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Ahrweiler – Angesichts der Unwetter- und Hochwasserkatastrophe im Kreis Ahrweiler hat sich Bundespräsident Frank Walter Steinmeier heute telefonisch von Landrat Dr. Jürgen Pföhler über die Lage informieren lassen. Landrat Pföhler schilderte ihm die verheerenden Auswirkungen der „größten Katastrophe im Kreis seit dem Zweiten Weltkrieg“.
Bundespräsident Steinmeier zeigte sich sehr betroffen und drückte in diesem Gespräch seine Anteilnahme aus: „Dass viele Menschen im Kreis Ahrweiler ihr Leben verloren haben und möglicherweise weitere Todesopfer zu erwarten sind, ist eine Tragödie. Ich möchte den Hinterbliebenen meine große Anteilnahme aussprechen und ihnen sagen, dass ich in Gedanken bei ihnen bin.“ Der Bundespräsident bat Landrat Pföhler ausdrücklich, den tausenden Einsatzkräften der Katastrophenschutzeinheiten sowie den vielen privaten Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen und kräftezehrenden Einsatz zu danken.
„Es ist in dieser dramatischen Situation sehr wichtig, dass die Spitzen des Bundes und des Landes so hinter uns stehen und ihre Solidarität mit unserem Kreis ausdrücken“, sagt Landrat Pföhler.
Oberbürgermeisterin Keupen: „Die Bürgerinnen und Bürger helfen sich gegenseitig. Das stimmt mich positiv. Foto: Stadt Aachen / Stefan Herrmann
Aachen – Vor Ort läuft das große Saubermachen und Aufräumen: Feuerwehr und Stadtbetrieb unterstützen die Menschen nach besten Kräften. Oberbürgermeisterin Keupen: „Die Bürgerinnen und Bürger helfen sich gegenseitig. Das stimmt mich positiv, dass wir auch diese Aufgabe als Stadtgesellschaft meistern werden.“ In Kornelimünster, Friesenrath und Hahn sind weiterhin Straßen gesperrt.
Gemeinsam mit Stadtdirektorin Annekathrin Grehling, Feuerwehr-Chef Jürgen Wolff und weiteren Vertretern der Hilfsorganisationen und der Stadtverwaltung suchte Keupen das Gespräch. Foto: Stadt Aachen / Stefan Herrmann“
Die Kehrmaschinen kreisen über den Korneliusmarkt, überall wird angepackt, werden letzte Keller leergepumpt und zerstörtes Mobiliar in Container geschmissen: In Kornelimünster laufen nach den historisch starken Regenfällen und dem dramatischen Hochwasser die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Diese ermutigenden Signale nach äußerst schwierigen Stunden und Tagen freuen Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, die sich am Freitagnachmittag (16. Juli) persönlich ein Bild der Lage vor Ort gemacht hat. „Es ist eine Hochwasser-Katastrophe, die wir in diesem Ausmaß sicherlich noch nie erlebt haben. Zugleich können wir, wenn wir auf die anderen heftig getroffenen Regionen im Land blicken, festhalten, dass wir offenbar mit einem blauen Auge davongekommen sind. Was mich ermutig, ist der Zusammenhalt und die Solidarität der Menschen, die ich hier in Kornelimünster erlebe. Die Bürgerinnen und Bürger helfen sich gegenseitig. Das stimmt mich positiv, dass wir auch diese Aufgabe als Stadtgesellschaft meistern werden. Für die Verwaltung kann ich zusichern, dass wir alles daran setzen werden, damit Hilfe dort ankommt, wo sie dringend notwendig ist – und zwar sowohl in Aachen als auch in unseren Nachbarkommunen der StädteRegion.“
Anwohner können zurück in ihre Häuser
Gemeinsam mit Stadtdirektorin Annekathrin Grehling, Feuerwehr-Chef Jürgen Wolff und weiteren Vertretern der Hilfsorganisationen und der Stadtverwaltung suchte Keupen das Gespräch mit den vielen betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern in Kornelimünster wie auch in den Friesenrath und in Hahn. Die wichtigste Nachricht machte bereits ab mittags in Kornelimünster die Runde, wie Bezirksamtsleiterin Rita Claßen mitteilte: Dank des unermüdlichen Einsatzes von Baufachberatern des Technischen Hilfswerks (THW) konnten alle vom Hochwasser betroffenen Gebäude im historischen Ortskern begutachtet und freigegeben werden. Es wurden keine offensichtlichen massiven Schäden an den Häusern festgestellt. Allerdings sind insbesondere viele wassernahe Gebäude stark verschlammt und nicht unmittelbar wieder in den Erdgeschossen nutz- und bewohnbar. Viele Anwohner*innen nutzen seit der Freigabe – einige auch schon seit gestern Nachmittag – die Möglichkeit, ihre Häuser wieder in Augenschein zu nehmen und zu entrümpeln. So herrscht aktuell geschäftiges Treiben im Ort. Der Stadtbetrieb rollt mit Kehrmaschinen über den Marktplatz, zudem wurden große Sperrgut-Container aufgestellt. Auch Sonderfahrten für Sperrgut und Elektroschrott wird es am morgigen Samstag (17. Juli) in Kornelimünster ebenso wie in den gleichfalls stark betroffenen Orten Friesenrath und Hahn geben, wie Stadtbetrieb-Geschäftsführer Thomas Thalau zusicherte. Der Energieversorger arbeitet mit Hochdruck daran, die Strom- und Wasserversorgung in den Gebieten wieder herzustellen. Die Anlaufstelle, die Feuerwehr und Ordnungsamt für die Anwohnerschaft in Kornelimünster eingerichtet haben, hat sich ebenfalls bewährt und wurde gut angenommen.
Immer mehr Schäden werden sichtbar
Die Durchfahrt in Kornelimünster am Napoleonsberg bleibt mindestens für die Dauer der Aufräumarbeiten weiter gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet. Letzte Einsatzschwerpunkt stellten für die Feuerwehr die Abteilkirche St. Kornelius und die Kunstsammlung NRW dar. Dort pumpten die Feuerwehrleute noch mit Wasser vollgelaufene Räume leer. Unterdessen hat der Stadtbetrieb erste Schäden in Kornelimünster und Umgebung begutachtet, die das Hochwasser hinterlassen hat. So ist unter anderem die Fußgängerbrücke im Klauserwäldchen Opfer der Wassermassen geworden und nicht mehr begehbar. Auch die wassernahen Spazierwege wurden zum Teil weggespült. Die Stadt appelliert eindringlich, diese Bereiche grundsätzlich zu meiden und Sperrbänder samt Warnhinweisen ernst zu nehmen. Die Gefahr für Leib und Leben ist – auch durch angeschwemmte und umgestürzte Bäume – hoch. Auch in Friesenrath hat das Inde-Hochwasser Schäden zurückgelassen. Die Stromversorgung ist weiterhin unterbrochen, Straßen sind – wie auch in Hahn – beschädigt und teilweise gesperrt.
Städtische Hotline für Fragen und Hilfsangebote
Währenddessen registriert die Stadt eine überwältigende Hilfsbereitschaft – von Privatpersonen, Initiativen, Unternehmen, etc. Mit solchen Hilfsangeboten ebenso wie mit allgemeinen Fragen aufgrund der Hochwasserlage können sich Bürger*innen sich an die Rufnummer 0241/510051 wenden. Dies ist eigentlich die Corona-Hotline, wird aber derzeit zu diesem Zweck freigeschaltet. Wer per Mail Fragen stellen oder Hilfe anbieten möchte, kann dies an stadt.aachen@mail.aachen.de tun. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sicherte zu, dass die vielen Hilfsangebote von der Verwaltung gesichtet und das weitere Vorgehen schnellstmöglich koordiniert und kommuniziert wird.
Die Stadt Aachen bittet eindrücklich darum, die 112 ausschließlich für tatsächliche Notrufe zu verwenden! Die gemeinsame Leitstelle von Stadt und StädteRegion Aachen verzeichnet aufgrund der angespannten Lage in der Region weiterhin ein starkes Anrufvolumen.
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Ahrweiler – Zur aktuellen Lage im Kreis Ahrweiler, an der Ahr sowie ihren kleineren und mittleren Zuflüssen teilen die Kreisverwaltung Ahrweiler und die Technische Einsatzleitung mit (Stand 16. Juli, 19:00 Uhr):
Nach derzeitigem Stand haben bei der Unwetterkatastrophe 62 Menschen im Kreis Ahrweiler ihr Leben verloren. Es ist zu befürchten, dass weitere Fälle hinzukommen. Darüber hinaus liegt die Zahl der Verletzten aktuell bei rund 360.
Nach wie vor ist die Zahl der Vermissten hoch, reduziert sich jedoch stündlich. Die gestern genannte Anzahl an Vermissten ist unter anderem auf Mehrfachmeldungen sowie den Ausfall des Mobilfunknetzes und der Stromversorgung zurückzuführen.
Auch zum jetzigen Zeitpunkt laufen nach wie vor Lebensrettungseinsätze – auch durch den Einsatz von Hubschraubern.
Das Krankenhaus „Maria Hilf“ sowie das angrenzenden Hospiz in Bad Neuenahr-Ahrweiler muss evakuiert werden. Es besteht keine funktionierende Infrastruktur, die Wasser- sowie die Gasversorgung sind unterbrochen. Über ein Notstromaggregat wird das Krankenhaus derzeit noch mit Strom versorgt. Der Ambulanzbetrieb soll jedoch auch nach der Evakuierung bestehen bleiben.
Die Einsatzkräfte der Bundeswehr werden massiv aufgestockt. Dazu werden sie unter anderem mit Bergepanzern, Pionier-Einheiten und Hubschraubern ausgerüstet. Weitere Einsatzkräfte der Katastrophenschutzeinheiten und Hilfsorganisationen wurden aus ganz Deutschland nachgefordert.
Aufgrund des Einsatzumfangs und den benötigten Kapazitäten wird die Technische Einsatzleitung des Kreises Ahrweiler in die Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung – ehemals AKNZ – in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Wir appellieren eindringlich an alle, sich nicht in Gefahrenbereiche zu begeben und damit sich selbst und die Rettungskräfte in zusätzliche Gefahr zu bringen und/oder Rettungseinsätze zu behindern!
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Stolberg – Die Kupferstadt Stolberg stellt für alle Hilfebedürftigen voll ausgestattete Betreuungsplätze im Goethe-Gymnasium bereit. Dort stehen Duschen, Verpflegung, Spielzeug für Kinder und Weiteres zur Verfügung. Bürger, die jetzt noch in den Häusern sind, können sich an folgenden Stellen einfinden und werden dort durch einen Bus der Bundeswehr abgeholt und zur Unterkunft gebracht:
20:00 Uhr: Zweifall, Ecke Fackersberg/Jägerhausstraße
20:15 Uhr: Vicht, Kirche
21:00 Uhr: Heinrich-Böll-Platz
21:15 Uhr: Kirche Mühle
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Mechernich – Wasserversorgung kann bis voraussichtlich Sonntag in Kommern, Kommern-Süd, Gehn und Schaven nicht gewährleistet werden – Tankfahrzeug versorgt Bürger an Kommerner Waschanlage mit Wasser – Explosionsgefahr in Breitenbenden, Evakuierung von bis zu 300 Menschen – Wasserleitungen im Raum Firmenich/Obergartzem und Satzvey funktionieren wieder.
„Die Wasserversorgung für Obergartzem, Firmenich, Satzvey, Wachendorf und Antweiler läuft wieder“, meldete Erster Beigeordneter Thomas Hambach Freitag gegen 17 Uhr. Die Notversorgung Kommerns über eine Wasserzapfstelle aus einem Tankfahrzeug der Weyerer Firma Schneider am Waschplatz Weber ist inzwischen installiert und funktioniert. Dort können die Bürger in Kanistern und Behältern Trinkwasser empfangen. Die Wiederherstellung der regulären Wasserversorgung für Kommern, Kommern-Süd, Gehn und Schaven kann sich bis Samstag oder sogar Sonntag hinziehen.
Aktuell meldet der Beigeordnete die Evakuierung von Teilen der Ortschaft Breitenbenden. Um das ehemalige Restaurant „Mongolischer Hof“ bestehe aus nicht näher erläuterten Gründen Explosionsgefahr- Bis zu 300 Menschen sollen sich in Sicherheit bringen.
Innenminister Herbert Reul. Foto: Land NRW / R. Sondermann
Region/Düsseldorf – In Gedenken an die Opfer der Unwetterkatastrophe: Reul ordnet Trauerbeflaggung an. Flaggen werden zum heutigen Freitag, den 16. Juli 2021 auf Halbmast gesetzt. Das Ministerium des Innern teilt mit:
Innenminister Herbert Reul hat für den Zeitraum vom heutigen Freitag, 16. Juli 2021, bis einschließlich Montag, 19. Juli 2021, in Gedenken an die Opfer der Unwetterkatastrophe Trauerbeflaggung angeordnet.
Die Anordnung gilt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.
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Region Eifel/Essen/Dortmund – Besonders betroffen sind Eifel, Rhein-Erft-Kreis, Kreis Euskirchen, linksrheinischer Rhein-Sieg-Kreis und Ahrtal. Westnetz arbeitet mit Hochdruck an der Wiederversorgung. Zerstörte und beschädigte Straßen erschweren die Zufahrt zu Anlagen.
Die Wetterlage mit Starkregen und die daraus entstandenen Überflutungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sorgen weiterhin für Ausfälle in der Stromversorgung. Der Starkregen hatte in den vergangenen Tagen den Pegel von Flüssen extrem ansteigen und den Boden aufweichen lassen. In einigen Regionen kam es zu schweren Überflutungen und das Wasser steht dort immer noch zum Teil mit sehr hohen Pegeln. Betroffen sind davon auch Anlagen zur Stromversorgung des Westenergie-Verteilnetzbetreibers Westnetz. Dazu gehören Ortsnetzstationen und Umspannanlagen. Aus Sicherheitsgründen wurden und werden diese Anlagen bei eindringendem Wasser abgeschaltet, damit es nicht zu Stromschlägen kommt. Dies führt zu einer Unterbrechung der Stromversorgung. Wenn Umspannanlagen ausfallen, kann es zu großflächigen und länger andauernden Störungen kommen. Die Instandsetzung erfolgt dann systematisch.
Alle verfügbaren Kolleginnen und Kollegen der Westnetz sind seit Mittwoch im Einsatz und arbeiten mit Hochdruck an der Wiederversorgung. Die Umspannanlagen, auf die Westnetz wieder Zugriff hat, werden geprüft, gereinigt und – wenn möglich – wieder in Betrieb genommen. Einige Anlagen standen für mehrere Stunden unter Wasser. Aus Sicherheitsgründen ist eine genaue Prüfung der Anlagen vor ihrer Wiedereinschaltung notwendig. Westnetz betreibt in ihrem gesamten Versorgungsgebiet ca. 1.000 Umspannanlagen. Von den Überschwemmungen direkt betroffen sind derzeit ca. 10. Einzelne sind noch schwer erreichbar, in anderen steht immer noch das Wasser.
Bei größeren Schäden an Umspannanlagen wird daran gearbeitet, die Stromversorgung so schnell wie möglich über Umschaltungen aus anderen Anlagen oder durch Notstromaggregate wiederherzustellen. Westnetz prüft, wo Notstromaggregate gebraucht werden und eingesetzt werden können. Auch Schwestergesellschaften aus dem E.ON-Konzern haben ihre Hilfe angeboten. Notstromaggregate sind aus nicht von der Unwetter-Katastrophe betroffenen Regionen Deutschlands sind bereits im Einsatz oder unterwegs nach Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Durch Wiedereinschaltung von Anlagen, Umleitungen und Notstromaggregate konnten bereits viele Haushalte wiederversorgt werden. In der Spitze lag die Zahl der nicht versorgten Einwohner in der Region der Westnetz bei 200.000. Derzeit sind 102.000 Menschen ohne Strom.
Bei allen Arbeiten ist Westnetz aber auch von der Infrastruktur vor Ort abhängig. Einige Anlagen sind aufgrund zerstörter oder beschädigter Straßen derzeit nicht zu erreichen. An anderen Stellen müssen kilometerlange Umwege gefahren werden. Westnetz setzt zudem Helikopter und Drohnen ein, um die Leitungen und Anlagen aus der Luft zu prüfen und einen Überblick zu erhalten. Eine weitere Herausforderung: An einigen wenigen Stellen drohen Dämme und Sperren zu brechen und dadurch weitere Überflutungen zu verursachen. Auch darauf bereitet sich Westnetz vor. So werden gefährdete Anlagen identifiziert und zusätzlich geschützt.
Bei allen Arbeiten gilt vor Ort: Der Schutz der Kolleginnen und Kollegen und der Menschen in den Regionen hat oberste Priorität.
Beim aktuellen Hochwasser konnten teilweise auch Sandsäcke nicht mehr vor Überschwemmungen und den daraus folgenden Schäden schützen. Die KSK Mayen hilft hier nun über die Kommunen mit einem Spendenfonds über 75.000 Euro, um akute Notlagen zu Lindern. Foto: KSK Mayen/privat
Mayen/Region – Starkregen und Überflutungen in der Region. Die Kreissparkasse erhöht ihre Unterstützung auf 75.000 Euro. Spendenkonten für Verbandsgemeinden und Stadt Mayen eingerichtet. Sintflutartige Regenfälle, steigende Pegel an Flüssen und Bächen, überflutete Straßen und Wassermassen in den Häusern. „Wir haben die schlimmen Bilder von gestern Abend und der Nacht noch vor Augen und sind in Gedanken bei den vielen Familien, die direkt betroffen sind“, so der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch. „Als Kreissparkasse wollen wir hier unbürokratisch helfen und stellen über die Kommunen einen Spendenfonds von 75.000 Euro zur Verfügung. Wir wollen dazu beitragen, dass zumindest eine durch die Schäden entstandene akute Notlage etwas gelindert wird.
Ausdrücklich bedanken wir uns bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, beim THW und dem Deutschen Roten Kreuz und bei den kommunalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die engagiert angepackt haben und die ganze Nacht im Einsatz waren. Deren unermüdlichen Einsatz werden wir besonders würdigen. Es war auch erfreulich zu sehen, wie viele freiwillige Helfer mit vor Ort waren. Für die Beseitigung der Schäden und für Renovierungen an den betroffenen Häusern und Wohnungen stellen wir kurzfristig ein zinsgünstiges Sonderkreditprogramm zur Verfügung“, betont Karl-Josef Esch.
Für die direkte Hilfe in den Verbandsgemeinden und der Stadt Mayen wurden Spendenkonten eingerichtet:
Für Stadt Mayen: DE 57 5765 0010 0098 0770 01
Für Verbandsgemeinde Vordereifel: DE 56 5765 0010 0098 0770 19
Für Verbandsgemeinde Pellenz: DE 87 5765 0010 0098 0770 43
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Daun/Saffig – Die Überflutungen in Rheinland-Pfalz sorgen weiterhin für Ausfälle in der Stromversorgung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz arbeiten seit Mittwoch mit Hochdruck an der Wiederversorgung. Am Donnerstag konnte Westnetz in den Verbandsgemeinden Daun und Kelberg die Stromversorgung überwiegend wieder herstellen.
In der Verbandsgemeinde Gerolstein waren durch die Überschwemmungen zahlreiche Ortsnetzstationen entlang der Kyll betroffen. Westnetz arbeitet mit Hochdruck an der Inbetriebnahme der einzelnen Stationen. Wo Anlagen nach ablaufendem Wasser wieder betreten werden können, sind vor einer Zuschaltung Vorbereitungen nötig. Die Anlagen müssen auf Schäden kontrolliert, die technischen Betriebsmittel gereinigt oder auch getrocknet und auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Wo nötig, müssen Anlagenteile repariert oder ersetzt werden. Diese Vorbereitungen sind zwingend für eine zuverlässige Wiederversorgung und Voraussetzung für sicheres Arbeiten in elektrischen Anlagen. Zudem müssen Feuerwehren ihre Freigabe zur Zuschaltung erteilen, wenn beispielsweise erst noch Keller leergepumpt werden müssen. Daher kann es auch nach Ablaufen des Wassers dauern, bis der Strom wieder zugeschaltet werden kann.
Westnetz ist im Dauereinsatz zur Wiederherstellung der gesamten Netzinfrastruktur. Dies kann jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Über eine Notversorgung oder Umschaltungen im Netz versucht Westnetz vielerorts die Menschen schnellst möglich mit Strom zu versorgen. Der Verteilnetzbetreiber ist in enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden, mit örtlichen Krisenstäben und den Behörden. Die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat höchste Priorität.
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Mayen/Saffig – Verteilnetzbetreiber Westnetz schließt Mayen ans Stromnetz an. Strom fließt bald wieder für alle Haushalte. Durch die Flut-Katastrophe in Rheinland-Pfalz ist die Netzinfrastruktur in vielen Ortschaften zusammengebrochen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz arbeiten seit Mittwoch mit Hochdruck an der Wiederversorgung. Am Donnerstag konnte Westnetz in der Stadt Mayen die Stromversorgung zum größten Teil wieder herstellen.
In Mayen fielen am Mittwoch durch Starkregen und Überflutung sechs Ortsnetzstationen aus, so dass die gesamte Stromversorgung in der Stadt unterbrochen war. Kolleginnen und Kollegen der Westnetz sind seit Mittwochabend im Dauereinsatz und konnten bereits am Donnerstag die Stromanlagen in der Stadt wieder in Betrieb nehmen. Derzeit laufen die Restarbeiten und sobald die Feuerwehr ihre Freigabe zur Zuschaltung erteilt hat, kann Westnetz die noch unterversorgten Haushalte wieder ans Stromnetz anschließen.
Westnetz arbeitet mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung im gesamten Netzgebiet. Die Landkreise Vulkaneifel und Ahrweiler waren von der Flut-Katastrophe am schlimmsten betroffen. Die Reparaturarbeiten bei Westnetz werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Über Notversorgungen oder Umschaltungen im Netz ist Westnetz bestrebt, vielerorts die Menschen schnellst möglich mit Strom zu versorgen
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