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Ausländische Pflegekräfte stärken das Team des GK-Mittelrhein

Region/Mayen-Koblenz – Maximalversorger begrüßt Neuankömmlinge und bietet eigenen Vorbereitungskurs. „Bienvenido al GK-Mittelrhein“ und „Welcome to GK-Mittelrhein“ hieß es am vergangenen Donnerstag im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein. Sieben Pflegekräfte aus Mexiko, Kolumbien und Namibia wurden im Rahmen eines Willkommenstages begrüßt.

„Wir freuen uns, dass wir das Projekt nach langer Vorbereitungszeit und Planung jetzt starten können und heißen die neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich Willkommen“, so Projektleiterin Savita Slavin, Standortverantwortliche Pflegedienstleiterin im Kemperhof. Um ihnen einen guten Einstieg ins Unternehmen zu bieten, wurden sie zunächst im Kemperhof offiziell begrüßt und haben einige wichtige Informationen erhalten. Nach einem kleinen Rundgang über das große Gelände, wechselte die Gruppe auch ans Ev. Stift, da sie auch dort im Einsatz sein werden. Mit einem leckeren Eis in der Hand sind sie dann am Nachmittag über das Deutsche Eck zurück nach Moselweiß geschlendert.

In den nächsten sechs Monaten erwartet sie dann der durch das Bildungs- und Forschungsinstitut Mittelrhein des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (BFI) etablierte Vorbereitungskurs zur Anerkennung ausländischer Pflegekräfte, für den eine Zertifizierung vorhanden ist und in dem sie theoretischer Unterricht sowie praktische Einsätze auf Station auf die Kenntnisprüfung vorbereiten sollen. Zunächst können sie erste praktische Einblicke auf verschiedenen Stationen sammeln, bevor der Anerkennungskurs Anfang August dann offiziell startet. „Ich freue mich besonders darauf, in der Geburtshilfe zu arbeiten und eine neue Stadt kennenzulernen“, so die 29-jährige Leslie Ocana aus Mexiko. Ihre Motivation nach Deutschland zu kommen war zum einen das Reisen, aber auch die Suche nach einer Alternative zu ihrem nicht gut entlohnten Arbeitsverhältnis als Pflegekraft in Mexiko.

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Buch-Neuerscheinung: Bad Bertrich – Natur, Geschichte und Kultur

Bad Bertrich – 33 Jahre nach dem Erscheinen des letzten Ortsführers bringt das GesundLand Vulkaneifel am 16. Juli 2021 ein neues Handbuch über Bad Bertrich heraus. Geschrieben für ein modernes Publikum in unverbrauchter und anschaulicher Sprache gehen die beiden Autoren Peter Laux und Dr. André Uzulis auf Natur und Landschaft, die einzigartige Glaubersalzquelle und Europas ersten Landschaftstherapeutischen Park sowie auf die Geschichte und Kultur des Ortes ein. Herausgeber ist die GesundLand Vulkaneifel GmbH, die mit diesem Buch die bereits Anfang des 19. Jahrhunderts begonnene Tradition von Bertrich-Reiseführern fortsetzt.

Der wohl berühmteste Vorgänger des aktuellen Bandes ist ein Baedeker-Reiseführer über Bad Bertrich von 1847, zu dem kein geringerer als Alexander von Humboldt das Vorwort geschrieben hat. Das neue Buch ist zugleich Handbuch und Ortsführer. Es ist das Ergebnis einer mehrjährigen Forschungsarbeit in Archiven, bei der die Autoren umfangreiches und vielfach bislang unveröffentlichtes Quellenmaterial gesichtet und ausgewertet haben. Sie haben mit Experten aus vielen Fachrichtungen gesprochen und auf diese Weise eine Fülle von Informationen zusammengetragen, die ein aktualisiertes Bild von Bad Bertrich entstehen lassen.

Erstmals wird in einem Buch dieser Art auf die Geschichte des Ortes während des Dritten Reichs und im Zweiten Weltkrieg eingegangen. Auch die Entwicklung der vergangenen drei Jahrzehnte ist ausführlich dargestellt: der Bau der Umgehungsstraße, das Ende der „Sozialkur“ in den 1990er Jahren und die Folgen für den Kurort, die Fußballweltmeisterschaft 2006 mit der Einquartierung der Schweizer Nationalmannschaft sowie die Erfolge von Bad Bertrich im Pferderennsport. Ein eigenes Kapitel ist der Schriftstellerin Clara Viebig und ihrer ganz besonderen Beziehung zu Bad Bertrich gewidmet. Ausführlich wird der Bertrich-Roman „Auf vulkanischer Erde“ von Emmi Elert vorgestellt.

Die Autoren beschreiben alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. Dargestellt sind auch die Wanderwege rund um Bad Bertrich einschließlich der ganz neuen HeimatSpur „Wasserfall-Erlebnisroute“ zum Klidinger Wasserfall, dem höchsten der Eifel, und anderen Höhepunkten. Der 2012 eröffnete erste Landschaftstherapeutische Park Europas im Römerkessel in Bad Bertrich wird erstmals in seiner Bedeutung und seinen Möglichkeiten mit den sieben Szenegärten und dem dahinterstehenden therapeutischen Ansatz in einem Buch beschrieben.

Aktuelle Fotos und eine Vielzahl historischer Aufnahmen machen aus dem Bad-Bertrich-Buch eine Fundgrube für jeden an dem Ort mit der einzigen Glaubersalzquelle Deutschlands Interessierten. Es ist ein unerlässlicher Begleiter für alle, die die Ortsgemeinde und ihre Umgebung im GesundLand Vulkaneifel entdecken wollen. Das Buch ist ab sofort in den GesundLand Tourist Informationen Daun, Bad Bertrich und Manderscheid sowie in ausgesuchten Buchhandlungen in der Region erhältlich.

Die Autoren:

Peter Laux wurde 1943 in Wittstock/Dosse in Brandenburg geboren und kam schon als Kind in die Heimat seines Vaters an die Mosel. Nach einem Berufsleben als Soldat und Zivilbeschäftigter im Technischen Dienst bei der Bundeswehr hat er sich einen Namen als Heimatforscher gemacht und an seinem Wohnsitz in Bad Bertrich-Kennfus ein umfangreiches heimatkundliches und familiengeschichtliches Archiv aufgebaut. Zur Heimatkunde und zur Familiengeschichte hat er auch mehrfach publiziert. Peter Laux führt seit vielen Jahren regelmäßig Gäste durch Bad Bertrich.

Dr. André Uzulis hat in Hannover und Lille (Frankreich) Geschichte, Politikwissen- schaft und Romanistik studiert. Er arbeitet als Journalist. 1965 in Hannover geboren, führte ihn sein Berufsleben an viele Stationen im In- und Ausland. 2014 kam er in die Eifel und ließ sich in Hontheim bei Bad Bertrich nieder. Buchveröffentlichungen (Auswahl): Die Bundeswehr. Eine politische Geschichte (2005), Hans Fallada. Biografie (2017), Stille Nacht, heilige Nacht. 200 Jahre ewiges Lied (2018), Landtag. Beobachtungen aus dem Maschinenraum der Politik (2019), Hermann Hesse. Biografie (2021). André Uzulis bietet als ausgebildeter Wanderführer (DWV) und Gesundheitswanderführer (DWV) Touren rund um Bad Bertrich an. Sein Interesse gilt neben Geschichte und Literatur auch der Ökologie und der Geologie der Eifel.

Peter Laux / André Uzulis

„Bad Bertrich – Natur, Geschichte und Kultur“

12,90 Euro

ISBN 978-3-00-068694-8

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Impfkampagne des Kreises Düren nimmt Fahrt auf

Düren – Die Woche des Impfens ist im Kreis Düren in vollem Gange. Am Samstag, 17. Juli war der Impfbus des Kreises am Miesheimer Weg in Düren im Einsatz. In den ersten anderthalb Stunden haben sich knapp 30 Menschen impfen lassen.

„Jede einzelne Impfung ist ein Erfolg“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Es ist genügend Impfstoff vorhanden, um jedem den wichtigen Schutz zu geben. Allein am Miesheimer Weg standen an diesem Morgen 650 Impfdosen bereit. „Wenn mehr Impfstoff gebraucht wird, können wir diesen auch organisieren“, sagt Daniel Braun, Leiter der Koordinierungseinheit Impfzentrum Kreis Düren.

Damit dies gelingt, stehen an diesem Tag auch sechs Dolmetscherinnen und Dolmetscher zur Verfügung, die neun Sprachen abdecken. Zudem ehrenamtliche Helfer der angrenzenden Pfarre. Mit Flyern und Broschüren ausgestattet, informieren sie die Impfwilligen und klären über den Ablauf auf. Nach dem Ausfüllen der Formulare, wird die Impfung in einem umgebauten Bus der Rurtalbus GmbH durch einen Arzt vorgenommen, zwei medizinische Fachkräfte, drei Kräfte der Kassenärztlichen Vereinigung, zwei Bundeswehrsoldaten und das Deutsche Rote Kreuz unterstützen ihn dabei.

Insgesamt wurden durch den Einsatz des Impfbusses schon rund 300 Menschen geimpft. „Das ist ein gutes Ergebnis. Wir sind froh, dass die Menschen das Angebot wahrnehmen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Aus diesem Grund wird der Impfbus weiterhin unterwegs sein, um auch in den Kommunen ein zuverlässiges und vor allem ukompliziertes Impfangebot zu unterbreiten. Zu den Impfungen bitte immer den Personal- und Impfausweis mitbringen. Der Bus wird in vier Wochen wieder die gleichen Orte anfahren, um die zweite Impfung vorzunehmen, Termine erhalten die Geimpften vor Ort.

Hier noch einmal die weiteren Stationen des Impfbusses im Überblick:

Sonntag (18.7.):

9 – 13 Uhr:  Jülich- Brückenkopfpark – Rurauenstraße

14 – 18 Uhr: Düren – Annakirmesplatz – Sommer Spezial – Landwirtschaftsschule

Montag, 19.7.

10 – 13 Uhr: Langerwehe – Steinchen 2 – Supermärkte

14 – 18 Uhr: Merzenich – Bahnhof

Dienstag, 20.7.

10 – 13 Uhr: Titz – Heinrich-Gossen-Straße – Supermärkte

14 – 18 Uhr: Aldenhoven – Am alten Bahnhof – Supermärkte

Mittwoch, 21.7.

11 – 14 Uhr: Niederzier – Neue Mitte – Supermärkte

15 – 19 Uhr: Düren – neue Jülicher Straße, Haltestelle Bretzelnweg, Nordpark

Donnerstag, 22.7.

10 – 14 Uhr: Düren – Grüngürtel/Goebenstraße

15 – 18 Uhr: Mariaweiler – Schulhof/Busspur Anne-Frank-Gesamtschule

Freitag, 23.7.

13 – 16 Uhr: Düren – Miesheimer Weg/Zülpicher Straße

16.30 – 22 Uhr: Düren – Marktplatz

Samstag, 24.7.

10 – 13 Uhr: Vettweiß – Gereonstraße 137 – Supermärkte

14 – 19 Uhr: Düren – Fehlender Feld 11 – Bauhaus

Sonntag, 25.7.

10 – 13 Uhr: Satellitenviertel – Im Bereich Nörvenicher Straße 42

14 – 19 Uhr: Annakirmesplatz – Sommer Spezial – Landwirtschaftsschule

Aktuell sind im Kreis Düren 53 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Inzidenz beträgt 12,5. Die Entwicklung der Fallzahlen im Kreis Düren gibt es wie immer unter www.kreis-dueren.de/coronazahlen.

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Landesimpf-Zentrum Grafschaft-Gelsdorf im Kreis Ahrweiler ab sofort dauerhaft außer Betrieb

Ahrweiler – Aufgrund der örtlichen Starkregen- und Hochwasserkatastrophe und der kreisweit nachhaltig geschädigten Infrastruktur ist das Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf nicht mehr funktionsfähig und wird nach Abstimmung mit dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz ab sofort dauerhaft keine Impfungen mehr durchführen.

Alle vereinbarten Erst- und Zweitimpftermine können am Tag des Termins ohne weitere Anmeldung oder Registrierung bis auf Weiteres in einem der Nachbarimpfzentren wahrgenommen werden, wahlweise in: Koblenz CGM-Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz; Mayen-Koblenz Heinz-Gries-Straße 1, 56751 Polch; Rhein-Lahn-Kreis Koblenzer Straße 27-29, 56112 Lahnstein; Neuwied Erlenstraße 1-9, 56587 Oberhonnefeld; Vulkaneifel, Am Viehmarkt 5, 54576 Hillesheim. Die von den Terminänderungen betroffenen Personen erhalten kurzfristig eine entsprechende E-Mail-Benachrichtigung durch die Impfdokumentation RLP.

„Wir danken den benachbarten Impfzentren sowie den zuständigen Stellen des Landes, die angesichts der Ausnahmesituation im Kreis sofort ihre Unterstützung zugesichert und eine schnelle, unbürokratische Lösung für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger im Kreis angeboten haben“, erklären Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Impfzentrumskoordinator Fabian Schneider.

Da das Coronavirus weiterhin gegenwärtig ist, werden ungeachtet dessen mobile Strukturen aufgebaut, die den betroffenen Menschen im Kreis Ahrweiler die Impfungen näher bringen sollen. Denn klar ist: Auch viele niedergelassene Haus- und Fachärzte können bereits vereinbarte Impftermine aufgrund der eigenen Betroffenheit nicht mehr durchführen. Weitere Informationen hierzu folgen.

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Kreisverwaltung Euskirchen vorübergehend geschlossen

Euskirchen – Die Kreisverwaltung verfügt aktuell noch immer über keinen Internetanschluss. Unsere Kommunikationsmöglichkeiten und Erreichbarkeiten sind weiterhin stark eingeschränkt. Die gewohnten Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger können derzeit nicht angeboten werden.

Die Kreisverwaltung bleibt daher für den Kundenverkehr geschlossen. Die Mitarbeitenden werden für weitere Aufgaben im Rahmen der Krisenbewältigung eingesetzt.

 

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Land übernimmt Einsatzleitung im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Gemäß Paragraph 24 Absatz 2 des Landes-Brand- und Katastrophenschutzgesetzes hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier die Einsatzleitung übernommen. Technischer Einsatzleiter ist der Präsident der ADD Trier, Thomas Linnertz.

Die dramatische Lage im Kreis Ahrweiler übersteigt nach den Worten von Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Leistungsfähigkeit des Kreises erheblich. Gründe dafür sind unter anderem die weiter steigenden Opferzahlen sowie die wahrscheinlich auf Wochen und Monate fehlende Infrastruktur, besonders in den Bereichen Wasser und Energie.

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Hilfe nach Hochwasser in Jülich – Hotline und Spendenkonto werden eingerichtet

Jülich – Das Hochwasser hat in Jülich teilweise große Schäden angerichtet. Das Wasser geht immer weiter zurück, aber das ganze Ausmaß der Schäden ist noch nicht absehbar.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft zeigt sich in Jülich. Tatkräftig wird in den betroffenen Ortsteilen durch die Rettungskräfte und Nachbarschaftshilfe bei der Beseitigung der Schäden geholfen. „Das ist einfach großartig“, sagt Bürgermeister Axel Fuchs. „Wir sind dankbar für die hohe Spendenbereitschaft, die uns derzeit erreicht. Die Sachspenden müssen jedoch am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden und für die darüber hinaus gehende Aufnahme und Lagerung von Sachspenden stehen derzeit keine Kapazitäten zur Verfügung – weder räumlich noch personell.“

Hotline

Die Stadt Jülich beginnt ab Montag, 19. Juli, mit der Ermittlung des Bedarfs. Jeder, der Hilfe braucht, wird gebeten, sich an die Hotline unter der Telefonnummer 02461 – 63 605, hotline@juelich.de, zu wenden. Die Hotline wird von 8 bis 15.30 Uhr besetzt sein.

Es wird gebeten, Hilfsangebote ausschließlich an die Mailadresse hotline@juelich.de zu richten, damit die Telefonleitung frei bleibt für die Hilfesuchenden.

Spenden

Wer Geld für die Unterstützung der Hilfsbedürftigen spenden möchte, nutzt die Bankverbindung der Stadt Jülich: Sparkasse Düren, IBAN: DE44 3955 0110 0000 0254 11, BIC: SDUEDE33XXX. Bitte das Stichwort „Spende Hochwasser“ und für eine Spendenquittung zusätzlich die Adresse angeben.

Sperrmüll

Ein akutes Problem ist derzeit die Abholung des Sperrmülls aus den betroffenen Gebieten. Derzeit wird von der Stadt Jülich die Abholung des Mülls (Sperrmüll, Weißware und Haus- und Biomüll) organisiert. Es wird darum gebeten, vorab nach Möglichkeit die Weißware und größere Elektrogeräte vom sonstigen Müll zu trennen. Auch werden Spezialfirmen für die Entsorgung von ausgelaufenen Öl kontaktiert. Weitere Informationen hierzu werden folgen.

Rurdamm und Brücken

Der Rurdamm ist durch die Wassermassen aufgeweicht und derzeit noch gesperrt. Die Gefahr z.B. von umstürzenden Bäume ist gegeben. Das tatsächliche Ausmaß der Beschädigung an den Brücken kann derzeit nicht eingeschätzt werden. Bitte halten Sie sich vom Rurdamm und Brücken fern.

Der Brückenkopf Park ist derzeit für Besucher geschlossen. Die dort stattfindenden Ferienspiele werden in nicht betroffenen Bereichen fortgesetzt.

Die Stadt Jülich bedankt sich bei allen für die große und selbstlose Hilfsbereitschaft.

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Katastrophenfall im Eifelkreis Bitburg-Prüm aufgehoben

Bitburg – Am heutigen Sonntag gegen 13:45 Uhr wurde in Abstimmung mit dem Kreisbeigeordneten Rudolf Rinnen der Katastrophenfall für den Eifelkreis Bitburg-Prüm aufgehoben. Die Warnstufe wurde von 5 auf 3 herabgesetzt.

Es sind noch vereinzelt Kräfte in den Verbandsgemeinden im Einsatz; diese werden von den örtlichen Verwaltungen und Feuerwehren koordiniert.

Die Technische Einsatzleitung im Katastrophenschutzzentrum in Bitburg hat ihre Arbeit somit beendet. Das Bürgertelefon stellt vorerst seinen Dienst ein. Weitere Anliegen der Bürger werden von der Kreisverwaltung koordiniert.

Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen der Unwetterkatastrophe.

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Aufräumarbeiten nach der Unwetter-Katastrophe laufen im kompletten Landkreis Vulkaneifel auf Hochtouren

Daun – Massive Sachschäden – aber keine schwerwiegenden Personenschäden. Enorme Hilfsbereitschaft und Solidarität im kompletten Kreisgebiet. Nachdem die Lage sich im Landkreis Vulkaneifel beruhigt hat und heute vormittag der Katastrophenfall aufgehoben werden konnte, laufen im kompletten Landkreis Vulkaneifel die Aufräumarbeiten auf Hochtouren.

Landrätin Julia Gieseking war auch heute nochmals im Kreisgebiet unterwegs und war einmal mehr beeindruckt, von der enormen Solidarität und Hilfsbereitschaft, die überall vorhanden ist. Helferinnen und Helfer sind von überall hergekommen, um mit anzupacken. Völlig fremde Menschen kamen mit Schaufeln, Schubkarren und Eimern und packten tatkräftig mit an.

Auch im Landkreis Vulkaneifel haben viele Menschen ihr komplettes Hab und Gut verloren. Das ist sehr schlimm und bedrückend. Trotz allem sind wir beim Anblick der schrecklichen Bilder und Nachrichten aus den Nachbarlandkreisen Ahrweiler und Euskirchen froh und dankbar, dass wir keine schwerwiegenden Personenschäden im Landkreis Vulkaneifel zu verzeichnen haben. Wenn Menschen aktuell im Landkreis Vulkaneifel nicht erreicht werden können, dann liegt das an den immer noch in weiten Teilen nicht funktionierenden Telefonleitungen und Handynetzen.

Unser Mitgefühlt gilt allen Betroffenen der Unwetterkatastrophe, vor allem auch den vielen Opfern und ihren Familien in den sehr stark betroffenen Regionen der Nachbarlandkreise.

Unser Dank  gilt auch heute wieder den vielen, vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im kompletten Landkreis. Einfach nur DANKE

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Aktueller Stand Unwetterlage im Kreis Euskirchen ++ Update 12:30 Uhr ++

EuskirchenStromversorgung im Kreisgebiet. Die Lage in den Überschwemmungsgebieten im Kreis Euskirchen bleibt angespannt. Die Netzbetreiber sind mit allen verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort, um möglichst schnell eine Wiederversorgung der betroffenen Gebiete zu ermöglichen. Durch die enormen Schäden und das vielerorts immer noch stehende Wasser ist die Inbetriebnahme von Umspannanlagen und Ortsnetzstationen schwierig. Viele Stationen, die teilweise in Folge des Unwetters ausgefallen waren, konnten anschließend direkt wieder in Betrieb genommen werden. Andere müssen zunächst noch gereinigt und getrocknet werden, bevor sie wieder zugeschaltet werden können. Wieder andere Stationen können mit Hilfe von Aggregaten oder Umschaltungen wieder ans Netz angeschlossen werden. So konnten bereits wieder einige Ortsnetzstationen in Betrieb genommen werden. Der Kreis Euskirchen steht im engen Austausch mit den Netzbetreibern.

Medizinische Versorgung im Kreis Euskirchen:

Genau wie andere Gebäude in den Hochwassergebieten sind auch Praxen und Apotheken beschädigt und teilweise zerstört worden. Nach aktuellem Stand ist die Lage in den Krankenhäusern und Dialysezentren im Kreis stabil. In vielen Notunterkünften hat sich eine medizinische Versorgungsstruktur gebildet. Der Rettungsdienst ist im vollem Umfang einsatzfähig. Der Kreis Euskirchen sucht den Kontakt zu den Verantwortlichen der kassenärztlichen Vereinigung, um kurzfristig Lösungen für die besonders betroffenen Kommunen bereitzustellen. Das Corona-Abstrichzentrum in Mechernich steht ab sofort allen Menschen mit Symptomen oder nach einem Risikokontakt ohne Überweisung zur Verfügung. Bitte beachtet auch die Hinweise der Kommunen, Apotheken, Arztpraxen und medizinischen Versorgungseinrichtungen auf den Social Media Kanälen!

Sachspenden

Die Kommunen im Kreis Euskirchen sind dankbar für die große Hilfsbereitschaft und vielen Sachspenden aus der Bevölkerung.

Bitte sehen Sie jedoch aktuell von weiteren Sach-, Kleider- und Lebensmittelspenden ab. Nach Rückmeldung der Städte und Gemeinden im Kreis, sind die kommunalen Anlaufstellen bereits ausreichend mit Sachspenden versorgt. Der Bedarf ist gedeckt. Es besteht vielerorts das Problem, dass zusätzliche Spenden nicht verwaltet und gelagert werden können.

Spenden- und Hilfsangebote sollten daher nicht unkoordiniert, sondern vielmehr im direkten Kontakt mit den Betroffenen erfolgen. Nutzen Sie dafür weiterhin die vielen Unterstützungs-Gruppen in den sozialen Medien.

Wenn Sie darüber hinaus Unterstützung für die Menschen im Kreis Euskirchen leisten wollen, dann nutzen Sie gerne das Spendenkonto für den gesamten Kreis Euskirchen:

IBAN: DE20 3825 0110 0001 0000 17

BIC: WELADED1EUS

Stichwort: „Spende Hochwasser“

Danke für Ihre Unterstützung.

Unkoordinierte Hilfsgüter aus dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus, die auf dem Weg in den Kreis Euskirchen sind, können nicht mehr angenommen werden. Wir bitten dringend davon abzusehen den Kreis Euskirchen anzufahren! Der Bedarf ist gedeckt. Zusätzliche Hilfslieferungen erschweren die Koordination hier vor Ort!