie Ihre Hilfe anbieten können. Mit dem Newsletter der Stadt Zülpich erhalten Sie aktuell und zeitnah wichtige Informationen direkt per Mail auf Ihr Smartphone. Den Newsletter können Sie ganz einfach unter folgendem Link abonnieren: https://www.zuelpich.de/aktuelles/newsletter.

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Fährbetrieb am Rhein eingestellt – Folgen des Unwetters machen Überfahrt unmöglich

Region/Linz/Remagen – Das Unwetter mit starken Regenfällen in der Nacht von Mittwoch auf den heutigen Donnerstag, 15. Juli, hat so viel Treibholz an die Ufer des Rheins gespült, dass der Fährbetrieb der Personenfähre Nixe zwischen Erpel und Remagen sowie der Auto- und Personenfähre zwischen Remagen-Kripp und Linz eingestellt werden musste. Das Treibgut muss nun professionell entfernt werden. „Wir können aktuell noch nicht sagen, wann ein Fährbetrieb wieder möglich ist“, erklärt Udo Scholl, Geschäftsführer der Rheinfähre Linz-Kripp GmbH. „Neben dem Treibgut haben wir auch einen wachen Blick auf den Rheinpegel. Denn aktuell ist der Scheitelpunkt des Hochwassers noch nicht erreicht.“

Für einen sicheren Fährbetrieb der Auto- und Personenfähre zwischen Remagen-Kripp und Linz muss der Pegel bei Andernach bei etwa 7,15 Meter liegen, für die Nixe zwischen Remagen und Erpel bei 6,40 Meter – jeweils mit fallender Tendenz. Aktuelle Informationen zum Fährbetrieb gibt es unter www.rheinfaehre-linz-remagen.de.

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Mechernich im Hochwasser-Chaos

Mechernich – Notlage – Nur noch bei Lebensgefahr Kontakt zum Rathaus aufnehmen – EDV zusammengebrochen, Telefone überlastet – Stadt nimmt 2000 Evakuierte aus Schleiden und Gemünd auf. „Land unter“ herrscht nicht nur in vielen Dörfern des Stadtgebietes, auch das Mechernicher Rathaus ist stark betroffen. „Bitte nur noch bei akuter Lebensgefahr Kontakt zum Rathaus aufnehmen“, lautete der Notruf, dem Michael Käppeler am frühen Morgen absetzte. Die Haus-EDV ist zusammengebrochen, die Telefone sind überlastet. Alle sind auf ihrem Posten, jedoch stark überlastet. Die Notrufnummer 112 ist ausgefallen.

Der Erste Beigeordnete Thomas Hambach dazu: „Alle geplanten Rathaustermine sind abgesagt – bitte das Rathaus zur Stunde nur in Fällen von Lebensgefahr kontaktieren.“ Die Zahl der Baustellen sei riesig, mehrere Brücken wurden fortgerissen, ganze Ortslagen stehen unter Wasser.

Wo das Hochwasser langsam abfließt, ist alles voller Schlamm und immense Schäden werden sichtbar. Hambach: „Zusätzlich zu unseren eigenen Betroffenen nehmen wir zur Stunde noch 2000 Evakuierte aus dem Schleidener Tal auf.“ Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der sich nach einem Eingriff eigentlich auf dem Krankenlager befand, begrüßte die Evakuierten aus Schleiden und Gemünd.“

Der Damm der Steinbachtalsperre bei Euskirchen hat bereits nachgegeben. Kallmuths Ortsbürgermeister Robert Ohlerth rief die Bewohner, aber auch alle anderen Menschen in der Stadt schon gestern Nachmittag zur Solidarität auf, als das Hochwasser Kallmuth überflutete: „Diejenigen, die verschont geblieben sind, sollen denen helfen, die es diesmal getroffen hat!“

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Stolberger Feuerwehr-Gerätehäuser stehen für stadtweite Grundversorgung bereit

Stolberg – In vielen Bereichen der Stadt ist nach wie vor der Strom ausgefallen. Sollten Bürger*innen im Ernstfall keine Möglichkeit haben, einen Notruf abzusetzen, weisen wir darauf hin: Die örtlichen Gerätehäuser der Feuerwehr sind besetzt. Dort sind Kräfte, die im Ernstfall helfen können, vor Ort und stellen eine Grundversorgung der Stadtteile sicher.

Nach wie vor gilt der Appell des Krisenstabes: Bitte bleiben Sie im Überschwemmungsgebiet in ihren Häusern!

Für dringende Fragen steht das Bürgertelefon unter 02402 127 511 83 bzw. in dringenden Notfällen die Notrufnummer 112 zur Verfügung.

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Starkregen und Überflutungen in der Region – Die Kreissparkasse Mayen hilft mit 50.000 Euro

Mayen/Region – Sintflutartige Regenfälle, steigende Pegel an Flüssen und Bächen, überflutete Straßen und Wassermassen in den Häusern. „Wir haben die schlimmen Bilder von gestern Abend und der Nacht noch vor Augen und sind in Gedanken bei den vielen Familien, die direkt betroffen sind“, so der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch. „Als Kreissparkasse wollen wir hier unbürokratisch helfen und stellen über die Kommunen einen Spendenfonds von 50.000 Euro zur Verfügung. Wir wollen dazu beitragen, dass zumindest eine durch die Schäden entstandene akute Notlage etwas gelindert wird“, erklärt Karl-Josef Esch.

„Ausdrücklich bedanken wir uns bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, beim THW und dem Deutschen Roten Kreuz und bei den kommunalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die engagiert angepackt haben und die ganze Nacht im Einsatz waren. Deren unermüdlichen Einsatz werden wir besonders würdigen. Es war auch erfreulich zu sehen, wie viele freiwillige Helfer mit vor Ort waren. Für die Beseitigung der Schäden und für Renovierungen an den betroffenen Häusern und Wohnungen stellen wir kurzfristig ein zinsgünstiges Sonderkreditprogramm zur Verfügung“, betont Karl-Josef Esch.

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Lage im Eifelkreis Bitburg-Prüm ++ Update 11.30 Uhr ++

Bitburg – In einer heute stattgefundenen Abstimmung zwischen dem Kreisbeigeordneten Rudolf Rinnen, dem BKI Jürgen Larisch und der Verwaltung wurden erste Erkenntnisse zur Lage zusammengetragen. Es gilt weiterhin der Katastrophenfall mit höchster Warnstufe 5 für den Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Bei der Vielzahl an Gefährdungs- und Schadensereignsissen hat die Rettung von Menschenleben sowie die Sicherung von Hab und Gut absolute Priorität.

In der zurückliegenden Nacht konnten in der Ortsgemeinde Messerich drei Helfer (2 Mitarbeiter des THW, 1 Mitarbeiter der Feuerwehr) nach fünfstündigem Kampf mittels einer Baggerschaufel gerettet werden. Zuvor haben sie selbst eine sechsköpfige Familie gerettet und sich dabei selbst in akute Lebensgefahr begeben.

In der Ortsgemeinde Brecht ist ein Wohngebäude eingebrochen; zwei Bewohner konnten sich auf den Resten eines Daches in Sicherheit bringen. Drei Personen befinden sich noch in der Ortsgemeinde Waxweiler in einer Notlage. In einem Wohngebäude in der Ortsgemeinde Echtershausen ist es zu einer Gasexplosion gekommen; das Haus ist einsturzgefährdet.

Im Kreisgebiet sind mindestens drei Brücken zerstört, so im Bereich Speicher/Speicherer Bahnhof sowie in Bettingen. Zahlreiche weitere Brücken befinden sich in einem kritischen Zustand und werden vom LBM überprüft (u.a. Wißmannsdorf, Holsthum, Prümzurlay oder Auw a.d. Kyll). Vielerorts muss angesammeltes Treibgut beseitigt oder gar gesprengt werden, um ein zügiges Abfließen des Wassers zu ermöglichen. Insbesondere die Erreichbarkeit der Stadt Speicher stellt sich derzeit als sehr problematisch dar.

Insgesamt waren rund 1.000 Kräfte aus dem Eifelkreis im Einsatz. Nachgeordert wurden unter anderem Kräfte aus Gelnhausen, der Pfalz, Kaiserslautern, St. Ingbert, Saarwellingen sowie der Air Base Spangdahlem. Inzwischen wurde ein drei-Schicht-Betrieb im Katastrophenschutz eingerichtet.

Zum derzeitigen Stand liegen keine Informationen zu verletzten oder vermissten Personen vor.

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass im weiteren Verlauf des Tages weitere starke Regenmengen von 50 bis 60 l/m2 erwartet werden. Zudem besteht insbesondere in den südlichen Kreisgebieten die Gefahr, dass außerhalb der Flußbette angestautes Wasser auszudringen droht; dies kann zu weiteren Überflutungen führen.

Der Scheitelpunkt der Fließgewässer wurde im nördlichen Kreisgebiet noch in der Nacht erreicht. Weiter südlich werden die Höchststände am Vormittag bzw. gegen Mittag erwartet.

Experten sind um die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung bemüht. Die Bürger werden dazu aufgerufen, Wasser vorübergehend nicht unnötig zu verbrauchen (Waschmaschine etc.), auch um die Abwassersituation nicht zusätzlich zu belasten.

Wegen der hochgefährlichen Verkehrssituation – u.a. drohen Straßenzüge abzurutschen – wurde festgelegt, dass ebenfalls am morgigen Freitag alle Schulen und KiTas im Eifelkreis geschlossen bleiben. Bus- und Bahnverkehr können nur sehr eingeschränkt erfolgen.

Mindestens 75 Straßen sind derzeit nicht befahrbar. Eine vorläufige Übersicht wurde unter www.bitburg-pruem.de veröffentlicht. Die Übersicht ist unvollständig, da die Straßenmeistereien zum Teil nicht erreichbar sind.

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Folgenreiches Regenwetter in Kreuzau führt zu besonderen Einsatzlagen

Kreuzau – Die den ganzen gestrigen Tag anhaltenden Starkregen haben zu zahlreichen Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr im gesamten Kreuzauer Gemeindegebiet geführt. Schwerpunkteinsätze waren in den Ortsteilen Drove, Thum, Kreuzau und Stockheim zu verzeichnen.

Bei der Leitstelle gingen in der Zeit zwischen 18.30 Uhr und 23.00 Uhr eine Vielzahl Anrufe ein. Die Einsatzstatistik verzeichnet über 600 Gesamteinsätze. Die meisten Notrufe betrafen vollgelaufene Keller, überlastete Kanäle sowie Straßen unter Wasser. Die Abarbeitung aller Einsatzmeldungen wird sich bis in den Vormittag hineinziehen.

In Boich kam es an der K46 zu einem Hangrutsch infolge dessen 6 Personen vorübergehend evakuiert werden mussten. Zwei gemeldete Brände sowie aufgeschwemmte Öltanks erschwerten die Einsatzlage in Drove. Durch übertretendes Wasser oder umgestürzte Bäume mussten Straßen zwischen Thum und Drove (L249), zwischen Drove und Soller (K28), zwischen Drove und Kreuzau (L249) und in der Andreasstraße in Stockheim zeitweise gesperrt werden.

Die Hochwasserrückhaltebecken Boich und Drove erreichten gegen 21.30 Uhr ihre Höchststände und traten über die Ufer. Hier konnte nur noch durch Einsatz von durch den Bauhof bereitgestellten Sandsäcken schlimmerer Schaden in Ortslagen vermieden werden. Der Wasserverband meldete im Laufe des Abends, dass am Stausee Obermaubach die Wasserablassmenge gesteigert werden mussten. In der Folge trat die Rur in einzelnen Ortslagen über die Ufer und führte zu weiteren Überschwemmungsschäden in Böschungsbereichen und Straßen. Auf dem Campingplatz in Untermaubach-Schlagstein mussten in der Nacht ca. 50 Personen evakuiert werden.

Alle 8 Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Kreuzau wurden alarmiert, insgesamt kämpften ca. 115 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden bis zur Stunde mit den Folgen des Sturmtiefs. Unterstützt wurden sie durch externe Kräfte aus Titz, Aldenhoven, Merzenich, Linnich und Jülich. Die Einsatzlage wird sich noch über den ganzen Tag hinweg ziehen.

Erst danach können Aufräumarbeiten und konkrete Schadensfeststellungen getroffen werden.